Gängerfest in Klein-Linden.
00 Klein-Linden, 21. Juni. Am Samstag und Sonntag feierte der Männer gefangne r- x i n „Harmonie" in dem Garten der Wirtschaft „Zur Büro" fein 5 0. Stiftungsfest. Umfangreiche Vorbereitungen waren nötig gewesen, damit das Fest einen schönen Verlauf nehmen konnte. Die Verbundenheit des Vereins mit der Einwohnerschaft fand darin ihren Ausdruck, daß sich fast die gesamte Einwohnerschaft am Fest beteiligte. Das Dorf trug reichen Flaggenschmuck.
Mit einem Fackelzug am Samstagabend wurde das Fest eröffnet. Anschließend versammelten sich im Garten der Burg die Festteilnehmer zum Kommers. Der Festvorsitzende, Sangesbruder Heinrich Diehl („Harmonie") hieß die vielen Festbesucher herzlich willkommen und dankte für den guten Besuch. Sodann wechselten Gesangsdarbietungen der festgebenden „Harmonie", geleitet von Chormeister Lehrer Spory (Groß-Rechtendach), und der beiden Brudervereine, des Gesangvereins „Arion", geleitet von Ehrenchormeister Konrad Nicolai (Großen-Buseck) und des Gesangvereins „Eintracht" unter Stabführung von Chormeister Harnisch (Watzenborn-Steinberg) miteinander ab.
Für den Gesangverein „Arion" gratulierte dessen Vereinsführer, Fritz M ü l l n , unter Ueberreichung eines Fahnennagels, während der Gesangverein ,Eintracht" durch seinen Vereinsführer Wilhelm Rinn eine Plakette des Führers überreichen ließ. Die Glückwünsche der Kriegerkameradschaft Klein- Linden brachte Kameradschaftsführer Fritz S ch i m- m e l dar. Auch der Männergesangverein „Lieder- kranz" Gießen, der durch eine Abordnung vertreten war, sprach seine Glückwünsche aus.
Zur schönen Ausgestaltung des Abends trugen auch die dargebotenen Reigen und Kunstfahrten der Radfahrervereinigung Klein-Linden bei. Die Turnerinnen des Turnvereins Klein- Linden 1889 warteten mit Ballgymnastik auf, und die Turner stellten Pyramiden. Der Kommers nahm einen sehr schönen Verlauf.
Am Festsonntag bewegte sich ein stattlicher Festzug durch unser Dorf zum Festplatz. Hier hieß Festpräsident Diehl die vielen Besucher herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt der Ortsgruppenleitung der NSDAP., ferner dem Kreiswal- ter des Kreises Gießen im Hessischen, bzw. Deutschen Sängerbund, Sangesbruder Müller (Gießen), und dem ebenfalls anwesenden Kreischormeister Oberreallehrer Blaß (Gießen). Sangesbruder Diehl feierte den einzigen noch lebenden (Gründer Wilhelm Jung, und überreichte diesem die Ehrennadel mit goldenem Lorbeerkranz. Jung dankte für die Ehrung. Der Festpräsident sprach noch über die hohen Aufgaben der Gesangvereine im Dritten Reich und über die Bereitwilligkeit der Sänger mitzuarbeiten am Aufbau des neuen Reiches.
Kreiswalter Müller (Gießen) überbrachte die Grüße des Gaues 12 des DSB. und Scingerkrefies Gießen. Leider konnte er die Ehrengabe des DSB. besonderer Umstände halber dem festgebenden Verein noch nicht aushändigen. Der Kreiswalter forderte die Sänger auf, das deutsche Lied, das aus dem Volke geboren fei, wieder hineinzutragen in unser Volk zum Segen für unser Vaterland. Er führte u. a. noch aus, daß wir es nur unserem Führer zu verdanken hätten, daß wir heute wieder geordnete Verhältnisse hätten, und schloß mit dem begeistert aufgenommenen „Sieg-Heil" auf den Führer seine Ansprache.
