Notlandung wissenschaftlicher Flugexpedition in Zentralaustralien.
Der Geologe Sir Herbert (Sepp und vier Begleiter, die mit einem Flugzeug der australischen Luftwaffe in den unerforschten Gebieten Zentralaustraliens geophysische Luftaufnahmen machten, mußten eine Notlandung vornehmen. Erst nach zwei Tagen wurden sie von einem anderen Militärflugzeug in einem unwirtlichen Wüstengebiet aufgefunden. Diese fast unbekannte Wüste wird von wilden Australnegern bewohnt. Das Flugzeug warf Lebensrnittel für die Verunglückten ab und holte Hilfe. Es werden wohl noch Tage vergehen, ehe eine Rettungsexpedition, mit Lastwagen und Kamelen das verunglückte Flugzeug erreichen kann.
Indianer ermorden eine Kolonistenfamilie im Chaco.
Die Kolonie Castelli im Chaco wurde d o n e i n e r Jndianerhorde überfallen. Die Rothäute versuchten, das Vieh der Kolonisten wegzutreiben. Die Kolonisten setzten sich heftig zur Wehr. Eine Kolonistenfamilie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde von den Indianern ermordet. Andere Kolonisten wurden von den Räubern schwer mißhandelt. Die Kolonisten aus der Umgegend haben daraufhin einen Selbstschutz organisiert. Auch wurde Polizei in die Gegend entsandt.
Waldbrand im Salzkammergut.
Durch Funkenflug entstand auf der Bahnstation Plornberg bei Mondsee im Salzkammergut ein Waldbrand. Durch starken Sturm angefacht, fraß sich der Brand rasch vorwärts. Es brannte in einer Gesamtausdehnung von vier Hektar. Der Wald gehört zum größten Teil den österreichischen Bundesbahnen.
Kleine politische Nachrichten.
In Berlin traf der Königlich-Schwedische Minister des Aeußeren R. Sandler auf seiner Durchreise nach Gens im Flugzeug ein. Zu seinen Ehren veranstaltete der Reichsminister des Auswärtigen Freiherr v. Neurath ein Frühstück.
*
Auf der Friedenskonferenz in Buenos Aires, die den Abschluß der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Bolivien und Paraguay
Am Samstagnachmittag hielt die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Gießen (Gießener Hochschulgesellschaft) im Universitätsgebäude ihre Iahrestagung unter der Leitung ihres Vorsitzenden Dr. M e e s m a n n ab.
Nach der Sitzung des Verwaltungsrats fand zunächst die
Hauptversammlung
statt. Der Vorsitzende Dr. Meesrnann erstattete im Anschluß an seine Begrüßungsworte den
Jahresbericht.
Seinen Darlegungen entnehmen wir u. a. folgendes: „Den Bericht über das Jahr 1936 muß ich mit dem Ausdruck der Trauer über den Verlust des Mannes beginnen, der der Hauptbegründer unserer Gesellschaft gewesen ist und mit ihr bis an sein Lebensende aufs engste verbunden war. Geheimerat Prof. Dr. B e h a g h e l, stellverttetender Vorsitzender des Vorstandes und unser Ehrenmitglied, wurde uns durch ein jähes Geschick am 9. Oktober 1936 entrissen, in seinem 83. Lebensjahr noch im Besitz bewundernswerter körperlicher und geistiger Frische, ein Mann von Tatkraft, von liebenswürdigem Wesen, von umfassender geistiger Bildung. Was die Wissenschaft an ihm verloren hat, kann ich wohl nicht besser ausdrücken, als durch Anführung eines Satzes aus dem Nachruf, den ihm Herr Professor Dr. Götze in unseren Hochschulnachrichten gewidmet hat. Er lautet:
.Seine Wissenschaft, die deutsche Philologie, verliert in ihm nicht nur ihren Senior, sie hat ihr lebendiges Gewissen verloren, die Ueber- lieferung ihrer großen Zeit, die der Wissenschaft den unbedingten Einsatz eines Lebens, die Zähigkeit ihres Willens und die Kraft ihrer Ueberzeugung widmete. Die Universität Gießen aber verliert in Otto Behaghel einen ihrer großen Lehrer, der zugleich einer ihrer getreusten war/
Sein Wirken und seine Persönlichkeit werden bei uns unvergessen bleiben. Von den Mitgliedern unseres Verwaltungsrates sind im vergangenen Jahr verschieden die Herren Bierbrauereibesitzer Waldemar Denninghoff, Oberbürgermeister a. D. Dr. Ehrhardt (München) und Geheimrat Prof. Dr. Sommer, von denen namentlich der letztere an unseren Aufgaben stets lebhaften Anteil
im Gran-Chaco-Konflikt bilden soll, erklärten die Vertreter Boliviens und Paraguays ihre Bereitwilligkeit, die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sofort wieder aufzunehmen.
