Ausgabe 
24.6.1937
 
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abendlich ihren Gesang in den Baumstücken links von der Holzheimer Straße ertönen ließ. Wir nah­men schon an, sie sei in diesem Jahre nicht wieder­gekommen. Seit einigen Tagen aber singt wieder die Nachtigall auf den Baumstücken in Der Nähe des Hardtwaldes. Kurz nach 22 Uhr beginnt sie und singt fast bis zum frühen Morgen.

Streis Friedberg.

B u tz b a ch, 24. Juni. Infolge des immer stär­ker gewordenen Verkehrs, besonders der schweren Lastkraftzüge, sind die Straßen der Stadt stark be­schädigt worden. Gegenwärtig werden sie einer durchgreifenden Reparatur unterzogen. Die mangel­haften Straßenteile werden ausgehauen und erhal­ten einen neuen A s p h a l t b e l a a. Die Um­gehungsstraße, durch die der gesamte Umleitungs­verkehr geführt wird, wird dabei allerdings in Mit­

leidenschaft gezogen und bedarf ebenfalls der Er­neuerung.

Kreis Wetzlar.

* Waldgirmes, 22. Juni. Der 13jährige Sohn des Wagnermeisters Jung von hier erlitt, da er sich an der Kreissäge zu schaffen gemacht hatte, eine schwere Verletzung an der rechten Hand und a m H a n d g e l e n k. Der Junge mußte in die Chirurgische Klinik nach Gie­ßen gebracht werden.

* Wißrnar, 22. Juni. Der hiesige 62jährige Weißbinder Ludwig F o r b a ch stürzte bei seiner Arbeit ab und erlitt einen Bruch des rechten Unterschenkels. Der bedauernswerte Mann mußte zur ärztlichen Behandlung in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

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Vorläufiges Ergebnis des ^ordon-Bennett-Wetlflugs.

Die Gordon-Benett-Wettfahrt ist abgeschlossen Von allen zwölf Ballonen liegen die Lanoemeldun- gen vor. Der sportliche Wert der diesjährigen Ver­anstaltung hat wieder stark unter den erzwungenen Landungen der beiden deutschen Ballone zu leiden, die noch aussichtsreich im Rennen lagen. Der Ballast der deutschen Teilnehmer hätte noch für eine volle Nacht und einen Teil des dritten Tages ausgereicht, so daß bei dem günstigen Wind vielleicht sogar ein Sieg zu erwarten war. Nach dem vorläufigen Er­gebnis ist mit einer Wiederholung des Sieges von Ernest D s m u y t e r (Belgien) zu rechnen, der rund 1400 Kilometer zurücklegte und den Wett­bewerb bereits fünfmal als Sieger beendete. Aller­dings soll der polnische BallonPolonia" unter der Führung von Janusz ebenfalls 1400 Kilometer ge­flogen sein. Die genaue Errechnung der Luftlinie wird erst Klärung über die Besetzung der beiden ersten Plätze bringen.

Das vorläufige Ergebnis lautet: 1. Belgica" (Belgien) undPolonia II (Polen) je 1400 Kilometer; 3Zürich III" (Schweiz) 870; 4.Lopp" (Polen) 860 ; 5.Warschau" (Polen) und Maurice Mailet" (Frankreich) je 820; 7.S a ch - s e n" (Deutschland, Schäfer-von Hammerstein) 760 ; 8.Brüssel" (Belgien) 740; 9.Alfred Hilde- brandt" (Deutschland, Götze-Lohmann) 720, 10.Chemnitz X" (Schütze-Becker) undAero Club von Frankreich" 690; 12.S. XI" (Belgien) 580 Kilometer.

Wehrmacht

bei der 12. Internationalen Gechs- tagefahrt in England.

An der 12. Internationalen Sechstagefahrt, die in diesem Jahre vom 12. bis 17. Juli in England ausgefahren wird, werden auch 17 Fahrer unserer Wehrmacht teilnehmen, und zwar 11 vom Heer und je 3 von der Marine und der Luftwaffe. Unter ihnen befinden sich 3 Fahrer des Heeres, welche als nationale Mannschaft auf BMW. um dieInter­nationale Silbervase" kämpfen werden. Während 4 Mannschaften zu je 3 Fahrern auf Solomaschinen starten, fahren 1 Mannschaft und 2 Einzelfahrer auf Beiwagenmaschinen. Die Fahrer setzen sich ihrem Dienstgrad nach aus 1 Hauptmann, 1 Oberleutnant, 2 Leutnants und 13 Feldwebeln und Unteroffizieren zusammen.