Nun traten die Gastvereine zum Einzelsingen an. Sämtliche Lieder fanden dankbare Aufnahme bei allen Zuhörern. Eine besondere Erwähnung verdienen noch die Massenchöre der vereinigten örtlichen Männergesangvereine, die unter Leitung des Dirigenten des festgebenden Vereins vorgetragen wurden. Ein Volksfest mit Gesang und Tanz und den Klängen einer fleißig musizierenden Kapelle vereinigte die Festteilnehmer für viele Stunden. Der Männergesangoerein „Harmonie" kann mit Befriedigung auf das in allen Teilen schön verlaufene 50. Stiftungsfest zurückblicken.
irtschast.
r <*
Rhein-Mainische Börse.
Mitlagsbörse zurückhaltend.
Frankfurt a. M., 21. Juni. Die Börse reagierte auf die über den Wochenschluß eingetretenen außenpolitischen Vorgänge zwar mit starker Zurückhaltung, blieb aber in ihrer Grundtendenz recht widerstandsfähig. Während vom Publikum einige Kaufaufträge vorlagen, nahm der berufsmäßige Handel einige Glattstellungen vor, so daß am Aktienmarkt die Haltung uneinheitlich war.. Auf der überwiegend etwas niedrigeren Basis zeigte sich jedoch eher Kaufinteresse. Weitere Nachfrage fanden Schiffahrtswerte, Hapag 19,50 (19,25), Nordd. Lloyd 20,90 bis 21 (20,50). Ferner blieben Kaliaktien beachtet, Westeregeln 124,75 (124). Gefragt waren außerdem Westdeutsche Kaufhof mit 59,75 bis 60 (59,25), Moenus Maschinen mit 119 (118,40). Montanaktien wichen nur um Prozentbruchteile ab, schwächer lagen aber Harpener mit 173,25 (175,25) und Klöckner mit 136 (136,75). IG. Farben ermäßigten sich auf 166,40 (167,40). Don Elektroaktien gingen Licht & Kraft und RWE. je 0,75 v. H. zurück, Schuckert zogen 0,50 v. H. an. Stärker verändert waren Muag mit 150 bis 149,25 (151,50), Bemberg mit 138,25 bis 137,75 (139,50), Hanfwerke Füssen mit 121,50 (123), Zement Heidelberg mit 155,50 (156,50) und Reichsbank mit 215 (215,75).
Am Rentenmarkt machte sich Nachfrage für Kommunal-Umschuldung zu 94,10 (94,05) bemerkbar, Altbesitz etwas leichter mit 126,13 (126,45). Das Geschäft war auch hier still.
Im Verlaufe bewegte sich das Geschäft bei überwiegend kaum veränderten Kursen weiter in engen Grenzen. Vereinzelt ergaben sich weitere leichte Rückgänge, so bei IG. Farben auf 166 nach 166,40, Kali Aschersleben auf 124 nach 124,50 (122), Rhein- metall-Borsig 155 nach 155,50 (156,25) und Zement Heidelberg auf 155 nach 155,50. Auch die später notierten Werte lagen gegen die Vorwoche meist etwas schwächer. Von Einheitswerten stiegen Faber & Schleicher auf 98 (95,75) bei 40 v. H. Zuteilung.
Renten blieben auf der ganzen Front überaus ruhig Dekosama Neubesitz waren zu 61,25 (61) gefragt, do. Altbesitz 134,50 (134). Der Pfandbriefmarkt zeigte bei ruhigem Geschäft keine Veränderungen, Nass. Liquid. 0,25 v. H. leichter mit 100,65. Auch Stadt- und Staatsanleihen wiesen kaum Abweichungen auf.
Im Freiverkehr nannte man: Adlerwerke Kleyer 114 bis 116, Neue Wayß & Freytag 148 bis 150 ex Div. — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
Abendbörse behaupkel.
