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Dienstag, 23. November 1037

Kr. 273 Erstes Blatt

187. Jahrgang

Oie deuisch-ungarische Kreunbschast bekrästigi

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ir e s Kampfes im Leben

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es aber zu einer großen, geschichtlich bedeutsamen Synthese gekommen, die, alle lebendigen Kräfte des Volkes unter dem Banner der nationalen Ehre und der sozialen Gerechtigkeit zusammenfassend, zur Aufrichtung des Dritten Reiches geführt hat. Und

es erfüllt mich mit Stolz und Genugtuung, daß mein Vaterland eine alt-erprobte und bewährte, auf der einzig verläßlichen Grundlage der g e m e i n - samenJnteresfen beruhende Freundschaft mit dem großen Deutschen Reiche verbunden ist. Diese Freundschaft hat seit jeher dem Frieden ge­dient, wurde durch das Stahl- und Feuerbad des Weltkrieges nur gefestigt und obgleich beide Völker viel Ungerechtigkeit erleiden mußten soll sie auch weiterhin diesem friedlichen Ziele gewidmet bleiben. Im Bewußtsein unserer gerechten Sache wollen wir uns daher auch in der Zukunft für die Grundsätze des wahren und wirklichen Friedens ein­setzen.

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8' /,Uhr des Vormittags

Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Brette 7 Rps., für Text- anzeigen von 70 mm Brette SO Rpf.,Platzvorschrist nach vorh Dereinbg. 25°/0 mehr.

Ermäßigte Grundpreise:

Stellen-, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rps., Familienanzei­gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B

begreifen lerne, solle aus unseren Schulen heran- wachsen. Von aufrichtigen Persönlich­keiten solle sie unterrichtet werden die an ihre Mission und ihre Worte glaubten und so­mit die Berufung hätten, die Jugend wirklich welt­anschaulich zu festigen. Der Reichsminister wandte sich abschließend den nationalpolitischen Erziehungsanstalten zu, die von solchen Grundsätzen geleitet werden und setzte sich mit den Kräften auseinander, die sich der Erfüllung der klaren Forderungen entgegenstellten.

Berlin, 22. Nov. (DNB.) Nachdem erst vor wenigen Tagen ein Messerschmitt-Flugzeug der Bayerischen Flugzeugwerke den Geschwindig­keitsweltrekord für Landflugzeuge mit 611 Stundenkilometer in deutschen Besitz ge­bracht hat, konnte die deutsche Luftfahrt erneut einen stolzen Erfolg erringen. Die heinkel - Flugzeugwerke griffen mit einer zweimoto­rigen Landmaschine die Geschwindigkeits­rekorde über die 1 0 0 0 - k i l o m e t er­st r e ck e erfolgreich an. Unter Führung von Flug- kapitän Nitschke, dem Chefpiloten der heinkel- werke, und Flugzeugführer D i e t e r l e legte das Flugzeug, welches mit zwei Daimler-Benz- Motoren DB 600 ausgerüstet ist, mit einer Nutzlast von 1 000 Kilogramm die für den Rekordflug festgelegte Strecke Hamburg Stolp Hamburg in einer Zeit von einer Stunde 58 Minuten zurück und erzielte da­mit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 504,09 km/st Mit dieser Leistung fielen gleichzeitig drei Weltrekorde an Deutschland, denn die ausgezeichnete Leistung des mit 1000 Kilogramm Nutzlast be­laßenen Heinkel-Flugzeuges verbesserte mit diesem Flug auch die bestehenden Rekorde für den Flug mit 500 Kilogramm Nutzlast sowie ohne Nutzlast.

Drei neue Flugrekorde für Deutschland Heinkelflugzeug erobert Weltgeschwindigkeitsrekorde über 1000 Kilometer mit 1000 Kilogramm Nutzlast in einer Stunde 58 Minuten.

