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33f8.3.-1900

il-schäden

Verhütung von

Von Forstmeister Karpf.

jeder Hochbetrieb im Handball!

Ehre des Kreisbesten spielt, tritt gegen Londorf an.

somit ertra.

tnie

Auf- Di e

platz am Kugelberg für Männer und gemeinsam 17.30 bis 18.45 Uhr.

3U dem am morgigen Sonntag bevorstehenden Spiel um die Punkte haben die beiden Vereine, Spielvereinigung 1900 und DfB.-R., ihre zur Zeit stärksten Vertretungen gemeldet. Die Grünweißen haben mit Meißner; Heß, Kramer; Krämer, Thron, Berlebach; Szponick, Fehling, Radtke, Bach und Wilhelm eine Mannschaft zur Stelle, in der kein Mann alsErsatz" anzusehen ist. Die Elf hat in Meißner, der sich schon beim oorausgegangenen Pokalkampf in großartiger Form zeigte, einen aus­gezeichneten Rückhalt, der sie allerdings nicht ver­leiten sollte, die Hintermannschaft überlasten zu lassen. Heß und Kramer erscheinen zuverlässig. In der Läuferreihe sollte Thron, der sich in letzter Zeit gut entwickelt hat, die Direktive übernehmen und seine beiden Nebenleute mitreißen. Zn der Stür­merreihe stehen fünf Leute, die sich kennen und die auch zu guter Zusammenarbeit sich finden sollten.

Bei der Spielvereinigung 1900 braucht über die

Die 1. Jugendmannschaft spielt im stiegsspiel gegen die gleiche von Leihgestern, zweite Jugendmannschaft, die Meister ihrer Gruppe ist, sollte dieses Spiel bestreiten, hat aber zugunsten der 1. Jugend verzichtet. Da die Meisterschaftsfrage

Freundschaftsspiele.

Tv. Hausen I Tv. Dutenhofen I.

Tv. Hausen Jgd. Tv. Dutenhofen Jgd. Luftgau Gießen Tv. Heuchelheim komb. Mtv. 2. Jugend To. Heuchelheim Jugend.

Tv. Nauborn Tv, Atzbach.

Tv. Nauborn Jugend To. Atzbach Jugend.

To. Dornholzhausen To. To. Garbenheim.

Tv. Dornholzhausen Jgd. To. Garbenheim Jgd. Tv. Grüningen komb. Tv. Heuchelheim komb.

Oer Mord an dem Zagdausseher.

Zahlreiche Verhaftungen. - Eine große Menge Waffen beschlagnahmt.

"Me'l Jugend des ®tto die neben Lang-Göns.

Ute i. .... . v artfooffiMihtm um die

zwischen der 1. Jugend und der gleichen von Leih­gestern noch nicht geklärt ist, ist es sehr interessant zu sehen, welche Mannschaft tatsächlich die bessere ist. Das Spiel verspricht sehr spannend zu werden.

Vormittags erwartet die 2. Jugend die gleiche des Sportvereins Wetzlar zum fälligen Rückspiel. Da die Grünweißen bereits das Vorspiel gewan­nen, ist auch damit zu rechnen, daß dieses Spiel ebenfalls von den Platzherren gewonnen wird.

Die 3. Jugend spielt gegen die gleiche des Lo­kalgegners. Die 4. Jugend wird gegen die 3. des Sportvereins Wetzlar einen schweren Stand haben.

Kurze Sportnotizen.

Im Olympia-Stadion Amsterdam wird am 20. Juni, nachdem die terminlichen Schwie- tigkeiten beseitigt sind, der schon lange von der FIFA, geplante Fußballkampf zwischen Westeuropa und Zentraleuropa stattfinden. Die Mannschaften sind noch nicht aufgestellt.

SportamtKraft durch Freude".

Heute folgender Kursus:

Reichssportabzeichen, Universitätssport- Frauen

öunuyuig, ~ , i' ; ' .

, Leinberger, Hermann, Orloff, Hillebrand, um bie I «h, ein achtbares Ergebnis zu erzielen.

