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enges Tor führt in das Innere des Ehrenmals und ein schmaler Rundgang leitet zu einer Treppe, die den Besucher nach dem Ehrenraum führt. Der Ehrenraum ist tief in das Felsgestein des Anna» berges eingelassen Hier werden 50 Selbstschutzkämp­fer, die zur Zeit noch in Einzelgräbern rund um den Annaberg bestattet sind, eine Ruhestätte finden. Immer fünf der Toten werden in Särgen in zehn Nischen gebettet, die von Bogen aus sächsischem Granit überwölbt werden. Schlichte Sarkophage werden über den Särgen errichtet, die die Gescheh­nisse der Kriegs- und Nachkriegszeit symbolisieren. An den Wänden der Nischen werden die Namen der Gefallenen angebracht. Die Erhebung der Nation durch den Nationalsozialismus wird durch das Standbild eines erwachenden Kriegers ihre Ver­körperung finden. Mit der Feierstätte wird das Ehrenmal durch eine Steintreppe verbunden. Die Umgebung erhält durch Grünschmuck, Rasenflächen und Gesträuch eine würdige Umrahmung. Das Ehrenmal soll im Frühsommer des kommenden Jah­res seiner Bestimmung übergeben werden.

Der Vornan

einer Munitionsschiebung.

Es ist kein Märchen, aber man kann im Märchen­stil beginnen: Es war einmal ein Dampfer, der im polnischen Hafen Gdingen Ladung an Bord nahm. Er hießIaro n" und führte die bri­tische Flagge; als seine Mannschaft aber hörte, daß die-Ladung gefährlich sei, wurde sie schwankend im Gemüte; das Schiff verließ den polnischen Ha­fen und tauchte im lettischen Hafen L i b a u wie­der auf; dort führte er den NamenBene" einen schönen lateinischen Namen, -der ungefähr gut" oderwohl" heißt; nicht so gut oder wohl aber war der Anstrich des Dampfers, denn bei der schnellen Abreise konnte nur die eine Seite des Schiffes neu gestrichen werden; auch führte der Dampfer jetzt die griechische Flagge; aber auch in Libau waren die guten Geister nicht mit ihm; er fuhr deshalb in den kleinen estländischen Kriegs­hafen Bal tisch port, der ganze 1500 Einwoh­ner zahlt; er schämte sich wohl ein wenig, dieser romantische Munitionsdampfer; sein Kapitän jeden­falls ordnete eine nochmalige farbige Ueber- holung an; aber gerade als dieses viel geprüfte Schiff auslaufen wollte, tauchte ein kleines fran­zösisches Fahrzeug, namensAlroque", mit sehr starker Mannschaft im Hafen auf und legte sich quer zu dem auslaufenden Schiff; tatsächlich wurde die Ausfahrt verhindert; aber nun begann die in­zwischen geheuerte Ersatzmannschaft, die Ladung an Land zu bringen und siehe da, es war Schieß­material für kleine und große Kaliber. Und nun könnte man mit dem Märchen noch sagen: Und wenn die Mannschaft nicht gestorben ist, so lebt sie auch noch heute und bekiekt sich ihre Mu­nitionsladung." Aber es ist kein Märchen, sondern ein Roman aus dem Leben und darum tauchten auch in Person des französischen DampfersAl­roque" die Vertreter der wirklichen Eigentümer auf, die nun bei dem eftländischen Gericht, ba$ für Baltischport zuständig ist, ihre Eigentumsrechte auf die Ladung geltend machen mit dem Hinweis, daß die Rechnungen zwar a u f falschen Namen ausgefertigt seien, weil sie als Eigentümer an der Geheimhaltung ihrer Wa­rnen interessiert waren, daß sie nun aber die wirk­lichen und echten und voll und ganz berechtigten Eigentümer seien.

Kleine politische Nachrichten.

Der Herzog von Windsor hatte Gelegen­heit, in den letzten Tagen zahlreiche Einrichtungen des sozialen Lebens und der Wohlfahrtspflege zu besichtigen. Nun fand die Studienreise in Mün­chen ihr Ende. Der Herzog und die Herzogin wur­den zum Abschluß vom Führer und Reichs­kanzler auf dem Obersalzberg zu einem Tee empfangen.

