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irtungen auf dem

Em Platz in dem von den nationalspamschen Truppen

Amelia E e a r h a r t sie verfehlte und in den un­geheuren Wassern des Stillen Ozeans ihr Grab fand. Diese Zentralpolynesische Sporaden genann­ten Inseln, zu denen noch I a r v i s und Baker gehören, wurden im März 1935 vom !)8.-Wacht- schiff Jtassa unter gebührender Feierlichkeit in Be­sitz genommen. Diese Tatsache blieb bis Juni 1935 völlig im Dunkeln, bis in Japan und England Meldungen über die Anwesenheit von Amerikanern an den einsamen Gestaden der öden Eilande auf­tauchten. Im Mai unterstellte eine Exekutioorder des Präsidenten Roosevelt die drei Inseln der Ver­waltung des Departements des Innern. So konnte man sagen, Armee und Marine hätten nichts mit der Sache zu tun. Im März dieses Jahres wurde

Die Wintermonate sind eine starke Belastungs­probe für die Gesundheit. Besonders Kinder befinden sich, ohne eigentlich krank zu sein, am Ende des Winters oft in einem Zustand der Erschöpfung und Schwäche, welcher demjenigen nach schwerer Krank­heit ähnlich ist. Die Ursache ist eine leichte Störung des Stoffwechsels, die durch die winterliche Lebens­und Ernährungsweise bedingt ist.

Ein gutes Kräftigungsmittel dürfte in dieser Zeit besonders angebracht sein. Geben Sie Ihrem Kinde zur Appetitsteigerung und Kräftigung täalich einen Löffel 23 iof etrin, welches auf den Allgemein­zustand günstig einwirkt und das körperliche Wohl­befinden und frische Aussehen bald wiederherstellt. Bioferrin erhalten Sie in allen Apotheken. Es ist wohlschmeckend und für Magen und Darm un­schädlich.

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Einzelfragen gewidmet sein, wie zum Beispiel dem Luftschutz und den Aufgaben der Gemeinde aus dem Vierjahresplan, die eine außergewöhn­liche Bewährungsprobe für jede Derwaltuna dar­stellen. Also alles in allem eine umfangreiche, ja, man kann sagen erschöpfende Behandlung eines Stoffes, der die Aufmerksamkeit der Kommunal­politiker, aber hoffentlich auch die der anderen Volksgenossen, bilden wird, damit der Zweck er­reicht wird, den der Leiter der Schau, Oberbürger­meister Dr. Kerber (Freiburg i. Br.), in den Ausspruch faßte:Wir wollen auf den Rathäusern nicht für uns sein, sondern mit der Bevölkerung in engster Berührung stehen". Die Schau ist ver­bunden mit einer Kommunalen Woche, bei der eine Reihe namhafter Redner über einschlägige Themata sprechen wird.

jeden interessiert.

Die gemeindliche Sozialpolitik wird am badischen Beispiel ausführlich erläutert werden. Man erfährt, welche Lasten zu bestreiten sind, rme die öffentliche Fürsorge organisiert ist und welche bevölkerungspolitischen, erbgesundheitlichen und rassepflegerischen Aufgaben den Gemeinden ob­liegen. Wir werden in die Betriebswirtschaft (Elek-

Inzwischen brachte jeder Tag neue Gerüchte über geheimnisvolle japanische Vorkehrungen in der Süd­see, über neue Stützpunkte auf Mandatsinseln, Pachtungen auf malayischen Inseln, abermalige Sichtung der Seeschlange des Krakanals, Spio­nagegeschichten usw. Panasiatische Agitatoren er­hoben in der chinesischen und indischen einheimi­schen Presse immer dreister ihre Stimmen, um die farbigen Massen gegen die Herrschaft des weißen Mannes aufzuwiegeln. Wie eine Bombe platzte eines Tages in der englischen Gesellschaft Hong­kongs die Neuigkeit, daß noch gerade zur rechten Zeit durch Einspringen britischer Finanzleute die Pachtung eines Geländes bei Macao, der por­tugiesischen Besitzung gegenüber von Hongkong, also dicht vor der eigenen Nase, verhindert werden konnte, das bestimmt sein sollte, ein japanisches Flugfeld abzugeben. Die erfolgreichen Bestrebungen Japans, von Formosa aus die südchinesische Küsten- provinz F u k i e n friedlich zu durchdringen, um sich Ansatzstellen für Flugangriffe im Falle kriegeri­scher Verwicklungen zu sichern, hatte ohnedies schon bei den Engländern Nervosität genug verursacht.

