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Wirtschaft

lertjin 60 Millionen 13 Millionen Mark einen beträchtlichen An- aber etwas genauer norhudien können. Insgesamt stellen bte

209

Honig

Berlin

^rtmffurt a. M.

Daium

99

99,5

101,5

KvkSweiie und Ehe mische Fabrik 7

99,

101,75

23 Wuflufl

21 tiuguii

Wuiierumi

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Japan

Zugostawiea

0,722 i 5,694 A9.M

214

117,9

125

105

134,25

99 75

0

*

6 ,6

98,5

134

99,75

98 75

101,7

101,75 111,1

128

88

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127,65

101,75

111,2

127,75

46,4

88,25

93,25

127,65

214,5

135,75

117,75

125

105

214

135,75

117,9

125

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153,5

155,75

168

131

168,75

190,5 143,75

151,25

266,5

168,65

134,5

154,75

166,65

140,5

155,75

149,5

176,5

125,9

153,25

138,75

129

96

125

156

235,5

156,5

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149,75

176J>

216,5

206

121,25

59,25

118

161,5

32

wmdittirWoiterum

>We!r | Brie,

0,724 5,706 62,51

49,05 11,295

64,13 57,27 17,02

8,674

2,493

99,4

99

105 100,25

100,5

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127,5

136,75

99,4

99

105

100,25

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99,75

128

136,75

99,5

101,5

98,5

134,25

99,75

98,75

101,55

101,75

111,1

127,5

88

93,5

127,75

99,4

99

105 100,25

100,7

99,75

127,7

128,25

46,25

88

93

127,65

0,722

5,694

62,39

48,95

11,275

64,01

57,15

16,98

8,656

2,489

101,65

99

101,75

99

101,75

99

99,4

99 104,75 100,3

100,65

99,75 127,8

Ohne Zeitung lebt man auf dem Mond!

Buenos Aires .

Brüssel.......

Rio ve Janeiro

Polen........

Kopenhagen...

Danzig .....

London

HeistngforS....

Paris ....

Holland

Italien

das neue Normalpake* 28 Pf.

99,5

98,75

14 . 6 . 0 . 8 . 5 . 7 . 6

12 6'/, ,. 4 . 6

9 . 10 .. 6 .. 7 .. 7 .. 6 .. 7 .. 6 .. 0 S'/- 8/t .. 8 .. 6 .. 6 .. 4

konnte.

Wie gesagt, ist jedoch dieser planvolle Effekten, abbau, wie auch die auf eine erneute Anlagebereit. schäft hinweisende strukturelle Entwicklung der Ein- lagen selbst durchaus positiv zu bewerten, um so mehr, als sie Hand in Hand gehen mit einer Ent­spannung des Status, die vor allem an der be-

41,99

0,162

47,10

55,55

47,10

12,445

5,50 9,364

137,53

13,11

Anzeichen erneuten Anlagebedarfs in den Zusi-Ausweisen der Banken.

Im Hinblick auf di- soeben aufgelegte dritte große Fundierungsanleihe des Reiches im laufenden Jahr durfte man den Juli-Ausweisen der Banken mit einiger Spannung entgegensetzen, dies um so mehr, als der Status der Banken am Halbjahres-Ultimo

unterstrichen wird.

Daß die Banken ihre Anlagepolitik nicht nur in den Dienst der staatlichen Finanzierungsbedurfnisse gestellt haben, sondern auch ihren Verpflichtungen gegenüber der Privatwirtschaft nachgekommen sind, wird aus der gesteigerten Kredittätigkeit erkennbar, die von ihnen im Juli entfaltet wurde und tn zah­lenmäßig sichtbarer Form in Erscheinung tritt. Es haben sich nämlich nach der anhaltenden Debitoren­schrumpfung der Vormonate die Ausleihungen an die Wirtschaft per Saldo insgesamt um 51,5 Mil­lionen Mk. erhöht, von denen fast die Hälfte auf die Berliner Compri-Bank entfällt, aber insbesondere auch die Provinzbanken mit einem Zuwachs von I ... ' - r> crnirr: Cmkotrn AMimort VlN-

134

1,75

teil für sich verbuchen können. Insgesamt stellen bte Juli-Bilanzen jebenfalls ben Dienst ber Banken an Staat unb Wirtschaft sehr beutlich unter Beweis.

