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ter, freudig elnfatz- und opferbereit mit allen Volks­genossen unbeirrt beim Wiederaufbau der deutschen Kultur. Der Redner betonte weiter die große Be­deutung des deutschen Liedes für unser Volk, und forderte die Sänger auf, allezeit die große Straße mitzugehen, die in die Ewigkeit führe und die da heiße:Deutschland!" Am Schlüsse seiner Ansprache überreichte er dem Sangesbruder Gustav Jör- dens (Bauerscher Gesangverein, Gießen) für 40- jährige aktive Sängerschaft die Ehrennadel des Sängerkreises XII.

Ortsgruppenleiter Philipp (Watzenborn-Stein­berg) übermittelte den Sängern die Grüße der Par­tei und der Gemeinde, wünschte der Sängerschaft besten Erfolg und gedachte des Führers, durch den allein es ermöglicht worden sei, daß heute in Deutsch­land noch die Möglichkeit bestünde, frohe Lieder er­klingen zu lassen. Mit dem Gruß an den Führer und mit einem Massenchor der Sänger fand die Kundgebung ihren Abschluß.

Hierauf vereinigten sich die Chorleiter, Vereins­führer und eine große Anzahl Sänger zur Ent­

gegennahme der mündlichen Kritik des Wer­tungsrichters. Direktor Berthold (Mainz) führte einleitend aus, daß der Eindruck des Wertungs­singens ein höchst erfreulicher war. Roch selten habe er als Wertungsrichter eine solche Pflege des Lied­gutes gefunden, wie in diesem Sängerkreis. Ganz besonders hervorzuheben feien die Leistungen in bezug auf Klangfarbe, frischen jungen Stimmen- klang, Stimmenausgleich im Vortrag, sowie das disziplinierte Verhalten der Sänger. Das große Interesse der Sänger am Wertungssingen selbst, sowie die Auswahl des Liedgutes beweise, daß das Wertungssingen nicht nut em Heruntersingen von Liedern sei, sondern daß der Sänger das Lied im Singen miterlebe. Die anschließende eingehende Kri­tik jedes einzelnen Chores gab viele neue Anregun­gen für das kommende Arbeitsjahr.

Sängerkreisführer Müller dankte am Schluß dem Wertungsrichter für seine gute und sachliche Kritik, und forderte die Chorleiter und Vereins­führer zur weiteren Arbeit für das schöne deutsche Lied auf.

O.JlXfpOTt

Zum 84. Male reichsoffenes Feldbergfest.

Oie Wettkämpfe sind ausgeschrieben.

Auf dem Kulm des Taunus, dem sagenum­wobenen Großen Feldberg, wird am 19. und 20. Juni zum 84. Male das älteste deutsche Bergfest durchgeführt. Es ist offen für alle Vereine des DRL. Die Ausschreibungen der Wett­kämpfe durch den Feldbergfest-Ausschuß ist er­folgt. Die Mehrkämpfe umfassen in den verschiede- nenen Altersklassen wieder fünf Wettbewerbe für Männer und zwei Wettbewerbe für Frauen. Es handelt sich in allen Klassen um volkstümliche Kämpfe. Zum Sieg sind in allen Stufen vierzig Punkte erforderlich:

Männer:

1. Jugend (17 bis 18 Jahre): 100 Meter bergan (17,6 bis 13,6 Sek.); Hochsprung (1 bis 1,50 Meter); Kugelstoßen, 5 Kilogramm (7 bis 11 Meter).

2. Männer, Klasse 1 (19 bis 32 Jahre): 100 Me­ter bergan (16 bis 12,8 Sek.); Weitsprung (4 bis 6 Meter); Steinstoßen, 15 Kilogramm (4,10 bis 8,10 Meter).

3. Männer, Klasse 2 (33 bis 39 Jahre): 75 Me­ter bergan (14,4 bis 10,4 Sek.); Weitsprung aus dem Stand (1,60 bis 2,60 Meter); Steinstoßen, 15 Kilogramm (3,50 bis 7,50 Meter).

