Ausgabe 
24.2.1937
 
Einzelbild herunterladen

SJi.-tfport

Turnerischer Werbeabend in Steinbach.

Der Turnverein Steinbach hielt am Sonntag einen Werbeabend ab. Nach dem Einmarsch aller Abteilungen hieß Dietwart Klucker die Teilneh­mer willkommen und sprach über den Zweck des Reichsbundes für Leibesübungen. Sodann stellten alle Abteilungen des Vereins ihr Können unter Beweis. Die Kleinsten warteten mit Bodengym­nastik auf und turnten am Barren und am Pferd, die Mädchen zeigten Ballspiele und die Turnerin­nen erfreuten mit einigen Reigen. Dann traten noch die Zöglinge auf und schließlich beschlossen die akti­ven Turner die Reihe der Darbietungen mit Hebungen an Reck, Barren und Pferd. Im Verlauf des Abends gelangten auch noch zwei kleine Thea­terstücke zur Aufführung. Propagandawart Grö­ßer dankte im Namen der Ortsgruppe der NSDAP, dem Verein für die an diesem Abend unter Beweis

gestellte Arbeit im Dienste der Leibesertüchtigung. Erfreulicherweise konnten dem WHW. 50 Mark ab-- geführt werden.

Bei der dieser Tage abgehaltenen General­versammlung des Turnvereins erstattete der Dereinsführer zunächst den Jahresbericht, der einen starken Aufschwung der Vereinstätigkeit erkennen ließ. Neu aufgestellt wurden eine Turnerinnen- und eine Altersabteilung. Die Jahresrechnung, von Rechner Gerhard verlesen, zeigte einen erfreu­lichen Stand der Kasse. Der Vorstand blieb durch­weg in seinen Aemtern: als Schülerturnwart wurde O. W a l b verpflichtet. Im weiteren Verlauf der Versammlung sprach Dietwart K l ü ck e r über den Reichsbund für Leibesübungen und die Stel­lung der Leibesübung im Dritten Reich. Der Ver­einsführer erzählte von seinen eigenen Eindrücken bei den Olympischen Spielen.

Zur Ermittlung des Staffelsiegers war ein Ent­scheidungsspiel notwendig, das Lützellinden mit viel Glück für sich entscheiden konnte. Denn ein wirklicher Unterschied in der Spielstärke beider Mannschaften besteht nicht. Ueberraschend kommt das gute Ab­schneiden von Oberkleen.

Staffel 4.

Spiele

Gew. Unentsch. Verl.

Pkte.

Tv. Wetzlar Tv. Münchholz­

12

10

0 2

20:4

hausen

11

9

0 2

18:4

Tv. Garbenheim

12

6

1 5

13:11

Tv. Atzbach

11

5

1 5

11:11

Tv. Niedergirmes

11

5

1 5

11:11

To. Burgsolms

12

2

0 10

4:20

To. Nauborn

11

1

0 10

2:20

Die zahlenmäßig stärkste Staffel mit den

unter-

schädlichsten Leistungen! Während die beiden Spit­zenreiter gleich stark zu sein scheinen, fallen alle übrigen Manschaften ziemlich stark ab. Obwohl die Frage des Endsieges hier noch nicht geklärt ist, wird man mit Wetzlar rechnen müssen.

Staffel 5.

Sie Zugendarbeit im Iachamt Handball.

Es ist wohl kaum ein Augenblick günstiger, über die Jugendarbeit des Fachamtes Handball zu be­richten, als gerade jetzt nach Schluß der Pflicht­spiele in den einzelnen Klassen. Die Jugendspiel­bewegung hat in den letzten Jahren im Fachamt Handball einen ungeahnten Aufschwung genommen. Ueberall entstanden neue Mannschaften, und die jetzt abgeschlossene Runde hatte eine Rekordbeteili­gung aufzuweisen. Den Hauptanteil an dem Erfolg tragen in erster Linie die Vereine und ihre Spiel­warte. Aber nicht nur rein mengenmäßig gesehen kann man mit der geleisteten Arbeit zufrieden sein. Auch die Spielstärke hat sich überall deutlich sicht-

behaupten, ohne sich sonderlich anzustrengen. Alle übrigen Mannschaften, zu denen auch noch Lich zählte, waren zu unbeständig, um ernstlich eingreifen zu können.

Staffel 3.

Spiele Gew. Unentsch. Verl. Pkte.

