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S.14pori

Llnprograrnmäßiger Handballsonniag.

Tauben. Altdeutsche Kröpfer gelbfahl, Z. Hein- ty rich Reitz, Watzenborn-Steinberg-, Elster-Kröpfer [e gelb, Z. Wilhelm Becker, Lollar; Hessische Kröpfer, d. Z. Wilhelm Becker, Lollar; Steinheimer Baadetten, V «E. Georg von der Au, Lollar; Strasser blau, E. b Karl Philipp IV., Steinberg; Nürnberger Lerchen, 2=

8:9.

13:5.

Birkenwein

statt.

kreis Aisteid.

4:3.

8:1.

16:8.

10:10.

5:7.

der Tv.

To. Holzheim Tv. Grüningen Katzenfurt Dornholzhausen ausgefallen. Groß-Rechtenbach Dutenhofen

Wird Ihr Brot schneller trocken?

Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter in der warmen Küche, vertrocknet das Brot rasch und setzt Schimmel an. In einem gut schlie­ßenden Brotkasten kann das nicht passieren. Einen solchen Brotkasten finden Sie in reicher Auswahl und gar nicht teuer bei

J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146,

2. Kreisklasse.

Tv. Ehringshausen Tv. Nauborn SA. 1/116 Tv. Ruttershausen

bahn, machte die Straßenüberholungen nottveirdig. In der Stadthalle veranstaltete der Kanin­chenzuchtverein eine Tischbewertung. In der Rosse für Silberkaninchen erzielte der Züch­ter Heinrich R ö ck e r mit 89 Punkten die beste Ein­zelbewertung. Die beiden besten Gesamtergebnisse erzielten die Züchter Ludwig Wilhelm (996 P) und Heinrich Kraft (887 Punkte). Als Preisrich-

Weltmeister W. Lohmann war bei den Radrennen in der Berliner Deutschlandhalle, denen 12000 Besucher beiwohnten, der erfolgreichste Steher. Er gewann das Stundenrennen vor Stach, dem Franzosen A. Wambst und Metze. In einem Berufs- fahrer-Omnium war Deutschland mit 71:41 über Dänemark erfolgreich.

. Homberg a. d. Ohm, 20. Nov. Die Landstraßen und Orts st raßen wurden einer gründlichen Ausbesserung unter»

Nauborn gewann knapp aber verdient. Eine ausgezeichnete Leistung bot die Mannschaft der SA. 1/116, die die sich tapfer wehrende Mannschaft des Tv. Ruttershausen hoch schlagen konnte.

Manger stemmte 425 Kilogramm.

Unsere Gewichtheber-Olympiasieger Sepp Man­ger und Rudi Ismayr warteten bei einer Schwerathletik-Veranstaltung in der Passauer Nibe-

Hier ab schneiden' 1

Birkenwein, Birkenmet, der ver­gorene, zuckerhaltige Saft der Birke.

Birkhuhn (Moorhuhn), Wald­hühnerart mit leierförmigem Schwanz, der Hahn hat schwar­zes. am Hals stahlblaues Ge­fieder, die Henne ist gelbbraun. Birkhühner sind sehr wohlschmek- kend, sie werden wie Fasanen zu­bereitet.

Birne wird wie der Apfelbaum am meisten angebaut. Edle B.- Sorten sind anspruchsvoller an das Klima als Apfelsorten. B.- Baum ist widerstandsfähiger ge­gen Krankheiten und fruchtbarer als Apfel. Früchte dienen frisch zum Wintervorrat. werden als Kompottfrüchte konserviert., als B.-Schnitzel gedörrt. B. schwerer verdaulich als Apfel

Birnen (elektrische), Glühlam­pen. in deren luftverdünnten In­nenraum Metallfäden glühen Die Leuchtstärke der Birne wird nach Watt gemessen. 2e nach dem Verwendungszweck wählt man Birnen von 15 bis 100 Watt Niemals mit feuchten Händen anfasien oder herausschrauben. Zum Ausschalten stets den Schal­ter benutzen. Die Birnen leiden durch ständiges Ein- und Aus­schrauben.

