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der Finnen, die die Vorherrschaft in der langen Strecke gegen ihre starken Rivalen aus Norwegen und Schweden zurückerobern wollen. Man hörte von den großen Fortschritten der italienischen Ab­fahrt- und Slalomspezialisten und man denkt auch an die von den Olympischen Winterspielen ausge­schlossen gewesenen österreichischen und Schweizer Abfahrtsläufer von hoher Klasse, die darauf bren­nen, in Chamonix den Siegern von Garmisch den Rang streitig zu machen. Die deutsche Vertretung wird also in Chamonix vor keiner leichten Aufgabe stehen. Das gilt insbesondere für die Männer-Wett- bewerbe.

Bei den Frauen stellt sich die Lage für uns günstiger, weil hier Christel Cranz, die erst un­längst bei dem Frauen-Skirennen in Grindelwald gegen erste internationale Klasse und vor allem gegen ihre schärfste Gegnerin, die Schweizerin Erna S t e u r i, überlegene Siegerin wurde, große Aus­sichten hat.

Aus den einzelnen Wintersportquartieren kom­men recht interessante Meldungen. Da vernimmt man wieder einmal bewegte Klagen über die im­mer schwieriger werdenden Abfahrtsstrecken und das trotz aller Mahnungen, die bereits im vergange­nen Winter an die Veranstalter von Abfahrtsren­nen gerichtet worden find. Die österreichischen und italienischen Abfahrer sind dabei, sich mit der FIS= Abfahrtstrecke in Chamonix anzufreunden. Sie sollen sehr erstaunt über die Schwierigkeiten der

Abfahrt gewesen sein. In Schweden wird eifrig für die rI8-Langstreckenläufe trainiert. Den olym­pischen Erfolg gilt es zu verteidigen.

Der deutsche Skisport meldet weitere Gau­meister. Bayerischer Meister wurde am vergangenen Sonntag Hechenberger, nachdem Willi Bog­ner, der Langlaufsieger, sich durch Stürze beim Sprunglauf die Aussichten auf den Titel verscherzt hatte. Hechenberger war bereits bei den vorjähri­gen deutschen Skimeisterschaften mit Bogner im engsten Wettbewerb um den Goldenen Ski. Viel­leicht ergibt sich bei den diesjährigen deutschen Meisterschafter das gleiche Bild. Wie dem aber auch sei der Goldene Ski bleibt diesmal in Deutschland, da die deutsche Skimeisterschaft nur noch reichsoffen ausgeschrieben wird.

(SporfamfKraft durch Kreude".

Heute folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26. Nur für Mitarbeiter der DAF. 18.15 bis 19.15 Uhr. Offener Kursus für Män­ner und Frauen gemeinsam 20.30 bis 21.45 Uhr.

Reiten für Männer und Frauen gemein­sam Unioersitäts-Reitinstitut. Brandplatz, 20 bis 21 Uhr und 21 und 22 Uhr.

Schwimmen für Männer und Frauen ge­meinsam Volksbad, Seltersweg, 20.30 bis 21.30 Uhr und 21.30 bis 22.30 Uhr.

Wirtschaft.

Fwd. Berliner Börse am 3 0. Januar geschlossen. Am Samstag, 30. Januar, bleibt die Berliner Börse für jeden Verkehr geschlossen. Gemäß Paragraph 5 der Bedingungen für die Ge­schäfte an der Berliner Wertpapierbörse findet an diesem Tage eine Lieferung nicht statt.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörfe still und wenig verändert.

Frankfurt a. M., 21. Jan. Infolge wieder nur schwacher Beteiligung der Kundschaft hatte die Börse heute sehr geringes Geschäft, zumal die Ku­lisse Zurückhaltung bewahrte. Indessen gaben die letzten günstigen Nachrichten aus der Wirtschaft der Tendenz eine Stütze, so daß die Widerstandskraft der letzten Tage gegenüber der starken Geschäfts­stille fortbestand. Regeres Interesse finden nach wie vor die neuen 5prozentigen Jndustrie-Emmissionen, während sonst die Nachfrage am Rentenmarkt eben­falls schwächer geworden ist.

