Ausgabe 
24.7.1937
 
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rklärungen sind auch von der A l t k a t h o l i -

ge

Das Ringen in Spanien

Da» private B a nkgewerbe

Das ist der Vorteil des.Bankkontos: Das Geld und wenn es auch nur ein kleiner Betrag ist liegt in sicherer Verwahrung und bringt Zinsen. Wenn Du Geld brauchst oder etwas bezahlen mußt, schreibst Du einen Scheck aus. Darum richte Dir doch auch ein Bankkonto ein!

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und Deinem Bankier/

Festlicher Auftakt in Bayreuth.

rporfifoP unter Furtwängler in Anwesenheit des Führers.

KancosFrontbenchtvomFreitag

Weiterer Bormarsch der Nationalen.

Die vom Volksgerichtshof am 17. Februar 1937 wegen Landesverrats zum Tode und zu dau­erndem Ehrverlust verurteilten Josef M i ch n i a , 28 Jahre alt, und Paul M a t i s ch e k, 27 Jahre alt, sind heute morgen h i n g e r i ch t e t worden. Mich- nia und Matischek, die Grenzbewohner wa- ren, wurden eines Tages von einem ausländischen Grenzbeamten angesprochen und durch Geldzuwen-

Auch scheint es uns nicht angemessen, die Ab­sicht bestimmter Kreise, die christliche Lehre Md Kirche zu bekämpfen und womöglich zu zer­stören, als eine allgemeine hinzustellen, dies um so weniger, als noch vor wenigen Wochen ein Erlaß des Reichsjugendführers die religiöse und kirchliche Unterweisung der Heranwachsenden Ju­gend sicherzustellen versucht.

Unter diesen Umständen ist es uns, wie wir er-

Eine solche Verbindung mit der Bank oder dem Bankier hat für Dich aber noch weitere große Vorteile : Bank und Bankier beraten Dich in

. Vertrau Deiner Bank

chen Gesamtkirche und der Russisch- Irthodoxen Kirche im Ausland abge- eben worden. ,

Mitgefühl zu versagen.

Vir müssen aber Viderspruch erheben, wenn in diesem Zusammenhang auch die- misch-katholische Kirche inDeulsch- land als eine Kirche genannt wird, die um ihres Glaubens willen zu leiden habe. Diese Erklärung erscheint uns monströs im Angesicht der Tatsache, daß die Strafverfolgun­gen, welche insbesondere Mitglieder geistlicher Genossenschaften in dieser Kirche sich zugezogen

3ur Stunde, in der dieser Bericht niedergeschrieben «arde, dauerte der Vormarsch weiter an. Eine große Anzahl von Milizleuten, ist zu uns iibergelaufen.

Südarmee: Leichtes Feuer. Es wurden einige wichtigere Erkundungsoorstöße durchgeführt.

Die feindliche Fliegerei hat ihre verbre- 6?rtfd)e Gewohnheit, Städte des ftin*-*'-

lichkeik haben, sie zu würdigen. Das Ergebnis von allem ist, daß am Ende ein Be­richt herausgegeben und zur Annahme empfoh- len wird, den höchstens die Mitglieder, die aus einem anderen politischen t e'- benskreis und aus einer andersgerich­teten theologischen Denkweise kom­men, wie die Mehrheit der Versammlung, nur mit schweren Bedenken zur Kenntnis nehmen können. Sie stoßen auf eine Reihe von Arteilen, die sie sich ohne weiteres auf dem Boden christlicher Glaubensüberzeugung zu eigen machen können, sie stoßen daneben auf Urteile und Folgerungen, die sie in­nerlich a b l e h n e n müssen.

In dieser Lage bin ich persönlich vor die Ent­scheidung gestellt, ob mir mein Gewissen erlaubt, die Bedenken im einzelnen zurückzustellen, um das Ganze annehmen zu können.

Rach eingehender Selbstprüfung bin ich zu dem Ergebnis gelangt, daß das nicht angängig ist, wenn ich nicht undankbar werden soll. Der erste Bischof unserer Kirchengemeinschaft hat mir als Ge­leitwort das Wort des Römerbriefes mit auf den Weg gegeben: Alles, was nicht aus Ueberzeugung, d. h. aus der Ueberzeugung des Glaubens besteht, ist Sünde. (Römer 14, 23.) Rach dem muß ich jetzt handeln. Ueberdies hat ja die Konferenz als Vor­aussetzung ihrer Arbeit den Grundsatz angenom­men, daß keinem ihrer Mitglieder Gewissenszwang zugemutet werden solle.