Bei der Spielvereinigung 1900 braucht über die Hintermannschaft mit Schmidt, Lippert und Zeiler kein Wort verloren zu werden. Die Läuferreihe mit Schmelz, Heilmann und Ehrhardt ist auch über Zweifel erhaben, und sie wird den Sturm (mit Schellhaas, Ranft, Löbsack I, Sack und Löbsack II) nach Kräften unterstützen. Im Sturm selbst er­scheint der linke Flügel mit Sack und den beiden

Die 1. Mannschaft von Tuspo. Groß-Rechten­bach trifft zuhause im letzten Pflichtspiel auf den Tv. Holzheim. Die Platzbesitzer haben sich zwar am letzten Sonntag recht gut gehalten, ihre Spiel- stärke dürfte aber nicht ausreichen, um die Gaste, ine sicher in stärkster Aufstellung antreten werden, aus der Ruhe zu bringen. ,

Die Aufstiegsspiele der 2. Kreisklasse sehen am Sonntag bereits den Rückkampf zwischen den beiden Teilnehmern Tv. B e u e r n Tv. La n g - G o ns in Lana-Göns. Beuern trat am letzten Sonntag nicht an, so daß Lang-Göns kampflos Sieger wubde. Wie das erste Aufeinandertreffen nun enden wird, ifÄuD°gr:Ä0ift-erschuf durch zwei weitere Treffen gefördert. In Londorf tritt die Anheimische Mannschaft gegen den Mtv an, wah­rend Münchholzhausen zuhause den Tv. Lang-Gon

dieb - und Einbrecherfamilie Stürtz in Köppern. Im Laufe der Nacht zum Freitag wur­den alle erreichbaren Angehörgen dieser Familie festgenommen und ihre Wohnung unter Hinzu- zehung der SA. eingehend durchsucht. Gefunden wurden vorerst zwei Militär-Karabiner. Noch nicht gesunden wurde ein drittes, im Besitz der Familie befindliches Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr. Dieses Gewehr wurde nach den Aussagen von Fa­milienmitgliedern am Samstagnachmittag von dem 53jährigen Familienoberhaupt Emil Stürtz ge­reinigt und dann versteckt. Gesucht wird noch der erst kürzlich aus dem Zuchthaus entlassene Emil Stürtz jun., der sich zuletzt bei dem Karussellbe­sitzer Ernst in Mörfelden, Darmstadt und Mainz aufgehalten hat. Beim Antreffen ist so­fort die nächste Polizeidienststelle zu verständigen und Emil Stürtz sestzunehmen.

Die Angehörigen der Familie Stürtz sind drin­gend verdächtig, noch in jüngster Zeit unter Be­nutzung von fremden Kraftwagen und Motorrädern eine umfangreiche Wilderertätigkeit im Taunus entfaltet zu haben. Bei dem noch nicht gefundenen Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr dürfte es sich vermutlich um die Waffe handeln, mit der zunächst ein Schuß auf den Jagdaufseher ab­gegeben wurde. Die Wilderertätigkeit des Stürtz sen. und seiner Söhne, sowie der Absatz des er­legten Wildes muß in der Nachbarschaft der in ver­schiedenen Orten wohnenden Angehörigen der Fa­milie ausgefallen sein.

