der früheren Reichsmarine, Admiral B e h n ck e, von uns. In stolzer Trauer gedenken wir heute dieser Kameraden. Sie legten mit die Grundsteine, auf denen unser Wehrgebäude heute ruht. Wir wollen ihnen Treue mit Treue vergelten, „lieber Gräber vorwärts." Laßt uns dem Gesetz folgen, das über ihrem Leben und Sterben stand, dem einfachen und ehernen Gesetz der Vaterlandsliebe und der Eingabe für das deutsche Volk. Mit diesem Gelöbnis grüßen wir unsere toten Soldaten und senken zu ihren Ehren die Symbole deutschen Soldatentums.
Die Fahnen senkten sich, alle Anwesenden erhoben sich von den Plätzen und streckten die Hände zum deutschen Gruß empor. Den gefallenen Söhnen des Vaterlandes zum Gedächtnis erklang leise das Lied vom guten Kameraden. Das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied beschlossen die Feierstunde. Der Führer ehrt die toten Helden
Auf dem weiten Raum zwischen Oper und Museum waren die Ehrenabordnungen der Parteigliederungen, NSKOV., Soldatenbund, Reichskriegerbund und Technische Nothilfe angetreten. Die Fah- nenkompanie setzte sich an Die Spitze der vor dem Zeughaus bis zum Lustgarten aufmarschierten drei Ehrenkompanien. Der Führer schritt unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front der Ehrenkompanien ab.
Es folgte die feierliche Kranzniederle g u n g im Ehrenmal, vor dessen Eingang 80 Offiziere der Kriegsakademie mit gezogenem Degen das Ehrenspalier bildeten. Zwei Offiziere trugen den großen Kranz des Führers. Im stillen Gedenken weilte der Führer mit seinem Gefolge einige Minuten in dem heiligen Raum, der symbolisch die Gräber von zwei Millionen deutschen Soldaten umschließt. Nach dem Verlassen des Ehrenmals nahnt der Führer von einem erhöhten Podium aus den Vorbeimarsch der Fahnenkompanie und je einer Kompanie des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe ab. Bevor der Führer den Platz verließ, wandte er sich den Schwerkriegsbeschädigten und Hinterbliebenen zu und drückte jedem einzelnen von ihnen die Hand.
Der Ausklang.
Am Nachmittag setzte ein gewaltiger Äustrorn nach den Friedhöfen ein, auf denen die Kriegergräber reichen Kranzschmuck trugen. Das Ehrenmal Unter den Linden, wo neben dem prächtigen Kranz des Führers sich zahlreiche weitere Kranzspenden häuften, war gleichfalls das Ziel Taufender. Das öffentliche Leben war der Würde des Tages angepaßt. Die Theater- und Lichtspielhäuser hatten ihr Programm auf den Ernst des Tages abgestimmt. Ebenso war der Rundfunk von Darbietungen zum Heldengedenktag beherrscht. Kameradschaftliche Vereinigungen ehemaliger Soldaten hielten in allen Teilen der Stadt Gedenkfeiern ab. Auch die Gefolgschaften großer Betriebe, wie beispielsweise der Siemens-Werke, gedachten in besonderen Feiern ihrer gefallenen Arbeitskameraden. Mit einer Reihe ernster Konzerte am Abend klang der Heldengedenktag 1937 in der Reichshauptstadt aus. Aus Anlaß des Heldengedenktages legte der Bundesführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Dr. Eulen am Ehrenmal Unter den Linden, am Grabe Richthofens, am Grabe Horst Wessels und am SA.-Mal auf dem Fehrbelliner Platz sowie auf den englischen und italienischen Kriegerfriedhöfen in Stahnsdorf Kränze nieder. Aus dem gleichen Anlaß ließ der Bundesführer Kränze an Der Gruft Hindenburgs in Tannenberg, im Marineehrenmal zu Laboe, am Schlageter-Denkmal auf der Golzheimer Heide in Düsseldorf und in den beiden Ehrentempeln für die Gefallenen der Bewegung auf dem Königlichen Platz in München niederlegen.
