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nr.221 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesfen) Mittwoch, 22. September (937

Aus der Stadt Gießen.

Bei uns zu Haus.

Für die Jahreszeit zu kühl!" teilt die Wetter­voraussage mit, und sie hat recht. Den heißen, son­nigen Tagen folgte allzu rasch der Wetterumschlag. Schon treibt der Herbstwind sein Spiel mit dem gelben Laub, düstere Wolken jagen am Himmel dahin, und nur selten blickt die Sonne herab. Manchmal treibt uns der Wind einen kalten Re­genschauer ins Gesicht. Ja, sie sind dahin, die Som­mertage . . .

Und plötzlich erinnern wir uns an unfern Freund, den guten Ofen. Still und bescheiden hat er bisher in der Ecke gestanden. Nun kommt er wieder zu Ehren. Er hilft uns, daß wir die naß­kalten, unfreundlichen Tage leichter ertragen. Er lädt uns ein, in seiner Nähe Platz zu nehmen. Er will uns in freundlicher Bescheidenheit das erset­zen, was der rauhe Herbst uns nahm: die Wärme. Wenn wir halb durchnäßt und frierend nach Haufe kommen, umfängt uns ein wohliges Gefühl. Der Ofen, in neuzeitlichen Häusern die Heizung, ist in Tätigkeit.

Gewiß gibt es nichts Schöneres als in Wald und Heide, auf Wiesen oder im Schatten der Bäume au liegen und nach den wandernden Wolken zu schauen. Dann kann man wohl die Augen schlie­ßen und wunschlos träumen. Man fühlt sich eins mit der Mutter Erde. Aber diese Tage sind nun vorbei. Wir müssen das Schöne nehmen, wo es sich uns darbietet. Und der Ofen hilft uns dabei. Wir sind wiederbei uns zu Haus".

Beim warmen Ofen erzählt es sich so schön. Freunde und Bekannte, die wir nur flüchtig in den Sommertagen sehen konnten, stellen sich wieder ein. Auch die Kinder müssen nun einige Stunden im Zimmer bleiben. Sie holen die Schachteln und Spiele vom vergangenen Winter herbei. Sie wis- en, wie man sich die Abende verkürzt. Sie fügen ich unverdrossen und lassen die Phantasie das er» etzen, was sie nicht haben.

Der richtige Zauber eines schönen, warmen Zim­mers umfängt uns aber erst, wenn die Kinder zu Bett gegangen sind und wir zu unfern guten Freunden, den Büchern, greifen. Wie oft wurden sie im Sommer vergessen! Aber wir werden sie öffnen, wir werden sie aufs neue grüßen wie alte, liebe Bekannte, und wir werden Zwiesprache mit ihnen halten.

Wenn dann ein gutes Lied gesungen wird, wenn die Hausmusik wieder zu Ehren kommt, oder auch der Rundfunk, oder ein Spielapparat den Walzer von StraußBei uns zu Haus" spielt. dann kön­nen wir in ruhiger Einkehr und fli' Beschaulich, feit den Herbstabend zufrieden beschueßen. H.

Dornotizen.

Tageskalender für Mittwoch.

Gloria-Palast (Seltersweg):Unternehmen Mi­chael". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):Die eng­lische Heirat".

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NS.-GemeinschaftKraft durch Freude".

Omnibusfahrt zur Reichsausstellung Schaffendes Volk" in Düsseldorf.

Arn 9. und 10. Oktober führen wir die letzte Om­nibusfahrt zu der vorstehenden Ausstellung durch. Teilnehmerpreis einschließlich Uebernachtung mit Frühstück und Eintrittskarte zur Ausstellung 13,50 Reichsmark. Abfahrt: Samstag, 9.10.37, um 12 Uhr in Gießen am Haus der Deutschen Arbeitsfront. Anmeldungen nimmt die Kreisdienststelle entgegen.

Theaterring Gießen 1937/38.

Die Anmeldungen zu denKraft-durch-Freude- Mieten" bitten wir sofort auf der Kreisdienststelle einzureichen. 61361)

7!S -Lehrerbund Kreis Gießen.

Fachschaft: körperliche Erziehung.

