Einzelbild herunterladen

Notlandung wissenschaftlicher Flugexpedition in Zentralaustralien.

Der Geologe Sir Herbert (Sepp und vier Be­gleiter, die mit einem Flugzeug der australischen Luftwaffe in den unerforschten Gebieten Zentral­australiens geophysische Luftaufnahmen machten, mußten eine Notlandung vornehmen. Erst nach zwei Tagen wurden sie von einem anderen Mili­tärflugzeug in einem unwirtlichen Wüstengebiet aufgefunden. Diese fast unbekannte Wüste wird von wilden Australnegern bewohnt. Das Flugzeug warf Lebensrnittel für die Verunglückten ab und holte Hilfe. Es werden wohl noch Tage vergehen, ehe eine Rettungsexpedition, mit Lastwagen und Ka­melen das verunglückte Flugzeug erreichen kann.

Indianer ermorden eine Kolonistenfamilie im Chaco.

Die Kolonie Castelli im Chaco wurde d o n e i n e r Jndianerhorde überfallen. Die Rothäute versuchten, das Vieh der Kolonisten wegzutreiben. Die Kolonisten setzten sich heftig zur Wehr. Eine Kolonistenfamilie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde von den Indianern ermordet. Andere Kolonisten wurden von den Räubern schwer miß­handelt. Die Kolonisten aus der Umgegend haben daraufhin einen Selbstschutz organisiert. Auch wurde Polizei in die Gegend entsandt.

Waldbrand im Salzkammergut.

Durch Funkenflug entstand auf der Bahnstation Plornberg bei Mondsee im Salzkammergut ein Waldbrand. Durch starken Sturm angefacht, fraß sich der Brand rasch vorwärts. Es brannte in einer Gesamtausdehnung von vier Hektar. Der Wald gehört zum größten Teil den österreichischen Bundes­bahnen.

Kleine politische Nachrichten.

In Berlin traf der Königlich-Schwedische Mi­nister des Aeußeren R. Sandler auf seiner Durchreise nach Gens im Flugzeug ein. Zu seinen Ehren veranstaltete der Reichsminister des Aus­wärtigen Freiherr v. Neurath ein Frühstück.

*

Auf der Friedenskonferenz in Buenos Aires, die den Abschluß der kriegerischen Auseinander­setzung zwischen Bolivien und Paraguay

Am Samstagnachmittag hielt die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Gießen (Gießener Hochschulgesellschaft) im Universitäts­gebäude ihre Iahrestagung unter der Leitung ihres Vorsitzenden Dr. M e e s m a n n ab.

Nach der Sitzung des Verwaltungsrats fand zu­nächst die

Hauptversammlung

statt. Der Vorsitzende Dr. Meesrnann erstattete im Anschluß an seine Begrüßungsworte den

Jahresbericht.

Seinen Darlegungen entnehmen wir u. a. folgendes: Den Bericht über das Jahr 1936 muß ich mit dem Ausdruck der Trauer über den Verlust des Man­nes beginnen, der der Hauptbegründer unserer Ge­sellschaft gewesen ist und mit ihr bis an sein Le­bensende aufs engste verbunden war. Geheimerat Prof. Dr. B e h a g h e l, stellverttetender Vorsitzen­der des Vorstandes und unser Ehrenmitglied, wurde uns durch ein jähes Geschick am 9. Oktober 1936 ent­rissen, in seinem 83. Lebensjahr noch im Besitz be­wundernswerter körperlicher und geistiger Frische, ein Mann von Tatkraft, von liebenswürdigem We­sen, von umfassender geistiger Bildung. Was die Wissenschaft an ihm verloren hat, kann ich wohl nicht besser ausdrücken, als durch Anführung eines Satzes aus dem Nachruf, den ihm Herr Professor Dr. Götze in unseren Hochschulnachrichten gewid­met hat. Er lautet:

.Seine Wissenschaft, die deutsche Philologie, verliert in ihm nicht nur ihren Senior, sie hat ihr lebendiges Gewissen verloren, die Ueber- lieferung ihrer großen Zeit, die der Wissenschaft den unbedingten Einsatz eines Lebens, die Zähigkeit ihres Willens und die Kraft ihrer Ueberzeugung widmete. Die Universität Gießen aber verliert in Otto Behaghel einen ihrer großen Lehrer, der zugleich einer ihrer ge­treusten war/

Sein Wirken und seine Persönlichkeit werden bei uns unvergessen bleiben. Von den Mitgliedern unseres Verwaltungsrates sind im vergangenen Jahr verschieden die Herren Bierbrauereibesitzer Waldemar Denninghoff, Oberbürgermeister a. D. Dr. Ehrhardt (München) und Geheimrat Prof. Dr. Sommer, von denen namentlich der letztere an unseren Aufgaben stets lebhaften Anteil

im Gran-Chaco-Konflikt bilden soll, erklärten die Vertreter Boliviens und Paraguays ihre Bereit­willigkeit, die diplomatischen Beziehun­gen zwischen den beiden Ländern sofort wieder aufzunehmen.

In Chile haben die radikalen Minister für Wirtschaft, Landkolonisierung und Landwirtschaft auf Veranlassung ihrer Partei ihre Rücktritts- aesuche eingereicht. Man nimmt an, daß die g e - samte Regierung zurücktreten wird.

Zeitschriften.

Die große Leistungsschau des deutschen Volkes in der Berliner AusstellungGebt mir vier Jahre Zeit" wird in der neuesten Ausgabe derIllu - strirten Zeitung Leipzig" eindrucksvoll dargestellt. Die von erläuterndem Text begleitete Bilderfolge gibt einen Eindruck von der Ueber- zeugungskraft dieses einzigartigen Rechenschaftsbe­richtes des Dritten Reiches. Das in Mittelschwe­den gelegene erinnerungsreiche Schloß Gripsholm bildet den Gegenstand einer interessanten geschicht­lichen Abhandlung.Künstlerfahrten in die Welt" heißt ein Beitrag, der von Reiseerlebnissen Dürers, Menzels und anderer erzählt.

Wie der Luftschutz den Hamburger Hafen sichert, zeigt ein interessanter Bildbericht in der neuenSirene", der illustrierten Zeitschrift mit den Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes. Das Heft bringt außerdem einen großen Photobericht von Jagdflugzeugen, die geradeeingeschossen" wer­den; es zeigt unterirdische Schutzräume, die noch aus dem Dreißigjährigen Krieg stammen; es ent­hält Erinnerungen eines Seeoffiziers an die Schlacht von Skagerrak sowie Ausführungen über die Organisation des zivilen Luftschutzes und des Reichsluftschutzbundes.

6od)fd)Ulnad)rid)ten.

Professor Dr. Friedrich Maurer, Ordinarius für deutsche Sprache und Literatur an der Universi­tät Erlangen, ist in gleicher Diensteigenschaft an die Universität Freiburg berufen worden. Professor Maurer wirkte früher in Gießen.

genommen hat. Auch mit ihm ist eine hervorragende, nicht nur auf seinem wissenschaftlichen Gebiet, son­dern auch auf vielen anderen Gebieten erfahrene und anregende Persönlichkeit dahingegangen."