Die Aktienmärkte eröffneten im großen und ganzen mit wenig veränderten Kursen, auch später ergab sich kaum eine Aenderung. Die Warnungen einiger Gesellschaften vor übertriebenen Abschluß­erwartungen blieben nicht ohne Einfluß auf die geringe Unternehmungslust. Etwas regeres Geschäft verzeichneten wieder Schiffahrtsaktien, Hapag 17,50 bis 17,75 (17,40), Nordd. Lloyd 17,75 (17,25). Ge­fragt blieben ferner Gebr. Junghans zu 121,50 (121), auch Rheinmetall-Borfig zogen 1 v. H. an, dagegen gingen Muag um 1,25 v. H. auf 139,50 zurück, Daimler waren auf den gestrigen Mittags- itanb von 125 (124,40) erholt. Montanwerte lagen bei leicht abbröckelnden Kursen nahezu geschäftslos. Von chemischen Werten notierten IG. Farben mit 167,50 bis 168 (167,50) und Scheideanstalt mit un­verändert 265. Arn Elektromarkt lagen Licht und Kraft 1 v. H. höher, dagegen Siemens 0,65 v. H., AEG. 0,25 v. H., Lahmeyer 0,25 v. H. und Gesfürel 1 v. H. schwächer. Don Einzelwerten notierten Reichsbank mit 188,50 (188,75), AG. für Verkehr mit 126,40 (126,25) und Deutsch-Atlanten-Telegraf mit 118,50 (118).

Am variablen Renten markt blieben Städte- Altbesitzanleihen mit 117,25 gefragt, Kölner - und Düsseldorfer je 118. Kommunal-Umschuldung be­wegten sich zwischen 90,80 bis 90,90. Späte Schuld­

buchforderungen bröckelten 0,13 v. H. ab auf 98,40, Wiederaufbauzuschläge 74,75 (74,65).

Abgesehen von Schiffahrtsaktien, die bei lebhaf­teren Umsätzen beide auf 18 nach 17,75 anzogen, hielt sich das Geschäft am Aktienmarkt weiter in engsten Grenzen, und nennenswerte Verände­rungen traten kaum ein. Etwas schwächer Scheide­anstalt mit 264,25 mit 265. Die später notierten Werte wiesen ebenfalls nur geringprozentige Ab­weichungen auf. Am Kassamarkt waren Mainzer Aktien Brauerei gesucht mit 68,50 (66), ferner Aschaffenburger Buntpapier zu zirka 75,50 (l. K. 73,50). Don Bankaktien DD.-Bank 114,50 (114), da­gegen Dresdner Bank 107,25 (107,75), Commerz­bank unverändert 110,75, später zu 111 gefragt.

Am Rentenmarkt waren Altbesitzanleihe zu 118,15 (118,25) eher angeboten, sonst ergaben sich keine Veränderungen. Goldpfandbriefe bei noch kleiner Nachfrage unverändert, Liquidativnspfand- briefe meist 0,13 v. H. nachgebend, dagegen Kvm- munal-Obligationen 0,13 bis 0,25 v. H. fester. Höher lagen ferner Dekvsama I mit 125 (124,25). Stadt­anleihen erfuhren kaum Veränderungen von Be­lang. Auslandsrenten lagen still.

Im Freiverkehr Adlerwerke Kleyer fester mit 101,25 bis 103,25, Wayß & Freytag 129,50 bis 131,50, DDM. 154 bis 156, Pokorny 125,75 bis 127,75, Ufa 64,75. Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbärfe behauptet

