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den. Sie entwickelt beim Nestverschluß mehrere«J stinkte, das Scharren oder Schleudern von material mit den Beinen, wobei sie sich immei3.5^ umkehren muß, um den Sandstrahl auf den J eingang richten zu können, dann das HerbeischaAz^^ von Verschlußmaterial mit den Freßwerkzeugeir»I'^D schließlich das Festbrücken oder Feststoßen billig Materials mit der Kopfvorderseite. Ein SteirtjM^ als Werkzeug benutzt sie noch nicht.

Wenn die Tiere Werkzeuge benutzen, so finj 18^^ solche, die ihnen bereits durch andere 3nftJ nahegebracht sind. Der Gorilla, der den ZweigM^^ Fliegerwedel gebraucht, hat die ArtgewohM^^ Zwerge abzurerßen und beim Nestbau zu oettJS

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Wetterbericht

des Rei<bswetterr>ienstes. Ausgabeort Frankfvü.

Ueber Mitteleuropa strömt heute noch unvemL dert bei teilweise lebhaften Winden um West kühl« Meeresluft ein, aber infolge der Einheitlichkeit le Luftmassen bleibt dabei die Schauertätigkeit geriet Ein neuer Störungskern, der von seiner Vordersm über England und dem Kanal ein Regengebiet zn Ausbildung brachte, und jetzt über der Irischen Sie liegt, wird das Wetter der nächsten Tage unbw ständig und teilweise auch unfreundlich gestalten.

Aussichten für Samstag: Bei mäßig« Winden um West bis Südwest wechselnd aber mein tarker bewölkt, zeitweise Regen, kühl, unbeständig

Aussichten für Sonntag: Unbeständi: mit Regenschauern, kühl, lebhafte Winde um Wch bis Nordwest.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Bluff»! chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder; Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), Vertreter: (frnii Blumschein- für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; i den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeige leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt te Anzeigen: i. V. Hans Thein D. A. VI. 37: 9M " Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdrucke« R. Lange, K.-G-, sämtlich in Gießen. Monatsbezug« preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkachs preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit hfl*

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 güW

großen Krieges. Als Farmer und Jäger dem deut­schen Boden Afrikas tiefinnerlich verwachsen, eilt er 1914 zur Fahne und macht als Schutztruppler den Kampf um die Heimat mit. Nach Abschluß der Kämpfe erreicht ihn der Verzweiflungsruf zweier aefangener Landsleute, ihnen zur Flucht zu ver­helfen. Der Fluchtplan wird verraten. Und nun be­ginnt die Treibjagd der Engländer auf den einen einzelnen Mann. Von Ort zu Ort wird er gehetzt, durch Busch, Urwald und Steppe, immer wieder aus feinem Schlupfwinkel aufgestört und verfolgt. Mer Jahre lebte Mattenklodt so als Buschläufer. Sein Buch ist ein echtes Mannesbuch, schlicht, auf­recht und getragen von einem unbeugsamen Glau­ben. Mattenklodt kannte nur die eine Sehnsucht, die verlorene Heimat wiederzusehen. Sein Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen. Wieder in Afrika, überfiel ihn, dem das Betreten von Südwest ver­boten war, in der Tiefe des Urwaldes in Portu­giesisch Angola, 1931 die Schlafkrankheit. Sterbend wurde er an die Küste getragen, und schloß im einst deutschen Swakopmund die Augen Weiter spricht aber für ihn und sein Wollen fein Buch, an dessen schlichter Sprache man kaum ermessen kann, welche ungeheuerlichen Leistungen Mattenklodt während dieser vier Jahre des großen Krieges vollbracht hat.

Führeradel durch Sippenpflege. Von Professor Dr. Hans F. K. Günther. (I. F. Lehmanns Verlag, München. Geb. 3,20 Mark.) (550) Das frisch und lebendig geschriebene Buch ermahnt das deutsche Volk erneut, mit unerschütter- icher Zielstrebigkeit den Weg der Erneuerung un- eres Volkes auf der Grundlage von Familie und Raffe zu verfolgen. Die vier Abschnitte des fesseln­den WerkesDie Erneuerung des Familienge­danken in Deutschland",Die Notwendigkeit einer Führerschicht für den völkischen Staat",Vererbung und Erziehung",Volk und Staat in ihrer Stel­lung zu Vererbung und Auslese" bringen alle dem Leser in überzeugender Weise den Gedanken der Anerkennung und Durchführung der mensch­lichen Auslese nahe, und zwar nicht etwa nur nach der negativen Seite hin, das Buch stellt vielmehr als erstrebenswertes politisches Ziel die Schaffung einer erbgesundheitlich und rassisch hochstehenden Führerschicht im deutschen Volke besonders in den 1 Vordergrund. Der aufmerksame Leser wird von die- i em vortrefflichen Buche reichen Gewinn in Form I von wertvollen Erkenntnissen und Richtpunkten für ' die Mitarbeit im Dienste des Führers und des : neuen Deutschland haben. s

