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Das 116er«$reffen 1937 in Gießen

zur

Wirtschaft

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Tiere

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sind. Nicht trocknet ein Essigwasser

Tintenflecke

verschlossene Tinte man kann sie mit wieder verdünnen, in Stoffen betrau-

:auenschult ir sand an K Die erste M

Tingel-Tangel, Bezeichnung für eine niedere Singspielhalle oder Kleinbühne.

Tinktur, lat.. Auszug von Pflan­zenteilen. der zu Arzneimitteln, Likören oder Parfüms verwen­det wird.

Tinte, Flüssigkeit zum Schreiben mit Schreibfedern. Schwarze und farbige Tinten werden heute auf mannigfaltige Art hergestellt. Die meisten Tinten sind Aliza- rin- oder Anilintinten, während Gallustinten, aus Galläpfeln be­reitet, nur noch selten im Handel

108,25 (107,75), ober Rheinmetall-Borsig weiter ab­bröckelnd aus 150,50 (151).

Am Rentenmarkt war lebhaftes Geschäft in der Kommunal-Umschuldungsanleihe mit 92,30 bis 92,35 (92,15), Altbesitz zogen auf 121,13 (120,95) an, späte Schuldbuchforderungen uno. 98,75.

Nach den ersten Kursen ergaben sich am Ak­tienmarkt z. T. noch leichte Erhöhungen, so für Reichsbank auf 189,50 nach 188,75, für Schuckert auf 164,75 nach 164,25 und für Daimler auf 130 nach 129,90. Im Verlaufe wurde das Geschäft allge­mein sehr still und die höchsten Kurse blieben nicht immer ganz behauptet, insbesondere Montanwerte lagen eine Nuance leichter. Die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen überwiegend 0,50 bis 1 v. H. höher, Goldschmidt mehr erhöht auf 129,25 (127,50), dagegen lagen Zellstoff- und Kaliaktien schwächer, Aschaffenburger 137,25 (138,25), Wald­hof 158,50 (159,25), Salzdetfurth 177 (179), Aschers­leben 137,50 (138,65). Am Kassamarkt stiegen Mez Söhne auf 120 (116).

Frankfurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Febr. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1203 Rinder (darunter 221 Ochsen, 166 Bullen, 695 Kühe, 121 Färsen); 553Kälber; 89 Schafe; 4155 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44; Kälber 30 bis 65; Hämmel 38 bis 47, Schafe 25 bis 40; Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zu- getsilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe ruhig.

Mein Name ist Hase, ich weih noch was zu erzählen! Nämlich die Geschichte vom großen Frost, die mir damals zugestoßen ist. Also: Alle mal herhören! Uebermorgen geht's los!

Färberei Braubach & Fischer Seltersweg 63

Haben Sie schon an die Instandsetzung Ihrer Frühjahrsgarderobe gedacht?

Jetzt ist es Zeit, unseren Rat einzuholenl

zu der starken Beteiligung und der glücklichen Ab­wicklung sandte uns der Wettergott das richtige Wetter", sagte in seiner Ansprache auf der Sreger- verkündung Gruppenführer Richard Prinz von Hessen, und fürwahr diesmal war wirklich alles drinn". m&-

Sie Ergebnisse.

Krafträder bis 125 ccm.

Mannschaften. Goldene Plakette: Gundling, NSKK.-Mann, 1/M. 49 Frankfurt a. M.; Dorr, NSKK.-Mann 1/M. 49 Frankfurt a. M.; Weise,

Landkreis Gießen.

* Steinbach, 22. Febr. Am morgigen Diens­tag, 23. Februar, kann der Zimmermann und Drechsler Philipp Haas V. hier feinen 79. Ge­burtstag feiern. In der Umgegend bekannt unter dem NamenDreher-Philipp", hat er fick haupt­sächlich mit dem Unfertigen von Stühlen besaßt.

Hier abschneiden!

