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1 LOGA -KameradenderGtandartef 16 aktiv beim Gruppensportfest.
Nachdem am vergangenen Samstag und Sonntag beim Sportfest der SA -Standarte 116 große Ueberschau gehalten wurde, sind für das Gruppen- sportfest der SA.-Gruppe Hessen, am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag, insgesamt von der Standarte 116 120 Teilnehmer gemeldet worden. Die Teilnehmer rekrutieren sich aus den Stürmen 11/116 (Gießen), 2/116 (Lollar), aus den Pionierstürmen 1 und 2/116, sowie aus dem Nachrichtensturm. Von den 120 Wettkämpfern sind 4 0 Mann für d i e Freiübungen gemeßet. Diese 40 Mann werden auch zu Den Reichswett- kämpfen der SA. nach Berlin fahren. Die übrigen 80 Mann nehmen an zahlreichen Einzelwettbewerben im Schießen, Schwimmen und in den Disziplinen der Leichtathletik und der Wehrkämpfe teil. Nach den am vergangenen Sonntag gezeigten Leistungen darf man erwarten, daß sich unsere SA.-Kameraden auch in Frankfurt ehrenvoll zu behaupten wissen werden, wenngleich sie dort auf eine starke Konkurrenz treffen dürften.
Eröffnungs-Kundgebung zum Gruppen-Sportfest.
Das Gruppensportfest der SA.-Gruppe Hessen wurde am Freitagabend mit einer Kundgebung auf dem Frankfurter Opernplatz eröffnet. Zu der Kundgebung waren die Frankfurter Standarten und 500 SA.-Männer angetreten, die auf dem Gruppensportfest und bei den Reichswettkämpfen in Berlin die Freiübungen oorführen werden. Der stellvertretende Gauleiter Bürgermeister Linder überbrachte die Grüße des Gauleiters Sprenger. Gruppenführer B e ck e r l e führte in seiner Ansprache aus, daß die SA. mit dieser abendlichen Feierstunde zum Ausdruck bringen wolle, daß dieses Gruppensportfest etwas ganz Neues für sie bedeute. Man wolle nicht nur im Wettstreit seine Kräfte messen, sondern sich auch ganz besonders verbunden fühlen mit dem Geist, der allen gemeinsam sei. „Wir wollen", so sagte der Gruppenführer, „uns hart einsetzen und doch stets ritterlich sein. Für uns sind diese Kämpfe nicht Selbstzweck, sondern sie sind ein Teil des SA.-Dienstes und damit mir ein Teil unseres Dienstes für unseren Führer."
Dann traten drei Fackelträger vor die alten Sturmfahnen und entzündeten die Fackeln, während ein Sprechchor den Treueschwur und den Fahneneid sprach. — Dann turnten die 500 SA.- Leute im nächtlichen Fackelschein die Freiübungen.
Fechten der SA.-Gruppe Hessen.
9n Marburg trug die SA.-Grupve Hessen die Ausscheidungskämpfe im Florett- und Säbelfechten aus. Die Kämpfe, die sich bis nach Mitternacht hin
zogen, nahmen einen spannenden Verlauf. Im Florettfechten fiegte die Mannschaft der Gruppe Hessen mit Gruppenführer B e ck e r l e , Truppführer I a - tob, SA.-Mann Martin und SA.-Mann W o l l st e i n e r mit vier Siegen vor der ersten Mannschaft der Brigade 48 Marburg und der Brigade 14 7 Gießen. 9m Säbelfechten teilte sich die Mannschaft der Gruppe Hessen mit der Brigade 48 Marburg mit je zwei Siegen in den ersten Platz.
Bollschuhsport bei„KrastdurchFreude-.
Das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" erweitert erneut den Kreis seiner Betätigung und nimmt nunmehr auch den Rollschuhlauf in sein Arbeitsprogramm auf. 9n der kommenden Zeit werden auf der Rollschuhbahn an der Schlageter-Anlage Kurse für Anfänger abgehalten. Uebungsftunben finden Dienstags und Donnerstags in der Zeit von 20 bis. 21.30 Uhr statt. Die Rollschule werden vom Sportamt gestellt.