4. Männer, Klasse 3 (40 bis 44 Jahre): 75 Me­ter bergan (15,4 bis 11,4 Sek.); Weitsprung aus dem Stand (1,40 bis 2,40 Meter); Steinstoßen, 15 Kilogramm (3 bis 7 Meter).

5. Männsr, Klasse 4 (45 Jahre und älter): 75 Meter bergan (16,4 bis 12,4 Sek.); Weitsprung aus dem Stand (1,20 bis 2,20 Meter); Steinstoßen, 15 Kilogramm (2,50 bis 6,50 Meter).

Frauen:

1. Jugendliche (16 bis 17 Jahre): 75 Meter bergan (16,6 bis 12,6 Sek.); Weitsprung (2,20 bis 4,20 Meter); Dollballwurf, 800 Gramm (5 bis 20 Meter).

2. Frauen (18 Jahre und älter): 75 Meter bergan (16,4 bis 12,4 Sek.); Hochsprung (0,85 bis 1,35 Me­ter); Kugelstoßen, 4 Kilogramm (3,60 bis 9,60 Meter).

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich beim Feld­bergfest von jeher die Mannschaftskämpfe. Unter ihnen steht der hochwertige Kampf um das historische Völsungenhorn obenan. Jede Mann­schaft besteht aus sechs Teilnehmern, von denen fünf gewertet werden. Als Hebungen sind festgesetzt: Gepäckmarsch der geschlossenen Mannschaft von Kronberg auf den Feldberg; Weitsprung; Stein­stoßen; Speerwerfen; Hindernislauf über etwa 300 Meter. Verteidiger des Völfungenhorns ist Stadtfpv. Frankfurt a. M. Ferner kommen, wie in den Vorjahren, noch folgende Mannschaftskämpfe zum Austrag:

Jahnschild: 5 mal 100-Meter-Pendelstaffel (Verteidiger Polizeispv. Frankfurt a. M.).

Emanuel Schmuck-Schild: 5 mal 100- Meter-Pendelstaffel (Jugend), Verteidiger Jahnge- meinschaft Ober-Ursel i. Ts.

Jugend st affel: 5 mal 100-Meter-Hindernis- staffel.'

Brunhildis st affel: 4 mal 75-Meter-Pen- delstaffel für Frauen (Verteidiger Tv. Vorwärts Bockenheim-Frankfurt a. M.).

Die Völkische Aussprache ist für jeden Teilnehmer verbindlich und wird im Rahmen der Wettkämpfe auf dem Feldberg abgenommen. Punkt­wertung findet nicht statt. Die Aussprache erstreckt sich auf zwei Gebiete: 1. Der römische Grenz- w a l l (Limes) auf dem Taunuskamm. Im engen Zusammenhang damit steht Frage 2: Ein Volk muß erbgesund, kinderreich und rasserein sein, um ewig leben zu können.

Handball.

. Hans Bandholz, VfV.-R.» in der Ländermannschaft gegen Ungarn.

Hans Bandholz, der linke Verteidiger in der VfB.-R.-Mannschaft, spielt am Sonntag sein erstes Länderspiel. Wie wir bereits berichteten, war Bandholz zu einem Lehrgang in Karlsruhe und konnte auch dort feine Ständigkeit unter Beweis

stellen. Gegen Ungarn wird Bandholz fein ganzes sportliches Können aufbieten, um vielleicht seinen ständigen Platz in der Mannschaft zu erringen. Der VfB.-R., sowie das Infanterie-Regiment 116 und nicht zuletzt die Stadt Gießen, können voll Stolz auf einen solchen Spieler sehen, zumal es das erstemal ist, daß ein Spieler unserer Stadt in der Ländermannschaft spielt. Wir wünschen Unteroffizier Bandholz alles Gute und hoffen, daß er auch weiter­hin die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen wird.

Zödt von der &H&. 1877 siegt in Hanau.

Den Auftakt der diesjährigen Regattasaison brachte am Sonntag Hanau mit 20 ausgeschriebe­nen Rennen, die zum Teil gut beschickt waren. Den größten Anteil der Siege errangen die Frankfurter und Offenbacher Rudervereine; auch Bamberg war einigemal erfolgreich.

