Ausgabe 
23.2.1937
 
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Oberheffen

Kundgebungen der Deutschen Arbeitsfront

Vorverkauf: Hapag-Re.sebüro Dr. Kreger, Seltersweg

uic IVU.JCH mnn, kinderlieb ist und

Heuchelheim, Hausen, den 23. Februar 1937.

1240D

Dank aus.

Gießen, den 22. Februar 1937,

0861

StadttheateH

3m Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Fischer und Frau.

Gestern abend ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Urgroßmutter und Tante

Für die liebevollen Teilnahmebezeugungen, die uns beim Heim­gang unserer unvergeßlichen

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es versteht, die Arbeiteni. Haus­halt unter An­leitung derHaus- frau selbständig auszuführ., geg. Vergütung für sofort gesucht.

Schr. Eilang. u. 1231va.d.G.A.

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Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25 Februar, 14 Uhr vom Trauerhause, Marktstraße 4, aus statt

das dem Vaterland gebrachte Opfer den Hinterblie. denen der Gefallenen zu übergeben. Im Anschluß daran gedachte die Versammlung der Helden mit dem Liede vom guten Kameraden.

Im zweiten Teil seiner Gedächtnisansprache schil. derte Lehrer P l o ch als Urbild der deutschen Kämpfer den unvergeßlichen Walter F l e x, der auf der Insel Oesel gefallen ist, der damit auch ein Vorbild wurde für die Kämpfer des Dritten Reiches.

Etliche Gedichtvorträge von Schülern verschönten den Abend, unter denen besonders bemerkenswert zwei Gedichte des Heimatdichters Friedrich Brück waren. Den Dank aller Beteiligten brachte zum Schluß der Stützpunktleiter Rinker zum Aus­druck und betonte, daß das Heldenbuch in keinem Haufe der Gemeinde fehlen dürfe. Mit einer Huldi­gung an den Führer schloß die erhebende Feier unter den Klängen der Nationalhymnen.

Landkreis Gießen.

£ Heuchelheim, 23. Febr. Unser Mitbürger Zimmermeister Karl B e b l i n g wird morgen 75 Jahre alt. Der hochbetagte Mann, der durch seine berufliche Tätigkeit auch über seine engere Heimat hinauskam, erfreut sich allgemeiner Be- liebtheit und auch heute noch guter Gesundheit. Sein Zimmergeschäft gründete er 1887. Er kann in diesem Jahre auf ein 50jähriges Bestehen seines Gefchäfts zurückblicken.

Feierliche llebergaoe des Nomienrother Heldenbuches.

csd Nonnenrot h, 21. Febr. In feierlicher Handlung wurde heute das vom hiesigen Lehrer Ernst Ploch verfaßte Heldenbuch der Oeffentlichkeit übergeben. Neben der zahlreich erschienenen Gemeinde waren Angehörige der Gefallenen von nah und fern gekommen. Nach einer kurzen Begrüßung eröffnete das von Wilhelm Köhler, dem Sohne von Phi­lipp Köhler- Langsdorf, gespielte Händelsche Largo die Feier. Danach wurden die Namen der gefallenen Helden des Dorfes bei präsentiertem Ge­wehr und gesenkten Wimpeln verlesen. Der gesang­lichen Teil der Feier wurde bestritten von Lehrer Dietrich-Gießen, vom Gesangverein mit dem Liede:Nun schweige jeder von seinem Leid", und von der Schuljugend. In seiner Gedenkansprache ging Lehrer Ploch von dem Gedanken des Opfers aus, der den heutigen Gedenktag im gan­zen Reiche beherrscht und schloß diesen Teil der Feier ab mit der Verlesung eines Lebensbildes aus seinem Heldenbuche.

