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Mailand siegle mit 3:1 (2:0)

Hesse«.

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Frankfurts Elf konnte nicht überzeugen. h> Hauptschwäche lag im Sturm. Die drei Mittel-

Alles klar zur Vorschlußrunde.

6®^., Gckalke, VfB. Stuttgart, 1. $(£. Nürnberg

Schüssen und Kopfbällen hatten. Sch..ütt baute noch recht gut auf, Lautz und Schuchardt gingen aber ebensowenig daraus ein, wie der Eintrachtler auf ihre Gedanken. Dietsch spielte konsequent dritter Verteidiger, Lindemann schien seine Verletzung nicht überwuiÄen zu haben und Pflug konnte sich nie mit der Ausgabe eines Läufers ab find en, was bei dem fehlenden Mobs sicher leichter gewesen wäre. In der Verteidigung war Hinkel schwach, Stubb in der ersten Halbzeit teilweise überraaend und sehr sicher, nach der Pause aber auch nachlassend. Rem- mert machte den Fehler, der das erste Tor kostete, war aber sonst ausgezeichnet auf dem Posten und verhütete eine höhere Niederlage.

Mailand war eine ausgezeichnete Elf ohne Fehler. Borgioli im Tore wurde auf keine allzu­schweren Proben gestellt. War dies aber der Fall, dann zeigte er seine Klasse. Vor ihm standen mit Monza und. Buonocore zwei sehr ballsichere und schlaAräftige Verteidiger. Donati spielte offensiven Mittelläufer mit bestem Erfolg und sorgte für dauernden Druck in den Frankfurter Strafraum, dieAußen" fuhren immer störend zwischen die Ansätze zu Frankfurter Angriffen. Im Sturm war Arcari der Mann, der dauernd die Hintermann­schaft der Mainischen beunruhigte. Frossi kam erst nach Halbzeit, als Stubb nachließ, besser zum Zuge. Ferraris am linken Flügel war nächst Arcari der beste Stürmer.

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2Im vorletzten Mai-Sonntag wurden die Spiele den vier Gaugruppen zur Deutschen Fußball- ^isterschaft beendet. Die Entscheidung war in drei "uppen bereits gefallen (bei Schalke bedurfte es

der amtlichen Bestätigung); nur in Gruppe Hl ft -er Ausgang der Meisterschaft durch den Rück- ^lsieg des VfB. Stuttgart über Wormatia Worms glich. Nachdem es zu Beginn der Spiele ganz j einem Gruppensiea des Südwestmeisters aus- hatte zum Schluß schließlich doch der württem- ^-'gische Meister noch die Oberhand, und die Schwa­nn machten diesmal einen ähnlichen Weg wie vor «i Jahren, als sie ebenfalls erst im Endspurt ,e Gegner überholten und sich bis zum Endspiel ^chspielten. Sicherlich wird man den VfB. Statt- H in der am 6. Juni stattfindenden Vorschluß« pöe sehr stark zu beachten haben. Folgende Mann- nfte werden zum vorletzten Gang um die Deutsche -jsterschaft aufmarschieren:

Hamburger SV.

FC. Schalke 04 VfB. Stuttgart 1. FC. Nürnberg.

Der bisher jenes Spiel und verstand nicht, auf die Ideen herein Sport: M anderen einzugehen. An den

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SporkW anderen einzugehen. An den Flügeln war .^-.erbach«dvÄner noch am aktivsten, er übertraf Armbruster n laMe entlief). Den Innenstürmern ist allerdings zugute » halten, daß sie aus der Läuferreihe wenig Unter«

Zum Rückspiel der Fußballmannschaften von fnntfurt und Mailand der Vorkampf hatte vor gs Wochen in Mailand stattgefunden und war der unglücklichen Umständen von Frankfurt 2:4 rloren worden hatten sich am Sonntag rund liOOO Zuschauer im Frankfurter Sportfeld einge- ftben.

