Samstag, 24-Zuli 1957
r.I7V Erstes Blatt
187. Jahrgang
Line internationale wirtschaftliche Studienorganisation
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Grundsätzliche Feststellungen
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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ständige Anpassung dieser Organisation an den dauernden Wechsel der mirtschastlichen Faktoren
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Brüssel, 24. Juli. (DNB.) Ministerpräsident von Zeel'and wird die ersten Ergebnisse seiner Untersuchung der weltwirtschaftlichen Lage, die er im Auftrage Englands und Frankreichs durchführt und ihn bereits nach London, Pütts und Washington führte, demnächst fixieren. Somit hat der erste Abschnitt der Mission van Zee- ' Idnbs geendet.
Die ersten Schlnßfolgerungen, die sich aus dem bisherigen Verlauf der Untersuchung ergeben, wurden am Freitagabend in einem Brief veröffentlicht, den der König an den Ministerpräsidenten van Zeeland gerichtet hat. 3n diesem Brief regt König Leopold die Schaffung eines internationalen wirtschaftlichen Studienorgans an, das universellen, ständigen und unabhängigen Charakter haben und dessen Aufgabe darin bestehen soll, die Elemente einer weltwirt-
zn studieren.
m soll möglich st unabhän- onalen Einflüssen sein.
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der Industrie, des Handels, der Landwirtschaft, der Finanzen und der Arbeit beteiligt sind, wobei ausdrücklich betont wird, daß diese Sachkenner auf Grund ihrer persönlichen Eignung und nicht in Ausübung eines Mandats Mitarbeiten sollen.
Ueber die Ziele und Ausgaben der in Aussicht genommenen weltwirtschaftlichen Neuordnung heißt es in dem Brief wörtlich: „Ls ist nicht möglich, durch die Senkung der Zollschranken oder eine andere Teilmaßnahme der Unordnung, die den Frieden bedroht ein Ende zu bereiten. Wenn man wirklich den Krieg ausschalten und die Menschen zu fried- licheren Gefühlen zurückrufen will, müssen wir den Mut haben, die wirtschaftlichen Fragen in ihrer Allgemeinheit zu betrachten und den großen Problemen, die sich drohend vor der ganzen Menschheit erheben eine Lösung zu geben: der Verkeilung der Rohstoffe, der Verteilung der Zahlungsmittel, der internationalen Verteilung der Arbeit, dem Gleichge- w i ch t z w i s ch e n I n du st r ie- u nd Agrar- länder ufro.“
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wachsen kann. .
Im vorliegenden Falle ist die Methode raffiniert und unglaublich töricht zugleich. „Daß Zeiß die beste Optik produziert", so heißt es beispielsweise in dem ersten Artikel, „verdanken wir nun wirklich nicht dem Führer. Die Puppen der Käte Kruse aus Bad Kosen und das Meißener' Porzellan sind trotz Hitler nicht schlechter geworden. Der Dieselmotor, die Pforzheimer Uhrenindustrie, die Königsberger Bernstein-Manufaktur — dies alles gab es schon vor dem Aufbruch der Nation." Weiter schreibt der Verfasser klagend und kläglich: „Wo aber bleiben die Spitzenleistungen des Nationalsozialismus? Warum zeigt Goebbels nicht die Verfaffuna des Nationalsozialismus? Warum zeigt er nicht die Rassegesetzgebung, die Sterilisierung, die Erziehung der Hitlerjugend, die Künste der Wehrbaftmachung, all das, worauf doch der Nationalsozialismu-i so stolz ist, all das, was er als das spezifisch Neue, als das eigentlich Deutsche, als das Ergebnis der nationalsozialistischen Revolution ansieht?"