To. Lützellinden

8

7

0

1

14:2

Tv. Hochelheim

8

7

0

1

14:2

Tv. Oberkleen

8

3

0

5

6:10

Tv. Gr.-Rechtenbach 8

3

0

5

6:10

Tv. Ebersgöns

8

0

0

8

0:16

Spiele Gew. Unentsch. Verl. Pkte.

Tv. Londorf 6 6 0 0 12:0

To. Allendorf (Lda.) 6 2 1 3 5:7

To. Lollar 6 2 1 3 5:7

Tv. Beuern 6 1 0 5 2:8

Londorf hat durch seine starke Mannschaft klar ge­siegt. Es ist nur schade, daß für diesen Verein so wenig Uebungsmöglichkeit besteht.

SportomtKraft durch Freude".

Heute folgender Kursus:

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26, nur für PL. der NSDAP. Orts­gruppeNord", 20.15 bis 21.45 Uhr.

dar gehoben. Dazu kommt noch, daß Jugendliche durch ihre ungezwungene und ungekünstelte Spiel­weise trotzdem technisch auf der Höhe find. Viele Beispiele ließen sich anführen, wo heißumstrittene Lokalkämpfe in einem kameradschaftlichen Geiste ausgetragen wurden. Die Aussichten für die Zu­kunft find jedenfalls die denkbar besten und der Erfolg ist garantiert. Wenn dann noch im Rahmen dieses Berichtes eine Uebersicht über den Stand der Spiele nach Abschluß der Runde 1936/37 fol­gen soll, dann deshalb, um den beteiligten Kreisen Kenntnis zu geben, wie sich die einzelnen Tabellen seit der letzten Veröffentlichung gestaltet haben.

Staffel 1.

Spiele

Gew. Unentsch. Verl.

Pkte.

Mto. Gießen I

8

8 0

0

16:0

Tv. 1846 Gießen

8

6 0

2

12:4

Tv. Dutenhofen

8

3 0

5

6:10

Mtv. Gießen II

8

2 0

6

4:12

Spvg. 1900 Gießen

8

1 0

7

2:14

Die Mannschaft der Männerturner hatte schon von vornherein die größten Aussichten, Sieger zu werden. In Verfolg der Spiele stellte es sich dann zur allge­meinen Ueberaschung heraus, daß auch die Jungens des To. 1846 ernsthafter Anwärter waren. Es steht fest, daß beide Mannschaften über ein ausgezeich­netes Können verfügen, und daß die Reihenfolge genau so gut hätte umgekehrt lauten können. Gut haben sich in diesem Feld auch die beiden anderen Mannschaften gehalten, während 1900 durch Pech in diesem Jahre nicht zur Entfaltung kommen konnte.

Staffel 2.

To. Lang-Göns Tv. Holzheim Tv. Grüningen Tv. Garbenteich

Spiele Gew. Unentsch. Verl.

Pkte.

6 5 10

11:1

6 3 12

7:5

6 10 5

2:10

6 10 5

2:10

Lang-Göns, mit feinem ausgesuchten Material, konnte hier von Anfang an unangefochten die Spitze

Zum S. Gießener Hallen-Handball-Turnier.

Nachdem im Jahre 1932 der Polizeisportverein Butzbach mit einem Hallen-Handball-Turnier bei­spielgebend vorausging, hatten die beiden Gießener Turnvereine, Tv. 1846 und Männerturnverein, die Initiative ergriffen und für den 24. April 1932 zu ihrem 1. Hallen-Handball-Turnier in der Gießener Volkshalle eingeladen. Diese Turniere sollten hier ging die Turnerschaft einen Schritt weiter eine ständige Einrichtung werden.

Gerade in unserem Gau XII ist, abgesehen vom Kasseler Bezirk, die Gießener Volkshalle für der­artige Veranstaltungen sehr geeignet. Das Hallen­spiel unterscheidet sich von dem Feldhandball in drei Hauptpunkten: Wegfall des Abseitsraumes, zeitliche Begrenzung in der Führung des Balles und in der Teilnehmerzahl. Selbstverständlich bedingen die kleineren Ausmaße der Hallenspielfelder unter anderem auch kleinere Tore.

Wirft man nun einen kurzen Ueberblick über die bereits ftattgefunbenen Gießener Turniere, so sieht man, wie es die beiden Gießener Turnvereine ver­standen haben, für derartige Veranstaltungen weit über unseren Kreis hinaus bei allen Handball­freunden großes Interesse zu erregen. Am 24. April 1932 stieg das erste Hallen-Handball-Turnier der Gießener Turnerschaft mit einer damals schon an­sehnlichen Besetzung von 16 Mannschaften. Schon beim ersten Turnier teilte man die Mannschaften je nach Spielstärke in zwei Gruppen.

