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cMica ouyuiiH» uullus, worin oiejer 04, ««..u geistlichen Direktor die an ihm begangenen Schaü L?hin taten mitteilte. Der Obere mukte frhripfcfirh ntnri,* * Vna

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Ein Musterbeispiel desVersetzungs-Systems

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Der Angeklagte, ein 38 Jahre alter Johann«! Marek (Frater Willibaldus), der 1919 in ir Orden derBarmherzigen Brüder" eingetreten i|i und dort seine Gelübde ablegte, stellt den eines Psychopathen dar, der nach dem Gutachtni

chen begingen, die das Gesetz mit Zuchthaus fe- droht.

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Die Sowjeiflieger der Valevcia-Volschewiflen Gowjelbomber modernsten Typs eingesetzt. Wieder Aussagen eines gefangenen Fliegers der Roten.

An der Front wurde er einer Staffel zugeteilt, deren Führer und Piloten S 0 w j e t r u s s e n wa­ren. Die Staffel lag auf dem Flugplatz Algete und bestand aus zehn Maschinen. Die Monteure und Mechaniker waren ebenfalls Sowjetrussen. Der Chef des Flugplatzes war zwar ein Spanier, der aber nach den Aussagen des gefangenen Piloten innerhalb des Flugplatzes keinerlei Autorität besaß, sondern vollständig unter dem Einfluß des sowjet­russischen Staffelführers stand.

An roten Flugplätzen für Jagdflugzeuge, die an der Madrider Front eingesetzt werden, waren dem gefangenen Piloten bekannt: Guadalajara, Alcala, Algete, Manzanares, El Real, Campo Real und schließlich ein Flugplatz zwischen Ribas de Jurama und San Fernando.

Weber die Zahl der auf rotspanischer Seite vor­handenen Flugzeuge äußerte der Pilot, daß zur Zeit auf Seiten der Valencia-Bolschewisten minde­stens 150 moderne Kampf- und Jagdflugzeuge ein­gesetzt seien.

Aus den Aussagen des amerikanischen Piloten ergab sich weiter, daß die auf roter Seite fämp- fenben Flieger zum grüßten Teil Angehörige der aktiven sowjekrusslfchen Luft­waffe sind und die Kampfflugzeuge der Va­lencia-Bolschewisten soweit sie nicht aus Frankreich stammen von der Sow­jetunion nach Rotspanien transportiert wurden.

Angesichts dieser neuen, beweiskräftigen Darstel­lung der offenen Einmischung der Sowjetunion zu­gunsten der Valencia-Bolschewisten kann es nicht überraschen, daß Moskau unterstützt von Frankreich zur Zeit in London nach besten

Italienische poiizeioffiziere in Berlin.

Austauschkommando der deutschen Polizei in Italien.

Berlin, 22. Juli. (DRV.) Vor kurzem ist in Berlin eine Abordnung italienischer P 0- lizeioffiziere eingetroffen, die für drei Mo­nate zur deutschen Ordnungspolizei abkommandiert sind, um deren Organisation und praktische Arbeit zu studieren. Eine entspre­chende Abordnung deutscher Polizei­offiziere ist zum Studium des italienischen Po­lizeiwesens nach Italien abgereist.

Das Austauschkommando war beim Besuch der deutschen Polizeiabordnung unter der Führung des Reichsführers SS. und Chefs der deutschen Polizei S). Himmler im Oktober 1936 zwischen dem Chef der Ordnungspolizei General D a l u e g e und dem Kommandeur der italienischen Carabinieri Ge­neral Moizo verabredet worden, um die Zusam­menarbeit beider Polizeien zu festigen und zu ver­tiefen.

Die italienische Abordnung, zu der Major der Carabinieri W oct, Major der Carabinieri Mit­ti n 0, Major der Carabinieri M a n d e l l i und Haupmann der Carabinieri Papa gehören, wird Freitag mittag 12 Uhr am Polizeiehrenmal auf dem Horst-Wessel-Platz einen Kranz niederlegen.