Die Abendbörse konnte die mittags eingetretenen leichten Erhöhungen am Aktienmarkt voll be­haupten. Bei kleiner Nachfrage ergaben sich verschie­dentlich leichte Erhöhungen am Mvntanmarkt, ferner für Metallgesellschaft, Holzmann, Muag Licht und Kraft und Bemberg, die je 0,75 v. H. gewannen. Schiffahrtswerte lagen ruhiger, aber auf dem Ber­liner Stand voll gehalten. Von Bankaktien zogen Commerzbank 0,25 v. H. an auf 111, DD-Bank 0,50 v. H. auf 115; Frankfurter Bank kamen nach Pause mit unverändert 108 zur Notiz. Das Ren­te n g e s ch ä f t bewegte sich in engen Grenzen, Alt- hhsitz erholten sich auf 118,25 (118,15), Kommunal- Umschulduna wurden in kleineren Beträgen mit 90,85 umgesetzt. Für Städte-Altbesitz hielt die Nach­frage zu Mittagskursen an, Rheinische 118,25, Hes­sische 117,75, Duisburger 117,25. Don Stadtanleihen

wurden 4,5proz. (7proz.) Frankfurter nach Pause mit 96 (95,65) wieder notiert, Farben-Bonds lagen 0,25 v. H. höher mit 133,13.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 21. Jan. Auftrieb: Rinder 100 (gegen am letzten Donnerstagsmarkt), dar­unter 11 Ochsen, 2 Bullen, 66 Kühe, 21 Färsen. Kälber 858 (725), Hämmel und Schafe 163 (223), Schweine 578 (377). Notiert wurden pro 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 42 bis 45 (am 14.1.), b) 41 (). Bullen a) 43 (). Kühe a) 41 bis 43 (), b) 35 bis 39 (), c) 28 bis 33 (), d) 17 bis 25 (). Färsen a) 43 bis 44 (), b) 40 (), c) 35 (). Kälber a) 58 bis 65 (56 bis 65), b) 45 bis 55 (41 bis 55), c) 40 (35 bis 40), d) 32 bis 40 (27 bis 34). Hümmel b2) 46 bis 48 (46 bis

48), c) 41 bis 45 (41 bis 45), d) 32 bis 40 (36 bis 40). Schafe a) 35 bis 40 (32 bis 38). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 50,50 (50,50). Marktoerlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausoerkauft.

Fleischgroßmarkt. Angebot: 528 Viertel Rindfleisch, 406 halbe Schweine, 107 ganze Kälber, 33 ganze Hämmel, 6 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch a) 80, b) 69. Bullen­fleisch a) 77. Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsen­flei ch a) 80, b) 69. Kalbfleisch a) 88 bis 100 (am 18.1. 80 bis 95), b) 78 bis 87 (70 bis 79), c) 68 bis 77 (60 bis 69). Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 73. Fettwaren. Roher Speck unter 7 cm 78, Flomen 80. Marktverlauf: lebhaft.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Perlin

Schluß­kurs

Schluß'. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag börfe

Schluß- kurs

Schluß?. Abend- börfe

Schluß­kurs

ScklußL Mitrag. börie

Dalum

20 1

21 1

20 1

21.1

Damm

20.1

21 1

20.1

21 I

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1934 5*4% Dvung-Anleihe von 1930 .. 41/z% Hessische Volksstaat von 1929 4%% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

4*/2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Lberhessen Provinz-Anlethe mir

Auslos.-Rechten..............

4>/2% Hess. Landesbk. Darmstadl

Goldpfe. R. 12..............

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4'/2% Darmstädter Komm.-Lan-

desbank R. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I..............

41/2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

5/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4% Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Rumänen yon 1903.........

4'/r% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad l...........

4% Türken Bagdad II..........

2y4% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen...... 6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd.......... 0

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7 RetchsbayL................ 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Diskonto............ 4