Bisam, Fell der Bisamratte, be­sonders wertvoll das der ameri­kanischen. Bei ungefärbten Fel­len ist der Rücken braun, mit dunklerem Mittelstreifen, der Bauchteil heller. Gefärbt kommt Bisam als Sealbisam oder Zobel­bisam in den Handel, geschoren als Elektrikbisam, eine Nach­ahmung von Sealskin

Die Gießener hatten noch in der 1. Halbzeit den Sieg in der Hand, wenn auch tioch eine knappe Führung der Gastgeber bestand. Als dann die Lei­stung des Ersatzschiedsrichters immer schlechter wurde, als der Gegner mehr und mehr dazu über­ging, mit aller Gewalt zu einem Spielgewinn zu kommen, war es um die Gäste geschehen. In regel­mäßigen Abständen fiel Tor auf Tor, so daß eine hohe Niederlage nicht ausbleiben konnte.

Wenn auch Lützellinden in Niedergirmes anfäng­lich im Hintertreffen lag, so kam die Mannschaft zum Schluß immer mehr auf und hätte das Spiel auch noch gewonnen, wenn nicht einige Zuschauer die Absicht verraten hätten, selbst mitzuspielen. Da­durch sah sich der Schiri gezwungen, das Treffen vorzeitig zu beenden.

Eine sehr schöne Leistung bot die Mannschaft des Tv. Heuchelheim, die in einem aufreibenden Kampf den Gegner auf eigenem Platz noch deutlicher als das Ergebnis besagt, besiegen konnte. Mit dieser Leistung ist Heuchelheim wieder in den Blickpunkt des Interesses getreten. Denn die Mannschaft hat bewiesen, daß sie stärker ist, als allgemein vermutet wurde und daß sie auch noch mehr Spiele gewinnen wird.

1. Kreisklasse.

MSV. III. AR. 9 (Barbara) Tv. Hausen 8:3.

VfB.-Reichsbahn

Spieloereinigung Leihgestern Tuspo. Rodheim Watzenborn-Steinberg Spielvereinigung 1900 VfB. Krofdorf

Sp. 1920 Heuchelheim

Der jetzige Tabellenführer VfB.-Reichsbahn hat in der letzten Zeit viel an Spielstärke verloren, da die Iugendmannschaft nicht mehr komplett antreten konnte. Ihr hartnäckigster Verfolger Leihgestern hatte, in Anfang der Saison 4 Punkte verloren wegen Nichtantretens. Die Leihgesterner stellen aur Zeit wieder eine sehr spielstarke Elf ins Feld. Rodheim ist auch erst tii den letzten Spielen in Schwung ge­kommen. Die Teutonen aus Steinberg sind wieder sehr spielstark geworden und werden noch manchem Gegner den Sieg schwer machen. Die Gießener Blau- weißen kämpfen in dieser Saison unglücklich. Zwei­mal war die Mannschaft nicht vollzählig zur Stelle, und oftmals mußte Ersatz gestellt werden. Durch neuen Spielerzugang werden sie aber in Zukunft wieder einen starken Gegner abgeben. Die Krof- dorfer, die im Anfang sehr gut in der Tabelle stan­den, haben an Spielstärke eingebüßt. Die Heuchel­heimer Mannschaft ist nicht so spielstark, wie man angenommen hat. Doch schon der kommende Sonntag kann die Tabelle wieder umgestalten. Die Paarungen lauten wie folgt:

Spielvereinigung 1900 Krofdorf (Kreiling, Gießen).

Heuchelheim VfB.-Reichsbahn (H. Hille- brecht, Großen-Buseck).

Watzenborn-Steinberg Leihgestern (Arnold, Heuchelheim).

In der ersten Begegnung erwartet man die Platz- besitzer in Front. Doch die Gäste werden den Blau- weißen das Siegen schwer machen. In Heuchelheim wird der Tabellenführer den Sieger stellen. Das spannendste Spiel steigt in Steinberg. Beide Mann­schaften haben mit wechselndem Erfolg gespielt. Ob es den Platzbesitzern gelingt, die spielstarken Leih­gesterner zu schlagen, bleibt abzuwarten.