Die italienischen Offiziere werden bei einigen 0ro6eren deutschen Polizeiverwaltungen informato­risch Dienst tun und auch später durch eine kurze informatorische Beschäftigung im Hauptamt Ord­nungspolizei selbst Gelegenheit zum Einblick in die Organisation der Dienststellen des Reichsführers SS. und Chef der deutschen Polizei erhalten.

Im Kloster zum Verbrecher geworden, Der vergeßliche Obere

derBrüder der christlichen Liebe".

Koblenz, 21. Juli. (DNB.) Vor der Dritz Großen Strafkammer des Landgerichts Kob» hatte sich der frühere Angehörige derKongrj tion der Brüder der christlichen Liebe" in (3ej| (Westfalen) Karl Cze 0 n 0 tta aus Bottrop zu | antworten. Er war,> da er nach beendeter flJ keine Arbeit finden konnte, im Alter von 17V,gl ren ins Kloster gegangen, wo er im Jahre 1| die ewigen Gelübde ablegte. In den Jahren 1| bis 1932 verübte er als Bruder Otto mit 3

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Fürsorgezöglingen die unter den Klosterbrü! üblichen Schweinereien. Der Angeklagte legte der Verhandlung ein offenes Geständnis ab, I durch die Zeugenvernehmungen in vollem Umfoi bestätigt wurde. Er ist im Jahre 1935 aus eigen Antrieb aus dem Orden ausgetreten, weil er-,, - der Ueberzeugung gekommen war, daß er im KlWMr sie vollständig zugrunde gehen müßte. M Wim

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Berlin, 23. Juli. (DNB.) Der Zeitungsdienst Graf Reischach meldet aus Salamanca:

Die Nachrichten, die in den letzten Tagen über den Einsatz von Personal ud Maschinen der Luft­waffe gewisser Mächte zugunsten der Va­lencia -Bolschewisten zur Kenntnis der Weltöffentlichkeit gelangten, erfahren durch die Aussagen eines auf der Seite der Noten kämp­fenden Piloten, der am 13. Juli bei Boadilla del Molte abgeschossen wurde, eine eindeu­tige Bestätigung.

Die Aussagen dieses Piloten, eines jungen Amerikaners, der erst vor zwei Hlonafen nach Spanien gekommen war, werfen nicht nur ein bezeichnendes Licht auf die skrupellosen Werbe­methoden der Valencia-Bolschewisten, sie sind vor allen Dingen ein erneuter Beweis für den offenen und g r 0 ß a n g e l e g t e n Ein- sah der f 0 w j e t r u f s i s ch e n Luft­waffe auf rotspanischer Seite.

Der gefangengenommene Pilot wurde mit noch anderen amerikanischen Fliegern unter großen geldlichen Versprechungen durch Werbeagenten der Komintern alsInstrukteur" undMechani­ker" angeworben. Nach feinem Bericht wurde er nach Vorstellung bei dem rotenObersten" G a - m a ch 0 in Valencia mit anderen amerika­nischen Piloten für die Fliegerschule Los Al- caceres bestimmt. Als die letzte rote Offensive bei Madrid begann, wurde er einer der Staffeln, die an der Front eingesetzt waren, zugeteilt. Sein Pro­test gegen die Verwendung an Der Front mit Hinweis auf die Tatsache, daß er nur alsM e - chaniker" angeworben sei, wurde mit einem Achselzucken glatt übergangen.

