Landkreis Gießen.
an
R. R.
Oberheffen
oberen
das sind die
I
STER FEST
1480V
Ersfkla
Beu
Alle Os
^Sieleichi ^Auswahl
marschieren. Der Marsch wird an der Neuen Pe- stalozzischule vorbei über den Ludwigsplatz, Neuenweg, Seltersweg, Frankfurter Straße, Liebigftraße zum Bahnhof gehen. Unsere Gießener Volksgenossen werden dabei wieder einmal Gelegenheit haben, das vortreffliche, straff disziplinierte Marschieren der Ardeitsdiegstmänner zu sehen und ihren schönen Marschgesang Zu hören.
W,e das Deutsche Zrauenwerk arbeitet.
schufen, pflegten und hegten, wurde in wenigen Stunden ein Raub der Flammen. Die prächtigsten Stämme des schlagbaren Waldes bis zum Unterhol; und den neu angelegten Kulturen sind zerstört, ausgedorrte Waldwiesen schwelten aus, und der beste humusreiche Roden verbrannte nutzlos. Kein Vogel kann mehr Schutz in den Zweigen der Bäume finden. Kein Mensch kann sich hier mehr unter rauschenden Baumkronen im kühlen, duftenden Walde erquicken und Erholung von des Tages Last und Arbeit und Entspannung finden. Dem Wild ist ein Stück Heimat genommen.
Und so wiederholen sich alljährlich in fast allen deutschen Gauen diese entsetzlichen Waldbrandkata- strophen. Ein unermeßlicher Teil unseres Volksvermögens geht dabei verloren.
Und warum diese Katastrophen? Warum diese sinnlose Vernichtung schönsten deutschen Gutes? Ist es nicht bereits schlimm genug, daß durch tierische und pflanzliche Schädlinge Millionenwerte unseres Waldgutes alljährlich verloren gehen? Muß da der
»erbandes. Der n meister Haas, wir tzm Verdienste s ni Feuerwehrkrei tzabe. Er verspra bie Wehr zu leit« Zer Kameraden. a prad) seinen Dar mng aus. Die Ig M der neben Bi
WmWten de ßuedbora unb
, durch NMvvrir 'Schluß der 'Weise.
D?. O&fken'sJiiUkpÜ&Wißackn!
Gutes Rezept auf Seite S „Backen macht Freudei" Dr. Oetker-Rezeptbüch Preis 20 Pfg.
Wq nicht erhältlich gegen Einsendung von Marken vqd Qr. AQau.4t Oetker, Üielefeld
Wer sich böswillig weigert, an der Hilfsaktion teilzunehmen, macht sich strafbar. Denn der Schutz am deutschen Wald ist Dienst am deutschen Volk.
ald brennt!
Schuh dem Wald! - Dienst am Lolk!
Mensch durch unverantwortlichen Leichtsinn und strafbare Unachtsamkeit auch noch dem Verderb die Hand reichen und sich dem Vernichtungsfeldzug anschließen? Wie oft hat schon ein achtlos fortgeworfener Zigarettenstummel eine derartig verheerende Wirkung ausgelöst! Aber daran denken die meisten Menschen im Walde nicht, sie haben nichts Böses im Sinn, aber es ist doch so bequem und man denkt sich ja auch nichts dabei, wenn man das Streichholz unausgelöscht zwischen das dürre Geäst wirft, oder den Pseifenkopf ausklopft und die brennenden Reste zwischen ausgetrocknetes Laub fallen läßt. Und wie schön ist ein Picknick im Walde — das „Lagerfeuer" darf natürlich nicht fehlen. Wenn auch die „lächerlichen Bürokraten" Gesetze und Paragraphen geschaffen haben, um alle diese Dinge zu verbieten, so sind diese doch nur für die Dummen geschaffen, denn die ganz besonders Schlauen denken: „man kann schon, man darf sich nur nicht kriegen lassen."
Diesem Unwesen muh endlich gesteuert werden. Hier muh mit schärfsten Mitteln eingegriffen werden. Jeder Einsichtige sollte es sich zur Plicht machen. Leichtsinnige zurechtzuweisen. Für jeden sollte es nicht nur Gesetz, sondern eine Selbstverständlichkeit darslellen, in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober jedes offene Feuer dem Walde fernzuhallen und auch das anscheinend harmlose Pfeifchen wenigstens in dieser Zeit zu hause zu lassen. Er wird sehen, die würzige Waldluft bekommt ihm auch ohne 7U- fotin ganz prächtig!