Lietzener Gportjugend beim Gau- mannschastskampf in Düsseldorf.

Die hessische Leichtathletik-Jugend steht am kom­menden Sonntag in einem Mannschaftskampf den Gauen Württemberg, Westfalen. Niederrhein in

Düsseldorf gegenüber. An diesem Gaukampf neh­men auch einige Gießener Jugendsportler teil, und zwar ist 1900 sehr zahlreich vertreten. Heuchelheim entsendet Rinn für den Weitsprung der Jugend- B-Klasse und der To. Ruttershausen seinen begab­ten S ch l e e n b e cf e r für den Hochsprung der Ju­gendklasse A.

Von der Gießener Jugend beteiligen sich in der Klasse A: 100 Meter: Goß; 400 Meter: Ben­der; Kugelstoßen: Goß (alle von der Spielver­einigung 1900).

In der Klasse B starten Deibel (1900) und Gemmer (VfB.-R.) beim 800-Meter-Lauf. Rinn (Heuchelheim) ist mit Büchsenschütz (ACT. Kassel), Henne (CT. Kassel) und W i e n h o l d (Hanau) für die 4X100-Meter-S,taffel aufgestellt.

Wenn die Hessenjugend auch gegen starke Kon­kurrenten aufzutreten hat, so ist doch zu hoffen, daß die Sportjugend des Gießener Sportkreises zu Achtungserfolgen kommt.

Das Kreisfest des Kreises 8Lahn-Oill.

Die Vorbereitungen von feiten des Führerstabes zu dieser großen Veranstaltung sind in vollem Gange und in einigen Teilen bereits soweit abge­schlossen. Die vorstehende Veranstaltung in Dillen­burg wird das erste Kreisfest mit einer neuen Aus­richtung jein. Während bei den bisherigen Festen stets der Turner in vorderster Front stand, stellt Diese Veranstaltung eine große Kundgebung des gesamten Deutschen Reichsbundes für Leibesübun­gen dar. Trotz dieser allumfassenden Sportarten für diese Kreiskundgebung steht immer noch der Turner im Mittelpunkt des Geschehens. Außer den eigentlich festgesetzten Wettkämpfen soll auf dem Fest die Vielseitigkeit der turnerischen Gemeinschafts­arbeit in Form von Vereinsriegent urnen zum Ausdruck gebracht werden. Bei diesem Turnen haben nicht nur alle Wettkämpfer, sondern alle von dem Verein erfaßten Turner und Turnerinnen teilzunehmen. Eine besondere Aufgabe fällt hierbei den Turnerinnen zu, die anstatt Geräteübungen Stab-, Keulen-, Ball-, Frei- und Sprungseilübungen gemeinschaftlich durchführen werden. Ebenso können noch Gymnastikübungen und Volkstänze hierzu ein- geübt werden. Alles in allem wird das Dillenburger Kreisfest, den bisherigen Vorbereitungen nach zu urteilen, eine mächtige Kundgebung für den Ge­danken der Leibesübungen darstellen.

Schauturnen des Turnvereins Gut &eilz/ Kinzenbach.

Am Sonntag tritt der Tv.Gut Heil!" Kinzen­bach mit einem Schauturnen an die Oeffentlichkeit. An der Veranstaltung werden Turner und Turne­rinnen teilnehmen und Zeugnis ablegen von der bisher geleisteten Arbeit.

Spieler ein festes Gefüge und stieg immer mehr im Ansehen. Mußte man sich seither mit Privat- und Gemeindewiesen als Sportplatz begnügen, so wurde jetzt die Sportplatzfrage in Angriff genom­men. Nach Ueberroinbung vieler Schwierigkeiten, konnte mit dem Sportplatzbau begonnen werden. Gemeindearbeiter und Mitglieder des Vereins hal­fen in gemeinsamer Arbeit den Platz zu schaffen. Im Jahre 1932 stand endlich ein Sportplatz zur Verfügung. Dadurch kam noch mehr Aufschwung in den Verein. Die Leistungen der ersten Mannschaft

nahmen zu. Ebenso trug noch eine zweite Eft und eine Jugendmannschaft Wettspiele aus. Dann wurde die erste Mannschaft in der Spielserle 1933/34 Der Bezirksklasse zugeteilt. Drei Jahre lang wurde in der Bezirksklasse gespielt, dann mußte der harte Gang in die erste Kreisklasse angetreten werden. In diesem Jahre kann der Verein nun auf em zehniah- riges Bestehen zurückblicken. Als Jubilaumsgeschenk erkämpfte sich die erste Elf die Meisterschaft in der ersten Kreisklasse und den Aufstieg in die Bezirks- klasse.

