blute verursacht. Der nördliche Teil der Bera- straße wurde von dem Unwetter überhaupt nicht berührt: lediglich Bensheim und Heppenheim mürben gestreift, ober auch dort ist von einer wesentlichen Beeinträchtigung der Baumblüte nicht die Rede.
Dor dem sozialen Ehrengericht.
Lpd. Frankfurt a. M., 22. April. Vor dem ozialen Ehrengericht in Frankfurt hatte ich ein Darmstädter Bäckermeister zu verantworten, )er ein Haus besitzt, das einen Einheitswert von 75 000 Mark hat. Der Monatsumsatz des Beklagten beziffert sich auf 50 000 bis 60 000 Mark, sein versteuertes Jahreseinkommen auf 11000 bis 12 000 Mark. Trotz dieses Einkommens hat der Beklagte feine Gehilfen und Lehrlinge weit über die für Bäckereibetriebe zulässige Arbeitszeit hinaus beschäftigt und obendrein nicht einmal die Ueberstun- den bezahlt. Die Gehilfen arbeiteten wöchentlich weit über 54 Stunden. Roch länger wurden die Lehrlinge beschäftigt. Das Gericht stellte fest, daß sie bis 12 Stunden arbeiten mußten, obwohl der eine Lehrling erst 16 und der zweite sogar nur 15 Jahre alt ist. Nach Schluß der Arbeit am Abend mußten die Lehrlinge noch die Backbleche reinigen und Vor
arbeiten für den nächsten Tag leisten, so daß sie an den meisten Tagen bis 20 oder 21 Uhr beschäftigt waren. Außerdem wurden die vorgeschriebenen Ruhepausen nicht eingeholten. Zum Mittagessen wurden Lehrlinge und Gesellen gerufen und mußten gleich nach dem Essen wieder weiterarbeiten. Die „Mittagspause" hat kaum 20 Minuten gedauert.
Das soziale Ehrengericht verurteilte den Beklagten wegen seines unsozialen Verhaltens zu einer Geldstrafe von 600 Mark und Tragung der Gerichtskosten. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß ein so unsoziales Verhalten, wie es der Beklagte bewiesen habe, auf keinen Fall geduldet werden könne. Die Arbeitszeit sei im Tarifver- trag festgelegt: sie dürfe ohne Not auf keinen Fall überschritten werden. Wenn Ueberstunden nicht zu vermeiden seien, dann müßten sie selbstverständlich bezahlt werden. Nicht einmal diese Selbstverständlichkeit habe der Beklagte erfüllt. Er habe aber auch durch die Beschäftigung der Lehrlinge bis zu zwölf Stunden om Tage seine Pflicht als Betriebsführer gröblich verletzt. Gerade der Heranwachsenden Jugend müsse genügend Freizeit und Ruhe gewährt werden, damit sie sich körperlich und geistig entwickeln könne.
Wirtschaft.
Günstige Dankenentwicklung im März.
Die soeben erschienenen März - Ausweise der Banken lassen eine überraschend günstige Entwicklung erkennen. Da in den März im wesentlichen die Unterbringung der letzten großen 800-Millio- nen-RM.-Konsolidlerungsanleihe des Reiches bei der Depositen- und Effektentundschaft fiel, hätte man nach den früheren Erfahrungen erwarten können, daß die Anleihezeichner zur Bezahlung der Stücke auf ihre Bankguthaben zurückgreifen müßten und daß daher die günstige Einlagenentwicklung der Vormonate im März eine Unterbrechung erfahren würde. Mag auch in Einzelfällen ein solcher Rückgriff erfolgt sein: in den Gesamtziffern der Einlagenentwicklung tritt er jedenfalls nicht in die Erscheinung. Es hat sich vielmehr der Einlagenanstieg ohne Unterbrechung fortgesetzt, teilweise in sehr beachtlichem Umfange. Besonders deutlich kommt dies bei den Berliner Großbanken zum Ausdruck, deren Einlagebestände sich bei einem Februar-Zuwachs von 56 Millionen Reichsmark um weitere 106 Millionen Reichsmark erhöhen konnten. Gleichzeitig haben diese Banken im Zusammenhang mit dem Fruhjahrsbedarf der Wirtschaft eine verstärkte Kredittätigkeit entwickelt, die diesmal auch nach außen zahlenmäßig zum Ausdruck gelangt. Während zwar seit längerer Zeit der Kreditumschlag ständig im Wachsen begriffen ist, gingen regelmäßig doch die Schuldentilgungen über die Neuausleihungen hinaus. Nunmehr sind die Kredite auch dem absoluten Betrag nach gestiegen, und zwar bei den Großbanken im März gegenüber Februar um insgesamt 67 Millionen Reichsmark. Berücksichtigt man, daß überdies noch die Finanzierung des Quartalsultimos besondere Ansprüche an die Banken stellte, so erhält man ein Bild von der um- sassenden Tätigkeit, die die Banken im März zu entfalten hatten.
Dindennarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Rindernutzviehmarkt in Gießen standen 373 Stück Großvieh, 61 Fresser und 104 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 420 bis 520 Mark, 2. Qualität 280 bis 360 Mark, 3. Qualität 210 bis 240 Mark; Rinder bis Z4-jährig
100 bis 170 Mark, bis 2jährio 160 bis 220 Mark, tragend 280 bis 430 Mark; Kälber bis 2 Wochen 16 bis 20, bis 4 Wochen 25 bis 35, bis 6 Wochen 40 bis 50 Mark. Marktoerlauf schleppend, Ueber- stand. — Nächster Markt 4. Mai.
Dhein-Maimsche Börse.
TNillagsbörse: freundlich.
Frankfurt a. M., 22. April. Die Mittagsbörse eröffnete am Aktienmarkt ohne besondere Vorgänge. Das Geschäft ist infolge der geringeren Kundschaftsbeteiligung recht ruhig geworden. Die Grundtendenz blieb aber freundlich, die Mehrzahl der Kurse konnte sich behaupten. Am Montanmarkt lagen Hoesch 1 v. H. höher mit 124,13, Mannesmann etwas belebt mit 125,75 bis 125,90 (125,75), Verein. Stahl 121 (121,25), Klöckner 132,90 (133) und Rheinstahl uno. 160,25. IG.-Farben setzten mit 170,75 (171,50) ein, später 171. Von Elektroaktien waren RWE. etwas lebhafter mit 129,50 bis 130 (129), Felten 143,75 (143,50), AEG. 42,75 (43). Maschinen- und Motorenwerte wurden leicht gefragt und zogen 0,25 bis 0,50 v. H. an, fest Gebr. Junghans mit 137 (135), Daimler 141 (140). Bau- und Zementwerke blieben unverändert. Von Zellstoffaktien Aschaffenburg 0,65 v. H. niedriger mit 142,40. Die gestern stärker gestiegenen Westdeutsche Kaufhof ermäßigten sich auf 63 (63,65) und Bemberg auf 121,25 (121,75). Leicht befestigt waren AG. für Verkehr, Hanfwerke Füssen und Fein- mech. Setter. Schiffahrtsaktien .notierten behauptet, Reichsbank bröckelten auf 200,50 (201,50) ab.
Am Rentenmarkt hielt die Nachfrage an. Lebhaftes Geschäft hatten Kommunal-Umschuldung mit 93,40 bis 93,50 (93,35). Reichsaltbesitz uno. 124,50, Städte-Altbesitz unv. 128, ebenso Reichsbahn-VA. mit 127,40. 1947er Verein. Stahl 99,25 (99,40).
Im Verlaufe blieb das Geschäft im ganzen klein. Die Kurse am Aktienmarkt unterlagen kleinen Schwankungen, wiesen aber per Saldo nur geringe Abweichungen auf. Lebhafter blieben Mannesmann mit 125,90 bis 126,25 nach 125,75, auch Hoesch auf 124,50 nach 124,13 erhöht, Verein. Stahl 121,25 bis 121,13 nach 121. Weiter fest lagen RWE.
mit 130,50 nach 130. JG>Farben schwankten zwischen 170,75 bis 171. Weiter rückläufig lagen Bemberg mit 120,50 Brief nach 121,25, auch Westdeutsche Kaufhof mit 63 angeboten.