Sollte aber trotzdem das Unglück hereinbrechen, so ist es Pflicht eines jeden, schnell und umsichtig einzugreifen und tatkräftig mitzuhelfen. Ein entstehendes Feuer kann oft leicht ausgetreten, oder mit grünen Zweigen ausgeschlagen werden. Fühlt man sich dem Feuer nicht mehr gewachsen, so rufe man Waldarbeiter und Spaziergänger zur Hilfe herbei und vergesse nicht, das nächste Forsthaus, oder die naheliegende Gemeinde von dem Brand in Kenntnis zu setzen.
Jeder ist verpflichtet, mitzuhelfen, um Unglück abzuwenden!
Schulgeldzuschlag für die
Klassen der Oberrealschule. Die Ratsherren sind mit den seitherigen Sätzen, die bei den drei oberen Klassen einen Zuschlag von monatlich 5 Mark für hiesige und 6 Mark für auswärtige Schüler auch für 1937/38 vorsehen, einverstanden.
Reinigung der Straßen. Sofern der seitherige Unternehmer, dessen Vertrag am 31. März abläuft, eine Erneuerung des Vertrages nicht wünscht, soll die Arbeit zu den gleichen Bedingungen (350 Mark für zweimal wöchentliches Reinigen der städtischen Straßenteile und Plätze) ausgeschrieben werden.
Anstellung eines städtischen Baurn- w a r t e s. Hierzu sind annähernd 30 Bewerbungen eingegangen, zum Teil auch aus andern Orten. Die Angelegenheit wird in die nichtöffentliche Sitzung verlegt.
Anlage einer Maulbeerpflanzung. Es soll hier eine derartige Pflanzung angelegt werden, die 1000 Pflanzen umfaßt. Man hält ein Wiesengrundstück im Brunnental hierfür als geeignet.
Ve r k e h r s b e s chr ä n k u n g in der Marktgasse. Ueber die unzulänglichen Verhältnisse dieser engen Straße ist man einer Meinung. Während einzelne Ratsherrn nur ein Parkverbot fordern, sprechen sich andere für eine Einbahnstraße aus, deren Verkehr in der Richtung Höfetränke nach Marktplatz gehen soll.
50 Jahre landwirtschaftlicher Konsumverein Beuern,
< Beuern, 21. März. Der Landwirtschaftliche Konsumverein Beuern hatte seine Mitglieder zur Feier des 5 0jährigen B e- st e h e n s des Vereins in den Saal von Sommer- lad eingeladen. Ortsbauernführer Hermann begrüßte mit herzlichen Worten die Mitglieder und die Gäste. Er gedachte dann der im vergangenen Jahre verstorbenen sechs Mitglieder, deren Andenken in der üblichen Weise geehrt wurde.
Direktor Schwalb erstattete sodann den Jahresbericht, der erkennen ließ, daß die Genossenschaft im vergangenen Jahre eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen konnte. Es war ein stets steigender Um- satz festzustellen, in dem das Vertrauen der Mitglieder zur Genossenschaft seinen Ausdruck fand. Der Umsatz belief sich im Jahre 1936 auf 192 000 Mark, etwa 30 000 Mark mehr als im Jahre 1935. Der Reingewinn belief sich auf 853 Mark. Die Genossenschaft zählt gegenwärtig 183 Mitglieder. Rechner August Ranft gab die Bilanz bekannt. Der Vorschlag des Vorstandes über die Verteilung des Reingewinnes fand die Billigung der Versammlung. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Im weiteren Verlaufe der Versammlung hielt Herr Fritz von der Bäuerlichen Warenzentrale einen Vortrag über I die Aufgaben der Genossenschaften innerhalb des
Absch>edsfe»er in der Logischen pr.vat-tzandeisschuie.
Die Schüler der Zwei-Jahresklassen B 1 und B 2 der Voglschen Privat-Handelsschule feierten nach ihrer bestandenen Reifeprüfung in kameradschaftlicher Weise den Abschied von der Schule. Die Kapelle Einbrodt lockerte mit ihren abwechselungsreichen Darbietungen die Veranstaltungsfolge auf. Nach Begrüßungsworten des Schülers Fr. Ära tz, der zugleich die Leitung der Veranstaltung dem Lehrer Seitz übertrug und einem frisch vorgetrage- genen Sinngedicht, bewies Kratz auch seine Fertigkeiten im Klavierspiel.