Bevor wir weiter zitieren, ein paar Gegenfragen: Wer hat jemals bestritten, daß Zeiß schon immer die beste Optik (und mehr dazu) produzierte? Wer bat geleugnet, daß Meißener Porzellan schon einige hundert Jahre vor 1933 mit das beste Porzellan der Welt war? Wer hat behauptet, daß etwa der Dieselmotor eine nationalsozialistische Erfindung ist? Nur im Kopf eines unbeschästiat"n staatenlosen Emigranten können solche Hirngespinste überhaupt auftauchen. Und weiter: Zeigt etwa das demokratische England in seinem Pavillon seine Verfassung? Es hat nie eine besessen und ist dennoch zu einer Weltmacht emporaestiegen. Selbstverständlich sind die Fronen ia aar nicht ernst- haft gestellt: es ist nichts weiter als demagogisches Geschwätz, bei dem üch der ärmliche Artikelschreiber wunder wie aeiftmch norfommt. Um so ernster sind unsere (natürlich nicht an ihn oerichteten) Geoenfragen: Hat die geschriebene Weimarer Verfassung etwa verhindert, daß Deutschland vor der Machtübernahme durch Adolf Hitler und seine Bewenuno sieben Millionen Arbeitslose besaß? Dak his dahin die noch nicht geeinte deutsche Jugend keine Zukunft hatte? Daß mangels einer Rasseges"tzgehung die rassische und moralische Zersebung ein bedrohliches Ausmaß annahm? Daß für die bisherigen und neu hinzukommenden Insassen der Irrenhäuser und Zuchthäuser jährlich ein Milliarden- betrag aufgewendet wurde, weil gegen die Fortpflanzung von Erbkranken und asozialen Sittlichkeitsverbrechern niemals etwas unternommen wurde? Nein! All das bat die geschriebene Weimarer Verfassung nicht verhindern können, ebensowenig wie sie verhinderte, daß das wehrlose deutsche Volk von Siegermächten, die ihr Abrüftungsversprechen nicht hielten, b i s zur Verelendung ausgepreßt wurde! Die Lifte dessen, was unter ihr und durch sie nicht verwirklicht wurde, ließe sich beliebig verlängern.
Der kleine Gernegroß aus der Weimarer Systemzeit aber produziert für einige (abgewertete) Franken Zeilenhonorar folgende Sätze: „Was nationalsozialistisch ist am Dritten Reich, verbirgt Goebbels
Eine Kundgebung des Königs der Belgier. — Keine Mandaisiräger, sondern sachkundige Persönlichkeiten. — Gerechte Lösung der großen Probleme.
müsse realistisch sein und den gegenübertreken, wie sie sich bar- siellken.
werde das Kartenhaus der
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drei Völkerbunds - Großmächten Frankreich, England und Sowjetrußland, geleitet. Die h ö ch st e F e h t v o r st e l t u n g sei der Pazifismus des Völkerbundes.
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Rach wie vor Uneinigkeit in London
Reuter erklärt: Ein toter Punkt. — Druck auf Italien.
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ning P o st" beurteilt die Lage in der Nichteinmischungsfrage immer noch p e s s i m i st i s ch. Den einzigen Fortschritt, den man am Freitag habe verzeichnen können, sei, daß der technische Unterausschuß, der den Ueberwachungsplan zu Lande auszuarbeiten habe, bereits die Einzelheiten dieses Planes im englischen Außenamt berate.
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Paris, 24. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die außen- polittschen Betrachtungen der Pariser Fyihpresse vom Samstag stehen im Zeichen des neuen englischen Versuches, eine Einigung in der Nichteinmischungsfrage herbeizuführen. Wie es heißt, soll der Fragebogen sechs oder sieben Kapitel umfassen, in denen nacheinander die englischen Vorschläge des Kompromißplanes wieder ausgenommen würden. Die Blätter sagen, daß die einzelnen Staaten spätestens in drei oder vier Tagen nach Erhalt des Fragebogens darauf antworten müßten.
Der „Petit Parisi en" will wissen, daß im Gegensatz zu dem englischen Kompromißplan dieser Fragebogen jetzt alle Länder in die Notwendigkeit versetzen werde, ganz klar mit ja oder nein auf die Fragen zu antworten, um somit ihre volle Verantwortung zu übernehmen. Die englische Regierung hoffe, durch dieses neue Verfahren weniger ausweichende Antworten zu erhalten.