In Chile haben die radikalen Minister für Wirtschaft, Landkolonisierung und Landwirtschaft auf Veranlassung ihrer Partei ihre Rücktritts- aesuche eingereicht. Man nimmt an, daß die g e - samte Regierung zurücktreten wird.
Zeitschriften.
— Die große Leistungsschau des deutschen Volkes in der Berliner Ausstellung „Gebt mir vier Jahre Zeit" wird in der neuesten Ausgabe der „Illu - strirten Zeitung Leipzig" eindrucksvoll dargestellt. Die von erläuterndem Text begleitete Bilderfolge gibt einen Eindruck von der Ueber- zeugungskraft dieses einzigartigen Rechenschaftsberichtes des Dritten Reiches. — Das in Mittelschweden gelegene erinnerungsreiche Schloß Gripsholm bildet den Gegenstand einer interessanten geschichtlichen Abhandlung. — „Künstlerfahrten in die Welt" heißt ein Beitrag, der von Reiseerlebnissen Dürers, Menzels und anderer erzählt.
— Wie der Luftschutz den Hamburger Hafen sichert, zeigt ein interessanter Bildbericht in der neuen „Sirene", der illustrierten Zeitschrift mit den Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes. Das Heft bringt außerdem einen großen Photobericht von Jagdflugzeugen, die gerade „eingeschossen" werden; es zeigt unterirdische Schutzräume, die noch aus dem Dreißigjährigen Krieg stammen; es enthält Erinnerungen eines Seeoffiziers an die Schlacht von Skagerrak sowie Ausführungen über die Organisation des zivilen Luftschutzes und des Reichsluftschutzbundes.
6od)fd)Ulnad)rid)ten.
Professor Dr. Friedrich Maurer, Ordinarius für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Erlangen, ist in gleicher Diensteigenschaft an die Universität Freiburg berufen worden. Professor Maurer wirkte früher in Gießen.
genommen hat. Auch mit ihm ist eine hervorragende, nicht nur auf seinem wissenschaftlichen Gebiet, sondern auch auf vielen anderen Gebieten erfahrene und anregende Persönlichkeit dahingegangen."