Am niede'rdrückendsten aber war für das britische Herrenbewußtsein das Verhalten und die Stimmung der Amerikaner. Der den Filipinos ausgestellte Unabhängigkeitswechsel wirkte auf manchen ver­drossenen amerikanischen Geschäftsmann im Fernen Osten wie ein Signal, sich zum Aufbruch vorzuberei­ten, um in der Stunde der Gefahr auf heimischem Boden hinter der amerikanischen Flotte,Ameri­kas Großer Mauer", wie sie Präsident Harding einst taufte, Schutz zu suchen und abzuwarten, bis sich-das über der Zone der Taifune drohend her­aufziehende politische Unwetter entladen hätte. Der überaus heftige Rückfall in denIsolationismus", den die öffentliche Meinung in O8.-Amerika er­lebte, schien den Drang nach Westen gelähmt zu haben, der die Unterbrechung durch den größten Ozean überwunden hatte, um dem amerikanischen Pioniergeist Gelegenheit zu geben, auch in Ostasien seine das alternde Europa anfeuernden Tugenden zu entfalten. Wie sollte sich aber England auf seinen entlegenen Außenposten im indopazifischen Raum noch lange ohne eine feste angelsächsische Ge­meinbürgschaft behaupten können, nachdem Japan schon bewiesen hatte, daß es sich als Eroberer durch die bloße Drohung gemeinsamen Einschreitens der angelsächsischen Mächte und seiner Klientel auf bei­den Seiten des Atlantik nicht einschüchtern läßt!

Mit der Landung des ersten Flugzeuges der Panamerican Airways für einen regelmäßigen Luftverkehr zwischen San Franzisko und Hongkong fühlte sich das britische Gemüt von einem Alpdruck befreit. Ungefähr zur selben Zeit waren die ersten ausführlichen Berichte über die Entwicklung des neuen wichtigen strategischen Stützpunktes auf H o w l a n d, mitten im Pazifischen Ozean, rund 1500 km nördlich von Samoa, bekannt geworden, einer der vorher herrenlosen Inseln, auf denen vor zwei Jahren das Banner der Streifen und Sterne gehißt wurde, die jetzt dadurch einige Berühmt­heit erlangt hat, daß die amerikanische Weltfliegerm

aber aus einem Bericht der Generalmajors Hugh A. Drum bekannt, daß die Inseln achtmal von mili­tärischen Sachverständigen auf ihren strategi­schen Wert an Ort und Stelle untersucht worden sind. Ihre Bedeutung springt auch für den Laien in die Augen, wenn man eine Linie von der West­spitze der Aleutenkette herunter nach der Hawai- Gruppe zieht und sie über das befestigte Johnston bis Howland weiterführt. Hawai ist von den Aleuten nicht mehr als 3200 Kilometer entfernt, Howland von Hawai etwas mehr als 3000 Kilo­meter. 3850 Kilometer trennen Hawai von San Franzisko. Diese Entfernungen bedeuten viel weni­ger als ein 24-Stundenflug für den neuesten Typ amerikanischer Bomber. Mit Flugzeugträgern zwi­schen Alaska und Hawai und zwischen Hawai und Howland ergibt sich aus alledem ein recht wirksames Derteidigungssystem für den Luft­krieg.

Bezeichnend für den amerikanischen Rüstungsauf­trieb im Pazifik ist nun aber besonders das, was unmittelbar nach dem Erlöschen des Befestigungs­verbots des Washingtoner Vertrages geschah. In Pearl Harbour, dem amerikanischen Kriegs­hafen auf der wichtigsten Hawai-Jnsel Oahu, war alles bereitgehalten worden, was an Material, Maschinerie, Personal und Arbeitskräften zum Ausbau Howlands zu einem Flottenstütz­punkt und Lufthafen erforderlich war. Das wurde noch am 1. Januar mit dem Küstenwachtschiff Wil­liam I. Duane dorthin geschafft. Sofort begannen die Arbeiten und wurden ununterbrochen Tag und Nacht fortgesetzt. Dasselbe ging in kleinerem Maß­stäbe auf I a r v i s und B a k e r vor sich. Mit der Zeit machten sich japanische Sampans das Ver­gnügen, rund um diese Schauplätze geheimnisvollen emsigen amerikanischen Schaffens zu fahren und dann befriedigt westwärts abzusegeln. Sobald England den Howland-Wink aufgefangen hatte, säumte es nicht, die etwas südlicher gelegenen Phönix-Inseln mit Beschlag zu belegen, die bis dahin ebenfalls als Niemandsland galten. Die wichtigste dieser Erwerbungen ist die Koralleninsel Can ton mit einer Atoll-Lagune von 15 Kilo­meter Länge, wie geschaffen zur Bergung von Flugbooten.

