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Wirtschaft.

Rinn & Moos A(S., Heuchelheim.

FwD. Die Rinn & Cloos 21®., Deutschlands größte als Farniliengefellschaft geführte Zigarren- und Tabakfabrik, legt jetzt den vielfach gegen das Vorjahr geänderten Abschluß für das Berichtsjahr 1936 vor. Da infolge der Rohtabakzuteilung ein Ausbau des eigenen Betriebes kaum möglich ist, hat die Gesellschaft weiterhin an anderen Fabrika­tionsstätten sich erneut beteiligt. Ihre Betriebe liegen in Thüringen und in Hessen. Beschäftigt wer­den seit drei Jahren unverändert rund 6000 Mann. Bilanzmäßig kommt diese Ausdehnung in dem Zu­wachs der Beteiligungen sowie in der kräftigen Steigerung der Konzernforderungen, die in dem Ausbau der bisherigen und der neuen Beteiligun- aen verursacht ist, zum Ausdruck Die weiteren Bilanzveränderungen sind aus die Angleichung der Handels- an die Steuerbilanz zurückzusühren. Der Rohertrag stieg auf 6,45 (5,49), Zins- und Beteili- gungserträge auf 0,10 (0,05). Demgegenüber be­anspruchten Personalauswendungen 4,08 (4,15), Be­sitzsteuern 0,38 (0,61), sonstige Aufwendungen 1,53 (0,64), Abschreibungen 0,10 (0,13), so daß 0,453 (0,070) Mill. RM. Reingewinn verbleiben, der ein­schließlich Vortrag von 0,15 mit insgesamt 0,60 Mill. RM. zur Stärkung der Betriebsmittel weiter vorgetragen wird. Eine Dividende kommt, wie seit einer langen Reihe von Jahren, nicht zur Aus­schüttung. Die ebenfalls stark in sich geänderte Bilanz zeigt jetzt bei 3,0 Grundkapital die Erhöhung der Rücklagen auf 7,77 (5,22) und des Stiftungs- Kontos auf 1,20 (1,19). Die Verbindlichkeiten sind auf 4,15 (3,68) angewachsen, darunter Waren- fchulden 2,91 (2,60) und solche aus Zöllen und Steuern 1,24 (1,08). Andererseits erscheint das An­lagevermögen mit 1,60 (1,44), das Umlaufsver­mögen mit 13,64 (10,60). Hierunter sind enthalten Vorräte mit 3,22 (3,42), Außenstände 4,75 (5,12), Konzernforderungen 4,06 (0,58), Wertpapiere 0,06 (0,27), Bankguthaben 0,49 (0,1). Die Beteiligungen sind weiter auf 1,62 (1,20) angewachsen. Wie der Fwd. noch hört, ist der Geschäftsgang auch weiter­hin noch gut, doch lasse er trotz der fortdauernden regen Nachfrage infolge der bei den Großfirmen gegenüber den mittleren und kleineren Betrieben schärfer durchgeführten Kontingentierung kaum eine Ausdehnung zu.

Rhein-Mainische Börse.

Mtlagsbörse: Aktien schwächer.

Frankfurt a. M., 22. Nov. Bei kaum mehr zu überbietender Geschäftsstille lag die Börse am Aktienmarkt schwächer. Soweit Aufträge über­haupt Vorlagen, betrafen sie vorwiegend die Ver- taufsseite. Da auch die Kulisse äußerste Zurückhal­tung übte und verschiedentlich selbst kleine Abgaben vornahm, ergaben sich überwiegend Rückgänge von 0,50 bis 1 o. H. Auf ein Zufallsangebot stärker er­mäßigt waren Rheinmetall mit 142,75 (146), von anderen Maschinenaktien gaben Moenus nach Pause auf 121 (122,50) nach, BMW. verloren 0,50 v. H., Daimler 0,75 v. H. Am Montanmarkt gingen 23er. Stahl auf 114 bis 113,50 (114,50), Klöckner auf 121 (122,25), Rheinstahl auf 147 (147,50) und Mannesmann auf 118 (118,25) zurück. Von chemi­schen Werten senkten sich IG. Farben auf 156,75 (157,50), Deutsche Erdöl auf 144,50 (145,13), ferner notierten Bemberg mit 142,25 (143), Reichsbank mit 210,50 (211), Jul. Berger mit 150 (151) und Westdeutsche Kaufhof mit 58 (58,25). Leichte Er­höhungen zeigten Nordd. Lloyd mit 82,13 (81,50) und RWE. mit 129,25 (128,50).