In dem Bericht wird weiter mitgeteilt, daß sich die Mitgliederzahl Ende 1936 auf 435 belief. Die Einnahmen an Mitgliederbeiträgen beliefen sich auf 5772,20 Mark, an Zinsen 1116,88 Mark, kleine Einnahmen 30,49 Mark, insgesamt 6919,47 Mark. An Zuwendungen an Universitätsinstitute wurden 5173 Mark ausgezahlt, die sich wie folgt verteilen: 5QQ Mark dem Tierseucheninstitut, Prof. Dr. Kütt zur Bekämpfung der seuchenartigen Unfruchtbarkeit der Rinder; 1000 Mark dem Forstinstitut, Prof. Dr. Köttgen zur Anschaffung einer spektrögraphischen Einrichtung; 808 Mark dem Zoologischen Institut, Prof. Dr. Anke! zur Fortführung bpr Untersuchungen über die Geschlechtszellenbildurlg der Meeresschnecken; 500 Mark Professor Dr. Gottschalk zur Herausgabe eines Sonderheftes der Zeitschrift für Germanische und Romanische Philologie; 500 Mark Dr. Reinhold zur Anschaffung einer modernen Dämpfungswaage; 500 Mark Dr. Richter zur Ausgrabung prähistorischer Hügelgräber; 275 Mark dem Kunstwissenschaftlichen Institut zur Beschaffung eines Film-Vorführungsapparats; 200 Mark Prof. Dr. Glaser zur Erwerbung ausländischer Bücher für das Romanische Seminar; 400 Mark Prof. Dr. Temesvary zur Anschaffung von Noten und Instrumenten; 150 Mark Prof. Dr. Küst für Ausstellungskosten; 100 Mark dem Musikv Institut zur Anschaffung von Schallplatten; 100 Mark Prof. Dr. Frhr. v. Gall zur Anschaffung von Mexicana: 140 Mark dem „Studentenführer".
Seit der Stabilisierung der Währung von 1924 bis 1936 sind zusammen 178 000 Mark den Aufgaben der Universität aus den Mitteln der Hochschulgesellschaft zugeflossen.
Für Vorträge und Versammlungen wurden 512,75 Mark ausgegeben, bas Nachrichtenblatt erforderte eine Ausgabe von 1169,15 Mark, die Verwaltungskosten machten 607,72 Mark aus, kleine Ausgaben 7,35 Mark. Im ganzen betrugen die Ausgaben 7469,97 Mark.
Das Vermögen der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 1936 insgesamt 51 748,75 Mark, es weist gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres eine Zunahme von 966,50 Mark auf.
In dem Bericht wird weiter Mitteilung gemacht von dem Preisausschreiben der Hochschulgesellschaft
für die Lösung einer Teilaufgabe hn Rahmen des Dierjahresplanes, und von der Verteilung des Preises in Höhe von 5000 Mark, lieber diese Angelegenheit haben wir seinerzett schon ausführlich berichtet. Der Vorsitzende teilte hierzu noch mit, daß dieses Preisausschreiben die Anerkennung des Beauftragten für den Dierjahresplan, Ministerpräsident Generaloberst Göring, gefunden hat.
Der Jahresbericht schließt mit herzlichem Dank an den bisherigen Rektor, Prof. Dr. Pfähler, für die Unterstützung, die er während feiner Amtszeit der Hochschulgesellschaft hat zuteil werden lassen.
Die Hauptversammlung nahm den Bericht mit Beifall zur Kenntnis und erteilte Vorstand und Verwaltungsrat Entlastung.
Die Dahlen
brachten die Berufung von Prof. Dr. Küst in den Vorstand als Nachfolger des verstorbenen Geheime- rats Prof. Dr. Behaghel, sowie unter lebhaftem Beifall die einstimmige Wiederwahl des turnusmäßig ausscheidenden Vorsitzenden Dr. M e e s - mann.
Im Verwaltungsrat sollen die durch Tod freigewordenen Sitze von Brauereibesitzer Denninghoff, Oberbürgermeister a. D. Erhard und Geheimrat Sommer nicht wiederbesetzt werden, die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder, Bergassessor K i p- penberger und Kaufmann S ch u ch ard t wurden einstimmig wiedergewählt.
Der Ausklang.
