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Karfreitag

Mittwoch von der See eintreffend;

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iifmeHochzeitsbräuche in Schönwald (Oberschle- jcn)",Flachsgewinnung" undHerstellung des orzellans", durch den Schulungsleiter Pg. Strack r^rgeführt und mit den erforderlichen Erläuterun­gen versehen. Die Filme wurden von den Frauen rnt gespanntem Interesse verfolgt. In der' üblichen Beise wurde hierauf der Abend geschlossen.

wg. Großen-Buseck, 22. März. Im Saal ier WirtschaftZum kühlen Grund" fand eine Pauernversammlung statt. Ortsbauern- fthrer Wilhelm Schmidt sprach zuerst über die xeichsnährstandsschau in München und beschäftigte sich dann eingehend mit den Aufgaben der Bauern jmerhalb des Vierjahresplans. Insbesondere wies ne auf den diesjährigen Flachsanbau hin, der in­nerhalb unserer Gemarkung auf einer Fläche von frma 5,5 Morgen durchgeführt werden soll. Der jrtsbauernführer forderte auf, das durch Die Feld- tereinigung gewonnene Land im Schwalbenwald, das durch die starken Niederschläge sehr versumpft ist, durch gemeinschaftliche Arbeit der Besitzer zu drai­nieren. Im Anschluß daran sprach der Vertreter jcr Bäuerlichen Hauptgenossenschaft Fritz (Gießen) über die Roggenumtauschaktion und deren besondere jufga'be.

+ Grünberg, 22. März. Dieser Tage fand im Hotel Hirsch" die ordentliche Hauptversammlung her Freiwilligen Feuerwehr statt. Der Leiter der Wehr, Hauptbrandmeister Seifert, ehrte das Andenken der drei verstorbenen Kamera­

den: Karl Jäckel VI., Peter Schmidt und Heinrich Schenk. Die Zahl der aktiven Wehrmänner ein­schließlich Altersabteilung (über 60 Jahre) beträgt 152, außerdem zählt die Wehr 38 fördernde Mit- iieder. Sechs ältere Wehrmänner wurden mit dem .'(fischen Feuerwehrehrenkreuz ausgezeichnet, ein amernd konnte für 60jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Durch eine Stiftung und eine Beihilfe der Brandversicherungskummer konnte ein neuer Hydrantenwagen beschafft werden, auch wurde eine Schiebele-iter mit Karren angeschafft. Die Rechnung zeigte eine Einnahme von 328,88 Mart und eine Ausgabe von 290,65 Mark, so daß ein Ueberschuß von 38,23 Mark verblieb. Löschmeister Kappes unb Oberfeuerwehrmann Balser berichteten über die Kurse an der Landesfeuerwehrschule in Mainz. Lberfeuerwehrmann Hofmann gab einen Ueber- biick über wichtige Verkehrsvorschriften, Oberbrand- treifter Magel sprach über die Grundregeln der Löschtaktik. Infolge des Erlasses, Wehrmänner über 6) Jahre in Altersabteilungen zu überführen, müs­sen einige Aemter der Wehr neu besetzt werden. Lauptbrandmeister Seifart, der seitherige Leiter hr Wehr, der ebenfalls von dieser Bestimmung tetroffen wird, ernannte zu seinem Nachfolger sei­len seitherigen Stellvertreter, Oberbrandmeister Meinhard Haas, als dessen Stellvertreter Ober­brandmeister Hermann M a g e l. Der langjährige zweite Kommandant der Wehr Karl Schmidt wurde zum Ehrenkommandanten ernannt, ebenso die langjährigen Vorstandsmitglieder Karl Heidt, jiarl Becker und Georg Daniel Haas zu Ehren­vorstandsmitgliedern. Hauptbrandmeister Seifart gehört auch weiterhin dem Führerrat der Wehr an, ebenso verbleibt er bei dem Führerrat des Kreis­verbandes. Der neue Leiter der Wehr, Oberbrand­meister Haas, würdigte in einer Ansprache die gro­ßen Verdienste seines Vorgängers, dessen Name in Feuerwehrkreisen allezeit einen guten Klang habe. Er versprach, im Sinne seines Vorgängers die Wehr zu leiten, und bat um die Unterstützung der Kameraden. Hauptbrandmeister Seifart sprach seinen Dank für die ihm gezollte Anerken­nung aus. Die Tagung, die sehr stark besucht war, vnd der neben Bürgermeister Wagner auch die !! ommandanten der Freiwilligen Feuerwehren von Lueckborn und Stangenrod beiwohnten, wurde turch Musikoorträge der Kapelle verschönt. Der Schluß der Versammlung erfolgte in der üblichen Weise.