1. Endspiele der 1- bis 3klassigen Schulen. Wegen des Modellsegelflugwettbewer­bes am Donnerstag werden die Endspiele um die Kreismeisterschaft in Grenzball auf Freitag verlegt. Ort und Zeit bleiben gleich.

2. Hans-Schemm-Schwimmen. Die Er­gebnisse des Schemm-Schwimmens sind umgehend an Studienassessor F o n t i u s , Gießen, Oberreal­schule, zu melden. Letzter Termin: 28. September.

3. Sieger-Plaketten für Sommer­kampfspiele. Die gußeisernen Wanderplaketten sind entweder zu den Endspielen mitzubringen, oder an W. Mohr, Gießen, Wilsonstraße 8, abzu­liefern.

Sicherstellung der Hackfruchiernle.

Einsatz der im WHW. betreuten Volksgenossen.

Gießener Reichsarbeitsdienst Hilst bei der Hackfruchternte.

Die Sicherstellung der Hackfruchternte verlangt es, daß alle freien Kräfte mit eingesetzt werden und mit dazu beitragen, die Ernte zu ermöglichen. Es ist eine setbstverständliche Pflicht aller im WHW. Betreuten, bei dieser Aktion einen Teil ihrer Dankesschuld abzutragen und sich unver­züglich bei dem zuständigen Arbeitsamt und seinen Nebenstellen zu melden. Gedacht ist hier in erster Linie an bedürftige Volksgenossen, die Dohlfahrtsunterslühle sind, aber auch an Frauen und Kinder, soweit sie diese Arbeiten leisten können. Diese Arbeit erfolgt natürlich gegen entspre­chendes Entgelt. Die nachgewiesene Mitarbeit ist mitbestimmend für die Unterstützungen des Win- terhilfswerkes.

Die Ortsgruppenamtsleiter der NSV. find von der Kreisamtsleitung angewiesen, bei der Entgegen­nahme des WHW.-Antrages schärfste Nach­prüfung zu halten über den erfolgten Ein­satz. Ich werde mir hierüber von den Ortsbeauf­tragten für das WHD. Bericht erstatten lassen.

Der Kreisbeauftragte des DHW. im Kreis Metterau.

Seit mehr als einem Jahr dürfen nur Arbeiter und Angestellte eingestellt werden, die im Besitze eines vom Arbeitsamt ausgestellten gültigen Ar­beitsbuches sind. Gleichzeitig sind Betriebsführer, Behördenleiter und Haushaltungsvorstände ver­pflichtet, dem zuständigen Arbeitsamt jede Einstel­lung und Entlassung sowie jede wesentliche Aende- rung in der Beschäftigungsart des Arbeiters oder Angestellten auf vorgeschriebenem Vordruck anzu­zeigen.

Immer wieder muß festgestellt werden, daß Be­triebsführer, Behördenleiter und Haushaltungsvor­stände sowie auch Arbeitsbuchinhaber selbst die ihnen obliegenden Arbeitsbuchpflichten entweder vorsätzlich oder fahrlässig außer Acht lassen. Es geht nicht an, daß infolge der Nachlässigkeit oder Bequemlichkeit einiger Volksgenossen in der Erstattung der Ver­änderungsanzeigen oder der sonstigen Beachtung der Arbeitsbuchbestimmungen die mit großer Mühe von den Arbeitsämtern erstellten Arbeitsbuchkarteien und Arbeitsbücher in ihrem Wert für die plan­mäßige Lenkung des Arbeitseinsatzes gemindert werden.

Aus diesem Grunde hat der Präsident der Reichs­anstalt vor kurzem die Arbeitsämter angewiesen, gegen Volksgenossen bei Zuwiderhandlungen oder

Lpd. In den letzten Monaten und erst wieder vor einigen Tagen berichteten die Zeitungen wieder­holt über schwere und tödliche Unfälle in Sand­gruben und Steinbrüchen. Fast immer waren ein­stürzende Sand- oder Gesteinsmassen die Ursache dieser Unglücksfälle. Es liegt daher die Vermutung nahe, daß die Brüche und Gruben, in denen ge­sunde und schaffensfrohe Volksgenossen mitten aus ihrer Arbeit dahingerafft wurden, unsachgemäß und unvorschristsmäßig abgebaut worden sind.

