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Ergebnisse in der Bezirksklasie.

Wetzlar 1900 Gießen ausgefallen.

Burg Bissenberg 3:1.

. Wie zu erwarten war, gewann Burg das Spiel gegen Bissenberg.

Aufstiegspiele zur Bezirkskiaffe.

Niedergirmes Steinüorf 3:1

Watzenborn-Steinberg Heuchelheim 6:1

Niedergirmes gewann gegen Steindorf verdient.

Ebenso konnten die Teutonen gegen Heuchelheim ihr gutes Können wieder einmal unter Beweis stellen.

Tabellenstand.

Gew.

Unentsch. Verl.

Pkte.

Spiele

Verein

7:3

7:3

5

5

3

3

1

1

0 0

0

1

1

5

4

5

3

1

1

2

3

4

in den nächsten Spielen zeigen, daß es mit zu den Aufstiegskandidaten zählt.

6:4 2:6

2:8 23er-

FC. Teutonia W.-Steinberg

Tuspo Steindorf

Sportg. 03 Nieder­girmes

SV. Offenbach

SV. 20 Heuchelheim

Von den fünf um den Aufstieg kämpfenden einen werden zwei aufsteigen. Wenn auch Nieder­girmes an dritter Stelle steht, so wird sich doch

Spielvereinigung 1900 Gieken.

Iugendabteilung.

1900 1. 3gb. Tv. Großen-Linden 1. 3gb. 2:5.

i900 2. 3gb. Tv. Großen-Linden 2. 3gb. 3:1.

Der Klubkampf in Großen-Linden warf alle Er­wartungen über den Haufen. Die erste Jugend mußte eine kaum faßbare Niederlage hinnehmen. Die zweite Jugend bewies gerade das Gegenteil, obwohl man ihr vorher keinen Sieg in Großen- Linden zugetraut hätte.

Gleich bei Anpfiff entwickelte sich schönes Feldspiel der ersten Jugend. Nachdem der Sturm der Blau­weißen schon zwei totsichere Sachen vergeben hatte, begann auch die Fünferreihe der Platzbesitzer ge­fährlich zu werden Und schon kam auch ein fester Weitschuß auf das Tor der Gießener. Der Torhü­ter konnte den Ball nicht richtig festhalten, und

spielend leicht schob der nachgesetzte Mittelstürmer Großen-Lindens zum ersten Tor ein. Unaufhörlich rollte der Ball nun wieder auf das Tor der Platz­besitzer. Ein Gedränge entstand vor dem Tor Gro- ßen-Lindens. Der Rechtsaußen der Blauweißen traf nur leicht den Ball und trudelnd fand das Leder am Tormann vorbei seinen Weg ins Netz. Mit diesem Ergebnis von 1:1 gingen beide Mann­schaften zum Wechsel Die Blauweißen hatten jetzt die Sonne im Rücken und drängten gleich mit aller Macht zum Führungstreffer. Aber der Sturm von 1900 kombinierte und vergaß das Schießen. Schon kam auch Großen-Linden wieder auf. Der Mittel­läufer der Blauweißen und der Mittelstürmer Großen-Lindens kämpften um den Ball. Der bessere Stand des Mittelläufers von 1900 entschied und er angelte sich das Leder Doch der Schiedsrichter pfiff einen Elfmeter. Geschlagen standen die Jun­gens der Blauweißen da, als der Ball im Netz hing und zusehends stell die erste Jugend von 1900 aus­einander. Nur zehn Minuten waren es, und diese genügten für Großen-Linden. In gewaltigem Spurt konnten sie kurz hintereinander noch drei Tore er­zielen. Beim zweiten Tor wurde der Hüter der Blauweißen, mit dem Ball in den Händen von drei Stürmern Großen-Lindens einfach ins Netz gewor­fen. In der letzten Viertelstunde konnten wieder die Blau-Weißen das Spielgeschehen diktieren: doch ihre Ausbeute war nur ein Tor.