Für Japan bedeutet es einen schlechten Trost, daß ihm in den Mandatsinseln der Marianen- und Karolinengruppe die weitaus zahlreichstenSchritt­steine" zur Verfügung stehen, die über den Pazifik südwärts zu heiß ersehnten Zielen führen. Die be-

Flügel über dem Pazifik

13on unserem (5.0.-Berichterstatter.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Hongkong, Oktober 1937.

Mancher abendländischen Menschen im Fernen Osten hatte sich Ende vorigen Jahres eine kleine Weltuntergangsstimmung bemächtigt. Es handelte sich gewiß nicht darum, daß fromme Christen wie im Jahre 1699 erwarteten, daß mit dem zwölften mitternächtlichen Glockenschlage des Silvester die Erde mit allem irdischen Leben zugrunde gehen und der jüngste Tag anbrechen werde. Wohl aber sollte mit dem neuen Jahr der Anfang vom Ende des Herrentums des weißen Mannes im pazifischen Erdkreis einsetzen, ohne das das Leben vielen weißenalten Ostasiaten" nicht lebenswert dünkt. Wie sollte nach dem Erlöschen des Washingtoner Abrüstungsvertrages dem Ueber- mut der Söhne des Landes der aufgehenden Sonne noch wirksame Schranken gesetzt werden können! Wohl hatte sich England dazu aufgerafft, durch den Ausbau Singapores und anderer Stütz­punkte des südwestlichen Pazifik außerhalb des Be­reichs des Washingtoner Vertrages gegen lautlos südwärts und dem Indischen Ozean zu drängende japanische Kräfte Dämme aufzurichten. Dafür droh­ten aber verhängnisvolle Wandlungen der europäischen Lage die britische Seemacht trotz stark beschleunigtem Aufrüstungstempo immer mehr an die heimischen Standorte zu fesseln.

fein muß.

Von den acht Abteilungen, die neben einigen Sonderschauen die verschiedenen Gebiete der kom­munalen Arbeit veranschaulichen, wird die erste der geistigen Grundlage allen Schaffens in Deutschland gewidmet sein, der Verbindung der Gemeinde mit Volk, Staat und Partei im Ge­danken der nationalsozialistischen Weltanschauung. In bildlichen Darstellungen werden Vergangenheit und Gegenwart der kommunalen Entwicklung gegen­übergestellt. Eine schematische Darstellung der Be­ziehungen der Gemeinde zum Staat, zum Haupt­amt der Kommunalpolitik der NSDAP, und zum Deutschen Gemeindetag wird dem Beschauer be­weisen, daß alle Ansprüche, die in weltanschaulicher und fachlicher Hinsicht gestellt werden können, er­füllt sind. Hier wird der interessante Versuch ge­macht werden, den Künstler zur Darstellung welt­anschaulich-kommunalpolitischer Vorgänge heranzu­ziehen, um ihm die aus der neuen Weltanschauung entspringenden Mottve näherzubringen und den Weg für eine nationalsozialistische Kunst zu ebnen. Eine Plastik des Siegers im olympischen Wett­bewerb, des Karlsruher Bildhauers Sutor,Die Gemeinde in Volk und Staat" und die monumen­talen Wandbilder des Freiburger Malers Ried-

talen Wandbilder des Freiburac lin werden zeigen, welche Wi neuen Wege erzielt werden können.

