Ausgabe 
23.6.1937
 
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Dienstag kam es zu neuen blutigen Zu­sammenstößen zwischen den streikenden Ein­geborenen und der Polizei, bei denen vier Strei­kende getötet und vier verwundet wurden. Die gesamten Verluste belaufen sich bis zur Stunde auf 12 Tote und 24 Schwerverletzte. Ein besonders schwerer Zusammenstoß ereignete sich in der Stadt Rio Claro, wo die Menge die Eisenbahnstation nie­derbrannte, die Gleise aufriß und die Telephon- und Telegraphenleitungen zerschnitt. Die Lage wird von den britischen Behörden als so ernst angesehen, daß am Dienstagnachmittag 150 MarinesoDaten und Matrosen von dem englischen Kriegsschiff Ajax" gelandet wurden; sie sind an den größten Gefahrenstellen eingesetzt und schützen die Oelfelder und Ölraffinerien mit Maschinengewehren. Ein zweites englisches KriegsschiffExeter" wird er­wartet.

Riederösterreichisches Dorf eingeäfchert.

Ein furchtbarer Brand hat die Ortschaft Dank­holz im niederösterreichischen Waldviertel vollständig eingeäschert. Um Mitternacht war in einem Bauerngehöft Feuer ausgebrochen, das sich bei star­kem Sturmwind mit rasender Schnelligkeit ausbrei­tete, so daß bald die 16 Bauerngehöfte der Ort­schaft in Hellen Flammen standen. Infolge des Sturmes und des starken Wassermangels erschien jede Rettungsaktion von vornherein aussichtslos. Eine zusammengestürzte Mauer erschlug eine Person. Der Sachschaden ist außerordentlich groß, da auch das Vieh zum größten Teil verbrannte.

Unfall in einer Fabrik bei Halle.

In der Bitumen-Fabrik der Grube Rießer in Amsdorf (Mansfelder Seekreis) ereignete sich eine Verpuffung, durch die drei Gefolgschaftsmitglieder schwer verletzt wurden. Sie sind in em Knappschaftskrankenhaus gebracht worden, wo einer von ihnen, der Arbeiter Steinkopf, g e st o r - den ist.

Internationales Tanzturnier in Bad-Rauheim.

Zum internationalen Tanzturnier in Bad-Nauheim hatten die Meisterpaare von zehn Nationen gemeldet. Das Turnier, unter der Leitung des Fachgruppenleiters der Reichstheaterkammer, Dipl.-Jng. B ü ch l e r, beaann mit dem Start der internationalen Amateurklasse. Verdient gewannen Werner- Frl. B ö ß l (Deutschland) vor Haus­mann- Frl. von I r s a y (Danzig), Herr und Frau h o l l o w a y (England) und Schmucks- Frl. Kaufmann (Schweiz). In der Berufsklasse behaupteten die englischen Champions Mr. Barell- Miß Wells gegenüber dem ausgezeichneten deut­schen Meisterpaar Herr und Frau von Kayser den ersten Platz. Dritte wurden das dänische Meister­paar Petersen-Lous.

Plakette des Führers

für das Breslauer Sängerbundestreffen.

Bei dem Sängerbundestreffen ist es üblich, daß die Fahnen der teilnehmenden Vereine als künstle­rische Erinnerungsgabe eine Plakette erhalten, die an der Fahnenstange befestigt wird. Die Plakette fürdas 12. Deutsche Sängerbundesfest, das vom 28. Juli bis 1. August in Breslau statt­findet, ist eine Stiftung des Führers. Der Ent­wurf stammt von dem Bildhauer Arno B r e k e r. Die Plakette, die in Eisenguß ausgeführt wird, ist, mit einer Kordel in den Farben der Stadt Breslau (rotweiß) ausgestattet.

Kunst und Wiffenschast.

Oer Führer empfängt die Künstler der Mailänder Sca'a.