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Drei Tatsachen zeichnen den neuen deutschen Weltrekord besonders aus. Einmal, daß das heinkel- flugzeug mit 1000 Kilogramm Nutzlast über die 1000-Kilometer-Strecke n o ch w e s e n t l i ch s ch n e l- l e r war als der bisherige Rekordhalter über die gleiche Strecke ohne jede Nutzlast, zweitens, daß es sich nicht um eine Ueberbietung verhältnismäßig alter Rekorde handelte, sondern daß diese erst in j ü n g st e r Zeit aufgestellt wurden, und schließ­lich, daß mit diesem Fluge eine s e h r e r h e b l i ch e Steigerung erreicht mürbe. Die bisherigen Rekorde über 1000 Kilometer mit 500 und 1000 Kilogramm Nutzlast wurden erst im Juli dieses Jahres von Bruno Mussolini, dem Sohn des Duce, und Colonel Biseo auf einer drei- motorigen Savoia-Marchetti S 79 mit einem Stun­dendurchschnitt von 423 Kilometer erzielt. Diese Leistung wurde durch das heinkelflugzeug um 81 Kilometer je Stunde Überboten. Den Rekord über 1000 Kilometer ohne Nutzlast hielt seit April dieses Jahres der Italiener Niclot auf der zweimoto­rigen Breda 88 mit 475 km/st Selbst dieser Rekord wurde um nicht weniger als 29 km/s< verbessert.

Der Rekordflug und seine Vorbereitungen gingen

in diesen Tagen gesammelt haben, in unseren Augen sind sie alle verbunden gewesen durch die aufrichtige Bewunderung, mit welcher wir das hinreißende Lebenstempo eines gro­ßen, von seinen Fesseln endlich befreiten Volkes betrachtet und gewürdigt haben. Deutschland ist vor langen Jahren das Land der Dichter und Denker genannt worden. In einer späteren Epoche wurde es die Heimat des technischen und materiellen Fortschritts. Nun ist

Anerkennung der Leistung als internationale korde erfüllt wurden.

Wie die drei Weltrekorde gewonnen wurden.

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zunächst pro grammäßig. Es war etwas diesig, dis Orientierung aber durchaus möglich. Flugzeugfüh­rer D i e t e r l e kontrollierte die Durchschnittsge- chwindigkeit dauernd mit dem Rechenschieber Er gab sie in der ersten Viertelstunde mit 520 km/st an, was unsere Siegeszuversicht bestärkte.

Als wir die p o m m e r s ch e Küste erreichten, hatte sich die Wolkenbank, wie wir gehofft, ver- choben. Stolp allerdings fanden wir noch bedeckt. Wir standen nun vor der schwierigen Aufgabe, um unser Ziel zu nehmen, aus 4300 Meter höhe auf einer Strecke von 30 Kilometer auf 4000 Meter und unter d i e Wolken hinabzugehen. hier­bei mußten wir durchschnittlich etwa 600 Kilometer leisten, das Ziel aber nicht verfehlen, sonst wäre der Rekord mißlungen gewesen. Das Ziel über­flogen wir genau. Dieterle machte mich durch Zei­chen auf die unten abgefeuerten Böllerschüsse und die Zeichen aufmerksam, mit denen uns das lieber- fliegen der Ziellinie bestätigt wurde.

Damit konnten wir auf Gegenkurs gehen. Wir flogen durch die Wolkendecke hindurch, be­kamen nach zehn Minuten Sicht und hatten nach kurzer Zeit unsere günstigste höhe von 4300 Meter wieder erreicht. Beim Ueberfüegen von Wolgast errechnete Dieterle einen Stundendurchschnitt von 510 km/st. Die Schluß st recke bewältigten mir reibungslos. Als wir über Rostock waren, wurde uns die Gewißheit, daß wir mehr als 500 Kilometer Durchschnit in öer Stunde schaffen würden. Wir erreichten Ham­burg nach programmäßigem Weiterflug und über­flogen das Ziel mit dem Bewußtsein, d i e Auf­gabe gelöst zu haben. Mit warmer Anerken­nung äußerte sich Chefpilot Nitschke Über den rast­los auf das angestrebte Ziel hinarbeitenden Dr. h e i n k e l, dessen Impuls und Zuversicht sich allen mitgeteill habe.

Glückwunsch Görings.