Von hier aus ist die Anknüpfung an die Abtei­lungGemeinde und Kultur" gegeben, ins­besondere an den Teil, der sich den Aufgaben der Gestaltung widmet und in einer besonderen welt­anschaulichen Unterabteilung mannigfache Anregun­gen gibt, wie man im Einvernehmen mit den kulturellen Organisationen von Staat und Partei den schöpferischen Gestaltungswillen fördern kann. Hand in Hand mit der Neuschöpsung muß die E r - Haltung des bestehenden Kulturbe­sitzes gehen und das Bestreben, ihn an die Men­schen heranzubrinaen gemäß dem Wort des Füh­rers:Die Kulturookumente der Menschheit waren noch immer die Altäre der Gesinnung auf ihre bessere Mission und höhere Würde". Die Finger­zeige, die in bezug auf das Heimatmuseum, die Rückkehr zur Gebundenheit des Stils und die Aus­merzung vieler von uns allen empfundenen Ge­schmacklosigkeiten, die Wiederbelebung der Volks­kunst uno des bodenständigen Handwerks u. a. m. gegeben sind, werden durch die Anschaulichkeit vielen die Augen öffnen über das, was noch getan werden kann. Auf dieser Linie liegt auch der Natur­schutz und das Verständnis für die früh- und vorgeschichtliche Forschung. Durch recht­zeitige Meldung über das Anschneiden eines Fundes beim Pflügen find schon oft überraschende Ent­deckungen gemacht worden. Der wichtigen Rolle die das Bauen als Ausdruck der geistigen Haltung unserer Zeit spielt, wird eine Schau des Bau-, Wohnungs- und Sledlungswesens Rechnung tragen. Ein grundsätzlicher Teil wird die Zusammenhänge von Raum, Mensch und Bau dar­legen und ein besonderer die verschiedenen gemeind­lichen Bauaufgaben. An prakttschen Beispielen und Gegenbeispielen werden Bebauungsplan und Orts bild sowie der Begriff dergesunden Wohnung" erörtert werden.

Die vielfach etwas trockene Matene der allge­meinen Verwaltung sowie öes iinb Steuerwesens wird man durch Schau- bilder dem Verständnis näherbringen. Da die Real­steuerreform noch im Fluß und ein neuer Finanz- und Lastenausgleich zu erwarten ist, werden zum mindesten alle Kommunalbeamten der letzteren Abteilung ihr volles Interesse zuwenden, wahrend die AbteilungGemeinde und Schule ourcy 1 ihre lebendigen, frohen Anschauungsmittel zur Dar­stellung der erzieherischen Aufgaben sicher den leb­haften Beifall aller Besucher finden wird, zumal die Durchbildung des Kindes zum charaktervEm verantwortungsbewußten Staatsbürger schlietzlich

Verschärfte Vedmgungen für den GrwerbdesSA.-Spottabzeichens

NSG. Nachdem mit Wirkung vom 1. Oktober 1937 der Stabschef der SA. das Tragen der SA.- Sportabzeichen in Silber und Gold verboten und angekündigt hatte, daß die Wiederoerleihung vom Bestehen verschiedener Wiederho­lungsübungen abhängig sei, hat er nunmehr die Prüfungs- und Ausführungsbestimmungen für den Erwerb des SA.-Sportabzeichens herausge­geben. Sie treten mit dem 1. Januar 1938 in Kraft.

Die Bedingungen für den Erwerb des S2L- Sportabzeichens wurden fast in allen Sport­arten grundlegend geändert.

Für die Zulassung zur Leistungsprüfung sind die Bestimmungen nicht wesentlich geändert worden. Neu sind vor allem die Wiederholungsübungen, die alljährlich abgeleistet werden müssen. Die Art die­ser Hebungen und der Zeitpunkt ihrer Abnahme werden im Herbst eines jeden Jahres für das kommende Jahr von der Obersten SA.-Führung festgelegt. Hebungen bei der Wehrmacht gelten als Wiederholungsübungen für das betreffende Viertel­jahr. Aktive Dienstjahre bei der Wehrmacht werden als Wiederholungsjahre angerechnet.

Bisher trugen die Lehrscheininhaber das SA.- Sportabzeichen in Silber und die Prüfer das Ab­zeichen in Gold. Diese Verleihung ist außer Kraft gesetzt worden. Die Lehrscheininhaber und Prüfer haben ihr Abzeichen in ein Bronzeabzeichen um­tauschen müssen.

3n Zukunft erhält das Abzeichen in Silber der Volksgenosse, der das Abzeichen in Bronze besitzt und fünf Jahre hintereinander an den Wiederholungsübungen mit Erfolg teilgenom­men hat. Wer im Besitz des silbernen Abzei­chens ist und in weiteren sechs Jahren die Be­dingungen der Wiederholungsübungen erfüllt hat, dem wird das goldene Abzeichen ausge­händigt.

Den Trägern, die im Laufe der Hebungen das 35. bzw. 40. Lebensjahr vollenden, werden beide Ab­zeichen schon nach drei bzw. zwei Wiederholungs­übungen verliehen. Versäumt ein Träger die Wie­derholungsübungen, wird ihm das Leistungsabzei­chen entzogen.

