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felsfällen ziehe man ein anderes Geldstück zum Vergleich heran und benachrichtige die Polizei. Durch nachlässiges Verhalten beim Geldwechseln wird den Falschmünzern ihre verbrecherische Tätig­keit sehr erleichtert. Für Hinweise, die zur Ermitt­lung von Falschmünzern führen, sind von der Be­hörde hohe Belohnungen ausgesetzt.

Neun Schafe vom O-Zug zermalmt.

LPD. Diez (Lahn), 21. April. Die in der sog. Au" weidende Altendiezer Schafherde hatte sich zu einem kleinen Teil auf das Gleis der Lahnbahn begeben, ohne daß es der Schäfer sofort bemerkte. Gerade um diese Zeit war der Nachmittags­schnellzug Berlin Trier fällig, der in DU Schafe hineinf^hr und neun Tiere tötete.

Landstallmeister a. O. Schärte -f.

Lpd. Darmstddt, 21. April. Im Alter von 75 Jahren st a r b der Landstallmeister a. D. Oberst­leutnant a. D. Friedrich S ch ö r k e, 1882 trat er in

Darmstadt bei den 23er Dragonern ein. Er gehörte dem Regiment bis 1911 an. Nach kurzer militä­rischer Tätigkeit in der Festung Metz wurde Oberst­leutnant a. D. Schörke im Oktober 1916 als Nach­folger von Millichs zum hessischen Land­stallmeister ernannt, welchen Posten er bis 1927 innehatt«.

Schweres Unwetter an der Bergstraße.

Die Baumblüte zerstört.

Lpd. Darmstadt, 21. April. In den ersten Nachmitagsstunden des Mittwoch zog ein schwe­res Gewitter mit Hagelschiag über das Ried und die Bergstraße hinweg. Das von einem starken Sturm begleitete Gewitter entlud sich über der Baumblüte an der Berg st raße, die bereits durch den mehrtägigen Regen schwer gelitten hat. Die oft taubeneiergrotzen Hagelkörner machten der Baumblüte ein Ende und überzogen das Land in wenigen Minuten mit einer oft mehrere Zentimeter hohen Eisschicht.

Aus der engeren Heimat.

Bon einer Lokomotive angefahren.

* Lang-Göns (Kreis Gießen), 22. April. Auf der Main-Weser-Bahn zwischen G r o ß e n - L i n - den und Lang Göns wurde am gestrigen Mitt­wochmittag der 45 Jahre alte Schachtmeister Hein­rich Knieriem aus Ronshausen bei Bebra von einer Güterzuglokomotive angefah­ren. Mit Rippenbrüchen, einem Armbruch und Kopfverletzungen mußte der bedauernswerte Mann von der Gießener Sanitätskolonne vom Deutschen Roten Kreuz der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden. Der Unfall 'entstand dadurch, daß Knieriem, der im Auftrage einer Privatfirma bei Bahnbauarbeiten in jenem Abschnitt der Strecke mitarbeitet, beim Ausladen von Schotter-Kleinschlag nach der verkehrten Seite hin, also nach der Innen­seite des zweigleisigen Bahnkörpers, anstatt nach außen, aus dem Güterwagen herausstieg und da­bei von einer gerade vorüberfahrenden Güterzug- lokomotive, die er nicht bemerkt hatte, angefahren wurde.

Landkreis Gießen.

ch Beuern, 22. April. Der Landwirt und Fuhr­unternehmer Heinrich Kumpf III. und seine Ehe­frau Margarete, geb. Otto, konnten gestern das Fest der Silbernen Hochzeit feiern. Dem Jubel­paar wurden zahlreiche Ehrungen zuteil. Zur Hebung der Seidenraupenzucht ließ die Gemeinde 1 0 0 0 Maulbeerbäume anpflanzen. Es sind in unserem Orte einige Interessenten vorhanden, die sich der Seidenraupenzucht widmen wollen.

* Burkhardsfelden, 22. April. Einem Sohn unserer Gemeinde, dem technischen Stadt­oberinspektor Karl Roos in Essen, wurde von der Regierung die BerufsbezeichnungB a u m e i st e r" verliehen.