Die Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 hatte zu dieser Regatta ihren in früheren Jahren schon oft erprobten Skuller Friedel Iödt, der in diesem Jahre wieder eifrig trainiert und sich bereits in guter Form befindet, zum Zweiten Einer entsandt. Möller von der Hanauer Rudergesellschaft 1879 war hierbei sein Gegner und mußte sich am Ziel mit zirka 2 Längen geschlagen bekennen.

Durch diesen Sieg war I ö d t berechtigt, auch beim Ersten Einer mit an Start zu gehen. Seine Konkurrenten hierbei waren: Start 1 = Müller von der Hanauer Rudergesellfchaft (früher Saar­brücken) und Start 2 = Sauer vom Frankfurter Ruderverein von 1865. Beide sind Ruderer, denen schon seit Jahren ein guter Ruf vorausgeht.

Der Rennverlauf war etwa folgender: Am Start sicherte sich Sauer sofort einen Vorsprung gegen­über Müller, und dieser führte noch knapp vor Jödt. Letzterer ließ sich aber hierdurch keinen Augen­blick aus der Fassung bringen, ruhig, mit kräftigen, langen Schlägen zog er feine Bahn, seine Zeit war noch nicht gekommen. Vergeblich bemühten sich Sauer und Müller, ihren Vorsprung zu vergrößern, der Abstand wurde, auch ohne daß der Gießener spurtete, eher kleiner als größer. Das war das Bild der ersten tausend Meter. Dann, genau auf der Hälfte der Strecke, fetzte Jödt zum Spurt ein und ging vor Müller an die zweite Stelle. Sauer merkte dies sofort, erhöhte die Schlagzahl, kämpfte verzweifelt gegen einen Gegner, der sich mit vollen­deter Ruhe und Gleichmäßigkeit langsam, aber sicher, heranschob. Bord an Bord lagen jetzt die beiden Boote, ein herrlicher Kampf! Hundert, zweihundert Meter lang blieb die Entscheidung noch offen, dann war auch die Widerstandskraft des Frankfurters gebrochen, und Jödt konnte schließlich das Rennen leicht mit etwa 5 Längen Vorsprung in der guten Zeit von 6 Minuten 45,2 Sekunden für die 2000 Meter nach Hause rudern.

Hanau war also mit zwei Siegen ein recht erfreu­licher Anfang. Man hofft, daß es Jödt auch am kommenden Sonntag in Heidelberg gelingen wird, den Ersten Einer siegreich zu beenden. Außerdem hat die hiesige Rudergesellschaft dort noch den Rie­menzweier ohne Steuermann in der Besetzung Ernst M e i st e r - Hermann D u i l l gemeldet.

Oie Ausscheidungswettbewerbe für die 48/Nhön.

Lpd. Auf der Wasserkuppe wurden in den letzten Tagen Ausscheidungswettkämpfe der Landesgrup­pen Essen, Darmstadt und Nürnberg durchgeführt, um die Besten für die Internationalen 18. Rhön­segelflugwettbewerbe festzustellen. Dabei wurden beachtliche Flugleistungen erzielt. Wieland (Gel­

senkirchen) flog auf seinemRhönadler" von der Wasserkuppe bis ins Sauerland (145 Kilometer). Auch von anderen Teilnehmern wurden Flüge bis Geldhausen, Lauterbach, Grünberg und Hers­feld ausgeführt.

Auf der Wafferkuppe herrschte an den beiden letz­ten Tagen im Ausscheidungswettbewerb für die 18. Rhön bei günstiger Witterung rege Tätigkeit. So konnte der nordbayerische Segelflieger Crois­sant am Montag einen Segelflug bis Marburg und am Dienstag einen Zielflua nach Würzburg durchführen. Zwei sehr gute Leistungen zeigte der Segelflugpilot Medicus aus Roth bei Nürnberg, der am Montag bei Paderborn landete und am Dienstag einen Segelflug von 170 Kilometer bis nach Neckarsulm durchführte. Döbler (Nürnberg) erreichte gleichfalls nahezu Paderborn auf einem Zielflug nach der gleichen Stadt und Sayle aus Nördlingen landete in Würzburg.

tim bett Sieg im Fußball.