Der Reichsminister der Luftfahrt Generaloberst Göring hat den Heinkel-Flugzeugwerken und Daimler-Benz folgende Anerkennung für ihre aus­gezeichnete Leistung zugehen lassen-Zu dem stolzen Erfolg, den Sie und Ihre Mitarbeiter durch Ihre zielbewußte und gründliche Entwicklungsarbeit er­rungen haben, beglückwünsche ich Sie aufs herz­lichste. Sie haben mit der Erringung der neuen drei Weltrekorde sich um die Geltung der deutschen Luftfahrt in hervorragender Weise ver­dient gemacht. Ich spreche Ihnen und Ihrer Gefolgschaft meine besondere Anerkennung für diese Leistung aus."

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Eme Unterredung mit Chefpilot Nitschke.

Der heinkel-Chefpilot N i t l ch k e, der die Welt­rekorde erzielte, erklärte:

Als wir Montag morgen zum Flugplatz hinaus­fuhren, war es sehr dunstig, doch hielt uns der wolkenlose Himmel bei gutem Mut. Eine Ma­schine, die aufstieg, festzustellen, wie in der höhe die Sicht sei, meldete, daß der Flug von Hamburg aus durchführbar sei, über Stolp jedoch eine geschlos­sene Wolkendecke liege, die das Ziel verdecke.

Wir starteten um 12.10 Uhr. Der Start mit 1000 Kilogramm Zuladung, der praktisch bisher noch nicht durchgeführt worden war. verlief völlig einwandfrei. Wir gingen auf 4300 Meter,' weil mir annahmen, in dieser höhe die besten Flugbedingungen zu Haden. Der Flug verlies

unter Aufsicht der von der Federation aeronau- tique internationale vereidigten Sportzeugen des Aeroklubs von Deutschland vonstatten. Die inter­nationalen Bestimmungen schreiben die Durchfüh­rung des Fluges in geschloffener Bahn vor, d. h. Anstiegen eines auf halber Strecke liegen­den Punktes und Rückkehr zum Ausgangspunkt. Damit mird eine Erhöhung der Gefchmindigkeit durch Wind eins luß ausgeschlossen. Die Strecke, die von Hamburg über Schm er in in Mecklenburg und die Sminemünder Bucht nach Stolp in Pommern führte, mürbe vom Reichsamt für Landesaufnahmen vermessen. Nachdem die auf dem Startplatz versammelten Sachverständigen die Uebereinftimmung des Flugzeuges mit den Meldungen geprüft und den in Form von einge­nähtem Blei mitgeführten Ballast plombiert hatten, erfolgte um 12.03 Uhr der Start. Als aus Stolp die Meldung eintraf, daß die Maschine die Wende­marke vorschriftsmäßig überflogen und zum Rück­flug gemenbet habe, steigerte sich bie Spannung auf bem Hamburger Flugplatz mit jeber Minute, bis schließlich ein fernes Brummen bie glückliche Rück­kehr ber Maschine anzeigte. Mit rafenber Ge- schminbigkeit überflog sie nach einer Flugzeit von einer Stunbe 58.5 Minuten bie Ziellinie. Die er­flogenen Leistungen mürben sofort durch den Aero­klub von Deutschland der FAI. zur Anerken­nung g e m e I o e t, bie in kurzer Zeit erfolgen bürste, ba alle erforberlichen Bebingungen für bie

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: SrShlsche UniverfitStrdruckerei ».Lauge In Sieben. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftratze 7

Aationalsoz Mische Erziehung.

Frau Scholz-Klink und Reichsminister Rust sprachen in Sonthofen.