A.G. für Berkehrsweien ....

Haniburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

Hier ablchneiden!

4

Accumulatoren-Fabrik Aschaffenburg Zellstoff......

Bemberg............

Bekula...................

Buderus Eilen............

Eemeni Heidelberg......... dement Karlstadt .........

Conti (Mummt............

Daimler Motoren Dessauer GaS ............

Deutsche Erdöl ...........

Deutsche Gold» und Silber . Deutsche Linoleum........

Elektrische Lieferungen.....

Elektrische Licht und Kraft.. I. G. Farben-Industrie .... freiten & Guilleaume......

Geöfürel.................

Th. Goldschmidt..........

Gritzner Maschinen........

Harpener..........

Hoesch Eisen Philipp Holz mann........

Ilse Bergbau.............

Ilse Genüsse.............

Kalt Aschersleben

Klöckncrwerke

> Horoskop

von dort zu anderen Organen des Körpers gebracht werden und deren Tätigkeit beeinflussen.

Horn, Hautauswuchs am Kopf verschiedener Säugetiere, wird in der Hauptsache zu Knöpfen ver- arbeitet. Horngegenstände ver­lieren in heißem Waffer die Form. Man reinigt sie mit ganz lauem Wasser und poliert sie mit öl.

Hornhaut. 1. H. des Auges^ der vordere, durchsichtige, gewölbte Teil des Auges, der die Pupille bedeckt. 2. H. im Sinne von Schwielen an den Händen und Füßen durch übermäßigen, lang­anhaltenden Druck durch Arbeit oder durch -schlecht pasiendes Schuhwerk. S Schwielen.

Hornhautentzündung des Auges, eine sehr gefährliche Erkrankung, da die Gefahr der Erblindung besteht Anzeichen sind Schmer­zen im Auge, leichte Schwellung, Sebstörungen. Tränenfluß. Dgl. auch Bindehaui des Auges. Man begebe sich sofort in ärztliche Be- Handlung, ehe man durch Hau^ mittel vielleicht die Sache noch verschlimmert.

Hornisie, Hautflügler, die bis 26 mm lang werden Hornissenstiche sind gefährlich und muffen vorn Arzt behandelt werden.

Hornmehl, als Kunstdünger be­kannt, ein langsam wirkendes Düngemittel, wird daher als Vorrat vor dem Pflanzen in die Erde gegeben.

Horoskop, griech., Bedeutung: Stundenschau: bei den Astrolo­gen die Schicksalsdeutunq aus dem Stand der Gestirne bei der Geburt eines Menschen.

5% Deutsche Retchsantethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4,/2% Deutsche Reichsschatzanwei­sungen von 1935 ....

*y2% Deutsche Reichöschatzanwei- jungen von 1935, II. ftolge ...

ty2% Deutsche Reichs'chatzanwei- jungen von 1936, III. Folge ..

5y.% Doung Anleihe von 1930 ..

4yt% Hessische Bolksstaat von 1929 4ya% Deutsche ReichSpostschatz von 1934 I................

4yt% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I ............

Reichsanleihe-Altbesitz.........

Oberhessen Provinz-Anlethe mit

AuSlos.-Rechten.........

<yt% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpse. R. 12 ........

t>V,% Hess. Landes-Hyp.-Banl Ltqu. Goldpfe - - - - - - -

*y,% Preub- Landespsdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yt% Darmstädter Komm.-Lan- deSbankR. 6 ..............

Deutsche Komm.-Cammel-Ankethe Auslos.-Rechte I..............