In anerkennenden Worten über das geschaffene Werk, das Volkstumsarbeit im edelsten Sinne fei, grüßte Heimatdichter Georg Heß- Leihgestern die Versammlung namens des Landschaftsbundes für Volkstum und Heimat. Seine Aufgabe war es danach, das Heldenbuch mit Worten des Dankes für

Frauen vom Jahrgang 188? morg. Mittwoch, nachmitt. 3 Hör, ZusMenhDlI in der Wirtschaft

BÖnsel i236D Hammstraße.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Hörr I.

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Frau Katharina Hörr Wwe.

geb. Gorr

nach kurzer Krankheit im 85. Lebensjahr sanft entschlafen.

Ortsgruppe Nord im Cafe Leib.

Die Deutsche Arbeitsfront vereinigte am Sams­tagabend viele Mitglieder zu einer Kundgebung im Cafö Leib. Nach der Fahneneinbringung, kurzer Begrüßung und dem gemeinsam gesungenen ersten Vers des LiedesSiehst du im Osten das Mor­genrot", sprach der

Kreisobmann der DAF Hermann Wagner.

Er sagte u. a.: Millionen Deutsche ständen in der Bewegung und dienten damit Deutschland. Das alles geschehe im unerschütterlichen Glauben an Deutschlands Zukunft, im Glauben an den Führer und seine große Mission. Mit dem Führer sei eine durchgreifende Wandlung in das deutsche Volk ge­kommen. Die nationalsozialistische Revolution sei nicht im Organisatorischen steckengeblieben, wie manche Revolution vorher. Sie ergriff den Men­schen ganz.

Im großen Werk des Führers sei die Schaffung der Deutschen Arbeitsfront ein wichtiger Abschnitt. Mit ihr gelang die Befriedung der deutschen Wirt­schaft, die dem verhängnisvollenfreien Spiel der Kräfte" entrissen wurde. Die Gewerkschaften muß­ten zerschlagen werden aus einer völkischen Not­wendigkeit heraus. Es sei eine starke Gemeinschaft gebildet worden. Der Begriff der sozialen Ehre sei auf dem Wege, zu einem ganz verstandenen Be­griff zu werden. Betriebsführer, Gefolgschaft, Be­triebseinheit usw. seien Wirklichkeit geworden. Der Betriebsführer müsse elfter Vertrauensmann und Kamerad im Betrieb sein. Jedes Gefolgschaftsmit­glied müsse sich dessen bewußt sein können, daß der Betriebsführer auch für ihn ein Ohr habe. Neben dem Betriebsführer solle aber auch nicht mehr der Nur-Arbeitnehmer" stehen, sondern der Mensch, der sich mit seiner ganzen Arbeitskraft der Volks­gemeinschaft verpflichtet fühlt. Aus dem Zusam­menspiel aller Kräfte müsse die Gemeinschaft des Betriebes wachsen. In seinen weiteren Darlegungen sprach der Kreisobmann noch über den Begriff der sozialen Ehre und betonte, daß es eines Tages dahin kommen werde, daß jener, der gegen die soziale Ehre verstoße, wie ein Geächteter sein werde.

Die Wirtschaft dürfe nicht mehr dasSchicksal" unseres Volkes sein, wie es früher von den Juden gar zu gern dargestellt wurde. Die Wirtschaft müsse unser Diener sein. Alles, was in unseliger Zeit in der deutschen Wirtschaft zerstört worden sei, werde wieder aufgebaut, und noch mehr dazu. Der Be­griff Wirtschaft werde wieder zu seiner ursprüng­

lichen BestimmungWerte schaffen" zurückgeführt. Wo der böse Wille anderer es verhindern wolle, daß der deutsche Mensch Werte schaffen könne, werde die deutsche Intelligenz einsetzen und die Voraussetzungen dafür geben. Der unerschütterliche Glaube an den Führer werde die großen Aufgaben erfüllen lassen, die uns gegeben sind, und was uns selbst zu erfüllen nicht mehr möglich sei, werde der nächsten Generation gelingen.

Die Kundgebung wurde nach dem mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag in üblicher Weise geschlossen.