Der Gedanke der ersten Gießener Hallen-Veran- ftaltung hatte viel Echo gefunden, so daß im darauf­folgenden Jahre bei dem zweiten Turniere nicht weniger denn 26 Mannschaften Meldungen abge­geben hatten.

Es war ein erfreuliches Zeichen, daß das dritte Hallen-Handball-Turnier im Jahre 1934 einen weiteren starken Zuspruch erleben konnte. Be­

sondere Freude machte die rege Anteilnahme der Soldaten. 41 Mannschaften aus etwa 30 Vereinen waren zum Kampf erschienen. Man mußte schon zur Verkürzung der Spielzeit übergehen, um über­haupt in der Lage zu sein, alle Spiele.an einem Tage durchführen zu können.

Weiteren Aufschwung nahm das vierte Hallen­turnier am 14. April 1935. Nicht weniger als 48 Mannschaften zeigten, welch großer Beliebtheit sich diese Veranstaltungen bei den handballspielenden Vereinen erfreuten.

Leider erlitt das Gießener Hallenturnier im Jahre 1936 eine Unterbrechung. Um so mehr ging man nun in diesem Jahre wieder an die Arbeit. Zum 5. Gießener Hallen-Handball-Turnier sind die Vor­bereitungen getroffen. Die Ausschreibungen sind den Vereinen zugegangen, Meldeschluß am 5. März.

Deutscher Eishockey-Sieg gegen die Tschechen.

Um die Weltmeisterschaft.

In der Wembley-Arena spielte Deutschland im zweiten Spiel am Dienstagabend gegen die Tsche­choslowakei. Die deutsche Mannschaft blieb mit 2:1 nach dreimaliger Verlängerung (0:0, 0:1, 1:0; 0:0, 0:0 1:0) siegreich und sicherte sich damit die Teil­nahme an der Vorschlußrunde zusammen mit Ka­nada in der Gruppe II.

*

I n London gewannen in den letzten Spielen der Zwischenrunde um die Eishockey-Weltmeister­schaft am Montag Tschechoslowakei 8:1 (2:1, 2:0, 4:0) über Frankreich, und die Schweiz 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) über Ungarn.

Testament

5W

Testament

kann nicht mitwirken der Ehe­gatte oder frühere Ehegatte des Erblassers, Verwandte oder Ver­schwägerte des Erblassers, der im Testament bedachte und seine Verwandten und Verschwäger­ten, ferner Verwandte oder Ver­schwägerte des beurkundenden Notars oder Richters. Minder­jährige. Leute, denen die bürger- licken Ehrenrechte aberkannt fino. sollen nicht mitwirken. Über die Errichtung des Testaments muß ein Protokoll ausgenommen und von allen Mitwirkenden un­terschrieben werden. Stumme können ein öffentliches Testament nur durch üoergabe einer Schrift errichten. 2. Das privatschriftliche T. Der Erblasser kann ein T. auch in der Form errichten, daß er seinen letzten Willen in einer Schrift niederlegt. Das T. muß vom Erblasser eigenhändig ge­schrieben, datiert (Ortsangabe nicht vergessen!) und unterschrie­ben werden. Dabei muß jedes Mort vom Erblasser eigenhändig geschrieben sein. Die Benützung eines Briefbogens, in dem der Ort oder das Datum vorgedruckt oder mit Maschine vorgeschrieben ist, macht das ganze Testament ungültig. Gleichgültig ist dage­gen, ob das Testament mit Tinte, Bleistift oder Griffel geschrieben ist. 3. Neben den unter !, u. 2. an­geführten ordentlichen Testamen­ten gibt es noch die sogenannten Nottestamente und zwar a) das Dorftestament: dieses ist zulässig, wenn zu befürchten ist, daß der Erblasser sterben werde, bevor die Errichtung eines Testaments vor einem Richter oder Notar