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Der Staatsanwalt betonte, daß zu der tangü: auch Reihe der angeklagten Orden der Barmherzime,^,^ Bruder von Montabaur und Trier, der gran:;f tiif t bi kanerbrüder von Waldbreitbach, der Alexianer 1 Bonn und vieler anderer, nun and) dieKongne gation der Brüder der christlichen Liebe" trete id daß die Franziskaner von Aachen und die 2f/erm jw uno ner von Aachen auch folgen würden. Die UxfaCto/M J dieser heutigen Verbrechen sei im Zölibat «n-wgung uchen. Das Gericht habe es immer wieder mrü Jiirioin Leuten zu tun, die unbescholten mit den besten Ab rwiulur. ichten in den Orden eintraten und Dann SBertnn

Auch der Ordensobere, als Zeuge befragt, obr denn von diesen abscheulichen Vorgängen nia gehört habe, erklärte auf das bestimmteste, ihm | nie irgendeine derartige Mitteilung gemacht den. Er verstummte allerdings, als ihm der As sitzende einen in den Personalakten aufgefunbeirj Brief eines Zöglings vorlas, worin dieser bq

Dagegen halte noch in diesem Augenblick der Zustrom von Brenschen und Waffen aus Frank­reich und Sowjetrußland nach dem bolschewisti­schen Teil Spaniens in ausgedehntestem Blaße an. Das Wesen des französisch-sowjelrussischen Manövers in London bestehe darin, Zeit zu gewinnen, um inzwischen den Bolschewisten in

Spanien neue Verstärkungen zu schicken.

Die Frage der Reihenfolge für die Behandlung der einzelnen Punkte Des englischen Vorschlages in London, die anscheinend eine Formsache sei, habe ihre Bedeutung, weil sie das wahre Ziel des fran­zösisch-sowjetrussischen Planes enthülle, nämlich, sich unter allen Umständen der Zuerkennung der Rechte Kriegführender an General Franco zu widersetzen.

Man müsse die wirklichen Gegner der Richt- einmischung nun zwingen, ihre Karten aufzu­decken. Man solle Moskau und Paris auf den erklärten Willen, Spanien ganz oder teilweise zu bolschewisieren, festnageln.

taten mitteilte. Der Obere mußte schließlich zugeb 4 daß er darüber mit den Eltern des Zöglings » prochen hatte.

Breslau, 20. Juli. (DNB.) Die Große Strri °lle Ec kammer des Landgerichts Breslau hatte sich mripurer, einem Prozeß zu beschäftigen, Der wieder eint ' sehr bezeichnend ist für Die Art, in Der z " kirchliche Aufsichtsbehörden mit notorischen keitsverbrechern verfuhren.

Nach Den Ansprachen spielte Der Musikzug Die italienischen und deutschen Nationalhymnen. 2_____

wurde ein Sieg-Heil auf den Führer und Reichs­kanzler, den König von Italien und Kaiser von Aethiopien und den Chef der faschistischen Regie­rung, Mussolini, sowie auf das italienische und Deutsche Volk ausgebracht, in das die italienischen Jungen begeistert einstimmten. Wieder unter rau­schendem Beifall zogen Die Avantguardisten ab und marschierten zur Jugendherberge, wo sie ver- pflegt wurden.

Dieser neue deutsch-italienische Jugendaustausch, der dritte seit Beginn der Aktion, wird nicht nur dazu beitragen, die Gefühle der Freundschaft und Zuneigung beider Völker zu vertie­fen, sondern er erbringt auch nach außenhin Den eindeutigen Beweis, daß die Achse Berlin Rom keine Phrase ist, sondern wirklich be­steht, zum Besten der beiden Völker, zum Besten Europas und damit der ganzen Welt.

In den Nachmittagsftunden fuhren die Jung- fafchisten zur Saalburg im Taunus. Ueberall, wo Die Omnibusse durchfuhren, eilte die von dem sel­tenen Besuch überraschte Bevölkerung auf die Straße, um ein herzliches Willkommen zuzurufen. Im Vorhof des Saalburg-Kastells wies der ita­lienische Generalkonsul auf die Bedeutung der Saal­burg für Das alte römische Imperium hin. Dr. Schleiermacher, Leiter Des.Saalburgmuseums, erweiterte in italienischer Sprache Die ReDe Des Konsuls unD zeigte Dann bei einem längeren RunDgang durch die Saalburg den Zweck und die Art der Anlage dieses Kastells.