In besinnlicher Art gab der Leiter der Schule, Diplom-Kaufmann Heyder einen Rückblick auf die Freuden und Leiden der zwei Schuljahre. Anschließend gab er noch einen Ueberblick über die kurz vor der Feier ihres 25jährigen Jubiläums stehenden Schule. Der Besitzer der Handelsschule, Herr Vogt, stellte den Schülern und Schülerinnen die ernste und große Arbeit dar, die in der Schule für die Schüler und für die deutsche Wirtschaft geleistet wurde. Mit Stolz konnte er von den Tausenden von Schülern, die durch die Anstalt gingen, berichten und von dem Gemeinschaftsgeist sprechen, der Schüler und Lehrer und die Vogtsche Schule derart verbinden, daß heute schon Kinder der ehemaligen Schüler zum Unterricht kommen. Mit Dan- kesworten an den Leiter Heyder und die Lehrerschaft für ihre Arbeit und guten Anregungen verband Herr Vogt auch die besten Wünsche für die Zukunft der Scheidenden, die durchweg alle bereits eine Stellung haben. Die beste Maschinenschreiberin, Frl. L i tz i u s, die 380 Anschläge fertig bringt, Zeigte ihre Vielseitigkeit auch auf dem Klavier.
Berufsberater Leucht gab den angehenden Kaufleuten viele praktische Anregungen auf Grund seiner reichen Erfahrungen. In freundschaftlicher Art verwies er die jungen Menschen auf die großen Aufgaben, die ihnen der Beruf und das Leben stellt und ermahnte sie, sich tapfer und zäh zu bewähren. Das „Gießener Lied" beendete den ersten Teil der Feier, an den sich noch ein frohes Beisammensein anschloß.
Gießener Wochenmarktpreise.
* G i e ß e n, 23. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, XA kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11/., Klasse D 10%, ungezeichnete 10, Wirsing, % kg (gelb) 12, (grün) 16 bis 20, Weißkraut 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12 Pf., % kg 1 bis 1,20 Mk., Tomaten, 70 bis 75 Pf., Zwiebeln 10 bis 14, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,65 bis 3,80 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 45 Pf., Birnen 15 bis 30, Zwetschenhonig 50, Suppenhühner 80 Pf. bis 1 Mk., Blumenkohl, das Stück 30 bis 45 Pf., Salat 20 bis 30, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 15
*
LPD. Parken im Walde verboten. Autoausflüge finden vielfach an einem idyllischen Waldplatz ihr Ende. Es sei Deshalb daran erinnert, daß auf Grund von Verordnungen im Rahmen des preußischen Feld- und Forstpolizeigesetzes das Parken im Walde verboten Ht. Erst jüngst hat das Kammergericht (Juristische Wochenschau, Heft 12) einen Autobesitzer wegen verbotenen Parkens im Walde verurteilt. Er hatte seinen Kraftwagen im Walde 2 bis 3 Meter von einem Gestellweg entfernt aufgestellt und sich dann in der Nähe zu fröhlichem Picknick niedergelassen. Das Kammergericht wies ihn darauf hin, daß das Parken nur auf öffentlichen Wegen gestattet ist.
wi
L-l
fett'
El Ml'
kLÄch-r
I *
Gemeinschastsempfang des Landvolkes. \
HermannGöringsprichtDienstag,18.3VUhr, ; über alle deutschen Sender.
NSG. Wie bereits angekündigt, wendet sich der : Beauftragte des Führers für den Dierjahresplan, Ministerpräsident Hermann Göring, am heutigen Dienstag in einer bedeutsamen Rundfunkrede an das deutsche Landvolk. Wichtige Teilabschnitte der Erzeugungsschlacht für unsere Ernährungssicherung und ihre Regelung im zweiten Dierjahresplan werden das Fundament der Ausführungen Görings bilden und somit die Anteilnahme des gesamten Volkes beanspruchen. Die Uebertragung der Rede wird durch sämtliche deutsche Sender durchgeführt.