Am Rentenmarkt erhöhten sich Kommunal- Umschuldung auf 93,55 nach 93,50, auch Altbesitz wurden mit 125 nach 124,50 gefragt. Für Pfandbriefe war die Nachfrage ruhiger, die Kurse blieben unverändert, nur Rheinische Hyp. gestrichen Geld, do. KO. 98 (97,75). Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen notierten unverändert. Von Indu
strie-Obligationen waren 5proz. Eisenbahn-Bank weiter fest und rationiert mit 92 (91,25), auch Dekosama Neubesitz fest mit 36,50 (35,75).
Abendbörse: behauptet.
Bei freundlicher Grundstimmung hatte die Abend- börse nur wenig Geschäft. Am Aktienmarkt notierten die Kurse Größtenteils unverändert, teilweise erfolgten Anpassungen an den höheren Berliner Schluß, so u. a. bei Deutsche Erdöl auf 151,75, bei Junghans auf 138, bei Deutscher Eisenhandel auf 159,50. Etwas höher waren ferner Aschaffen»
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börje.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H. z
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börje
Schluß» kurs
Schlußk Mittag börse
Schluß» kurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag, börie
Datum
21 4.
22.4
21 4.
22-4.
Darum
21.4.
22-4-
21-4-
22-4.
5% Deutsche Neichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 51/2% Young-Anleihe von 1930 ..
4%% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
4Yi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
Reichsanleihe-Wtbesitz..........
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
47i% Hess. L andesbk. Darmstadt
Goldpfe. R. 12..............
57i% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............
4Ti% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19..............
47i% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4*4% Darmstädter Komm.-Lan-
desbank R. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte 1..............
47i% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 47i% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obl. 2 3....................
57t% Franks. Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................
57z% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................
Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Moldmexikaner von 1899 .... 4% Lesterreichische Goldrente.... 4,2% Oosterreichische Silberrente. 47z Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Rumänen von 1903.........
4*/r% Rumänen Gold bott 1913.. 4% Gnheits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad l...........
4% Türken Bagdad II..........
2*4% I. Anatolier..............
A.G. für Verkehrswesen......6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Dorz.-Wt. 7
Reichsbanl................. 12
Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Banl... 4 Deutsche Diskonto............4
Dresdner Bank..............4
102,13
98,9
104
99,75
100,65
99
124,5
134,25
99
101,4
97,5
99,5
97,75
101,65
101,65
110,25
134,5
17,5
17,9
127,4
201,5
113,4
117,5
105
102,13
98,9 104,13 99,75
100,75
99,13 125
134,13
99,25
101,4
99 97,75
97,5
131,5
99,5
97,75
101,65
101,65 110,25
134
17,5 17,75 127,4
201
113,4
117,5 105
102,13
98,9
104,25
99,75
101
99,13
124,5
99
131,75
99,25
101,65
110,3
134,4
44,25
17,75
17,9
127,4
200,5
129,75
113,4
117,5
105
102,13
98,9 104,75 99,75
101
99,25 124,8
99,25
97,75
131,5
99,25
101,65 110,3
134,25
44
17,4 17,75 127,5
201
130
113,4
117,5 105
Accumulatoren-Fabrik....... 12 ä KU-Kunstseide.............O
Aschaffenburg Zellstoss........3
Bemberg...................O
Bekula..................... 8
Buderus Eisen...............4
Cement Heidelberg........... 7
Gement Karlstadt............6
Chade A.-C............... 9
Conti Gummi.............. 11
Daimler Motoren............5
Dessauer Gas............... 4
Deutsche Erdöl..............6
Deutsche Gold» und Silber .... 9
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. K. Farben-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume.........6
Gesfürel....................6
Th. Goldschmidt.............6
Grihner Maschinen...........O
Harpener................. 2 7i
Hoesch Eisen............... 37t
Philipp Holzmann...........6
Ilse Bergbau................6
Ilse Genüsse................6
Kali Aschersleben............5
Klöcknerwerke.............47t
Kokswerke und Chemische Fabrik 6