Der Rentenmarkt lag gleichfalls sehr ruhig, doch bestand überwiegend Nachfrage. Reichsalt­besitz gut behauptet mit 131,50 (131,45), ebenso von Freioekkehrswerten Kommunal - Umschuldung mit 94,85, Städte-Altbesitz mit 133,75, späte Schuldbuch­

forderungen mit 99,50 und 4 v. H. Rentenbank- Ablösungsscheine mit 93,90. Weiter erhöht waren Wiederaufbauzuschläge mit 82,25 (82). Don Kassa­renten erschienen Dekosama Neubesitz mit Minus- Zeichen auf Meldungen über eine bevorstehende Neuregelung des Neubesitzanleihen-Restes auf ähn­licher Grundlage der feinerzeitigen Reichsneubefitz- Regelung. Der Kurs kam mit 40,75 nach zuletzt 52,50 zur Notiz. Goldpfandbriefe wurden bei un­veränderten Kursen voll zugeteilt, Liquidations­werte zeigten kleine Abweichungen. Stadtanleihen notierten teilweise 0,25 bis 0,50 v. H. fester. Indu­strie-Obligationen lagen uneinheitlich bei kleinen Veränderungen.

Auch in der zweiten Börsenstunde hatte das Ge­schäft sehr kleinen Umfang. Teilweise bröckelten die Kurse noch etwas ab, größtenteils blieben sie man­gels Umsatz unverändert. Die erst später notierten Werte lagen vorwiegend 0,50 bis 1 v. H. schwächer, Junghans verloren 1,50 v. H. auf 123,50. Etwas höher Conti Gummi mit 190 (189).

Im Freiverkehr wurden bei ebenfalls ruhi­gem Geschäft genannt: Dingler 84 bis 85, Neue Wayß & Freytag 142 bis 144, Katz & Klumpp 105 bis 106, Rastatter Waggon 53, Schuh Berneis 72, Verein. Pinsel 75,50, Ufa 74,50.

Abendbörse still.

Die Abendbörse hatte sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt nur sehr geringes Geschäft, da die allgemeine Zurückhaltung fortbestand. Die meisten Papiere kamen ohne Umsatz zur Notiz und lagen nicht ganz einheitlich, vorwiegend ergaben sich aber weitere Abbröckelungen. Von Aktien ermäßigten sich Conti Gummi um 2 v. H. auf 188, ferner lagen bis 1 v. H. niedriger: Scheideanstalt 255, Buderus 122, Ilse Genuß 136, Rheinstahl verloren 1,25 v. H. auf 146. Etwas erhöht waren anderseits Deutsche Lino­leum mit *162 (161), Goldschmidt mit 138,50 (138), Harpener mit 175 (174,25), fernem am Einheits­markt Hafenmühle mit 131 (130) und Allianz Verein nach Pause mit 267 (265). IG.-Farben blieben mit 156,65 behauptet, ebenso u. a. Schiffahrtsaktien, Hapag 79,50, Nordd. Lloyd 82, sowie Bemberg mit 142, Gesfürel mit 146,50, Schuckert mit 170, VDM. mit 168. Von Renten wurden Dekosama Neubesitz angeboten, die Taxe lautete 37 (gegen 40,75 amtlich im Mittagsverkehr und noch 52,50 am 19. Novem­ber). Von Stadtanleihen notierten 4,5proz. Mainz unv. 98,75. Im Freiverkehr nannte man Kommu- nal-Umschuldung behauptet mit 94,90.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M,. 22. Nov. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 206, W 16 209, W 19 213, W 20 215, Roggen R 12 191, R 15 194, R 18 198, R 19 200 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Wei­zenmehl Type 812 W 13 29,10, W 16 29,20, W 19 29,20, W20 29,55, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausqleich. Weizenfuttermehl 13,60. Wei­zenkleie W 13.1'0,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlen­station. Soyaschrot, Palmkuchen, Erdnuß­kuchen, Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeuger­station, Trockenschnitzel, Heu gebündelt 6,90 bis 7,20, do. drahtgepreßt, Weizen- und Roggen­stroh.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 875 Kälber, 260 Hämmel, 179 Schafe, 3735 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Hämmel 30 bis 48, Schafe 15 bis 44, Schweine 50 bis 54 Mark. Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Häm­mel und Schafe langsam.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Derdlndlichkeit der Schriftleitung )