nsf. Hungen, 22. März. Die Blockfrauen der NS. -Frauenschaft Hungen sammelten für das WHW. 922 Eier, ein erfreulicher Beweis für das Verständnis, das auch hier wieder die Be­völkerung den Bestrebungen des Führers entgegen­bringt.

Kreis Friedberg.

< Münzenberg, 22. März. Mit dem dieser Tage abgeschlossenen Ausbildungskursus ist die Lustschutzschulung in unserem Orte abge­schlossen. Vier Frauen- und ein Mädchenkursus, in denen 174 Frauen und 33 Mädchen geschult wor­den waren, wurden abgehalten. Die Kurse galten jeweils der Unterrichtung über Luftschutzmahnah­men, insbesondere der Ausbildung in erster Hilfe­leistung.

)( Gambach , 22. März. Im Saale der Gast­wirtschaft Müll hielt der Bezirkslehrerver- e i n Butzbach-Wettertal eine Familienfeier ab, die gut besucht war. Die Schule hatte die Aus­gestaltung übernommen. Die Schulkinder jeden Alters wiesen gute musikalische Leistungen auf ihren Instrumenten (Blockflöte, Gitarre und Ziehharmo­nika) auf. Sowohl im Einzel-, als auch im Zusam­menspiel mit Gesang wurde die vielseitige Verwend­barkeit der Instrumente im Unterricht vorgeführt. Das Volkslied kam dabei auch zu seinem Recht. Ein kameradschaftliches Beisammensein schloß sich an.

Kreis Schotten.

t Groß-Eichen, 19. März. Am Mittwoch­abend traten unsere Pimpfe zum ersten Male mit einem Volksgemeinschaftsabend im Saale von Ed. Rahn an die Öffentlichkeit. Fähn­leinführer Peters (Flenfunger Hof) leitete den Abend. Jungbannführer Seiler (Alsfeld) sprach zur Elternschaft aufklärende Worte über den Dienst des Jungvolks im Reiche Adolf Hitlers. Dann folg­ten in bunter Zusammenstellung lustige Theater­stücke, Lieder der Pimpfe und gemeinsam gesungene Volkslieder, sowie einige Heimatgedichte. Der Abend fand bei allen Besuchern reichen Beifall. Die Landmädel von Groß-Eichen, Höckersdorf und Sellnrod waren zum Reichsberufswett­kampf hier versammelt. Im Schulsaale fand di"e theoretische Prüfung der in drei Klassen angetrete­nen 38 Mädchen statt. Die praktischen Prüfungen wurden in verschiedenen Bauernhöfen vorgenom­men. Als Prüfer wirkten Lehrer Becker und Lehrer Muth von hier, sowie die Lehrerin Frl. Sommerlab von Sellnrod unter Leitung des Ortsbauernführers, Bürgermeister Ernst Greif. Das Gesamtergebnis ist recht erfreulich. Die beste Leistung waren 138 Punkte. Im oberen Schul­saale fand ein öffentlicher Schulungsabend der NSDAP, statt. Lehrer Schneider -Ba­benhausen sprach über das ThemaDie Raubzüge des Mittelalters".

Kreis Alsfeld.

