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Klein-Linden, Frankfurt a. Main, den 25. August 1937.

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Allen denen, die uns in unserem Schmerze um den Heimgang unseres teueren Entschlafenen ihre Teil- nähme bekundeten, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank

Frau Ludwig Mandler Wwe. und Angehörige.

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wird gemeldet, daß die Hochwassergefahr als über­wunden angesehen werden kann. Besondere Schäden hat das Hochwasser dort nicht angerichtet. Dagegen ist das Wasser bei Farchant und Oberau in Sied­lungshäuser eingedrungen. In Eschen­lohe mußte das Hartsteinwerk seinen Betrieb ein­stellen. Dort stand die Straße am Dienstagabend noch einen Meter unter Wasser.

Auch aus den östlichen Alpenländern kommen Meldungen von großen Hochwasserschäden. Die Enns stieg innerhalb von fünf Stunden um 2,50 Meter. In der Nähe der Stadt Steyr trat sie weit über ihre Ufer. Auch ein Todesopfer ist bereits zu beklagen. Eine Brücke über den Raming­bach in Oberösterreich stürzte ein, als gerade ein Zigeunerwagen hinüberfahren wollte. Der Vater der Zigeunerfamilie konnte drei seiner Angehörigen retten, während das jüngste Kind ertrank. In Wien selbst sind sowohl d i e Donau als auch der Wienfluß stark im Steigen begriffen. Der Wienfluß drohte durch mitgeführte Baumstämme aufgestaut zu werden, doch konnte die Ueberschwem- mungsgefahr im letzten Augenblick durch die Feuer­wehr beseitigt werden.

50. Jahresversammlung des Evangelischen Bundes.

Vorn 3. bis 6. September findet in Frank­furt a. M. die 50. Jahresversammlung des Evan­gelischen Bundes Frankfurt a. M. statt. Im Eröff­nungsgottesdienst in der Katharinenkirche spricht Superintendent Ficker (Dresden), während auf dem Begrüßungsabend neben dem Präsidenten des Gustav-Adolf-Vereins, Prof. Dr. Gerber, eine Reihe von Vertretern evangelischer Kirchen des Auslands das Wort ergreifen werden. Die Hauptversammlung findet am Sonntag, dem 5. Sep­tember, statt. Mit dem Jubiläumsfest ist eine L u - ther - Ausstellung verbunden.

Vankdireklor Gustav Schlieper f.

Direktor Gustav Schlieper, Vorstandsmit- glied der Deutschen Bank und Dis - conto-Gesellschaft, ist in Baden-Baden, wo er Heilung suchte, gestorben. Er stammte aus einer bekannten Elberfelder Familie. Nach Ausbildung in Berlin, Amsterdam, London und Neuyork und einer Studienreise durch die Vereinigten Staaten und Mexico hat Schlieper im deutschen Bankwesen und in der internationalen Bankwelt eine hervor­ragende Stellung eingenommen. Daraus entwickel­ten sich nahe geschäftliche und persönliche Beziehun­gen zu der deutschen Industrie, die in seiner Zu­gehörigkeit zum Aufsichtsrat vieler großer Unter­nehmen zum Ausdruck kam. Seine ständigen Be- mühungen um die Förderung des deutschen'Außen­

handels und der deutschen Außenwirtschaft wurden wirksam unterstützt durch seine Teilnahme an der Verwaltung von weltumspannenden Bankinstituten.

Das Erdbeben auf den Philippinen.

Die kleine Insel Alabat, die zu den Philippi­nen gehört und etwa 100 Meilen südöstlich von Manila liegt, ist seit dem schweren Erdbeben vom 20. August nicht mehr zur Ruhe gekommen. Stän­dige kleinere Erdstöße beunruhigen die Bevölke­rung. Die über 6000 Einwohner der Insel näch­tigen auf freiem Felde, da zahlreiche Häu­ser und Kirchen der Städte Alabat, Perez und Quezon infolge der Beben eingestürzt sind. Die Eingeborenen sind von einer wilden Panik ergrif­fen. Sie sind fest davon überzeugt, daß das Meer ständig im Steigen begriffen ist und es den An- chein fyat, als ob die Insel im Meer versinkt. Die Behörden haben Sachverständige entsandt, um die Erdvorgänge zu beobachten. Nach einer Schät­zung derManila Tribüne" hat das Erdbeben auf der Insel Luzon einen Schaden von 3,5 Millio­nen Dollar angerichtet. Der gesamte Schaden soll eine Höhe von sieben Millionen Dollar erreicht ha­ben. Das Erdbeben ist das schwerste seit 60 Jahren gewesen.

Unruhen auf den Vahama-Inseln.