4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4y,% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3

6y,% Franks Hyp. Liauidation Goldpfe................-

6y,% Rheinische Hyp. Liauidation Goldpse.....................

Steuergutichein-Berrechnungskur»

reits einen schönen Ertrag brachten. Die Nieder­schläge ber letzten Tage werben sich gut auswirken. Das Ke r n o b st verspricht eine gute Ernte. Fall­äpfel würben dieser Tage bereits zu schönem Preis pro Zentner 2,80 Mark verkauft.

Kreis Schotten.

Laubach, 21. Aug. Gestern nachmittag gin­gen an dem hiesigen Güterbahnhof die der Woll­spinnerei Godosar (Lauter) gehörigen Pferde durch. Der Kutscher wurde gleich an der ersten Kurve vom Wage geschleudert und erlitt dabei einen Beinbruch. Die Pferde rasten durch die Bahn­hofstraße über ben Marktplatz in ben Schlohhof, wo sie ein Baum aufhielt. Wie durch ein Wunber würbe kein weiteres Unheil angerichtet. Der Verletzte fanb im Laubacher Krankenhaus Aufnahme.

)(Ruppertsburg, 22. Aug. Die A p f e l - ernte verspricht in diesem Herbst in unserer Ge­markung einen guten Ertrag. Leider hat aber das trockene, in den letzten Tagen windige und gewitt­rige Wetter ben Früchteabfall begünstigt. An zwei Tagen dieser Woche wurden bei der Sammel­stelle etwa 105 Zentner Falläpfel abgeliefert. Bei Birnen ist der Ertrag gering, bei Zwetschen

Frankfurt a. M., 23. Aug. Die Anlieferun- gen von Weizen genügen in den preisgünstigen Ge­bieten für die laufende Versorgung. Roggen wird langsam verladen, die Landbetriebe sind ausreichend beliefert. Das Draugerftengeschäft verläuft sehr flott, die Andienungen finden rasch Aufnahme. Weizenmehl ist bei genügendem Anfall gut gefragt, während Roggenmehl zurückliegt-, ostdeutsche Of­ferten finden wenig Interesse. Die Futtermittel­versorgung ist unverändert. In Rauhfutter sind die Zufuhren klein, so daß süddeutsches Heu herange- zogen wird. .

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 204, W 16 207 W 19 211, W 20 213; Roggen R 12 187, R 15 190, R18 194, R19 196, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerfte Futterhafer. Weizenmehl Type 812 w 13 28 90 W16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35; Rog- qenmehl Type 1150 R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 1075, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mützlenfeftpreife ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, ErdnußtuchenTreber 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerstation. Trockenschnitzel. Heu, alte Ernte 5,50, neue Ernte 4,60 bis 4,80, Heu (drahtgepreht), alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggenstroh.

Jranffurfer Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 24. Aug. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 632 Kälber, 130 Hümmel, 86 Schafe, 3273 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 40 bis 52, Schafe 30 bis 46, Schweine 53 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Häm­mel und Schafe lebhaft.

Honig, von Bienen aus Vlüten- neftar verarbeitete, süße, zähe Flüssigkeit. die in der Hauptsache Traubenzucker. 11^^11^61, Ameisensäure und Waffer ent­hält. Honig mit den Waben heißt Scheibenhonig, aus den Waben ausgelaufener Honig Topf- oder Iungfernhonig. der mechanisch aus den Waben ent­fernte Honig Schleuderhonig. Man unterscheidet ferner den grünlichen Lindenhonig, den ^röt­lichen Heidehonig, den bräun­lichen Fichtenhonig ufm Fester Honig wird durch Erwärmen wieder flüssig. Honig ist außer­ordentlich gesund, besonders für Kinder, da er vitaminhaltig ist. Gleichzeitig wirkt er schleim- und hustenlösend. In der Küche wird Honig zur Herstellung von Honigkuchen (Lebkuchen) und an­derem sehr haltbaren Gebäck ver­wendet. Bei Rohkostspeisen-dient er als Süßstoff.