Möglichkeiten seien untersucht worden, einmal eine äußere Einwirkung, nämlich Das Abfeuern eines Brandgeschosses, ferner Die Anwendung eines star­ken elektrischen Richtstrahls sowie Der Abwurf einer 3un£jf$un9 durch ein Flugzeug, zum anDeren Die Möglichkeit einer inneren Einwirkung, Darunter die Explosion einer Bombe oder einer Höllen­maschine. Bisher lägen für keine Dieser Theorien Beweise vor. Im Verlaufe Der Untersuchung wur­den insgesamt 97 Personen vernommen.

*

Bon zuständiger Deutscher Seite wird hierzu mitgeteilt, Daß Die eingehenden und weit­reichenden Untersuchungen Der vom Reichsminister Der Luftfahrt Generaloberst Göring eingesetzten Kommission noch nicht abgeschlossen sinD. Wie bereits gemeldet, erstrecken sich Diese Arbeiten insbesondere auch auf Laboratoriumsoersuche in der Drahtlos-elektrischen und Luftelektrischen Versuchs- tation Gräfelfing bei München, in der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Adlershof und bei Dem Luftschiffbau Zeppelin. Zur gegebenen Zeit wird hierüber noch berichtet werden.

Feinde des neuen Deutschland

Zentrumsstadtverordnete beleidigen den Führer.

Zoppot, 22. Juli. (DNB.) In der gestrigen Stadtverordnetensitzung hatte sich der Oberbürgermeister veranlaßt gesehen, der Zen- t r u m s 0 p p 0 s i t i 0 n ihre völlige T e i l n a h m s- °JA! eJ t . u"d Gehässigkeit vorzuwerfen und schloß seine Ausführungen und damit die Sit­zung mit einem Sieg-HeilaufdenFührer. -Wahrend der Stadtverordnete Groth bereits vor­her den Saal verlassen hatte, machten die beiden anderen Zentrums-Stadtverordneten Weiß und Liedtke keine Anstalten, sich wie alle anderen im öaal Anwesenden bei der Führerehrung von Den Platzen zu erheben. Auf Die entrüsteten Zurufe fo= uwhl Der übrigen StaDtverorDneten als auch Der Zu­dorer zogen sie es jedoch vor, ebenfalls Den Saal zu verlassen. Die beiDen Stadtverordneten wur- oen darauf vom Vorsteher von Der Teilnahme an öen nächsten Drei Sitzungen ausgeschlossen. Nur durch Die Besonnenheit und Disziplin der na- nonalfozialistischen Stadtverordneten wurde ein größerer Tumult vermieden.

Die undeutsche Haltung der Zen- r r u m s l e u t e führte zu solcher Empörung der Be­völkerung, daß Der Zentrums-Stadtverordnete mufete* * Schutzhaft genommen roerDen

Die Aiteniaisverhastungen in Polen abgeschlossen.

23' ?uli. (DNB. Funkspruch.) Die tUfU rlnfxink Sufammenbang mit Dem Uschlag auf Oberst Koc können als abge-

ch lass en gelten. Zur Zeit werden Die Verhaf­teten vernommen. Acht von ihnen sind in ein War­schauer Gefängnis gebracht worden. Es darf als sicher angenommen werden, daß der Täter der erst wenige Tage vor dem Attentat nach Warschau kam und arbeitslos war, für Geld zu der Tat gedungen worden ist. Dafür spricht u. a. die Tatsache, daß er einen neuen Anzug, neue Schuhe und einen neuen Hut trug.

Die Kosten der VoSkssroniwirischast.

Der französische Steuerzahler mutz schwer bluten.

Paris, 23. 'Juli. (DNB.) Ministerpräsident C h a u t e m p s und Finanzminister Bonnet hat­ten am Donnerstag eine längere Besprechung.