möglich ist. Zur Ausnahme des Dorftestamentes ist zuständig der Bürgermeister, der 2 Zeugen zu- ziehen muß. Es muß ein Proto­koll über die Errichtung ausge­nommen und von allen Mirwir- kenden und dem Erblasser unter­schrieben werden, b) das Seu­chentestament : es ist zulässig, wenn der Erblasser sich an einem Ort aufhält, der infolge des Aus­bruches einer Krankheit oder son­stigen außerordentlichen Umstan­des (z. V. Überschwemmung) der­art abgesperrt ist, daß die Errich­tung eines Testamentes vor ei­nem Richter oder Notar nicht möglich ist. Zuständig ist wie un­ter a der Bürgermeister. Ein sol­ches Testament kann auch durch mündliche Erklärung vor 3 Zeu­gen unter Aufnahme eines Pro­tokolls errichtet werden. Letzteres ist auch die Form für ein soge­nanntes See-Testament, das zu­lässig ist. wenn der Erblasser sich während einer Seereise an Bord eines deutschen Schiffes (ausge­nommen Kriegsschiff) außerhalb eines deutschen Hafens befindet. Die Nottestamente werden un­wirksam, wenn seit der Errich­tung 3 Monate verstrichen sind und her Erblasser noch lebt. Eheleute können ein gemein­schaftliches Testament errichten, s. dort. Kinder unter 16 Jahren, Entmündigte und Geisteskranke können kein gültiges Testament errichten. Minderjährige über 16 Jahren und Volljährige, die Geschriebenes nicht lesen können, können nur ein öffentliches Te­stament errichten und dieses nur durch mündliche Erklärung.

Wenn Teppiche rutschen ...

dann werden sie am besten durch Teppichnägel befestigt. Und wenn Sie das Rollen der Teppichecken vermeiden wollen, dann verwenden Sie Metall-Teppichecken. Beides, Teppichnägel und -ecken bekommen Sie für wenig Geld bei

3- D. Häuser. Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

r°7/7<l/

Jeder Gartenfreund und Bauer

erhält auf Wunsch kostenlos meine neue, illustrierte Hauptpreisliste über Gemüse-, Blumen- und landwirt­schaftliche Sämereien; Blumen - Knollen ; Gartenbedarfsartikel aller Art

Samenhaus Heinricli Halm, Gieren

Bahnhofstraße / Ecke Wolkengasse Telefon 3403

1169 A

Zentral-Heizungen, Sanitäre!

Anlagen, Reparaturen

Oolö.MöömetW.

Ludmigstraße 40 Fernruf 3355

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den Gießener Anzeiger

Iroiptb K b 68 unverbindlich f

vervielfältigt mühelos

Meinen Laden brauche ich nicht

<-r-x zu vernachlässigen: Die Werbe- ' -J a Briefe vervielfältige ich mit dem^v). eXx. R°fo 50 nebenbei - hinten in der 2/?

1000 Abzüge schaffe in 3/< Stunden. Und durch diese hat sich mein z. Geschäft gut herausgemacht! Ich C-* \ freu® mich, daß ich vor einem Jahr in einer Zeitungsanzeige las:

Generalvertretung

Franz Vogt&Co., Gießen

Goethestr. 32, Seltersweg 44, Ruf 2464

Verlangen Sie Angebote!

Automarder am Werk.

im er

24 Fe

GLORlfl

S Heute Mittwoch

Erstaufführung

Lpd. Frankfurt a. M., 23. Febr. In v letzten Tagen macht sich hier wieder ein SIlh marber bemerkbar, der parkende Autos mit&

usw. gestohlen. Nachts wurde aus einem Aut: j, Frankfurter Stadtwald eine schwarze Damen'^ tusche gestohlen. In ihr befand sich eine GeltM aus Schlangenhaut mit deutschem Geld und Ei* Scheck über 24,08 englische Pfund, eine Anwesu- auf ein Guthaben bei der Deutschen Bank, eine 2h stecknadel mit indischen Steinen besetzt.

*

fes-

IfeW

KrSmi«1

walt aufbricht und die darin aufbewahrten entwendet. So würben ein Damenpelzkrager t

Werte von 1000 Mark, mehrere Koffer mit & W

darunter 50 Damenpullover, ein Herrenregenmim 1IL--

ES'® fcÄ

E fei & 9 «> Eit in M Zeit, baß sich

Eite, wenn die Lb gegeneinanfc Ejiig umbringen I ginmenbunget lujetpa.lt nn E müsse sich w En Deutschland Wen wolle W man das tu I llrnolb fragte Innungen i m n Adresse richte Wrankreich o lindern? Auch roi Wivalei würben Warum untertec Isäusig bas Sch lichten immer bi Imopäische Regi Izowsetpakl sei n jnil dem Cocartu Emlreich erklär Eigen solle. Da 'ig ber beuffd j .'dringen und l 1 .'Westeuropa au I Äi müsse Arant 'j machen, baß lilfe ju rech Äs Paktes zu

-id Mount 2 -daran tun, der Hn, daß neun ^Liquidiert -lies wünschen. M reich sei, iu 100 Mill io «6 britischen St Wn duloe man Sanba in 6n$

Mnziert we intim mit mit Deuts 1 mie früher fe oberen Lände ijttpatt sei m Wand Abrüsti «reich nicht ge und starkes zu st > Abrustungsvo « untere Mi. Wenn wie wie in

N Deutsch Sbi ' Miene.