Deutsche Fußball-Meisterschafts-Endspiele:

Gruppe I.

Spiele

Gew.

Unentsch.

Verl.

Pkte.

Hamburger SV.

6

6

0

0

12:0

BC. Hartha

6

2

1

3

5:7

Hdb. Allenstein

6

1

2

3

4:8

Beuthen 09

6

1

1

4

3:9

Gruppe

II.

Spiele

Gew.

Unentsch. Verl.

Pkte.

FC. Schalke

6

5

1

0

11:1

Werder Bremen

6

4

1

1

9:3

Hertha BSC.

6

2

0

4

4:8

Viktoria Stolp

6

0

0

6

0:12

Gruppe

III.

Spiele

Gew.

Unentsch. Verl.

Pkte.

VfB. Stuttgart

6

4

. 1

1

9:3

Wormatia Worms 6

4

1

1

9:3

SpV. 05 Dessau

6

2

0

4

4:8

SpV. Kassel

6

1

0

5

2:10

Gruppe

IV.

Spiele

Gew.

Unentsch.

Verl.

Pkte.

1. FC. Nürnberg

6

5

1

0

11:1

Fort. Düsseldorf

6

2

2

2

6:6

SV. Waldhof

6

2

1

3

5:7

VsR. Köln

6

1

0

5

2:10

ÄsB.-Reichsbahn Zugenbabteilung.

Lollar I. Jgd. VfB.-R. 1. 3gö. 1:2 Garbenteich 1. Igd. vsB.R. 2. Igd. 6:1 Lollar 2. Igd. VfB.-R. 3. Igd. 2:3.

Die 1. Jugendmannschaft hatte reichlich Ersatz in ihren Reihen. Die Gastgeber waren durchaus gleich­wertig. Bis kurz vor Schluß hieß es noch 1:1, erst in der Schlußminute gelang es dem Mittelstürmer, das Siegestor zu schließen. Die Grünweißen konn­ten trotz des Sieges nicht überzeugen; der Sieg ist daher ein glücklicher.

Die 2. Jugend versuchte sich mit verschiedenen neuen Spielern, die aber so zusammenhanglos spiel­ten, daß die Niederlage, die für viele überraschend kommt, voll und ganz in Ordnung geht.

Bei dem Spiel der dritten Jugend in Lollar konnten diese ebenfalls bei ausgeglichenem Spiel einen glücklichen Sieg herausholen.

Die letzten Spiele der Jugendmannschaften zeig­ten, daß diese weit unter ihrer Form spielten, das heiße Wetter spielt wohl auch eine Rolle, aber es scheint, daß die Mannschaften überspielt sind; eine Ruhepause wäre sehr angebracht.

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Zum gleichen Zeitpunkt erfolgt die Vergebung der sonstigen Küchenbedürfnisse des I./J.-R. 116, Berg­kaserne, für die Äeit vom 1. 7. bis 31.12.1937 zu festen Preisen, und zwar in folgenden Losen:

Los 1: Kolonialwaren.

Las II: Frischgemüse.

Los III: Küchenabfälle.

Die Bedingungen für die Verdingung des Flei­sches, der Fleischwaren und des Fettes, sowie für die Küchenbedürfnisse des I./J.-R. 116, Los IIII, liegen bei der Küchenverwaltung des I./J.-R. 116, Bergkaferne, Zimmer 113, aus. Sie find dort gegen Erstattung der Selbstkostengebühr von RM. 0,50 ab 31. 5.1937 erhältlich. 3657V

Angebote mit der AufschriftAngebot auf Lebens­rnittel (Fleisch, Fleischwaren, Fett, bzw.Los IIII, bzw. Küchenabfälle) für die Zeit vom 1.7. bis 31.12. 1937" find bis zum 15.6.1937, vorm. 10 Uhr, der küchenverwattung l./I.-R. 116 nur durch die post einzufenden. Angebote mittels Bietungsscheins, der von der Küchenverwaltung unentgeltlich abgegeben wird, können nur auf ganze Lose gemacht werden. Bieter sind nach den Bestimmungen der Verdin­gungsordnung bei der Deffnung nicht zugelassen.