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feit man mit Zitronensaft und wäscht ste mit Milch oder heißem Salzwasser aus. In manchen Fällen hilft auch Spiritus mit Essigessenz gemischt oder Eau de Javelle.

Tintenstiftflecke entfernt man wie Tintenflecke oder mit Spi­ritus.

Tintenstift, Stift mit einer Mine, die tintenähnliche Schrift hervor- bringt. Die Zusammensetzung der Mine ist giftig und kann, wenn sie beim unvorsichtigen Anspitzen ins Auge gerät, Er­blindung herbeiführen. Tinten- stifte sind daher auf keinen Fall ein Kinderspielzeug.

Tip, engl., Wink bei Rennen, welches Pferd besonders Aus­sichten hat Entbehr!. Fremdwort für Tip ist Rat, Fingerzeig, Mut­maßung.

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Alkoholische Thymianlösung ver­treibt Mücken und lindert Mük- kenstiche, ist aber giftig.

Tiere dürfen in der Wohnung auch ohne die Zustimmung des Vermieters gehalten werden, wenn nicht im Mietvertrag aus­drücklich etwas anderes bestimmt ist. Durch die Tiere dürfen aber andere Bewohner des Hauses nicht belästigt oder gefährdet werden (z. B. durch bissige oder großen Lärm verursachende Hunde, übelriechende Katzen usw.) Tiere müssen gut beauf­sichtigt werden; der Tierhalter haftet für jeden Schaden, den die Tiere anrichten. Ein Schaden, der durch Tiere angerichtet wird, die dem Halter zu seiner Ve- rufsausübunq dienen (zum Bei­spiel: Pferd eines Metzgers), braucht nur ersetzt werden wenn die Tiere nicht richtig beaufsich­tigt worden sind.

Tierfabel, lehrhafte Tiermär­chen, in denen die Tiere mensch­liche Eigenschaften besitzen.

Tierquälerei Wer Tiere un­nötig quält oder roh mißhandelt wird mit Geldstrafe ober Ee- ängnis bestraft. Eltern oder onstige aufsichtspflichtige Per- onen oder die Dienstherrschaft werden bestraft, wenn sie die ihrer Aufsicht unterstehenden Personen oder die Hausange­stellten nicht an der Tierquälerei verhindern. S. a. Fische.

Tilbury, engl., Eabelwagen mit zwei Rädern.

Timotheus, männl. Vorname griech. Herkunft mit der Bedeu­tungFürchtegott"

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Hervorragende Leistungen bei der zweiten Rächt Suchschrt der Motorgruppe Heffen.

Oberstaffelführer Nagel-Gießen Tagesbester.

NSG.Wer da nicht rangeht, kann nichts gewin­nen!" sagte uns nach der Fahrt Oberstaffelführer Nagel, Gießen, der Führer der Motorstanbarte 147, ber Beste des Tages. Und daß das so war davon zu überzeugen, hatten wir selbst Geleyen- heit; denn bei unserer nächtlichen Anfahrt einiger ber so um Alsfeld in Oberhessen sinnvoll verteil­ten Kontrollpunkte haben wir eine Kostprobe dieser teilweise schier unglaublichen Witterung erlebt. Regen Hagel Schnee Schlamm Glatt­eis, heftiger Sturm und Nässe bei empfindlicher Kälte stellten an den Mut und die Ausdauer der Fahrer Anforderungen, wie sie wohl kaum je bei irgendeinem anderen Sport gestellt werden. Dabei sind natürlich die Motorradfahrer und davon wiederum die Solofahrer die unbestrittenen Helden.