Se. Magnifizenz der Rektor Prof. Dr. Baader dankte im Namen der Universität der Hochschulgesellschaft herzlich für die mühevolle, eifrige Arbeit, die sie zum Wohle der Universität auch im verflossenen Jahre geleistet hat, insbesondere dankte er dem Vorsitzenden Dr. Meesrnann. Der Redner teilte dann u. a. mit, daß der (Bauleiter Reichsstatthalter Sprenger der Arbeit der Hochschulgesellschaft größtes Interesse entgegenbringe und sich bereit erklärt habe, an einem Werbefeldzua zur Gewinnung von Mitgliedern für die Hochschulgesellschaft mitzuwirken, wobei insbesondere an die Gemeinden und die wirtschaftlichen Unternehmungen in Hessen und in den benachbarten Gebieten gedacht sei. Insbesondere habe sich der Gauleiter auch bereit erklärt, in einer zu diesem Zwecke veranstalteten Versammlung in der Aula der Universität zu sprechen, ferner wolle er den Rektor und den Dozentenführer zu einer Rücksprache über diese Angelegenheit emp=, fangen. Mit der Versicherung, daß die Universität und die Hochschulgesellschaft allen Grund Jjaben, hoffnungsfroh in die Zukunft zu blicken, schloß der Rektor seine beifällig aufgenommene Ansprache. Damit fand die Hauptversammlung ihren Abschluß.
Oie Zestsihung.
Unmittelbar darauf fand im großen Hörsaal die übliche Festsitzung bei starkem Besuch statt. Der Vorsitzende
Dr. Meesrnann
wies in feiner Einleitungsansprache u. a. darauf hin, daß der Vortragende, Professor Dr. W e r k- rn e i st e r von der Staatsuniversität von Nebraska (USA.) deutscher Abstammung sei und sich in den letzten Monaten als amerikanischer Austauschprofessor in Berlin aufgehalten, ferner auch an der dortigen Hochschule für Politik und außerdem an vielen anderen deutschen Universitäten und Plätzen Vorträge gehalten habe. Daraus rechtfertigte sich die Annahme, daß er unseren deutschen Verhältnissen nicht nur Interesse sondern auch Verständnis entgegenbringe. Dr. Meesrnann wies sodann kurz auf die gewaltigen räumlichen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland hin, ließ aber auch einen Hinweis auf die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten der Vereinigten Staaten nicht außer Betracht, und begrüßte es deshalb besonders, daß durch den Vortragenden Gelegenheit gegeben werde, einen Einblick in diese Probleme zu erhalten.
Nach einem Orchestervortrag des collegium mu- sicum unter Leitung des Musikdirektors Professor Dr. Temesvary sprach
Professor Dr. Werkmeister
über das Thema „Die Prinzipien, die der Roose- oeltschen Politik zu Grunde liegen." Der Vortragende gab einen umfassenden Ueberblick über die Ausgangspunkte und die großen Linien der Roofe- veltschen Politik, insbesondere auch in einer Gegenüberstellung zu den wesentlichen politischen Grundlagen des vorhergehenden Präsidenten Hoover. Er machte dabei deutlich, wie stark sich der Wandel der amerikanischen Volksmeinung über die Persönlichkeit und die Politik Roosevelts zwischen dessen erster Wahl und seiner Wiederwahl ausgedrückt hat dadurch, daß die erste Wahl in der Hauptsache als eine Abstimmung gegen Hoover zu betrachten war, während die Wiederwahl Roosevelts im Herbst 1936 ein gewaltiger persönlicher Erfolg für ihn und seine Politik wurde.
Iahrestagung der Gießener Hochschulgeseüschast.
In auftchlußreichen Darlegungen an Hand vieler Einzelbeispiele aus der Entwicklung der amerikani- schen Wirtschaft und der Finanzen machte der Vortragende die Ergebnisse der bisherigen Roosevelt- schen Politik deutlich, er ließ aber auch die viel- fachen Schwierigkeiten erkennen, die dabei von Anfang an zu überwinden waren und immer noch in weitgehendem Ausmaße zu bewältigen sein werden. Eine der größten Schwierigkeiten lernten die Hörer in den Verfassungsbestimmungen über die Stellung des Obersten Bundesgerichts erkennen, durch dessen unabsetzbare Richter der Roosevettschen Politik bis- her in mancherlei entscheidenden Handlungen stark entgegengewirkt wurde. Der Vortragende hob auch die erheblichen Bedenken gegen eine Derfassungs- änberung hinsichtlich des Obersten Bundesgerichts hervor und machte dafür ein lehrreiches Beispiel geltend, bei dem das Deutschtum in Amerika erst durch die unabsetzbaren Richter des Obersten Bun. desgerichts in der Frage der deutschen Schule im Staate Nebraska fein Recht gefunden hat.