Ernste Unruhen haben sich auf Inagua, der südlichsten der in britischem Besitz befindlichen Ba- Hama-Jnseln nördlich der Großen Antillen (West­indien), ereignet. Die Funkstation und andere Ge­bäude sind in Brand gesetzt und völlig vernichtet worden. Bei den Unruhen wurde ein Einwohner ge­tötet. Der britische Kommissar, ein Amerikaner und 13 Beamte wurden von den Aufständischen gezwun­gen, d i e Insel in einem Motorboot z u verlassen. Die Flüchtlinge landeten schließlich wohlbehalten in Kuba, über 200 Kilometer von Jnagua entfernt.

Keine Zeugnisse in Urschrift lonoern nur Zeugnis- obidjriften vem Be- werbungsichreiben bei­legen Lichtbilder unoBewerdungsunter- logen müssen zur Ver­meidung oon Verlusten aus der Siüctseite No­men und Anschriit 6ei Bewerbers tragen!

nis dieser beschwerlichen Bemühungen gerade setzt sprechen, wo die Hörerzahl die adjte Million weit überschritten hat. Wir lesen da:

Ein Januarabend des Jahres 1924; elendes Wetter Schnee, Regen und Wind. Vom Bahn- Hof Königswufterhaufen stapft eine kleine Gesell- schäft von vier Personen zur Sendestation. Zwei davon tragen Musikinstrumente, Geige und Klari­nette; es sind Musiker, die im Rundfunksenderaum auf dem Funkerberge musizieren sollen. Vor der Station müssen sie fialt machen, das große eiserne Tor ist verschlossen, niemand kommt auf Rufen und Pfeifen, offenbar hört bei dem Sturm auch niemand. Endlich spricht ,die Klarinette' das erlö­sende Wort: ,Ja, Kinnings, dann Helpt dat nicht, also rüber!' Und unsere Freunde, einschließlich einer Sängerin, überwinden das Hindernis auf dem Wege zur Kunstausübung durch Ueberklettern des fast drei Meter hohen Tores ..."

Wie war es damals in den Jahren 1921 bis etwa 1925? Uns fehlte das tonrichtige Mikrophon. Mit einem gewöhnlichen Postmikrophon hatten wir begonnen, mit magnetischen Einzelmikrophonen Ver­suche angestellt, bis uns endlich Anfang 1924 ein ungefähr tonrichtiges Mikrophon zu schaffen ge­lang. Wie oft hat uns gerade die Klarinette unseres jetzt verstorbenen Freundes die merkwürdigsten Eigenheiten der mangelhaften Technik auf gezeigt. Ich erinnere mich eines kleinen Konzertes, in dem wiederholt die Stimme der Klarinette in die höhere Oktave übersprang: Resonanzlagen des Mikrophons, die bei der obertonreichen Klarinette besonders ge­fährlich wurden. Uns fehlten Derftärkerröhren grö­ßerer Leistung; als Ersatz mußte man sich mit Senderöhren Helsen, bei deren Benutzung wieder­um die Hälfte ihrer Leistung durch die notwendige elektrische Korrektur verloren ging."

n e n und auf schlechte Handschrift. Es wäre dringend zu wünschen, daß die verantwortlichen Stellen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Berufsorganisationen dieser Entwicklung rasch und wirksam entgegenarbeiten." Ganz ähnliche Feststel­lungen wurden in einem neulich veröffentlichten Bericht über die Leistungs- und Gesellenprüfungen in der Metallinduftrie getroffen und zwar mit dem Hinzufügen, daß die gerügten Mängel noch in die Zeit der Volksschule des früheren Systems zurückgehen. Die deutsche Volksschule hat eine große Tradition. Nach den Kriegen von 1864'66 und 1870 kam das landläufig gewordene Sprichwort auf: Der deutsche Schulmeister hat gesiegt." Eine solche stolze Tradition verpflichtet zu äußerster Anspan­nung. Ohne Rechnen kann weder ein Kaufmann noch ein gewerblicher Facharbeiter auf den vielbe­sungenengrünen Zweig" kommen. Und oon Deutsch" und der Handschrift gilt der Satz, daß sich im Stil und in der Schrift ein klarer Sinn und ein ordentlicher Charakter ausspricht. Wenn die jungen Leute in das tägliche Leben eintreten, dann ist es mißlich, erst Versäumnisse nachzuholen, die in der genügend langen Schulzeit begangen worden sind. Der Appell des Einzelhandels wird also Gehör fin­den, soweit das noch notwendig ist.

Kinderschuhe des Rundfunks.