Während der Führer und Reichskanzler als Oberster Befehlshaber der Wehrmacht die Toten der Nation am Ehrenmal Unter den Linden in Berlin ehrte, legte in Kiel der Kommandierende Admiral der Marinestation der Ostsee Admiral Albrecht am Marineehrenmal in Laboe
Japanische Hausfrau.
Von Eva Leiser.
Für die japanische Hausfrau beginnt der Tag nicht nur mit dem Aufgehen der Sonne, sondern vor allem vor dem Aufstehen des Mannes. Erhebt sich das Haupt der Familie, dann ist die Wohnung schon aufgeräumt und er hat zum Frühstück, das aus Gemüse, Fisch und Tee besteht, seine aufmerksame Gattin bedienend zur Seite.
Das Reinigen des japanischen Hauses bringt nur einen Bruchteil von der Arbeit mit sich, die die europäische Frau als selbstverständlich zu verrichten hat. Da kein japanisches Haus mit Schuhen betreten wird, welche den Straßenschmutz auf sich tragen, sondern man entweder barfuß oder auf Strümpfen über die feingeflochtenen Matten des Fußbodens geht, kommt nur sehr wenig Staub in die Räume. Dieser wird mit weichen Besen abgefegt und zweimal jährlich — im Frühling und im Herbst — werden die Matten draußen auf der Straße gründlich geklopft, worauf dann allerdings sogar von Polizei roegen geachtet wird, denn dieses Zweimalige Großreinemachen ist allgemeines Gesetz. Da es in den Zimmern keine Möbel außer wenigen niedrigen Tischen gibt, Polster unbekannt sind und auch im kältesten Winter kein Ofen zu heizen und zu reinigen ist — man hat nur winzige Becken für glühende Holzkohlen, Wärmflaschen und die Möglichkeit, zwanzig wattierte Kimonos übereinander zu ziehen, um sich zu wärmen —, so ist das Aufräumen des Hauses schnell geschehen. Die Kopfstützen, auf denen das Haupt im Schlaf ruhte, werden fortgenommen, die gesteppten Decken zufammen- gerollt und in der Nische verborgen — damit ist aus dem Schlafzimmer ein Wohngemach geworden, und der Tag beginnt seinen Lauf.
Die Kinder gehen den Vormittag über in die Schule, die Kleinsten, die zuhause bleiben, stehen unter Aufsicht der Dienstboten, was keine Nachlässigkeit der Mutter bedeutet, denn die japanischen Dienstboten gehören vollkommen zur Familie, und ein Wechsel Der Hausangestellten wird kaum vor- genommen. Meistens verheiraten sich die Mädchen aus der Häuslichkeit heraus und erhalten noch eine kleine Aussteuer. Finden sie keinen Mann, dann werden sie im gleichen Dienste alt und grau und erhalten, im arbeitsunfähigen Alter, das Gnadenbrot. Sie erziehen zum großen Teil die Kinder, die sie schon im Säuglingsalter den halben Tag auf dem Rücken bei der Arbeit mit sich schleppen.
Das Mittagessen wird früh auf den Tisch ge- bracht, selten nach zwölf Uhr. Es besteht aus den vielen Sorten von Gemüse, die die japanische Frau sehr appetitreizend vergoren, säuerlich ober mit
für die Kriegsmarine einen Kranz nieder. — Den Höhepunkt des Heldengedenktages in Essen bildete eine eindrucksvolle Feierstunde für die Gefallenen der in den Jahren 1918 bis 1920 in Westdeutschland eingesetzten Freikorps, der Reichswehr und Polizei in Horst bei Steele. Abordnungen aller Gliederungen der Partei, eine Ehrenhundertschaft der Essener Schutzpolizei, die Kriegerverbände und zahlreiche ehemalige Freikorpskämpfer aus dem ganzen Ruhrgebiet mit ihren Fahnen hatten sich eingefunden. Der ehemalige Führer der westdeutschen Freikorps, der greise Generalleutnant a. D. Freiherr von Matter, hielt die Gedenkrede.