Lahmeyer..................6
Mainkraft...................4
Mannesmann...............3
Mansfelder Bergbau.......6%
Metallgefellschaft.............6
Crenftetn & Koppel..........O
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............ 6
Rheinstahlwerke..............6
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ...............6
Salzdetfurth Kali..........17t
Schuckert & Co...............6
Schultheis Patzenhoser........4
Siemens & Halske...........8
Süddeutsche Zucker......... 10
Vereinigte Stahlwerke......87t
Westdeutsche Kaufhof.........O
Westeregeln Alkali............5
Zellstoff Waldhof............6
Otavi Minen...............0,6
143 121,75 165,13 133,5 168,75
175
188,5 140
149,5 263
135,5 150,4 171,5
143,5 150,5 144,5 46,65 162,5
123,25 153,5
144,5 127,75
133
127,4 98
125,75
153,5
134
160,25 129
148 167 171
200,5
200
121
63,65 127,25 162,25
143 120,25 164,75 134,25 168,75
188,5 140,5
151,75
264
178
135,5 150,5
170,65 143,75
151 144,5
46,9 162,5 124,5
.153
144
127
132,9
128
98 126,13
161 154,25
137,25 160,25
130,5 148,5
167 170,5
200 200,25 121,25
63 125,5 162,5 31,13
215
142,25 122,25
165,75 133,75
188,65
140,4 119,65 149,25
178,5 135,5 150,5
171,13 143,5
150,13 144,5
46,5 162,5 123,75
154
175
144 127,5 132,5 150,5
127,65
125,75 161,25
153
97
134 160,25 129,25
149,9 166,9
171,25 100,5 200,5
121,13
62,9 126,75 161,75
31,25
142,4
120 165,5 134,5
188,5 140,75
119,5 151,75
178,5 135,5
150,75 170,5
143,25 150,9
145,75
46,75
163
124,4
154
178 143,5 126,25
133
151 127,5
126,5 160,75
153
96,5 230,13 133,5 160,65
130,5
149 168,25 170,75 100,4
200,25
200,1
121
62,9 126,5 160,75 31,25
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt a.M.
21 .April
22.April
21 .April
22-April
Amtliche Notierung Geld | Bries
Amtliche Notierung Geld | Bries
Amtliche Notierung Geld | Bries
Sinnliche Notierung Geld | Bries
Buenos Aires.............
Brüssel...................
Rio de Janeiro............
Polen....................
Kopenhagen...............
0,755
41,94
0,156
47,04
54,65
0,759
42,02
0,158
47,14
54,75
0,755 42,01 0,157 47,04
54,85
0,759 42,09 0,159
47,14 54,95
Japan....................
Jugoslawien..............
Oslo.....................
Wien.....................
Lissabon..................
0,713
5,694
61,51
48,95
11,11
0,715 5,706 61,63 49,05 11,13
0,714 5,694 61,74 48,95 11,15
0,716 5,706 61,86 49,05 11,17
Danzig...................
London...................
HelsingforS................
Paris....................
Holland..................
Italien...................
47,04
12,24
5,415
11,08
136,16
13,09
47,14
12,27
5,425
11,10
136,44
13,11
47,04
12,285
5.43
11,035
136,18
13,09
47,14 12,315
5,44 11,055 136,46
13,11
Stockholm................
Schweiz..................
Spanien..................
Prag.....................
Budapest.................
Neuyork..................
63,08
56,77
16,98
8,646
2,488
63,20 56,89 17,02
8,664
2,492
63,30
56,87
16,98
8,646
2,488
63,42
56,99
17,02
8,664
2,492
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Die beiden Verfasser des vor kurzem er- schienenen Kommentars zum Reichsnatur- schuhgeseh haben hier auf Grund ihrer langjährigen Erfahrungen und ihres weitgehenden Einblicks in das Werden der neuen Ra- lurschuhverordnung, die nun für das ganze Reich gilt, die Verordnung und alle dazu, gehörigen bisher erschienenen Ergänzungs- bestimmungen nach juristischen, verwaltungstechnischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführlich erläutert und geben damit fettem eine gründliche Aufklärung, der mit dem Naturschutz, mit der Natur überhaupt, fei es beruflich oder als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stellen, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Tier- und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsanwälte müflen über die Fragen des Naturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Vereine, Na- turalien-u.Herbarien-Handlungen und Lehrmitteigeschäfte, Präparatoren, Ausstopfer, Pflanzensammler, Schmuckreisig-Verkäufer, Kranzbinderelen und die mit der Überwachung der Märkte beauftragten Beamten, Feldhüter, Polizeistellen usw. - Bestellungen durch alle Buchhandlungen. Hugo Bermühler Verlag
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4
Röllchen
413
Rohbau
Morphiumvergiftung). Sofort den Arzt rufen!