Die zweite Jugend von 1900 lieferte ein über­zeugendes Spiel in Großen-Linden und konnte sicher gewinnen. Während des ganzen Spiels waren die Blauweißen überlegen

§C. Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Wahenborn-Steinberg I $pD. Heuchelheim I 6:1 (4:1).

Am Sonntag empfingen die Teutonen die erste Mannschaft vom Sportverein Heuchelheim zum fünften Aufstiegspiel. Nach dem Sieg von 2:1 in Heuchelheim hatte man mit einem höheren Resultat gerechnet, aber in dieser Höhe wohl doch nicht. Trotzdem waren die Zuschauer unzufrieden, da viele Torchancen nicht ausgenutzt wurden. Fett, der alt­bewährte Strafstoß- und Elfmeterschütze, verschoß schon in den ersten zehn Minuten zwei Elfmeter, und nur durch solche Umstände kam es, daß es nicht zu einer zweistelligen Zahl wurde. Die Einheimischen

leigten sich in der ersten Halbzeit von ihrer guten Seite, und auch die Vertreter für O. und E. Bur­ger taten ihre Pflicht. Auch Heuchelheim mußte mit Ersatz spielen.

Das Spiel zeigte zuerst die Gäste etwas im Vor­teil, aber bald wandte sich das Blatt. Der Sturm der Einheimischen drang in regelmäßigen Abstän­den vor das Tor der Heuchelheimer, und es gelang nur in der ersten Halbzeit, vier Tore zu erzielen, denen die Gäste eins entgegensetzen konnten In der zweiten Halbzeit ließ das Spiel erheblich an Tempo nach, denn das schnelle Spiel und die Hitze setzten den Spielern ziemlich zu. Die Spielweise der Gäste war jetzt nicht mehr offen, denn es wurde stark verteidigt, und die Angriffe der Teutonen scheiterten an der festen Mauer, oder aber war jemand abseits, das die Heuchelheimer meisterhaft fertig brachten.

Mit diesem Spiel bzw. Sieg haben sich die Teu­tonen die Spitze der Tabelle der Aufstiegsspiele ge­sichert und sie versuchen nun mit aller Energie, diese zu halten.

Spielvereimgung 1926 Leihgestern.

Spogg. 26 Leihgestern 1. 3gd. Tv. Wieseck 1. 3gb. 5:0 (3:0).

Am Sonntag hatte die erste Jugendmannschaft die Gleiche des To. Wieseck zu Gast im Kampf um die Punkte. Die Einheimischen nahmen das Spiel von Anfang an ernst und waren sofort bestrebt, es an sich zu reißen. Durch einen Strafstoß, ausge­führt von dem rechten Verteidiger, gingen die Leih- gefterner in Führung, dann teilten sich die Stür­mer außer dem Rechtsaußen in die übrigen Tore. Wieseck ging auch mächtig ins Zeug, um die Nie­derlage abzuwenden, aber die bessere Technik und .Taktik, die die Spieloereinigungsleute von größeren Gegnern (Eintr. Frankfurt a. M., Wetzlar 05, Mar­burg Germania usw.) lernten, hat in diesem Spiele gesiegt. Der Mannschaft gebührt ein Gesamtlob. Jeder gab sein letztes her, um das Spiel siegreich zu gestalten.

GießenerRudererinHanau erfolgreich.

Bei der Hanauer Ruderregatta am Sonntag ge­wann der Gießener Ruderer Joedt durch größere Steuersicherheit gegen Sauer, Frankfurt, Öen. Großen Einer, nachdem er sich als Sieger des Zweiten Einers die Startberechtigung erworben hatte. Ergebnisse: Zweiter Senior-Einer: 1. Joedt, Gießener RG., 7:13,5, 2. Möller, Hanauer RG., 7:14. Erster Senior-Einer: 1. Joedt, Gie­ßener RG. 1877, 6:45,5, 2. Sauer, Frankfurter RV., 7:05,4.