„Deutschland ruft zum Frieden."
Starke Beachtung der Rede Blombergs in England.
London, 22. Febr. (DNB. Funkspruch.) Die englischen Blätter beachten besonders die Rede des Reichskriegsministers von Blomberg bei dem Staatsakt. Die konservative „Morning Post" veröffentlicht die Rede unter der Schlagzeile „Deutschland ruft zum Frieden. — Generalfeldmarschall von Blomberg über die Schrecken des Krieges." Blombergs Rede sei ein Aufruf der deutschen Nation, für den Frieden zu arbeiten. Auch die wenig deutschfreundliche „Daily Expreß" veröffentlicht die Rede unter der Überschrift „Nationalsozialistischer Rui: Verhindertden Krieg! Vergeßt den Haß!^ Auf der größten Kundgebung, die jemals zur Verherrlichung der alten deutschen Armee veranstaltet wurde, seien Worte des Friedens gesprochen worden. Das britische Volk verstehe diesen Ton und werde ihn gern beantworten.
Heldengedenken der deutschen Lugend.
Berlin, 20. Febr. (DNB.) Der Jugend- führer des Deutschen Reiches hat nach eingehenden Besprechungen mit dem Reichsstudentenführer Dr. Scheel einen „Arbeitsausschuß Langemarck" in seiner Dienststelle ins Leben gerufen, dessen Vorsitz Generalmajor a. D. Freiherr Grote übernommen hat. Diesem Arbeitsausschuß hat Baldur von Schirach die Aufgabe gestellt, die junge Generation auf das Vermächtnis der im Weltkrieg gefallenen Deutschen hinzuweisen. Der Reichsstudentenführer übernimmt die Betreuung des einst von der Studentenschaft errichteten Heldenfriedhofes Langemarck. Zum Geschäftsführer hat der Reichsjugendführer den Oberbannführer Dr. M o k a berufen. Dem Arbeitsausschuß obliegt die Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Langemarck-Feier, die von der HI. und der Studentenschaft gemeinsam gestaltet wird. An den Hochschulen werden außerdem Lange- marck-Feiern der Studenten stattfinden. Die Mitglieder des „Arbeitsausschusses Langemarck" werden vom Jugendführer des Deutschen Reiches ernannt.
Die Frontkämpferversorgung wird verbessert.
Berlin, 20. Febr. (DBB.) wie der für die Versorgung der Frontkämpfer zuständige Reichs- Minister S e l d t e kürzlich milleilen ließ, erhalten zur Zeil bereits drei Viertel aller durch eine Kriegsdienstbeschädigung versorgungs- berechtigt gewordenen Frontkämpfer die Frontzulage neben ihrer Rente. Rach einem Gesetzentwurf, der demnächst dem Reichs- kabinett zugehen wird, soll nunmehr der Kreis der Fronkzulagen-Empsänger aus alle Beschädigten ausgedehnt werden, deren Erwerbsfähigkeit infolge einer Kriegsdienstbeschädigung u m 30 o. h. oder mehr gemindert ist. Das Gesetz wird voraussichtlich ab 1. April in Kraft treten, hiermit zeigt die Reichsregierung, die heute ihre Helden ehrt, wie sie in Dankbarkeit besonders auch für die beschädigten Kämp- p f e r des großen Krieges sorgt.