h. 3. in G. Die Herbeiführung einer Verurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung mit tödlichem Ausgang ist wegen zwischenzeitlich eingetretener Verjährung und der ergangenen Amnestieverord­nungen heute nicht mehr zu erreichen. Durch den geschilderten Sachverhalt wird eine Erbunwürdig­keit nicht begründet. Der Stiefvater ist an dem Nachlaß der Kinder seiner Frau aus erster Ehe nicht erbberechtigt, es sei denn, daß auch diese ver­storben ist. Grundsätzlich kann das Waisengeld zur Bestreitung des Lebensunterhalts und der Kosten der Erziehung der Waisen verausgabt werden; besteht, wie im Fragefall, eine anderweitige Ab­machung, so kann beim Vormundschaftsgericht die mündelsichere Anlage der Waisenrente beantragt werden.

Nundfunkprogranim

Mittwoch, 24. November.

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh, konzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Morgenstund. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.40: Gaunachrichten. 11.45: Deutsche Scholle. 12: Werkskonzert. 13: Nach­richten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert. 14: Nachrichten. 14.10:In deutschen Landen viel gereist" 15: Volk und Wirtschaft. 16: Nach­mittagskonzert. Lustige Geschichten von Trier. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Nachrichten. 19.10: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 21: Stunde der jungen Nation. 21.30: Tier und Mensch. Eine Funk- folge zumTag des Tieres". 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.20: Kamerad, wo bist du? 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 1: Nacht­musik. '

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt oeschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlustl. Abend­börse

Schluß- kur-

Schluß! Mittag börse

"Siitum

20-11 -

22-11

20-11.

22-11

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,5

101,65

101,65

101,6

4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4V2% Deutsche Reichsschatzanwei-

99,65

99,65

99,75

jungen von 1935 . ..........

i/2% Deutsche Reichsschatzanwei

jungen von 1935, II. ftolge ... 4V27o Deutsche Reichsichakanwei-

99,6

99,6

99,6

99,6

jungen von 1936, 111. Folge ..

99

99

99

99

6%% Doung Anleihe von 1930 ..

105,13

-

104,9

4/2% Hessische Volksstaat von 1929 414% Deutsche Reichspostjchatz von

100

100,4

1934 I......................

4%% Deutsche Reichsbahnschatz

100,5

100,65

100,9

100,9

von 1936 1..................

99,65

99,65

99,65

99,65

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Lberhessen Provinz-Anleihe mit

131,45

131,5

131,5

131,4

Auslvs.-Rechten..............

414% Hess. Lan desbk. Darmstadt

140

140

Goldpse. R. 12..............

5y2% Hess. Landes-Hyp.-Ban!

99,5

99,75

Liqu. Goldpse...............

4y2% Preus;. Landespfdbr.-Anst

101,65

101,65

Goldvse. R. 19..............

- -

99,75

99,75

4Z4% Preuß. Gold-Komm. R. 20

414% Darmstädter Komm.-Lam

99

desbank R. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

98,9

98,9

Ausloj.-Rechte I..............

134,35

134,65

134,9

134,9

4'/2% Franks. Hhp. Goldpse. R. 15 4J4% Franks. Hhp. Gold-Komm.

99,75

99,75

100

100

Obl. 2 3..................

514% Franks. Hyp. Liquidation

99

99

Goldpse.....................

614% Rheinische Hyp. Liquidation

101,6

101,7

Goldpse.....................

102

102

102

102

Steuergutschein-Verrechnungskur-

111,3

111,3

A.G- für Verkehrswesen .... Gy,

132

132

131,5

Hamburg-Sndam. Dampfschiff. ö

--

128,5

128,65

Hamburg-Amerika Palet......0

79,5

79,25

79,25

Norddeutscher Lloyd..........0

81,5

82

80,65

81,75

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

129,25

129,25

129,5

129,5

Reichsboni................. is

211

210

211

210

Berliner Handelsgesellschaft . 6%

134,25

134,25

Commerz- und Privat-Bank ... 5

118,5

118,5

118,5

118,5

Deutsche Diskonto............ 5

122,75

122,75

122,75

122,75

Dresdner Bank..............4

114,13

114,13

Devise

114,13

nmarfl

114,13

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schlrch- kurs

Schluß?. Abend börle

Schluß- kurs

Schluß Mittag. börse

Daium

20-11-

22-11 -

20-11.