I Großen-Linden, 21. April. Am Sams­tag hielt die hiesige Milchabsatzgenossen­schaft im GasthausZum goldenen Ritter" ihre Jahresversammlung ab. Der Rechner Heinrich

H o ß b a ch gab den Geschäftsbericht bekannt, aus dem heroorging, daß »die Genossenschaft im letzten Jahre eine Aufwärtsentwicklung erfahren hat. Im abgelaufenen Jahre erfolgte eine Anzahl Neuauf­nahmen. Die Rechnungsablage wurde in Ordnung befunden, so daß Vorstand und Auftichtsrat ent­lastet werden konnten. Die beiden ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden ein­stimmig wiedergewählt. Unter PunktVerschiede­nes" wurden durch die Versammlung noch Aende- rungen vorgenommen.

s. Lang-Göns, 22. April. Am 24. April kön­nen die Eheleute Heinrich Heß, Landwirt und Metzger, und seine Ehefrau Katharine, geb. Rompf, in körperlicher und geistiger Frische und Gesund­heit das Fest der Goldenen H o ch z e l t be­gehen. Herr Heß steht im 73., seine Gattin im 71. Lebensjahr. Frau^Heß ist alsBrautmutter" der älteren Generation über die Grenzen von Lang- Göns bekannt, denn sie schmückte die Braut in der Hüttenberger Tracht mit demBehang". Mit dem goldenen Ehepaar feiern sechs verheiratete Kinder und 14 Enkel.

Kreis Ariedberg.

* Gambach, 22. April. Im Rahmen der Filmaufführung am heutigen Abend in unse­rem Orte wird zu dem FilmWerft zum grauen Hecht" auch der KulturfilmSpiegel aus Papier" zur Aufführung gelangen.

* Münzend erg, 22. April. Wie einer Mit­teilung Der Gaufilmstelle Hessen-Nassau zu entneh­men ist, wird im Rahmen der morgigen Film- auffuhrung in unserem Orte zu dem Haupt­filmWerft zum grauen Hecht" auch der Kultur­filmSpiegel aus Papier" (im Beiprogramm) ge- zeigt.

* Wölfersheim, 22. April Wie die Gau­filmstelle Hessen-Nassau mitteilt, läuft am kommen­den Sonntag zu der FilmaufführungWerft zum grauen Hecht" auch der KulturfilmSpiegel aus Papier" in unserem Orte.

Jahresabschluß ber Vezirkssparkaffe Grünberg.

Stetige Aufwärtsentwicklung. Beträchtlicher Zugang an Spareinlagen. Seit 1. Januar 1933 Erhöhung um 665 000 Mk. = 31 Prozent.

+ Grünberg, 21. April. In der Sitzung des Derwaltungsrats der Bezirksspar­kasse Grün berg wurden die Jahresrechnung und der Jahresabschluß für 1936 festgestellt und ge­nehmigt. Der vom Direktor oorgetragene Geschäfts­bericht über das 103. Geschäftsjahr zeigte eine wei­tere günstige Entwicklung der Kasse. Wieder ist ein ansehnlicher Zuwachs an Spareinlagen und eine große Zunahme an Sparbüchern zu verzeichnen. Die gesunde stetige Aufwärtsentwicklung kann als ein Erfolg nationalsozialistischer Aufbauwirtschaft gewertet werden. Sie ist um so höher anzuschlagen, als sich die Auswirkungen dieses Aufbaues in dem vorwiegend landwirtschaftlichen Bezirk lange nicht so bemerkbar machen, als in Bezirken, die mehr mit Industrie durchsetzt sind.

Die Bilanzsumme, die sich um rund 300 000 Mark auf 3 441000 Mark erhöhte, hat damit den Stand von Ende 1913 um 250 000 Mark über­schritten. Der Jahresumsatz betrug 14,3 Mil­lionen Mark. Im Sparverkehr wurden ein­gezahlt, einschl. kapitalisierter Zinsen, 683 410 Mark, zurückbezahlt 484 313 Mark. Der Sparein- lag ende st and wuchs damit um 189 096 Mark auf 2 886 714 Mark an. Neu ausgestellt wurden 1062 Sparbücher, aufgelöst 473 (darunter 217 aus der Aufwertung), mithin Zunahme 589 und Stand am Jahresende 5143 Sparbücher.

