He 11
inde
antel
ngold“
zv/sri
Co
ätte umd eistunde
issen, )relle« zuletzt
id alt derol- icoats । alles )isen
Meute laben- i Maß
1153 A
vorrätig gestellt i Mako- 'aschen
1 u$ \reint in rille von
In der ersten Reihe von links die Relchsnnmster von Neurath, Dr. Goebbels, der Vertreter der österreichischen Armee General Krauß, Generalfeldmarschall v. M a ck e n s e n, der Führer, Generalfeldmarschall von Blomberg, Generaloberst Freiherr von Fritsch und Generaladmiral R a e d e r. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
DerFührerundReichskanzlerim Ehrenmal Unter den Linden. Links: Generalfeld. marscholl von Mackensen, rechts vom Führer Generaladmiral R a e d e r, Generalselo. Marschall von Blomberg, Generaloberst Freiherr von Fritsch.
(Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)
drückungen allen seinen Rachbarn die Hand zur Versöhnung und zum Ausgleich bot. TNan sollte endlich auch Verständnis dafür aufbringen, welche Bedeutung für die moralische Befriedigung der Welt darin liegt, daß Deutschland das Diktat von Versailles, jenes teuflische Werk des Haffes und der Verblendung aus seinem inneren Leben gelöscht hat. Als freies Volk flehen wir heute in der Mitte Europas; der Freiheit anderer Völker droht von uns keine Gefahr. Wer aber in der Freiheit, in der Gleichberechtigung und im Eigenleben der Rationen die Grundlage der internationalen Ordnung sieht, der wird auch die unerbittliche Kampfansage verstehen, die der Rationalsozialismus der Weltgefahr des Bolschewismus entgegengeschleuderl hat.
Opfer, die der Weltkrieg von unserem Volke forderte; wieder erblicken wir die unendlichen Reihen von zwei Millionen deutscher Soldatengräber, die über alle Erdteile und alle Meere zerstreut sind; wieder fühlen wir die seelische Not, die unsere Mütter, Witwen und Waisen erduldeten und noch dulden. Auch das schwere Los der Kriegsbeschädigten mahnt uns mit eindringlicher Sprache. Im Sinne unserer Toten gedenken wir heute auch ehrfurchtsvoll der gefallenen Soldaten jener Nationen, die vor 20 Jahren mit uns und gegen uns kämpften. „Vergeßt den haß! — Zeigt euch unseres Opfers würdig! — Verhindert mit allen Kräften die Wiederkehr des Schreckens!" So deuten wir den Ruf, der uns aus den Gräbern des Weltkrieges entgegenklingt.
Das neue Deutschland hat diesen Ruf ausgenommen. Wir haben zunächst im inneren Leben des Volkes alle Schranken weggeräumt, die Klassenkampf und Standesdünkel einst errichteten. Wir haben an ihre Stelle Kameradschaft, Gemeinschaftssinn und nationalsozialistische Disziplin gesetzt. Wahrlich, wir waren groß und kühn in den Taten friedlichen kulturellen Aufbaues, und wir waren gleichzeitig sorgsam darauf bedacht, die Lebensrechte anderer Völker zu achten.
Man sollte jenseits unserer Grenzen die Tatsache nicht geringschähen, daß das deutsche Volk nach einem Leidensweg ohnegleichen in Kriegs- und Rachkriegszeiten nach einer fast endlosen Kette von Demütigungen und Be-
.arno"*'1' 1193A
Der Vorbeimarsch der Ehrenkompanien am Ehrenmal vor dem F ü h r e r und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
'«-7 Wi
Oie Feier des Heldengedenkiages in Berlin.
lAtdenkrede des Reichskriegsministers./Oie Wehrmacht wacht über den Frieden der Ration
Ich weiß, daß die Wehrmacht das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen wird. Wenn mich etwas in dieser Ueberzeugung bestärken kann, dann ist es der Opferwille und die Einsatzbereitschaft, die unser Heer, die Kriegsmarine und die neue Luftwaffe beseelen. Auch von uns Soldaten hat der Aufbau der Wehrmacht schwere Opfer gefordert. Mehrere hundert Soldaten, vom hohen General bis zum jungen Rekruten, haben ihr Leben für uns gegeben. Wir beklagten im vergangenen Jahr den Fliegertod des Generalstabschefs der Luftwaffe, des Generalleutnants W e o e r. Viele sind ihm in den Tod vorangegangen und viele gefolgt. Vor wenigen Wochen erst haben wir einem großen Soldaten, dem Schöpfer des Reichsheeres, dem Generaloberst von Seeckt, die letzte Ehre
möge sie die Runen fleischgewordener Pflichterfüllung zu deuten verstehen; denn größeres Heldentum weiß die Geschichte nicht zu berichten, als es jene unbekannten Männer bewiesen, die nach tausend Schlachten und Entbehrungen, vor sich den übermächtigen Feind, hinter sich die zusammenbrechende Heimat, ohne Aussicht auf Sieg still in den Tod gingen. Wir wissen aus dem Buche „Mein Kampf", daß jene Tragödie die Seele eines dieser unbekannten Infanteristen erschütterte, daß damals im Herzen eines Frontsoldaten das künftige Deutschland geboren wurde. Wir ehren unsere toten Soldaten, indem wir Adolf Hitler grü- zen und ihm dienen.