Hopfen, in manchen Gegenden Deutschlands an Stangen gezo­gene Pflanze, deren Früchte zur Biergewinnung benötigt wer­den. Die jungen Triebe.Hopfen­spargel". werden als Gemüse od. Salat zubereitet.

Horizontal, griech.. Horizont, die Kreislinie, in der sich Himmel und Erde zu berühren scheinen: entbehrliches Fremdwort für waagerecht.

Hormone, griechisch,Anreger., von Drüsen gebildete Stoffe, die direkt in das Blut übergehen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börje

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt geschloffenen Dwlbenbe an. Relchsbankdiskont 4 v H Lombarbzlnsfuß 5 v H

Schluß?. Abend börle

23 8

trächtlichen Gesamtverminderung der Jndossi (./. 119 Millionen Mark), sowie der Rostroverpflich- tungen (./. 52 Millionen Mark) unmittelbar deutlich und durch die Verstärkung der Wechselbestände noch

Schluß Mittag- börle

23 8

Mein-Mainische Börse.

INitlagsbörse überwiegend fest.

F r a n k s u r t a. M., 23. Aug. Unter Herausstel­lung einiger Spezialwerte begann die Börse die neue Woche am Aktienmarkt in Dorroiegent) fester Haltung. Auch die Geschäftstätigkeit war durch etwas bessere Kundschaftsbeteiligung lebhafter wenn auch ber Hauptträger bes Umsatzes bte Kulisse war. In ben Vordergrund traten erneut bte schon in Der Vorwoche bevorzugten Werte, bei denen es sich offenbar um Aufkäufe hanbelt. Die herrschende Ma- terialknappheit tat ihr übriges. BMW. fliegen non 160 auf 161 (158,50), Rheinrnetall-Borsig von 159,23 auf 160,50 (159). Mitgezogen wurden Daimler Mo- toren mit 144,50 bis 145,25 (143,75). B-m-rk-ns. wert fest lagen außerdem am Elektromarkt Gesfu- rel mit 157 (155,75), von Bauwerten Jul. Berger mit 144,13 (142,50) unb Holzmann mit 154,13 (153,25). Der Montanmarkt zeigte ?or allem Her­ein. Stahl lebhafter mit 121,90 bis 122 (121,25) und von chemischen Werten fanden Farben-Jndu- ftrie nach unb. 166,65 erhöhtes Interesse zu 167 25 bis 167,50. An den übrigen Marktgebieten war Die Kursentwicklung uneinheitlich bei kleinen Abwei­chungen. Schwächer waren u. a. Reichsbank mit 214 (215), Rheinftahl mit 155,90 (156,50) und Verein. Deutsche Metall mit 178 (178,50).

Mit Beginn der zweiten Börsenstunde wurde am Aktienmarkt die Bewegung in Spezialwerten

t Staufenberg, 24. Aug. Am morgigen Mittwoch, 25. August, kann die älteste Frau des Kirchspiels Kirchberg, Frau Anna Marie Schmidt, geb. Kern, ihren 93. Geburtstag feiern. Wenn sie auch körperlich nicht mehr ganz auf ber Höhe ist, so erfreut sie sich boch noch großer geistiger Frische unb nimmt noch an den Ereignissen ber Gegenwart regen Anteil.