In dem Bericht wird weiter mitgeteilt, daß sich die Mitgliederzahl Ende 1936 auf 435 belief. Die Einnahmen an Mitgliederbeiträgen beliefen sich auf 5772,20 Mark, an Zinsen 1116,88 Mark, kleine Ein­nahmen 30,49 Mark, insgesamt 6919,47 Mark. An Zuwendungen an Universitätsinstitute wurden 5173 Mark ausgezahlt, die sich wie folgt verteilen: 5QQ Mark dem Tierseucheninstitut, Prof. Dr. Kütt zur Bekämpfung der seuchenartigen Unfruchtbarkeit der Rinder; 1000 Mark dem Forstinstitut, Prof. Dr. Köttgen zur Anschaffung einer spektrögraphischen Einrichtung; 808 Mark dem Zoologischen Institut, Prof. Dr. Anke! zur Fortführung bpr Untersuchun­gen über die Geschlechtszellenbildurlg der Meeres­schnecken; 500 Mark Professor Dr. Gottschalk zur Herausgabe eines Sonderheftes der Zeitschrift für Germanische und Romanische Philologie; 500 Mark Dr. Reinhold zur Anschaffung einer modernen Dämpfungswaage; 500 Mark Dr. Richter zur Aus­grabung prähistorischer Hügelgräber; 275 Mark dem Kunstwissenschaftlichen Institut zur Beschaffung eines Film-Vorführungsapparats; 200 Mark Prof. Dr. Glaser zur Erwerbung ausländischer Bücher für das Romanische Seminar; 400 Mark Prof. Dr. Temesvary zur Anschaffung von Noten und In­strumenten; 150 Mark Prof. Dr. Küst für Aus­stellungskosten; 100 Mark dem Musikv Institut zur Anschaffung von Schallplatten; 100 Mark Prof. Dr. Frhr. v. Gall zur Anschaffung von Mexicana: 140 Mark demStudentenführer".

Seit der Stabilisierung der Währung von 1924 bis 1936 sind zusammen 178 000 Mark den Auf­gaben der Universität aus den Mitteln der Hoch­schulgesellschaft zugeflossen.

Für Vorträge und Versammlungen wurden 512,75 Mark ausgegeben, bas Nachrichtenblatt er­forderte eine Ausgabe von 1169,15 Mark, die Ver­waltungskosten machten 607,72 Mark aus, kleine Ausgaben 7,35 Mark. Im ganzen betrugen die Ausgaben 7469,97 Mark.

Das Vermögen der Gesellschaft betrug am 31. De­zember 1936 insgesamt 51 748,75 Mark, es weist gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres eine Zunahme von 966,50 Mark auf.

In dem Bericht wird weiter Mitteilung gemacht von dem Preisausschreiben der Hochschulgesellschaft

für die Lösung einer Teilaufgabe hn Rahmen des Dierjahresplanes, und von der Verteilung des Prei­ses in Höhe von 5000 Mark, lieber diese Ange­legenheit haben wir seinerzett schon ausführlich be­richtet. Der Vorsitzende teilte hierzu noch mit, daß dieses Preisausschreiben die Anerkennung des Be­auftragten für den Dierjahresplan, Ministerpräsi­dent Generaloberst Göring, gefunden hat.

Der Jahresbericht schließt mit herzlichem Dank an den bisherigen Rektor, Prof. Dr. Pfähler, für die Unterstützung, die er während feiner Amts­zeit der Hochschulgesellschaft hat zuteil werden lassen.

Die Hauptversammlung nahm den Bericht mit Beifall zur Kenntnis und erteilte Vorstand und Verwaltungsrat Entlastung.

Die Dahlen

brachten die Berufung von Prof. Dr. Küst in den Vorstand als Nachfolger des verstorbenen Geheime- rats Prof. Dr. Behaghel, sowie unter lebhaftem Beifall die einstimmige Wiederwahl des turnus­mäßig ausscheidenden Vorsitzenden Dr. M e e s - mann.

Im Verwaltungsrat sollen die durch Tod freige­wordenen Sitze von Brauereibesitzer Denninghoff, Oberbürgermeister a. D. Erhard und Geheimrat Sommer nicht wiederbesetzt werden, die turnus­mäßig ausscheidenden Mitglieder, Bergassessor K i p- penberger und Kaufmann S ch u ch ard t wur­den einstimmig wiedergewählt.

Der Ausklang.