pikanter Soße anzurichten versteht, aus Fleisch, Eier- oder Fischgerichten; Suppe darf nicht vergessen werden, und Reis begleitet die Gänge — die alle gleichzeitig auf den Tisch gestellt werden — vorn Anfang bis zum Ende. Vor jedem Essenden steht ein kleines Tischchen, das aber von keinem Tuch bedeckt wird. Dieser Mangel an Wäsche — denn auch das Nachtlager kennt keine Leinenwäsche — erspart der japanischen Hausfrau sehr viel Arbeit. Nur die weißen Strümpfe werden täglich gewechselt und verlangen ebenso wie das seidene kurze Unterröckchen, das die Japanerin als einziges Stück Leibwäsche unter den Kimonos trägt, nach dem Waschtopf. Im Sommer werden allerdings auch die baumwollenen Kimonos oft gewaschen. Nie aber wird ein Stück gekocht. Auch das Bügeln kennt die japanische Hausfrau nicht. Sie spannt die gewaschene Wäsche glatt auf ein Brett und läßt sie so faltenlos austrocknen. Dadurch erhält der Stoss gleichzeitig eine Art von Steife. Wenn der Ehemann allerdings dazu übergegangen ist, sich europäisch zu tragen, dann müssen Oberhemden gewaschen und gebügelt werden. Aber auch hier hilft die Mode und bevorzugt Oberhemden aus gemusterter und gekreppter Seide.
Ein Schläfchen nach dem Essen ist nicht üblich. Das zeigt schon die Sitte, Konzerte, Filmvorstellungen, Theatervorführungen ab zwei Uhr anfangen zu lassen. Aber nicht oft geht die Hausfrau zu solchen Vergnügungsstätten. Sie beschäftigt sich am Nachmittag mit Handarbeiten, empfängt wohl auch Besuche, bei denen Tee und kleine Küchen gereicht werden, oder macht Besorgungen, woran sie genau soviel Spaß hat, wie ihre europäischen Schwestern. Beim Einkäufen ist sie an keine Zeit gebunden, denn die Geschäfte schließen erst in der Nacht, wenn die letzten Käufer von der Straße verschwunden sind. Die letzte Mahlzeit, die etwas Umstände macht, wird um sechs Uhr abgehalten und ist ebenso reichhaltig wie das Mittagessen. Ist es Winter, so wird manches Gericht drinnen am Tisch zubereitet, wobei der Hausherr sich gern als geschickter Koch zeigt.
Große Einladungen gibt es verhältnismäßig selten, meist nur bei festlichen Gelegenheiten. Dann aber ist es Ehrensache der Hausfrau und ihrer Ge- hilsinnen, daß die Zahl der Gerichte kaum abzusehen ist und immer neue, immer leckerere Genüsse aufmarschieren.
Die Erziehung der Kinder wird mit viel Liebe aber auch sehr viel Vernunft gehandhabt. Schon dem Kleinkind wird genau erklärt, warum es dies und jenes nicht darf. Vor allem aber wirkt die Erziehung dahin, daß das Kind lernt, sich in allen Lagen zu beherrschen, keiner Laune nachgibt und nächst dem Staat den Eltern den äußersten Gehorsam schuldig ist. Der Vater ist das absolute Haupt
r ü ft u n g erhalte ich die Nachricht von dem !l
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Dizekönig Marschall ©radiant. — (Scherl-M.)
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Paris, 22. Febr. (DNB. Funkspruch.)
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er die Koloratur mit starkem Affekt belebte.
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ziani in Anwesenheit zahlreicher Würdenträger am Freitagmittag eine Verteilung von Geschenken an die Armen von Addis Abeba sowie an Mitglieder der koptischen und muselmanischen Gemeinde vor. Die Ansammlung einer größeren Menschenmenge machten sich Eingeborene zunutze, um einige Handgranaten gegen den Vizekönig zu werfen, der aber zum Glück nur leicht verletzt wurde. Schwere Verwundungen trugen dagegen Fliegergeneral £ioHa sowie verschiedene eingeborene Würdenträger, darunter auch Abuna Cirillo, das Haupt der koptischen Kirche, davon.
der Familie, ihm hat sich alles zu fügen. Stirbt er, so übernimmt der älteste Sohn die Führung, und die Mutter hat sich ihm zu unterordnen. Allerdings eine Führung, die stets unter allen Zeremonien der Höflichkeit geübt wird.
