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erbaute Eigenheime
prüfen.
Ser japanische Veiuch in der Reichshauplstadt
Berlin, 25. Mai. (DNB.) Im Sonderflugzeug aus Kiel kommend, ist der Chef des 4. japanischen Kreuzergeschwaders, Konteradmiral Kobayashi, mit den Herren seines Stabes und dem Kommandanten des Kreuzers „Afhigara", Takeda, auf dem Flugplatz Staaken gelandet. In Stärke von 280 Mann ist die erste Abordnung der Besatzung der Kreuzers eingetroffen. Die Begrüßung der Offiziere und Mannschaften auf dem Wege zum Ehrenmal war überaus herzlich. Viele Tausende, darunter auch ganze Schulklassen, winkten den Gästen mit kleinen Fähnchen in den deut-- fchen und japanischen Farben zu. Zur Ehrung der deutschen Gefallenen des Weltkrieges nahm die Ehrenkompanie der japanischen Kreuzer-Abordnung
Hatte man sich in früheren Jahren ernstlich überlegt, ob man nicht umfangreiche Verpflanzungen von Bauhandwerkern in andere Berufe vornehmen
Amerikanischer Kabinettsansschnß befürwortet Ansinhrerianbnis für Helinmaas
der Bezahlung auch in der Forschung einsetzen müssen.
5. Heranziehung der Fachverbände, so des NS.-Bundes Deutscher Technik u. a., zur Mitarbeit.
Die Hauptaufgabe des Reichsforschungsrates wird es mit sich bringen, daß wir die Forschung, soweit Arbeitsstätten und Forscher dazu geeignet sind, in bestimmte Richtungen lenken; im Augenblick minder Wichtiges wird zurückgestellt, unter Umständen sogar ganz gestrichen werden müssen. Der Herr Minister hat klar zum Ausdruck gebracht, daß er d a s „W ie" der Forschung überhaupt nicht beeinflussen werde. Rur das, was geforscht werden solle, bedarf einer gewissen Gleichschaltung. Die Grundlagenforschung wird auch derReichs- forschungsrat nicht stören. Er wird auch sie vielmehr durch Mittelbewilligung möglichst fördern. Wenn aber auch für die Zweckforschung immer wieder Zeit verlangt wird, so kann das nicht ohne weiteres zugestanden werden. Das Tempo, das der Beauftragte des Führers für den Vierjahresplan von uns verlangt, muß hier gehalten werden.
befanden sich 15 Mädchen, 15 Angeklagte haben das 16. Lebensjahr noch nicht überfchrit- t e n. Die Beschuldigten sagten übereinstimmend aus, daß sie sich niemals mit Politik befaßt hätten. Ihre Tätigkeit bei den Heimabenden habe stets nur auf kulturellem Gebiet gelegen. Sie sei auch niemals vor den Behörden geheim gehalten worden, habe sich vielmehr in aller Oeffentlichkeit abgespielt. Wiederholt hätten Polizeibeamte derartigen Veranstaltungen beigewohnt, ohne dagegen etwas einzuwenden. Das Verbot, Ortsgruppen zu unterhalten,
Lord Roihermere fordert einen beM-engWen Friedenspaki Rückgabe der Kolonien kein zu hoher Preis für eine Verständigung.
anwalt beantragte die Bestrafung der Angeklagten und überließ das Strafmaß dem Gericht Der Ber- teidiger wies darauf hin, daß es nicht gelungen fei, den einzelnen Angeklagten eine konkrete und >ub- jektive Schuld zuzuschreiben. Alle Angeklagten seien Deutsche und sollten Deutsche bl e i b e n. Das sei ihr selbstverständliches Recht. Es sei daher auch natürlich, daß sich die bestehenden Deutschtums- Organisationen um die deutsche Jugend kümmerten. Jede Jugend, sei es die polnische oder eine andere, werde in einer bestimmten Weltanschauung erzogen.