Aundfunkprogramm

Sonntag, 25. April.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.45: Orgelchoräle. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Be­kenntnisse zur Zeit. England, wie es ist und wie es uns sieht! 10: Alles Große in der Welt ist durch Treue geworden. Es spricht der Führer des 66.« OberabschnittsNordost". 10.30: Ehorgesang. 11.15: Verleihung des Erwin-von-Steinbach-Preises an den Schweizer Komponisten Dr. Othmar Schoeck. 12: Mittagskonzert. 14: Kinderfunk. 14.45: Müssen die Männer alles wissen? Ein kleines Spiel. 15: Deutsche Scholle. Sagen und Geschichten aus dem Hintertaunus. 15.40: Zum Tag des deutschen Kanu» sports. Funkberichte vom Anpaddeln. 16: Musik zur Unterhaltung. Fuhdall-Länderkampf Deutschland Beligen, 2. Halbzeit. 18: Jugend singt ins Land. Eine Ringsendung aus vier Gebieten der HI. 18.30: Sonntags abends, vergnügt und froh dafür sorgt: Fidel & Co. 19.40: Sportspiegel des Sonn­tags. 20: Abendkonzert. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.15: Sportbericht. 22.30: Tanz­musik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Montag, 26. April.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Land­funk. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkonzert. 14: Nach­richten. 14.10: Musikalische Rückantworten. Wunsch­konzert. 15: Volk und Wirtschaft. Zellwolle be­gehrt in aller Welt. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Kam­mermusik. 16.15: Das Mainschiff. Aus dem Schaffen südwestdeutscher Dichtung: Hermann Stahl. 16.30: Zeitgenössische Tonsetzer. 17.30: Das Mikrophon unterwegs! 18: Stuttgart spielt auf! Fröhliche Feier­abendmusik. 19: Orchestermusik. 19.40: Der Zeit­funk bringt den Tagesspiegel 20: Nachrichten. 20.10: Klänge der Heimat. 22: Nachrichten, Grenz- echo. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Lpd. Frankfurt a. M., 23. April. Wie wir bereits meldeten, haben die Bemühungen der Mord­kommission Aur Aufklärung des Verbrechens an dem Jagdaufseher Hoffmann dank der rastlosen Arbeit der Kriminalbeamten zu einer greifbaren Spur geführt, so daß in Kürze mit der völ­ligen Aufklärung der Mordsache zu rechnen sein dürfte. Die Kriminalpolizei gab am Freitagmittag folgendes bekannt:

Die gemeinsamen Ermittlungen der Mordkommis- ion, der Gendarmerie und der Ortspolizeibehörden haben zur Feststellung einer Reihe von Jagdvergehen und unbefugten Was­en b e s i tz e s geführt. Es wurden bisher etwa 50 Gewehre aller Kaliber, Pistolen aller Größen und verschiedene Stockflinten beschlagnahmt. Der Sitzungssaal des Rathauses in Friedrichsdorf gleicht einem Waffenlager. Sieben Personen aus Köppern und Umgebung wurden bereits nach Frankfurt übergeführt und werden dort wegen Wilderns und unbefugten Waffenbe - itzes dem Amtsgericht zugeführt. Außerdem wurde gegen eine Reihe von weiteren Personen wegen dringenden Tatverdachts der gewohnheits­mäßigen Wilddieberei und wegen verbotenen Waf- enbesitzes Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt erstattet. Es besteht Grund zu der An­nahme, daß sich einer der Täter in der Mordsache unter den wegen Wilderns beschuldigten Personen befindet, die nach Frankfurt übergeführt worden ind. Dringender Tatverdacht richtet sich weiter gegen zwei Angehörige der berüchtigten W i I d -

Das erste Spiel gegen Lützellinden konnte der Mtv. am letzten Sonntag hoch gewinnen. Und nachdem Londorf das erste Spiel gegen Lang-Göns verlor, müßte die fpielftarle Mannschaft des Mtv. das Treffen siegreich beenden können. Mtv.s 1. Jugend spielt in folgender Aufstellung: Walter; Ganz, Rau; Launspach, Vogel, Keller; Jughardt, Weigand, Wag­ner, Berkeichoff, Eger. Der stärkste Teil der Mann­schaft ist zweifellos der Sturm, die Hintermann­schaft von Londorf wird also zu tun haben, die schnellen Männerturner zu halten. Aber auch die Läuferreihe und die Hintermannschaft werden dem gegnerischen Sturm gewachsen sein.

Die 2. Jugend des Mtv. spielt in neuer Ausstel­lung auf eigenem Platz gegen die 2. Jugend bon Heuchelheim. Man wird mit Interesse sehen, sich die neue Mannschaft zusammenfiitdet.

Löbsack besonders stark. Von dieser Seite her sollte einiges zu erwarten sein, und die Hintermannschaft des Gegners wird alle Geschicklichkeit aufbieten müssen, wenn sie sich behaupten will.

Die Aussichten der einen oder der anderen Mann­schaft auf Sieg und Punkte gegeneinander abzuwä­gen, ist müßig. Lokalkämpfe lassen keine Voraussage 311.