22-11.

Accumulatoren-Fabrik......

Aschaffenburg Zellstoff......

. 14

229

228

230

228

.. 6

142,5

142

143

142,75

Bemberg.................

.. 0

143

142

143,5

142,25

Bekula...................

.. 8

167

167

167,9

167,75

Buderus Eilen.............

.. 5

122,75

122

124

122,5

Gement Heidelberg.........

.. 7

166,5

166,5

CemenuKarlitadt..........

.. 6

*

Conti Gummi.............

. 12

189

188

188,75

187,75

Daimler Motoren..........

ey,

137

136,25

137,5

136,25

Desiaue: Gas .............

.. 4

119,25

118,65

Deutsche Erdöl............

.. 5

145,13

144,25

145

144,5

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

258

255

*

Deutsche Linoleum.........

. 10

162

162

161

162

Elektrische Lieferungen......

.. 6

130

130,5

130,25

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

151,25

151

151

151,25

I. G. Farbeu-Jndustrie.....

.. 7

157,5

156,65

157,65

156,5

Felten & Guilleaume.......

.. 6

131,75

131

132

131,5

Gesfürel..................

.. 7

147,75

146,5

148

146,75

Th. Goldschmidt...........

.. 6

139

133,5

139

137,75

Gritzner Maschinen.........

.. 0

47,75

48

Harpener.................

8'4

173,5

175

174

175

Hoesch Eisen...............

3y?

121

120,13

120,4

119,75

Philivv Holzmann.........

.. 8

153,25

152,5

154

152,5

Ilse Bergbau..............

.. 6

159,25

Ilse Genüsse..............

.. 6

137

136

136,25

136

Kali Aschersleben..........

.. 4

116,75

116,13

116,75

116

Klöcknerwerke .............

4V2

122,25

121

122

121,25

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

156

156

La hm eher................

.. 6

126

126

125,75

Mainkraft.................

.. 4

95,5

95,5

-

Mannesmann.............

4'/'

118,25

117,65

118,4

117,75

Mansfelder Bergbau.......

.. 7

160

160

160,5

Metallgesellschast...........

.. 6

147

147

146,5

Orenstein & Kopvel........

.. 0

108,5

107,13

Rheinische Braunkohle......

. 12

231,25

Rheinische Elektro..........

.. 6

127,25

Rheinstahlwerke............

.. 6

147,5

146

147,65

146

Rheinisch-Westfälische Elektro

.. 6

128,5

129,25

128,5

129,75

Rütgerswerke .............

.. 7

150

150

149,75

149

Salzdetfurth Kali..........

.. 6

166

166

166

168

Schuckert & Co.............

.. 7

170,5

170

171,25

170

Schultheis Patzenhofer......

.. 4

95,5

95

Siemens & Halske.........

.. 8

205,5

203,5

Süddeutsche Zucker.........

. 10

205

206

207

207,5

Vereinigte Stahlwerke......

V/1

114,5

113,5

114,25

113,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

58,25

57,5

58,4

57,65

Westeregeln Alkali..........

.. 4

117

115

117

115

Zellstoff Waldhof..........

.. 6

148,5

148,5

148,5

148,5

Ltavl Minen..............

. 0,6]

30

30,13

30

30,13

Frankfurt a. M.

20.November 22 .November

ZltiuluDeJionecui g

Amtliche Rolieruna

iflpir

Br'-i

Briei

Buenos Aires.............

0,733

0,737

0,732

0,736

Brüssel.............T.....

42,11

42,19

42,10

42,18

Rio de Janeiro............

0,145

0,147

0,145

0,147

Polen....................

47,00

47,10

47,00

47,10

Kopenhagen...............

55,29

55,41

55,25

55,37

Danzig...................

47,00

47,10

47,00

47,10

London...................

12.385

12.415

12 875

12,405

Helsingfors................

5,475

5 485

5,47

5.48

Paris....................