Die Italiener hatten den Kampf sehr ernst riommen. Die Elf trat mit Borgioli (Bergamo); tnonocore (Ambrosiana), Monza (Rom); Gallea (iurin), Donati (Ambrosiana) Morselli (Florenz); tojft (Ambrosiana), Baldi (Turin), Arcari (Am- Jsiana), Bonomi (Bergamo), Ferraris (Ambro- siina) an.

Frankfurts Elf kam mit Remmert (Reichs- K,n-Rotweiß); Hinkel (FSV.), Stubb (Eintracht); ssug (Union Niederrod), Dietsch (FSV.), Linde- tnn (Eintracht); Armbruster (FSV), Schmitt (Ein- ncht), Lautz (Reichsbahn-Rotweiß), Schuchardt ?5V.), Lindner (Reichsbahn-Rotweiß).

ider Nordmark-Meister und Sieger der Gruppe I, ß- Hamburger SV., ist die einzige Mannschaft, die cie Punktverlust durch die Gruppenspiele gegan- n ist. Im letzten Kampf wurde BC. Hartha mit *) (1:0) geschlagen, so daß sich das Torverhältnis j«SB. auf 27:4 stellt. Die Hamburaer können sich k-r dieses letzten Erfolges nicht besonders freuen, Bun ihr bester Spieler Paul Noack erlitt in der teilen Halbzeit einen Schlüsselbeinbruch, gerade kchdem er den zweiten Treffer erzielt hatte. Sollte V h. SD. ohne Noack die Vorschlußrunde bestreiten urffen, bann wird man ihm bei der starken Gegner­

schaft gleich, wer auch der Partner der Ham­burger fein sollte nicht allzuviel Chancen ein­räumen können, zumal man njcht richtig weiß, wie man den H. SV. einzuschätzen hat. Denn die Er­folgte über Hartha, Beuthen und Allenstein kann man nicht allzu hoch bewerten.

In Gruppe II war an dem Endsieg Schalkes nicht zu zweifeln. Bremen hätte schon 7:0 gewinnen müssen, um den westfälischen Meister noch von der Spitze verdrängen zu können. Werder hielt sich aber mit dem 2:2 gegen die ohne Pörtgen und Szepan spielenden Knappen ausgezeichnet, die mit diesem Unentschieden ihren ersten Punkt einbüßten, aber ebenso wie der H. SD. und der Club ungeschlagen blieben. Viktoria Stolp kam mit dem 1:3 gegen Hertha zu ihrem ersten Tor in den sechs Gruppen« spielen.

Die Entscheidung in Gruppe III ist erst am letzten Spielsonntag gefallen. Nicht viel hätte gefehlt und Wormatia und Stuttgart wären nicht nur nach Punkten, sondern auch im Torverhältnis gleich ge­wesen. PfB. Stuttgart schlug in Kassel den Hessen- meister mit 5:1, während Worms in Dessau 4:0 erfolgreich war, so daß bei je 9:3 Punkten der würt- tembergische Meister bei einem Torverhältnis von 12:3 gegen 11:3 der Wormser Gruppenmeister wurde. Damit ist auch das Wiederholungsspiel Kassel gegen Dessau illusorisch geworden.

In der Gruppe IV gab es zum Schluß zwei unerwartet hohe Siege. Der ungeschlagene Meister 1. FC. Nürnberg legte den in der zweiten Halbzeit nur mit 10 Leuten spielenden SD. Waldhof 7:1 (3:1) herein, und Fortuna Düsseldorf holte in Köln über den Mittelrheinmeister einen 5:1- (2:1=) Sieg heraus und sicherte sich damit den allerdings wertlosen zweiten Platz.

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Die Mannschaften.

8:2

1:3

5:5

0:10

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Erste Hälfte: Zwei gleichwertige Mannschaften.

Leiter und Theilig überraschten die Oester- Echer muh den ersten Minuten mit zwei gelunge-

Silbernes" Handball-Länderspiel.