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Meuterei aut der Bounty ist in Amerika mit drei Preisen ausgezeich­net worden. Der Film e<hielt nicht nur das Prädikat als bester und größter Film des Jahres 1935, er erhielt auch den Preis flir das beste Drehbuch, und CHARLES LAUGHTON durfte die Auszeichnung für die beste schauspielerische Leistung in Empfang nehmen.

Beiprogramm und Fox-Ton-Woche

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Hier abschneiden!

Pelzküfer

oder Kartoffelmehl. Nasse Pelze darf man niemals in die Nähe eines Heizkörpers hängen, sie müßen langsam an der Luft ge­trocknet und dann geklopft oder mit einem Pelzkamm gekämmt werden. Das Schneidern und Ausbessern von Pelzen überläßt man zweckmäßig dem Kürschner auch oei geringfügigen Schäden, wie dem Aufgehen einer Naht. Die Kosten sind in solchen Fällen gering. Im Sommer müssen die Pelze mottensicher aufbewahrt werden, am besten in einer dicht schließenden Blechkiste oder in einem käuflichen Mottensack. Um ganz sicher zu gehen, gibt man Pelze im Sommer zur Aufbe­wahrung zum Kürschner.

Pelzkäser, Speckkäfer, ein Schäd­ling, der mit Vorliebe Pelze und Wolle angreift.

Pendel der Uhr muß verkürzt werden, wenn die Uhr nachgeht, verlängert werden, wenn sie vor­geht.

Pendule, entbehr!, franz. Fremd­wort für Pendeluhr oder Stutz­uhr.

Penne, die Nachtherberge des Landstreichers oder Pennbru­ders, in der Schülersprache das Gymnasium.

Pension Ruhegehalt von Be­amten und Personen in beamten­ähnlicher Stellung. Die Pension ist bis zu einem monatl. Betrag von 150 RM. unpfändbar. Von dem 150 RM. übersteigenden Be­trag sind % ebenfalls der Pfän­dung nicht unterworfen. Bei Ar- beits- oder Dienstlohn sind eben­falls 150 RM. monatlich, 35 RM.

Perfekt

wöchentlich oder 5,80 RM. täg­lich unpfändbar. Von dem dar­über hinausgehenden Betrag ist Vs der Pfändung nicht unterwor­fen. Muß der Schuldner einem Ehegatten, Verwandten oder un­ehelichen Kind Unterhalt gewäh­ren, so erhöht sich der unpfänd­bare Betrag für jeden Unter­haltsberechtigten um V», jedoch nicht über Va. Wegen Unterhalts­ansprüche sind die genannten Be­züge unbeschränkt pfändbar, je­doch muß dem Schuldner soviel belasten werden, als er für sei­nen notwendigen Lebensunter­halt und zur Erfüllung seiner Unterhaltsverpflichtungen be­darf. S. Pfändung.

Pensionat, früher Anstalt, in der junge Mädchen nach ihrer Schul- zeit sich nur in häuslichen und ge­sellschaftlichen Erfordernisten ausbildeten. Heute vermitteln Pensionate gleichzeitig die Vor­bildung für bestimmte Berufe.

Pepsin, das Enzym oder Fer­ment des Magensaftes, das in den Drüsen der Magenschleim­haut gebildet wird und mit der gleichfalls dort gebildeten Salz­säure zusammen die Eiweißstoffe im Magen verdaut. Bei Mangel an P. leidet die Magenoerdau- ung, man hat das Gefühl,es bleibt alles im Magen liegen. Der Arzt wird in solchen Fällen durch Gaben von Pepsin die Be­schwerden beheben können.

Perennierend heißt ausdauernd. Alle im Garten überwinternden Pflanzen (Stauden) sind p.

Perfekt, lat., fertig, vollkommen, vollendet, ausgebildet.

Pistolen find nichts für Kinder

aber hat Ihr Junge schon ein Luftgewehr mit Kugeln und Bolzen? Das wird ihm sicher großen Spaß machen. Denken Sie also beim nächsten Geburtstag an ein Luftgewehr, von denen Häuser ja so viele Modelle wirklich brauchbarer Gewehre hat.

3- B. Hauser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.