Gegenüber 1913 beträgt der (Spareinlagen; bestand 97 v. H. und die Zahl der Sparbücher 177 v. H. Als Durchschnittseinlage entfallen auf ein Sparbuch 561 Mark. Besonders gepflegt wurde auch Der Kleinsparoerkehr. 282 Heimsparbüchsen waren Ende 1936 ausgegeben; die Entleerungen erbrachten 5 632 Mark. Die Schulsparkassen -wurden auf ein neues System umgestellt, das eine "Entlastung der Lehrer und eine Belebung des Schul- Iparwesens brachte. Für verkaufte S var mar - f e n gingen von den 20 Schulsparkassen im Ge- Mäftsxahr 6 477 Mark ein. Den Lehrern, die die Kasse durch verständnisvolle Mitarbeit bei dieser Sache unterstützen und das Schulsparwesen fördern helfen, gebührt Dank und Anerkennung.

Im Giro- und Kontokorrentverkehr stieg die Zahl der Konten von 388 auf 426, also um 38. Die Gut­haben der Kunden am Jahresende waren um 20 000 Mark höher als im Vorjahr; sie betrugen 145 215 Mark und die beanspruchten Kredite 131 268

Mark.

Die reichlichen Mittel der Kasse ermöglichten es, der Wirtschaft des Bezirks mit der nötigen Kredit- hilfe zu dienen und dabei auch die Bautätigkeit wesentlich zu fördern. Besonders gepflegt wurde der Kleinkredit. An 132 Darlehensnehmer, die sich aus allen Berufskreisen zusammensetzen, wurden neue Darlehen im Gesamtbetrag von 195 208 Mark ge­währt, davon gegen Hypotheken 157 714 Mark und auf Schuldscheine gegen Bürgschaft oder sonstige Sicherheit 37 494 Mark. Die Gesamtzahl der Dar­lehen betrug am Jahresende 1248. Der Durch- ichnittsbetrag eines Darlehens berechnet sich bei den Hypotheken auf 1364 Mark, bei den Schuldschein­darlehen auf 493 Mark. Die Kasse ist in den über 100 Jahren ihres Bestehens aufs engste mit allen Berufskreisen des Bezirkes verbunden. Wie eine Aufgliederung der Darlehen zeigt, nimmt hierbei i>ie Landwirtschaft die erste Stelle ein. Im land­wirtschaftlichen Entschuldungsverfahren war die

Kasse an 79 Verfahren beteiligt. Davon sind in­zwischen 36 Verfahren zur Erledigung gelangt. In den durchgeführten Verfahren hatte die Kasse nur in einem Fall einen Abstrich von 326 Mark z'u verbuchen. Auch bei den noch schwebenden Verfah­ren sind bei dem Rang der Forderungen wesent­liche Abstriche nicht zu erwarten.

Bei den Zinseingängen wurde eine weitere Bes­serung erreicht. Nach Abzug der in den landwirt­schaftlichen Entschuldungsoerfahren zur Kapitalisie­rung kommenden Beträge verblieben an Zinsrück­ständen Ende 1936 7036 Mark =4,7 v. H. des Gesamtzinsensolls. Die Rückstände sind inzwischen auf 3300 Mark zurückgegangen.

- Das Wechselgeschäft hielt sich im Rahmen des Vorjahres. Der Bestand an eignen Wertpapieren der Kasse erfuhr eine Zunahme um 50 000 Mark. Die Wertpapiere sind zum Anschaffungspreis in die Bilanz eingestellt. Gegenüber dem Kurswert am Jahresende ist darin eine stille Reserve von 32 326 Mark enthalten. Im Depotgeschäft verwaltet die Kasse am Jahresende 162 Kundendepots mit einem Bestand von 216 736 Mark.

Den überaus günstigen Stand der Kaffe zeigen die ausgewiesenen Rücklagen: Sicherheitsrücklage 302 846 Mark, Kursrücklage 35 857 Mark. Der Reingewinn von 37 500 Mark soll ebenfalls der Sicherheitsrücklage zugeführt werden, die damit auf 11 o. H. des Gesamteinlagebestandes angewachsen ist. Die hohe Zahlungsbereitschaft der Kasse ist da­durch gekennzeichnet, daß die jederzeit verfügbaren Mittel höher waren, als es Gesetz und Satzung ver­langen. Die Verwaltungskosten betragen nur. 0,72 d. H. der Bilanzsumme.