Deutschlands Handballer schlagen Oesterreich 15:6 (6:3).

. deutschen Handballer feierten leider un- Hnerft am Sonntag ein Jubiläum, da der im '$ner Stadion vor 40 000 Zuschauern ausgetra« =*e neunte Kampf zwischen Deutschland und Oester- [efl) zugleich der 25. Länderkampf überhaupt war, Deutschland bestritt. Mit dem großen Sieg in jten wurden von diesen 25 Kämpfen 23 siegreich fanden, die beiden einzigen Niederlagen auf dem *r~ito der deutschen Länderspiele wurden auf äschern Boden von Oesterreich hingenommen.

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Auch das Solitude-Rennen, das als zweiter £nif der deutschen Motorradmeisterschaft für Solo- nr|d)inen gewertet wurde, brachte am gestrigen tnntag auf der ganzen Linie deutsche Erfolge. &i öen großen Seitenwagen fuhr der Nürnberger 3 mmermann auf seiner NSU. die etwas enge M Kilometer lange Dreieckstrecke in der bisher Men Zeit von 56:43,1 herunter und erreichte eine ^jchwindigkeit von 97,7 Stundenkilometer. In der Witertlaffe errang Mansfeld auf DKW., der Ssger des Kölner Stadtwaldrennens, einen neuen fcfolg. Er legte die 174 Kilometer lange Strecke J 1:31:30,1 Stunden zurück und ließ dabei Ley- cMW. und feinen Stallgefährten Bodmer hinter [' In der 250-Kubikzentimeter-Klasse mußte sich uulstied W in Her, der Sieger des ersten Mei- ^choftslaufes, auf Auto-Union-DKW. mit dem freiten Platz hinter dem Titelverteidiger Ewald " uge (DKW.) begnügen, dagegen kam Fleisch­en» (NSU.) in der 350er-Klasse wieder zu einem Erlegenen Siege. Bei den Seitenwagen teilten sich O. und DKW. in die Erfolge.

Ergebnisse (114 km):

2izenzfahrer, Solomaschinen, bis 250 Kubikzenti- ^ter: 1. E. Kluge (Auto-Union-DKW.) 1:35:58.2 tunben 108,3 Stundenkilometer; 2. W. Wink- (Auto-Union-DKW.) 1:38:04,3, 3. S. Wünsche« l-ngebrürf (DKW.) 1:39:46,4; 31 gestartet, 18 am

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nen Würfen, die eine 2:0-Führung für Deutschland ergaben. Der Rechtsaußen Bistrizky verbesserte für Oesterreich auf 2:1, und nun gab es einen sehr spannenden und fast gleichwertigen Kampf. Thei - l i g erhöhte nochmals auf 3:1, aber Mittelläufer Iuracka schoß einen zweiten Wiener Treffer und bei diesem Stande sah es nicht nach einem reichs­deutschen Siege aus. Die Oesterreicher kämpften mit aller Kraft, und lange Zeit sahen die Gäste nicht nach dem sicheren Sieger aus. Hier war es aber Tormann Lüdicke, der sich seine Sporen als Nationalspieler.verdiente und die Nerven nicht ver­lor, bis sich auch der Sturm wieder gefunden hatte. Bei gleichen Torgelegenheiten war der reichsdeutsche Sturm bis Halbzeit noch dreimal erfolgreich; Thei- lig (2) und Steininger warfen die Treffer und die Oesterreicher kamen durch Axmann zu einem Tore. Mit 6:3 für Deutschland ging es in die Pause.

Nach Halbzeit: Deutschland beherrscht bas Feld.