Auch im Abendbörsenverkehr hielt die Zurück-, Haltung an, so daß die Umsätze kleinen Umfang hatten. Die Stimmung war aber gut behauptet und die Kurse konnten teilweise leicht anziehen. Etwas lebhafter lagen AEG. mit 43. IG. Farben konnten sich nicht ganz behaupten mit 166 (166,40), auch Rheinstahl mit 160,25 (160,75) und Moenus Maschinen mit 118,50 (119). Etwas mehr rückläufig waren Bemberg mit 136,50 (137,75). Die sonst notierten Papiere lagen im Vergleich zum Berliner Schluß unverändert: Buderus 127,50, Harpener 173,50, Mannesmann 123,75, MAN. 136, Deutsche
Erdöl 156,50, Elektr. Lieferungen 135,75, Gesfürel 153,50, Holzmann 147,75, Muag 149,50, Metallgesellschaft 152,50, Rheinmetall 155, Schuckert 171, Hapag 19,50. Am Einheitsmarkt zogen Faber & Schleicher weiter an auf 98,50 (98) und Zement Karlstadt kamen nach Geldstreichung zum lieber« nahmekurs von 172 (168) zur Notiz. Renten lagen ruhig und behauptet, 4,50 v. H. Reichsbahn-Schatz von 1936 99,25, 4,50 v. H. Krupp 98,50, 6 v. H. IG. Farben 135,90, Reichsbahn-DA. 125,25. Kom- munal-Hmschuldunq wurden zu 94,05 gefragt, eben« o Rhein. Städte-Ältbesitz mit 130,50 und do. Süddeutsche mit 131,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 21. Juni. Die Weizenmühlen sind von der RfG. erst mit einem Teil des Monatskontingents beliefert worden, so daß die Mahltätigkeit "eine Einschränkung erfährt. Die Der- orgung mit Roggen ist befriedigend. Futter- und Jndustriegetreide mar ohne Geschäft. Weizenmehl aller Sorten wurde lebhaft begehrt, da die Mehllieferungen von den Mühlen gekürzt werden. Roggenmehl ist genügend angeboten, aber die Kauflust ist wegen der vorhandenen Vorräte mäßig. Das Futtermittelangebot bleibt sehr beschränkt. Besonders dringend ist die Nachfrage der Pferdehalter nach haferhaltigen Mischfuttern. Das Geschäft in Heu beläuft sich auf der Basis der neuen Preise bei mäßigem Angebot ein. Stroh wird für die Jndu- trie wie auch für Streuzwecke gehandelt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174. R15 177, R 18 181, R 19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete, Futtergerste —, Futterhafer —, Weizenmehl Type 812 W 13 29,00, W 16 30,00, W 19 30,00, W 20 30,35, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13 60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, W 20 11.20, Rogqenkleie R12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfeft- preife ab Mühlenstation. Soyaschrot —, Valm- kuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstätion, Trockenschnitzel —, Heu alte Ernte 5,50, do. neue Ernte 3,80 bis 4,20, Heu drahtgepreßt alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,00, do. gebündelt 2,70.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 22. Juni. Um 10 Uhr war folgende Marktlage. Auftrieb: Kälber 1132, Schafe und Hämmel 62, Schweine 5260. Es kosteten: Kälber 30 bis 65, Lämmer und Hämmel 40 bis 52, Schweine 50 bis 54 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mäßig.
Ole Gedenkfeier für Or. Otto Döckel
Marburg, 21. Juni. (LPD.) Auf historischem Boden im Marbachtal, wo bereits vor einem halben Jahrhundert der erste antisemitische Reichstagsabgeordnete Dr. Otto Böcke! das hessische Volk zum Kampf gegen die Weltgefahr des Judentums aufrief, fand am Sonntag aus Anlaß der vor 50 Jahren erfolgten Wahl Dr. Böckels zum Reichs- tagsabgeordneten eine Gedenkfeier statt.