Bonnet erklärte im Anschluß Daran vor Presse­vertretern, daß Die Verordnungen über die Spar­politik nächste Woche veröffentlicht würden Bis zum Ende Des Haushaltsjahres 1937 feien für Das Schatzamt 6 Milliarden Franken zur Entlastung vorgesehen. Davon sollten etwas über 3,5 Milliarden Franken durch Steuern und der Rest durch Einsparungen aufgebracht wer- ^aU5laIt5i^r 1938 seien zunächst 7 RNNiarden Franken Anleihen zu Lasten des Schatzamtes in Ansatz gebracht worden, doch eien nach seiner Ansicht nur 24 Milliarden Fran­ken tragbar. Die restlichen 23 Milliarden Franken müßten entweder durch Einsparun­gen oder durch Steuern aufgebracht werden.

Nach den Berechnungen des Finanzministers wurden für das Jahr 1938 weitere 10,5 M i l- liarden Franken Steuern und 6 Mi l - r?-/" Einsparungen an Ausgaben die Möglichkeit bieten, den Staat feinen Verpflichtungen Nachkommen zu lassen. 6 oder 7 weitere Milliarden Franken wurden durch die Einnahmen von den Eisenbahngesellschaften und durch finanzielle Maß­nahmen der Gemeinden aufgebracht werden Er der Fmanzminister, habe im übrigen bereits Die Zustimmung Des Landesverteidigunas- und der ÄÄ\ÄUä) ber °"3uf"d-rnden

Wandlung in der englischen Ooposttion. Nicht gegen den Wehrhaushalt.

Absage an die Kommunisten.

17 b ' ?2 ^li. (DNB.) Der Beschluß der h^r e9?hfr5 raFh°n Labourpartei.sjch bei fWmmung über Die W e h r h a u s h a l t e der Stimme zu enthalten und nicht, wie der > Vollzugsausschuß beschlossen hatte, Dagegen zu i stimmen, hat größtes Aussehen erregt. Der Beschluß, :

gen richtigen Weg geht, die einen unüberwindlichen Wall bildet und die dem Gedanken von Den Ewigkeitswerten im Völkerleben Gel­tung verschafft."

Der Führer der Avantguardisten.

begrüßte den Gauleiter und dankte für den herzlichen Empfang, der ihm sowohl, wie feinen Leuten sehr zu Herzen gegangen sei. Wenn Italien auch mit vielen Völkern Freundschaft habe, so

liege ihm doch an der Freundschaft mit Deutsch­land ganz besonders viel, weil ein gemeinsames Schicksal und gemeinsame Ziele die beiden

Völker verbinde. -

Die Eindrücke, die die italienische Jugend in Deutschland gewinnen würde, werde sie in ihrer Heimat weitergeben. Er überbrachte Dann noch Die Grüße Des Führers Der faschistischen Jugend, Staatssekretärs Renato Ricci, des italienischen Regierungschefs und des ganzen i t a l i e n i- schenVolkes.

Gebietsführer Vraudt

hieß im Namen der Jugendführung des Deutschen Reiches die Gäste herzlich willkommen. Es sei nun schon ein gewohntes Bild, eine italienische Jugend- formation in deutschen Straßen zu sehen, was für die gegenseitige Freundschaft, die die Jugend beider Länder zusammenschmiedet, bezeichnend sei. Nicht bei Empfängen und Festessen, sondern in ernster Arbeit werde sich diese Jugend kennenlernen. Des­halb sei auch das Lager am Rhein für die italie­nische Jugend eingerichtet worden. Der JugenDaus- tausch sei dazu angetan, daß in Zukunft nur noch e in Wille und ein Glaube die beiden jungen Völker verbinde.