Kurze Sportnotizen.

Die Düsseldorfer Eisbahn wurde mit einer KdF.-Deranstaltung, der über 6000 Besucher beiwohnten, eröffnet. Im Eishockeykampf um den Nordwesteuropa-Pokal siegte die Düsseldorfer EG. mit 4:1 über den EHE. den Haag. Im Kunstlaufen konnte besonders Lydia Beicht gefallen.

Heimstättensiedlung in Lich ihrer Bestimmung übergeben.

} Lich, 22. Nov. Die vornGießener Anzeiger" kürzlich im Bild gezeigte Heimstättensied- llung am Kreuzweg, links der Straße nach Gie- !ßen, konnte jetzt chrer Bestimmung übergeben wer- «den. Die Siedler zogen in ihre neuen Wohnungen .«in und fühlen sich in ihnen recht wohl. Im vorigen Winter wurde mit den Vorarbeiten begonnen. Die «Gemeinnützige Eigenheim-Spar- und Wohnungs- lbau-AG. in Frankfurt a. M. erwarb von der Stadt Lich ein Baugelände von 6250 Quadratmeter, das nn zehn Siedlerstellen aufgeteilt wurde. Die Woh- mungsbau-AG. bezahlte für den Quadratmeter 1,60 Mark. Die zehn Siedlerstellen waren in kurzer Zeit vergeben. Die Häuschen wurden von der Ge- Seilschaft gebaut und kosten neben einer Anzahlung B)on 1000 bis 2000 Mark einschl. Abtrag 25 bis 28 Mark monatliche Miete auf die Dauer von 35 Jah­nen. Dann sind die Häuser Eigentum der Siedler. Die schmucken Häuschen enthalten links im Erdge­schoß eine geräumige Wohnküche, dahinter ein flei- mes Zimmer, welches als Wahn- aber Schlafzim­mer dient, ferner einen kleinen Arbeitsraum. Der -obere Stock hat zwei abgeschrägte Räume, eine Kleine Kammer und den Speicher, den Trockenraum. Das Erdgeschoß birgt zwei Keller und eine Wasch­küche. Ein Stall bietet genügend Platz für Klein- Tierzucht, wozu sich die Siedler verpflichten mußten. Der hinter dem Häuschen nach der Iahnstraße zu Liegende Garten ist groß genug, für eine Familie Las nötige Gemüse und die Küchenkräuter zu -ziehen. Erfreulicherweise hatten schon die Siedler in diesem Jahre ihre Gärten schön in Ordnung und konnten die ersten Ernten auf eigenem Boden Einbringen.

Landkreis Gießen

# Daubringen, 20. Nov. Die NSDAP, veranstaltete hier einen Volksbildungs- m b e n b. Kreisamtsleiter Heß (Gießen) hielt zu­nächst aus der Fülle eigenen Erlebens einen Vor- Itrag über den Wert der deutschen Kolonien, insbe­sondere über Land und Leute in Ostafrika. Eine Anzahl Lichtbilder veranschaulichte das gesprochene Wort. Die beiden örtlichen Gesangvereine umrahm­ten die Veranstaltung mit schönen ßiebbarbietun- yen. Ortsgruppevleiter Pflüger dankte zum ^Schluß allen Mitwirkenden. Die in diesen Tagen jhier durchgeführte Verdunkelungsübung ließ erkennen, baß die Bevölkerung der Notwen- Liakeit des Luftschutzes alles Verständnis entgegen-

Die Spiele des letzten Sonntag nahmen leider nicht den gewünschten Verlauf. Zunächst war es ein Spielabbruch, der störte, dann aber hat, wie es sich herausstellte, der Mto. Gießen durch eine un­genügende Schiebsrichterleistung zwei Punkte ver­loren, bie er normalerweise niemals hätte abzu- geben brauchen. In der 1. Kreisklasse fiel das Spiel Katzenfurt gegen Dornholzhau en aus, weil Dorn­holzhausen kurz vorher absagte. Die Mannschaft SA.-Kampfspielgemeinschaft 116 schrieb bem Wißmar ab, so daß auch dieses Spiel ausfiel.