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Bereits am Dienstag wurde in London der Vertrag über den Boxkampf um die Weltmeisterschaft zwischen dem deutschen Meister aller Klassen, Max Schmeling, und dem britischen Schwergewichtsmeister Tommy Farr abgeschlossen und unterzeichnet. Unser Bild zeigt links Max Schmeling und rechts Tommy Farr. (Scherl-Bilderdienjt-M.)

FL Flensungen feiert ivjähriges Bestehen.

Fußball-Blitzturnier. - Zwölf Mannschaften im Kampf.

Am Samstag und Sonntag feierte der FC. 1927 Flenjungen-Mücke sein zehnjähriges Bestehen.

In den letzten Tagen vergangener Woche sah man abends auf dem hiesigen Sportplatz reges Treiben; die Mitglieder des Fußball-Clubs arbeiteten und trafen die Vorbereitungen für das immer näher rückende zehnte Stiftungsfest. Der mit hohem Gras überwachsene Spielplatz wurde abgemäht, und die Tore wurden instandgesetzt. Am Samstagmor­gen wurde das große Feftzelt aufgestellt. Daneben war der Tanzboden aufgelegt.

Am Samstag gegen Abend wurden die Fahnen gehißt, und nach kurzer Pause fanden sich die Mit­glieder, Freunde und Gönner des Vereins in der Wirtjchaft Otto Becker zur Vereinsgrün­dungsfeier zusammen. Der Vereinsführer H. Theiß V. begrüßte insbesondere die anwesenden Mitgründer des Vereins und erteilte dem Mit­gründer Karl Erb das Wort zu einem interessan­ten Vortrag über die zehn verflossenen Vereinsjahre. Manche schöne und manche herbe Erinnerung aus vergangenen Tagen wurde noch wachaerufen. Der Vereinsführer dankte Erb für seine Ausführungen und überreichte hierauf den heute noch zehn Dem Verein ununterbrochen angehörenden Mitgliedern: E. Schumann, K. Erb, Fr. I ü n g ft, 0. Hahn, K. Schmidt, Hch. Peppler Hch. Biedenkapp, K. Seim. K. Vierheller und Hch. Theiß für treue Mitgliedschaft und geleistete Dienste Ehrenurkunden Mit dem Wunsche

zu einem weiteren Blühen und Emporstreben des Vereins wurde die Feier geschlossen.

Am Sonntagmorgen begann bei bestem Wetter das Fußball-Blitzturnier, das in Drei Klassen mit insgesamt 26 Spielen Durchgeführt rourDe.

Bei Den Punktspielen Der B-Klasse beteiligten sich GöbelnroD, Grünberg, Lehnheim, Nieder-Ohmen, RüDDingshausen unD Saasen. Im ganzen wurDen 15 Spiele, von Denen 14 ausgetragen wurDen, ge­wertet. Zwischendurch wechselten B- unD Jugend­klasse mit den Spielen ab

In der Jugendklasse spielten Ettingshausen, VfB.-R. Gießen, Großen-Linden und Steinbach um den Siegerpreis.

Nachmittags wurde der Festzug aufgestellt, voran die Bergwerkskapelle der GewerkschaftLouise", und in strammer Haltung in gleichem Schritt und in den verschieden farbigen Trikots zogen die zwölf beteiligten Vereine durch das Dorf und zurück zum Sportplatz. Hier fand zuerst das Entscheidungsspiel der A-Klasse zwischen Der 1. Elf Des FC. Großen- Buseck unD der 2. Mannschaft der SpVg. 1900 Gie­ßen statt. Beide Mannschaften zeigten ein großes Spiel. Anschließend fanden Die noch auszutragen- Den Spiele Der B- unD JugenDklasse statt.

Das Festzelt war bis zum letzten Platz gefüllt, und eine stattliche Zuschauermenge (etwa 500) be­wegte sich auf dem Fest- und um den Sportplatz. Gegen 19 Uhr war das Fußball-Blitzturnier be-

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vrms in Watzenborn-Steinberg.

Iubiläumsjpiel aus Anlaß des 10jährigen Bestehens des FE.Teutonia".

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an der Reise teil). r .. '

Es ist die Mannschaft, Die in Den Meisterschafts- unD Gruppenkämpfen eine erftk.asslge Rolle spielte. Dies um so mehr, als Die Mannschaft wahrenD Der schweren Spiele auf Fath verzichten mußte. Die Hintermannschaft mit Ebert, Winkler unD Kern ist als erstklassig anzusprechen, denn gerade Dieser Mannschaftsteil sicherte Den Gaumeistertitel. Mit der gleichen Punktzahl brachte Das Torverhältnis 48:23 gegen 48:31 Der Eintracht Frankfurt, die Berech­tigung zur Teilnahme zu Den Spielen um Die Deut­sche Meisterschaft.