Nächtliche Schlagetergedenkstunde in der Golzheimer Heide
Düsseldorf. 26. Mai. (DNB. Funkspruch.) Zum 15. Male jährt sich heute der Tag, an dem Albert Leo S ch l a g e t e r auf der Golzheimer Heide sein Leben für Deutschland opferte. Düsseldorf ehrte den Kämpfer für Deutschlands Freiheit schon in den frühen Morgenstunden durch den Schw e i gern a r s ch mit kurzer G e d e n k f e i e r a m M a h n - mal auf der Heide. Um die gleiche nächtliche Stunde, kurz nach 3.30 Uhr, als Albert Leo Schla- geter am 26. Mai 1923 aus den Toren des Gefängnissen zu Derendorf hinausgeführt wurde, setzten üch die i rmationen der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht und des Arbeitsdienstes in Bewe- quncr und marschierten unter dumpfen Trommelwirbeln den historischen Weg von 1923. Der Gauleiter schilderte Leben und Sterben Albert Leo Schla- geters. Die Saat, die Schlageter durch sein Herzblut gesät habe, sei millionenhaft aufgegangen.
Dr. Eckener ist in Washington zu eingehenden Besprechungen mit den Luftfahrtabteilungen des Handels- und des Marineministeriums eingetroffen. Beobachter, die mit Dr. Eckener der Untersuchung bcigewohnt haben, sind voll höchsten ßpbes über den Mannesmut der Offiziere und Mannschaften des „Hindenburg'. Obwohl fle dos Feuer umtoste, wich die Besatzung nicht von
baues mit Ausnahme des Wohnungsumbaues ist in der Zeit von 1932 bis 1936 ein ununterbrochener Anstieg erfolgt.
eines Sonderausschusses des Kabinetts, in dem der verkauf überschüssigen amerikanischen Heliums an fremde Regierungen für den Passagierluftverkehr befürwortet wird, ferner empfiehlt der Bericht den Ankauf der einzigen privaten helium- anlage in Louisville durch den Staat, der dann praktisch das Monopol für Helium besitzen würde. Der Bericht erklärt schließlich, Amerika solle auch weiterhin Helium für Versuchszwecke verkaufen, solle aber in Uebereinstimmung mit seiner Politik guter Rachbarschaft anderen Staaten die Benutzung nicht benötigter Ueber- schüssege st alten unter angemessenen Sicherungen gegen die Verwendung des Heliums für militärische Zwecke.
Oie Untersuchung der Katastrophe von Lakeburst.
„Gebt mir vier Lahre Zeit!"
Deutsche Bauleistungen 1933/36 im Hauptbuch der Berliner Ausstellung.
:er zur Herbie Fachglie- Gründung-- tehende Gin- aber (einer- jungen der ußerhalb der ites gelassen
Wilhelm- Wissenschaften ührt. Die erste Ginsetzung lm-Instituten es Reichssor- Zugehörigkeit haft gegeben, verschiedenen technische, die -n Material-
Argentinischer Marinebesuch in Hamburg und Wilhelmshaven.
Hamburg, 25. Mai. (DRB.) Das argentinische Linienschiff „Rivadavia" ist, von der Flottenschau vor Spithead kommend, am Dienstagfruh tm Hamburger Hafen eingetroffen. Der Kommandant, Kapitän zur See C h r h r g a r e n - stattete dem Admiral der Kriegsmarine-Dienststelle Hamburg, Admiral Wolf, einen Besuch ab und machte dann Besuche beim Reichsstatthalter Kaufmann beim Kommandierenden General des X Armeekorps, General der Kavallerie Knochenhauer sowie bei der Kommandantur Groß-Hamburgs und dem Senat. Nachmittags erfolgten die Gegenbesuche an Bord der „Rivadavia". Abends waren Kommandant und Offiziere des argentlni- fchen Kriegsschiffes Gäste des Admirals der Knegs- marine-Dienststelle Hamburg bei einem Jmbch m Nienstädten an der Elbe. Das zweite argentinische Linienschiff „Moren o", das ebenfalls an der Flottenparade in Spithead teilgenommen hatte, bleibt vier Tage im Reichskriegshafen Wilhelmshaven.