Man stelle sich nun einmal vor, was so ein fa­natischer Motorsportler in diesen zehn Stunden leisten muß: am Start wird ihm seine Aufgabe in die Hand gedrückt. Irgend wo außerhalb der Stadt- arenze, vielleicht in einem kleinen Cafs oder Gast­haus, öffnet er seinen Umschlag. Nun folgt eine halbe Stunde oder noch länger Kopfarbeit, denn auf seiner Karte muß der Fahrer die Kontroll­punkte suchen und nach eigenem Entschluß die Rei­henfolge und die Anzahl der anzufahrenden Punkte festlegen.Je mehr desto lieber." Selbstverständ­lich wird ein mittelstarker, geländegängiger Wagen in den zehn Stunden eine längere Strecke fahren, als etwa ein Kleinstmotorrad. Die Wagen mit Bei­fahrer haben es nun verhältnismäßia gut, die Lei­tung verteilt sich auf zwei: den Fahrer mit Mut, Geschicklichkeit und Draufgängertum und den Bei­fahrer mit der dauernden Orientierung und Kon­trolle der Strecke. Eine restlose gegensei­tige Ergänzung ist hier Voraussetzung zum Erfolg.

Aber nun denke man sich in die Lage des S o l o - motorradfahrers! Allen Unbilden der Wit­terung ausaejetzt, mit steifgefrorenen Fingern und vollständig durchnäßt schiebt und stößt er seine Ma­schine durch tiefe Schlammlöcher oder hohen Schnee, braust er gegen furchtbaren Gegenwind über lange glatte Straßen ober sucht er in dunkler Nacht, ganz allein auf sich angewiesen, nach Wegweisern und Schildern, um nicht unnötige Umwege zu fahren.

Es ist ein herrlicher Beweis für den Idealismus und die Begeisterung für diesen wahrhaft männ­lichen Sport, daß die Beteiligung erfreulich stark war; starteten doch am Samstagabend von Frank­furt, Dillenburg und Kassel fast 3 0 0 Fahrzeuge mit Angehörigen von NSKK., Wehrmacht, SS., HI. und DDAC. Ein Beweis aber für das Können und die Erfahrung der Teilnehmer ist der hohe Prozentsatz der Fahrer, die am Ziel in Alsfeld eingetroffen sind. Wohl sahen die Fahrzeuge oft mitgenommen aus, denn besonders die Motorrad­fahrer hatten unter zahlreichen Stürzen zu leiden, aber trotzdem ereigneten sich keine ernsten Unfälle. ; Besonders ist die große Beteiligung des Nach- . wuchfes, der Motor-HI., hervorzuheben. Es ist : unfaßlich, wie diese begeisterten Jungen auf ihren : Kleinstkrafträdern wie summende Bienen alle die I Hindernisse überwinden konnten. Unter großem Jubel aller Fahrer konnten bei der Siegerehrung - drei goldene Plaketten an Mannschaften und fünf Goldene" an Einzelfahrer der HI. verteilt werden. Insgesamt wurden 39 Goldplaketten verteilt.

Zu einer ausgezeichnet klappenden Organisation,

Rundfunkprogramm.

Dienstag, 23. Februar.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Werkskonzert. 9.30: Musik am Morgen. 10: Schul­funk. 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert I. 13: Nachrichten, auch aus dem Sende­bezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt Euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musica zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Das deutsche Lied. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: Von Kufstein bis Salurn ... Musikalische Funkfolge um das Tiroler Land. 18: Konzert. 19: Froh zu sein, bedarf es wenig! Vorbereitungen zu einem Gemeinschaftsabend. 19.30: Kampf dem Ver­derb. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 19.50: Leipziger Frühjahrsmesse 1937. Neue alte Werkstoffe. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhaltungs­konzert. 21.30: Richard Strauß sein symphoni­sches Schaffen. Tod und Verklärung Tondichtung, Werk 24. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht, Nachrichten der DAF. 22.30: Tanz- und Volksmusik. 23.55: Horst- Wessel-Lied. 24 bis 2: Nachtmusik.

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Anerkennung

Prüfung statt. Der Prüfung unterzogen sich zwölf Dberprunanerinnen, die alle die Prüfuna mit gu­tem Erfolg bestanden. Die Namen der Abiturien­tinnen sind: Uta Becker, Elisabeth Brückmann, Emilie Buß, Mechthild Clarius, Else Eich, Hilde Kratz, Hedwig Peter, Gustel Reusch, Marianne Schaaf, Hildegard! Schaefer, Marie Schlaudraff, Liselotte Seibert.