Dresdner Bank.............. 4

101,25

98,5 102,75 99,25

100

98,5 118,25

130,75

97,5

101

95

94,25

124,25

97,5

95

101,5

101,9

110,2

1,325

5,4

6,2

5

6,45

5,4

20,25

126,25

17,4

17,25

125,5

188,75

110,75

114

107,75

101

98,4 102,75

99,25

100

98,5 118,25

130,75

97,5

101

95

94,25

125

97,5

95,25

101,4

101,75

110,25

5,3

6,3

5,05

9,5

5,4

20

126

17,9

17,75

125,75

188,5

111

115

Devise

101,25

98,5

99,25

100,13

98,25

118,2

97,5

97,5

95

124,75

97,5

101 .65

110,3

9,25

15

1,4

5,45

6,35

5,13

6,55

9.65

5,4

20,25

126,25

41,65

17,25

17,13

125,5

188,75

126,4

110,75

114

107,75

nmarft

101

68,4 102,75

99,25

100,13

98,5 118,3

97,5

97,5

95

125

97,5

101,65

110,3

9,05

15,13

1,4

5,4

6,45

5,2

6,55

9,6

5,4

20

126

41,65 17,75

17,65

125,75

188,5

126,75

110,75

114,5 107,25

Berlin

Accumulatoren-Fabrik.......12

AKU=Sunftfeibe.............0

Aschaffenburg Zellstoff........3

Bemberg...................0

Bekula.....................8

Buderus Eisen...............4

Cement Heidelberg........... 7

(Zement Karlstadt............ 6

Chade A.-C.................. 9

Conti Gummi.............. 11

Daimler Motoren............ 5

Dessauer Gas............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume......... 6

Gesfürel.................... 6

Th. Goldschmidt............. 5

Gritzner Maschinen........... O

Harpener.................2 /2

Hoesch Eisen............... 3%

Philipp Holzmann........... 6

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 5

Klöcknerwerke ......... ... 4z2

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft................... 4

Mannesmann............... 3

Mansfelder Bergbau.......6/2

Metallgesellschaft.............5

Lrenstein & Koppel.......... O

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinstahlwerke.............. 6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 6

Salzdetfurth Kali.......... ?y2

Schuckert & (£0............... 6

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske........... 8

Süddeutsche Zucker.......... 10

Vereinigte Stahlwerke...... 3%

Westdeutsche Kaufhof......... O

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Waldhof............ 6

Otavi Minen...............0,6

Frankfurt a. M.

202

52,75

137 110,25 165,25

120

160,5

227

171

124,4

148

265

170

136,5 153,5 167,5

140

147

128,5 36

150,5

119

140

149

132,5

127

125,25

93,5 119,13

153,5

223,5

150

129

139,75

176

161,5

199

203

118,75

57

132,75

156

25,65

203

52,75

137

110,75

166,5

120

161

227

170

125

147,75

264,5

169,5

136,5

154,25

168,13

139

146

128,5

35

150

118,25

140

149,25

132

127

124,75

93,75

118,9

154

220

150,75

123,4

139

161,5

198

203

119

57

132,5

158

26

203 52,75 136,5 110,75

166,4 120,5

227

125 114,75 148,25

170 136,65 153,5 167,5

139,75

147

129

36 150,25 118,5

140

149,5

133,5

127 144,13 126,25

119

153,5 91,25 222,5

149,5

129

140 175,75 161,75

97,9

198

204 118,9

56,9

133

158

25,5

203 52,75 137,5 110,5 166,5

120

227

170,5

125

114,5

148

168,65

136 153,5 168,13

139

146

128,5 35,4

150

118 139,25

180 149,5 132 5

127

144 124,75

118,65

153,25

92 220,25

134

151

128,75

139 174,75

162

98

199

203 118,75

57,13 132,25

159,4

26

20- Januar

21. Januar

20. Januar

21. Januar

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amtliche Notierung Geld I Brief

Amtliche Notierung Geld ; Bries

Buenos Aires.............

Brüssel...................

Rio de Janeiro............

Sofia....................

Kopenhagen...............

Danzig...................

London...................

Helsingfors................

Paris....................

Holland ..................

Italien...................

0,755

41,93

0,151

3,047

54,50

47,04

12,205

5,385

11,61

136,13

13,09

0,759

42,01

0,153

3,053

54,60

47,14

12,235

5,395

11,63

136,41

13,11

0,754

41,89

0,151

3,047

54,48

47,04

12,20

5,385

11,605

136,18

13,09

0,758 41,97 0,153 3,053 54,58

47,14 12,23

5,395 11,625 136,46

13,11

Japan....................

Jugoslawien ..............

Oslo.....................

Wien.....................