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Die RealM und die Miionen.
Eine Pressekundgebung von maßgebender italienischer Seite.
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Vor einiger Zeit erschiett in einem deutschge- schriebenen Pariser Emigrantenblatt eine Artikelfolge unter der Ueberschrift „Was der deutsche Pavillon zeigt und was nicht". Darin bemüht sich der Verfasser um den Nachweis, daß die ausgestellten „Spitzenleistungen der deutschen Technik und Meisterwerke des deutschen Kunstwerks" zu Unrecht für den Nationalsozialismus reklamiert würden, während sie in Wirklichkeit nichts anderes wären als „einfach und schlicht: deutsch!"
Die erste Frage, die sich sofort aufdrangt: Lohnt es überhaupt, sich mit einem minderwertigen Druck- erzeugnis zu beschäftigen, das von keinem Franzosen mehr ernst genommen wird, selbst von denen nicht die scharfe Gegner des Nationalsozialismus' sind? Es lohnt sich in der Tat nicht, aber im vor- liegenden Falle haben wir nicht das Blatt selbst, sondern jene Artikel im Auge, die, ganz gleich, wo sie erschienen, doch einige grundsätzliche F e st- stellungen erfordern. Und zwar aus dem alleinigen Grunde, weil in ihnen (neben dem Haß des landflüchtigen und ohnmächtigen Emigranten) Gedanken zu Argumenten verarbeitet worden sind, die immer noch in den Köpfen zahlreicher Ausländer spuken und sie infolgedessen zu völlig falschen Schlußfolgerungen über die wirklichen Verhältnisse in Deutschland kommen lassen.
Die merkwürdige Verständnislosigkeit des Auslandes gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland beruht zum großen Teil auf Gedankengängen, die fortschreitend sinnloser werden und gerade in den erwähnten Artikeln mit seltener Klar- heit als raffinierte Zweckpropaganda erkannt werden können. Sie arbeiten mit der Gegenüberstellung von deutsch und n a t i o n a l sozial i st i s ch, wobei beides als begrifflicher Gegensatz hingestellt wird, so wie man während des Weltkrieges dem deutschen Volke auch einzureden versuchte, daß der Kampf nicht ihm selbst, nicht Deutschland, sondern dem Militarismus, dem Kaiser gelte. Große Teile des deutschen Volkes sind damals leider auf diesen abgefeimten Schwindel hereingefallen: er hat die deutsche Widerstandskraft gelähmt: Deutschland ist darüber zusammengebrochen, wenn es natürlich auch noch andere Gründe dafür gab. Heute ist das deutsche Volk gegen eine derartige Zweckpropaganda gefeit, aber da die anderen Völker selbst von dieser Propaganda getäuscht werden, bildet sie mit das stärkste Hindernis für das gegenseitige Verstehen, aus dem allein die außenpolitische Verständigung er-
Zwei brennende gegenwärtige Trugideen verwickelten die europäische Lage: 1. die Fiktion, daß man die vollendete Tatsache der Eroberung des afri-kanischen Imperiums durch Italien nicht anerkenne und 2. die nicht minder wichtige Frage der Verweigerung der Rechte einer k r i e g f ü h r e n d e n Macht für Franco, eine Frage, die man unbedingt mit der Frage der Freiwilligen verknüpfen wolle. Diese Vorstellung verwirre die Dinge, während die Anerkennung Francos auf radikale Weise eine Vereinfachung schaffen würde. Die Verweigerung der Rechte Kriegführender für General Franco, der ein Heer besitze, der zwölf Monate kämpfe, der zwei Drittel Spaniens und die gesamten Kolonien Spaniens beherrsche, der hinter sich 14 von 22 Millionen Spaniern habe, sei so unsinnig, daß sich selbst Eden kürzlich dagegen aufgelehnt habe. Indessen gebe man vor, daß Franco nur ein „aufrührerischer" General sei und daß die wahre „Regierung" Spaniens jene Valencia sei, die ja tatsächlich von Moskau