In allen Dörfern des Gaues Hessen-Nassau sind umfassende Vorkehrungen getroffen worden, um einen Gemeinschaftsempfang durchzuführen. Als endgültiger Zeitpunkt der Uebertragung wurde Dienstag nachmittag 18.30 Uhr feftgelegt.
VerdunkelungöübungimKreiöGcholten
O Schotten, 23. März. Am gestrigen Montagabend fand im gesamten Kreis Schotten eine Verdunkelungsübung statt. Unter Leitung von Regierungsrat Schwan erfolgten Rundfahrten in einer großen Zahl von Autos in verschiedenen Richtungen durch den Kreis Schotten. Eine Fahrt ging über Schotten, Breungeshain, Sichenhausen, Hartmannshain, Gedern, die andere Fahrt über Ulrichstein, Freienseen, Laubach nach der anderen Seite des Bezirks. Die Papierfabrik Ober-Schmitten wurde besichtigt. Ueberall wurde festgestellt, daß die Verdunkelung, wie auch die eingeschränkte Beleuchtung ausgezeichnet funktionierten. Die Bevölkerung ist, wie überall bemerkt werden konnte, durchweg sehr gut geschult und hat volles Verständnis für die großen Aufgaben des Luftschutzes. Im Kurhaus „Vogelsberg" zu Schotten fand die Schlußbesprechung mit der Kritik über das Ergebnis der Verdunkelung statt, bei der verschiedene Vertreter das Wort ergriffen und mit Befriedigung betonten, daß die Verdunkelungsübung im Kreis Schotten ein voller Erfolg war.
In Schotten selbst war die Organisation ebenfalls musterhaft. Die eingeschränkte Beleuchtung begann mit einbrechender Dunkelheit. Punkt 20 Uhr setzte die vollständige Verdunkelung auf besondere Signale hin ein.
Ratherren -Sitzung in Grünberg.
+ Grünberg, 20. März. Hinsichtlich der Feldbereinigung konnte der Bürgermeister nach Auskunft bei der zuständigen Behörde mittei- len, daß nach dem vorgesehenen Arbeitsplan die Bereinigung für die Gemarkung so durchgeführt wird, daß im Herbst 1941 mit der Zuteilung der neuen Grundstücke gerechnet werden kann.
Der Wald brennt. Lichterloh schlagen die Flarn- men empor — ein einziges Flammenmeer. Rauch- chwaden steigen zum Himmel empor und künden weithin das entsetzliche Unheil. Menschen hasten mit Pickel, Beil und Schippe umher,, von allen Seiten kommen in rascher Fahrt Hilfszüge und von fern ertönt bereits das Signal der herannahenden Feuerwehr. Und schon ist sie da! In Eile werden die Schläuche von der Trommel gerollt, und bald liegt eine mehrere hundert Meter lange Leitung bis zur nächsten Wasserstelle an einem Bach. Und da zischt es bereits. Gewaltige Wassermengen werden in die hoch auflodernden Feuergarben geschleudert. Während sich dicke Dampfwolken aus dem Feuermeer lösen, hallt weithin der scharfe Schlag der Axt. 100 Meter vor der Bandstelle werden schnell Graben gezogen. Rasch entsteht ein Wall gegen das erbarmungslos sich weiterfressende Element. Hier gilt es mit allen zur Verfügung stehenden Kräften bis zum Aeußersten zu kämpfen. Diese Bastion muß gehalten werden, um der verzehrenden Glut Trotz zu bieten und endlich Herr des grausigen Schauspiels zu werden. Noch tagelang qualmt und schwelt der vernichtete Wald. Trostlos ragen verkohlte Stämme als kümmerliche Reste eines stolzen Waldes anklagend empor. Ein schauriger Anblick!
Was Generationen mit Blühe und Arbeit
Vierjahresplanes. Oberrevifor Harkmann (Gießen) sprach ferner über die Entwicklung und die Aufgaben einer Genossenschaft und über ihre Unentbehrlichkeit im Wirtschaftsleben der Gegenwart. Er ermahnte die Mitglieder zu genossenschaftlicher
den) festzustellen.