Lissabon..................

Stockholm ................

Schweiz..................

Spanien..................

Prag.....................

Budapest.................

Neuyork..................

0,711 5,654 61,34 48,95 11,09 62,93 57,08 17,73 8,656

2,488

0,713 5,666 61,46 49,05 11,11

63,05 57,20

17,77 8,674

2,492

0,710

5.654

61,32 1

48,95

11,085 !

62,90

57,06 ;

17,78

8,656

2,488 i

0,712

5,666

61,44

49,05

11,105

63,02

57,18

17,52

8,674

2,429

Wasserpflanzen

566 Wassersucht

feftion mit Syphilis sofort mit einer Kur begonnen, so kann die Wassermannsche Reaktion wieder negativ werden, d. h. also so, wie sie ohne syphilitische Infektion ausfällt. Je später nach der An­steckung eine Kur gemacht wurde, desto schwerer ist es die Wasser­mannsche Reaktion negativ zu bekommen. Sie kann auch einige Zeit negativ sein und dann wie­der positiv werden. Es ist gut, wenn man sich bei einmal statt­gefundener Infektion immer wie­her von Zeit zu Zeit sein Blut untersuchen läßt und. wenn nötig, eine Kur macht, damit man vor den üblen Krankheiten des 3. Stadiums der Syphilis möglichst verschont bleibt.

Wasserpflanzen, Pflanzenarten, die im Wasser leben und entwe­der im Boden oder freihängende Wurzeln besitzen. Wasserpflanzen müssen in Aquarien gesetzt wer­den, um das Wasser zu durch­lüften.

Wasserscheue Kinder können nicht durch Strenge mit Wasser be­freundet werden. Am besten ge­wöhnen sie sich, wenn sie mit an­deren Kindern zusammen im Wasser plantschen können. Beim Waschen versuche man es zuerll mit angewärmten Wasser und allerlei Scherzen, die das Wa­schen zu einer spaßigen Angele­genheit werden lassen.

Wasserschossen finden wir an äl­teren Obstbäumen, sie wachsen senkrecht in die Krone hinein und nehmen Kraft und Licht. Triebe sind sehr wasserhaltig, schießen deshalbschnellhoch. Entstehen ost

durch Rindenverletzung bei der Ernte. W. beim Winterschnitt entfernen oder kurz zuriickschnei- den, damit sie sich verzweigen können.

Wasierspeier, vorspringende Ab­laufrohre von Dachrinnen, die mit Tier- oder Menschenköpsen geschmückt sind.

Wassersportkleidung soll den üb­lichen BekleiÜungsregeln ange­paßt sein. 2m allgemeinen wer­den als Farben nur weiß und blau gewählt. Herren tragen beim Segeln weiße Hose und wei­ßen Pullover oder blaues Jackett. Damen weißes Leinenkleid oder ebenfalls weiße Leinenhose mit weißem Pullover oder Sweater. Bei Regen wird Ölzeug überge­zogen. Än Bord trägt man nur weiße Segeltuchschuhe mit Gum­misohlen ohne Absätze.

Wasierstosssuperoxyd, farblose Flüssigkeit, mit Wasserstoff ver­bundener Sauerstoff, der sich all­mählich zersetzt und daher in dunklen Flaschen verkauft wird. Wasserstoffsuperoxyd wird u. a. als Desinfektions- und Bleich­mittel zum Hellblondtönen von Haaren verwendet. Als Zusatz zum Mundwasser das auf den Schleimhäuten keimtötend wirkt und die Zähne bleicht, muß Was­serstoffsuperoxyd stark verdünnt werden, ebenso beim Ausziehen von Flecken, da durch eine starke Lösung das Gewebe angegriffen wird.

Wasserstrauch, s. Hortensie.

Wassersucht. Ansammlung von Flüssigkeit in den großen Kör­perhöhlen. der Brust- und der

Derpfiffige Wasserkessel.