NSKK.,Mann 1/M. 49 Frankfurt a. M.; Mand, ^atn. F., HI. 1/83; Schmedes, Rottens., WJ. 1/83; Fuß, Jgg., HI. 1/83; Horch, Oberscharf.; Riechet, Jgg., HI. 1/83; Koch, Rottenf., HI. 1/83 (sämtlich Kassel), je 35 Punkte.

Einzelfahrer. Goldene Plakette: Dinges, SS.-U.-Scharf., 2/SS. Frankfurt a. M., Bücker, 46 P. Silberne Plakette: Aubel, Jgg., HI. 1/83 Kas­sel, NSU., 35 P.; Luther, Jgg., HI. 1/83 Kassel, Phänomen, 35 P.; Spiegel, Rottenf., 6/M. 49 Kal- bach, F. & S., 30 P.

Krafträder bis 350 ccm.

Mannschaften. Goldene Plakette: Samrner- hoff, Sturmm., 4/M. 49 Frankfurt a. M., Puch, 35 P.; Harn, Rottenf., 4/M. 49 Frankfurt a. M., NSU., 35 P.; Bingemer, Trupps., 4/M. 49, Frankfurt, NSU., 35 P. Elnzelfahrer. Goldene Plakette: Bingemer, O.-Truppf., 1/M. 49 Frankfurt a. M., NSU., 80 P. Silberne Plakette: Dinges, DDAC.

Die alte Soldatenstadt Gießen, die Stadt der 116er, die durch dieses Regiment mit vie­len tausenden Volksgenossen in Oberhessen und in den angrenzenden preußischen Kreisen, aber auch weit darüber hinaus eng verbunden ist, wird am 2 9. und 30. M a i wiederum die Stätte eines Treffens der alten 116er und der Ange­hörigen der aus diesem Regiment hervorgegangenen Kriegsformationen sein. Ein 116er-Treffen bedeutete von jeher für unsere Stadt ein großes Ereignis. Dies ist jetzt nach der Wiedererstehung des neuen Regiments 116 in noch viel stärkerem Maße der Fall, als in der ganzen Zeit nach dem Kriege über­haupt. Die Vorbereitungen zu diesem Treffen der alten Soldaten nehmen denn auch nicht nur das Interesse der ehemaligen 116er und der mit ihnen in engster kameradschaftlicher Gemeinschaft stehenden Angehörigen der einstigen Kriegsformationen des Regiments in Anspruch, sondern sie werden von den alten Soldaten aller Truppenteile und Waffen­gattungen überhaupt, vor allem aber auch von den aktiven Angehörige des neuen Regiments 116 mit größer Aufmerksamkeit beobachtet und mit voller Bereitschaft zu kameradschaftlicher Förderung be­gleitet.

Auf diese gute Grundlage konnte sich eine Be­sprechung der Kameradschaftsführer und der Leiter von Vereinigungen aller Kriegs- und Ersatzforma­tionen des Regiments stützen, die am gestrigen Sonntagnachmittag unter der Leitung des Kame­radschaftsführers Bill, von der Vereinigung ehe­maliger 116er in Gießen im GasthausZum Auer­hahn" stattfand.

Der Leiter der Besprechung konnte die erfreu­liche Mitteilung machen, daß durch Besprechun­gen des früheren Hauptmanns der 116er, des jetzt in Gießen im Ruhestand lebenden General­majors Mohr, mit dem Kommandeur des neuen Regiments 116, Oberst h errtein, für das große 116er-Treffeu 1937 am 29. und 30. Mai bereits gute Vorarbeit geleistet worden ist.

Kameradschaftsführer Bill betonte, daß dies neue Treffen vollständig im Zeichen des Dankes an den Führer und der unverbrüch­lichen Treue zu ihm und seinem Werke stehen wird, da die ehemaligen 116er mit ganzem Herzen bei dem Aufbauwerk Adolf Hitlers ind, insbesondere auch die Wiederaufrichtung eines tarken deutschen Heeres durch den Führer und in liefern Rahmen die Wiedererstehung des neuen Re­giments 116 mit höchster Freude enwfunben haben.