"Y" Watzenborn-Steinberg, 22. März. Der hiesige Obst- und Gartenbauvereii, hielt bei Mitglied Ludwig S ch m a n d t seine Jahreshauptversammlung ab, in der zunächst des verstorbenen Mitglieds Johann Schmitt gedacht wuede. Anschließend sprach der Vorsitzende Lehrer Rätter über Den Obstbau im Rahmen des Dier- jahresplanes. Rechner Heinrich Schmandt gab den Kassenbericht bekannt, der mit einem Guthabei, abschloß. Die Kelter des Vereins wurde von den Mitgliedern stark in Anspruch genommen. Es konnten 511 Liter Süßmost her gestellt werden. Im weiteren Verlaufe der Versammlung legte Lehrer R ö t - t e r sein Amt nieder und übertrug dem neuen Vorsitzenden, Gärtner Häuser, die Vereinsgeschäfte. Ortsbauernführer Schäfer dankte dem bisherigen Vorsitzenden für feine zielbewußte Arbeit. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Verein sich auc£i unter der neuen Leitung weiter aufwärts entwickeln möge. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurde beschlossen, im Herbst eine Ausstellung durchzuführen. Bei der Verlosung wurde jedes Mitglied mit einem Preis bedacht.
cxd Eberstadt, 22. März. Die hiesige Bezugs- und Absatzgenossenschaft hielt im Gasthaus „Zum Adle/' ihre Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Ernst von Di em ar begrüßte die Mitglieder. Der Rechner Wilhelm Schneider erstattete den Kassenbericht, der einen U eberschuß aufmies. Die Bilanz wurde gutgeheißen, dem Rechner, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Die Genossen- schäft zählt 111 Mitglieder. Aus dem Geschäftsbericht ging hervor, daß durch die Genossenschaft 3520 Zentner Düngemittel (498 Zentner mehr als im Vorjahr), 2188 Zentner Futtermittel (952 Zentner mehr als im Vorjahr) und 264 Zentner Saatgut (82 Zentner mehr als im Jahre 1935) und 458 Zentner Kohle bezogen wurden. Durch die Genossenschaft wurden außerdem 2980 Zentner Wintergetreide abgesetzt. Der angeschlossene Konsumverein hatte einen Warenumsatz von 20 695 Mark Ver- kaufswert zu verzeichnen. Die ausscheidenden Vor- standsmitglieder P. Görlach, Heinrich Müll e r und Georg Schmandt wurden wiedergewählt, für das Aufsichtsratsmitglied Willy Bender murbt August Felsing gewählt. Nach einer regen Aussprache fand die Versammlung ihren Abschluß.
5 Allendorf a. d. L d a., 22. März. Der non der hiesigen Ortsgruppe der NS. -Frauenschaft im Saale der ersten Schule veranstaltet? Heimabend war sehr gut besucht. Nach Eröffnung des Abends durch ” die Ortsgruppenleiterin Frau Strack, wurden Kostproben verschiedener Eintopfgerichte — hergestellt unter dem Gesichtspunkte größtmöglicher Sparsamkeit — mit den notwendigen Erläuterungen über die Zubereitungs- weise, herumgereicht, die ungeteilten Beifall fanden. Nach Bekanntgabe verschiedener geschäftliche: Angelegenheiten durch die Vorsitzende wurden di?
;S38,23 Wt !id OtofeuerM L Mr an der Mseuerwehrinan Hid über wichtige reiftet Mag el f LWktik. Infolge
Jahre in Älter, [en einige Aemter DMvidmdmeister
W. der el DMffen wird, en bien seitherigen Meinhard Haas, branhmeifter Hern meite Kommandc wurde zum Ehre! bie langjährigen 2 ssarl Becker und Mstmdsmitgliede, ,short auch weiter ttenfo verbleibt e
Rainen. Reuest tarnen. »Eßiefo‘B Kunstse
großer G’rnitu v°Merei KtOrsele »Felina« dcn neue’s ;Herren.
Se'bMb,
Treue.
Im Zusammenhang mit dem 50jährigen Bestehen der Genossenschaft überreichte Oberrevifor Hart- mann dem Direktor eine Ehrenurkunde. Direktor Schwalb sprach anschließend über die Geschichte der Genossenschaft und wies auf die mannigfachen Einrichtungen hin, die den Mitgliedern zur Der- füqung stehen. Lagerhalter Pfeiffer richtete noch einige Worte an die Frauen der Mitglieder und forderte sie auf, sich stets bewußt zu sein, daß ihnen eine große Aufgabe im Kampf gegen den Verderb zugewiesen fei. v ,
Der weitere Verlauf des Abends brachte nach einer Kaffeepause musikalische Darbietungen der Kapelle Sommer lad. Die Geschwister Sommer- ; lad sangen unter Begleitung ihres Großvaters (Violine) drei zweistimmige Lieder, die regen Bei- fall fanden. Gemeinschaftlich gesungene Volkslieder trugen zur weiteren Unterhaltung bei.