Äereinsmeisterschastsschießen des Postsportvereins Siehe».
Die Schützenabteilung des Postsportvereins Gießen beendete die diesjährigen Vereinsmeisterschaftsschießen mit beachtlichen Ergebnissen. Aus der Anzahl der Schützen und den gezeigten Ergebnissen ist zu schließen, daß der Schießsport in guten Händen liegt und die Teilnehmer mit Lust und Liebe bei der Sache sind. ■
Insgesamt wurden von 24 Schützen (militärischer Anschlag) 3019 Ringe geschossen. Die Bedingungen waren je fünf Schuß liegend freihändig, kniend und stehend freihändig. Am beliebigen Anschlag beteiligten sich 12 Schützen, die insgesamt 1581 Ringe schossen.
Dereinsmeister im militärischen Anschlag wurde Kurt Strack mit 153 Ringen. Die Vereinsmeister- schaft im beliebigen Anschlag (die zum ersten Male durchgeführt wurde) errang Werner Scheller mit dem vorzüglichen Ergebnis von 162 Ringen.
Beachtliche Ergebnisse errangen ferner: Heinr. Schmier mit 151 Ringen, Willi Weber mit 144 Ringen und Willi Flach mit 142 Ringen.
An dem Ehrenscheiben-Schießen beteiligten sich 50 Schützen, so daß an den Bund für Leibesübungen 10 Mark ab geführt werden konnten.
Länderkampf Deutschland - Oesterreich
NSG. 9m Reichssportfeld in Berlin findet am 31.9uli und 1, August ein internationales Sportfest statt, in dessen Rahmen ein großer Länderkampf Deutschland gegen Oesterreich im Schwimmstadion durchgeführt wird. Zu den leichtathlettschen Wettbewerben für Männer, Frauen und 9ugenb haben bisher die Vereinigten Staaten von Amerika, England, Frankreich, Polen, Dänemark, Nor
wegen, Holland, Schweden und Finnland zugesagt. Für die 9nteressenten im Gau Hessen-Nassau besteht die Möglichkeit, mit einem Sonderzug der NS.- Gemeinschaft .Kraft durch Freude" zu diesen Veranstaltungen in Berlin zu ^fahren.
18. Etappe der ,Tour".
Erich Vauh auf dem 8. Platz.
Die 18. Etappe der „Tour" wurde wieder unterteilt. Die Teiletappe von La Rochelle nach La Roche gewann der Franzose Lapödie, während auf dem zweiten Abschnitt von La Roche nach dem Etappenziel Rennes mit Choque ebenfalls ein Franzose erfolgreich war. 9m Gesamtergebnis führt weiterhin Lapöbie, doch ist Erich Bautz auf den achten Platz vorgerückt.
Die Belgier sehr schlecht behandelt.
Bei der 31. Tour de France haben sich schmähliche Vorfälle ereignet, die zum Ausscheiden der belgischen Mannschaft, die auch den voraussichtlichen Sieger des Rennens stellte, geführt haben. Schon bald nach dem Start hatten sich Meinungsverfchie- denheiten ergeben, die jedoch eine tiefere Ursache hatten. Das französische Publikum hat sich nun in den sportlichen Wettbewerb eingemischt und seinen Landsleuten zu offensichtlichen Vorteilen verholfen. Am Mittwoch früh blieben daher die belgische Nationalmannschaft wie auch die belgischen Einzelfahrer dem Start zur 17. Etappe von Bordeaux nach La Rochelle fern.
Die Vorgänge haben in Belgien großes Aufsehen erregt und zu einer allgemeinen Verstimmung geführt. Die Presse billigt vorbehalllos das Vorgehen
der begischen Mannschaft. Die Blätter veröffentlichen, in großer Ausmachung Sonderberichte über die Zwischenfälle. 9n Den Kommentaren kommt tief, gehende Erregung über das Verhalten der französischen Bevölkerung und der französischen Sport- presse gegenüber den Belgiern zum Ausdruck. Die „Derniere Heure" hebt z. B. hervor, daß die Bel- gier wesentlich dazu beigetragen haben, aus der Tour de France das zu machen, was sie bisher war. Die belgische Mannschaft sei ehrenvoll aus dem Kampf hervorgegangen. Sie hätte den Kampf auf. geben müssen wegen der feindseligen Haltung einer Bevölkerung, die von einem Teil der französischen Presse aufgehetzt worden sei..