Eine gründliche Aussprache war einer Rückschau auf die bisherigen 116er Treffen, insbesondere au das vorjährige, gewidmet. Der Zweck dieser rück­schauenden Betrachtung war der, aus den bisherigen Erfahrungen neue Lehren und Erkenntnisse zu ziehen, frühere Schwächen zu erkennen und sich der starken positiven Seiten bewußt zu werden, um aus alledem wertvolle Anregungen für die Gestaltung des diesjährigen Treffens zu erlangen. Die Aus­sprache erwies sich als sehr fruchtbar und ist als ein weiteres Stück guter, aufbauender Vorarbeit für das kommende 116er Fest anzusehen. Abschließende Einzelheiten des Festverlaufes konnten natürlich noch nicht bestimmt werden, da die Dinge gegen­wärtig noch zu sehr im Fluß und im Werden be­griffen sind. Wer in großen Zügen läßt sich doch

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schon heute der Verlauf der beiden Wiedersehens­tage erkennen.

Am Samstag, 2 9. Mai, wird ein Bearü- , zungsabend mit mancherlei Ausführungen von An- < zehörigen des Regiments 116 in der Volkshalle tattfinden, nachdem am Nachmittag eine Verbands- j besprechung in engerem Kreise der 116er vorange- 1 gangen sein wird. Die Ehrung der gefallenen Ka- i meraben des Regiments und seiner Kriegsforma- i Honen, wie auch der im innerdeutschen Freiheits- i kampf ermordeten Volksgenossen wird ein weiterer ' Hauptpunkt des Treffens sein.

Am Sonntag, 3 0. Mai, vormittags, wird , die Besichtigung der Kasernen das besondere Inter­esse aller Tagungsteilnehmer erwecken. Um die Mit­tagszeit wird gemeinschaftliches Eintopfessen aus den Feldküchen des Regiments die Volksgenossen in der Volkshalle und in Festzelten auf dem Trieb vereinigen. Der Sonntagnachmittag wird als Höhe- vunkt und zugleich Abschluß ein großes Sportfest des Regiments 116 bringen, das zu einem ggnz besonderem Ereignis ausgestaltet werden wird.

Die Veranstaltung in ihrer Gesamtheit soll ganz bewußt den Charakter eines Volksfestes erhalten, das nicht nur für die alten 116er und die übrigen alten Soldaten da fein wird, son­dern der Gesamtheit der Volksgenossen aus Stadt und Land zugänglich gemacht werden soll. Durch diese breite Grundlage der Veranstaltung soll die tiefe Verwurzelung unserer 116er mit der Gesamtheit aller Volksgenossen in Gießen, Oberhessen und der preußischen Rachbarschaft bekundet werden.

Bisher zeigte sich schon starkes Interesse für diese Veranstaltung. Es ist aber dringend erforderlich, die Anmeldungen der beteiligten alten Solda­ten mit möglichster Beschleunigung an die zuständigen Sammelstellen einzusenden, damit recht bald ein möglichst umfassender Ueberblick für die Weiterarbeit der Ausschüsse erreicht wird, ins­besondere auch für die Dispositionen über den Ver­kehr von Sonderzügen. Weiterhin wird von den alten 116ern im Verband und in den Vereinen die Erwartung gehegt, daß

alle den kameradschaftlichen Vereinigungen der einstigen 116er und der Sriegsformationen des Regiments noch fernstehenden Kameraden sich nunmehr diesen Kameradschaften anschliehen, um an ihrem Teile in diesem Rahmen an der pflege des alten 1 Iber-Geistes und der reichen Tradition der Truppe mitzuhelfen.