^lerslaatsseki d°b d

Wtspunfte Er ata fti

Ew?» Ljn Nach liiere q ei* p

fe 4li

i, ^rht, ch Sn95Politit

S1 te? «rn I bes Ä S

Segen das Blutschuhgeseh vergange, Lpd. Frankfurt a. M., 23. Febr. Die ßj Strafkammer verurteilte den 67jährigen <4! Ernst Cohen aus Bad Homburg wegen RM schände zu eineinhalb Jahren Zuchthiug Der Angeklagte hatte eine 45jährige arische hälterin, die er schon 1920 kennenlernte und mii 3 er bis zum Herbst 1936 intimen Verkehr pflepej

Hohe Gefängnisstrafen für Hinterländer Wilddiebe.

LPD. Marburg, 23. Febr. Bereits seit meJ reren Jahren hatten die Jagdpächter und Försts den Waldbergen um Buchenau (Kreis Bilde! köpf) Wahrnehmungen gemacht, welche biral schließen ließen, daß dort Wilddiebe q! Werke waren. Oftmals traf man auf kraut J schossenes oder verludertes Wild und fand auch 3 Ufer der Lahn unterhalb von Buchenau ReM welche von den Wilddieben aus Angst vor der deckung ins Wasser geworfen waren. Erst m 1 Ende vorigen Jahres gelang es, den Wildd^Ü auf die Spur zu kommen. Die Ermittlungen 8 n ten zur Verhaftung der Buchenauer Einwohners brüder Albert und Karl D e r f ch, sowie Llh I B ö ß e r. Vor dem Schöffengericht legte die-I klage den drei gewohnheitsmäßige Wilddieberei^ den Jahren 1935/36 zur Last. Die Beweisaufnchtz! erbrachte eine ganze Reihe belastender Zeugens sagen. Jagdpächter und Förster vermuteten in« Angeklagten schon seit langer Zeit die Wilddr» sie hatten aber keine genügenden BeweisnW Die Gebr. Dersch arbeiteten bei ihrer Wilddiebe« Hand in Hand. Das Urteil lautete wegen fortye|3 ter gewohnteitsmäßiger Wilddieberei für das Hru« des Wilderertrios, Albert Dersch, auf Jahre, für Karl Dersch auf ein Jahr uri für Bößer auf sechs Monate G e f änzujd

Rundfunkprogramm.

Donnerstag. 25. Februar:

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik, d Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.05: Wetter- urj Schneebericht. 8.10: Gymnastik. 8.30: Ein MoiÄ grüß aus der Westmark. 10: Schulfunk. 11: M frau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: SozialdieH 12: Mittagskonzert. Romantische Musik. 13: M richten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: MitM konzert. 14: Nachrichten. 14.10: Im Rhythmus 3 Freude um die Welt. 15: Volk und Wirtshm 15.30: Kinderfunk. 16: Kleines Flötenkonzert, lül Wir laden ein zu einem Tänzchen am Rhein. 1/3 Unvergessenes deutsches Land. 17.45: Das afiuej Buch. 18: Blaskonzert. 19: Es muß doch FriihlW werden ... Don seinen Vorboten im Monat $ bruar. Funkfolge. 19.30: Sportvortrag der WH Aufgaben und Ziele der Sportberichterstattung D Funk. 19.45: Was willst du werden? Ein FuiD richt aus der Kolonialen Frauenschule in ReÄ bürg. 20: Nachrichten. 20.10: Konzert. 22: NachM ten. 22.15: Nachrichten aus dem SendebkM Sportbericht, Nachrichten der DAF. 22.30: GasW des Elsässischen Theaters, Freiburg: Er fjüroti sini Frau. Schwank von G. Stosköpf.

Berlin,, fensterlt Kammer wenn det man jut jeht!

Handfest, derb, aber echt u.gesund ist der Humor in dem FilmlustspitJ

REGIE: FRANZ SEIT!

Darsteller:

Walter Lantsch, Ursula Grabley, Franz Schafheitlin, Harald Paulsen, Joe Stöckel. Herbert Weißbach, Vicky Werkmeister

Auf der Bühne: M3P

3 Poletos

Parterre-Akrobaten in höchster VollendungI

Im Beiprogramm:

Chiemsee-Hanseaten und Ufa-Ton-Wocha

Täglich 4,6, 8.30, Sonntag 3, 5.30 u. 8.30 Uba