Ist der Tag beendet und der Hausherr noch nicht heimgekehrt, so geht alles bis auf die Hausfrau schlafen. Sie erwartet wachend den Ehemann und empfängt ihn kniend an der Schwelle des Hauses.
Rom, 20. Febr. (DRV.) 3n amtlichen italienischen Kreisen herrscht größte Erregung über einen Anschlag, der am Freitagmittag in Addis Abeba auf den Vizekönig, Marschall Gra- ziani, verübt worden ist. Line amtliche Verlautbarung besagt: Anläßlich der Geburt des italienischen Thronerben nahm Vizekönig Marschall Gra-
roorben wäre. .
Als Ausklang des Heldengedenktages ließ jw Aufführung mit dem Durchleben des HeldenW fals die Feierlichkeit des Tages würdig ausschwinF?'
Dr. Hermann Hering
Prof. Albert Fischer (Baß, Berlin) lieh )it Mischung von Menschlichkeit und Heldentum in lir Gestalt des Herakles glaubhaft werden, oenwigt seiner trefflichen gesanglichen Charakterisienis- kunst, die er ebenso mit der vollen Wucht .is
tiker handele. Es wäre wohl völlig verfehlt,,.» diesem Vorfall etwa Rückschlüsse auf eine Auir,hi ftimmung in Aethiopien ziehen zu wollen, denn da Imperium sei f e st in italienischen H ä nfcei wenn auch noch in den entlegenen Gegenden do „j dort das Brigantenwesen noch nicht völlig auii rottet sei.
Teoere sieht in dem Anschlag einen bedauern
Besitzes ünb H es alles die U noch nicht bei ;oon Indus
litnb. Weder i Kin Reichsinne
in. Bezüglich Märung die gi der Grenze 1 Staates schädig Mfd)e Bevöl
Willkürakte nii pktreben der po Mcher Selbstänö leine po(H
In der seelischen Durchführung ihres Partes die Dejanira von Johanna Egli (Berlin, Alt) nichts nach. Sie behandelt ihre weiten ftimmtei Mittel, die von der Alttiefe bis in die hohen ’c* pranlagen führen, mit beherrschter Musikalität: Kl ben Ausbrüchen der Verzweiflungsszene legte sie allerdings stellenweise zu große Zurückhaltung ui
Ueberaus sympathisch und ansprechend imStiimI klang und der Erfüllung der Gegebenheiten Xj Situation war Irmgard G e n z e l - R o e h lünlß (Leipzig, Sopran). Die Gegensätzlichkeit in ifH Totenklage ließ sie eindrucksvoll hervortreten; J|Jl besonders aber war die Arie „Banne Lieb' aus * * Brust" scharf bestimmt in der inneren Haltung überaus sorgfältig und klar in der Behandlung reichen Koloraturenwerkes.
Ihr würdiger Partner Paulus Kuen (lerrd als Hyllos gab feinem leichtansprechenden Dn-'ß] das innerliche Mitgehen. Rezitativ und Arie flt'T11 tete er mit gründlicher Musikalität; in dem SM» öuett ließ er menschlich-warme Töne aufblMi Angesichts dieser Leistung kann man die Fn-t» nicht zurückhalten, weshalb man diesen Sänger her in der Oper nicht zu größeren Aufgaben gezogen hat.
an den Ministerpräsidenten Mussolini folje des Telegramm gerichtet: „Mit tiefer (f.
der Internationale."
Das kommunistische Bolksfrontziel.
te.5- Efprohuttott L Wehrhaftigkeit besonderer sMerfen. Mn L breiten , Lh sei polmsa bie Benven , Kontrolle vor 8 und allen Bei ‘non außen kc
zu lockern.
„Frankreich unter der Fahne
Mißlungener Anschlag auf den Vizekönig von Aethiop'en.