Oeuischiumsprozeß in polnisch Oberschiefien.
Fünfzehnjährige der „Geheimbündelei" beschuldigt.
Kattowitz, 25. Mai (DNB.) Im November 1936 fand vor dem Bezirksgericht in Tarnowltz ein Nrofeü gegen 4 9 deutsche Jugendliche statt, die de r G e h e i m b ü n d e l e i beschuldigt wurden. Die Angeklagten gehörten den auf- aelosten Jugendorganisationen „OS-Wanderbund Kattorvitz", ",Tarnowitzer Wanderbund" und der ,.Jugendgruppe Radzionkau des Verbandes deut- cber Katholiken in Polen" an. Der Prozeß endete mit der Verurteilung von 27 deutschen Jugendlichen zu Gefängnis bis zu zweieinhalb Jahren. Sieben Angeklagte im Alter von 15 bis 17 Jahren wurden zur Verbringung in eine Er - Uehung s an ft al t verurteilt. Sämtliche Verurteilte haben Berufung eingelegt.
Vor dem gleichen Gericht begann nun einneuer Deutschtumsprozeß. Diesmal sind es 3 8 deutscheJugSndliche, denen die Anklage Geheimbündelei vorwirft, da der „OS-Wanderbund Kattowitz" und der „Tarnowitzer Wanderbund" vor ihrer Auflösung untereinander organisatorische Verbindungen gehabt hätten. Unter den 38 Angeklagten
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Die Svitze der japanischen Matrojenavleliung nut der Kriegsslagge vor dem Lehrter Bahnhof in Berlin. (Scherl-Bilderdienst-M.)
mit der Flagge zu beiden Seiten des „Ehren- mals Ausstellung. Dem Ehrenmal gegenüber stand eine Ehrenabordnung der Manne-HI. Zu vielen Tausenden umsäumten die Berliner>rim eitern So-- aen die Weihestätte. Unter den Klangen des Pra stntiermarsches schritten der Geschwaderchef mit den Herren des Stabes und Generalmaior Seiffert m Begleitung des Botschafters die Front der Ehren- f « ™ n n n i » h p r Wachtruppe ab. Beim Liede vorlauten Kameraden betraten die Ehrengäste die Weihestätte. Konteradmiral K o b a y a s h' legte nach ehrfürchtiger Verneigung, wie es dem Brauch seines Landes entspricht, den großen Lorbe^kranz nieder dessen seidene, mit der japanischen Kriegs- flaqqe' gezierte Schleife die Aufschrift trugt: „Den bis in den Tod getreuen Helden Deutschlands.
Geschwaderchef Konteradmiral Kobayashi. Ofnziere ""De^Obe"rWl)lsh°ber der Kriegsmarine. General- admiral Dr. h. c. R a e d e r.gab dann einen sfruh.
W « 'die'apa^sche^ ®’sjte m Namen des Führers und Reichskanzlers willkommen hieß. Er brachte die ™fn»hge Freude der Kriegsmarine und des ganzen deutschen Boltes
über den feit 30 Jahren erstmalig wieder erfolgten Besuch eines japanischen Kriegsschiffes in Deutschland zum Ausdruck. Er betonte die sehr freundschaftliche Aufnahme deutscher Kreuzer bei ihren zahlreichen Besuchen nach dem Kriege in Japan und erinnerte an die hohen Leistungen der japanischen Kriegsmarine unter Admiral Togo im russisch-japanischen Kriege 1904/05. Der jetzige Besuch werde Gelegenheit geben, den Kameraden der japanischen Kriegsmarine unser neues Deutschland, wie es unser Führer und Reichskanzler gestaltet habe, näher zu bringen. Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine überreichte bei dieser Gelegenheit dem japanischen Geschwaderchef ein Gemälde der Seeschlacht vor dem Ska- q e r r a k mit der Bitte, es dem japanischen Marine- minister zu übermitteln. Der japanische Admiral unterstrich in seiner Erwiderung die Gedanken des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine und übergab ihm im Auftrage des japanischen Marineministers ein kostbares Samurai-Schwert.