In der ZeitschriftGeopolitik" widmet Erich Schwarzkopf, auch ein Rundfunkpionier, seinem vor kurzem verstorbenen Freunde Heinrich Otto Worte des Gedenkens, der in den ersten Zeiten des Rundfunks sich für die im Anfang so notwen­digen Versuchssendungen in Königswusterhausen un­eigennützig als Musiker zur Verfügung gestellt hat. Die tatsächliche Leistung der damaligen Vorkämp­fer des Rundfunks illustriert Schwarzkopf mit zwei schönen Geschichtchen, die für sich selbst, für die Weg­bereiter des Rundfunks und für das stolze Ergeb-

..... -----ergstürze

niedergegangen, fo daß die Stadt Imst oon der Außenwelt abgefchnitten ist. Bei Lermoos traf ein Bach aus den Ufern und richtete zahlreiche Schäden an den Häusern an. Auch das Lechtal, das Tannheimertal, das Sellraintal und verschiedene andere Täler sind durch Geröllmassen und Über­schwemmungen vom Verkehr abgeschnitten. In Mittenwald selbst mußten an der Isar ge­legene Siedlungen geräumt und ihre Bewohner in einer Kaserne untergebracht werden. Hochwasser­gefahr besteht aber nicht mehr. Auch aus Garmisch

der Mitten Waldbahn zwischen Garmisch und Mittenwald ist der Verkehr noch lahmgeleat. Bei Klais arbeiten Pioniere und Arbeitsdienst eifrig an der Beseitigung der großen Mure, die den Bahn­damm in einer Lw»ge oon 30 bis 40 Meter drei bis vier Meter hoch bedeckt. Es gelang, den Ver­kehr oon Innsbruck bis Hochzirl und bis Seefeld freizumachen, doch ist ein Weiterführen der Züge unmöglich, da der Ort Scharnitz völlig über­schwemmt ist. Die Schanzer-Brücke bei Scharnitz wurde von den Wassermassen weggerissen, auch in den Seitentälern des Karwendelgebirges find zahl­reiche Brücken zerstört worden. Der Bezirk Außerferen ist vom übrigen Tirol abgefch: 3n der Nähe oon Imst sind mehrere Berc

Jüdischer Veslechungsskandal in Polen.

3n Krakau begann ein einzigartiger Prozeß. Einer Gesellschaft von zwei Juden und zwei Jüdinnen als Hauptangeklagte und einer zwei­ten Gruppe von vier weiteren Juden wird vorgeworfen, mit Hilfe der später in Untersuchungs­haft verstorbenen Frau des Präsidenten des Krakauer Appellationsgerichtes Pary- leroicj eine Organisation eingerichtet zu haben, die sich mit Bestechungsangelegenheiten auf dem Boden der Gerichte befaßt habe. Sie sollen mit Hilfe von finanziellen Zuwendungen einflußreiche Stellungen im Gerichtswesen vermit­telt haben, die Gerichte durch Vermittlung der genannten Frau zu parteiischen Urteilen bewegt und gegen gute Bezahlung gewerbliche Kon­zessionen, Staatsbürgerschaften, Straferlässe und Ver­jährungen, Begnadigungen u. dgl. mehr besorgt haben. DasUnternehmen", das Zweigstellen in ganz Galizien unterhielt, war für die Angeklagten ein ausgezeichnetesGeschäft". Von den vier wei­teren Angeklagten hat der eine, der jetzt in Tel Aviv lebende Rechtsanwalt Samuel Schaeftler, durch fi­nanzielle Zuwendungen bei der Gesellschaft zu er­reichen versucht, daß ein ihm unbequemer Richter in Tarnow, wo Schaeftler bis zu feiner Flucht nach Palästinagearbeitet" hatte, auf disziplinarischem Wege bestraft wird.

Wirtschaft und Schule.

Die WirtschaftsgruppeEinzelhandel" schreibt in ihrem eben veröffentlichten Jahresbericht: Mit Sorge beobachtet die Wirtschaftsgruppe, daß e i n Te i l des Nachwuchses gerade in den Fächern, die nun einmal grundlegend für die be­rufliche Arbeit des Kaufmanns sind, oft nicht ausreichende schulische Vorbildung mitbringt; die Klagen beziehen sich vor allem auf mangelnde Vorbildung in Deutsch und Rech-

Wetterbericht

des Relchswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Nachdem es am Dienstag bei überwiegend freund­lichem und warmem Wetter nördlich der Mainlinie noch zu ganz vereinzelten Schauern gekommen war, hat sich inzwischen der Hochdruckeinfluß weiter ge­festigt. Die vergangene Nacht brachte dabei stärkere Abkühlung, vornehmlich in Tallagen Nebelbildung. Da der isländische Sturmwirbel nordöstlich wan­derte und durch einen Kaltlufteinbruch von feiner Rückseite her das europäische Hochdruckgebiet stärkt und erweitert, sind nennenswerte Störungen des Schönwettercharakters vorerst unwahrscheinlich.