Der Auskkang des Taaes.

der Sachverständigen als erblich belastet anzusehni

Vt Um so erstaunlicher wirkt die Tatsache, d-8l ßh solch em kranker Mensch zur Pflege und WartE 6i-en6 von Kranken zugelassen wurde, an Denen er D Dann in scheußlichster Weise vergangen hat.

Treiben Des Angeklagten blieb Den zuständigni kirchlichen Stellen keineswegs unbekannt. Denn i" einem Dekret des Provinzialamts sprach man Vorgängen,die Schmach unb Schande auf dm Orden häuften und die Existenz eines brüderliche Kruppelheimes gefährdeten". Der Erfolg war lcdic, l'ch, daß dem Frater Willibaldus Die Ausstoß^ aus Dem Orden angedroht wurde. Er hatte übrigens selbst in Rom den Antrag gestellt, von seinem 0'-" luböe entbunden zu werden. Dieser Antrag wuck' aber nicht angenommen, sondern lediglich dieDel" setzung des Bruders Willibaldus auf ein klöstel" uches Gutzur Erholung" verfügt. So stand nast den ersten sittlichen Vergehen die angedrohte Mu! stohung nur noch auf dem Papier, und nach einisiM Zett wurde Frater Willibaldus wiederum mit Der Pslege von Kranken betraut, mit dem (Ergebnis oap er sich alsbald erneut geschlechtlich vergilM lieber wurde er zunächst nur versetzt, und erf; nachdem man nochmals zwei Jahre gewartet hatte- wurde ihm Die zweite Androhung der Ausstoßung aus dem Orden zugestellt und' eine abermalige Strafversetzung" verfügt.

Das Urteil lautete wegen Verbrechens gegen Paragraph 174, Absatz 3, in einem Falle und gebens gegen Paragraph 175 in einem weiteres Falle unter Zubilligung mildernder Umstände aur elnIahrdrei Monate Gefängnis. Stral" mildernd kam dem Angeklagten lediglich Die Tal- soche, zugute, daß die Ordensleitung, als sie di« geistige Verfassung und die Anlage des Angeklagten rungen 30^^* selbstverständlichen Folge*

nungsoerschieDenheiten innerhalb der Partei ei hüllt, über die seit einiger Zeit gemunkelt y» Man sieht daher mit einiger Spannung Dem & halten Der Partei bei den Abstimmungen im yi terhaus entgegen. Die Vorgänge bedeuten J licherweise das Vorspiel für eine Absetzung^ bisherigen Leiters der Palamentsfraktion, I e e, obwohl es noch einige Monate dauern fJ bis eink Klärung in diesem Sinne eintritt.

Die wachsende Abneigung gegen die zersetz,^ Den Umtriebe Der von Moskau bezahl Kommunisten wurde am Donnerstag in W bemerkenswerten Entschließung der Jahreskonsein des englischen Bergarbeiterverbanst Plackpool zum Ausdruck gebracht. Ein Antrag,^ Kommunisten gleiche Rechte inner'hy der Labour Party zu gewähren, wurde» 413 000 gegen 130 000 Stimmen abgele Diese Ablehnung bedeutet eine völlige ÜmroälJ der Politik der englischen Sergarbeitergeroerfti Die auf einer früheren Jahrestagung den ZM menschluß mit der Kommunistischen Partei besL wartet und gefordert hatte.

Mailand, 23. Juli. (DNB. Funkspruch.) MailänderSortiere della Sera" schreibt, aus den fortgesetzten Zwischenfällen im Nichteinmi­schungsausschuß ergebe sich der klare Beweis dafür, daß Paris und Moskau versuchten, jedes ernst­hafte Abkommen zwischen den Mächten zu torpe­dieren. Wenn Frankreich und Sowjetrußland ernstlich die Nichteinmischung anwenden wollten, dann hätten sie einfach Den italienischen und deut­schen Vorschlägen vom August 1936 zustimmen können.

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DasHindenburg"-Llnglück.

Die amerikanische Untersuchung abgeschlossen. Die deutschen Unter­suchungen werden fortgesetzt.