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Botschafter von Ribbentrop traf am Frei­tagmittag im Flugzeug zu einem kurzen privaten Besuch i n R o m ein. Er stattete am Freitaanachmit- tag dem italienischen Regierungschef Mussolini und Außenminister Graf C i a n o Besuche ab.

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Der italienische Regierungschef Benito Musso­lini hat dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen- Nassau, Prinz Philipp von Hessen, sein in Silber gerahmtes Bild mit handschriftlicher Wid­mung überreichen lassen.

Der finnische Außenminister H o l st i, der bereits vor einiger Zeit den Wunsch geäußert hatte, dem Reichsminister des Aeußeren, Freiherrn von Neurath, einen Besuch abzustatten, traf i n Berlin ein. Zu seiner Begrüßung hatten sich ein- gefunden der finnische Gesandte Wuorimaa sowie Geheimrat von Grundherr und der stellvertretende Chef des Protokolls Legationsrat Boltze.

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Der österreichische Bundeskanzler Dr. Schusch­nigg wird auf Einladung des ungarischen Mi­nisterpräsidenten Daran y i die Staatsgestüte in Balobna und Kisber besuchen.

Die polnische W i n t e r h i l f s a k t i o n für die Arbeitslosen, die im Vorjahre zum erstenmal unter Anlehnung an das deutsche Vorbild organisiert wor­den war, wird auch in diesem Winter unter der Schirmherschaft des Staatspräsidenten und des Chefs der polnischen Armee stehen.

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Nach der Entscheidung der Großherzogin von Luxemburg, die den bisherigen Regierungschef Staatsminister Josef B e ch mit der Neubildung des Kabinetts betraute, sprach die sozialistische Ar­beiterpartei sich dagegen aus, in eine Regierung Bech einzutreten. Damit ist die Lösung dieser seit über 4Vi Monaten dauernden politischen Krise im Großherzogtum erneut hinausgeschoben. Man ver­mutet, daß die Wahl der Großherzogin nun auf den Kammerpräsidenten Reuter oder den bisherigen Finanzminister Dupont fallen dürfte.

Aus Rekordjagd in den SaWrecken Ms.

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Bei Bonneville (USA.), am Strand des Großen Salzsees des amerikanischen Mormonen­staates, ist gegenwärtig der Engländer George T. Eyston mit seinem neuesten Rennwagen dabei, einen neuen Schnelligkeits-Weltrekord aufzustellen. Unser Bild zeigt E y st o n (rechts) bei der Ueberwachung feiner Monteure, die den Rennwagen, der vorn doppelachsig gebaut ist, überholen. (Associated-Preß-M.)

Neue Llebergriffe und Schikanen.

werde auch künftig die feste Säule des wirtschaft­lichen und politischen Aufbaues bilden.

Tagung der Deutschen Akademie für Städtebau.

Unter dem LeitwortPlanen und Bauen im deutschen Lebensraum. Technische, rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen" wurde die Tagung der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs­und Landesplanung in Stuttgart eröffnet. Auch Städtebauer aus Italien, Oesterreich, England, Frankreich, Belgien, Polen und der Tschechoslowa­kei nehmen an der Tagung teil Der Staatssekretär im Reichsarbeitsmimsterium, Dr. Krohn erklärte, der Städtebauer könne nur bann erfolgreich arbei­ten, wenn er sein Planen aus bem Gesamtorganis­mus für ben Gesamtorganismus ber Stäbte auf» stelle. Man fei heute babei, ein einheitliches Bau- unb Bobenrecht für das Reich zu schaf­fen. Einer ungesunden spekulativen Ausnutzung des Bodens sei ein Riegel vorgeschoben. Oberbürger­meister Dr. Strölin (Stuttgart), der Präsident des Internationalen Verbandes für Wohnungs­wesen und Städtebau, betonte, daß der Städtebau der Zukunft Ausdruck nationalsozialistischen Gestal­tungswillens fein müsse. Daraus ergäben sich For­derungen nach Auflockerung der Großstadt, nach Sanierung ungesunder Wohnviertel, nach Beschrän­kung der künftigen Bebauung in der vorhandenen Innenstadt. Dazu komme die Zusammenfassung der Baugebiete in Siedlunyskörpern mit beschränktem Umfang. Die Bodenpolitik müsse mit Mitteln des öffentlichen Rechts geführt werden. Von hervor­ragender Bedeutung für die künftige Entwicklung der Bodenpreise sei ber Erlaß über Preisbildung und Preisüberwachung bei Grundstücken. Eine be­sonders vordringliche Aufgabe fei es, für billige, aber räumlich ausreichende Wohnungen zu sorgen. Eine weitere Aufgabe sei es, im Stadtinnern Park­plätze für Kraftwagen zu schaffen.