Hatten sich die österreichischen Zuschauer auf die Fortsetzung des Kampfes nach der Pause gefreut, so wurden sie enttäuscht. Denn nun spielte nur noch eine Mannschaft, und das war die reichs- deutsche. Der Sturm übertraf sich im Laufver­mögen, im Fangen, im Zusammenspiel und in der Wurfkraft selbst und hinter chm stund eine in Ab-1

Ziel. Bis 350 Kubikzentimeter: 1. H. Fleischmann (NSU.) 1:34:11,1 Stunden 110,4 Stundenkilo­meter, 2. W. Hamelehle-Sindelfingen (Norton) 1:35:06,2, 3. Hentze-Neuenkirchen (NSU.) 1:38:59,4, 4. Schaible-Wil im Dorf 1:40:05,2, eine Runde zurück: 5. Anderson-England (Delocette), 6. I. d. Elst-München-Gladbach (Norton); 23 gestartet 8 am Ziel. Bis 500 Kubikzentimeter: 1. Mansfeld (Auto-Union-DKW.) 1:31:30,1 Stunde» = 113,6 Stundenkilometer, 2. Ley (BMW. 1:31:46,2, 3. Bodmer (DKW.) 1:31:46,4, 4. Herz (DKW)

1:32:18,4, 5. Rührschneck-Nürnberg (Norton); 23 gestartet, 14 gewertet. Seitenwagen, (8 Runden = 92,8 Kilometer) bis 6000 Kubikzentimeter: 1. Braun (Auto-Union-DKW.) 55:20,3 100,2 Stun­denkilometer, 2. Detert-Faust-Nürnberg (NSU.) 1:00:53,4, 3. Meinecke-Stendel (NSU.) 1:02:07,1, eine Runde zurück: 4. Petersohn-Limburg (Norton); bis 1000 Kubikzentimeter: 1. Zimmermann-Nürn­berg (NSU.) 56:43,1 = 97,7 Stundenkilometer (neuer Klassenrekord), 2. Schumann (DKW') 57:39, 3. Kahrmann (Auto-Union-DKW.) 57:52,3, 4. Brink­mann-Münster (BMW.) 1:00:26,3; 8 gestartet, 5 gewertet. Ausweisfahrer, Solomaschinen, bis 250 Kubikzentimeter (58 Kilometer) 1. Gablen^-Karls- ruhe (DKW.) 35:15,4 98,5 Stundenkilometer; bis 350 Kubikzentimeter: 1. Bühler-Stuttgart (Nor­ton) 35:12,4 = 98,4 Stundenkilometer; bis 500 Kubikzentimeter: 1. Schmid-Stuttgart (Rudge) 33:07,4 = 104,1 Stundenkilometer.

Oesterreich kam mit Schnabel (WAC.); Kell- ? (WAC.), Tauscher (Altturm); Kraus (Sport- S>), Iuracka (Polizei), Wohlrab (Altturm); Bi- L3ky (Polizei), Schmalzer (Ferrowatt), Kreci cjorfelub), Volak (WAC.), Axmann (Donau). Deutschland hatte den linken Verteidiger Widholz I (Neumünster) durch Oepen (Düsseldorf) und trat an mit: Lüdicke (Dessau); Muller Wxvldhof), Oepen (Düsseldorf); Keiter (Berlin), ' nfmann (Düsseldorf), Stahl (Darmstadt); Stei-

}.r8er (Berlin), Theilig (Hamburg), Ortmanns y eslau), Klingler (Weißenfels), Baumann (Ser« Uli..

wehr und Aufbau gleichgute Läuferreihe.Hinten", wo auch Oepen mit der Zeit Sicherheit gefunden hatte, war ein Bollwerk, das Oesterreich nur noch dreimal durchbrechen konnte. Axmann schoß beim Stande von 8:3, den Baumann und (Steinin­ger hergestellt hatten, das vierte Tor. Zwei Tref­fern von Klingler folgte durch Schmalzer Nr. 5 für Oesterreich und einem Freiwurf von Theilig folgte durch Axmann der sechste und letzte Treffer der Gastgeber. Theilig, Stahl und Klingler (2) stellten dann das Endergebnis her.