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Mailand, 24. Juli. (DNB. Funtspruch.) Der Mailänder „P o p o l o d 'Italia" wendet sich in einem offensichllich von maßgebender potttt- scher Seite stammenden Leitausiatz mit der Ueberschrift „Die Realität und die Fiktionen gegen die falschen Vorstellungen (Fiktionen), durch welche Europa besonders in der Nachkriegszeit regiert und verwirrt worden fei. Eine solche Fiktion sei beispielsweise der Gedanke der Kriegsreparationen gewesen. Die anfangs geforderte astronomische Ziffer von 1000 ^,^iar^en sei mit der Zeit zwar zusammengeschrumpft, aber viele Jahre habe man fortgesetzt mit dieser Wahn- Dorfteilung (Fiktion) gespielt, die erst heute endgültig begraben scheine. Wahrend die Fiktion ber Reparationen aus der Welt geschafft worden sei, blieb jene der interalliierten Schulden bestehen. Man bilde sich weiter ein, daß diese Schulden eines Tages gezahlt werden wurden, obwohl jeder wisse, daß dies materiell und vor allem moralisch unmöglich sei.
Das Organ, welches bas System der Fiktionen schaffe, züchte, ausdehne und verteidige, fei der v ö l k e r d u n d. Auch dessen Univer- s a t l t ä t sei eine fatsche Vorstellung, weil zahlreiche und mächtige Staaten nicht in ihm vertreten seien. 3m Völkerbund sei der Grundsatz der Gleichheit der Mitgliedsstaaten ebenfalls eine Fiktion. Wenn man in den Genfer Räumen von dieser Gleichheit spreche, also die Stimme Großbritanniens jener Liberias gieichsehe, dann beginne alles zu lachen. Die Maschinerie werde tatsächlich von dem Sekretariat, d. h. von den
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Französische kreise in London wurden feine Einwande gegen eine Aufrechterhaltung des gegenwärtigen koutrollsyltems in feiner verstümmelten Form haben, falls, rwe 'S scheine, keine Hoffnung auf ein baldiae« Ab- lommen auf der Grundlage des britischen Planes deltehe. Der franzöfifche Botschafter L o r b i n habe freifaaabenb Eden ausgesucht. um vor ferner ill,reife nach Varis mit ibm die Lage zu befvrechen. Serbin werde am Samstag zu einem kurzen Behuf) nach der französischen Hauptstadt abreisen.
Für die nächste Sitzung des Unterausschusses des Verfitzenden könne jetzt noch kein Datum angegeben
Haltung angeben, ober von sich aus einen kom- pcomlßvorf chlag Vorbringen würde. Wenn Italien sich zu keiner dieser beiden Möglichkeiten entschließe, würden Gründe zu der Annahme vor- sanden sein, daß Italien nicht den britischen Wunsch «och Beschleuniaung einer Verwirklichung der Richt- tinmischung teile. Die b r i t i s ch e R e g i e r u n g »erde sich dann veranlaßt sehen, ihr Vorschläge |v rückzuziehen und eine neue Stellungnahme gegenüber der Nichteinmischung einzu-
London, 24. Juli. (DNB. Funkspnich.) , ftnnzösische Botschafter Sorbin ist nach Paris fahren, um sich nach seiner geftngen Unterredung nut (Eben mit seiner Regierung zu bellten. Corbin werde bereits am Montag wieder in London sein. Man erwarte, daß eine Sitzung he» Hauptunterausschusses des Nichteinmischungs- orsschusses für Montag ober Dienstag einberufen D-rbe. . - p-v
Arn Freitagabenb habe man erfahren, daß Co • i)1n die Bereitschaft der französischen
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Irrealitäten unb Sophistereien gegenüber den wirklichen Tatsachen zusammenbrechen.