Aus diesen Gründen werde ich mich an den folgenden Abstimmungen nicht beteiligen, zu­mal da auch ein Widerspruch nutzlos fein würde.

Die Erkenntnis der Grenzen der ökumeni­schen Arbeit, zu der ich gelangt bin, mindert nicht die Achtung vor der ökumenischen Arbeit c-ls solcher, um die sich gewiß redliche Männer nach bestem Gewissen bemühen, einer Arbeit, die über» dies jedem Christen um ihres Zieles willen teuer sein muh."

Zwei wettere Proteste.

Die Attkatholische Gesamtkirche und die russisch-orthodoxe Kirche gegen die Anmaßung.

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Ehrten. Wenn in irgendeiner Zeit, dann hätte setzt i n geeinter Protestantismus eine Rolle ishabt. Wir glauben aber, daß auch aus diesem Gingen eine heilsame Frucht hervorwachsen wird, <uch in dem Verhältnis zwischenKirche und Staat" in Dritten Reich."

Gegen das Verfahren und die Methode.

Der Delegierte der Altkatholischen Kir­nen auf der Weltkirchenkonferenz

Prof. Dr. Rudolf Keußen

fat dem geschäftsführenden Ausschuß der Konferenz lügendes mitgeteilt:

Zu der Erklärung, die ich zu dem Aufruf an iie Kreise in der Deutschen Evangelischen Kirche ^gegeben habe, füge ich eine weitere per« sönliche Erklärung hinzu. Als Mitglied der Ersten Sektion der christlichen Weltkonferenz habe jh mir während der ersten Woche dieser Tagung ein genügend klares Bild ihres Verfahrens inb der Methode machen können, wie ihre Ent- sihlüsse und abschließenden Berichte zustande kom­men. Ick erhebe gegen diese Methode an sich keine korwürfe. Sie ist bei einer so großen Teilnehmer- «hl wahrscheinlich unvermeidlich, aber ich sehe jetzt bcutiid), daß sie zu Folgerungen führt, die es mir unmöglich machen, mich an den bevorstehenden rbstimmungen zu beteiligen.

praktisch führt nämlich das beobachtete Ver­fahren dahin, daß von einigen Mitglie­dern der Sektion ein Bericht ausgearbeitet wird, der sich gewiß bemüht, den in der Dis­kussion hervorgetretenen Gesichtspunkten nach Möglichkeit gerecht zu werden. Dann ist das naturgemäß nicht möglich, daß bestimmte Gegensätze und Beurteilungen nicht ausgegli­chen werden können. Bestimmte Auffassungen sind so auch den führenden Sektionsmitgliedern so fremd, da sie nicht direkte Mög-

weihespiels eingedrungen ist. Das schwierige Pro­blem des Gralstempels löste Wieland Wagner über- zeugend. In lichten Farben waren die Landschafts­szenen gehalten, unter denen vor allem die monu­mentalen Wandeldekorationen und die stimmungs­volle Karfreitags-Aue Bewunderung erregten. In Klingsors Zaubergarten entwickelte Staatsrat T i e t - j e n seine fünft- und geschmackvolle Gruppenregie. Auch in den übrigen Szenen ging Tietjens hervor- raged bewährte Spielleitung feinfühlig auf den neuen szenischen Rahmen ein.

Solistisch bekam die Inszenierung ein charakteri­stisches Gesicht durch die neue Besetzung einiger tra­gender Rollen durch mehrere Künstler der Berliner Staatsoper. Zum ersten Male sang Max Lorenz in Bayreuth. Seine ausgeprägte darstellerische Be­gabung und seine seelische Erfüllung der Parsifal- Gestalt vermittelten im Verein mit dem strahlenden Tenor überwältigende Eindrücke, die in der Verfüh­rungsszene Kundrys ihren Höhevunkt erreichten. Der Gurnemanz war diesmal Josef von Manv - warda übertragen worden. Sein schwerer Baß, ergiebig in allen Lagen und bewundernswert in der Kraft des Durchhaltens, gab der Gestalt gesanglich bedeutendes Format. Als besonderer Vorzug mutz die Fülle deklamatorischer Abstufungen hervorgeho­ben werden, die der Rolle ungewöhnliche Lebendig­keit verliehen. Reu war auch Michael o. Roggen, der seinen sonoren Baß für die Rolle des Titurel einsetzte. Daneben standen die bekannten Meister­leistungen von Martha Fuchs als Kundry, Herbert Janssen als Amfortas und Robert Bur 9 als Klingsor. Die Blumenmädchen wurden von Käthe Heidersbach und Anny v. S t o s ch gesanglich hervorragend geführt. Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler gab der Aufführung als Dirigent die Feierlichkeit der ruhigen Zeitmaße, den Glanz des blühenden Orchesterklangs und die Weihe einer tief verinnerlichten Stimmung. In ergriffenem Schweigen verließ die Festgemeinde das Haus.