Winkler Dürfte als Der überragenD? Mann anzu­sehen sein Der früher so schußgewaltige Sturmer hat sich zu einem glänzenDen VerteiDiger einge­spielt, im Stellungsspiel instinktsicher, in seinen Abschlägen Das halbe FelD beherrschend. Neben ihm Kern der wuchtig wirkt, aber Doch recht behende ist Mit Kiefer ist Der Mittelläuferpvsten ausge­zeichnet besetzt Seine Kopfabwehr ist ebenso über­zeugend, wie die langen Vorlagen, mit Denen er Die Flügel einsetzt Fries neben Kiefer ist als auf­opfernder Spieler bekannt, auch Zimmermann a rechter Läufer in bester Verfassung. Auf Die rechte Sturmseite mit Lehr und Stahl Darf man begrün- bet gespannt fein, Denn neben dem fungen Lehr Der sich in den Punktspielen gut emfuhrte, fetzt man nun einen neuen Mann em, Den früheren LuDwigs- hafener Stahl, Der in seinem ersten Spiel gegen BaDens Meister WalDhof am vergangenen Sonntai, für Den 2:0-Sieg beiDe mal als Torschutze verant­wortlich zeichnete. Der Mittel türmer Eckert war wochenlang der Drehpunkt für Die Aufstellung zum Sturmführer Der Nationalmannschaft. Zu Dem an­geblichen Versagen in den Länderspielen nur em Urteil Des Reichstrainers Dr. Nerz:Ich habe oorgenommen Die Spieler nicht mehr zu früh zu jung einzusetzen. Alle Die Talente, wie bei­

Aus Anlaß Des Jubiläumsfestes Des FC.Teu­tonia" Watzenborn-Steinberg hat Die rege Vereins- führung es verftanDen, Den Sportanhängern Der näheren und weiteren Umgebung die Gelegenheit zu geben, das Können einer deutfchen Spitzenmann­schaft zu bewundern Die Eft vonWormatia Worms wird in Watzenborn-Steinberg am Sams­tag und Sonntag zu Gast sein. Nicht nur, daß die Gäste schon vor Wochen den Spielabschluß tätigten und Terminschwierigkeiten beheben halfen, auch die endgültige Mannschaft steht bestimmt in stärkster Ausstellung:

Ebert

Winkler, Kern

Zimmermann. Kiefer, Fries Lehr, Stahl, Eckert, Gölz, Fath.

Ersatzleute: Leist, Hoffmann (auch Busam nimmt

spielsweise Eckert, sollen erst ausreifen, und wenn wir gerade das Beispiel des Wormsers heranneh­men, so meine ich, daß Eckert, ein veranlagter Spie­ler, in einem Jahr sicher eine brauchbare Stütze Der Nationalmannschaft roerDen kann." Dies Das Ur­teil Des Verantwortlichen für Die Aufstellung Der Nationalmannschaft.

Götz, ein äußerst begabter Halbstürmer, ist mit Fath seither das Glanzstück imWormatia"-Sturm. Seppel Fath ist der Held vieler Länderspiele. Nach monatelangem Aussetzen durch Knieoerletzung und Behandlung in Hohenlychen ist er das erstemal wieder im Spiel. Die Watzenborn-Steinberger be­grüßen diesen sympathischen internationalen Spieler ganz besonders und sind stolz, daß er gerade bei den Teutonen" das erstemal wieder den Dreß trägt. Es sei nur erinnert an den 2:0-Sieg der deuftchen Mannschaft vor zwei Jahren in Spanien, wo auf heißem Boden und in schwerem Kampf Seppel Fath zweimal der Torschütze war. Die Ersatzleute Leist und Hoffmann sind beides erprobte Sportler und lehr wertvoll für die Mannschaft. Leist erzielte in den Gruppensvielen zur deutschen Meisterschaft im Spiel gegen Dessau zehn Sekunden vor Schluß den Siegestreffer zu 1:0. Auch Hoffmann ersetzte Fath sehr gut.

Als Vorschußlorbeeren: Worms hat mit der zur Verfügungstellung dieser Spieler zum Jubiläums­spiele in Steinberg gegen eine Kreisklassenmann­schaft eine schöne sportliche Gesinnung gezeigt und gibt damit gleichzeitig ein Vorbild von Volks- und Sportgemeinschaft. Die vielen Freunde des Fuß­ballsports in unferer Heimat werden der Mann­schaft aus Worms durch lebhaftes Interesse am Spiel Den Dank abzustatten wissen.