Austakt zur Züricher Flugwoche.
Strahlender Sonnenschein empfing am Freitag die von 13 Nationen entsandten Teilnehmer am vierten internationalen Flugrneettng auf Dem Flug, platz Dübendorf bei Zürich, Der 'm reichen Flaggen- schmuck prangte. Von dem starken Deutschen Aufgebot sind nun auch Generalmajor U D e t und Major Seidemann mit ihren Messerschmidt- Maschinen in Dübendorf eingetroffen. Auch der deutsche Sieger im Kunstflug Graf Hagenburg auf Bücker-Zungmeister, Liefe! Bach mit der gleichen Maschine und Gerd A ch g e I i 5 auf Stößer sowie der deutsche Kunstflugmeister S t o h r auf M 35 landeten schon in Zürich. Aufsehen erregten die neuen deutschen Maschinen Do 17.
Das Flugmeeting ist mit einem internationalen Sternftug eröffnet worden. Die Teil- nehmer am internationalen Sternflug hatten Schwierigkeiten mit der Abfertigung, da sich der
Erfolgreiches Training auf dem Nürburgring.
Bernd Rofemeyer wieder der Schnellste.
Der Freitag war der Haupttrainingstag zum 10. Großen Preis von Deutschland für Rennwagen um den Preis des Führers auf Dem Nürburg- ring. Das Wetter war weiterhin kühl, Der Himmel bedeckt, doch regenlos. Dafür aber wehte der Wind noch heftiger als am Vortag aus Südwest. Um so erfreulicher war, daß nicht weniger als Drei Deutsche Fahrer Die auf Dem Nürburgring so kritische Zehnminutengrenze unterboten. Alle Rennmannschaften — Mercedes-Benz, Auto-Union und Scuderia Ferrari — waren mit ihrem vollständigen Wagenpark und ihren Fahrern schon am Freitagvormittag zur Stelle, und bis in Die späten Nachmittagsstunden hinein sahen einige tausend Zuschauer sehr anregende Trainingsfahrten. Besonders interessierte Gäste Des Nürburgringes waren Offiziere und Soldaten Der zur Zeit auf Dem Rhein liegenden Räumbootflottille.
Obwohl beim Rennen selbst, das über 22 Runden = 501 Kilometer führen wird, nicht in erster Linie die Rekordrunden ausschlaggebend sein werben, Da bei allzu großer Geschwindigkeit auch Die Reifenwechsel sich mehren werden unb damit unvermeidlicher Zeitverlust verbunden ist, ist man sich
in den Fachkreisen darüber klar, daß bei der zu erwartenden Gleichwerttgkeit Der deutschen' Wagen und ihrer Spitzenfahrer Runden unter Der Zehn- minutengrenze notfalls wiederholt gedreht werden müssen, um die Spitzenstellung zu erlangen. So nahm es Denn auch nicht Wunder, daß außer R o s e m e y e r auf Auto-Union noch Die beiden Mercedes-Benz-Fahrer Hermann Lang und Man« fred von Brauchitsch sehr schnell wurden. Schnellster Fahrer des Tages war aber auch diesmal wieder Europameister Bernd Rosemeyer auf Auto-Union, Der vormittags 9:55,2 gefahren war, später aber 9:50,2 (139) kam. 9m allgemeinen ist man in beiden Deutschen Rennställen über den Verlauf des Trainings sehr zufrieden.
Großes 9nteref|e brachte man den vier von der Scuderia Ferrari gestellten Alfas entgegen. Die von Nuvolari, Dr. Farina, Marioni und Belmondo gesteuert werden sollen. Wenn Nuvolari auch noch im vorjährigen Zwölszylinder-Alfa fahren muß, so wird er doch sehr stark zu beachten sein. Er drückte feine Rundenzeit verhältnismäßig leicht auf 10:08,4 (134,8 km/st).
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