Se. Magnifizenz der Rektor Prof. Dr. Baader dankte im Namen der Universität der Hochschulgesell­schaft herzlich für die mühevolle, eifrige Arbeit, die sie zum Wohle der Universität auch im verflossenen Jahre geleistet hat, insbesondere dankte er dem Vor­sitzenden Dr. Meesrnann. Der Redner teilte dann u. a. mit, daß der (Bauleiter Reichsstatthalter Sprenger der Arbeit der Hochschulgesellschaft größtes Interesse entgegenbringe und sich bereit erklärt habe, an einem Werbefeldzua zur Gewin­nung von Mitgliedern für die Hochschulgesellschaft mitzuwirken, wobei insbesondere an die Gemeinden und die wirtschaftlichen Unternehmungen in Hessen und in den benachbarten Gebieten gedacht sei. Ins­besondere habe sich der Gauleiter auch bereit er­klärt, in einer zu diesem Zwecke veranstalteten Ver­sammlung in der Aula der Universität zu sprechen, ferner wolle er den Rektor und den Dozentenführer zu einer Rücksprache über diese Angelegenheit emp=, fangen. Mit der Versicherung, daß die Universität und die Hochschulgesellschaft allen Grund Jjaben, hoffnungsfroh in die Zukunft zu blicken, schloß der Rektor seine beifällig aufgenommene Ansprache. Damit fand die Hauptversammlung ihren Abschluß.

Oie Zestsihung.

Unmittelbar darauf fand im großen Hörsaal die übliche Festsitzung bei starkem Besuch statt. Der Vorsitzende

Dr. Meesrnann

wies in feiner Einleitungsansprache u. a. darauf hin, daß der Vortragende, Professor Dr. W e r k- rn e i st e r von der Staatsuniversität von Nebraska (USA.) deutscher Abstammung sei und sich in den letzten Monaten als amerikanischer Austauschprofes­sor in Berlin aufgehalten, ferner auch an der dor­tigen Hochschule für Politik und außerdem an vielen anderen deutschen Universitäten und Plätzen Vor­träge gehalten habe. Daraus rechtfertigte sich die An­nahme, daß er unseren deutschen Verhältnissen nicht nur Interesse sondern auch Verständnis entgegen­bringe. Dr. Meesrnann wies sodann kurz auf die gewaltigen räumlichen und wirtschaftlichen Unter­schiede zwischen Amerika und Deutschland hin, ließ aber auch einen Hinweis auf die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten der Vereinigten Staaten nicht außer Betracht, und begrüßte es deshalb be­sonders, daß durch den Vortragenden Gelegenheit gegeben werde, einen Einblick in diese Probleme zu erhalten.

Nach einem Orchestervortrag des collegium mu- sicum unter Leitung des Musikdirektors Professor Dr. Temesvary sprach

Professor Dr. Werkmeister

über das ThemaDie Prinzipien, die der Roose- oeltschen Politik zu Grunde liegen." Der Vortra­gende gab einen umfassenden Ueberblick über die Ausgangspunkte und die großen Linien der Roofe- veltschen Politik, insbesondere auch in einer Gegen­überstellung zu den wesentlichen politischen Grund­lagen des vorhergehenden Präsidenten Hoover. Er machte dabei deutlich, wie stark sich der Wan­del der amerikanischen Volksmeinung über die Per­sönlichkeit und die Politik Roosevelts zwischen dessen erster Wahl und seiner Wiederwahl ausge­drückt hat dadurch, daß die erste Wahl in der Haupt­sache als eine Abstimmung gegen Hoover zu be­trachten war, während die Wiederwahl Roosevelts im Herbst 1936 ein gewaltiger persönlicher Erfolg für ihn und seine Politik wurde.

Iahrestagung der Gießener Hochschulgeseüschast.

In auftchlußreichen Darlegungen an Hand vieler Einzelbeispiele aus der Entwicklung der amerikani- schen Wirtschaft und der Finanzen machte der Vor­tragende die Ergebnisse der bisherigen Roosevelt- schen Politik deutlich, er ließ aber auch die viel- fachen Schwierigkeiten erkennen, die dabei von An­fang an zu überwinden waren und immer noch in weitgehendem Ausmaße zu bewältigen sein werden. Eine der größten Schwierigkeiten lernten die Hörer in den Verfassungsbestimmungen über die Stellung des Obersten Bundesgerichts erkennen, durch dessen unabsetzbare Richter der Roosevettschen Politik bis- her in mancherlei entscheidenden Handlungen stark entgegengewirkt wurde. Der Vortragende hob auch die erheblichen Bedenken gegen eine Derfassungs- änberung hinsichtlich des Obersten Bundesgerichts hervor und machte dafür ein lehrreiches Beispiel geltend, bei dem das Deutschtum in Amerika erst durch die unabsetzbaren Richter des Obersten Bun. desgerichts in der Frage der deutschen Schule im Staate Nebraska fein Recht gefunden hat.