Schiedsrichter für diese Begegnung ist Wingen- f e l d (Fulda).

Oie Aufstiegspiele am Sonntag.

Die Ausstiegsviele zur Bezirksklasse nehmen mit den beiden nachstehenden Treffen ihren Fortgang.

Heuchelheim Steindorf (Bocher, Gießen) Offenbach Nieder-Girmes (Hild, Herborn). Der derzeittge Tabellenführer Steindorf hat zu beweisen, ob er sich auch auf fremden Plätzen durchzusetzen versteht.

Nieder-Girmes muß in Offenbach sehr auf der Hut fein, um nicht erneut eine Ueberraschung zu erleben, denn im Falle einer abermaligen Med er­läge würde sich der Vorsprung der Konkurrenten erheblich vergrößern und die Aussichten für den Aufstieg wären gering.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Aufstiegspiel gegen Sfeinborf.

Im zweiten Spiel um den Aufstieg zur Bezirks­klasse empfängt der Sportverein 1920 Heuchelheim den derzeitigen Tabellenführer, Tuspo Steindorf bei Wetzlar. Steindorf konnte die als sehr spielstark betannnte Mannschaft von Niedergirmes überra­schend schlagen und blieb auch im zweiten Spiel auf eigenem Platze dem Meister der Gruppe Dill, Offenbach, überlegen. Heuchelheim dagegen ent­täuschte in seinen beiden letzten Spielen gegen Steinberg und Lollar sehr. Mit Stürmern, wie sie heute in der Heuchelheimer Mannschaft zu finden sind, dürfte es schwer fallen, in den kommenden Spielen ein Wort mitzureden. Unter diesen Umstän­den kann man wohl dem Gast die größeren Aus­sichten einräumen.

,FE.Teutonia"Watzenborn-Steinberg

Leihgesterns Elf in Steinberg.

Seit Ostern treten zum ersten Male die Teutonen mit ihrer ersten Mannschaft auf den Plan, und zwar empfangen sie die gleiche der Spielvereinigung

auch das Wild nicht; da zieht es schon Fichten und Kiefernrinde vor. Die Wildäcker sollte man mög­lichst mit solchen Pflanzen bestellen, die dem Wild einen großen Teil des Jahres hindurch Aefung bieten, so z. B. mit Luzerne u. ä. Wo dies nicht möglich ist, soll man entschieden den Waldwiesen den Dorzug geben; ganz besonders in niederschlags­reichen Gebirgen mit ihren oft zahlreichen schmalen, in den Wald hineinstoßenden Wiesentälchen. B e -

pflegen und düngen, denn schlecht gepflegte und ' " agslose Wildäcker und saure Wiesen schätzt ' ' Wild nicht; da zieht es schon Fichten und

Wenn nicht das Wetter abermals einen Strich durch die Rechnung macht, wird diesmal wieder Hochbetrieb auf den Handballfeldern herrschen. An­gefangen bei den Aufsttegsspielen, die bereits am Samstag beginnen, bis zu den Freundschaftsspielen der unteren Klassen ist mit spannenden Kämpfen zu rechnen: So tritt der MSV. Hanau auf den Plan, um am Samstag gegen Kirch-Göns zu spie­len und um dann am Sonntag schon in Hanau gegen die Spo. 1900 anzutreten. Wie nun beides­mal die Gäste abschneiden werden ist unbekannt.

1900 zum Gauliga-Aufstiegsspiel in Hanau.

Zum zweiten Spiel um den Aufstieg zur Gau­liga stehen 1900s Handballer morgen in Hanau dem dortigen Militärsportverein gegenüber. Beide Mannschafteck treffen zum erstenmal aufeinander. Die Begegnung wird zweifellos schon einigen Auf­schluß über die Frage der Aufst-iegsberechtigten aus dem Südbezirk (im 'Nordbezirk kämpfen darum die Vereine Tv. 61 Eschwege, Tv. 46 Fulda, Hesfen- Preußen Kassel und Germania Kassel) bringen. In den Verbandsspielen legte die Mannschaft des Mili- lärsportvereins Hanau eine konstante Form an den Tag, wenn auch der Abstand zwischen ihr und dem Tabellenzweiten, Tv. Kesselstadt, recht knapp ist. Die Spielvereinigungsleute werden schon in Hanau beste Form an den Tag legen müssen, wenn sie weiter im Wettbewerb ein Wort mitreden wol­len. Der hohe Sieg gegen Kirch-Göns am vergan­genen Sonntag darf sie nicht dazu verleiten, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Man be­absichtigt, folgende Vertretung zu entsenden: En­ders; Birkenstock, Schmittdiehl; Neist, Hufftnann, Richter; Berg, Färber, Höing, Winden, Schüler.