Den glanzvollen Abschluß des dreitägigen Gast­spiels der Mailänder Scala brachte am Dienstag die Aufführung von Verdis OperAida". Wieder zeichnete der Führer und Reichs­kanzler die Vorstellung durch seine Anwesenheit aus. Der Glanz und Prunk der Szenerie, für die Mario F r i g e r i o als Spielleiter zeichnete, die überwältigende Gestaltungskraft des Dirigenten Vic­tor de S a b at a, der aus Orchester und Chor der Scala das Letzte herausholte, und die einzigartigen Leistungen der Sänger rissen das Publikum zu Bei­fallsstürmen hin. Benjamino G i g l i als Radames, Gina Cigna als Aida und Ebe S t i g n a n i als Amneris feierten unbeschreibliche Triumphe. Nach dem Siegesfest, das auch dem Ballettkorps der Scala mit der Primaballerina Nives P o l i Gele­genheit zur Entfaltung gab, erreichten die Huldi­gungen einen nicht mehr überbietbaren Höhepunkt. Im Anschluß an die Vorstellung hatte Reichsmini­ster Dr. G. o e b b e l s zu einem Empfang im Foyer eingeladen. Die Gäste waren sämtliche Künstler und Künstlerinnen des Scala-Ensembles, ferner Künstler und Künstlerinnen des Deutschen Opernhauses und der eBrliner Staatsoper sowie Persönlichkeiten des Staates und der Partei sowie des deutschen Musiklebens. An dem Empfang nah­men außerdem teil der italienische Botschafter, Exz. Attolico, der Generaldirektor der italienischen Theater, de Pirro, sowie Mitglieder der italie­nischen Botschaft und der italienischen Kolonie. Das Gesamtpersonal der Mailänder Scala hat zum Zei­chen der Dankbarkeit für die herzliche Aufnahme eine Spende in höhe von 5 RM. für jedes der 600 Mitglieder zum Bau des neuen Zeppelinluftschiffes gestiftet. Der Führer sprach den Künstlern der Mailänder Scala seine höchste Anerkennung für die unvergleichlichen Leistungen aus und beglückwünschte sie herzlich zu ihrem gro­ßen Erfolg in Deutschland. Er betonte, daß die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den beiden be­freundeten Nationen durch das Mailänder Scala- Gastspiel im besonderen Maße gefördert worden sei.

Geheimrat Bosch

Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.

Am Montag und Dienstag hielt die Kaiser-Wil­helm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Köln ihre Hauptversammlung ab. Geheimrat Planck erstattete den Jahresbericht. Professor Dr. Spatz, Direktor des Kaiser-Wilhelm-Jnstitutes für Hirnforschung in Berlin-Buch, sprach dann über die Wege der Hirnforschung im Wandel der Zeiten." Professor Dr. Kühn, zweiter Direktor des Kaiser- Wilyelm-Jnstituts für Biologie in Berlin-Dahlem, behandelte das Thema:lieber die Auswirkung von Erbanlagen." Professor Planck gab zur Kenntnis, daß er mit Ablauf seiner Amtszeit am 1. April d.J. die Präsidentschaft der Gesellschaft zur Ver­fügung gestellt habe und daß bei der Neuwahl am 29. Main Geheimrat Bosch als Nachfolger ge­wählt worden sei, der die Wahl angenommen habe.

Zu Ehrensenatoren der Gesellschaft wurden ernannt Geheimrat Professor Dr. P l a n ck , der

scheidende Senator und Vizepräsident Krupp von Bohlen und Halbach und der bisherige Senator und zweite Vizepräsident Staatsminister a. D. Schmidt-Ott. Außerdem gehören dem Se­nat an die Leiter der wissenschaftlichen Sektionen sowie der Vorstand der Generaloerwaltung der Kai­ser-Wilhelm-Gesellschaft. Als auswärtige Senatoren wurden gewählt Professor N i e l s o n-E h l'e (Stock­holm), Professor Dr. von M u r a l t (Schweiz) und Professor Dr. von S r b i k (Wien) Geheimrat Bosch dankte dem scheidenden Präsidenten für die außerordentlichen Verdienste um die Gesellschaft. Geheimrat Professor Planck betonte, daß er seine sie­benjährige Tätigkeit im Dienste der Gesellschaft als eine Bereicherung seines Lebens empfunden habe.

Die Gebeine des deutschen Königs Heinrich I. gefunden.

Berlin, 22.Juni. (DNB.) Nach der Feier des 1000. Todestages des Gründers des ersten Deutschen Reiches, König Heinrichs I., am 2. Juli 1936 in Quedlinburg, wurden auf Befehl des Reichsfüh­rers SS. Heinrich Himmler wissenschaftliche Untersuchungen nach dem Verbleib der Gebeine Heinrichs I. durchgeführt. Die Urkundenbearbeitung und die Ausgrabungen auf dem Schloßberg in Quedlinburg, die unter der Leitung des Beauftrag­ten des Reichsführers SS., SS.-Obersturmführer Dr. höhne, erfolgten, hatten zum Ergebnis, daß die Gebeine König Heinrichs I ge fun- d e n und als solche durch die an mehreren Univer­sitäten durchgeführten wissenschaftlichen Unter­suchungen nachgewiesen werden konnten. Damit ist die jahrhundertelange nicht beantwortete Frage nach dem bisherigen Verbleib und der Behandlung der Gebeinde des ersten deutschen Königs endgültig klar­gestellt.