8,417

8,433

8,412

8,428

Holland..................

137,30

137,58

137.24

1.37,52

Italien...................

i%Ö9

13,Y\

13,09

13,11

20-November

22-November

Amtliche Moiierung

ÄMnicheRolieiung

Geld

Bnes

Gelt

I Brie,

Jovan....................

0,722

0,724

0,722

0,724

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo.....................

62,24

62,36

62,19

62,31

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..................

11,25

1L27

11,245

11,265

Stockholm................

63,86

63,98

63,81

63,93

Schweiz..................

57,29

57,41

57,96

57,38

Spanien..................

15.23

15,27

15,23

15,27

Prag.....................

8,696

8,714

8,696

8,714

Budapest.................

_

_

_

Neuyork..................

2,474

2,478

2,474

2,478

Blanko rungsrnittel mit heißem Wasser, um ihren strengen Geschmack und Unreinlichkeiten zu beseitigen. Durch unsachgemäßes Abbrühen gehen wichtige Mineralsalze ver­loren.

Blanko - Unterschriften unter Wechsel, Vollmachten usw. der­gestalt, daß dem Empfänger die Ausfüllung der Urkunde überlas­sen wird, sollte man nur in ganz besonderen Ausnahmefällen ge­ben, da die Möglichkeit besteht, daß Die Urkunde anders ausge­füllt wird, als verabredet, so daß man Gefahr läuft, für etwas in Anspruch genommen zu werden, was man gar nicht unterschrei­ben wollte. Aeußerste Vorsicht im Hergeben einer Blankounterschrift erspart viel Aerger und Unan­nehmlichkeiten. S. Indossament. Mißbrauch einer Blankounter­schrift, z. B. jemand setzt bei einem in Blanko unterzeichneten Wech­sel eine höhere Summe ein, als vereinbart ist, wird als Urkun­denfälschung mit Gefängnis, u. U. sogar mit Zuchthaus bestraft.

Blafenkalarrh, besonders bei Frauen ziemlich häufig. Anzeichen: Brennen beim Wasserlassen, häu­figes Abgehen kleiner Mengen Urin, oft starke Schmerzen. Ur­sachen: Erkältungen, unzweckmä­ßige Bekleidung, Schwangerschaft. Behandlung: Bettruhe, Wärme, Bärentraubenblättertee (1 Tee­löffel auf 1 Glas Wasser), vom Arzt desinf. entzündungswidrige Mittel verordnen lassen.

Blasensteine, steinartige Abson­derung in der Blase; schlagartige

56 Blauer Fleck

Unterbrechung des Urinstroms und Schmerzen, meist Blut im Harn. Arzt rufen!

Blattern, f. Pocken!

Blattgold, dünngeschlageneBlätt- chen aus echtem Gold. Unech.es Blattgold wird aus Tombak her­gestellt oder aus Messing, soge­nanntes Rauschgold. Man ver­wendet Rauschgold zum Vergol­den von Nüssen usw.. die man mit Gummilösung anfeuchtet, bevor man das Rauschgold vorsichtig andrückt.

Blattläuse treten bei trockener Witterung und trockener Zim­merluft auf. Sie schaden durch das Aussaugen von Saft aus der Pflanze. Es gibt verschiedene Arten: grüne B.: auf Blättern und Knospen; schwarze B.: an Bohnen, Blutläuse an Obstbäu­men und Kakteen, Schildläuse auf Palmen und Blattpflanzen. Bekämpfung durch Spritzen mit Nikotin-Seifenlösung. Vorbeugen durch häufige Wasserspritzungen.

Blaubeere, s. Heidelbeere.

Blauen der Wäsche verhindert, daß die Wäsche mit der Zeit gelb­lich wird. Waschblau ist fertig käuflich und wird Dem Wasser nach Vorschrift zugesetzt. Die Wäschestücke Dürfen nur aus­einandergefaltet ins Blauwasier gelegt werden. Tischwäsche kann man gleichzeitig mit Dem Blauen stärken. Kranken- und Säuglings­wäsche wird nicht geblaut.

Blauer Fleck, Zerreißung von Blutgefäßen unter der Oberhaut, hervorgerufen durch äußere Ur­sachen (Stoß. Schlag, Hieb ujro.

Färberei Braubach & Fischer seitersweg 63

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