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Die Beerdigung findet Donnerstag, 23. Dezember, nachm. 2 Uhr, statt

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dem Wege nach der Stadt geriet ein mit Pionie- ren besetzter Kraftwagen von der steilen Straße ab in den Wald. Dabei löste sich der Oberteil des Wa- gens, fiel herab und begrub die darunter befind» lichen Mannschaften. Vier Mann waren sofort tot, ein fünfter ist später im Krankenhaus sei»

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vom Führer begnadigt.

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wurde ein Mann schwer verletzt.

Brandunglück bei einer Weihnachtsfeier in Lettland.

Ein schweres Un g l ü ck ereignete sich bei einer Weihnachtsfeier in einer lettischen Volksschule in Asuppen. Bei der Aufführung eines Märchenspieles mußte ein lOjähriges Mädchen die Lichter am Tan» nenbaum anzünden. Da das Kind anstatt der obe» ren Kerzen zuerst die unteren entzündete, fingen seine Kleider Feuer. Ein 9jähriges Mädchen, .das sofort Hilfe kam, wurde ebenfalls von den Flam­men erfaßt. Beide Kinder st a r b e n bald darauf an den schweren Brandwunden. Der Schulleiter, der die Flammen ersticken wollte, trug ebenfalls Verletzungen davon.

SO Todesopfer der vrandkatastrophe in Japan.

Bei der Brandkatastrophe, durch die eine japanische Volksschule in der Provinz Wakayama völlitz zerstört wurde, sind nach den letzten Meldun­gen insgesamt 80 Menschen.um gekommen, darunter 48 Angehörige der Schulkinder. Das Un­glück ereignete sich während der Vorführung eines Films über den Krieg in China, zu der sich 300 Schulkinder und 150 Angehörige eingefunden hatten. Der Filmstreifen fing Feuer und das ganze Schul­gebäude stand binnen weniger Minuten in Hellen Flammen.

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Fünf Todesopfer eines Autounglücks bei Wiesbaden.

Auf der Platterstraße btzi Wiesbaden hat sich in der S-Kurve ein schweres Unglück ereignet. Auf

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Radfahrer auf eigenen ®egen.-17 5 Millionen Raver laufen in Deutschland

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Führer und Reichskanzler hat die _____

Schwurgericht in Freiburg i. Br. gegen Julius Scherer und Friedrich' Volk wegen Mordes an dem Bahnarbeiter Wilhelm Mayer ausge­sprochenen Todesstrafen im Gnadenwege in Zucht­hausstrafen von zehn Jahren umgewandelt. Die Verurteilten, die sonst unbescholten sind, haben vor fast 15 Jahren den Bahnarbeiter Mayer auf Veranlassung von dessen inzwischen verstorbener Ehefrau erdrosselt, um die Frau und die Kinder von den Mißhandlungen und Quälereien zu be­freien, die Mayer fortgesetzt an seinen Familien­angehörigen verübte.

als die Ausfuhr von fertigen Fahrrädern. Ungefähr 90 v. H. des Ausfuhrerlöses wird durch Fahrrad­teile erzielt. An fertigen Rädern konnten 1936 88 000 Stück ins Ausland verkauft werden, wäh­rend 1932 nur 13 000 ausgeführt wurden. Die tech­nische Entwicklung im Fahrradbau gilt im wesent­lichen als abgeschlossen. Die heutige Form hat sich schon in den achtziger Jahren durchgesetzt, nachdem vorher das Hochrad mehrere Jahrzehnte lang das Feld beherrschte. Im ganzen kann das' Fahrrgd heute auf eine mehr als 100jährige Entwicklung zu­rückblicken. Es ist somit ein Pionier des neuzeit­lichen Personenverkehrs geworden.

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Die WanderausstellungDeutschland braucht Radwege", die in den verschiedensten Städten ae- zeigt wird, lenkt die Aufmerksamkeit auf das Fahr­rad, das im Zeichen der Motorisierung in'der all­gemeinen Einschätzung etwas in den Hintergrund gedrängt worden ist, obwohl dafür ein verkehrs­technischer oder volkswirtschaftlicher Grund nicht vorhanden ist. Wenn noch vor einem Jahrzehnt und früher das Anschaffungsproblem und die Preis­frage im Vordergrund der Fahrradwirtschaft ge­standen haben, so ist es heute die Verkehrs­frage. Schon die Unfallstatistik, die im Jahre 1936 rund 2500 tödlich Verunglückte und 91 000 verletzte Radfahrer ausweist, unterstreicht eindeutig die Not­wendigkeit einer vermehrten verkehrstechnischen Fürsorge für die großen Massen von Radfahrern, die besonders in den Großstädten die Straße und Wege bevölkern.