Oie tschechische Staatspolizei dringt aus Entlassung reichsdeutscher Textilarbeiter.

Prag, 22. Okt. (DNB.) Die Knebelungswelle gegen die Deutschen in der Tschechoslowakei ist noch nicht zum Stillstand gekommen. Es werden immer neue Uebergriffe und Schikanen teilweise mit fadenscheinigen Begründungen ver­sehen aus allen Teilen der Republik gemeldet. Die tschechische Bezirksbehörde verbot die Abhal­tung einer öffentlichen Versammlung der Subeten- deutschen Partei in ber Turnhalle in Liboch, ba Liboch eine tschechische Bevölkerungsmehrheit habe. Die Versammlung trage baher ben Charakter einer nationalen Demonstration und müßte beshalb leb­haften Wiberspruch und Aergernis erregen unb sei geeignet, eine Gesährbung ber öffentlichen Ruhe unb Sicherheit hervorzurufen. Ferner würbe auch für Malsch au eine Versammlung der Subeten- deutschen Partei verboten,ba bie begrünbete Be­fürchtung besteht, baß es durch die Veranstaltung dieser Versammlung im Hinblick auf die Konstella­tion der politischen Verhältnisse in der dortigen Umgebung zu einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung kommen könnte. Das gleiche tschechische Amt verbot ferner ohne jede Begründung das Ankleben von Werbeplakaten der Sudetendeutschen Partei.

In Jägerndorf hat die Staatspolizei auf Grund des Staatsverteidigungsge- f e tz e s einer Reihe von Textilunternehmungen einen Erlaß zugestellt, wonach alle bisher in die­sem Gebiete als Arbeiter ober Angestellte beschäf­tigten Auslänber, sofern sie nicht als Spezial­arbeiter eine besondere Arbeitsbewilligung besitzen, fristlos zu entlassen sinb. Die von bieser Verfügung Betroffenen sind zum großen Teil reichsbeutsche Staatsangehörige, zum ge­ringeren Teil stammen sie aus Oesterreich, Jugo­slawien ober sinb staatenlos. Viele haben schon

vor dem Kriege in Jägernborf gearbeitet unb besaßen bauernbe Arbeitsbewilligungen.

Sin Schweizer Urteil.

Ihr (Masaryks unb Beneschs) Aufstieg hat mit dem begonnen, was man heute in ben oer­schiebensten Staaten Europas als Hochverrat bezeichnet... An biese merfroürbigen Dinge sollte heute so mancher benfen, ber über den Hochverrat ganzer Volksgruppen gegenüber ihrem fremdnationalen Staat zetert... Seit seinem Ent­stehen vor 20 Jahren sündigt ja dieser Staat tag­täglich gegen alle die Grundsätze, für die sich Masa- ryk bis zum letzten eingesetzt hat... Wie dieser Staat nur mit Gewalt geschaffen werden konnte, so kann er auch nur mit Gewalt zu­sammengehalten werden. . Vernichtungs­kampf gegen die (sudeten-) deutsche Wirtschaft... Nirgends in Europa zählt man so viele Arbeits­lose, nirgends so große Elends- und wahre Hunger­gebiete ... Es ist nicht nur eine, sondern d i e Schicksalsfrage der Tschechoslowakei, ob es ihr gelingt, nicht allein Henlein, sondern den Sudetendeutschen überhaupt im Staate eine befriedigende Le^ensmöglichkeit zu schaffen. Das ist aber nicht nur eine innerpoli­tische Angelegenheit der Tschechoslowakei, sondern mindestens ebenso sehr eine europäische Frage, die Berlin, Paris und London gleicher­weise interessiert." So zu lesen in einer ange­sehenen Schweizer Zeitung, die der Tschecho­slowakei im gleichen Artikel eineVerfeindung mit den meisten Nachbarstaaten" bescheinigt, ein Zeichen dafür, wie man über die terroristische Musterdemo­kratie in der demokratischen Schweiz denkt...