Mehrere tausend Volksgenossen, darunter viele alte Anhänger Dr. Böckels, hatten sich auf dem großen Platz am Kurhaus Marbach zusammen- gefunben. Nach dem Einrücken der nationalsozialistischen Formationen und dem feierlichen Fahnen- einmarsch erklangen zwei Kampflieder Anackers. Kreisleiter und Landrat K r a w i e l i z k i begrüßte insbesondere die alten Mitstreiter Dr. Böckels, darunter Professor Dr. Werner und die einzige noch lebende Tochter Böckels, Frau Elisabeth B ö ck e l aus Berlin. Anschließend an die Schilderung eines kleinen Kampferlebnisses aus dem Jahre 1887, in dem Dr. Böckel von den Kreisen Marburg, Fran- k.mberg und Kirchhain als erster Antisemit in den Reichstag gewählt wurde, erinnerte der Kreisleiter an die Ehrenpflicht, in Dankbarkeit dieses Mannes zu gedenken, welcher damals den antisemitischen Gedanken in das Volk zu tragen wagte.
In eindringlicher Weise sprach sodann Reichsamtsleiter Dr. Groß (Berlin) über „Volk und Rasse". Der Redner wies auf den Kampf gegen die jüdischen Herrschaftsbestrebungen hin, der die Völker in Atem halte. Es war eine große Lüge der Zeit, daß Mensch gleich Mensch sei, ohne Unterschied der Rasse. Diese Lehre und der Glaube von gestern seien jetzt in Deutschland überwunden. Die Juden- fraae sei ein Rassenproblem und nicht eine Angelegenheit irgendwelcher religiöser Bekenntnisse.
Anschließend sprach Professor Dr. Werner, der als junger Student an der Seite Dr. Böckels stritt, von dem deutschen Kämpfertum vergangener Zeiten. Die Gedanken gingen, so führte er u. a. aus, zu denen zurück, die zerbrochen am Wege zu einer neuen deutschen Weltanschauung liegen blieben. Wir freuten uns darüber, daß wir jetzt den neuen deutschen Menschen schaffen dürften. Wie bie Geschichte lehre, errang der Jude seine Herrschaft immer nur in Verbindung mit Revolutionen und Kriegen. Der alte Mitkämpfer Böckels bezeichnete in seinen oft von großem Beifall unterbrochenen Aussührungen die Böckel-Gedenkfeier als einen Tag für Adolf Hitler und fein We/k. Der Kreisleiter schloß die Feier mit einem Gedenken an den Führer, dem der Gesang der beiden Nationallieder folgte. Ein kame- I radschaftliches Zusammensein im Kurhaus bildete I den Ausklang.
©.jf.-lfpori
Oer Deutschlandflug 1937.
Von 62 Verbänden nur einer ausgefallen.
Wenn die Meteorologen Recht behalten, wird den Deutfchlandfliegern auch in den nächsten Tagen kein anderes Wetter beschert sein als am Eröffnungstag, dem Sonntag, an dem jedoch hervorragende Flugleistungen gezeigt wurden. Von 62 gestarteten Verbänden sind 61 weiterhin startberechtigt. Als die Beurkundungen abgeschlossen waren, meldeten 60 Verbände ihr Eintreffen auf den von ihnen aus- gewählten Flughäfen. Der vom Korpsführer des NSFK., Generalmajor Christiansen, geführte Verband übernachtete mit 21 weiteren Verbänden auf dem Flugplatz Halle-Leipzig. Ein gleichfalls für dort bestimmter Verband, 107 (Weimar), hatte das Pech, nicht durchzukommen, er mußte in Stettin übernachten. Vom Rangsdorfer Verband erreichte ein Flugzeug bis zur festgesetzten Zeit den vorgeschriebenen Flughafen nicht mehr, wodurch dieser
Verband jetzt nur noch mit zwei Maschinen start- berechtigt ist. In Rangsdorf übernachteten drei Verbände, darunter die NSFK.-Gruppe Danzig, die Sieger des letzten Deutschlandfluges, im Jahre 1935.