Zur Zinspolitik wird bemerkt, daß die Haben­zinsen durch das für alle Kreditinstitute verbindliche Zinsabkommen festgelegt sind. Den Zinssatz für Hypotheken und Gemeindedarlehen, die zusammen 86 o. H. der Gesamtdarlehen betragen, hat die Kasse seit 1. April 1935 auf 4,5 v. H., für die übriaen Darlehensarten auf 5 o. H. ermäßigt. Der Kredit­bedarf der Bezirkseinwohner kann also zu niedrigem Zinssatz ohne Nebenkosten befriedigt werden.

Die im Geschäftsjahr durch die Verbandsrevision und den Derwaltungsrat vorgenommenen Prüfun­gen hatten sehr befriedigende Ergebnisse. An Stelle des Ende 1935 ausgeschiedenen Verwaltungsrats­mitgliedes Karl Wetzig wurde Justizinspektor Hans König vom Kreisamt in den Verwaltungs­rat berufen.

Die Gefolgschaft setzte sich am Jahresende zu­sammen aus 2 Beamten, 4 Angestellten und 2 Lehr­lingen. Sie hat durch treue Pflichterfüllung und vollen Einsatz im Dienste der Kasse Dank und An­erkennung verdient. Die Arbeit der über 100 Jahre bestehenden Bezirkssparkasse wird auch für die Folge unter dem Leitwort stehen:Sparkassendienst ist Dienst am Volk". '

Oberreoisor Kitzinger (Darmstadt), der an der Sitzung teilnahm, berichtete über die Anfang April erfolgte 1936er Bilanzprüfung. Diese fjabe keinerlei Beanstandung ergeben. Am Schlüsse seiner Aus­führungen, in denen er die einzelnen Positionen durchsprach, würdigte der Revisor die gute Führung und die überaus günstige wirtschaftliche Lage der Kasse.

Die übrigen Punkte der Tagesordnung waren von untergeordneter Bedeutung.

^.Uportf

Oie Neuorganisation des Polizeisports.

Lin Abkommen mit dem Reichssportführer.

Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei hat soeben den Inhalt eines Abkommens mit dem Deutschen Neichsbund für Leibesübungen und Richtlinien bekanntgegeben, durch die der ge­samte außerdienstliche Sport in der deutschen Ord­nungspolizei geregelt wird. Hiernach gliedert sich in der Polizei die Arbeit auf dem Gebiete der Leibesübungen in dienstliche Körperschulung, die im Rahmen der allgemeinen dienstlichen Ausbildung nach den einschlägigen Dienstvorschriften durchge­führt wird, und den außerdienstlichen Sport, der als Ergänzung der Körperschulung in den Polizei- Sportvereinen und Sportübungsgemeinschaften des Kamera'dschaftSbundes deutscher Polizeibeamten be­trieben wird.

Die Polizeisportvereine, deren erfolg­reiches Wirken in der Nachkriegszeit in weitesten Kreisen bekannt geworden ist, bleiben nach wie vor Träger des Sportgedankens in der Polizei. Ihre Hauptaufgabe ist die Pflege des Wettkampfsports, dem besonders die Mannschaftswettbewerbe Vor­behalten bleiben sollen. Die Polizeisportoereine müssen Mitglieder des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen sein. In jedem Standort, in dem mehr als iOO Polizeiangehörige tätig sind, muß ein Polizei-Sportverein gegründet werden. Im Gegensatz zu dem Mitgliederbestand der zivilen Turn- und Sportvereine hat der Polizei­sportverein mit Rücksicht auf den besonders gela­gerten Dienst und auf die Notwendigkeit der körper­lichen Ertüchtigung bis in ein hohes Lebensalter hinein besondere Abteilungen für solche Beamte, die nur Ergänzungssport "treiben, unter dem Na­menA n s ch l u ß g r u p p e n" einzurichten.

In den Standorten, in denen infolge der ge­ringen Polizeistärke Polizeisportoereine nicht ge­gründet werden können, sind von den Ortsgruppen des Kameradschaftsbundes Deutscher Polizeibeam­ten Sport-Uebungsgemeinschaften zu gründen, die nach den Richtlinien des Sach­bearbeiters für Polizeisport im Hauptamt Ord­nungspolizei ihre praktische Arbeit auf dem Gebiet der Körperschulung verrichten. Der Sinn der hier zu leistenden Arbeit liegt besonders darin, allen Polizeibeamten und vor allem auch den ältefen Jahrgängen Gelegenheit zu geben, sich planmäßig körperlich zu schulen und so sich die für ihren Be­ruf notwendige körperliche Wendigkeit zu erhalten.