Deutschland hat, auch in dieser Höhe, ver­dient gewonnen. So klar wurden die Oesterreicher noch nie distanziert, denn alle bisherigen Treffen hatten Torunterschiede von höchstens vier Treffern ergeben, auch das Olympia-Endspiel in Berlin (10:6). Oesterreich mußte erkennen, daß heute ein Sieg über Deutschland kaum mehr möglich fein wird, kann sich aber trösten, Deutschland die zwei Nieder­lagen beigebracht zu haben, die in 25 Länderspielen unsere Bilanzbelasten". Die deutsche Elf hatte, vom Tormann bis zu den Flügelstürmen, keinen schwachen Punkt und es erübrigt sich aus diesem Grunde eine Einzelkritik. Die deutsche Elf war tech­nisch und taktisch klar überlegen.

Oe st erreich war bis Halbzeit ein guter und gleichwertiger Gegner. Nur die bessere Taktik der Reichsdeutschen verhinderte in dieser Zeit ein Er­gebnis, das die österreichischen Leistungen ausdrückt. Nach der Pause konnten die Oesterreicher nicht mehr mit. Die Läuferreihe stand vollkommen in der Ab­wehr, mußte stark verteidigen und dennoch war der Druck so stark, daß auch ein Tormann vom Format eines Schnabel nicht mehr helfen konnte. Der Sturm war nach Halbzeit ganz auf Einzelaktionen angewiesen, die aber bei der aufmerksamen Deckung der Reichsdeutschen nur selten erfolgreich waren.

Wittschafi.

[Nhein-Maimsche Börse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 22. Mai. Auch zum Wochen- schluß erfuhr das Geschäft keine Belebung. Dessen ungeachtet war die Tendenz sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt weiter freundlich, und es überrooaen mäßige Erhöhungen.

Am Aktienmarkt hatten Schiffahrtspapiere weiter einiges Interesse, Hapag 18,50 bis 18,75 (18,50), Nordd. Lloyd 18,75 (18,50). Gefragt wur­den außerdem AG. für Verkehrswesen mit 126,25 bis 127 (126,13). Montanaktien zogen bei nicht sehr großen Umsätzen leicht an, Hoesch 123,50 (122,75), Buderus 127,75 (127,25), Verein. Stahl 120,90 (120,50), Klöckner und Mannesmann lagen mit 132,40 bzw. 128,75 voll behauptet, nur Rheinstahl 0,75 v. H. leichter mit 157. Rhein. Braunkohlen mehr erhöht mit 233,50 (230,25). Von chemischen Werten lagen IG.-Farben bei kleinem Angebot etwas schwächer mit 164,75 (165,40), dagegen Rüt- gerswerke in Nachwirkung der Bilanzziffern 152.25 (151,50), lebhafter Deutsche Erdöl mit 153,25 bis 154 (153,50). Im einzelnen kamen Felten mit 141,75 (142,50), Gesfürel mit 155,50 (155,25), Hanfwerke Füssen mit 116 (115,25), Aschaffenburger Zellstoff mit 146,25 (145,50), Eßlinger Maschinen mit 118.13 (117,50) und Daimler Motoren mit 141,50 (141,75) zur Notiz.

Am Rentenmarkt zogen Altbesitzanleihe auf 126 (125,80) an, Kommunal-Umschuldung unv. 94,05, Reichsbahn-VA. unv. 124,50. Städte-Altbe- sitzanleihen waren mit 130 gefragt, einige Süd­deutsche mit 131 v. H.

Im Freiverkehr nannte man u. a.: Adler­werke Kleyer 113,75 bis 115,75, Wayß & Freytag 149,50 bis 151,50, VDM. 163 bis 165, Raftatter Waggon 31 bis 33. Tagesgeld sehr leicht und 2,25 (2,50 v. H.).

Deutscher Kulturstützpuukt im Fernen Osten.

Das Jubiläum der Tung-Chi-!lniversität in Schanghai.