Weckerling, Gesamtsieger der Deutschland-Rundfahrt.
Otto Weckerling (Magdeburg) konnte die Deutschland-Radrundfahrt, die am Sonntag mit der 280 Kilometer langen 12. Etappe Hamburg—Berlin abgeschlossen wurde, als Sieger beenden. Mit 96:50:37 Stunden belegte er vor Geyer (Schweinfurt), Diede- richs (Dortmund), Bautz (Dortmund) und Bruno Roth (Frankfurt) den ersten Platz. Die letzte Etappe gewann Kutschbach (Berlin) in 7:45:38 Stunden vor Sieronski und dem Belgier de Caluwe, das gleichzeitig durchgeführte Amateurrennen Hamburg— Berlin gewann Neubauer (Hannover) in 7:53:40 Stunden vor Krückl (München).
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt veschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
1 1
Frankfurt a. M. |
Berlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß- kurs
Schluß! Mittag» börse
Datum
19 6
21 6
19 6
216.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
101,65
101,75
101,75
101,8
99
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
99
4y,% Deutsche Reichsschatzanwei- jungen von 1935
—
—
—
—
471% Deutsche Reichsschatzanwei-
99,3
99,3
99,25
99,3
sungen von 1935, II. #volge ...
47i% Deutsche Reichsschatzanwei-
99
105,75
99
105,65
99
105,4
99
99175
jungen von 1936, III. Folge .. 57i% Doung Anleihe von 1930 ..
47i% Hessische Volksstaat von 1929
99,75
99,75
—
47t% Deutsche ReichSpostschatz von
1934 I......................
100,55
100,55
100,75
100,75
47i% Deutsche Reichsbahnichatz
99,25
126,45
99,25
126,13
99,25
126,6
99,25
126,25
von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
—
—
—
47i% Hess. Landesbk. Darmstadi
99,5
99,5
Goldpfe. R. 12..............
—
t>7i% Hess. LandeS-Hyp.-Banl Liqu. Goldpfe...............
101
100,75
—
—
47i% Preust. Landespsdbr.-Anst
99
99
99
Goldpfe. R. 19..............
99
47i% Preust. Gold-Komm. R. 20
98
98
98
98
47i% Darmstädter Ko mm.-Lan
97,9
97,9
desbankR. 6 ................
—
—
Deutsche Komm.-Saminel-Anleihe
134
134,5
134,75
134,75
Auslos.-Rechte I..............
47i% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15
99,5
99,5
99 5
99,5
47i% Franks. Hyp. Gold-Komm.
98,25
Obl. 2 3....................
98,25
—
6%% Franks. Hyp. Liquidation
100,75
100,8
—
67i% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse.....................
101
101
101
100,9
Steuergutichein-Verrechnungskurs
10.75
110,75
110,9
A-G. für Verkehrsweien .... 6 7t
127
126,25
127,25
125,9
47,75
19.4
21,25
125,25
Homburg-Liidam. Dampfschiff. 0
—
—
Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7
19,25
20,5
125.4
19,5
21,13
125,25
20,5
125 1
Reichsbant................. i-
Berliner Handelsgesellschaft . 6 ys
Commerz- und Privat-Bank . 5
13,7b
113,25
215
113,25
Z1 130,5 113,25
214,5
130,25
113,25
Deutsche Diskonto............ 5
118,75 10^
118,5
105
118,75 IN'
118,5
105
Devisenmarkt Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- lurs
Schluß!. Wend börse
Schlußkurs
Schlußk Mittag- börse
Do!UM
19 6
21.6
19 6
21.6
Äccumulatoren-Fabrik......