Bei der Leistungsprüfung Gruppe I (Leibes­übungen) wurden für die Bewerber bis zum 30. Lebensjahre die Bedingungen verschärft. Die An­wärter für das Abzeichen müssen in jeder der fünf Hebungen drei Pflichtpunkte und im ganzen 30 Punkte holen, während früher ein Pflicht­punkt und 25 Gesamtpunkte notwendig waren. Diese alte Bestimmung gilt nur noch für Bewerber bis zum 40. Lebensjahre. Für ältere Bewerber treten weitere Erleichterungen em.

In der Gruppe II (Wehrsport) sind die Bestim­mungen für die Hebungen 6 (25 Kilometer Gepäck­marsch), 7 und 8 (Kleinkaliberschießen) und 9 (Hand­granatenzielwurf) nicht verändert worden. Diese Gruppe wurde jedoch um drei Hebungen erweitert, von deren Bestehen es abhängt, ob der Bewerber zur Prüfung in der Gruppe III zugelassen wird. Die Hebung 10 sieht einen 200-Meter-Querfeldein- lauf mit Gasmaske über vier Hindernisse vor. Der Lauf muß, je nach Alter, in zwei bis drei Minuten beendet sein. Die Hebung 11 ist eine Wahlübung. Die Bewerber können schwimmen oder Radfahren. Auch hier sind von den Altersklassen verschiedene Mindestleistungen abzulegen. 18 bis 30 Jahre alte Bewerber müssen in 50 Minuten 300 Meter schwim­men oder 20 Kilometer Radfahren. Bei der Hebung 12 werden dem Bewerber fünf Aufgaben aus dem GebietGrundbegriffe der ersten Hilfe bei Un- glücksfällen" gestellt. Die Hebung ist bestanden, wenn drei Aufgaben richtig gelöst sind.

Wer die Bedingungen in den Gruppen I und II erfüllt hat, kann sich zur Ablegung der Prüfung der Gruppe III (Geländedienst) melden. Während in dieser Gruppe die Bestimmungen für die Hebungen 13 bis 18 die alten geblieben sind wurde dagegen die Wertung wesentlich verschärft.

Der Bewerber muß alle Hebungen ausreichend bestehen. Das Versagen bei einer Hebung ge­nügt schon, um die Leistungsprüfung als nicht bestanden zu erklären.

Wer früher zwei bis drei Hebungen nicht aus­reichend gelöst, jedoch die Mindestpunktzahl erreicht hatte, hatte bestanden. Nach den jetzigen Bestim­mungen darf auch die Prüfung erst nach weiterer Ausbildung wiederholt werden.

Die Bedingungen stellen harte Anforderungen an die Männer, die das SA.-Leistungsabzeichen erwer­ben wollen. Sie aber trotzdem zu erfüllen, muß das Streben jedes Deutschen sein. Damit beweist er, daß er gewillt ist, sich für Führer und Volk ein­satzfähig zu erhalten.

Drei Scheunen und zwei Stallungen eingeäschert.

Lpd. Marburg, 21. Oft. Ein großes Scha« d e n f e u e r suchte in der Nacht zum Donnerstag den Kreisort Oberrosphe heim. Als das Feuer gegen 23 Uhr bemerkt wurde, schlugen bereits helle Flammen aus der mit Ernteoorräten reich gefüll­ten großen Scheune des Erbhofbauern Peter heraus. Trotz energischer Bekämpfung durch drei Motorspritzen griff das Feuer auf die Wirtschafts­gebäude des Landwirts Schwarz über. Insge­samt fielen drei große Scheunen und zwei Stallungen bem Feuer zum Opfer.

trizität, Gas, Wasser, Forsten, Landwirtschaft) ein» geführt und erhalten über Bürgernutzen und Allmend ein anschauliches Kolleg, in dem der Er­kenntnis Bahn gebrochen wird, daß in Rücksicht auf die Abwandlung der Gemeinden von liberalistischen Körperschaften zu nationalsozialistischen Gemein­schaften die bisherigen Ergebnisse einer geschicht­lichen Entwicklung für eine Neuregelung reif sind.

Die letzte Abteilung wird dem Verkehrs­wesen gewidmet sein, das bekanntlich wegen der Zunahme des motorisierten Straßenverkehrs eine nicht unerhebliche Sorge für die Gemeindeverwal­tungen bildet, so daß die Möglichkeiten, wie die Sttaßen gestaltet werden müssen, damit sie den Aufgaben entsprechen können, allgemeine Aufmerk­samkeit finden dürften.