In einem Lande, das, wie Deutschland, über eine hochentwickelte Land- und Forstwirtschaft verfügt, wird jeder, und sei es auch der kleinste Wildstand, einen gewissen Schaden an unseren Kulturpflanzen anrichten. Wollte man diesen Wildschaden gänzlich vermeiden, so müßte man jedes jagdbare Tier aus­rotten. Zu dieser Verödung von Wald und Flur wird aber fein Deutscher, sofern ihm auch nur ein Fünkchen Naturliebe innewohnt, die Hand bieten. Es kann sich vielmehr nur darum handeln, den Wildschaden auf ein volkswirtschaftlich erträgliches Maß zu beschränken. Hierzu ist verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen der Jägerei einerseits und den Land- und Forstwirten anderseits unerläßlich. Im folgenden soll in großen Zügen dargetan wer­den, welche Maßnahmen praktisch zu einer B e - grenzung der Wildschäden führen:

Die bei weitem wichtigste Aufgabe auf diesem Gebiet ist in die Hand der Jägerei sowohl der Jagdbehörden wie der einzelnen Jäger gelegt und besteht in der zweckentsprechenden Begrenzung und Zusammensetzung des Wildstandes. Es ist der feste, mehrfach öffent­lich ausgesprochene und im Reichsjagdgesetz ver­ankerte Wille des Reichsjägermeisters Göring, daß unangemessene hohe Wildstände dies gilt ganz besonders für Rotwild, Damwild, Sauen und Kaninchen so vermindert werden, daß der bann noch entstehende land- und forstwirtschaftliche Schaden tragbar erscheint. Die Festsetzung der Ab­schußpläne und ihre Durchführung bietet sowohl den Jagdbehörden, als auch den einzelnen Jägern die Möglichkeit, dies Ziel zu verwirklichen, und zwar zugleich unter Anwendung verständiger Aus­wahlmethoden, so daß der schließlich verbleibende Wildstand sich mehr und mehr nur noch aus starken und gesunden Stücken zusammensetzt. Neben der richtigen, zahlenmäßigen Begrenzung des Wild­standes kann die Jägerei auch noch dadurch den Wildschaden vermindern, daß sie insbesondere im Walde mehr als bisher und bessere Aesungsmög- lichkeiten für das Wild bietet. Darin liegt es zur Zeit in manchem Revier noch sehr im argen. Wenn man vermeiden will, daß das Wild, insbesondere das Rotwild, alle Kulturen verbeißt, alle Dickungen schält und im übrigen ständig nach der Feldmark drängt und dort erheblichen Schaden anrichtet, so muß man schon im Walde selbst in ausreichen­dem Maße W i l d ä ck e r und W i l d w i e s e n und für die Zeit der Wintersnot Fütterungen anlegen.

Aber mit dem Anlegen allein ist es nicht getan: Man muß die Wildäcker und -wiesen auch jährlich

vor man an eine Vermehrung der Wiesenflächen im Walde herangeht, sollte man zunächst d i e schon vorhan­denen durch entsprechende Pflege, B e° oder Entwässerung und ausreichende Düngung zu höheren Erträgen brin­gen. Auf einer gut gepflegten Waldwiese findet das Wild fast das ganze Jahr hindurch Aesung, ausgenommen bei hohen Schneelagen. Während dieser Zeit müssen die Fütterungen um so reichlicher beschickt werden. Beginnen muß man mit der Be­schickung allerdings schon zeitig im Herbst, noch ehe die Wintersnot eintritt, damit sich das Wild recht­zeitig daran gewöhnt, hier immer etwas vorzu- finben.