Sonthofen, 22. Nov. (DNB.) Auf der Ta­gung ber Kreis- und Gauamtsletter sprach die Reichsfrauenführerin Frau Scholz-Klink von ber heranbilbung bes Nachwuchses für die Mei­sterinnen der hausmirtfchaft. In zwei- jährigen Abendkursen mürben Hausfrauen und Hausangestellte geschult, um ben Titel Meisterin ber hausmirtfchaft zu erroerben. lieber 100 000 Mäbel seien jetzt auch in ben Jugenbgruppen ber Frauenschaft erfaßt morden. Besonderen Er­folg verspreche man sich von dem Leistungsbuch des deutschen Frauenmerkes, das nur jenes Mädel erhalte, bas neben ber Teilnahme an Samariter­kursen und Mütterschulkursen einen sechsmöchigen freiwilligen Ehrendienst in einer kinder­reichen Familie in Stadt ober Land ober einen sechswöchigen Ehrendienst für e i n e. ältere Arbeiterin, ber dadurch Urlaub ge=N geben werden könne, vorsehe. Auch müsse den Frauen der Weg zu den wissenschaft­lichen Berufen offen gehalten werden; denn es gelte heute für Mann und Frau, dem Führer mit ganzer Kraft zu helfen, sein begonnenes Werk zu vollenden

Reichsminister Rust sprach dann über die Ziel­setzung der nationalsozialistischen Schule. Es sei des Führers Wille, daß in den Schulstuben nicht trockene Kenntnisse vom Nationalsozialismus und seinen völkischen und geistigen Erkenntnissen vermit­telt würden, sondern daß daß Bekenntnis zu der Weltanschauung des Führers in die Herzen der Jugend gelegt werde. Der Minister gab einen Einblick, aus welcher Auffassung heraus heute in den Schulen Geschichtslehre, Rassen- kunde und Juden frage behandelt werden müßten, und auf welche Weise bie klaren Folge­rungen, bie jeber Nationalsozialist an bie Schule stelle, zu erfüllen seien. Das Verhältnis zur Kirche unb bie Stellung zum Religions­unterricht erführen babei eine offene Darstel­lung. Ebenso wie ber Nationalsozialismus bas Glaubensbekenntnis bes einzelnen nicht antaste und bie Freiheit ber Religionsausübung achte, ebenso bestimmt würbe er es zu verhindern wissen, daß bie beutsche Jugenb innerlich zerrissen werben könne. Eine lebensfrohe, freie unb befennenbe Jugend,

Der ungarische Ministerpräsident von Daranyi stattete Reichsaußenminister Freiherrn von Neurath einen Besuch ab. Mitte Daranyi und rechts der ungarische Außenminister vonKanya. (Scherl-Bllderdienst-M.)

Aranyis Staatsbesuch in Vertin

Auch Besprechungen

int dem Reichsernährungsminister Darre.

Berlin, 22. Nov. (DNB.) Der ungarische Mi- Nlterpräsident Daranyi und der ungarische L.ßenminister von Kanya statteten am Montag- virmittag dem Reichsaußenminister Freiherrn v n Neurath einen Besuch ab. Anschließend bl.uchte Ministerpräsident Daranyi, der zugleich L^erbauminister ist, den Reichsernährungsminister 23 r r e, der ihn in Anwesenheit der Staatssekre- ic e Backe und Willikens und des Ministe- ri ldirektors Dr. Walter zu einer angeregten Aus- fptidje über landwirtschaftliche Fragen empfing

Ministerpräsident von Daranyi und Außen- Itinifter von Kanya waren am Montagmittag (Sa ft e bes Reichsjägermeisters in ber E^orfheibe. Im Waldhof Karinhall gab Minister- ytifibent Generaloberst Göring zu Ehren ber unga» tiften Gäste ein Frühstück, zu dem auch der unga- tiije Gesandte Sztojay unb bie ungarische Be­gleitung geloben war. Von deutscher Seite waren 11 n anwesend die Staatssekretäre Körner und ©neral Milch, Generalforstmeister Alpers, kuatssekretär von Mackensen, Gauleiter Dohle und Präsident S y r u p. Am Nachmittag ft- tete Reichsaußenminister Freiherr von N urath den ungarischen Gästen einen Gegen- bmch ab. Anschließend besuchte Reichsminister Di r r d den ungarischen Ministerpräsidenten.