Rund um die Anlagen" im Bild.

Links: In der letzten Stunde am Start. Rechts: Als Sieger durch das Ziel. (Aufnahmen [2]: Pfaff Nachf., Gießen.)

Kunst und Wissenschaft.

Aerzletagung für allergische Krankheiten.

Die Wissenschaftliche Zentralstelle desHeufieVerbun- des e. 23., Verein zur Bekämpfung des Heufieber­leidens, hielt in der Medizinischen Akademie in Düsseldorf ihre 2. Aerztetaaung für Aller­gische Krankheiten ab. Aus den Ausführun­gen der einzelnen Forscher und der regen Aussprache ergab sich, daß die allergischen Krankheiten in ihren klinischen Symptomen außerordentlich vielgestaltig sind, wobei die Grundlage des krankhaften Ge­schehens einheitlicher Natur ist, und bei deren Zu­standekommen auch Erbfaktoren eine Rolle spielen. Zu den allergischen oder Ueberempfindlichkeitskrank- heiten gehören in erster Linie Heufieber, Asthma, Nesselsucht, zahlreiche Hauterkrankungen, Migräne und rheumatische Leiden. Der Heufieberbund, eine Arbeitsgemeinschaft von Aerzten und Kranken, hat sich die Förderung der Erforschung und Be­kämpfung dieser Krankheit zum Ziele gefetzt, die hunderttausende deutscher Volksgenossssen jährlich be­fällt. Der Leiter der Reichsärztekammer, Dr. Hof­feld, betonte, daß der Reichsärzteführer mit be­sonderem Interesse die Tagung verfolge; der Neichs- ärzteführer propagiere immer wieder die Zusammen­arbeit mit dem Volke selbst, und hier sei diese glück­liche Konstellation schon seit Jahren vorhanden, daß eine Gruppe von Laien die Zusammenarbeit mit der deutschen Aerzteschaft gesucht und diesen Weg mit Erfolg beschritten habe.

3nlernalionales TNusikfest in Dresden.

Im Rahmen des vom Ständigen Rat für inter­nationale Zusammenarbeit der Komponisten ver­anstalteten internationalen Musik fest es in Dresden gab die sächsische Staatskapelle ein Sin­foniekonzert. Es gelangten mehrere sinfonische Werke zur deutschen Erstaufführung (Jean R i - vier, Bodizar Sune, Herbert Bedford). Ein ernstes Präludium und eine heitere Fuge von Ro­bert Heger erlebten die Uraufführung. Die musi­kalische Leitung des Konzertes lag in den Händen von Generalmusikdirektor Dr. Karl Böhm.

Erk-Festspiele in Dreieichenhain.

In derDreieich", dem ausgedehnten Waldgebiet zwischen Rhein, Main, Spessart und Odenwald, der um das Jahr 1000 als königlicher Bannforst be­gründet wurde, liegt das Städtchen Dreieichenhain, ein Schmuckstück mittelalterlicher Städtebaukunst. Der Name Ludwig Erks, des ersten großen Sammlers und Bewahrers des deutschen Volkslieds, ist untrenn­bar mit Dreieichenhain verbunden. Hier hat er die entscheidenden Anregungen zum. Sammeln der deut­schen Volkslieder erhalten. Aus Anlaß des 130. Ge­burtstages ehrte ihn Dreieichenhain mit einem Erk-Festspiel. Im Hof der Burgruine, wo Erk feine Altersgenossen und Schulkameraden zu froher Geselligkeit zusammenrief, auch als er in Berlin durch Gründung des Erkfchen Männerchors und die Herausgabe der Liederbücher schon berühmt geworden war, spielen die Dreieichenhainer ein Stück um Ludwig Erk. Der Heimatdichter Hannes Vetter (Johannes Winkel) hat ein Lebensbild des Meisters geschrieben, das zum ersten Male an jener Stelle aufgeführt wurde, wo Erk so oft geweilt hat.