Trotz der Motorisierung hat sich die Zahl der Radfahrer in der ganzen Nachkriegszeit von Jahr zu Jahr vermehrt. Besonders in den Großstädten und Industriezentren wird es immer notwendiger, daß die Radfahrer aus dem Strom des schnell- fließenden Kraftverkehrs herausgezogen werden. Im Jahre 1937 gibt es in Deutschland ungefähr 7000 Kilometer Radwege; eine Strecke, die keines­wegs genügt, um das Bedürfnis zu befriedigen. Von sachverständiger Seite wird vielmehr der Ge­samtbedarf an Radwegen auf 40000 Kilometer be­messen. Auf der Wanderausstellung werden an Hand von Modell-, Bild- und Texttafeln Erläute­rungen verkehrstechnischer Art gegeben, besonders unter Berücksichtigung der stadtabgelegenen Sied­lungen und des Ausflugverkehrs. Auch über die Be- deutuna des Radwegebaus im Rahmen der Ar­beitsbeschaffung wird man unterrichtet. Selbstver­ständlich muß bei der Anlage von Radwegen, eben­so wie es bei allen übrigen Wegebauten geschieht, auf den landschastlichen Charakter gebührend Rück­sicht genommen werden.

Der Anteil der Radfahrer am gesamten Verkehr ist recht bedeutend. Obwohl es eine genaue Statistik darüber nicht gibt, rechnet man im Durchschnitt mit 30 v. H. In einigen Gegenden werden 60 v. H. erreicht. Der Fahrradverkehr ist in verschiedenen Nachbarländ^-n Deutschlands noch stärker entwickelt, so vor allen Dingen in Holland und Däne­mark. In Deutschland dürften etwa 17,5 Mil­lionen Räder laufen, so daß wahrscheinlich jeder vierte Deutsche Besitzer eines Fahr­rades ist. Die meisten Menschen gebrauchen das Fahrrad, um die Arbeitsstätte auszusuchen, oder zu sonstigen wirtschaftlichen Zwecken. Daneben spielt es auch im Ausflugsverkehr eine große Rolle, besonders an den Sonn- und Feiertagen. In länd­lichen Gegenden, wo die Feldwege noch überwiegen, können Handwerker und Gewerbetreibende ohne Fahrrad kaum auskommen, weil noch nicht nach allen Dörfern so gut gebaute und feste Wege vor­handen sind, die das Motorrad- und Autofahren zu jeder Jahreszeit gestatten. Im Berufs- und Aus- flugsverkehr kostet eine Reise mit dem Fahrrad pro Kilometer etwa 0,60 Pf. Dabei sind Anschaf- ungskosten und notwendige Reparaturen mit ein­berechnet.

In der deutschen Fahrradindustrie werden annähernd 175 000 Beschäftigte gezählt. Der Jah­

resumsatz erreicht die hohe Summe von 200 Mil­lionen Mark. Es gibt in Deutschland über 4000 Fahrradhändler, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, daß die Mehrzahl von ihnen daneben auch noch andere Artikel aus der Stahl- und Eisenbranche führen. Dazu kommen noch Vertreter und Ange­hörige der verschiedensten Handwerksberufe, die mit dem Fahrradbau, dem Verkauf und den Repara­turen zu tun haben. Es handelt sich also um einen recht ansehnlichen Kreis von Menschen die durch das Fahrrad ihr Auskommen finden. Die jähr­liche Erzeugung wird auf etwa 2 Millionen Räder veranschlagt. Aus öiejer Zahl kann man er­rechnen, daß ungefähr 12 Millionen Kilogramm Stahl, 10 Kilogramm Rohre, 5 Millionen Kilo­gramm Gummi, 4,5 Millionen Kilogramm Blech und 1,4 Millionen Kilogramm Leder in der Fahr­radindustrie verbraucht werden. Dadurch gewinnt die Fahrradindustrie für eine Reihe von Wirt­schaftsgebieten bereits de^ Charakter einer Schlüssel­industrie. Außer den altbekannten Markenfirmen haben sich im letzten Jahrzehnt auch die Rahmen- fabrifen und Teilefabriken sehr stark entwickelt.