14
—
—
237,6
—
Aschaffenburg Zellstoff......
. 6
. 0
144
139,5
144
136,5
144,4
139,4
144,4
137
. 8
165,25
165,25
165,5
165,5
Buderus Eisen.............
. 5
128
127,5
128,25
127,75
Gement Heidelberg.........
.. 7
156,5
155
—
—
Gement Karlstadt..........
.. 6
—
—
Conti Gummi.............
12
194,25
193
195
193
Daimler Motoren..........
671
138,9
138,5
138,5
137,65
Dessauer Gas.............
. 4
——
—
119,25
118,65
Deutsche Erdöl............
.. 5
157,25
156,5
157
156,75
Deutsche Gold- und Silber ..
.. 9
262,75
262
—
——
Deutsche Linoleum.........
10
166,25
163,65
165,5
163,65
Elektrische Lieferungen......
135,5
135,75
136,5
135,75
Elektrische Licht und Kraft...
.. 7
155,5
154,25
155,65
154,75
I. G. Färben-Industrie.....
.. 7
167,4
166
167,65
166 4
Felten & Guilleaume.......
.. 6
139
139
138-, 9
138.75
Gesfürel..................
.. 7
154
153,5
154,25
153,5
Th. Goldschmidt...........
.. 6
148,25
147,25
148,5
147
Gritzner Maschinen.........
.. 0
55,4
54,25
—
54,25
Harpener.................
3'/i
175,25
173,5
175
173,65
Hoesch Eisen...............
3y,
126,25
126
126,13
126
.. 8
147,5
147,75
147,25
147,75
Ilse Bergbau..............
.. 6
Ilse Genüsse..............
.. 6
143,25
142,75
143.5
142,5
Kali Aschersleben..........
.. 4
122
124
125,65
124
Klöcknerwerke .............
47i
136,75
136
137,25
136,5
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
—
—
161,5
155
Lahmeyer ................
.. 6
124,25
124,25
125
124,65
Mainkrasl.................
.. 4
101
100
—
—
Mannesmann.............
47i
124
123,75
'24,25
123,5
Mansfelder Bergbau.......
.. 7
—
—
152
153,5
Metallgesellschaft...........
.. 6
153,5
152,5
153
152,5
Orcnstein & Koppel........
.. 0
—
—
109,9
109,65
Rheinische Braunkohle......
. 12
—
232
232,75
232
Rheinische Elektro..........
.. 6
—
134,4
134.4
136,75
.. 6
160,25
160,5
160,75
Rheinisch-Westfälische Elektro
.. 6
133,25
132,5
133,75
132,13
.. 7
'48.25
149
149,2^
148,75
Salzdetfurth Kali..........
.. 6
165
165
165 75
164,4
.. 7
170,5
171
17'
171
Schultheis Patzenhofer......
.. 4
102,4
101,25
Siemens & .f>ol-Sfe.........
.. 9
221
218,25
221,5
218,5
Süddeutsche Zucker.........
. 10
04,25
206
206
Vereinigte Stahlwerke......
471
121,5
121
121,25
120,75
.. c
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194
194 75
195 9-
Zellstoff Waldhos..........
.. 6
60,75
159,5
160
7 159
Otavt Minen..............
. 0,6
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31,13
31.5
31
— Frankfurt a M
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Amluche Rvlieruno
ÄMlliche Gelt
Notierung Brie
Ärmliche Dotierung
Geic
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Brie •
Buenos Aires.............
Mrfiffpf
0,759 42,13 0,165
47,10 55,01
J, 763 42,21
0,760
42,13
0,764
42,31
Japan....................
Jugoslawien ..............
0,717 3,694
0,719 »,706
0,717 5,694
0,719 5,706
Rio de Janeiro............
0,167
47,20
55.13
0,165
47,10
55,01
0,167
47,20
ist,9?
62,04
61 ,92
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48,95
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Lissabon..................