düngen für den Fremdennachrichtendienst angeworben, dessen Ausspähungsaufträge sie mit größter Bereitwilligkeit ausführten. Neunmal in­nerhalb eines Vierteljahres trafen sich beide mit ihren ausländischen Auftraggebern, um ihre Be- obachtungen preiszugeben und neue Aufträge ent­gegenzunehmen. Ihre Handlungsweise war um so niederträchtiger und staatsgefährlicher, als sie durch ihren Verrat der geplanten und vorbereiteten Trup­penstandorte und der Derteidigungsmaßnahmen im Grenzgebiet das Fortschreiten und die Wirksamkeit des vom deutschen Volk stürmisch begrüßten Wie­deraufbaues der deutschen Wehrmacht gefährdeten.

Wetterbericht

des Reichswetterdlenstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das gestern über England gelegene Regengebiet überquerte während der vergangenen Nacht West­deutschland. Die Niederschläge blieben dabei auf die Gebiete nördlich des Mains und der unteren Mosel sowie auf das übrige Nordwestdeutschland be­schränkt. Die vom Süden zugeströmte Warmluft, die einen kleinen Temperaturanstieg zur Folge hatte, wird jedoch im Laufe des Sonntag von einer kühle­ren Westströmung abgelöst werden. Der Witterungs­charakter wird zwar etwas unbeständig, aber trotz­dem wird die Niederschlagsneigung gering bleiben.

Aussichten für Sonntag: Wechselnd be­wölkt, mit vereinzelten Regenschauern, Tempera­turen um 20 Grad, südwestliche bis westliche Wiyde.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), Vertreter: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (beurlaubt). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D. A. VI. 37: 9104. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis RM.2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Bischof Seraphim

hat dazu noch folgendes binzugefügt:Ich schließe mich der von Herrn Professor Dr. Keußen un­terschriebenen Erklärung an, indem ich meinerseits hinzufüge:

1. Daß ich von der Bischofssynode der Russisch- Orthodoxen Kirche im Auslande nicht die Erlaubnis erhalten habe, mich in innerdeutsche Ange­legenheiten, die mit Maßnahmen der deutschen Reichsregierung in Verbindung stehen, e in z u mi­sch e n, besonders dann, wenn die Gründe dieser Maßnahmen weder der Dischofssynode, noch mir bekannt sind;

2. daß die Vischofssynode der gegenwärtigen deutschen Reichsregierung zum Dank verpflichtet ist für den energischen Kampf, den diese Regierung gegen den Bolschewismus, diesen Erzfeind des gläubigen russischen Volkes und der ganzen Christenheit, führt, und für das Entgegenkommen und die Unterstützung, die diese Regierung der unter der Leitung der Bischofssynode stehenden Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland erwiesen hat, und des- halb an keiner Kundgebung teilnehmen kann, die, wenn auch indirekt, einen Vorwurf der gegenwärtigen deutschen Reichsregierung gegen­über enthält;

3. daß die Bischofssynode der Russisch-Orthodoxen Kirche im Auslande ihr Mitgefühl und Mitleid allen Christen ausspricht, die allein um des christlichen Glaubens willen in mehreren Staaten leiden mus- sen, besonders den Blutzeugen und Bekennern, die von Regierungen, die ausgesprochen antireligiösen und antichristuchen Charakters sind, bekämpft und grausam verfolgt werden, z. B. in der UdSSR, und Spanien.