öringt.

©taufenberg, 22. Nov. Als Karto f - üelspenbe fürbas WHW. würben am Bahn- Dof Mainzlar 152 Zentner Kartoffeln verlaben.

gfs. Treis a. d. L b a., 20. Nov. Im Rahmen rines Frauenschaftsabends sprach hier die Äreisjugendgruppenführerin Pgn. Anni S ch w e n g- n e r werbend für die Jugendgruppen der Frauen- .ch-fits und des Frauenwerkes. Sie führte u. a. aus, vaß es bie Pflicht jebes einzelnen erforbert, in einer Gemeinschaft Dienst für Volk unb Staat zu tun, unb baß bie 21» bis 30jährigen in den Iugenb- pruppen zusammengesaßt werben, um hier ihre Mflicht zu erfüllen. Die jugenblichen Mitglieber ber Drtsfrauenschaft grünbeten barauf eine Jugend» gruppe. Frau Bing versprach, die Zahl der Mit­glieder durch eifrige Werbung in den nächsten Wochen noch zu vergrößern.

= Albach, 22. Nov. Die Straße Albach Steinbach muhte wegen der Reichsauto - ivahn verlegt werden. Es wurde eine Umgehungs­straße gebaut. Bei den fortschreitenden Arbeiten ber Reichsautobahn wurde auch diese Umgehungs- iraße gesperrt und war seit der Eröffnung des Zu- ioringers Steinbach unbenutzbar. Nach Vollendung Der Brücke der Reichsautobahn über die tiefer ge= iiegte Straße AlbachSteinbach und nach dem Aus­bau des erforderlichen neuen Teilstückes der Straße würbe bie Verbinbung zwischen Albach unb Stein­vach wieberhergeftellt. Seither mußte aller Verkehr über die Straße AlbachLich bis zur Straßen­brücke ber Hauptstraße SteinbachLich gehen.

= Steinbach, 22. Nov. Hier mürbe eine Gendarmerie-Station errichtet. Da der Stationsinhaber, Hauptwachtmeister Erb, bei der Ni er herrschenden Wohnungsknappheit für seine Fa­milie zunächst keine Wohnung bekommen formte, wohnt er im GasthausZum Ritter", bis feine Familie hierherziehen kann.

£ Steinbach, 22. Nov. In einer Woche fan­den hier drei Beerdigungen statt; am Buß­tage zwei. Der Fall, daß zwei Beerdigungen an einem Tage stattfanden, ist seit einem Menschen­alter nicht vorgekommen, am Totenfest eine Be­erdigung Während in den beiden ersten Fällen es rjd) um' zwei Männer im 70. resp. 80. Jahre han- i.elte, wurde am Totenfest unter überaus zahlreicher Beteiligung der Gemeinde Steinbach und Albach, wo der Verstorbene geboren war, ein Mann, in leer Vollkraft feiner Jahre verstorben, zu Grabe gebracht. Straßenwärter Karl Stumpf war nur W Jahre alt geworden. Er hinterläßt eine Witwe und drei unversorgte Kinder. Seine vorgesetzte Be­hörde, seine Arbeitskollegen unb die Altersgenossen oon Albach unb Steinbach ehrten ihn durch Kranz-

Notwendigkeit des Luftschutzes und über die Orga­nisation des zivilen Selbstschutzes.

* Garbenteich, 23. Nov. Wegen mehrerer Fälle von Scharlacherkrankunaen wurde bie hiesige Schule einstweilen geschlossen. Glücklicherweise handelt es sich bei den Erkrankun­gen um leichtere Fälle.