Von Friedrich Glimpf, Schanghai.

lieber der Tung-Chi-Unwersität in Schanghai- Woosung wehen in diesen Tagen die Jubiläums« flaggen. Es wird der Tag der dreißigjährigen Wiederkehr der Gründung dieser Anstalt gefeiert, die ein Denkmal verständnisvoller deutsch-chi­nesischer Zusammenarbeit auf kultu­rellem Gebiete ist. Seit zwanzig Jahren ist die Tung-Chi-Univeesität ein chinesisches Institut, das heute seine Einnahmen von der chinesischen Nationalregierung bezieht und unter der Leitung eines chinesischen Rektors steht. Sie ist die einzige Anstalt ihrer Art, die auf chinesischem Boden der Heranwachsenden akademischen Jugend Chinas deut­sches Können und deutsche wissenschaftliche Metho­den vermittelt. Das geschieht heute in der Weise, daß der Rektor deutsche Professoren beruft, die zum Teile vom chinesischen Staate, zum Teile von Deutschland her bezahlt werden. Auß dieser Univer­sität gehen die Absolventen ins Innere Chinas, bis nach Puennan und Kansu hin und stehen dort auf Vorposten als Männer, die häufig im schweren Kampfe mit Gegenströmungen ihre auf deutscher Grundlage erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse durchsetzen und die Beziehungen zur deutschen Wis­senschaft und Industrie weiterpflegen und ausbauen wollen und sollen.

Wir Deutschen haben keine Stützpunkte in China mehr, wie sie die anderen Nationen in ihren inter­nationalen Niederlassungen oder in Kolonien nach der Art von Hongkong besitzen, 4n denen sie ihre Kulturinstitute aufbauen können. Wir sind auch nicht meyr am Voxer-Entschädigungsfonds beteiligt, aus denen Engländer und Amerikaner einen gro­ßen Teil ihrer Ausgaben für kulturelle Betätigung

in China bestreiten. Die deutschen Sprachschulen, wie wir sie vor dem Kriege in den Proyinzen Schantung, Hupeh, Szechuan und Kwantung hat­ten, bestchen heute nicht mehr. Unter großen Schwierigkeiten sind zwei neue Anstalten dieser Art in Chekiang und Kiangsu entstanden, wo Zöglinge für das Studium auf der Tung-Chi-Universität sprachlich oorgebildet werden. Unter diesen Umstän­den muß es hoch anerkannt werden, wenn die deut­schen Regierungsstellen, die deutsche Industrie und Wissenschaft Mittel und Wege fanden, um der Tung-Chi-Universität beim Festhalten an der deut­schen wissenschaftlichen Grundlage beizustehen, wie in gleicher Weise den chinesischen Männern nicht genug gedankt werden kann, die trotz schwieriger Verhältnisse und widriger Umstände auf der Mit­arbeit Deutschlands und seiner Wissenschaftler be­standen und deutsches technisches Können und Wis­sen hoch genug einschätzten, um ihnen eine Pflege­stätte in der Entwicklung der geistigen und wissen­schaftlichen Welt des neuen Chinas zu sichern.

So kurz die Geschichte der Tung-Chi-Universität auch ist, so ereignisreich und wechselvoll war doch ihr Werdegang von derDeutschen M e d i - zinschule für Chinesen" bis zur Staat­lichen Universität. Wer heute die Schulanlagen durchschreitet und den Eindruck des Bildes fried­lichen, fleißigen Lebens einer arbeitsfamen Ge­meinde von Lehrern und Schülern genießt, vergißt allzuleicht die stürmische Geschichte der jungen Hoch­schule. Zehn Jahre waren seit der Gründung ver­flossen, als die elften Schulanlagen durch die Fran­zosen im Weltkriege enteignet wurden der Tag des zwanzigjährigen Bestehens fiel in die unruhigste

Hier abschneiden!