Marschall Sraziani nur leicht verleht./Zahlreiche Verhaftungen in Addi« AbH
werten Zwischenfall, wie sie bei Völkern mit # . ringer Kultur und zügellosem Fanatismus inH wieder Vorkommen und mit denen im Anja,. n
ftabium der Kolonisierung, wie die Erfahrne ' 21-v
aller Kolonialstaaten lehren, stets gerechnet weL müsse. »i01 iriini^o
Herzliche Teilnahme des Führern an Berlin, 20. Febr. (DNB.) Der Führers gerichteten^
/Koc stellte gastliche tf, und forderte imetf der Be
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Gustav Bley (Bariton) gestaltete die sagung des Priesters mit prophetischer Kraft, 't|c er die ursprünglich für eine Altstimme geboxt Trauerarie mit übernommen hatte, sei ihm ®w81f der Tiefe der Empfindung und der hohen bruef straft ber gesanglichen Linie befonbers gehör*
Die Chöre (Akademischer Gesangverein und glieber bes Theaterchors) waren groß und bM tungsDoll in ben machtvollen, von sinnlichem Sliori klang gestützten Steigerungen; bie thematiioc«« Durchführungen im Eingangschor wie auch " der Eifersuchtsszene waren äußerst sorasam w': kalisch behandelt; die einzelnen Episoden des Traii1 chors hätten hinsichtlich des Einzeltempos noch ker individualisiert sein können. Der strahl'"' Schlußchor hätte noch an Auswirkungskraft geur’J nen, wenn dem Soloquartett, dem Vorschlag »J Chryscmder entsprechend, der Mittelsatz zueck-'
das Bestreben, die Preise möglichst zu steix-rri Wenn man die Löhne noch weiter erhöhen mirbt; so würde das eine verderbliche Entw:<t>s iung bedeuten, die die Gegner der VolksfrOs Politik nur erwarteten. Man müsse den 5ßelj| lauf zwischen den Preisen und bei Löhnen aufha 11en und gegen uncjererfjtferlgli Preissteigerungen ankämpfen. Die Regierung winü von dem beschrittenen Wege nicht abweichen, imifl aber eine Atempause einschieben, um Lande allzu schwere Lasten zu ersparen. Es iti keine Rede davon, die Bande, die ihn mit )«■
Generalsekretär der kommunistischen Partei Fkicii^. ... n .. reichs, Thorez, erklärte in Lens: Unsere P« ! N,!« Zeit hat zur Zusammenlegung der sozialistischen d ■ vV der kommunistischen Gewerkschaften zu enr?n
IM zuständiger
Gießener Konzeriverein.
G.F. Händel: „Herakles".
Die Aufführung von Händels „Herakles" zum Heldengedenktag folgte der Einrichtung dieses Werkes durch Chrysander, jenen Idealisten aus Bergedorf bei Hamburg, der ein Leben voller Entbehrung und Mühsal sich auferlegte, nur um die Drucklegung und Herausgabe ber Hänbelschen Werke in Deutschlanb zu ermöglichen. Durch bie Chrysanbersche Bearbeitung tritt ber straffe einheitliche Zug bes Herakles-Dramas scharf hervor. In seinen musikalischen Angaben folgt er als gründ- lichster Hänbel-Kenner bem historischen Urbilü.
Die Frage nach dem historisch orientierten oder bem mehr allgemein musikalischen Erfassen von Hänbels Musik ist in ben einzelnen Zeitaltern ber Hänbelgeltung oft zugunsten bes jeweiligen Zeitgeschmackes entschieden worben. In ben letzten Jahrzehnten tritt man aber allgemein für eine Auf- führungspraxis ein, die der Barockzeit entspricht; sowohl in bem instrumentalen Gewanbe wie auch in ber Beachtung bes Grunbaffektes unb ber terras- senbynamischen Abstufung.