!" Ober-Ohmen, 22. März. Die hiesige Kriegerkameradschaft beging ihr 60jähri- ges Bestehen. Aus diesem Anlaß fand im Saale des Kameraden Horst innerhalb der Kamerad­schaft eine schlichte Feier statt. Kameradschaftsführer Otto Philippi gab zunächst einen Ueberblick über die Geschichte des Vereins und konnte zu seiner Freude feststellen, daß einer der Gründer noch am Leben ist. Es ist dies Kamerad Johann Strit­ter, Altoeteran von 1866 und 1870, der jetzt im 93. Lebensjahre steht und sich guter Rüstigkeit er­freut. Viele Kameraden folgten im Weltkrieg der Fahne. 22 erhielten das Eyrenkreuz mit Schwer­tern, 4 das Ehrenkreuz ohne Schwerter. 5 Kame­raden kehrten aus dem Ringen nicht mehr zurück. Der Kameradschaftsführer gab seiner großen Freude über die Wehrmacht des Dritten Reiches Ausdruck. Ein unterhaltsamer Teil schloß die Kameradschafts­feier. Die Kriegerkameradschaft ist gegenwärtig dabei, einen neuen Schieß st and zu errichten.

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Das Holz stellt die Gemeinde aus ihrem Walde zur Verfügung. Die Arbeit wird von den Kameraden ausgeführt. Die Kosten darüber hinaus bestreiten Kameradschaft und Bezirk. Im Mai wird der Stand fertiggestellt sein. Der Neubau war ein dringendes Bedürfnis geworden, da der bisherige Schießstand den Unbilden der Witterung zum Opfer gefallen war.

£ Groß-Felda, 22. März. Es dürfte wohl eine Seltenheit sein, daß in einem Dorf in einer Woche drei größere Gehöfte ihre Besitzer wechseln. Das war in unserem Orte der Fall. Sägewerks­besitzer Hill erwarb das seiner Schneiderei ge­genüberliegende Gebäude und hat sofort größere Umbauten vornehmen lassen. Büroräume, sowie eine größere Garage für Last- und Personenwagen werden eingebaut. Das stattliche Gebäude der Ge­schirrfabrik Louis Völzing wurde von Metzger­meister Hühnergart (Elpenrod) erworben. Es soll hier eine Großschlächterei eingerichtet werden. Auch hier sollen noch größere Umbauten vorgenom­men werden. Das Wohnhaus mit Werkstatt des

Lehrer-Tagungen

Bezirk Großen-Buseck.

ch Bersrod, 22. März. Dieser Tage hielt der Bezirk Großen-Buseck des NSLB. unter Leitung von Schulrat Nebeling (Gießen) seine zweite Ganztagung ab, diesmal in Bersrod. Die Tagung sollte zeigen, in welchem Maße die Schule an der Lösung von zwei großen Aufgaben mithelfen kann, nämlich der Frage der Rohstoffversorgung und der Ernährung des deutschen Volkes. Zwei Lehrstun­den und ein Vortrag dienten diesem Gedanken. Die Schüler der Oberklasse bearbeiteten gruppenweise Rohstoffe und Rohstoffversorgung": Motorisierung, Erdöle und Treibstoffe, Kohle und Holz, Metalle, Baumwolle und Wolle, Flachs und Jute, Seide und Kunstseide. Alle Einzelthemen liefen aus in die Frage: Inwieweit können wir in all diesen Stoffen unseren Bedarf decken, was müssen wir einführen, wie können wir unsere Jnlandsproduktion steigern, um uns vom Ausland weitgehend unabhängig zu machen? Mit großem Interesse und mit viel Liebe hatten die Schüler unter Leitung ihres Lehrers Heß eine Fülle von Anschauungsmaterial zusammenge­tragen; Aufsätze und Bilder aus Zeitungen, Zeit­schriften und Nachschlagwerken, selbstangefertigte Zeichnungen, Uebersichten und Modelle, Mineralien, Erze, Metalle, Spinnräder und Geräte zur Flachs­bereitung usw. In einem besonderen Vortrag be­handelte Lehrer Heß noch einmal eingehend die Frage der Rohstoffversorgung.

Die Lehrprobe in der Unterklasse (Lehrer Heiß) über das Ernährungshilfswerk zeigte mehr die lcmd- und hauswirtschaftliche Seite des Themas. Auch hier gilt es: Haushalten mit dem, was uns der deutsche Boden an Nahrungs- und Futtermitteln liefert.