So glauben wir den Willen der Gefallenen zu vollstrecken. So ist das neue Deutschland das stolzeste Ehrenmal, das wir ihnen errichten konnten. So ist auch die neue deutsche Wehrmacht Fleisch vom Fleische und Blut vom Blute der alten Armee und ihrer Treuhänderin in dunkler Notzeit, der Reichswehr. Gewiß hat der Aufbau unserer Wehrmacht vom deutschen Volke große Opfer gefordert und fordert sie noch. Aber dieses Opfer für unsere Rüstung trägt reiche Früchte.
Geboren aus dem Geiste des Rationalsozialismus, ist die Wehrmacht Trägerin und künde- rin nationalsozialistischer Weltanschauung und Lebensgesialtung. Zusammen mit der Rational- sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, der sie sich unlösbar verbunden fühlt, bildet sie das Rückgrat und das Fundament des neuen Reiches. Sie gibt ihm die Kraft zu feiner Behauptung im außenpolitischen Spiel der Kräfte; sie wacht über den Frieden der Ration. Von ihr und ihrer Arbeit muh jenes Vertrauen ausgehen, das alle Ströme des völkischen Lebens durchpulst, und das seinen höchsten Wert in der Erziehungsaufgabe am deut» fchen 2Nen scheu findet. Denn damit und nicht mit Kanonen und Bombengeschwadern wollen wir in die Zukunft wirken.Wir wollen gute Soldat en und guteRational- fozialisten fein. Beides gehört zusammen und beides ist im Grunde das Gleiche.
Wir müssen uns bereitmachen für die Stunde der Bewährung, deren Glockenschlag nicht von uns abhängt. Wir müssen aber auch im Alltag ein Beispiel geben. Das ist ost schwerer als die Probe eines großen Schicksals. In Hochzeiten nationaler Erneuerung, wie wir sie jetzt durchlaufen haben, ist es nicht schwer, seinen Mann zu stehen. Ein stürmischer Angriff reißt auch den Bedächtigen und Zaghaften mit vorwärts. Schwieriger als der Sturm ist das Halten und der Ausbau einer eroberten Stellung. Darauf aber kommt es jetzt an. Das ist auch der Sinn des zweiten Vierjahresplanes, an dessen Beginn wir stehen. Wir wissen nicht, was die Zukunft in ihrem Schoße birgt. Wohl aber wissen wir, daß ein fester Glaube und ein unbeirrbarer Wille das scheinbar Unmögliche möglich macht. Darin soll unser Dank an den Führer liegen, daß wir ihm versprechen, nicht nur in outen, sondern erst recht in schlechten Tagen hinter ihm zu stehen in einmütiger Geschlossenheit.
Virlin, 21. Febr. (DNB.) Auch in diesem Ito vereinte sich am Sonntag Reminiszere das iiuijflje Volk in ernster Weihestunde voll Stolz und -tnbarfett in dem Gedenken an die zwei Millio- " ’,n Helden, die für ihr Vaterland, für Freiheit und
Mre ihr Leben ließen. Von allen Gebäuden wehten Moiierfahnen, in allen Kirchen fanden Gottesdienste
2tl. Den Mittelpunkt der Feier bildete der itoitsaEt in der Staatsoper. Um
D L Ihr war zwischen Staatsoper und Lustgarten W ide Ehrenkompanie der Wachtruppe, der Kriegs- flrine und der Luftwaffe, sowie Ehrenabordnun- ,n aller Parteigliederungen aufmarschiert. Die «Me Unter den Linden war trotz des unfreund- fllti Wetters von einer gewaltigen Menschen- irnxr angefüllt, die den Führer bei seiner Anfahrt
Mfirchtsvoll grüßte.