Arbeiten und sparen, die Gäulen des deutschen Ausbaus.

Wirtschastsfragen auf dem Münchener Beamtentag.

München, 22. Okt. (DNB.) Die Haupttagung des Deutschen Beamtentages fand ihre Fortsetzung mit einem Vortrag des Leiters der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP. Bernhard Köhler. Es ist die Aufgabe unserer Generation, unseren Kindern den Raum bereitzustellen, den sie brauchen werden, um bann leben zu können. Wenn bas Ausland uns bas nicht glaubt, so ist ihm bas nicht übel zu nehmen. Denn es hat ja auch nicht glauben wollen, baß uns bie Wirtschaftsbelebung gelingen könnte. Wir werben bem deutschen Ar­beiter die notwendige Besserstellung seiner Lebens­haltung nicht dadurch verschaffen. daß wir seinen Lohn erhöhen, womit ihm nicht gedient wäre, son­dern dadurch, daß wir die Erzeugnisse ver­billigen. Denn eine Verbilligung der Erzeugung schwächt nicht die Währung, sondern stärkt sie. Die vom Nationalsozialismus angepackte Leistungs­steigerung der deutschen Volkswirtschaft bis zur Vollendung wird eine Verbilligung unserer Wirtschafts- und D e r b r a u ch s g ü t e r mit sich bringen, und diese wird sich mit der Ge­walt eines Naturereignisses durchsetzen.

Reichsfinanzminister

Gras Schwerin von Krosigk stellte bann ber Zerfahrenheit und Ziellosigkeit der Vergangenheit die einheitlich geschlossene, alle Kräfte zusammenfassende unb auf ein großes Ziel hinlen- kenbe Politik ber Oegneroart gegenüber. Diese Politik habe sich nicht an ein System ober an eine Lehre gebunben, sonbern benutze im praktischen Hanbeln bie gegebenen wirtschaft­lichen Möglichkeiten, nur unter bem einen fundamentalen Grunbsatz: Das Interesse bes ein­

zelnen hat gegenüber bem ber Allgemeinheit zurück­zutreten. Dieser bestimmte Grundsatz habe zu einem Uebergang von einer ungeregelten Wirtschaft zu einer Wirtschaftsordnung geführt, wie sie sich in der Lenkung des Kapitalmarktes, der Zins- und Kreditpolitik, der Marktordnung, der Preisregelung und einer gewissen Verbrauchs­lenkung zeige. Eine solche Ordnung sei ebenso entfernt von dem liberalistischen System, das eine staatliche Lenkung der Wirtschaft im Grundsatz ver­worfen habe, wie von dem polizeistaatlichen System, das alles Tun unb Lassen bes Menschen behörblich zu regeln suche. Der Nationalsozialismus, ber ben Wert ber Persönlichkeit und der persönlichen Leistung in den Vordergrund stelle, wolle auch im wirtschaftlichen Leben keine Bürokratisie­rung unb gebe ber Aktivität unb ber Verant­wortung des einzelnen vollen Raum. Es handele sich nicht darum, den' Unternehmergeist abzutöten ober einzuschränken bie im Dritten Reich be­günstigte Rückwandlung von ber Form ber an­onymen Gesellschaft zu ber bes verantwortlichen Einzelkaufmanns beweise bas Gegenteil, sonbern nur darum, der freien Initiative des ein­zelnen Volksgenossen ein Arbeitsfeld zu­zuweisen, das er in Übereinstimmung mit den Zielen der Volksgemeinschaft zu seinem Besten und zum Besten des gesamten Volkes bestellen könne. Das seit der Wirtschaftsbelebung anhaltende und noch nicht zum Abschluß gekommene Anwachsen der Steuereinnahmen und die durch die erfreuliche Zunahme der Spartätigkeit ermöglichte laufende Umwandlung der kurzfristigen Reichskredite in langfristige Anlei­hen hätten bisher die Grundlage für die Durch­führung ber großen nationalpolitischen Ausgaben bes Führers gebilbet. Arbeiten unb sparen

Aus aller Wett.