Das Frankfurter Gewerbeaufsichtsamt hat jeden­falls bei einer Überprüfung einiger Gruben fest­stellen können, daß den einfachsten Sicherheitsoor­schriften häufig nicht ausreichend genügt wurde und daß sowohl von den Grubenbesitzern, als auch von den Gefolgschaftsmitgliedern die Gefahren eines verbotswidrigen Abbaubetriebes vielfach gering ein­geschätzt werden. Außerdem mußte bemängelt wer­den, daß der Abraum nicht vorschriftsmäßig be­seitigt, ober die Wände zu steil abgebaut oder gar unterhöhlt waren, so daß sie in jedem Augenblick auf die Arbeiter herunterbrechen und sie verschütten konnten.

Um solche gefährliche Zustände zu beseitigen, hat der das Frankfurter Gewerbeaufsichtsamt leitende Regierungs- und Gewerberat angeordnet, daß ne-

Die Hackfruchternte hat begonnen. Insbesondere die Kartoffelernte wird jetzt mit aller Macht ein­setzen, und unsere Bauern werden mit ihren An­gehörigen nicht Hände genug haben, um alle Arbeit allein bewältigen zu können. Um aber die Kartoffel­ernte in vollem Umfange und möglichst schnell gut bergen zu können, sind alle Kräfte nötig.

Der Reichsarbeitsdienst, der sich den Bauern schon oft zur Verfügung stellte, steht auch diesmal nicht beiseite. Das ArbeitsdienstlagerJustus von Liebig" in Gießen entsendet fast die Hälfte der Lagerkameradschaft zu den Bauern zur Hilfe bei der Kartoffelernte. Gießener Arbeitsdienst­kameraden zogen am Montag, 61 Mann stark, zur Hilfeleistung bei der Kartoffelernte der Landbevölke­rung aus. Sie wurden in sieben Orten eingesetzt, und zwar in Alten-Buseck, Großen-Buseck, Beuern, Birklar, Bellersheim, Langd und in Wißmar. Die Arbeitsdienstmänner wurden allenthalben herzlich willkommen geheißen, gingen sie doch, da sie auch einer schweren Arbeit nicht ungewohnt sind, den Bauern sofort kräftig zur Hand. Die Arbeitsmänner werden voraussichtlich bis zum 9. Oktober bei den Bauern zur Erntehilfe bleiben. In Großen-Buseck befinden sich mehrere Arbeitsdienstkameraden schon seit längerer Zeit und helfen dort tatkräftig bei der Drescharbeit mit.

Unterlassungen auf Grund der geltenden Arbeits­buchbestimmungen Strafverfahren einzuleiten. Den Volksgenossen kann daher nur immer wieder ge­raten werden, ihren Pflichten, die im Merkblatt für das Arbeitsbuch näher angegeben sind, gewissenhaft nachzukommen.

Wer seine Pflichten vorsätzlich oder fahrlässig ver­säumt, den wird künftig die volle Strenge des Ge­setzes in Gestalt von Geld-, Haft- oder Gefängnis­strafen treffen.

Weiter ist es in letzter Zeit wiederholt vorge­kommen, daß Arbeitsbuchinhaber Eintragungen oder Aenderungen im Arbeitsbuch eigenmächtig vorneh­men, zu denen sie nicht befugt sind und sich dadurch schwerer strafbarer Handlungen schuldig machen.

So wurden in den letzten Wochen drei Arbeits­buchinhaber wegen Urkundenfälschungen zu 6 bzw. 3 Monaten Gefängnis verurteilt.

Alle drei Bestraften sind verhältnismäßig glimpf­lich davongekommen, denn nach § 268 Ziffer 2 des Strafgesetzbuches kann für Fälschung öffentlicher Ur­kunden und eine solche stellt das Arbeitsbuch einwandfrei dar Zuchthausstrafe bis zu 10 Jah­ren verhängt werden. Es kann daher nicht eindring­lich genug vor Arbeitsbuchfälschungen gewarnt werden.

ben umfassender Aufklärung und Ermahnung zur Vorsicht und Umsicht bei den Abbauarbeiten durch schärfere Ueberwachung der Gruben und Brüche die unfallverhütenden Maßnahmen mit allem Nach­druck gefordert und gewährleistet werden. In Zu­kunft wird jeder gefahrdrohende Abbaubetrieb ge­sperrt werden. Der Grubenbesitzer setzt sich außer­dem der Gefahr der gerichtlichen Bestrafung aus, Er kann darüber hinaus wegen Unterlassung der notwendigen Sicherungsmaßnahmen, die als ein Raubbau an der Arbeitskraft anzusehen ist, noch in einem ehrengerichtlichen Verfahren aus § 36 des Arbeitsordnungsgesetzes bestraft werden. So hat das Soziale Ehrengericht Sachsen in einem sol­chen Fall einem Betriebsführer die Befähigung ab­erkannt, verantwortlicher Betriebsführer zu fein.