Lin Museum für Vor- und Frühgeschichte in Frankfurt.

NSG. In dem ehemaligen Dominikanerkloster in Frankfurt ist vor kurzer Zeit ein neues Museum für heimische Vor - und Frühgeschichte eingerichtet worden. In den unteren Räumen sind wertvolle historische Funde aus der Römerstadt Nidda-Heddernheim, der größten römischen Sied­lung rechts des Rheins, sowie die übrigen römischen Funde aus Frankfurt eingeordnet. Ebenso wurden hier die wichtigsten Funde zur Dor- und Früh­geschichte des Frankfurter Raumes und der der Stadt gehörenden Gebiete im Taunus ausgestellt. So findet man die Bauernkulturen der jüngeren Steinzeit, Funde der Bronze- und frühen Eisen­zeit, Funde der jüngeren Eisenzeit, Zeugnisse der römischen Herrschaft, römische Keramik und Stein­denkmäler. Das Museum will einen Ueberblick über die Entwicklung der Kultur unserer Heimat von den ältesten Zeiten bis zur Gründung der Stadt Frank­furt vermitteln.

Trauerfeier für Ludolf krehl in Heidelberg.

In Heidelberg fand eine von der Universität und der Stadt einberufene Gedenkfeier für den großen Mediziner und Heidelberger Ehrenbürger Geheimrat Prof. Dr. Ludolf Krehl statt. Die Feier wurde eingeleitet durch Ansprachen von Pro­rektor Prof. Dr. Stein, dem Nachfolger Krehls

in der Leitung der Medizinischen Klinik, Oberbür» germeister Dr. Neinhaus und Dr med. Kör- bei als Vertreter des Reichsstudentenführers. Sie feierten Krehl als den berühmten Arzt und For- scher, den begeisterten Deutschen, den großen Bür­ger und Freund Heidelbergs und den vorbildlichen Lehrer der studierenden Jugend. Prof. Dr. Weiz­säcker schilderte den Werdegang Krehls, der von der naturwissenschaftlichen Schule kam und dann zum konservativen Revolutionär auf dem Gebiet der inneren Medizin wurde, die er in unermüdlicher Forschung mit großen Ergebnissen bereicherte. Krehl behandelte den Menschen nicht nur als ein körper­liches Wesen, sondern suchte in ihm nach den seeli­schen Grundlagen von Krankheit und Gesundheit. Krehls Haltung als Mensch und Arzt waren auf die Gemeinschaft ausgerichtet. So gelte es, schloß der Redner, im Sinne Krehls in der Medizin wei­terzuarbeiten und vorwärts zu wirken, dann werde er uns immer gegenwärtig bleiben. Die Feier schloß mit Mozartscher Trauermusik, die das stu­dentische Orchester vortrug.

Wetterbericht

des Reichrwetkerdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Durch den Aufbau eines sich westostwärts über Deutschland erstreckenden hochdruckrückens hat sich in absteigender Luftbewegung und größerer Aus­dehnung heiteres Wetter eingestellt. Durch den mit dieser Entwicklung verbundenen Temperaturanstieg und Druckfall wird jedoch, begünstigt durch die Per­stärkung des atlantischen Hochdruckgebietes, wieder eine Zuführung steigender Meeresluft auf das euro­päische Festland in Gang gebracht, die nach an­fangs gewittrigen Störungen frischerem, im Ganzen aber wieder unfreundlicherem Wetter Anlaß geben wird.

Aussichten für Donnerstag: Zeitweise stark bewölkt mit nachfolgender Abkühlung, wieder auf West drehende Winde.

Aussichten für Freitag: Voraussichtlich wieder frischer und leicht unbeständiges Wetter mit häufiger Aufheiterung.

Lufttemperaturen am 22. Juni: mittags 22,1 Grad, am 22. Juni: abends 14,2 Grad, am 23. Juni: mor­gens 12,9 Grad, Maximum 22,3 Grad, Minimum 8 Grad Celsius. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Juni: abends 20,7 Grad, am 23. Juni: mor­gens 15,8 Grad Celsius; Sonnenscheindauer 10,6 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (beurlaubt). Vertreter: h. L. Neuner. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 37: 9326. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs^reis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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