Eine Reihe von Sonderabteilungen werden

ruhigende Wirkung, die die Sicherung jedes neuen Stütz- und Ansatzpunktes für den Flugverkehr und die Vorbereitung auf den Luftkrieg über dem Pazi­fik auf die angelsächsische Welt ausübt, beruht vor allem darin, daß den japanischen Hauptinseln hinter ihren Schutzgürteln befestigter Nebeninseln eigent­lich nur durch die Kampfmittel derdritten Dimen­sion" beizukommen ist. Japan verliert durch die Fortschritte der Flugtechnik seine an Hnverletzlich- keit grenzende Sicherheit. Das Antlitz des gelben Mannes büßt gleichwohl nichts von seinem ewigen Lächeln ein. Auf lange Sicht ändern die krampf­haften Anstrengungen der angelsächsischen Mächte, ihm die Herrschaft über den Stillen Ozean streitig zu machen, nichts an den geopolitischen (Be­geben feiten, die sich früher oder später zu­ungunsten der Kolonialmächte alten Stils auswirken müssen. Indien, China und Ja­pan wurden in der Vergangenheit durch die Stra­tegie des angelsächsischen Imperialismus ausein­andergehalten. Die natürliche Einheit der Monsunländer muß aber je länger je mehr dahin wirken, die Machtstellungen abendländischer Mächte zunächst wirtschaftlich zu unterhöhlen, um sie bei noch so großem Aufwand kriegstechnischer Mittel schließlich 'unhaltbar zu machen.

Aufgaben der Gemeinden.

Äon Or. B. Winter, Zreidurg.

Im Rahmen der großen Ziele unserer beutfdjen Reichspolitik fallen den Gemeinden wichtige Auf­gaben zu. Mit ihnen sich vertraut zu machen und sich hineinzuarbeiten in den neuen Geist, der seit dem Hmbruch auch durch die Kommunalpolittk zieht, muß das Streben aller Organe der gemeindlichen Selbstverwaltung sein. Es liegt auf der Hand, daß dieses Ziel nicht ganz leicht zu erreichen ist, insbe­sondere nicht für Die führenden Stellen kleiner und kleinster Gemeinden. Gilt es doch nicht nur, den Gesetzen und Verordnungen Geltung zu verschaffen, sondern auch eigene Initiative zu entwickeln und Durch Verständnis für die Zusammenhänge den Er­folg zu fördern. Der Gang der Geyreindepolitik wird durch das weltanschauliche und fachliche Niveau ihrer Vertreter bestimmt, und der sorgfältigsten Durchbildung der Führer kommt daher eine große Bedeutung zu. Die Arbeit der Gemeinde präsentiert sich dem einzelnen Volksgenossen unmittelbar, sie wird ihm bewußter als das Wirken aller ande­ren Verwaltungsstellen, und aus diesem Grunde ist eine erfolgreiche Gemeindepolitik wohl die wirk­samste und nachhaltigste Art politischer Propaganda, sie ist praktischer Nationalsozialismus vor den Augen des einzelnen Volksgenossen. Die Heber» Windung der Bürokratie, die Volkstümlichkeit jeder Gemeinoeverwaltung müssen somit unverrückbare Ziele jeder Gemeindepolitik sein.

Diesen Aufgaben dient die Ausstellung Lehr- und Leistungsschau der badi­schen Gemeinden", die vom 23. Oktober bis 13. November in Karlsruhe ftattfinben wird und d i e erste Schau dieser Art in Deutschland ist. Die Ausstellung wird die programmattschen Ziele auf kommunalpolitischem Gebiet zeigen und Darf daher das Interesse aller an einer Gemeinde Interessierten und wer wäre das nicht? nicht nur in Baden, sondern im ganzen Reich beanspruchen. Deshalb hat der Reichs- innenminifter sie für reichswichtig erklärt und des­halb wird auch der Besuch der Schau durch die Kommunalbeamten überall gefördert werden. Man wirb unter Vermeidung jeder demonstrativen Art an Hand des Beispiels der badischen Gemeinden zur Belehrung und Schulung aller Gemeindepoli­tiker und zur Aufklärung des Laien über die ge­meindliche Tätigkeit barlegen, was auf kommu­nalem Gebiet noch geleistet werben muß. Kommu­nalpolitiker und Laien werben beim Gang burch die Ausstellung gewissermaßen durch ein kommunal- politisches Bilderbuch durchgeleitet und durch Gegenüberstellung von guten und schlechten Leistun- gen augenfällig auf das aufmerksam gemacht wer- en, was zu erreichen das Streben aller Gemeinden