machen, als ob Hitler eine Art Ungeheuer in Menschengestalt sei. Er hat mir seine Bereitwilligkeit versichert, der britischen Regierung auf halbem Wege entgegenzukommen. Er hat mich darauf hingewiesen, daß die Verluste an Menschenleben, die mit der von ihm herbeigeführten völligen Aende- rung in der inneren politischen Struktur Deutschlands verbunden waren, völlig unwesentlich waren verglichen mit denen, die die irische Revolution gefordert hat; gar nicht zu reden von den Strömen von Blut, die jetzt in Spanien fließen. Tatsächlich war, ehe sich die Naziregierung dem Umsturzversuch Röhm-Schleicher gegenubersah — die notfalls bereit waren, die Hilfe anderer Großmächte herbeizurufen, mit deren militärischen Führern die Verschwörer bereits in Fühlung standen — die Verlustliste der deutschen Revolution so gut wie nicht vorhanden.
Ebenso sinnlos ist es auch, so sagte er mir, wenn gegen ihn der Vorwurf erhoben wird, er sei e t n „A b e n t e ur e r". Dieser Vorwurf läßt Hitler völlig kalt. Einer der Gründe hierfür ist die Tatsache, daß, nach Hitlers eigenen Worten, „das Britische Weltreich in hohem Maße von Abenteuerern aufgebaut worden ist". Der zweite Grund ist, daß dieser Vorwurf in gleichem Maß und von denselben Leuten Mussolini gegenüber angewendet wird. Vor allen Dingen aber ist es gar nicht unsere Sache, dem deutschen Volke vorzuschrei- ben, welche Art von Männern es sich zu Führern nehmen soll. Viel dringender ist die Notwendigkeit, die Gründe aufzuzeigen, die zwei verwandte N a - tionen miteinander in Gegensätzen bringen könnten, deren einzelne Mitglieder, roene fie sich begegnen, instinktiv eine gegenseitige Wertschätzung empfinden. Am sichersten wird bei einer solchen Entwicklung der Erfolg sein, wenn wir die größte Schwierigkeit zuerst angreifen, indem wir Deutschland wenigstens einige seiner verlorenen afrikanischen Kolonien wiedergeben. Bleibt dies aber ungetan, und die furchtbare Explosion, die jetzt Europa bedroht, kommt zum Ausbruch, wie bitter werden wir es dann bedauern, daß wir es versäumt haben, sie für einen so bescheidenen Preis abzuwenden."
sei stets beachtet worden.
Nach Aussage der neun als Zeugen geladenen Kriminalbeamten, die die Voruntersuchung geführt hatten, sei das politische Ziel der Jugendvereine daraus hervorgegangen, daß sie unter Sem (Eim fluß der „Junadeutschen Partei" gestanden hätten. Der Leiter der politischen Polizei in Kattowitz mußte allerdings zugeben, daß es etwas selbstverständliches ist, daß sich eine Volksgruppe um ihre Jugend kümmert. Ein anderer Kriminalbeamter sagte aus, daß er als Vertreter der polnischen Sicherheitsbehörde an mehreren Kundgebungen teilgenommen habe, in denen über die Erziehung der deutschen Jugend zu nationalsozialistischem Geist gesprochen worden sei. Er habe jedoch niemals Grund gehabt, emzu- fchreiten. Der Vertreter der Anklage vertrat den Standpunkt, daß der Beweis für die Schuld der Angeklagten erbracht fei. Die Unterteilung der beut- chen Jugendvereine in Untergruppen und deren Ziel, politische Aufklärungsarbeit zu leisten, fei vor den Behörden geheimgehalten worden. Der Staats-
L o n d o n, 25. Mai. (DNB.) In der „Daily Mail" veröffentlicht Lord R o t h e r m e r e unter der Überschrift „Ein englisch-deutscher Pakt bedeutet Frieden" einen Artikel, in dem es u. a. heißt:
Es gibt Leute, die sagen: Unsere nationalen Interessen sind geographisch mit denen Frankreichs verbunden. Eine unabhängige Verbrüderung mit Deutschland würde eine Untreue Frankreich gegenüber darstellen. Ich-glaube, daß die Franzosen selbst viel zu gescheit sind, um sich auf diese Begründung einzulassen. Tatsache ist, daß ein englisch-deutsches Einverständnis der denkbar beste Schutz für Frankreich wäre. Wäre es erst einmal zu einer festen Verständigung zwischen Großbritannien und Deutschland gekommen, konnten die Franzosen die Maginot-Linie so unbesorgt schleifen wie sie es mit den Befestigungen von Pans gemacht haben. Die Achse Rom—Berlin bildet den Schlüsselpunkt eines zukünftigen Krieges in Europa. Eine AchfeLondon — Berlin wäre eine feste Grundlage für Öen Frieden Europas. Ein solcher Vorteil ist ihren Preis wert. Was kostet nun eine offene und freundliche Verständigung mit Deutschland? Eine Neuverteilung der afrikanischen Gebiete — von denen wenige von wirklich hohem materiellem Werte sind. Keines dieser Gebiete aber ist seinem Wert nach vergleichbar mit den ungeheuren Gewinnen, die sich aus einer ständigen Sicherung des Friedens in Europa ergäben. Um dieses koloniale Hindernis zu einer Verständigung zwischen England und Deutschland, das gleichzeitig das große Hindernis für die Aufrichtung des Weltfriedens ist, kann man sich weder herumdrücken, noch kann man es begraben. Man muß e s lösen. Doch ich stimme auf das Dringlichste dafür, daß a l l e M ä ch t e , die an der Verteilung des früheren deutschen Kolonialbesitzes in Afrika beteiligt gewesen sind — also Großbritannien, Frankreich, Belgien und Portugal — zu einer Verständigung darüber kommen sollten, wie weit sie Deutschlands Ehrgeiz entgegenkommen konnten, damit es die Gebiete wiedererhält, die es auf dem afrikanischen Kontinent durch den Weltkrieg verloren hat.
Wir wollen uns doch von der Vorstellung frei
hierdurch dem Forscher wertvolle Zeit verloren geht und damit seiner eigentlichen Forschungsarbeit, liegt auf der Hand. Es ist kennzeichnend, daß eine kleine Spezialfirma, welche hochwertige Geräte für die physikalische Forschung baut, diese fast ausschließlich ins Ausland ausgeführt hat, während die deutschen Institute zumeist nicht in der Lage waren, sich diese Hilfsmittel zu erwerben. Es wird Sache des Reichsforschungsrates fein, die erwünschte Beschleunigung der Durchführung von Forschungsvorhaben auch dadurch zu erzielen, daß an hierfür besonders geeigneten Stellen hochwertige Forschungshilfsmittel eingesetzt werden.
4. Steigerung der L e i ft u n g der Forschungsstellen durch Bewilligung von tüchtigen Hilfskräften. — Der bisher beschrittene Weg, besondere Hilfskräfte für die Forschung durch Hergabe von Stipendien zu gewinnen, hat sich zwar dank des Idealismus der Forschenden bewährt, konnte aber einen häufigen Wechsel nicht verhindern. In besonders begründeten Fällen wird man daher in Zukunft hochwertige Hilfskräfte mit entsprechen-
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Als die nationalsozialistische Regierung wenige Tage nach der Machtübernahme ein großes Arbeitsbeschaffungsprogramm ankündiate, wurden Zweifel laut, ob sich Millionen von Arbeitskräften für rein binnenwirtschaftliche Betätigung unterbringen lassen würden. Die große Reichsaus- ftellung „Gebt mir vier Jahre Zeit!" die bis zum 20. Juni die Messehallen am Berliner Kaiserdamm füllen wird, gibt Antwort auf die Frage, wie die Bindung von fünf Millionen Arbeitslosen in Dauerbeschäftigung möglich gewesen ift. Eine wichtige Voraussetzung brachte der Nationalsozialismus von vornherein in das Aufbauwerk ein, nämlich die Kritik an den übersteigerten Zinssätzen. Wenn jahrelang eine Verzinsung des Hausbesitzer in Höhe von 4 bis 4,5 v. H. als angemessen angesehen worden war, konnten keine Schuldverschreibungen (Hypotheken) mit einer 7- bis 8pro- zentigen Verzinsung gewährt werden, ohne daß zue Wohnhäuser für ihre Besitzer. Zuschußunternehmungen wurden, und ohne daß die Neubautätigkeit ins Stocken geriet. Es hat viel Mühe und Geduld erfordert, ehe in Deutschland der 4,5prozentige Zinssatz wiederhergestellt und gegen Rückschläge gesichert werden konnte.