I) i F B Ä N K I N T DEIN E R E l N D

Professor Dr. Rev. Keußen als Delegierter der ltkatyolischen Kirche und Bischof Seraphim ols Delegat der Bischofssynode der Russisch-Ortho- sxen Kirche im Ausland haben folgendes erklärt: 3n der allgemeinen Delegiertenversammlung (Genannten & würbe die Botschaft der Weltkonferenz, die sich mit ai5 eine Sie der deutschen Kirchenfrage befaßt, verlesen und ..... genehmigt. Es war den Unterzeichneten nach Lage 5er Sache, zumal der Wortlaut der Botschaft den Konferenzmitgliedern zuvor nicht be« ianntaegeben worden war, nicht möglich, gegen itre Fassung Widerspruch zu erheben. Es liegt uns lern, allen christlichen Brüdern, die um ihres ®Iau= frns und ihres Bekenntnisses willen leiden, unser

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Nach den erhebenden Tagen des Festes der deut­schen Kunst in München legt ein neues Ereignis Zeugnis ab von der Größe des deutschen Kunst­schaffens. In Anwesenheit des Führers haben in Bayreuth die diesjährigen Bühnenfest­spiele mit der Aufführung desP a r s i f a l" ihren glanzvollen Anfang genommen.

21 Aufführungen sind im Rahmen der diesjähri­gen Bühnenfestspiele vorgesehen, und zwar acht Lohengrin"-Aufführungen, fünfParsifal"-Auffüh- rungen und zwei Aufführungen desRing der Ni­belungen". Wieder hat sich unter der Oberleitung von Frau Winifried Wagner, der Hüterin des Wag­nererbes, das bewährte Dreigestirn der vorjährigen Festspiele zusammengefunden: Generalintendant Staatsrat Heinz T i e t j e n , der für die Gesamt­inszenierung verantwortlich ist und zugleich sämtliche Lohengrin -Ausführungen dirigiert; Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler, der überragende Diri­gent derParsifal". undRing"-Aufführungen, und Professor Emil Preetorius, der Leiter des ge­samten Ausstattungswesens, zu dem sich in diesem Jahre als Bühnenbildner für die Neuinszenierung desParsifal" Wieland Wagner, der Enkel des Altmeisters, gesellt.

Am Portal des Festspielhauses hieß die Herrin des Hauses, Frau W. Wagner, den Führer willkommen. Die Kunstgemeinde, die das Festspiel­haus bis auf den letzten Platz füllte, grüßte den Führer mit erhobener Rechten. Neben dem Führer nahmen Frau Winifried W a g n e r mit Frl. Verena Wagner und Reichsminister Dr. Goebbels Platz. Unter der großen Zahl der Ehrengäste sah man u. a. die Reichsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, Dr. Schacht, Dr. Frank, K e r r 1 und Ohnssorge, und die Reichsleiter Bormann, Bouhler und Dr. Dietrich.

Der älteste Sohn Siegfried Wagners und künftige Wahnfriederbe Wieland Wagner bewies in der Gestaltung der Bühnenbilder und im Entwurf der Trachten, daß er tief in das Wesen des Bühnen-

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Deutsche Kriegsschiffe besuchen Danzig.

Begeisterter Empfang.

Danzig, 23.Juli. (DNB.) Von der Danziger Bevölkerung begeistert begrüßt, trafen heute vor­mittag sechs deutsche Minensuchboote im Danziger Hafen ein. Flieger gaben den Minensuchbooten das Ehrengeleit. An der Hafen­einfahrt hatte eine Ehrenkompanie der Danziger Schutzpolizei Aufttellung genommen. Unter den Klängen der nationalen Lieder erfolgte der Flag­gengruß. Auf der Fahrt durch den Danziger Hafen wurde die Flottille von der nach Tausenden zählen­den Menge mit Tücherschwenken und jubelnden Heilrufen begrüßt. Am Schuitensteg, wo die Schiffe festmachten, hatten Ehrenformationen sämtlicher NS.-Glisderungen Aufstellung genommen. Gau­organisationsleiter M a r z i a n begrüßte in Der- ttetung des Gauleiters den Flottillenchef, Korvetten­kapitän Hagen, der darauf unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front der Ehrenforma­tionen abschritt. Die Begrüßungsfeier schloß mit der Führerehrung. Anschließend begab sich Konsul Dr. Eckener an Bord, um die Flottille im Namen des deutschen Generalkonsuls zu be­grüßen. Im Laufe des Vormittags stattete Korvet­tenkapitän Hagen dem deutschen Generalkonsul von Luckwald einen Besuch ab und begab sich anschließend in Begleitung des Generalkonsuls zum Präsidenten des Senats. Sodann folgten die nach dem Protokoll üblichen Besuche beim Völ­kerbundskommissar, beim diplomatischen Vertreter der Republik Polen und beim Präsidenten des Hafenausschusses, Um 11 Uhr erfolgte der Besuch des Flottillenchefs beim Gauleiter Staatsrat F o r st e r.