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den. Ebenso hat der Kapuzineraffe die ©epflo, heit, alle möglichen Gegenstände zum Beklopft gebrauchen. Diele Tiere pflegen Steine, Sand j Wasser zu Bau- oder Derteidigungszwecken scharren oder zu schleudern, und die Larven, bj8| Ameisen als Spinnrocken verwenden, werden I sonst von ihnen andauernd herumgetragen. | Uebergang von der Verwendung eines solchen | genstandes zu einer Art, in der diese als M zeug erscheint, läßt sich wohl am besten aus vers» denen Instinkten, aus Erinnerung, Nachahmui! trieb oder Spieltrieb erklären.

der Universität Marburg eine Ausstellung von Photographien, die Professor Hamann zusam­men mit seinem Sohn und dem Aegyptologen Dr. Müller in Aegypten ausgenommen hat. Von den 1700 Aufnahmen sind 250 Vergrößerungen ausge­stellt, die einen vollständigen Ueberblick über Land und Leute des ägyptischen Altertums geben. Die Ausstellung ist bis Ende August geöffnet.

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Aus Upsala kommt die Nachricht, daß der im 13. Jahrhundert erbaute dortige Dom, der größte des Nordens, vor dem Zerfall steht, wenn nicht unmittelbar eingegriffen wird. Die aus Zement be­stehenden Strebepfeiler und Balustraden sind ver­wittert, und auch sonst weist der Dom Spuren des Zerfalls auf. Es wird deshalb von interessierter Seite vorgeschlagen, das Aeußere des Doms in seinen mittelalterlichen baltischen Ziegelformen wie­derherzustellen, um das prächtige Bauwerk zu erhalten. (Atlantik-M.)

Äon Tieren, die Werkzeuge benutzen.

Man hate gerade in der Benutzung eines Werk­zeuges ein Merkmal des menschlichen Schaffens er­blicken wollen, durch das dieses Über die Betätigung der Tiere erhoben wird. Aber es gibt doch auch eine Reihe merkwürdiger Fälle von Werkzeugbenutzung bei den Tieren. Man denkt dabei zunächst an die Affen. An einem alten Gorillamännchen beobach­tete man, daß es abgerissene grüne Zweige als Fliegenwedel benutzte, und Kapuzineraffen knacken nicht selten ihre Nüsse mit Hilfe von Steinen auf. Ein japanischer Rotgesichtaffe in einem Zoologischen Garten konnte, jedenfalls dank den leuchtenden Vor­bildern der Jugend, wie ein Straßenjunge mit Sand

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Internationales Komitee für Kunstgeschichte.

In Marburg und Frankfurt findet gegenroärtig eine Tagung des Comite International dHistoire de lArt statt. Diese 1931 gegründete Vereinigung von Gelehrten und Museumsdirektoren sieht ihre Hauptausgabe in der Vorbereitung der alle drei Jahre stattfindenden internationalen kunsthistorischen Kongresse und in der Organisation kunsthistorischer Arbeiten im zwischenstaatlichen Austausch. Mehr als 20 Nationen sind im Komitee vertreten. Präsi­dent ist der Holbein-Forscher Prof. Dr. P. Ganz (Basel). Die örtliche Organisation liegt in den Händen des Vizepräsidenten Prof. A. E. B r i n ck - m a n n. In Marburg erläuterte das Komitee-Mit­glied Prof. Hamann das Preußische Kunstge­schichtliche Forschungsinstitut. Die Tagung wird sich mit organisatorischen Fragen befassen. Man wünscht enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen nativ- nalen Institutionen, um ohne Einmischung in die nationale kunsthistorische Arbeit die gegenseitige Hilfe für Auskünfte, Photographien, ßiteraturoer» mittlunq zu bieten.

Aus Anlaß der Tagung veranstaltet das Museum

Fischerort Peniche gebracht. Die 110 Mann starke Besatzung blieb vorläufig an Bord. Die Fahrgäste, unter denen sich auch mehrere Deutsche befinden, fuhren nach Lissabon, von wo aus sie die Weiter­reise antreten.

Fünf Tote beim Absturz eines englischen Bombers.

In der Grafschaft Derby stürzte ein schwerer drei- motoriger Bomber der englischen Luftflotte ab. Beim Aufvrall auf den Boden explodierten die Tanks. Die Maschine geriet in Brand, und alle fünf Insassen fanden den Tod.

Australisches INariueflugzeug ins Meer gestürzt.

Ein Flugzeug der australischen Luftwaffe ist bei Melbourne ins Meer gestürzt und gesunken. Die Besatzung bestand aus zwei Fliegeroffizieren.

Der neue T fil Lama gefunden.