Zusammenfassend bezeichnete der Vortragende die Polittk Roosevelts als eine unter amerikanischen Gesichtspunkten geradezu revolutionäre Politik eines revolutionären Programms, die noch immer weiter­gehe und in dem Obersten Bundesgericht ihren ent­scheidenden Punkt habe. Der Redner schloß seine fesselnden Darlegungen mit dem Wunsche, daß diese reoolutionäre Polittk Roosevelts immer so konstruk­tiv und fruchtbar sein möchte, wie die konstruktiven Schöpfungen des neuen Deutschland.

Im Anschluß an den mit starkem Beifall aufge­nommenen Vortrag und an die Dankesworte des Vorsitzenden an den Redner und an das collegium musicum beschloß dieses die Feierstunde mit einem weiteren Orchestervortrag.

Eine heimatgeschichiliche Stiftung in Lauterbach.

LPD. Lauterbach, 23. Mai. Zwecks Förde­rung der Erforschung der Heimatgeschichte und Hei- matkunde, sowie der Pflege der Kunst und des Kunsthandwerks im Kreise Lauterbach, ferner zur Erhaltung des Hohauses als Heim für diese heimat- geschichl'liche Einrichtung wird in Lauterbach eine Stiftung errichtet werden, an der sich das Kreisamt und die Stadt Lauterbach, der Verein für Heimatgeschichte und Kunst in Stadt und Kreis Lauterbach, sowie eine Reihe von Privatpersonen grundlegend als Stifter beteiligen. Die Stifterge­meinschaft soll noch weitere private und juristische Personen als Mitglieder zuziehen. Die lebensläng­liche Mitgliedschaft wird durch einen jährlichen Min- destbeitrag erworben, die ewige Mitgliedschaft durch die Spende eines Kapitals, dessen Zinsertrag min­destens einem Jahresbetrag von 25 Mark, bei öffentlichen Körperschaften 100 Mark., gleichkommt.

Wetterbericht

de« Reichswelterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Das ursprünglich durch eingedrungene Kaltluft über dem Festland entstandene Hochdruckgebiet hat sich unter langsamer Ostwärts-Verlagerung weiter verstärkt. Unter fernem Einfluß herrscht auch bei uns bei absteigender Luftbewegung heiteres Wetter, das vorerst auch erhalten bleibt. Die Tagestemperaturen steigen weiter an.

Aussichten für Dienstag: Meit heiter und trocken, tagsüber recht warm, vorwiegend öst­liche bis südliche Winde.

Aussichten für Mittwoch: Im wesent­lichen noch Fortdauer der heiteren und trockenen Witterung.

Lufttemperaturen am 23. Mai: mittags 24,6 Grad Celsius, abends 15 Grad; am 24. Mai: morgens 13.4 Grad. Maximum 25,5 Grad, Minimum heute nacht 8,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. Mai: abends 22,5 (Brab; am 24. Mai: morgens 16,3 Grad. Sonnenfcheindauer 14,2 Stunden.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Montag, den 24. Mai.

Lollar. 20.15 Uhr: Bibelstunde.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: )r. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; ür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- teiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 37: 9657. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch» und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkausspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Empfehlungen]

Dauernde

Johannes Becker

Oberschaffner L R.

Verschiedenes

Margarete Becker, geb. Hildebrand.

Gießen, Klein-Linden, Rüsselsheim, den 22. Mai 1937.