wg. Großen-Buseck, 24. Aug. Der zweit- älteste Einwohner unserer Gemeinbe, ber Glaser- meister unb Landwirt Heinrich Bonarius kann heute in außerorbentlicher geistiger und körperlicher Frische seinen 9 0. Geburtstag feiern. Der Ju- bilar war 50 Jahre lang selbständiger Glasermei- ster in unserem Orte. Er lernte das Handwerk von seinem Vater, sein Sohn lernte es von ihm, und auch ein Enkelkind des hochbetagten Mannes er­lernte wiederum das Glaserhandwerk, so daß das Geschäft schon seit über hundert Jahren von em und derselben Familie betrieben wird. Der hochbe- tagte Mann verrichtet noch vielerlei landwirtschaft- liehe Arbeiten. In der hiesigen Vacksteindrenne- rei von Karl Rühl fand der Vorarbeiter Heinrich A l b a ch bei Erdausgrabungen einen guterhaltenen Faustkeil aus Stein. Der Stein wurde einem hiesigen Lehrer zuaeleilet. In diesem Zusammen­hang wird man sich dessen erinnern, baß auch im vorigen Jahre verschiedene Funde gemacht wur­den, die in die Steinzeit verweisen. Bei Kana- lisationsarbeiten in ber Ernst-Lubwig-Straße würbe unweit bes Laufes ber jetzigen Wasserleitung eine noch gut erhaltene hölzerne Leitung gefun­den, bie noch etwas Wasser führte. Diese Leitung speiste in früherer Zeit einen Teil bes Dorfes unb erhielt bas Wasser aus bemSteinborn".

f Beuern, 24. Aug. Am heutigen Dienstag, 24. August, feiert Frau Christine Stein, geb. Ranft, ihren 8 0. Geburtstag. Die Jubilarin, die ihrem Alter entsprechend körperlich noch ziem- lief) rüstig ist, erfreut sich großer geistiger Frische und kann ihren 80. Geburtstag im Kreise ihrer drei Kinder, sieben Enkel und drei Urenkel feiern. Die Jubilarin ist die Witwe des vor einigen Jahren verstorbenen Gemeinderechners Georg Stein.

gfs. Harbach, 23. Aug. Aus Brombeeren und Aepfeln kochte die hiesige Frauen schäft Gelee, und konnte 43 Gläser bem W H W. übergeben. Die Beeren hatten Schulkinder im Walde gesucht, Mit­glieder der HI. sammelten das Fallobst. Obwohl die Frauen im Feld unb Garten reichlich Arbeit haben, waren sie boch gern zum Einkochen bereit.

< Leih gestern, 23. Aug. Einer Anregung aus bem Kamerabenkreise folgend beging bie hie- sige Kriegerkamerabschaft am Sonntag­nachmittag bei Kamerad Dem, Kirchstraße, ben Tag von Anloy burch ein kamerobschaftUches Beisammensein. Nach Begrüßung der Kameraben unb Gäste gab ber Kamerabschaftsführer einen Rückblick über bie Tage bes Kriegsausbruchs 1914 bis zum Tage von Anloy, an bem vier Kameraben aus unserer Gemeinbe ben Helbentob starben, beren Andenken die Versammlung ehrte. Hierauf sprach Kamerad Rektor Siegfried über ben Aufmarsch im Westen, bte Anteilnahme ber hessischen Regi­menter, unter Berücksichtigung unseres Heimatregi­ments 116, schilberte, wie bie Hessen für ihr Daler- lanb gestritten unb gefallen, unb bezeichnete sie als Dorbilb ber Solbatentreue bis in ben Tob. Seinen Ausführungen folgte bas Lied vom guten Karne- raben. Dem Tage angepaßte Solbatenlieder füllten ben Nachmittag aus, worauf bie Versammlung m ber üblichen Weise geschlossen wurde. Es soll für die Folge, wie unsere Väter des Tages von Graoelotte gedachten, hier auch des Tages von Anloy durch ein kameradschaftliches Beisammensein gedacht werden.

Langsdorf, 22. Aug. Der Ausdrusch des Getreides hat in unserer Gemeinde begonnen. Der Körnerertrag wird qualitativ als recht hoch­stehend bezeichnet, aber bie Menge wirb ben Er­wartungen nicht voll gerecht. Dem Ausfall ber Hackfrüchte stehen bie Bauersleute mit guter Zuversicht entgegen, zumal bie Frühkartoffeln be«