Mit diesen Richtlinien des Reichsführers SS. und Chefs der deutschen Polizei sind die organisa­torischen Voraussetzungen für eine gedeihliche Ar­beit sowohl auf dem Gebiete des Wettkampfsports, als auch auf dem einer planmäßigen Breitenarbeit, deren vordringlichstes Ziel die Hebung des Lei­stungsdurchschnitts ist, gegeben. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen werden nicht lange auf sich war­ten lassen. Schon der kommende Sommer wird verschiedene Mannschaften der Polizei und Einzel­kämpfer wieder in der Spitzenklasse der deutschen Sportbewegung sehen. Daneben aber, und dies ist mit dem Blick aufs Ganze von erhöhter Bedeu­tung, wird die gesamte Polizeibereitschaft für die Erfordernisse ihres mannigfaltigen und vielseitigen Dienstes in hervorragender Weise körperlich geschult.

59 Pferde imBraunen Band".

Für das mit 100 000 Mark ausgestattete Galopp­rennen um dasBraune Band von Deutschland" sind nach allen Streichungen und Nachnennungen noch 89 Pferde startberechtigt. Davon entfallen 60 auf deutsche Ställe, der Rest verteilt sich auf fol­gende Nationen: Frankreich (13), England (9), Ita­lien (5), Ungarn und die Tschechoslowakei (je 1).

Oie Oeutschlandspiele von Manchester Eich.

Der Reiseweg der englischen Berufsspielermann­schaft von Manchester City, die in Deutschland fünf Spiele gegen Auswahlmannschaften austrägt, liegt fest. Der voraussichtliche englische Meister beginnt sein Gastspiel am 6. Mai in Essen, spielt am 8. Mai in Wuppertal, am 12. Mai in Leip­zig, am 19. Mai in Schweinfurt und beendet seine Reise am 22. Mai in Stuttgart. Alle Spiele der Briten werden an einem Wochentag durchgeführt, um die deutschen Endspiele nicht zu stören.

Spiele in derBezirksklaffe amSonntag.

Pflichtspiel VfB.-R. Gießen 1900 Gießen.

Pokalspiel Burg Naunheim.

Bei Lokalspielen kann man schlecht eine Voraus« sage treffen. Beide Mannschaften, VfB.-R., sowohl wie 1900, werden bemüht fein, in stärkster Aus­stellung anzutreten.

Das letzte Pokalspiel im Kreise bestreiten die Mannschaften von Burg und von Naunheim. Da beide Vereine ihr letztes Pokalspiel auf eigenem Platze auszutragen haben, so ist für dieses Spiel ein neutraler Platz, und zwar der Sportplatz der Sportgemeinde Ehringshausen bestimmt worden. Der Sieger aus diesem Spiel und der Svv. 05 Wetzlar werden bei der nächsten Pokalrunde mit Vereinen der Gauliga gepaart werden.

$6.1936 Saasen.

Die 1. Jugendmannschaft von Saasen weilte am vergangenen Sonntag in Grünberg, um gegen die dortige 1. Jügend ein Spiel auszutragen. Nach einem spannenden Kampf trennten sich Die Mann­schaften mit dem Ergebnis von 2:2 Toren.

Fernihough fährt absoluten Weltrekord.

Vor wenigen Tagen erst glückte Dem englischen Motorrad-Rennfahrer Fernihough der erste dies- jährige Versuch, auf der Betonstraße in Gyon bei Budapest mit 117,258 km/st einen neuen Geschwin­digkeits-Weltrekord über die Meile mit stehendem Start aufzustellen, womit er feine eigene Best­leistung übexbot. Am Montag griff Fernihough die Rekordmarken über einen Kilometer und eine Meile mit fliegendem Start mit feiner Brough-Superior 1000 ccm als Solomaschine und mit Beiwagen an. Sein Unterfangen war ein voller Erfolg, gelang es dem Engländer doch, vier neue Weltrekorde auf­zustellen, darunter über einen Kilometer den abso« lu^n Schnelligkeitsrekord, womit er unserem Welt­rekordmann Ernst Henne drei seiner Bestleistungen abjagte.