Professor Dr. Stefan Temesvary stellte rein musikalische Gesichtspunkte mehr in den Vordergrund als historische Gebundenheit. Seine feinsinnige musikalische Durchdringung vermochte auch so dem Werk volles Recht zu geben, wenngleich eine starke An- Passung an den Händelschen Zeitstil manches hätte plastischer heraustreten lassen. Der Hörer, der des öfteren Händel-Aufführungen nach historischen Prinzipien hat erleben können, vermißte beispielsweise das Mitgehen eines Cellos als Baßträgers mit dem Cembalo bei den Rezitativszenen, die dadurch sicher an Intensität geronnen hätten. (Chrysander schreibt übrigens diese Maßnahme vor.)
Das Orchester war klanglich ausgeglichen und abgerundet, und die musikalische Phrasierung war sorgfältig artikuliert; dabei sei besonders der beiden Oboen, der hohen Trompeten und der Solovioline gedacht. Am Cembalo waltete Ernst Bräuer mit Schlagfertigkeit und gutem Mitgehen.
AFuHrer emp ■ «r^eife aus Be fein Cianel ir.'irbanbes
vic ui tuciqu HIU UuL UUUl II ZDUiyi m n«.
Breite stimmlicher Fülle in den Dienst stellte, N '•.Rioent bet!
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Blums Atempause.
Der Wettlauf zwischen Löhnen und Prchtz in Frankreich.
Paris, 21. Febr. (DNB.) Bei einer SiJ gebung in St. Nazaire betonte Ministerpräschl Blum, die Volksfrontregierung habe sich benik' getreu den Kontrakt durchzuführen, den sie mit Volk geschlossen habe; das mache die Stärke s« Volksfrontregierung aus. Blum erinnerte batj daß das Problem für ihn darin bestanden M die Kaufkraft zu steigern und die Einnahmen jutä höhen, anstatt die Ausgaben zu kürzen. Die fi| furbelung der Wirtschaft sei nicht zu leugnen. It5| dem sei eine Pause nötig, weil zwischen !ej| Preis, der an die Erzeuger bezahlt werde, unb m] Preis, den die Verbraucher bezahlen müssen, ti( z u großer Unterschied bestehe. Die LeliW,
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Die Polizei hat sofort nach dem Attentat 2000 Personen verhaftet. Der Militärgerichtshof hat bereits ein Untersuchungsoerfahren zur Ermit- lung der Urheber des Anschlages eingeleitet, die auf Grund der von Rom erhaltenen Weisungen ohne Verzug hingerichtet werden sollen. Milizabteilungen haben die Durchsuchungs- und Säuberungsaktion einiger verdächtiger Stadtviertel unternommen. Die Stadt befindet sich unter dem Schutz von Militärtruppen, deren Zahl 30 000 Mann beträgt. Unter der Bevölkerung herrscht vollkommene Ruhe. Am Sonntagabend ist im Befinden des nur leicht verletzten Dizekö - n i g s eine schnelle Besserung zu verzeichnen, auch der Zustand des gleichfalls nur leicht verletzten Abuna sowie der übrigen Verwundeten hat sich gebessert. Dagegen mußte dem Flie^gergeneral Liotta ein Bein abgenommen werden, jedoch gibt auch sein Befinden zu keiner Besorgnis Anlaß.
Die römischen Blätter heben hervor, daß dieses Attentat keineswegs als politische Kundgebung zu werten sei, sondern daß es sich vielmehr um die Tat einzelner verbrecherischer Fana
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Verteuerung sei auch zurückzuführen auf die netif , sozialen Gesetze, die gleichzeitig mit der Kgning der lai wertung des Franken erlassen wurden. Es Björnen gegen schwer, unter diesen Umständen die Selbftfof“ .......
preise festzustellen. Die Erzeuger hätten natü:
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darüber Ausdruck, daß das fluchwürdige Aller, ,-i'ei. mißlungen ist, und bitte Sie, dem Mari^ $°*enA meinen Glückwunsch zur Errettung und imi- Schlag herzlichsten Wünsche zur baldigen WiederherstellZ 'Mlehnt- zu übermitteln, gez. Adolf Hitler." $ef)d)a^eU