Außerdem muß man eine ausreichende Zahl von Fütterungen auf breitem Raum verteilen, damit sich nicht alles Wild an einigen wenigen zusammendrängt, wobei nur die stärkeren Stücke an der Fütterung zu ihrem Recht kommen, während die übrigen in der Umgebung der Fütterung stärksten Schaden anrichten. Außer­dem bedarf es der regelmäßigen täglichen Be­schickung. Grundsätzlich sollte man, wo eben an­gängig, Trocken- und Naßfutter gleichzeitig geben. Am wichtigsten ist zweifellos gutes Heu, das man durch einmaligen Schnitt der besten Waldwiese ge­winnen und alsbald nach der Trocknung zu den Futterplätzen hinfahren kann. Selbstverständlich muß es dort gleich unter Dach gebracht werden. Neben gutem Heu füttert man, je nach den Be­schaffungsmöglichkeiten, mit Eicheln, Kastanien usw. und gibt als Naßfutter Rüben, Kartoffeln u. ä.

Welche Möglichkeiten hat nun der Forstmann, um übermäßigen Wildschaden in Wald und Feld zu verhüten? Es muß hierbei beachtet werden, daß der Forstmann zugleich immer auch Jäger ist oder doch sein sollte. Wenn man davon ausgeht,

daß im Naturwald mit seinen meist zahlreichen Arten von Bäumen und Sträuchern, Kräutern und Gräsern das Wild während des ganzen Jahres viel­seitige Aesung vorfindet, so weiß man, in welcher Richtung der Hebel anzusetzen ist. Wer in einem eintönigen, armen Kiefernreoier einen starken Rot­wildbestand hält, dabei jede Kultur und die Feld­mark abgattert, der darf sich nicht wundern, wenn das Rotwild alle Kieferndickungen schält. Zunächst einmal muß der Wildstand ganz verschieden hoch sein, je nachdem, ob es sich um ein armes Kiefern­revier handelt, bas kaum nennenswerte Laubholz­bestände trägt, ober aber um ein frohwüchsiges Mischwalbrevier, wo das Wild in jebem Winkel Aesung in Hülle und Fülle oorfinbet. Grundsatz für alle Reviere muß sein: Der Wild st and darf nur s v groß sein, daß man hie Haupt- Holzart des Reviers ohne Einzäunung hochbekommt. Der Zaun soll jeweils nur die wertvollsten Mischholzarten schützen. In allen Kul­turen wird sich mehr oder weniger Gras, Beeren­kraut u. ä. für das Wild finden, und daneben bietet ein vernünftig zusammengesetzter und gepflegter Wald Eichel- und Buchelmast, Wildobst, Kastanien und allerlei Sträucher und Weichhölzer zum Ver­beißen. In einem solchen Revier, das auch dem Forstmann mehr Freude macht als eine öde liefern» Heide, wird man weder nennenswerte Verbißschäden in den Kulturen, noch auch Schälschäden in den Dickungen finden.

Schließlich noch ein Wort an den Bauern undLandwirt. Auch er kann durch verständiges Handeln zur Verminderung des Wildschadens bei­tragen. Zunächst soll man nach Möglichkeit solche Feldfrüchte, in denen das Wild erfahrungsgemäß den stärksten Schaden anrichtet, nicht an Wald­rändern ober in den Wald hineinfpringenben Feld- zipfeln anbauen. Gärten sollen so dicht eingezäunt sein, baß Hasen und Kaninchen nicht einbringen können. Das gleiche gilt für wertvolle Obstkulturen. Zumindest aber müssen Obstbäume in Reichweite der Hasen und Kanichen durch Maschendraht ge­schützt werden. In Zeiten, zu denen das Wild ja erfahrungsgemäß besonders stark zur Feldmark drängt das ist im allgemeinen zur Zeit der Haferreife der Fall, muß man es öfters, be­sonders nachts, aus der Feldmark wegscheuchen.