Aussichten für Donnerstag: Zeitweise Frühnebel, sonst heiter bis wolkig und im allge- meinen trocken. Mittagstemperaturen über 20 Grad, im Süden meist östliche, im Norden meist westliche Winde.

Lufttemperaturen am 24. August: mittags 24 Grad Celsius, abends 16 Grad; am 25. August: morgens 15,6 Grad. Maximum 24,8 Grad, Minimum heute nacht 11,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. August: abends 19,3 Grad; am 25. August: morgens 16,4 Grad. Sonnenfcheindauer 10,1 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt), i. 23.: Dr. Fr. W. Lange; für den übrigen Teil: Ernst Blumschetn. Anzeigenleiter: Hans Beck (beurlaubt). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D. A. VII. 37: 9076. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezuqs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs» preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

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Vollstreckung eines Todesurteils.

Am 24. August 1937 ist der am 21. Januar 1907 geborene Wilhelm Kurschildgen aus Solingen- Qhligs hingerichtet worden, der von dem Schwur­gericht in Wuppertal wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehren­rechte verurteilt worden ist. Der Verurteilte, ein wiederholt u. a. wegen schweren Raubes vor­bestrafter Verbrecher, hat am 18. Februar 1937 in Solingen-Ohligs den Tierarzt Dr. Hopf niedergeschlagen, beraubt und dann ertränkt, um eine Entdeckung der Tat zu ver­hindern.

Zuchthaus für eine Einbrecherbande.

Im letzten Vierteljahr des vergangenen Jahres hatte in Köln der 38 Jahre alte Kerutt im Verein mit einem gewissen Hoßdorf und dessen Geliebte, der ledigen Schick 37 Einbrüche ausgeführt. Kerutt klingelte zumeist die dritte Etage oder Man­sarde an, stieg, wenn keine Türöffnung erfolgte und die Bewohner als abwesend gelten konnten, rasch die Treppen empor, brach bie Türen auf und stahl, was ihm in die Finger fiel. Der Gesamtwert der erbeuteten Sachen beträgt etwa 4000 Mark. Kerutt war besonders in Wohnungs­einbrüchen, Hoßdorf dagegen meist in Geschäfts­einbrüchen tätig. Beide trugen ständig geladene Pistolen bei sich. Ein besonders kaltblütiger Ver­brecher war Hoßdorf, der dem ihn verhaftenden Kriminalbeamten zurief:Noch eine halbe Minute für mich, dann hätte Ihre Frau schwarze Weih­nachten zu feiern gehabt". Bald nach seiner Fest­nahme erhängte sich dieser Verbrecher im Unter­suchungsgefängnis. Die Angeklagte Schick beteiligte sich an den Diebstählen meist durch Schmiereftehen. Die Große Strafkammer verurteilte Kerutt zu 6% Jahren Zuchthaus. Außerdem wurde gegen ihn die Sicherungsverwahrung ausgesprochen; Oie Schick erhielt zwei Jahre Zuchthaus, ein weiterer An­geklagter wegen Hehlerei ebenfalls zwei Jahre Zucht­haus, zwei Angeklagte Gefängnisstrafen von einem Jahr bzw. zehn Monaten.

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Ich werde dem lieben Arbeitskameraden, der 28 Jahre an meiner Seite

seine Pflicht unermüdlich bis zum letzten Tage erfüllte und dadurch

meine besondere Anerkennung fand, ein gutes Gedenken bewahren.

Nach kurzem schweren Leiden verschied am Dienstag, dem 24. August

1937, mein treues Gefolgschaftsmitglied

Wilhelm Herr

Graphische Kunstanstalt, Buch- und Steindruckerei

Gießen, Walltoistraße 77

Herr Heinrich Fischer

Buchdruckermeister

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Wir verlieren in ihm einen lieben Kameraden, der uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Ein ehrendes Andenken bewahrt ihm

die Gefolgschaft der Firma Wilhelm Herr Graphische Kunstanstalt, Buch- und Steindruckerei, Gießen

Danksagung

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen

Frau Rosine Alker geb. Schmidt insbesondere für die Nachrufe, Kranz und Blumenspenden, danken herzlichst die trauernden Hinterbliebenen Gießen (Weserstr. 23), 23. August 1937 04170

Am 24. August 1937 verschied nach kurzem Krankenlager unser Heber Arbeitskamerad

Heinrich Fischer

Buchdruckermeister