Y Watzenborn-Steinberg, 22. Nov. Der hiesige GesangvereinHarmonie" hatte [eine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in 5as VereinslokalZur Ludwigshöhe" eingeladen. Dereinsführer Ludwig Schäfer gab den Jahres­bericht bekannt, bem zu entnehmen war, baß ber Verein feit feinem Wiebererstehen auf dem Gebiete des deutschen Männergesangs gute Gemeinschafts­arbeit geleistet hat. Die von Rechner Ernst Jung vorgetragene Rechnung wurde in bester Ordnung befunden und oon der Versammlung gutgeheißen. Es wurde beschlossen, eine Weihnachtsfeier abzu- halten und am 29. Januar 1938 ein Wintervergnü- gen zu veranstalten. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt. Anschließend ermahnte ber Vereinsführer bie Sänger zu weiterer Einsatzbereitschaft für ben beutschen Männergesang. Der Verein brachte bem Gemeinbeschäfer Junker aus Anlaß feiner Silberhochzeit ein Stänbchen.

(D Holzheim, 23. Nov. Am Mittwoch, 24. No­vember, kann ber zweitälteste Einwohner unseres Ortes, Schuhmachermeister unb Friseur Kaspar Wächter, sein 85. Lebensjahr vollenben. Der alte Herr, ber körperlich noch recht rüstig ist, erfreut sich noch einer guten Gesunbheit. Bis zu seinem 80. Lebensjahr war er in seinem Beruf tä­tig. Der Jubilar, ber auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken kann, verbringt feinen Lebensabend im Kreise seiner Angehörigen. Der älteste Einwoh­ner unseres Ortes, Herr März, konnte vor eini­gen Wochen sein 9 0. Lebensjahr vollenden. In den nächsten Tagen wird in ben hiesigen Wal­bungen mit ben H o l z h a u e r a r b e i t e n begon­nen. Es werben roieber, wie im vorigen Jahre,

Z. Albert Widemann. Lich: Zwerg-Wyandotten, ffchwarz, E. Ludwig Klinkel, Lollar; Zwerg-Wyan» dotten, dunkel, Z. Albert Junker, Großen-Linden; Neuenglifcher Zwergkämpfer, E. Karl Philipp IV., Steinberg; Bantam schwarz, Z. Heinrich Rein- Qjarbt V., Allenborf a. b. Lda.; Deutsche Zwerge ffilberf., E. Heinrich Mayer, Wieseck; Deutsche Zwerge golbf., Z. Otto Weiß, Watzenborn-Steinberg.

Tauben. Altbeutsche Kröpfer gelbfahl, Z. Hein-

700 Festmeter Holz geschlagen. Da sich für diese Arbeit nur acht Mann gemeldet haben, werden bie Holzfällungen längere Zeit in Anspruch nehmen. In der hiesigen Kirche fand eine Volksmis- sions »Woche statt. Es sprach Pfarrer G o n trum, Watzenborn-Steinberg.

Lich, 20. Nov. Dieser Tage ging hier ein Freib allon nieder, der aus dem südlichen Meck­lenburg kam. Er war mit zwei Damen unb zwei Herren besetzt, die in Vellahn, einem kleinen Orte zwischen Boizenburg a. d. Elbe unb H a - genow, beheimatet sind. Die Landung in der Nähe des Birklarer Wäldchens unweit der Lich Grünberger Eisenbahnstrecke ging glatt von statten. Der Ballon wurde alsbald abmontiert und mit der Bahn in die Heimat zurückgesandt. Das unge­wohnte Schauspiel hatte eine größere Anzahl von Menschen herbeigelockt, die ber Verpackung des Bal­lons mit Interesse beiwohnten. Die Insassen waren von ihrer Fahrt durch Deutschland, insbesondere von den Schönheiten unserer oberhessischen Land­schaft, sehr befriedigt.

Z Lich, 20. Nov. Die umfangreichen Arbei­ten am Bahnhofsplatz wurden in ben letz­ten Tagen in Angriff genommen. Ein Wirtschafts­gebäude fiel ber Svitzhacke zum Opfer. Der jetzt gewonnene Platz soll mit dem seitherigen Bahnhofs­platz zu einer schönen Anlage hergerichtet werden. Die Zugangsstraße zum Bahnhof und die parallel laufende verlängerte Bahnhofstraße sollen auf eine Ebene kommen. Ein Fußgängersteig von über drei Meter Breite, an dem ebenfalls gearbeitet wird, soll beide Straßen trennen. Die schönen Akazien, die den Zugangsweg seither beschatteten, können erhalten bleiben. Hoffentlich kann auch bie Stadt­verwaltung ihrerseits bald mit den Arbeiten ein­setzen, damit bie schon seit Jahren geplante unb immer roieber zurückgestellte Jnstanbsetzung ber verlängerten Bahnhofstraße enblich zur Durchfüh­rung gelangt. In ber Bahnhofstraße, neben ber katholischen Kirche, roirb z. Zt. eine Fleisch- und Wurstwarenf adrik erbaut. Die Fabrik, die mit allen Errungenschaften ber Neuzeit ausgeftattet werben soll, steht jetzt im Rohbau fertig unb soll im fommenben Jahre ihrer Bestimmung übergeben werben.