Retchrdank ml 215

Berliner Handelsgesellschaft 6%|

Commerz- unö Privat»BanI ... 5 117,75

Deutsche Diskonto............6 125

Dresdner Bank ..........* 1 105

Schluß- stirs

21 8

ruhiger, die Haltung blieb aber unverändert fest. Auch die anfangs etwas schwächeren Papiere konn- ten sich zumeist etwas befestigen. Daimler Motoren stiegen bei regeren Umsätzen bis auf 146,13 nach 144 50, Rheinmetall auf 161,50 nach 160,50, Demag auf 152,25 bis 153 (151,75), BMW. blieben mit 161 voll behauptet. Don später notierten Werten gaben Harpener auf 175 (176,50) nach. Am Einheitsmarkt kamen Kahlgrund nach Gelbstreichung nut 26 rat. (zuletzt 17,50) wieder zur Notiz.

Bei den variablen Renten ergaben sich keine Veränderungen. Der Kassarentenmarkt lag ebenfalls ziemlich still, besonders in Pfandbriefen ist das Ge­schäft zurückgegangen. Liquidationspfandbriese bröckelten meist 0,13 v. H. ab, Stabtanleihen und Kommunal-Obligationen lagen unverändert. Don Industrie-Anleihen zogen Farben-Bonbs auf 133,46 (132,75) an.

Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse hatte allgemein nur kleines Ge- schäft. An ben Aktienmärkten überwogen gegen bie erhöhten Mittagskurse meist kleine Rück­gänge von etwa 0,25 bis 0,50 v. H., dach bestaub auf biejer Basis Nachfrage. Etwas mehr rückläufig waren Holzmann mit 153 (154,13). Die mittags be­vorzugten Papiere konnten sich im allgemeinen behaupten, Rheinmetall 161,50, BMW. 161,40, da­gegen Daimler 145,50 (146,13) unb Demag 152,75 (153). Montanpapiere wichen etwa 0,13 v. H. ab, Mannesmann 125,25, Rheinftahl 156, Hoefch 125,50, Deutsche Erböl 151,25 waren 0,50 v. H. ermäßigt. IG. Farben bröckelten auf 166,75 (167), Moenus Maschinen auf 122,50 (122,75), Licht & Kraft auf 155,50 (155,75) unb Bemberg auf 156,25 (156,50) ab. Don Einheitswerten gingen Schöfferhof-Bm- bing auf 201,25 (202) zurück, anbererfeits Olavi Minen 32 (31,90). Der Renlenmarkl wies nur sehr kleines Geschäft auf, 4,50 v. H. Krupp 99,75 (99,90). Reichsbahn-Vorzugsaktien unv. 127,75, 5,50 v. H. Berl. Hyp. Liquib. 101,65. Im freien Verkehr blieben Kommunal-Umschuldung mit 94,65 unverändert.

frankfurter Getreidebörse.

eine gewisse Anspannung gezeigt hatte.

Lenkt man den Blick zunächst auf bie Einlagen­entwicklung, jo mag ber erste Einbruck vielleicht enttäuschenb sein. Denn es haben sich bei ber Ge­samtheit ber Berichtsinslitule bie eigentlichen KunÄ- schaftseinlagen per Saldo zwar um 44 Millionen Mark erhöht, in berjenigen Gruppe ber Kreditin­stitute aber, deren Mitwirkung an der neuen Reichs- emission besonders bedeutsam ist, bei ben Berliner Großbanken nämlich, um immerhin 60 Millionen Mark vermindert. Sieht man ct"** C """ hin, so wirb man zweierlei feslslellen können; ein­mal gehl dieser krebitorische Rückgang in überwie­gendem Umfange zu Lasten der täglich fälligen Gel­der, während sich die festen Gelder nur in ganz un- bedeutendem Umfange verringert haben (./. 1,6 Mil- Ionen Mark), ja in sich selbst eine Entwicklung auf- weisen, die eine beträchtliche Verlagerung von ben Wochengelbern zu ben Drei - Monats - Konten er­kennen läßt. Die gleiche Entwicklung zeichnet sich bei ben übrigen Berichlsgruppen ab, mit bem Er­gebnis, baß im Rahmen einer Gesamlerhöhung ber festen Gelber um runb 56 Millionen Mark bie mit­telfristigen Einlagen einen Zuwachs von 112 Mil. lionen Mark aufweisen.