Washington, 22. Juli. (DNB.) Die Luftver- kehrsabtellung des Wirtschaftsministeriums ver- ofsentlicht jetzt auf Grund des Befundes des ,H i n- venburg" - Untersuchungsausschusses Den endgültigen Bericht über die mutmaßliche Ur­sache des Unglücks. Es wird darin erklärt, Daß wahrscheinlich elektrostatische Funken eine Mischung von freiem Wasserstoff und Luft ent­zündet haben. Man nimmt an, daß die Zellen vier und fünf oder Deren unmittelbare Nachbarschaft ""dicht waren, so daß sich im oberen Heckteil Die genannte Mischung in beträchtlicher Menge bildete. Die offene Flamme sei zuerst am Oberteil des Lust- fdpffes und in verhältnismäßig großer Höhe des oberen Seitensteuers erschienen.

Der Bericht weist ferner in diesem Zusammen­hang auf die elektrostatische Ladung der Atmosphäre infolge des feuchten Wetters hin und hält es nicht für ausgeschlossen, daß die abgeroorfenen Landungs­seile in den vier Minuten, die zwischen dem Erd- kontakt und Dem Ausbruch des Feuers folgten, Feuchtigkeit aufnahmen. Die Theorie einer Sabo­tage hält Der Bericht für n i cf) t erwiesen. Alle

Kräften bemüht ist, die Durchführung einer wir­kungsvollen Kontrolle durch eine Ver­schleppung^ und Sabotagepolitik zu hinter­treiben.

Paris unb Moskau ivoüen Zeit gMmueu " Anhaltende Hilfe

für die spanischen Bolschewisten.

Die TurinerStomp a" nimmt gegen die in Der französischen Presse immer mehr überhand neh­menden Lügenmeldungen Stellung und be­zeichnet diese krankhafte Erscheinung als Beweis für eine Atmosphäre in der Nachbar-Republik, Die jede Initiative für eine europäische Ver­söhnung zum Scheitern bringe. Die Zeitun­gen Der verschiedenen Schattierungen Überboten sich in einem Wettbewerb in beleidigenden Ver - QlUn us 1 ) v 1 aaqnudßeß uaDunoiunai Deutschland.

Der nationale Heeresbericht.

Salamanca, 23. Juli. (DNB.) Der natio­nale Heeresbericht vom Donnerstag lautet:

Front von Aragon: Gestern (Mittwoch) nach­mittag wurden von unseren Truppen Die Orte Griegos unD Guadalviar unD andere wich- tige Stellungen im Abschnitt von Albarracin be­setzt. Die militärischen Operationen wurden heute fortgesetzt und der Ort Torres eingenom­men. Der Feind erlitt schwere Verluste. In der Nacht zu heute hat der Gegner einen erfolglosen Angriff auf Trasmacastillo versucht, der ihm nur schwere Verluste einbrachte.

Front von M a d r i d : An der Cuesta de la Reina wurde ein Angriff des Gegners im Keim erstickt.

Von den übrigen Fronten nichts Neues.

Das Gericht verurteilte den Angeklagten nw M Verbrechens gegen § 174, Absatz 1, Ziffer i 1 Zwei Fällen, davon einer in Tateinheit mit Ds""' gehens gegen § 175, sowie wegen Vergehens gegm ? 223a (Mißhandlung) zu einer Zuchthaus- träfe von einem Jahr neun M 0 n atm und schloß ihn auf drei Jahre von der VolksM meinschaft aus. Neun Monate der Untersuchunai!' haft wurden angerechnet. Der Verurteilte nahm W Strafe sofort an.

der mit 44 gegen 39 Stimmen gefaßt wurde, W als eine offene Revolte gegen' hfl Fraktionsführung angesehen, bei ber J Abgeordnete Dalton die treibende Kraft ist. J ||l Beschluß hat zum ersten Male die schweren J)j