Ein gedungener Attentäter.

Politische Eigenbrödler als Urheber des Verbrechens.

Warschau, 23. Juli. (DNB.) Die Herausgabe einer amtlichen Verlautbarung über die Ergebnisse der Untersuchung des Bombenanschlags gegen Oberst Koc wird für die nächsten Tage angekündigt. Es steht jetzt fest, daß der Attentäter den Namen B i e g a n e t trug, 1908 in einer Ort­schaft bei Posen geboren wurde und früher einer nationalradikalen Jugendorganisation angehört hat. Aus diesem Grunde hatte sich der Verdacht zuerst auf die nationalradikale Organisation .gelenkt, und tatsächlich sind unmittelbar nach der Tat auch zahlreiche Verhaftungen in diesen Krei­sen vorgenommen worden. Der Fortgang der Un­tersuchung zeigte aber bald, daß es sich bei dem Attentäter um einen gedungenen Arbeits­losen handelte. Don den rund 100 politischen Per­sönlichkeiten, die in den ersten Tagen nach dem Anschlag festgenommen waren, sind alle bis auf acht, die jetzt aus dem polizeilichen Gewahrsam in das Untersuchungsgefängnis überführt worden sind, wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Diese acht scheinen keiner der bekannteren Parteien in Polen anzugehören. Diel warhscheinlicher ist, daß die für dieses Attentat verantwortlichen Personen eine eigene politische Gruppe bildeten, wie sie in Polen in großer Anzahl bestehen. Meist gehören zu ihnen Personen, -die den Ehrgeiz haben, auf eigene Faust Politik zu machen.

Hingerichtet!

Der Weg zweier Landesverräter.

Berlin, 24. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die Justizpressestelle beim Volksgerichtshof teilt mit:

Aehnliche, sehr besttmmt gehaltene P r o t e st -1 klären müssen, nicht möglich, uns der Botschaft der rMnritnnon ftnh nitrfi nnn hör yfftfrit-hnft« Konferenz ONAUschließen."

taubes zu bombardieren, fortgesetzt und hat mit fünf Flugzeugen den Ort Caceres bom­bardiert. Eine Anzahl Personen, in der Hauptsache Frauen und Kinder, wurden getötet. Diese verbre­cherische Tat zwingt uns zu Gegenmaßnah- men.

Energisches Dementi der nationalspanischen Regierung.

Salamanca, 23. Juli. (DNB.) Der Chef des diplomatischen Kabinetts der national} pant* s ch e n Regierung hat folgende Erklärung ver­öffentlicht: , , ..

Einige ausländische Zeitungen haben dre un­wahre Nachricht verbreitet, daß d e u t s ch e D f s r- ziere in der Nähe von G i b r a l t a r Artillerie aufstellen, und die englische ZeitungDaily Herald hat berichtet, daß sich auch an der Pyrenaengrenze deutsche Batterien befinden. Das diploma­tische Kabinett Seiner Exzellenz des Staatschefs tritt diesen unwahren Gerüchten mit einem energischen und entschiedenen De- m e n ti entgegen."

Solles. haben, durch schwerste sittliche Ver- ? gehen bedingt waren von solcher Art, daß

«tonen* ficnlct Christen nicht einmal ge-

nannt werden sollten.

Salamanca, 24. Juli. (DNB.) Der natio­nale Heeresbericht vom Freitag meldet von her Front von Aragan: Im Abschnitt von Al- bcrracin haben unsere Truppen einen Erkundungs- vvrstoß durchgeführt und sind aus dem feindlichen Lager mit über 1500 Stück Vieh zurückgekehrt.

Front von Madrid: Im Abschnitt von Brü­nste haben unsere Truppen einen glanzenden Tieg an den Ufern des Guadarrama-Flusses er­rungen. Sie haben den feindlichen Wider­stand gebrochen, eine feindliche Schutzen- Rrabenlinie eingenommen, dem Gegner große Ver­luste beigebracht und viel Kriegsmaterial erbeutet.

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