Ortsgruppe Ost im Schützenhaus.

Die Ortsgruppe Ost vereinigte viele Mitglieder zu einer Versammlung imSchützenhaus". Die Einbringung der Fahnen, das gemeinsam gesun­gene LiedVolk ans Gewehr" und eine kurze Be­grüßungsansprache des Ortsgruppenwalters Götz leiteten den Abend ein.

verwaltungssiellenleiler Schmidt sprach dann über die Deutsche Arbeitsfront. Er umriß dabei die Leistungen der verschiedenen Aem- ter in der DAF., deren Ziele darauf gerichtet seien, die Lage des arbeitenden Volksgenossen von Grund auf zu verbessern. Insbesondere seien die Bemühun- gen der DAF. darauf gerichtet, der Volksgesund­heit zu dienen. Nach Ermahnungen zu weiterer treuer Mitarbeit schloß der Redner seine Ausfüh­rungen mit der ParoleWir alle helfen dem Führer!"

Nachdem die Kapelle der Betriebsgemeinschast der Heil- und Pflegeanstalt mit guten musikalischen Darbietungen aufgewartet und damit große Freud? bereitet hatte, sprach Verwaltungsstellenlekter Schmidt noch über verschiedene verwaltungs­technische Einzelheiten der Arbeitsfront und stellte dabei besonders heraus, wie in der DAF. durch verantwortungsbewußte Arbeit Reserven geschaffen werden können, die der Besserung der Lage des arbeitenden Volksgenossen zugute kommen. Bereits jetzt sei es gelungen, Reserven in Höhe von 300 Millionen Mark zu schaffen, eine Leistung, die bei der Mißwirtschaft der früheren Gewerkschaften kaum je erreicht worden sei.

Ortsgruppenwalter Götz dankte dem Redner und gedachte dann noch der Gefallenen des Welt­krieges und der Opfer der Bewegung um Deutsch- lands Erneuerung. Das LiedIch halt' einen Ka­meraden", das Horst-Wessel-Lied" und dasSieg- Heil" auf den Führer beschlossen die Kundgebung.

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men Katzen sind manchmal ebenso schlimm dran bei ihren Freunden wie bei ihren Feinden. Neu­lich haben wir wieder zwei solche Elendsnester aus­genommen. Eine mehr als merkwürdige alte Frau hauste mit 20 Katzen in einer Holzbaracke; das sollte ein Katzenheim sein. Verschmutzt, verseucht grauenhaft!

Andere Katzenfreunde nahmen unentwegt Tiere bei sich auf; 12 in einer Stube haben wir auch schon gefunden. Eine krankhafte Verirrung, weiter nichts; aber weil diese Leute von Tierschutz reden, wird uns so etwas auf unser Konto geschrieben und schadet unserer Sache mächtig. Manche ,Tier- schützer^ tun den Tieren viel Böses."

Ach, ja das stimmt!"

Er stand auf, um zu gehen.

Aber im ganzen, Herr B...., ist es doch jetzt leichter, etwas im Tierschutz zu erreichen, als früher? Das schöne neue Gesetz wirkt sich doch wohl schon aus?"

Ganz gewiß. Nur arbeitet ein neues Gesetz nicht blitzschnell und auch nicht automatisch; das beste Gesetz bleibt fast unwirksam, wenn sich nicht genug Menschen um seine Durchführung bemühen. Es hat reichlich unvorbereitete Menschen vorgefunden! Da­her wirkt es nicht so stark, wie manche glauben. Aber es gibt uns eine gute Handhabe für unseren Kampf."

Unser Gespräch war zu Ende. Er verließ das Haus und verschwand im Gewühl der Straße.

Aus aller Welt.

Die Zlüffe steigen!

Da der höchstschiffbare Wafserstand und Pegel zu Frankfurt überschritten ist, wird die Schiffahrt auf der Mainstrecke unterhalb Offenbach gesperrt. Pegelstand Frankfurt Montag 3,52 Meter, Diens­tag voraussichtlich an 4 Meter.