Wenn das Wasser kocht, pfeift er so laut, daß Sie es noch im nächsten Zimmer hören. Dadurch ersparen Sie auf jeden Fall Gas, weil unnötiger Gasverbrauch vermieden wird. Verschiedene Großen gibt es in solchen Wasserkesseln in Aluminium und verchromtem Metall bei 3- V. Hauser. Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes; hier: die Ausschläge der Beiträge auf Vieh­besitzer und Viehhändler.

Die in Gemäßheit des Reichsviehseuchengesetzes ausgestellte Liste der beitragspflichtigen Pferde- und Rindviehbesitzer der Stadt Gießen und der Gemar­kung Schiffenberg liegt während einer Woche, vom Tage der Veröffentlichung dieser Bekannmachung an gerechnet, auf dem Stadthaus, Bergstraße 20, Zim­mer 1 (Vermessungs- und Grundstücksamt) zur Ein­sicht der Beteiligten offen. 401C

Einwendungen gegen die Einträge können nur während dieser Offenlegungsfrist unS nur von den beteiligten Viehbesitzern vorgebracht werden.

Gießen, den 18. Januar 1937.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Hamm.

Bekanntmachung.

Die Bauarbeiten für einen Straßenkanal in der StraßeAm Alten Friedhof" sollen auf Grund der Reichsoerdingungsordnung für Bauleistungen öffent­lich vergeben werden. 402D

Die Verdingungsunterlagen und Angebotsvor­drucke find ab TNonlag, den 25. Januar 1937, bei uns erhältlich. Die Angebote sind spätestens zum Er­öffnungstermin am

Samstag, dem 30. Januar 1937, vorm. 10 Uhr, an das Städtische Hoch- und Tiefbauamt, Asterweg Nr. 9, abzugeben, wo die Oefsnung der Angebote er- folat.

Zuschlags- und Bindefrist 4 Wochen.

Gießen, den 21. Januar 1937.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: Gravert.

Elche

zwischen Meer und Memel

von Marlin Kakies

insgesamt 120 Seiten mit 82 hervorragenden Naturaufnahmen des Verfasser» auf 56 Kunstdrucktafeln.

□n Leinen gebunden RM. 3,60.

Aus dem Inhalt: Parade im Frühling-Ein Elchkalb torkelt ins Leben-Sm Sommerglühen-Elk, der Schaufler vom Meer Die 'hohe Zeit Der Kapitalschaufler von Helenawerder Der Starke und der Dolchendige-Aus der Hochdune-Elche im Schnee. Der Verfasser ist in seiner Heimat bekannt al» ein ausgezeichneter Elchkenner. Sein Leben lang hat er dieses urwüchsige Tier der hei­mischen Landschaft auf der Kurischen Nehrung und im nördlichen Teil der Memelniederung beobachtet und bietet nun aus seiner umfangreichen Lichtbildsammlung die schönsten Ergebnisse feiner jahrzehntelangen Kamerajagd in einer überraschenden Fülle und Vielseitigkeit. Daß er aber nicht nur einer unserer besten Natur­lichtbildner, sondern auch ein außergewöhnlich begabter Schrift­steller ist, der seine Erlebnisie spannend und unterhaltsam zu berich­ten weiß, wird die Freude am Besitz dieses schönen Buches verdoppeln.

Alle Iüger und Freunde der Natur müssen dieses schöne Elchbuch besitzen. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und der Verlag entgegen. Hugo Bermühler Verlag, Berlin-W"

WIIIESIECIK

Sänger-Vereinigung 1925 Samstag, den 23. Januar 1937, abends 7 Uhr 59 Min.: Wer Maskenhall in sämtlichen RäumenZnm kühlen Grund bei Adi Schepers. 367d

Prämiierung der schönsten Masken

2 Kapellen! Eintritt 50 Pf.

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GLORIA-PALAST

Nur Freitag, den 22.. und Samstag, den 23. Januar, abends 11 Uhr

2 gr. Nacht-Vorstellungen

Der mit größtem Interesse überall auf­genommene, durch seine Lebensnähe erschütternde Großfilm:

Kreuzweg einer Liebe

Ein unerhörter Film, der eines der ernstesten Probleme zn lebensvoller Darstellung bringt.