Nach eingehender Aussprache über Vortrag und Lehrproben wurde die Tagung in der üblichen Form geschlossen.

Bezirk Grünberg.

+ Grünberg, 19. März. Heute fand hier als letzte in Kreise die Tagung des Bezirks Gründ erg im NS. -Lehrerbund statt. Am Morgen versammelten sich die Lehrer von Grünberg und den benachbarten Orten unter Leitung von Kreisschulrat Nebeling im Volksschulgebäude.

Die Tagung begann mit Frühsport, Tagesspruch und Lied. In der ersten Lehrprobe zeigte Schuloer- walter Jost mit den Schülern des 4. Schuljahres Möglichkeiten des praktischen Rechnens am Ende dieses Schuljahres. Die zweite Lehrprobe behan­delte mit den Schülern des 5. und 6. Schuljahres heimatgebundenen Geschichtsunterricht. Lehrer

von hier verzogenen Schreinermeisters K. Hedde - r i ch erwarb der Milchfubrmann Scharmann.

£ Windhausen, 22. März. Wie in anderen Gemeinden wurde auch hier in der Bürgermeisterei ein Ehrenbuch der Kriegsteilnehmer und Gefallenen aufgelegt, das in diesen Ta­gen vollendet wurde. Sämtliche Kriegsteilnehmer, die auf fast allen Schlachtfeldern Europas gekämpft haben, stellten Bilder zur Verfügung und in kunst­voller Schrift wurde die militärische Laufbahn, Teilnahme an Feldzügen und Schlachten, sowie Auszeichnungen ausgezeichnet. Besonders ausgeftat- tet wurde der Teil des Buches, der von den Ge­fallenen berichtet. Eine spätere Generation wird aus diesen knappen Angaben dennoch ermessen kön­nen, was unser Volk in diesen Kriegsjahren gelei­stet hat. Vogelsberger Bauern haben sogar an der mazedonischen Grenze für Deutschland gekämpft. In einem weiteren Teil wird festgehalten, welche Opfer die Heimat gebracht hat, unter welchen Schwierig­keiten die Ernte eingebracht wurde usw.

im Kreise Gießen.

Wenzel zeigte mittelalterliches Leben und Trei­ben der Ritterzeit an der von dem Landgrafen Ludwig III. im Jahre 1186 gegründeten Burg Grünberg. Im Anschluß an beide Lehrproben fand unter Leitung des Kreisschulrates die Besprechung statt. Anschließend wurden einige Mitteilungen be­kanntgegeben.

Ein gemeinsames Eintopfessen, das den Be­reiterinnen, den techn. Lehrerinnen Köhler und Brüning und den Berufsschülerinnen alle Ehre machte, vereinigte die Teilnehmer in der Schulküche. Die Mittagspause wurde durch einen Gang an Burg, Stadtkirche und Brunnental ausgefüllt. An der folgenden Tagung des Bezirksvereins Grün­berg imWilden Mann" nahmen auch die Berufs­kameraden von der Oberrealschule teil. Obmann Peppler als geborener Grünberger hatte sich die Entwicklung unserer Stadt von der Gründung bis zur Gegenwart als Thema seines Vortrages gewählt. Schulrat Nebeling sprach in eingehen­der Weise zu den Fragen des Unterrichtes, insbe­sondere über die Aufgaben und die Arbeit der Schule im heutigen Staate. Mittlerweile war auch der Kreisfachschaftsleiter der Fachschaft Volksschule, Dr. Reibt von Heuchelheim, eingetroffen. Er be­handelte in seinen Ausführungen den neuen Bil­dungsplan mit demGanzheitsunterricht", der auf der letzten Tagung der Kreisfachschaftsleiter in Kaul- stoß Gegenstand eingehender Besprechung war. Nach kurzer, reger Aussprache gab Kreisschulrat Nebe - fing richtunggebende Anweisungen für diesen Unterricht und die Uebernahme in die Praxis, die den Beifall aller Teilnehmer fanden.

Der bei den übrigen Tagungen im Kreise sich an­schließende Elternabend konnte leider nicht durch- yeführt werden, da die Turnhalle anderweitig be- |etzt war.

Bezirk Londorf.