Aus ver Geschichte des FE.Teutonia"

Im November Des Jahres 1926 fanDen sich acht junge Leute zusammen, um Fußball zu spielen. Es mürbe ein Verein gegrünDet Alle waren mit Be­geisterung bei Der Sache JeDer erhielt einen Posten. BalD war eine Mannschaft auf Die Beine gebracht Das Geld für Den ersten Ball, FußballkleiDung unD Tore rourDe aufgebracht Die ersten Spiele wurDen ausgetragen. Der Verein nahm an Stärke zu. Im Jahre 1928 trat eine aktive Mannschaft unD eine JugenDmannschaft auf Den Plan. Auch nahm Der Verein Das erste Mal an Den VerbanDsspielen teil. In diesem Jahre erhielt der Verein seinen heutigen Namen. Die Spielstärke nahm von Jahr zu Jahr zu. Und schließlich wurde in der Spielserie 1929/30 der Ausstieg in die erste Kreisklasse errungen. Durch diesen Erfolg stieg die Mitgliederzahl zusehends Bald bekam der Verein dank der Führung erjahre- ner Männer und Der sportlichen Leistungen seiner

Hier abichneiden!

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Mitesser

313

Mixtur

samtschuldner, jedoch regelmäßig nur mit dem Nachlaßanteil.

Mitesser. Talganhaufung in den Talgdrüsen Der Haut, die aus Druck herausquellen Man ent- fernl Die Mitesser nach gründ­licher Säuberung Des Gesichts am besten mit demKomedonen­quetscher" und verhindert durch abendliches Einreiben mit 10 %= iger Schroefelsalbe ihr Wieder- erscheinen

Mitgist. Siehe Ausstattung.

Mittag, die Zeit des höchsten Sonnenstandes, ist Die gegebene Erholungszeit für Den arbeiten­den Menschen Das Mittagsmahl soll ohne Hast eingenommen wer­den Vorbedingung dazu ist. daß es rechtzeitig auf Den Tisch kommt, eine der wichtigsten Auf­gaben der Hausfrau Speisen sind immer bekömmlich wenn sie in guter Laune verzehrt werden Mittagsschlas, Der nicht allzu ausgedehnt wird, kann auch bei genügender Nachtruhe nicht als schlechte Angewohnheit bezeichnet werden da er Körper und Geist nach einem Teil der Tagesarbeit entspannt Nervöse Menschen und Kinder sollten auf jeden Fall einen Mittagsschlaf halten. Mittelohrentzündung. Das Mit­telohr, der zwischen dem Trom­melfell und Dem inneren Ohr gelegene Teil des Ohres, ist oft der Sitz von Erkrankungen Ent­stehung dieser Erkrankungen ent­weder durch die Ohrtrompete vom Nasenrachenraum aus oder auf dem Blutwege im Gefolge von anderen Krankheiten (z. V.

Scharlach). Geht einher mit Fieber, Ohrenschmerzen, Kopf­schmerzen, zuweilen Erbrechen, und mit Gehörstörung. Der im Mittelohr entstandene Eiter fließt unter Umständen durch ein von selbst entstehendes Loch im Trommelfell ab oder er muß durch eine vom Arzt künstlich ge­schaffene Trommelfellöffnung ab­geleitet werden Wenn Der Zu­stand chronisch wird, kann jahre­lang anhaltender Ohrenfluß entstehen, unter dem das Gehör sehr erheblich leidet. Ärztliche Behandlung und Beratung ist sowohl im akuten wie im chro­nischen Zustand nötig

Mittwoch, Der vierte Tag Der Woche hieß früher der Wodans­tag, nach Dem nächsten germani­schen Gott Wodan oder Odin.

Mixed Pickles, auch Mixpickles geschrieben, sauere Gemüsebei­lage zu Fleisch Junge Bohnen, Blumenkohl. Karotten und Zwie­belchen werden in Salzwasier halb weich gekocht und mit Wein­essig begossen der mit Lorbeer­blättern. roten Pfefferschoten, Korriander- und Senfkörnern so­wie kleinen Gurken aufgekocht wurde. Die» genannten Eemüse- teile werden mit Essig in Gläser gefüllt, kleine Tomaten noch roh beigegeben Nach einigen Tagen Essig abgießen, aufkochen und wieder auf die Gemüse geben. Gefäße zubmden

Mixtur, lat. Bedeutung Mi­schung, auf ärztlichen Rezepten Bezeichnung für eine flüssige Arznei aus verschiedenen Lösun­gen.

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