Die Rheinstrombauverwaltung Koblenz hat den amtlichen Hochwasser-Meldedienst für die Rheinstrecke unterhalb Bingen eröffnet. Die heftigen Niederschläge der letzten Tage haben ein starkes An­steigen des Rheins und seiner Nebenflüsse zur Folge gehabt. Der Rhein steigt zur Zeit stündlich um 1 bis 2 Zentimeter.

Die meisten Nebenflüsse des Rheins mel­de wetteres Ansteigen durch neue Regenfälle in Ver­bindung mit Schneeschmelze. Die Lahn steigt stünd­lich um 4 bis 6 Zentimeter. Die M o s e l, die für die Wasserführung des Rheins von besonderer Bedeu­tung ist, zeigte Montagvormittag fallende Tendenz. In den Nachmittagsstunden war aber erneutes An­steigen festzustellen, und zwar stündlich um 2 Zenti­meter. Die Flüsse und Bäche der Eifel sind stel­lenweise Über die Ufer getreten.

Der Alpenveremskarlograph Viersack tödlich verunglückt.

Der bekannte Kartograph des Deutschen und Oester- reichischen Alpenvereins, Johann Ferdinand Bier­sack, ist auf einer Schitour im Fotschertal oberhalb der Kemater Alm tödlich verunglückt. Er trat beim Abstieg vom Schafleger Kogel ein Schnee- brett los, wurde in die Tiefe gerissen und verschüt­tet. Sein Begleiter nahm sofort die Suche nach dem Verunglückten auf. Er konnte in kurzer Zeit gebor­gen werden. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. Biersack hatte seinen Wohnsitz in Hanno­ver. Als Kartograph des Alpenoereins hat er sich einen ganz hervorragenden Ruf durch neuartige mo­derne Kartenwerke erworben. Unter anderem hat er die Neuausgabe der Karte von Nanga Parbat durch­geführt und im letzten Sommer Dermessungsarbei- ten in den Etztaler und Stubaier Alpen durchge­führt.

Riesenbetrug mit Dersorgungsgeldern in Danzig.

Die Große Strafkammer in Danzig verurteilte den ehemalig beim Senat beschäftigten Walter Karpe wegen Betruges zu einer Gefängnis­strafe von drei Jahren. Die Mitangeklagten Arthur Krüger und Paul G e tz l a f f wurden zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis bzw. zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verur­teilt. Karpe war 1930 bis 1935 bei dem staatlichen Versorgungs- und Pensionsamt in Danzig be­schäftigt. Mit dem inzwischen durch Selbstmord ge­endeten Inspektor Kroll hatte Karpe eine Summe von 40 000 Gulden in der Weise veruntreut, daß er Versorgungsberechtigten, so auch dem Mit-

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angeklagten, das Doppelte, ja Dreifache der ihnen zustehenden Beträge jahrelang anweisen ließ und sich hohe Anteile von den zu viel gezahlten Be­trägen sicherte. Die noch auf freiem Fuß befind­lichen Angeklagten wurden sofort verhaftet.

Schweres Autounglück bei Potsdam.

Ein schweres Autounglück ereignete sich auf der BerlinLeipziger Chaussee zwischen den Orten Seddin und Michendorf unweit der Potsdamer Stadtgrenze Der schwere Personenkraftwagen einer Zwickauer Autofirma, der sich mit sechs Insassen auf dem Wege nach Berlin befand, fuhr auf einen Holzwagen mit solcher Wucht auf, daß sich die Bretter durch das Innere des Personenwagens bohr­ten. Hierbei wurden zwei Personen getötet, drei Personen schwer und die sechste Person leichter verletzt. Das Unglück soll durch dichtes Schnee­treiben verursacht worden sein.

Chinesische Rauschgiftschmugglerbande ausgehoben.