& Allendorf a. d. L d a., 18. März. Gestern fand hier die Bezirkslehrerkonferenz des Bezirks Londorf unter Leitung von Kreis­schulrat Nebeling statt.

Vormittags wurden nach vorausgegangenem Frühsport der Lehrer und Schüler im Schulsaale der 1. Klasse je eine Lehrprobe der 2. Klasse Lehrer Schöne über Ortsgeschichte und der 3. Klasse Lehrer Heil über Höhlenmenschen durch die Lehrer und den Kreisschulrat abgehalten. Anschließend wurde das von der Kochschule unter Leitung der Lehrerin Frl. Lerch hergerichtete Mit­tagessen gemeinschaftlich eingenommen.

Nachmittags fand in der Gastwirtschaft von Horn

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Seifenpulver

gende und fettlösende Eigen­schaften besitzen. Natronseifen sind fest, während Kaliseifen wie Schmierseifen weich sind. Seifen, bei denen die sich bildenden Salze ausgeschieden sind, nennt man Kernseifen, sie zeichnen sich auch durch geringen Wassergehalt aus, während billige Seifen sehr wasserhaltig sind. Glyzerinseifen sind mit Glyzerin versetzt. Die Güte einer Seife erkennt man an ihrem fetten festen Schaum und daran, daß beim Schneiden die Schnittflächen glatt sind. Für die Körperpflege wähle man nur neutrale Seifen oder Kernseifen, von denen die Haut nicht gereizt wird. Menschen mit empfindlicher Haut gebrauchen am besten nicht parfümierte Seifen, Kinderseifen, und fetten nach dem Waschen die Haut leicht ein. Jede Seife schäumt schlecht in hartem, kalk­haltigem Wasser und wird da­durch ihrer Wirkung beraubt, weshalb man besonders zum Wäschewaschen nur weiches ober weichgemachtes Wasser verwen­den soll. Seife selbst zu bereiten, ist sehr umständlich, langwierig und verbreitet üblen Geruch und lohnt sich daher bei kleinen Men­gen nicht.

Seifenpulver, Seifenflocken, ge­mahlene Seife, mit wäschereini­genden Zusätzen, die als Marken­artikel erhättlich sind.

Seifenreste kann man völlig auf­brauchen, wenn man sie in einen Seifenbeutel tut ober in einer Flasche mit heißem Wasser zu flüssiger Seife auflöst.

463 Sekl

Seifenrinde, andere Bezeichnung für Quillajarinde.

Seifenslein, Aetznatron, Aetzkali, sehr giftige chemische Verbindung, die zum Verseifen von Fetten benutzt wirb.

Seil, bicke gebrehte Flachs- ober Hanfschnur.

Seim, Bezeichnung für flüfsigen Honig ober Blütennektar.

Seitenstechen ist eine gewöhnlich harmlose Erscheinung, bie bei schnellem Laufen unb Springen beobachtet wirb. Nach kurzem Ausruhen geht bie Erscheinung von selbst roieber zurück. Tritt aber Seitenstechen ohne vor­herige körperliche Anstrengung auf, so kann es ein Zeichen sein für Rippenfellreizung, aber auch wenn babei noch yieber usw. besteht, für eine Lungenentzün- bung. Dann ist natürlich rasche­ster Arztruf geboten.

Sekrete finb bie Absonberungs» probukte ber Körperbrüsen, die bestimmten Zwecken dienen. Solche Sekrete sind Speichel, Galle, Magensaft, Schleim.

Sekretion, innere, s. innere Se- kretion.

Sekt, lat., Bedeutung: trocken, nicht ganz treffende Bezeichnung für Schaumwein. Sekt ist eigent­lich Trockenbeerwein, Likörwein ober am Stock getrockneter Trau­ben- wie Kanariensekt ober Jerez.

Schneidet Ihre Schere?

Jeber hat sich schon einmal über eine Schere geärgert, die noch nicht einmal einen Zwirnsfaden durchschneiden wollte. Bei einer guten Schere ist das anders. Sie läßt sich immer wieder schleifen. Und solche guten Scheren gibt es bei

J. V. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.