Ministerpräsident Daranyi erklärte ungarischen ?Mfeoertretern: Schon auf d«r Fahrt durch Deutsch- trfb habe er die besten Eindrücke von bem pulsie­rt den Leben gewonnen, das Deutschland heute er- füj.e. Sein offizieller Besuch ber Reichsregierung fei eine neuerliche Bestätigung ber zwischen Ungarn nr* bem Deutschen Reich bestehenden freundschaft- lidaen Beziehungen. Er werbe noch zwei Tage zur Li ichtigung von lanbwirtschaftlichen Einrichtungen in Deutschland bleiben. Als Ackerbauminister inter- <f|srten ihn besonders bie oerschiebenartigen beut, fjin Versuche zur Entwicklung der Landwirtschaft. 2>i Staatssekretär des ungarischen Landwirtschafts- miifteriums Marschall sei gleichfalls in Ber­lin ba ein Teil der mit der deutschen Regierung geehrten Besprechungen wirtschaftlicher Natur ftiitn. Auf wirtschaftlichem und handelspolitischem Gwiet bestehe zwischen Deutschland und Ungarn em Abkommen, bas sich durchaus bewährt habe. Sn ben jetzt beginnenben Besprechungen werde ber pdtere Ausbau dieses Abkommens erörtert werden.

Unfere Regierungen stehen fest Mammen."

Gemeinsamer Dienst

an einem wahren Frieden.

Berlin, 23.Nov. (DNB.) Der Reichsminister de Auswärtigen und Freifrau von Neurath gaben ir Haus bes Reichspräsidenten dem Hmglich Ungarischen Ministerpräsidenten d o n 3. rangt und Gattin sowie bem Königlich Un- rscheu Außenminister von Kanya ein Essen.

biejem nahmen außer ben ungarischen Gästen |n) ihrer Begleitung sowie dem Königlich Ungarn shm Gesanbten v. Sztojai unb ben Mitgliebern ber «k.andtschaft ber italienische Botschafter unb Frau Snt o I i c o sowie der österreichische Gesandte £: uschitz teil. Von deutscher Seite waren der Hlladung gefolgt: Generalfeldmarschall v. B l o m - ihi-g und die Reichsminister Graf Schwer in - Siosigk, Dr. Frick und Darre, Reichsbank- iTilfiöent Dr. Schacht, Generaladmiral Roeder. $e:ner die Staatssekretäre Meißner, Lom- in.rs, Funk, von Mackensen, Pfundt- ler, Zschintzsch, der deutsche Gesandte in Bu- lipeft, v. Erdmannsdorff, und ber Reichs- Hc-tführer von Tfchammer unb Osten.

Jr.m Laufe des Essens brachte

der lieichsaußenminister

tn Trinkspruch aus, in dem er sagte: Bon ol- ir her war unb ist bas beutsche Volk ber ritter- kt»n ungarischen Nation mit ihrer ruhmvollen Ver- ^.genheit aufrichtig zugetan. Die Erinnerung an in»re über Jahrhunberte ausgebehnten, für bie WDpäische Kultur geführten gemein f am e n Itmpfe sowie ber Glaube an unsere fest ge- !h-iiiedete S ch i ck s o l s g e m e l n s ch o f t ist in dli n Schichten bes beutschen Volkes stets lebenbig. 3l:t wärmster Sympathie begleitet bas im Dritten Auch geeinte deutsche Volk den kraftvollen Auf- ijtug, auf dem die ungarische Nation begriffen ist. W unserer Freundschaft werden, davon bin ich Äirzeugt, so wie bisher, auch m Zukunft die m Ingarn seit vielen Generationen ansässigen b e u t pee n Siedler beitragen, bie ihrem deutschen Solfstum in alter Anhänglichkeit perbunben unb L| treue ungarische Staatsangehörige geworden sli Unsere Regierungen stehen seit zu» ji m m e n. Ihr unerschütterliches Dertrauensver- jilmis ist eine Gewähr für unsere politische ou' lirit. Unser Blick bleibt gerichtet auf bie unver- Äi,erlichen Lebensrechte unserer Länber uno limit zugleich auch bas hohe Ziel eines wahren vernunftgemäßen Friedens in Europa.

Ministerpräsident Daranyi

änderte: Zwei Tage erst weilen wir auf dem gaft= ft.:üblichen Boben Deutschlands, aber so mannig- kb.g auch die verschiedenen Eindrücke waren, die