Schreckliches Autobusunglück in Amerika.

Neuyork, 23. Oft (DNB. Zunkspruch.» Bei Mason-City (Iowa) überfuhr ein erst vor kurzem in Dienst gestellter Stromlinien-Luxuszug der Rock- Jsland-Eifenbahn an einem Bahnübergang einen Schüleromnibus. Der Fahrer des Omnibusses hatte ben mit großer Geschwindigkeit herannahenden Zug nicht bemerkt. Der Omnibus wurde vollständig zer­trümmert, 10 Schulkinder und ein Lehrer wurden getötet, 18 andere schwerverletzt. Von den Schwerverletzten wurden mehrere sterbend ins Krankenhaus gebracht.

Fünf Tote

beim Absturz eines türkischen Lehrflugzeuges.

Das Flugzeug einer türkischen Fliegerschule stürzte während der Hebung von Fallschirmabsprungen ab. Die beiden unterrichtenden Piloten und drei junge Fallschirmabspringer, die der nationalen Organisa­tionTürkischer Vogel" angehören, sanden den Tob. Für bie Verunglückten finbet ein Staatsbegräbnis statt.

Schiffsunglück im Bosporus.

Auf bem Bosporus ereignete sich vor bem Palast von Dolmabagtche ein S ch i f f s u n g l ü ck. Der türkische FrachtdampferOrdu" wurde beim Aus­laufen von der starken Stomung erfaßt und gegen den vor Anker liegenden türkischen KreuzerHami» diye" getrieben. Der Anprall war so stark, daß der DampferOrdu" ein mächtiges Leck erhielt und innerhalb fünf Minuten sank. Von zwei daneben liegenden türkischen Zerstörern wurden 15 Mann ber Besatzung berOrbu" gerettet, ber Koch unb ein Heizer ertranken. Der türkische Kreuzer hat keine Beschäbigungen erlitten.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Großwetterlage hat durch die Ausbildung eines Sturmwirbels über England eine entscheidende Umgestaltung erfahren. Seine Annäherung brachte gestern mit dem Verschwinden der Nebelbildung Auf­heiterung, doch macht sich sein Einfluß in zunehmen­der Unbeständigkeit geltend. Der Wirbel entwickelt sich auf bas Festlanb hin, so baß für bie nächste Zeit sehr unruhiges, zeitweise auch stürmisches Wetter er­wartet werben kann. Die Temperaturen werben späterhin roieber zurückgehen.

Aussichten für Sonntag: Wechselhaftes Wetter mit Regenfällen, lebhafte bis stürmische süb- liche bis westliche Winbe, anfangs noch milb, später­hin Abkühlung

Aussichten für Montag: Wechselnbe Be­wölkung unb unruhiges Wetter mit Neigung zu Nie- berschlägen.

Lufttemperaturen am 22. Oktober: mittags 10,6 Grab Celsius, abenbs 4,6 Grab; am 23. Oktober: morgens 7,1 Grab. Maximum 11,9 Grab, Minimum heute nacht 4,1 Grab. Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Oktober: abenbs 7,4 Grab; am 23. Ok­tober: morgens 6,7 Grab Celsius. Sonnenschein­bauer 3.5 Stunben.

Hauptschriftleiter: Dr Friebrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bes Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik unb für bie Bilber: Dr Fr W. Lange; für Feuilleton: Dr Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigen- leitet: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D. A. IX. 37: 9248. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange. K.-G.. sämtlich in Gießen. Mvnatsbezugs- preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr 3 vom 1 Juni 1935 gültig.

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