Bewundernswerte Leistung einer Wiener Bergsteigerin.

Der bewunderungswürdigen Leistung feiner Frau hat ein Wiener Bergsteiger fein Leben zu verdan­ken. Das Wiener Ehepaar H o n i ck hatte eine Be­steigung der Edelweiß-Spitze im Hochschwabgebiet unternommen. Der Mann, der vorankletterte, wurde von einem Sie in schlag getroffen und stürzte bewußtlos ab. Seine Frau konnte ihn drei Stunden am Seil se st halten, bis eine auf ihre Hilferufe herbeigeeilte Rettungsmannschaft sie aus ihrer qualvollen Lage erlöste.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 dis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschlossen.

Peter 366 Pfändung

Peter, männl. Vorname griech Herkunft mit der Bedeutung Stein, Fels".

Petersilie dient zum Würzen und Garnieren der Speisen. Ge­bräuchlichstes Küchenkraut. Im Februar-März Samen säen, der in lockerem Erdreich etwa zwan­zig Tage bis zur Keimung braucht. Zur Herbstzeit einige Pflanzen in Blumentopf setzen und so den Wintervorrat am Küchenfenster ziehen. Da P. zwei­jährig ist, jedes Jahr neuen Samen aussäen. Die vorjährige Saat liefert im zweiten Jahr nur noch den Frühjahrsbedarf P. unterschieden in Wurzel- und Vlattp. Erstere hat glatte Blätter, nur die Wurzel wird gebraucht. Die bekannteste Art ist die letztere, die sog. Schnittp Hier sitzt der Gewürzstoff in den krausen Blättern.

Petroleum, Erdöl, Mineralöl das im Haushalt als Brennstoff und Reinigungsmittel verwendet wird. Petroleum muß in deutlich erkennbarer Kanne gut verschlos­sen und kühl aufbewahrt werden Der Feuergefährlichkeit wegen darf Petroleum nicht in der Nähe von Feuer in Lampen gegossen werden. Unter keinen Umständen darf Petroleum zum Anzünden oder Wiederentfachen von Feuer verwendet werden, da schwere Explosionen entstehen können Brennendes Petroleum ist nicht mit Wasier zu löschen, sondern mit Sand und Tüchern zu er­sticken. Petroleumlampen und -öfen müssen sauber gehalten und der Docht gleichmäßig beschnitten

werden, da sie sonst übel riechen oder blaken.

Petroleumslecke lassen sich mit warmem Seifenwasser entfernen. Petschaft, Handstempel zum Sie­geln, Griff mit einem Stein oder Metallplatte, in die ein.Mono­gramm eingeschnittkn ist.

Petunie, Balkon- und ©artens blume in leuchtenden Farben, Anzucht aus Samen muß sorg­sam schon im F-wruar geschehen. Besser ist es, bie fertigen Pflan­zen im Mai zu beziehen. Ein­teilung in aufrechtstehende und hängende Sorten. Erstere blei­ben niedrig und werden auch als Beetpflanzen gebraucht. Belieb­teste SorteHimmelsröschen", s. auch Balkonpflanzen.

Pfälzerwein, meist leichter, süf­figer Weißwein.

Pfänderspiel, Gesellschaftsspiel, bei dem jeder, der etwas falsch macht, ein Pfand zu geben hat. Die Pfänder müssen am Schluß mit scherzhaften Aufgaben ein­gelöst werden.

Pfändung. Einer Pfändung durch den Gerichtsvollzieher darf man keinen Widerstand entgegensetzen. Glaubt man, daß der Gerichts­vollzieher etwas zu Unrecht ge­pfändet hat, so wende man sich an das Vollstreckungsgericht (Amtsgericht). Unpfändbar sind: die zum persönlichen Gebrauch oder zum Haushalt dienenden Gegenstände, wie Kleidung, Wäsche, Haus- und Küchengeräte, soweit man diese Sachen zu einer bescheidenen Lebensführung be-

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