LPD. Staatsprüfung für den höhe­ren Forst dien st in Hessen. Am 2. Novem­ber beginnt in Darmstadt die schriftliche Staats­prüfung für den höheren Forstdienst. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind unter Verwen­dung der gesetzlichen Eingabegebühr bis spätestens 16. Oktober bei der Prüfungskommission, Darmstadt, Adolf-Hitler-Platz 2, einzureichen, die auch alle Aus­künfte erteilt.

Hitler-Jugend.

Bann und Jungbann 116.

Die Beitrittserklärungen für denTheaterring der Hitler-Jugend" find bis zum 27. September auf der Dienststelle des Bannes, Wartweg, abzugeben.

Von der Universität.

Von der Pressestelle der Ludwigs-Universität Gießen wird uns mitgeteilt:

Der Reichs- und Preußische Minister für Wissen« schäft, Erziehung und Volksbildung hat dem Leiter der Hessischen Hauptstelle für Pflanzenschutz in Gie­ßen, Dr. Heinrich Hülsenberg, vom Sommer­semester 1937 ab einen Lehrauftrag für Pflanzen­schutz in der Philosophischen Fakultät, II. Abteilung der Ludwigs-Universität, erteilt.

Ausstellung der oberhessischen Künstler im Gtadtlhealer.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Wie alljährlich, werden auch in dieser Spielzeit graphische Arbeiten und Gemälde im Foyer des Stadttheaters zur Ausstellung gelangen. Die erste Ausstellung wird am Freitag, 24. September, zu Beainn der Winterspielzeit 1937/38 eröffnet. An dieser Ausstellung beteiligen sich alle in Gießen und Umgebung ansässigen Maler und Graphiker. Es ist vorgesehen, während der Spielzeit Kollektivausstel­lungen einzelner Künstler zu veranstalten. Diese Verkaufsausstellungen werden jeweils eine Dauer von vier Wochen haben.

Segelflugzeug-Modellfliegen bei Odenhausen.

Schon seit geraumer Zeit beschäftigt man sich in verschiedenen Schulen des Kreises Gießen mit dem Bau von Segelflugzeugmodellen. In vieler Kleinarbeit und mit großer Sorgfalt widmeten sich die Schüler der Bastelarbeit. Manches schöne Flug­zeugmodell entstand und bewies bei Modellflug­wettbewerben seine Leistungsfähigkeit.

Auch in diesem Jahre soll nun wieder ein Segel­flugzeug-Modellfliegen stattfinden. Am morgigen Donnerstagvormittag werden sich die Schüler, die Modelle gebaut haben, am Altenberg bei Odenhausen an der Lahn treffen, um ihre Flugzeuge vorzuführen. Das Modellfliegen wird von der Kreiswaltung Wetterau des Nationalsozia­listischen Lehrerbundes veranstaltet.

Militärmusik in der Montagehalle.

Derkskonzerk bei Schafsslaedt G. m. b. H.

Die Kreiswaltung Gießen der NSG.Kraft durch Freude" hatte es am gestrigen Dienstag wieder ein­mal unternommen, in einem Gießener Industrie­betrieb ein Werkskonzert zu veranstalten.

Schauplatz der schönen Veranstaltung war die neue Halle der Firma Schaffstaedt G. m. b. H. in der Schanzenstraße, in der sich die gesamte Beleg­schaft zu einer unterhaltsamen Werkpause einfand. Die Halle war mit Fahnen des Dritten Reiches und mit Fahnen, die die Zeichen der Deutschen Ar­beitsfront und der NSG.Kraft durch Freude" trugen, geschmückt. Auf Werkbänken, mitgebrachten Stühlen, Werkstücken usw. nahmen die Arbeitskame­raden des Betriebes zwanglos Platz und folgten mit großer Aufmerksamkeit den Darbietungen des Kon­zerts. Der Reichssender Frankfurt a. M. war mit seinen Geräten erschienen und übertrug das Konzert.