Zweitens dürfte der Gläubiger-Rückgang bei ben Berliner Großbanken in unmittelbarem Zusammen­hang stehen mit einer Entwicklung, bie im Zuge ber planvollen bankpolitischen Vorbereitung ber neuen Reichsemission liegt. Wie ber gegenüber bem Vor­monat verstärkte Abbau ber Eigenbeslänbe ber Ban­ken an Anleihen und verzinslichen Schatzanweisun­gen zeigt, muß bei den Banken, insbesondere, wenn man laufende Rückflüsse zu diesem Konto in Rech­nung setzt, die Placierungstätigkeit offensichtlich einen breiteren Raum eingenommen haben, eine Tatsache, die naturgemäß auf die Entwicklung der Kundschaftseinlagen nicht ganz ohne Einfluß fern

schwachmittel. Die Walnußbäume liefern einen über- reichen Ertrag.

Kreis Wetzlar.

0 Gleiberg, 22. Aug. Nach ber Instand­setzung ber oberen Räume bes Nassauerbaues ber Burg Gleiberg fällt mehr als früher bem Be­sucher bas riesige Gemälde bes rheinischen Malers Fritz Wille, bie Burg Gleiberg darstellend, auf. Das Bild in feinen gewaltigen Dimensionen kam in bem kleinen Vorstandszimmer schlecht zur Wirkung. Deshalb hat es nunmehr feinen Platz in bem größeren Luxemburger Zimmer gefunben. Fritz Wille, ein Freund bes Gleiberg, malte vor 45 Jah­ren bas Bild. Es stand seinerzeit auf großen Aus­stellungen in Berlin und München zur Schau. Die Burg ist, um ihren monumentalen Einbruck zu steigern, in büstere, burch schwere Wolken abgeblen« bete Beleuchtung gesetzt, Die sich in ber weilen Ferne auflichlet unb so mit bem bilbeinwärlsführenben Hohlweg bem Bilbe Raum unb Tiefe gibt. Die Kraft, mit ber ber Himmel empfunben unb mobel- liert ist, bas feine Gefühl für Silhouette, für ben Wechsel ber Bobengestallung, bas finb künstlerische Werte bes Bilbes. Der Maler hat 1909 bas Ge­mälbe bem Gleibergverein zum Geschenk gemacht.

Schiust- kurS

21 8

Lahmeyer .................. 6

Mainkraft 4

Mannesmann */i

Marisfelder Bergbau 7

MetallgeieUschaft.............«

Qrenstein & Koppel 0

Rbeinifche Braunkohle

Rheinische Elektro .........«

Rheinstahlwerke........ .....®

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

RütgerSwerke ...............

Salzdetfurth Kali ®

Schurken L Co Schultheis Pahenhofer « Siemens L Halske ...........

Süddeutsche Zucker.......... w

Vereinigte Stahlwerke Westdeutsche Kaushos.........

Westeregeln Alkali............

Zellstoff Walvhos .

Otavi Minen ..............

i - Sranffurt a M

0,724 5,706 62,51 43,05 11,295

64,13 57,27 17,02 8,674

2,493

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ffrankwn a. M.

Berlin

Schlub- kurü

Schlußk. Abend- börle

Schlub- kurs

Schluß! Mittag börje

Duum

21 8

23 8

21 8

23 8

153,25

156,25

168

131,5

169

153,25

156,25

168,25

131

154

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131

190,5

190,5

190,25

145,5

143,75

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118,9

119,75

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151

151

266,5

168

168,65

169

134,5

134,5

134,4

155,5

154,9

155,75

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166,25

167,13

140

140

140,25

157

155,75

157,13

149,5

--

150

53

52,9

175,25

176

175

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