Arn Schluß der Besprechung gab Kameradschasts- führer Bill die Zusammensetzung der Arbeitsaus­schüsse für das diesjährige 116er-Treffen bekannt. Ferner wurden noch einige Fragen über die beste Art des Zusammenschlusses der alten Kameraden näher besprochen.

Die ganze Besprechung, die mit dem Treugruß an den Führer schloß, stand im Zeichen der herz­lichen Gemeinschaft und der besten Kameradschaft zwischen den alten 116ern und dem neuen Regi­ment, das durch zwei Vertreter an der Besprechung mitwirkte und auch weiterhin durch diese Vertreter in den Ausschüssen gute Mitarbeit zum vollen Ge­lingen der Veranstaltung leisten wird.

)7leue Beitragsordnung , . die Biehwirtschast.

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ZdR. Der Reichsnährstand hat für die Hauptver- j einigung der deutschen Viehwirtschaft eine neue Bei­tragsordnung erlassen, deren Inhalt sich in bezug auf die Beitragssätze im wesentlichen mit den bis­herigen Bestimmungen deckt. Die neuen, für jede Schlachtung zu leistenden Beträge sind folgender­maßen geändert worden. Betrugen die Beträge bis­her für jedes Stück Rindvieh, ein Kalb oder ein Schwein = 0,30 RM., so sind sie ab 1. März 1937 für ein Stück Rindvieh mit Lebendgewicht a) von 40 Kilo bis 125 Kilo (ausschließlich) auf RM. 0,30, b) von 125 Kilo und mehr auf RM. 0,50, für ein Schwein mit Lebendgewicht von 40 Kilo und mehr auf RM. 0,50 festgesetzt worden. Die Berechtigung des Beitragsschuldners, den Verkäufer des Schlacht­viehes mit der Hälfte des zu zahlenden Betrages zu belasten, ist in eine Mußoorschrift umgewandelt worden. Die neue Beitragsordnung tritt am 1. März 1937 in Kraft. Hausschlachtungen von Käl­bern und Schweinen, wenn für sie die Schlacht­steuer nach § 5 der Schlachtsteuerordnung auf 2 RM. ermäßigt worden ist, bleiben nach wie vor beitrags- frei.

Rhein-Mainische Börse.

Weiter freundlich.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Die Börse war auch zum Wochenschluß freundlich gestimmt, das Geschäft war auf Teilgebieten etwas lebhafter. Es lagen weiterhin kleine Publikumsaufträge vor, wäh­rend Abgaben nicht erfolgten.

Die Aktienmärkte erfuhren durchschnittliche Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. gegen die Abend­börse, später ergaben sich teilweise weitere leichte Besserungen. Etwas Anregung boten einige Mel­dungen aus der Jndusttie. Von Montanaktien wa­ren Rheinstahl stärker erhöht mit 153,50 bis 154 (152,50), Mannesmann auf den Bericht über den Beschäftigungsgrad 119,25 bis 119,50 (118,65), Klöckner 127,75 (127,13), Vereinigte Stahl 120 (119,65), dagegen Hoesch 118 (118,50). Don chemi­schen Werten gewannen Metallgesellschaft ex. 5,4 v. H. Nettodividende 1,65 v. H. auf 148,25 (152), Deutsche Erdöl 0,90 v. H., JG.-Farben lagen mit 168 voll behauptet. Im Hinblick auf die Automobil- Ausstellung wurden Motorenwerte gefragt, Daimler 129,90 (129), BMW. 141 (140,50), lebhaft im Frei- verkehr Adlerwerke Kleyer mit 109,50 bis 110,50 bei etwa 40 Mill. Umsatz, Brennabor 111 (110). Elektroaktien zogen meist 0,25 bis 0,50 v. H., Ges- fürel 1 v. H. an. Im einzelnen notierten u. a.: Reichsbank 188,75 (188,50), Holzmann 143,50 bis 144 (143), Bemberg 116,75 (116,25), Conti Gummi 173,65 < 172,50), Westdeutsche Kaufhof 56 bis 56,13 (56), Hapag 17,25 (17,13), Moenus Maschinen

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