Im Ausfuhrgeschäft spielen die deutschen Fahrräder eine erhebliche Rolle. Die meisten deut­schen Räder gehen nach Südamerika, beson­ders nach Brasilien, Argentinien und Chile. Auch Mexiko und Südosteuropa nehmen einen Teil der deutschen Produktion auf. In den letzten Jahren hat sich der Export nach Nordosteuropa und dem Orient, besonders nach Iran, stark erhöht. Wertmäßig ist die Ausfuhr von Fahrradteilen bedeutender

denn die Segmentum­schaltung und viele/ andere Vorteile ent­scheiden neben den rücksichtsvollen Kaufbedingungen Niederhausen & Co. Gießen Bahnhofstraße 49

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nannte. Er sah seine besondere Aufgabe darin, den Viehhandel in Hessen von jedem jüdischen Einfluß zu reinigen Im Jahre 1887 wählten die hessischen Bauern ihn als e r st e n antisemitischen A b - Beordneten in den Reichstag. Sein besonderes

nteresse galt neben dem unerbittlichen Kampf gegen die Juden der deutschen Volksdichtung. Seine beachtlichen Schriften auf diesem Gebiet wurden jedoch damals totgeschwiegen. So starb dieser 'völ­kische Kämpfer 1923 verarmt, verbittert und

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Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Jronffurt

Äm Bereiche eines kräftigen Hochs herrscht in I Deutschland Frost. Leichte Niederschläge, durch Aus- strählung von Warmluft verursacht, treten nur im äußersten Westen des Reiches auf. Die augenblick­liche Wetterlage wird voraussichtlich noch anhalten.

Vorhersage für Donnerstag: Weiter­hin Frost, sonst bewölkt bis bedeckt. Ueberwiegend trocken, veränderliche Winde.

VorhersagefürFreitag: Kalt, zu leichten Niederschlägen geneigt, meist Schnee.

Lufttemperaturen am 21. Dezember: mittags1,9 Grad; abends3,7 Grad; am 22. Dezember: mor­gens 4,4 Grad. Maximum1,4 Grad, Minimum heute nacht7,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Dezember: abends 4- 0,4 Grad; am 22. Dezember: morgens + 0,3 Grad Celsius.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XI. 37: 10 780. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

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Nach den Vereinigten Staaten meldet jetzt auch Aegypten eine Rekordernte an Baumwolle. Es ist die größte Baumwollernte, die Aegypten jemals gehabt hat. Obwohl nun die ägyptische Baumwolle für besondere Gewebe verwendet wird, leibet doch auch der Preisstand in Aegypten unter der allge­meinen Baumwollkrise, die sich immer deutlicher ab- zeichnet Das amerikanisch-ägyptische Baumwoll­monopol ist durch große Neupflanzungen im asiatischen Rußland, in China, in Indien, im Su­dan und insbesondere auch in Brasilien durchbro­chen worden. Kommt nun eine Rekordernte wie in diesem Jahre, so wird die Situation für den Baum- wollpflanzer sehr ungemütlich. Die Ernte ist nur zu einem bestimmten Bruchteil zu verkaufen, Obwohl, wie gesagt, die ägyptische Baumwolle für Sonders Zweck* verwendet wird, ist auch ihr Preis in den letzten Monaten um 40 v. H. gesunken. Und genau so wie in den Vereinigten Staaten entwickelt sich nun auch in Aegypten ein heißer Kampf, ob und mit welchen Mitteln der Staat (etwa durch Bevor­schussung ezngelagerter Baumwolle) den Preis hal­ten soll. Die Tendenz zur Verbilligung der Baum­wolle für die europäischen Verbraucher-Industrien wird noch durch das allmähliche Sinken der vor kurzem übermäßig hohen Frachtgebühren gefördert.

Nie bereinigten Staaten zählen 130 Millionen.

Neuy 0 rk, 20. Dez. (DNB.) Nach den Erhebun- ?en des Volkszählungsamtes betrug die B e 0 ö l - erung der Vereinigten Staaten ohne die Schutzgebiete am l.Juli d. I. rund 129 257 000, was einer Zunahme um 828000 feit dem l.Juli 1936 entspricht. Danach dürfte die Bevölke­rungszahl im Frühjahr 1938 130 Millionen erreicht haben. Die Bevölkerung des zahlenmäßig größten Staates der Union, Neuyork, betrug am l.Juli rund 12 959 000, die des Staates New Jersey 4 343 000. Beide Staaten nahmen im letzten Jahr nur um 24 000 bzw. 15 000 Personen zu, was auf die niedrige Einwand.erunqsziffer und den allgemeinen Zug nach dem Westen zurück­zuführen ist.

Spaniich-bolschewistische Angriffe auf Teruel zurückgew e?en.

Paris, 21. Dez. (DNB.) Der nationale Rund­funksender in Salamanca erklärte am Dienstag­abend, daß Angriffe der Bolschewisten auf Teruel (120 Kilometer nordwestlich vyn Va­lencia) zurückgewiesen wurden. Die bolsche­wistischen Angriffe hätten schon an Schlagkraft ver­loren. Die Bolschewisten seien umzingelt und kämpften nur noch darum, sich freizumachen, um sich zurückziehen zu können. Zehn rotspanische Flugzeuge seien a b g e s ch 0 s s e n worden.

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