Röllchen, Bezeichnung für gestärkte Leinenrollen. Die früher in den Rockärmeln gesteckt wurden, um einen gestärkren Hemdärmelbund vorzutäuschen.
Römer, geschliffenes Rheinweinglas aus buntem, meist grünem Glas von pokalartiger Form, deffen hoher Fuß vielfach reich verziert ist.
Röntgenstrahlen sind Strahlen, die eine sehr kurze Wellenlänge haben. Sie können durch sehr viele undurchsichtige Körper hindurchgehen, und zwar werden Körper von spez. höherem Gewicht schwerer durchdrungen als die spez. leichteren, daher kommt es, daß Knochen usw. bei der Durchleuchtung als Schatten sichtbar sind. Röntgenstrahlen sind ein ganz außerordentlich wichtiges Mittel zum Erkennen der verschiedensten Erkrankungen (Knochenbrüche, Magen- und Darmerkrankungen, Lungenkrankheiten, Veränderungen am Herzen usw.), sie find aber ebenso wertvoll als Heilmittel für mannigfache Erkrankungen (Bestrahlung bei Hautkrankheiten, bei Krebs usw. Vergleiche Strahlenbehandlung.
Rösten, bei Fleisch und Kartoffeln schnelles Braten in heißem Fett, bei Weißbrot das Erhitzen und leichte Anbräunen auf einem Herdröster oder in einem elektrischen Brotröster, bei Kaffee das Braunbrennen der grünen Bohnen. Röstbrot. Röstzwieback find leicht verdaulich und für Kranke und Kinder geeignet.
Rötel, roter Toneisenstein Mineral, dient als Zeichenmittel bei Rötelzeichnungen.
Röteln, eine Infektionskrankheit, die hauptsächlich Kinder befällt. Es entsteht ein Ausschlag, der dem Masernausschlag sehr ähnlich auch die übrigen Krankheitserscheinungen sind denen bei Masern sehr ähnlich, doch viel gelinder. Der Ausschlag verschwindet nach einigen Tagen wieder Fieber ist gering, selten katarrhalische Erscheinungen. Inkubationszeit (siehe dort) etwa 2 bis 3 Wochen. Behandlung: einige Tage Bettruhe.
Rogate, lat., Bedeutung: bittet, der fünfte Sonntag nach Ostern. Rogen, noch im Fisch vorhandene Fischeier, die sehr nahrhaft sind. Geräucherter Rogen wird als Brotaufstrich verwendet. Der Rogen des Störs und Sterlet wird als Kaviar bezeichnet.
Rogener, andere Bezeichnung für weiblichen Fisch.
Roggen, Korn eines Getreidegrases, das als Sommer- oder Winterkorn angebaut wird und eines der wichtigsten Nahrungsmittel liefert. Der Anbau von Roggen ist volkswirtschaftlich von größter Bedeutung. Roggen wird zu Mehl, Grütze und zu Kaffeeersatz verarbeitet.
Roggenmuhme, Roggenmutter, germanische Märchengestalt, die sich nach früherem Glauben in Kornfeldern aufhält.
Rohbau, der noch unverputzte Neubau eines Hauses ober sonstigen Gebäudes.
Nähe, sticke, stopfe mit der bestens bekannten Pfaff-Nähmaschine
Telephon 3369
HJKIRAVFT
Oie deutsche Marke
Seltersweg 30
Nähe elektrisch, es ist bequem - benutze die kleine sparsame Nählampe