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Pfändung

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Pfandhaus

nötigt. Unter diese Sachen fallen auchRadiogeräte. Man muß aber die Pfändung eines wertvollen Gerätes dulden, wenn man vom Gläubiger dafür einen Volks­empfänger zur Verfügung gestellt bekommt. Unpfändbar stno fer­ner die für den Schuldner, feine Familie und Gesinde erforder- nchen Nahrungs-, Beheizunys- und Beleuchtungsmittel für Dter Wochen oder ein zur Beschaffung dieser Mittel für 14 Tage erfor­derlicher Geldbetrag; eine Milch­kuh oder nach Wahl zwei Ziegen oder Schafe nebst den für vier Wochen erforderlichen Streu- und Futtermitteln oder Eeld^ur Be­schaffung dieser Mittel für vier­zehn Tage; oei Landwirten das zur Fortführung der Wirtschaft erforderliche Gerät und Vieh nebst den bis zur nächsten Ernte erforderlichen Betriebsmitteln (Futter, Dünger usw.); die zur Fortsetzung des Berufes erforder­lichen Gegenstände (z. B. Bücher Geräte usw., auch Fahrrad, wenn man damit täglich zur entfernt gelegenen Arbeitsstätte fahren muß); Uniformen und angemes­sene Kleidung, Familienpapiere Trauringe, Orden und Ehren­zeichen, künstliche Gliedmaßen, Eebisie usw., ferner bei Personen, die einen Gehalt oder Lohn be­ziehen, dieses Einkommen, soweit es 150 RM. monatlich 35 RM wöchentlich oder 5,80 RM. täg­lich nicht übersteigt. Von dem Mehrbetrag sind bei Beamten, Ärzten, Geistlichen usw. V«, bei übrigen Lohnempfängern Vi nicht pfändbar. Dienstauswandsent- schädigungen, Kinderzulagen usw

find nicht pfändbar. Bei Lohn­empfängern, die für eine Familie zu sorgen haben, erhöht sich der unpfändbare Teil des Lohnes für jedes unterhaltsberechtigte Mit­glied um */«, jedoch nicht um mehr als z/e. Sterbe- und Gnaden­bezüge find überhaupt nicht pfändbar. S. Pension. Das Recht der Verwaltung und Nutz­nießung des Mannes am ein­gebrachten Gut der Frau oder das Nutzungsrecht des Vaters am Kindesvermögen ist nicht pfändbar, wohl aber die gezoge­nen Nutzungen, soweit sie nicht zur Bestreitung des Unterhalts der Frau bzw. des Kindes und zur Erhaltung des Vermögens verwendet werden müssen.

Pfahlmuschel, anderer Name der eßbaren Miesmuschel.

Pfandhaus (Leihhaus) ist eine städtische oder private Anstalt (letztere unterliegen dem Konzes­sionszwang), die Darlehen gegen Verpfändung bestimmter beweg­licher Sachen (Kleider, Betten, Möbel, Schmuck, Bücher usw.) geben. Das Pfand wird meist nur zu einem bestimmten Teil des Wertes belieben. Nach Rück­zahlung des Darlehens und der latzungsmäßigen Gebühren und Aufschläge bekommt man das Pfand wieder zurück gegen Rück­gabe des Pfandscheines. Löst man das Pfand nicht ein oder äßt man die Pfandleihe nicht >rd- nungsgemäß verlängern, ann wird der Gegenstand verstc jert. Bei einem etwa zu geringen Der- fteigerungserlös (Differenz zwi­schen Darlehen und Erlös) mufr

Der richtige Besen für Haus und Hof

ist der Piaffavabefen. Er hat eine ausgezeichnete Haltbarkeit. Sie können ihn mit Flach- oder mit Rundholz haben. Auch darin wie auch in allen anderen Besen und Bürsten, kaufen Sie bei Häuser immer gut und preiswert.

3- B. Häuser, Gießen, am Osroalbsgarfen, Fernsprecher 2145/2146.