In Zusammenarbeit mit der japanischen Konsu­larpolizei ist es den örtlichen chinesischen Behörden gelungen, das bisher größte Rauschgifthänd- lernest auszuheben. Insgesamt wurden 28 Per­sonen verhaftet, darunter ein koreanischer Wirt, der den japanischen Behörden ausgeliefert wurde. Die 27 Chinesen wurden den chinesischen Behörden ausgeliefert und sehen strengen Strafen entgegen. Nach den am 1. Januar wirksam gewordenen Ge­setzen steht auf Rauschgiftschmuggel sogar die Todes­strafe, die unter gewissen Bedingungen obligato­risch ist.

Folgenschwere Explosiion in einem Eleklrowerk.

Im Elektrowerk Weisweiler bei Eschweiler (Rheinprov.) kam es zu einem Explosions- Unglück, bei dem ein Meister und ein Arbeiter den Tod fanden. Zwei Arbeitskameraden erlitten schwere Verletzungen, während sieben weitere mit leichteren Verwundungen davonkamen. Bei den Verletzungen handelt es sich in der Hauptsache um Verbrennungen. Der Sachschaden ist nicht bedeutend.

Büchertisch.

Zeitungskatalog 1937 des Reichs- verbandes der deutschen Werbungs­mittler e. 23., Berlin W 8. (32.) Der Katalog bringt eine auf den neusten Stand ergänzte Zu­sammenstellung der gesetzlichen Grundlagen des Anzeigengeschäfts und zum erstenmal in der amt­lichen Form die Gebührenordnung im Werbewesen, so daß die Gebühren für Werbeberatung und Ge­brauchsgraphik nun auch im Katalog zu finden sind. Die aus früheren Jahrgängen her bekannten sehr instruktiven Landkarten sind dem heutigen Stand des Zeitungswesens nach Möglichkeit ange­paßt worden. Die Zeitungen sind gegliedert nach Ländern und Provinzen und in alphabetischer Reihenfolge nach Städten ausgenommen roortten. Ein besonderer Teil umfaßt die deutschen Zeit­schriften und Kalender. Auch die wichtigsten Blät­ter des Auslandes sind ausgenommen worden. Der reichhaltige Anzeigenteil ist übersichtlich geordnet und gibt erschöpfend Auskunft über den besonderen Charakter eines jeden hier vertretenen Blattes.

211 a Zeitungskatalog 1937. Verlag Ala Anzeigen Aktiengesellschaft, Berlin W. 35. 62. Jahrgang. (33) Die Ala hat den Geschäftsfüh­rer des Werberates der deutschen Wirtschaft Dr. von Braunmühl gewonnen für eine Behandlung der Forderungen des Werberates zum Werbeinhalt und zu den Werbearten. Hier werden die Fragen be­antwortet, wie im Einzelfalle geworben werden kann, ob eine Werbung verboten oder erlaubt ist. Der Katalog als solcher gibt erschöpfende Auskunft über Erscheinungsweisen, Anzeigenpreise, Nachlässe, Auflagen, Satzspiegel usw. Das Werbegesetz mit sämtlichen Durchführungsbestimmungen ist wieder­um ausgenommen worden. Neu ist die Veröffent­lichung der Normformate und ihre Anwendung. Die Wirtschaftszahlen für den Werbereifenden sind jeweils vor den einzelnen Provinzen und Ländern eingegliedert. Der Fachzeitschriftenteil hat eine neue Aufteilung erfahren. Kopfzeilen im redaktionellen und Anzeigenteil erleichtern den Gebrauch des Kata­logs.

Heute kein Wetterbericht.

Degen erheblicher technischer Störungen im Betrieb der Frankfurter Wetter­dienststelle kann diese heute keinen Wet­terbericht herausgeben.

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Samstag, 27. Febr., abds. 8 Uhr, Sonntag, 28. Febr., nachm. 3 u. abds. 8 Uhr Ermäßigte Fahrpreise für Karteninhaber auf Reichsbahn und Straßenbahn

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