3636 D

[Stellenangebote

Familiendrucksachen

Verlobungsanzelgen Vermählungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl. SchulstrJ

Vermählungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei

Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied am Samstag plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger­vater und Großvater

Zirka 16.0 Meter qebr. Biets f.Lo komotivbetrieb m. Wagen n. Lo­komotiven sofort zu vermieten. 6efl. Anfragen an [^v M. Eichelßrtin 4 Co. Frankfurt am Main Herrn.- Göring-Ufer

Nr. 82. V

RM.600.- gegen Sicherheit und monatliche Rückzahlung zu leihen gesucht.

Schr.Angeb.unt. 02635 and.G.A.

[ Mietgesuche | Polizeibeamter sucht zum l.Juli 2-3-Zinimer-Wohn. Schrift!. Angeb. unter 02637 an den Gießen. An­zeiger erbeten.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 25. Mai, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Strahlende Kinderaugen - gesundelugend - der Donh für Deinen Gaftplah!

r.»

Gut erhaltener

Böenoagen für 20 Mk. z. ver­kaufen. 02634 Moltkestraße 121.

Junger

Bochbautechniker

guter Zeichner evtl, auf sofort für ein hiesiges Architekturbüro ges.Schr.Ang.m. Unterlagen, Ge­haltsansprüche uff. unter 02636 an d. Gieß. Anz.

Schöne fseisD S-Zimnier- Wohnung

Parterre, zum 1. Juli zu nenn. Bleichstraste 321

Kranfahrer

für Lastwagen sofort gesucht.

Gebr. Marx

Neumühle

Dorlar (Kreis Wetzlar).363iD

Verkäufe

Sinoemgen

zu verkauf. 0263i

Fischer 02631

Friedrichstraße 61IL

Flüssiges

Obst

Avfelsaft 85Pf.b.6Flasch. Kräuterhaua

Jung Giesten, in der Maus bürg. 363bD

Hiesige Großhandlung (Genuß- mittel» sucht per alsbald in Dauerstellung einen in der Durchschreibebuchführung und allen Büroarbeiten perfekten jungen mono im" Verkehr m. Kundschaft und auf ähnlichem Poften beitens bewährt. Ange­bote m. Lichtbild u. Zeugnis­abschriften, sowie Gehaltsan­gabe u.3634Da.d.Gieß.Anz.erb.

im Alter von 63 Jahren.

Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen:

SMSM

bei festem Wochenzuschuß bietet altbekanntes deutsches Großunter­nehmen von Weltruf einem rede­gewandten, intelligenten

durch systematische Kundenbear­beitung. Branchekenntnisse werden vermittelt, Anlernung, Ausbildung und yrößte Unterstützung werden zugestchert. Nur Bewerber, die wirklich arbeiten wollen und kön­nen, senden kurze Zuschrift unter 3639D an den Gießener Anzeiger.

10-12 Zentner

Heu

zu verkaufen.

Nebel 02638 Wetzstemgasse 16

KleineAnzeigen im Giebener Anzeiger werden von Taulenden beachtet und gelesen.

| Vermietungen | Mi.ZinMl zu vermiet. 02632 Friedrichstr.6 III

Plötzlich und unerwartet verschied nach kurzer Krank­heit mein treusorgender Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

Ludwig Pieh

im 57. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, 24. Mai 1937.

Die Beerdigung findet in aller Stille statt.

___________________________________3629 D

Buderossdie Eisenwerke Wetzlar

Tilgung von Tellscbuldverschreibuogen der 5%-Anleihe von 1921 der früheren Hessen-Nassauischen Hüttenverein G.m. b. H

Biedenkopf-Lud wigshütte.

Die bei der am 19. März 1937 vorgenommenen Auslosung der in 1937 planmäßig zu tilgenden Schuldverschreibungen gezogenen Nummern sind in Nr. 106 des Deutschen Reichs- anzeigers vom 12 Mai 1937 veröffentlicht

Wetzlar, im Mai 1937 Buderus'sdie Eisenwerke

________________________________________ _________________3633 D