Das Amt für mongolifch-tibetanische Angelegen­heiten in Nanking bestätigt auf Grund eines Tele­gramms aus Hfinking, der Hauptstadt der Provinz

und Steinen werfen, und er übte diese Kunst tät­lich zum lautesten Jubel der Besucher, wobei er in die größte Wut geriet und unverkennbar die Ab­sicht hatte, seinen Gegnern etwas Böses anzutun. Aehnliches hat man auch beim Pavian und bei an­deren Affen festgestellt.

Unter Den niederen Tieren sind es vor allem die Insekten, bei denen ein Gebrauch von Werkzeugen beobachtet wird. So kleben die Webeameisen beim Nestbau die Blätter mit Spinnensekreten zusam­men und benutzen hierfür ihre eigenen Larven gleichsam als Spinnrocken und zugleich Weberschiff­chen. Bei der Wespe Ammophila hat man eine eigenartige Benutzung von Instrumenten gefunden. Wenn die Wespe mit der Ausstattung ihres Nestes fertig war, berichtet ein Beobachter, stellte sie sich mit ihren vier Hinterfüßen über den Eingang und kratzte mit den Vorderbeinen sehr rasch den Staub nach hinten, bis die Höhle ausgefüllt war; dann holte sie sich ein Steinchen von etwa drei Milli­meter Durchmesser und suhr damit über die Ober­fläche des Bodens. Dieses Verfahren wurde nicht allein beim endgültigen Nestverschluß oorgenommen, sondern auch jedesmal, wenn eine Raupe einge» | bracht war.

Bei der Sandwespe ist ähnliches beobachtet wor-'

Das ungarische RegierungsblattBudapester Hirlap" veröffentlicht einen sehr warm gehaltenen eindrucksreichen Bericht von den Münchener Festtagen und schildert in begeisterten Worten den tiefen Eindruck der F ü h r e r r e d e. Das Haus der deutschen Kunst, dieses neueste Werk deutschen Schaffens, dessen einfache, edle Linien sofort die diesem Hause gestellte ernste Aufgabe erkennen lasse, habe ein neues Zeitalter der deutschen Kunst eröffnet. Adolf Hitler habe in seiner großen Rede ein gewaltiges Programm des künst­lerischen Schaffens des deutschen Volkes entworfen. Jedermann wisse, daß der Führer sich mit beson­derer Liebe mit künstlerischen Problemen beschäf­tige. Das künstlerische Ideal Adolf Hillers sei die Verkündung der Reinheit und der Wirklichkeit in der Kunst. In seinen Augen gelte die Kunst dem Dienste an der Ewigkeit und stehe nicht im Dienste der Zeit. Der deutsche Künstler möge deutsche Men­schen, deutsche Stimmung und deutsches Leben in künstlerischer Form wiedergeben. Dank der Unter­stützung von höchster Stelle werde es in Zukunft kaum einen wahrhaften schaffenden deutschen Künst­ler geben, den Lebenssorgen in seinem Schaffen behinderten. Die GegenausstellungEntartete Kunst" enthalte alle Unmöglichkeiten vergangener Jahre, diese Bilder verdienten eine berechtigte Ver­nichtung. Der Bericht gibt sodann ein Bild Mün­chens während der Festtage. Der Festzug sei, frei von gekünsteltem Theater oder Verschönerungen, ein Werk künstlerischen Willens und Wis- sens gewesen und verdiente zweifellos die größte Anerkennung. Das Volksfest zum Abschluß der Feier habe zehntausende von Fremden zu einer en­gen Gemeinschaft mit dem deutschen Volke zusam­mengeschlossen, keiner habe sich dem Jubel und der frohen Stimmung dieser Stunde verschließen kön­nen. München stehe heute in vieler Beziehung in der ganzen Welt an der ersten Stelle. Diese Stadt verstehe es meisterhaft, Volksfeste zu veranstalten und die Tausende von Fremden ganz in den Bann- kreis natürlichen Frohsinns, ausgelassener Freude und menschlicher Verbundenheit zu ziehen.

Tschinghai, das Auffinden eines neuen Dalai Lama. Der neue Dalai Lama, der XIX., wurde in Gestalt eines Kindes von 50 buddhistischen Prie­stern in Taschuhssu gefunden, denn der neue Dalai Lama muß nach dem Tode des alten jeweils unter den neugeborenen Kindern unter besonderem Zere­moniell erwählt werden. Der neue Dalai Lama ist demgemäß noch nicht ein Jahr alt. Er befindet sich zur Zeit zusammen mit den tibetanischen Priestern auf dem Wege nach Tschinghai.

Starkes Erdbeben in Inneralaska.

Die Wetterwarte von Juneau (Alaska) teilt mit, daß in Jnneralaska ein starkes Erdbeben erfolgt fei. Der Schaden fei beträchtlich. In Fairbanks wurden im Anschluß an das erste minutenlange Erd­beben fortgesetzt kleinere Erdstöße verspürt. Sie waren stark genug, um die Gebäude in Schwan­kungen zu versetzen. Sämtliche telegraphischen und telephonischen Verbindungen sind unterbrochen.

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