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Ueber die Schwierigkeiten, die die Verwirklichung bieses Programms mit sich bringen, mache er sich, fährt ber König in seinem Schreiben fort, keine Illusionen. Er sei aber überzeugt, daß ber Augenblick günstig sei, um biesen Versuch zu unternehmen.
London überrascht.
England will mit Sympathie prüfen.
Lonbon, 24. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die gesamte Londoner Morgenpresse berichtet, zum Teil sehr ausführlich, über Den offenen Brief des Königs der Belgier an den Ministerpräsidenten van Zeeland.
„M o r n i n g Post" berichtet, daß die Anregung König Leopolds in London sehr überrascht habe. Das Interesse, das König Leopold den internationalen Problemen entgegenbringe, sei jedoch bekannt, und es sei selbstverständlich, daß seine Anregung in England mit Sympathie geprüft werde. Es liege wahrscheinlich in der Absicht des belgischen Königs, den Empfehlungen mehr Gewicht zu geben, die van Zeeland jetzt als Abschluß seiner Wirtschaftsbesprechungen in Form eines Planes veröffentlichen werde. Man könne annehmen, daß die Ergebnisse der verschiedenen Informationsreisen van Zeelands in Kürze den anderen Regierungen mitgeteilt würden.
Regierung übermittelt habe, einen neuen Weg einzuschlagen, um den Arbeiten des Unterausschusses des Nichteinmischungsausschusses aus der Sackgasse zu helfen.
Das neue Verfahren, bas in Landon beraten worden fei, würde darin bestehen, daß man einen Fragebogen über alle Vorschläge des britischen Planes an die Mitglieder des Richteinmischungsausschusses sendet. Man hoffe, auf diese Weise von jeder Regierung den klaren Standpunkt sowohl gegenüber dem Plan als Ganzen, als auch in seinen Einzelheiten zu erhalten.
Der diplomattsche Korrespondent des „Daily Telegraph" meint, am Freitag habe sich die Lage gebessert. Jetzt bestünde Hoffnung dafür, daß der Hauptausschuß des Nichteinmischungsausschusses Anfang nächster Woche zusammen- qerufen werde. Bei den Verhandlungen der letzten Tage sei der englischen Regierung immer wieder dargelegt worden, daß
keine der anderen Regierungen eine Aufhebung des Richteinmischungsabkommens wünsche.
In Anbetracht dieses Umstandes sei man in London zu dem Schluß gelangt, daß ein Ausweg aus der Sackgasse gesunden werden könne.
Der diplomattsche Korrespondent der „M o r -
it in RM.: 0 3 bis 41 (38i 0 bis 43 (411 .
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|(t y n g, nach dreitägigen privaten Verhandlungen uf7 üöHaff - belehe nach wie vor Uneinigkeit über das Umfahren bei der Prüfung der britischen Richteinmischungsvorschläge. Die Anregungen, die bis jetzt ton der britischen Regierung erwogen worden seien,
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c) 45 bis 50 (3 1 wiese Organ.,a w fiämmpl Will' # g D on n. a 111
) bis 46) 4 & k-ird für wichtig gehalten, daß an dieser Orga-
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hatten sich schließlich doch nicht als geeignet erwiesen, eine angemessene Lösung des Problemes zu erreichen. Es sei ein toter Punkt erreicht.
Die Meinungsverschiedenheiten, so erklärt der Reuter-Korrespondent, seien bekanntlich durch das italienische Beharren entstanden, die Fragen tVvIr» ^andkontrolle" und „Anerkennung kriegführender Rechte vor der „Zurückziehung der Freiwilligen" zu erörtern. Diese Ansicht sei von Deutschland unb Portugal unterstützt, von Englanb, Frankreich unb Sowjetrußlanb abge- iehnt worben, unb es seien keine Anzeichen vor- honben, baß eine ber Gruppen nachgeben würbe. Da der tote Punkt bestehen bleibe, könnten britische Kreise kaum damit einverstanden sein, daß eine frage des Verfahrens die Ursache einer Verzöge- rang bilden sollen, und sie würden erfreut sein, wenn Italien einen klareren Grund für seine