Betriebsobmann Groß hielt zunächst eine kurze Ansprache, in der er alle Arbeitskameraden herzlich willkommen hieß und den Zuhörern am Laut­sprecher einen guten Empfang wünschte. Er schil­derte dann in knappsten Umrissen den Aufgaben­bereich des Werkes.

Für die Ausführung des Konzerts hatte sich wie­der das Musikkorps des Infanterie-Re- g i m e n t s 116 in ungeigennütziger Weife zur Verfügung gestellt. Die Folge der Darbietungen brachte Märsche, eine Ouvertüre, Charakterbilder, Potpourris, Walzer u. v. a. m. Die Zuhörer dankten für die ausgezeichnete Wiedergabe der Kompositio­nen immer wider mit anhaltendem Beifall.

Kreiswalter Müller von der NSG.Kraft durch Freude" überbrachte zum Schluß die Grüße der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront, dankte dem Musikkorps und seinem Leiter, Musikmeister Wohlfahrt, für die prächtigen Darbietungen und schloß die Werkpause mit dem Gruß an den Führer.

Obermeistertag des Großhessischen Schuhmacherhandwerks.

Am 18. und 19. September veranstaltete wie man uns berichtet die Bezirksstelle Hessen des Reichsinnungsverbandes des Schuhmacherhandwerks :m Hotel Schütz zu Gießen einen Obermeistertag. Während am Samstag die Landeslieferungsge­nossenschaft des Schuhmacherhandwerks ihre Gene­ralversammlung abhielt, fanden am Sonntag

Strafanzeige bei Verstoß gegen die Arbeilsbuchbestimmnngen. Schwere Strafen für Arbeitsbuchfälschungen.

Einstürze, Anglülksfälle in Brüchen und Gruben.

Mahnung des Frankfurter Gewerbeaufsichtsamtes zur Unfallverhütung.

Heute gibt s hunderttausend Mark für nur 3 Markr

In der 5. Klasse der 49. Preußisch-Süddeut­schen (275. Preußischen) Klaffenlotterie fiel das,Große Los" mit je 1 Million Mark, in beiden Abteilungen auf die Nr. 196 710.

Das nächsteGroße Los" kann Ihnen gehören!

Das.GroßeLos' der 49. Preußisch-Süddeutschen (275. Preu­ßischen) Klaffenlotterie ist soeben gezogen worden. Je IMillionfiel in beiden Abteilungen auf dieses Glückslos;

jeder, der einAchtellos für 3-RM je Klaffe spielte, erhielt nun bare 100.000. RM wer einen größeren Losanteil fein eigen nannte, das entsprechend Vielfache dieser Summen

Die Preußisch-Süddeutsche (276. Preußische) Klassenlotterie beginnt

Schon am 20. Oktober findet die Ziehung der ersten Klaffe statt insgesamt werden in 5 Klassen 343 000 Gewinne auf 800 000 Lose ausgespielt. Fast jedes zweite Los gewinnt also der Gewinn­plan sieht insgesamt 67.660.180. Reichsmark vor. Alle Gewinne sind rinlommensteuerfrei, und ein Achtellos kostet nur 3. RM

je Klaffe. Sichern Sie sich noch heute ein Los. Sie erhaüe» es nebst dem amtlichen Gewinnplan bei den staatlichen Lotterie, cinnehmern. Anschriften werden Ihnen auf Wunsch gern mitge­teilt, wenn Sie an die Preußisch-Süddeutsche Staats« lotterie, Berlin W 35, Diktoriastraße 29. schreiben

Aue dem Gewinnplan

der neuen

Lottertee

2 « 1.000.000

2 x 500.000

2 - 300.000 IO - 100.000

2 x 300.000 12 - 50.000

Außerdem 2 Gewinne en |e 75.000. RM und 842 068 weitere Gewinne im Gesamtbeträge von ai.9Io.18O.« RM

D e r Präsident der Preußisch /-/Süddeutschen StaatsloNerle

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