△ Großen-Linden, 21. März. Im Saal- 6au der Wirtschaft „Rebstock" veranstaltete die Ob er klasse unserer Volksschule ihre Entlassungsfeier. Der Klassenlehrer Reinheimer begrüßte die Versammlung. Im Mittelpunkt der Feier stand eine Reihe flott gespielter Theaterszenen, die zeigten, wie zwei schulentlassene Jungen auf großer Fahrt ihr Vaterland durchwandern und dabei seine Herrlichkeiten erleben. Rektor Siegfried wies in seiner Ansprache die jungen Menschen eindringlich auf ihre Pflichten gegen Volk, Führer und Vaterland hin. Mehrstimmige Chöre und Gedicht- vorträge umrahmten die Feier, die der Rektor in üblicher Weise schloß.
I Großen-Linden, 22. März. Am Sams» tag hielt die hiesige Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft ihre Generalversammlung bei Gastwirt Faber ab. Direktor Lang erstattete einen ausführlichen Jahresbericht. Der Mitgliederstand ist durch Ab- und Zugang derselbe geblieben-, er beträgt 183 Mitglieder. Der Umsatz an Handelsdünger ist zurückgegangen, dagegen ist der Ankauf von Futtermitteln wesentlich gestiegen. Rechner Pirr gab die Jahresbilanz bekannt. Der Vorschlag des Vorstandes über die Verteilung des Reingewinns fand die Billigung der Versammlung. Aus dem Vorstand schied aus Ludwig Vel- t e n XII., aus dem Aufsichtsrat Karl Faber III. und Ludwig Luh IX., die einstimmig wiedergewählt wurden. Es fand dann noch eine Aussprache über verschiedene Punkte statt.
s. Lang-Göns, 22. März. Die Untersuchung des Rindviehs, Die schon seit einigen Wochen im Gange ist und unter Leitung des hiesigen Tierarztes W. Mehl durchgeführt wird, geht ihrem Ende entgegen. Es wurde von jedem Tiere eine Blutprobe genommen, um die Trager einer bestimmten ansteckenden Krankheit (Derkal-
Die Mitglieder der Frauenschaft und des grauem wertes Der Ortsgruppe Gießen-Nord vereinten sich zu einem Gemeinschaftsabend im Cafö Leib. Die Leiterin, Frau S t a n d f u ß , sprach einleitend vom Deutschen Frauenwerk als der großen, gemeinsamen Heimat aller deutschen Frauen, gleichgültig, wo und in welcher Arbeit sie stehen. Sie gab einen Bericht über Die fünf Arbeitsgemeinschaften und betonte den Sinn ihrer Arbeit: die gegenseitige Erziehung und Das Gemeinschaftserlebnis.
Das gemeinsam gesungene LieD „Der Wimer ist vergangen", Das Gedicht „Lenzfuge" aus den Liedern der Stille von Martin v. Katte, Worte von der jungen Kraft, Die immer wieder ans Licht empordrängt, und das Gedicht „Deutsche Ostern" leiteten über zu Dem Vortrag von Fräulein Fisch, der Gruppenleiterin Der Arbeitsgemeinschaft „Kultur, Erziehung, Schulung" über „Deutsches Brauchtum um Ostern". Sie erzählte von altgermanischen Bräuchen, von Den Osterfeuern, vom Besprengen der Fluren mit geweihtem Wasser und vom Eierwerfen und Eierrollen, und zeigte Die enge Verwandtschaft mit Den heutigen Bräuchen.
Den Abschluß Des Abends bildete eine Singstunde mit Herrn Simon, Lehrer an Der Schillerschule, mit seinen Blockflötenkindern. Gemeinsam rourDe gesungen und gespielt „Erde schafft das Neue" und zwei Frühlingslieder. Dann spieUen Die Kinder eine Blockflötenmusik von Grieger. Reicher Beifall belohnte das gute, fleißig geübte Zusammenspiel, — dem die Kinder selbst ihre Helle Freude hatten.
1987 A