<5 Obbornhofen, 22. Nov. In unserer Ge­meinde wurden für bas Winterhilfswerk 322 Zentner Kartoffeln gespendet. Die Gemeinde bewies damit erneut ihre große Opfer­bereitschaft. Die Kartoffeln wurden nach Frankfurt a. M. verladen.

* Ettingshausen, 22. Nov. Der 51 Jahre alte Holzhauer Carl Brock von hier wurde im Walde beim Baumfällen von einem stürzen­den Baum getroffen. Mit einem Unter­schenkelbruch und weiteren Verletzungen an den Beinen mußte der bedauernswerte Mann nach Gießen in die Klinik eingeliefert werden.

ftrets Friedberg

Y Oambaif), 20. Nov. Hier wurden dieser Tage die Kartoffeln verladen, die von den Bauern und Landwirten für das Winterhi 1 fs- werk gestiftet wurden. Insgesamt wurden 820 Zentner aufgebracht. Holzheim lieferte 320, Ober- Hörgern 200 und Gamdach 300 Zentner.

Kreis Schotten

)( Ruppertsburg, 20. Nov. Ein statt­licher Leichenzug bewegte sich durch die Ortsftraßen. Es aalt einem Manne die letzte Ehre zu erweisen, ber sich hier unb in der Umgegend großer Beliebt­heit erfreute. Werkmeister Georg Port (Friedricks- hütte) wurde zu Grabe getragen, lieber 57 Jahre lang stand er im Dienste des Vereins für chemische Industrie; den Gefangverein half er vor 48 Jahren gründen, dem Kirchenvorstand gehörte er viele Jahre lang an. Auch die Kriegerkameradschaft Rupperts­burg zählte ihn zu ihren treuesten Mitgliedern. Pfarrer Hörr schilderte den Entschlafenen als ; einen überzeugten Christen der Tat. Organisationen . und Vereine ließen Kränze nieberlegen. Wäh- , rend die durchschnittliche Zahl der Eheschlie­ßungen in unserem Dorfe pro Jahr vier beträgt, fanden im Jahre 1937 bis jetzt schon elf Trauungen

Bezirksklasse.

VfL. 1860 Marburg Mto. Gießen Niedergirmes Lützellinden Münchholzhausen Heuchelheim

Z. Heinrich Geiß, Lollar; ©ckönheits-Brieftauben trat, RFC. Heinrich Geiß H-, Lollar; Lahore gelb, Z. Georg von der Au, Lollar; Thüringer Flügel- Hauben blau, E. Karl Zimmermann, Lollar; Locken- Hauben weiß, E. Richard Scherb, Lollar.

Die Soldaten haben sich, wie bas Ergebnis be­sagt, wieder gefunden. Der Tv. Hausen, ber noch am letzten Sonntag eine ausgezeichnete Gesamt­leistung bot, hat nun auch bas Rückspiel recht beut- lich verloren. Vollkommen unverstänblich ist bas Abschneiden der Holzheimer auf eigenem Platz. Die Mannschaft scheint tatsächlich im Augenblick eine Schwäche-Periode durchzumachen, die ihr in der letzten Zeit verschiedene recht empfindliche Spiel- Verluste eingebracht hat. Auf ber anberen Seite ist Grüningen, das auch gestern wieder eine recht gute Leistung zeigte, immer weiter nach vorn gekommen. Der Sieg über ben alten Lokalrivalen wird sicher im Lager ber Gäste große Freube hervorgerufen haben. Recht empfindlich wurde Dutenhofen, das abermals Ersatz in seinen Reihen hatte, von Groß- Rechtenbach geschlagen.