Wer im Zweifel darüber war, welche großen Bauvorhaben jahrelang Beschäftigungsmöglichkeiten bieten konnten, ift im Laufe der Monate und Jahre gründlich belehrt worden. Wenn es in Deutschland 17,7 Millionen Haushaltungen gab, aber nur 16,5 Millionen Wohnungen, so waren 1,2 Millionen Haushaltungen entweder obdachlos oder aber auf Unterbringung in fremden Haushalten angewiesen. Wir haben erfahren, daß dies nicht nur für das Wahlbefind n der Betreffenden, sondern auch _ da es sich meist um junge Haushalte handelte — für die Geburtenzahl höchst nachteilig war. Da selbstverständlich der ungedeckte Wvhnungs- bedarf von reichlich 1 Million Wohnungen nicht innerhalb von 2 ober 3 Jahren befriedigt werden konnte, blieb nichts anderes übrig, als die Nachholung des Versäumten auf mehrere Jahre zu verteilen. Die im Sommer 1933 geschaffenen Ehestandsdarlehen erhöhten die Zahl der Haushaltungen mit einem Schlage um mehrere Hunderttausend, lieber die Nachholung des aus früheren Zeiten stammenden Wohnungsbedarfs hinaus galt es also einen neuauftretenöen erheblichen Wohnungsbedarf zu decken. In allen Gruppen des Häufer-
Washington, 26. Wai. (DNB.) Präsident ihren Posten, bis sie den Befehl hierzu erhielt. Eden- Roosevelt übersandle dem Kongreß den Bericht bärtig war die h e l d e nmü tige H il fei e i - - - - -....... ft u n g der amerikanischen Bodenmannschaft, die zu
nächst den Befehl erhielt, wegen der Gefahr des Herabftürzens des brennenden Luftschiffes von der Landungsstelle wegzugehen, die aber dann sofort zu Hilfe eilte und mit größter Bescheidenheit dies als einfache Pflichterfüllung bezeichnete und großenteils nicht genannt werden wollte.
Die vor dem Unterfuchungsausfchuß in Lakehurft von Dr. Eckener bargelegte Ansicht, baß statische Elektrizität bie Explosion verursacht haben könnte, wurde durch die Aussagen zweier weiterer Sachverständiger, Professor Dieckmann von der Technischen Hochschule München und Francis S i l s b e e vom National Bureau of Standards in Washington, bekräftigt. Beide beriefen sich auf die Aussagen von Zeugen, die kurz vor der Explosion an der Stelle, wo die obere Seitenflosse in den Luftschiffkörper übergeht, eine kleine Flamme gesehen haben wollen. Dieckmann erklärte, er halte es für möglich, daß elektrische Störungen der Luft ein Elmsfeuer hervorriefen. Dieses erzeuge zwar keine Funken, könne jedoch eine genügende hohe Temperatur besitzen, um eine Wasserstoffgasluftmischung zur Entzündung zu bringen. Beide Zeugen hielten anderseits die vorgetragene Theorie, die die Ursache der Explosion in Hochfrequenz-Radiowellen der Funk^ Peilstation Lakehurst sieht, für sehr unwahrscheinlich, da die elektrische Kraft des Peilungsstrahles zu schwach sei. Professor D i e ck m a n n ist damit beauftragt, diese Möglichkeit besonders sorgfältig zu