Zusammenfassend bezeichnete der Vortragende die Polittk Roosevelts als eine unter amerikanischen Gesichtspunkten geradezu revolutionäre Politik eines revolutionären Programms, die noch immer weitergehe und in dem Obersten Bundesgericht ihren entscheidenden Punkt habe. Der Redner schloß seine fesselnden Darlegungen mit dem Wunsche, daß diese reoolutionäre Polittk Roosevelts immer so konstruktiv und fruchtbar sein möchte, wie die konstruktiven Schöpfungen des neuen Deutschland.
Im Anschluß an den mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag und an die Dankesworte des Vorsitzenden an den Redner und an das collegium musicum beschloß dieses die Feierstunde mit einem weiteren Orchestervortrag.
Eine heimatgeschichiliche Stiftung in Lauterbach.
LPD. Lauterbach, 23. Mai. Zwecks Förderung der Erforschung der Heimatgeschichte und Hei- matkunde, sowie der Pflege der Kunst und des Kunsthandwerks im Kreise Lauterbach, ferner zur Erhaltung des Hohauses als Heim für diese heimat- geschichl'liche Einrichtung wird in Lauterbach eine Stiftung errichtet werden, an der sich das Kreisamt und die Stadt Lauterbach, der Verein für Heimatgeschichte und Kunst in Stadt und Kreis Lauterbach, sowie eine Reihe von Privatpersonen grundlegend als Stifter beteiligen. Die Stiftergemeinschaft soll noch weitere private und juristische Personen als Mitglieder zuziehen. Die lebenslängliche Mitgliedschaft wird durch einen jährlichen Min- destbeitrag erworben, die ewige Mitgliedschaft durch die Spende eines Kapitals, dessen Zinsertrag mindestens einem Jahresbetrag von 25 Mark, bei öffentlichen Körperschaften 100 Mark., gleichkommt.
Wetterbericht
de« Reichswelterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.
Das ursprünglich durch eingedrungene Kaltluft über dem Festland entstandene Hochdruckgebiet hat sich unter langsamer Ostwärts-Verlagerung weiter verstärkt. Unter fernem Einfluß herrscht auch bei uns bei absteigender Luftbewegung heiteres Wetter, das vorerst auch erhalten bleibt. Die Tagestemperaturen steigen weiter an.
Aussichten für Dienstag: Meit heiter und trocken, tagsüber recht warm, vorwiegend östliche bis südliche Winde.
Aussichten für Mittwoch: Im wesentlichen noch Fortdauer der heiteren und trockenen Witterung.
Lufttemperaturen am 23. Mai: mittags 24,6 Grad Celsius, abends 15 Grad; am 24. Mai: morgens 13.4 Grad. Maximum 25,5 Grad, Minimum heute nacht 8,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. Mai: abends 22,5 (Brab; am 24. Mai: morgens 16,3 Grad. — Sonnenfcheindauer 14,2 Stunden.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Montag, den 24. Mai.
Lollar. 20.15 Uhr: Bibelstunde.
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: )r. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; ür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- teiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 37: 9657. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch» und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkausspreis 10 Pf. und Samstags
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Die bei der am 19. März 1937 vorgenommenen Auslosung der in 1937 planmäßig zu tilgenden Schuldverschreibungen gezogenen Nummern sind in Nr. 106 des Deutschen Reichs- anzeigers vom 12 Mai 1937 veröffentlicht
Wetzlar, im Mai 1937 Buderus'sdie Eisenwerke
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