niederlegung. _

ch Garben teich, 21. Nov. Der hiesige Sport- : e r e in 1928 veranstaltete einen Kamerad- isch a f t s a b e n d. Es gelangten drei Theaterstücke ------ o ------ -c-

nr Aufführung, sowie Vorträge von Vereinsmit- zogen, öie erhielten eine neue -Schotterdecke und Liebem, bie lebhaften Beifall fanden. Der Verein j wurde, mit Sand und Erde überworfen Der ge- Doirb im nächsten Jahre im Juli bie Feier feines steigerte Verkehr in ber hiesigen Gegend hervor- ehnjährigen Bestehens begehen. Mit gerufen durch bie Vorarbeiten für bie Reichsauto- iser Jubiläumsfeier wird eine größere sportliche Veranstaltung verbunden werden. Die bisherigen Erfolge lassen ben Verein mit Stolz auf feine bis ptzt geleistete Arbeit zurückblicken. Der Mitglieber- hand hat stetig zugenommen. Nunmehr würbe in unserem Orte der zweite L u f t s ch u tz l e h r- rang in diesem Jahre von Untergruppenführer

^St ein im Rathaus eröffnet. 14 männliche unb 55.. .. f weibliche Volksgenoffen nehmen baran teil. ®e» ter fungierte ber Reichsgruppenberater Rösler rreinbegruppenführer Lotz sprach zunächst über die I aus Kassel. _____

55 Blanchieren

Biscuit (franz.), bem Wortsinn nach das gleiche wie Zwieback, leichtes, gut haltbares unb be» kömmliches Gebäck aus Mehl, Butter, Eiern unb Zucker.

Biskuilporzellan, zweimal ge­branntes, unglafiertes Porzellan, bas zu Figuren unb Puppenköp­fen oerroenbet wirb.

Bißwunden, meist Hundebiß, sind Reiß- und Quetschwunden, ge­fährlich wegen Infektion mit Bakterien unb wegen ungünstiger Wunboerhältnisse. Arzt beiziehen! Sehr gefährlich sinb Menschen­bisse.

Bitterfal;, nicht zu verwechseln mit giftigem Bitterkleesalz. Ab- führmittel.

Bitterwasser, Mineralwasser, bie Bitterfalze enthalten unb abfüh­rend wirken Mineralwasserquel­len mit Bitterwasser weist jedes Verkehrsbüro nach.

Blähungen, Maaen und Darm roirb burch Gase aufgetrieben; nach Operationen Zeichen von Darmlähmung, sonst meist un­gefährlich, oft infolge unzweck- mäßiger Kost. Bei Säuglingen burch Verschlucken von Luft. Hausmittel: Kümmelroasser, Fen­cheltee, Kamillentee, Pfefferminz- tee.

Blässe kann ein Zeichen von Blutarmut sein, besonbers nach großen Blutverlusten; Bleichsucht; oft aber nur eine Besonderheit ber Haut.

Blanchieren, weiß machen, ent­behrliches französisches Fremd­wort für Abbrühen von Nah-

s lungenhalle vor 4000 Besuchern mit glänzenden Lei­stungen auf. Sepp Manger, ber erst kürzlich feinen Rekord im Olympischen Dreikampf von 420 auf 422,5 Kilogramm schraubte (offiziell werden hier Weltrekorde nicht geführt!), schaffte diesmal 4 2 5 Kilogramm. Rudi Ismayr kam als Mittel- gewichtier auf 355,5 Kilogramm, eine international auch ganz erstklassige Leistung. Des Aegypters Touny inoffizielle Bestleistung steht allerdings auf 387,5 Kilogramm!

©er (Stand der Spiele

in der Fußball-Zugendgruppe Gießen.

Gruppe I.

Spiele

Tore

Punkte

9

41:8

15:3

7

31:2

9:5

7

18:19

8:6

7

9:16

8:7

7

13:18

6:8

8

15:21

6:10

7

4:47

1:13