Wenn Bauer, Forstmann und Jäger verständnis­voll zusammenarbeiten, dann kann der Wildschaden nicht allzu groß sein. Die Volkswirtschaft wird ihn tragen können, und der einzelne Geschädigte erhält eine angemessene Entschädigung, sofern er den Schaden rechtzeitig (binnen drei Tagen) bei seiner Ortspolizeibehörde schriftlich oder zu Protokoll an- meldet.

Leihgestern zum Gesellschaftsspiel als Ersatz für das nichtausgetragene Verbandsspiel. Da die Ein­heimischen durch Einberufung einige Kräfte ver­loren und andererseits die Gäste ihre Mannschaft durch Einstellung von Jugendlichen verstärkt haben, wird nicht mehr mit einer großen Ueberlegenheit der Einheimischen zu rechnen sein, sondern mit einem gleichwertigen Spiel, das aber doch die Teu­tonen auf Grund ihres besseren Könnens immer noch gewinnen müßten.

Kußball im Turnverein Großen-Linben

Großen-Linben X VsR. Lich I.

Am Sonntag gastiert in der ersten Mannschaft des VfR. Lich ein in Großen-Linben gern gesehener Gast. Lieferten sich doch beide Mannschaften bis jetzt schon immer spannende Kämpfe, die mit knap­pen Ergebnissen endeten. Da die Gäste in der Zwischenzeit bedeutend an Spielstärke gewonnen haben, rechnet man mit einem Sieg der Rase li­splet er.

Die erste Jugend empfängt die gleiche des Fuß­ballklubs 1936 Saasen. Die Gäste, die über eine schlagkräftige Mannschaft verfugen, werden den Platzbesitzern das Spiel nicht leicht machen, zumal diese ersatzgeschwächt bas Spiel bestreiten müssen. Es wäre keine Ueberraschung, sollten die Saasener ein Unentschieden ober gar einen Sieg erringen.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Jugend-Auhballabteilung.

Die 1. Jugend holt ein rückständiges Pflicht­spiel in Steinberg nach. Bei der derzeitig unbestän­digen Form der Blauweißen und der noch nicht endgültig zusammengestellten Mannschaft kann durch restlosen Einsatz höchstens ein Unentschieden gegen die gute Mannschaft der Teutonen erzielt werden.

Die 2. Jugend, die sich durch eigene Schuld um die Gruppenmeisterschaft brachte, kann in den kommenden Gesellschaftsspielen beweisen, daß der Formrückgang nur vorübergehend war. Ihr tech­nisches Können sollte ausreichen gegen die 1. Sugenb von Grünberg zu gewinnen.

Auf dem Sportplatz 1900 wird das Lokalderby derkleinen" ausgetragen. VfB. ist zur Zeit stär­ker Wb wird nach Kampf gewinnen.

Zugendfußball im VfB -R.

Hausen und Dutenhofen haben sich schon oft und mit wechselndem Erfolg gegenübergestanden. Wer diesmal Sieger werden wird, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft, die der Luftgau stellt, ist recht gut, so daß auch Heuchelheim, bas biesmal bret Mann­schaften ins Feld stellt, seine Mühe haben wird, günstig abzuschneiden. Nauborn hat sich nn Vor­spiel gegen Atzbach recht gut gehalten. Es ist des­halb leicht möglich, daß es diesmal den Stiel um- dreht Hoffentlich kommt diesmal bas Spie in Dornholzhausen zustande. Denn die Mannscha hat schon zweimal versucht, einen Gegner zu er­halten die Treffen wurden aber immer kurz vor­her abgesagt. Die Heuchelheimer Kombinatton wirb in Grüningen keine Möglichkeit haben, zu gewin­nen zumal die Einheimischen alles aufbieten wer­ben,' um ein günstiges Ergebnis zu erzielen.

Handball im VfB -Reichsbahn

Die 1. Handballmannschaft fährt am Sonntag nach Frankfurt und spielt gegen die gleiche von Rot- Weiß. Der Gastgeber stellt eine gut eingespielte Mannschaft, und es wird der DfB.-R.-Mannschaft schwer fallen, einen Sieg nach Hause zu bringen. Die Mannschaft fährt in der Aufstellung: Balser; Banbholz, Loos; Jeroch, Graf, Lichtenberg; Reese, ... -b, und wird