gjßrnfte und weihevoKe Stimmung lag über der Menschenmenge, die die Staatsoper bis auf den Wer Platz füllte. Im Parkett sah man fast aus- schßlich Offiziere. Im Ersten Rang hatten die \ steter der fremden Mächte, die Staatssekretäre nb Führer der Parteiorganisationen, sowie zahl- ijdji Offiziere der alten Wehrmacht und die Ver- der Soldatenbünde und Kriegerhinterbliebe- rmAatz genommen. Punkt 12 Uhr erschien der ^!ührer und Reichskanzler in seiner Loge, Mfn ellen Anwesenden mit dem deutschen Gruß be- ÄW. Mit dem Führer nahmen Platz der greise (jin^alfeldmarschall von Mackensen in der Kiffern der Totenkopfhusaren, Reichskriegsminister Knrralfeldmarschall von Blomberg, der Ober- Kehshaber des Heeres, Generaloberst Frhr. von Musch, der Oberbefehlshaber der Kriegs- Krine, Generaladmiral Dr. h. c. Raed er, in Mrtietung des Oberbefehlshabers der Chef des MMalftäbes der Luftwaffe, Generalleutnant SIHielring, als Vertreter der alten öfterreichi- slijen Armee General Krauß, die Reichsminister M. Goebbels, Frhr. von Neurath, Darrs, Rust, MW, Graf Schwerin-Krosigk und Schacht, die iMöleiter Bouhler, Bormann und Hierl. Stabs- Ml Lutze, der Oberbefehlshaber des Gruppen-
!'manbo5 I, General der Infanterie v. Rundftedt, Her tommanbeur des HI. Armeekorps General von \ ßitieben, ferner die Adjutanten des Führers, der Äer der NSKOV. Gruppenführer O b e r l i n d - bi', sowie eine Reihe von Staatssekretären und ihrmden Persönlichkeiten aus Staat, Partei und ; schmacht.
Ter Porhang der Bühne öffnete sich. Im Hinter- [ nii) aus goldfarbenem Tuch ein großes eisernes hi»] mit der Jahreszahl 1914, im Vordergrund in r etreren Gliedern gestaffelt 36 Fahnen der alten Srnie und drei Fahnen der alten Kriegsmarine, crtiagen von jungen Soldaten. Die Staatskapelle intei Leitung von Staatskapellmeister Professor leger spielte den Trauermarsch aus der 3. Sym- I orte (Eroica) von Beethoven und als die weihe- i illen Klänge verrauscht waren, hielt
Reichskriegsminister Seneralfeldmarschall von Blomberg irr Ansprache, in der er u. a. ausführte:
Mein Führer, Kameraden!
Deutsche Männer und Frauen!
Witten eines gewaltigen friedlichen Befreiungs- I irpres und eines stürmischen nationalen Aufbau- i Mit5 lenkt der heutige Heldengedenktag unsere 'Ilgen und unsere Herzen wieder rückwärts zu schwersten Schicksalsprobe, als welche der ■ Btifrieg in unserem und unserer Nachkommen ^Nichtsein leben wird. Wieder erschüttert uns bei I ® Erinnerung an die Jahre 1914 bis 1918 d i e U -e des Leides und die Größe der
Deutschland ist zu den Quellen seiner Kraft zurückgekehrt. Und diese Kraftquellen sind die gleichen, die einst das Leben und Sterben unserer toten Soldaten bestimmten. Auch ihnen war das Leben der Güter Höchstes nicht. Sie gaben uns ein großes Beispiel der Selbstüberwindung. Möge im deutschen Volk stets die Erinnerung wach bleiben an die' heilige Glut jener Augusttage von 1914! Möge es nie vergessen, welche Tugenden die alte Armee und Marine in dem vierjährigen Weltbrand zu unerhörten Leistungev befähigten! Möge besonders unsere Jugend sich das Antlitz des Jn- fanteristen von 1918 vor Augen halten; erwiesen. Bald nach ihm ging der Mitbegründer
i 44 Erstes Blatt 18?. Jahrgang Montag, 22. Zebrnar 193?
feSS fl-XA€tA**A*4Aam «=
Wiener ftamihenblättei M iHv mH akUt Grundpreise für I mm höhe
^atimBild Die Scholl« H MM B |Z B S 1 > F || T01 E IT A für Anzeigen von 22 mm
> Konatr Bezugspreis: M W M W Ms WU Wr B B B B B B B B W B Breite 7 Rpf., für Text-
M 4 Beilagen RM. 1.85 KÄ W M ■ W B B B JK B B B W B B anzeigen von 70 mm Brette
^«Illustrierte 1.80 ■ W W B HL BL B KL H BL* 50Rpf.,Platzvorschrist nach
Wzsellgebühr .. , -.25 H B B B B vorh Dereinbg.25°/„ mehr.
Kl V wt. ®tuw.
Htolge höher-- Gewalt — - - e Me_ # — ** Stellen:, Vereins., gemein.
SM- Seneral-Anzeiger für Sberhessen WM-
■H nflftfAerffonto- behördliche Anzeigen 6Rpf.
irmtfurt am main liess vruck und Verlag: vrühl'sche UnioerfitSts-vuch- und Steindruckerei v. Lange in Siehen. Schristleitung und SeschSsirftelle: Schulftrahe 7 MengenabichlWe staffel 8
fius
$*eg3