Die neuen Geschwindigkeitsrekorde lauten:

1 Kilometer fliegender Start, Solo­maschine: 13:175 Sekunden =>= 273,244 km/st (absoluter Schnelligkeitsrekord).

1 Meile fliegender Start, Soloma­schine: 21:38 Sekunden = 270,983 km/st.

1 Kilometer fliegender Start, Bei­wagenmaschine: 16:317 Sekunden 220,655 km/st.

1 Meile fliegender Start, Beiwa­genmaschine: 26:635 Sekunden = 217,519 km/st

SportamtKraft durch Freude".

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Lyzeum, Dammstraße, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.

Reiten, Universitäts-Reitinstitut, Brandplatz, 21 bis 22 Uhr.

Für die Kurse Sportfechten, Tennis, Boxen und Jiu-Jitsu werden noch Anmeldungen auf der Dienst­stelle, Schanzenstraße 18, entgegengenommen.

Hier abschneiden!

Rollschuh 415 Rosenkohl

gerollt ist und durch Holzstäbchen zusammengehalten wird.

Rollschuh, unter den Schuh ge­schnallte Vorrichtung mit vier kleinen Eisenradern, die auf glatten Flächen die Bewegungen des Schlittschuhlaufens ermög­licht. Rollschuhe nur dann Kin­dern schenken, wenn auch Ge­legenheit zum Lausen gegeben ist (asphaltierte verkehrsarme Straßen usw.). Gesunder und kräftigender Sport. Rollschuhe mit Kugellager wählen!

Rollschutzwand, sogenannte spa­nische Wand, aus aneinander befestigten schmalen Brettern be­stehende Fläche, die hauptsächlich auf Valkonen und Veranden als Windschutz aufgestellt wird. Ein entbehrliches französisches Fremdwort dafür ist Paravent, Bedeutung: gegen den Wind.

Roman, künstlerisch durchgeführte Erzählung. Gute Romane zu lesen, ist immer anregend und bildend, schlechte Romane zu lesen, bedeutet lediglich Zeit- verschwendunq und oft auch Irre­leitung des Charakters. Jugend­liche unbedingt vor schlechten Romanen schützen! Ihre Lektüre (besonders abends) überprüfen! Romme, Kartenspiel mit drei, vier und mehr Spielern, das mehr auf Glück als auf Berech­nung beruht.

Rondell, franz., rundes Garten­beet oder runder Laubengang im Garten.

Roob, Rob, als Arznei benutzter eingedickter Saft von Möhren und Wacholderbeeren.

Roquefort, nach der französischen Stadt Roquefort benannter har­ter Schafskäse, der mit grünem Schimmel durchzogen ist.

Rosa, weiblicher Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutungdie Rosige".

Rosamunde, weiblicher Vorname gern. Herkunft, mit der Bedeu­tungSchirmerin der Rosie".

Rosen unterscheiden wir a) ihrer Wuchssorm nach: Busch-, Stamm- und Kletterrosen, b) der Art nach: Edel-, Polyanthe-R. und Wildrosen. Die Anpflanzung ge­schieht am günstigsten zur Herbst­zeit in lehmigem Boden mit Zu­satz von Kalk. Im Frühjahr, er­folgt der Schnitt, im Sommer abgeblühte Blumen ausschneiden und Schädlinge bekämpfen (rote Blattlaus, Mehltau). In stren­gen Wintern Schutz der Busch­rosen durch Anhäufeln von trok- kenem Erdreich, Hochstämme durch Niederbiegen oder Einbinden der Zweige in Fichtengezweig. Poly- anthe-R. wachsen niedrig, Blüten erscheinen in vielen Dolden fast den ganzen Sommer hindurch. Geeignet als Rabatteneinfasiun- gen und Erabbepflanzung. Rank­rosen bekleiden günstig Lauben, Treppengitter, Zäune und wir­ken ausgezeichnet als Einzel­pyramiden.

Rosenhochzeit, die Feier des zehn­ten Hochzeitstages.

Rosenholzöl, aus dem Wurzel- Holz amerikanischer Winden ge­preßtes Ol, das nach Rosen riecht. Rosenkohl wird im Mai alsNach- frucht gezogen. Am besten sind

Wenn die Sommerroinbe wehen ...

Dann stellen Sie auf Ihrem Balkon oDer VeranDa eine Rollschutzwand auf. So sitzen Sie Dann geschützt. Bitte, lassen Sie sich Diese Roll- schutzwände unD auch Die schönen unD preiswerten Gartenmöbel bei Häuser zeigen.

3- B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.