11,19
11,21
11,19
11,21
Dan»ia .............
47,10
47 20
47,10
47,20
Stockholm ...............
63,53
•3,65
63,53
63,65
London .......... .....
12 32
12,35
12,32
12,35
Schweiz..................
57,20
57,32
57,17
57,29
HelsingforS................
5,45
11,115
137,18
5,46
>1,135
5,45
11,115
5 46 11,135
Spanten..................
Prag.....................
16,98 8.671
17,02
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Monogamie
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Moritz
Frucht bewirkt. Pilzsporen überwintern in alten, vertrockneten Früchten am Baurn, deshalb diese Fruchtnlumien im Herbst entfernen und verbrennen.
Monogamie, tzriech., Bedeutung Einehe, die bei uns übliche Eheform, die unserer sittlichen Weltanschauung entspricht, im Gegensatz zur Bigamie, Ehe mit zwei Frauen oder zwei Männern und Polygamie, Vielehe.
Monogramm, qriech., die verschlungenen Anfangsbuchstaben des Vor- und Zunamens. Heute stellt man die Buchstaben in der Regel nebeneinander. Monogramme sind gebräuchlich in Bettwäsche, Leibwäsche, aller Art Hauswäsche und Taschentüchern. Man zeichnet sich die Monogramme mit Schablonen und käuflicher Tusche, die sich leicht herauswäscht, vor, unterlegt nut Spannstichen und stickt quer mit sehr dichten iiberwendlichen Stichen den Buchstaben nach.
Monopol, alleinige Erzeugung oder alleiniger Verkauf einer Ware.
Montag, der zweite Tag der Woche, nach dem Monde benannt.
Montbretie, Knollenstaude mit schmalen Blättern und im August mit goldfarbenen Blütenrispen. Wird durch Teilung der Knollen vermehrt, steht gut an warmer Hauswand Leichte Vodenbedeckung im Winter ist angebracht.
Moorbad, ein Heilbad mit Schlamm aus Moorerde, das nt eine Erde, in der pflanzliche Bestandteile längere Zeit unt^r
Luftabschluß vermodert sind Die Hauptwirkung besteht in einer gleichmäßigen und lang anhaltenden Wärmeabgabe, die den Körper sehr wenig reizt. Haupt- anzeigen für Moorbäder sind Neuralgien, Ischias, chronischer Rheumatismus, auch Frauenkrankheiten.
Moos wächst in saurem Erdreich. Bei Topfpflanzen Anzeichen für notwendig gewordenen Erdwechsel (s. Blumentöpfe. Rasen).
Moosachat, . heller Ehalzedon, Halbedelstein, auch Mokkastein genannt.
Mop, Besenart, mit einem dichten Polster von Baumwollfäden, die man mit Mopöl, einem staubbindenden Del tränkt, um Dann die Fußböden aufzuwischen. Der Mop wird in heißer Schmierseifenlauge eingeweicht, mit heißem Sodawasser ausgewaschen, dann hängend getrocknet. Nach dem Trocknen kämmt man ihn mit einem Mookamm. Moral, lat., Bedeutung: Sittenlehre. Von jedem Menschen muß ein moralischer, d. h. sittlicher Lebenswandel erwartet werden. Moralisches Irresein, angeborenes Fehlen des moralischen Gefühls bei Psvchopathen und Geisteskranken. Mangel der höheren -sittlichen Vorstellungen verbunden mit starkem Egoismus, Gefühlskälte Grausamkeit sowie starken verbrecherischen und unsittlichen Trieben. Ist eine Form des Schwachsinnes obwohl Der VerstanD oft wenig gestört ist. Moritz, männl Vorname lateinischer Herkunft mit Der Be- Dcutung „der Maure, der M"br"
Oie kluge Hausfrau ergänzt ihren Vorrat mit
-Kolonialwaren und -Lebensmitteln


