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^echt vor, auf eine harmonische Entwicklung

L Gesamtproduktion Einfluß zu nehmen und die A er Wehrhaftigkeit des Landes verbundene Jn-

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bitrollen etwas bekannt.

das

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Der Wächter Ihres Schlafs

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taktische Verwendung sinnvoll sein. So wurde Schlachtenschi f f" geboren.

Eine neue Hochwasserwelle des Mains erreichte Lohr und Aschaffenburg.

Was geht in Ihrem Mund vor, während Sie schlafen? Bakterienheere tummeln sich darin und wollen Ihre Zähne zerstören. Man muß etwas dagegen tun: Vor dem Zubettgehen Chlorodont, das hilft gründlich. Chlorodont ist der Sturmtrupp, der die feindlichen Bakterien hinwegfegt. Chlorodont arbeitet für Sie, während Sie schlafen.

iii oon zuständiger Seite erfahren, nicht zu- ressend. Weder dem Reichsarbeitsministerium od) dem Reichsinnenministerium ist von solchen

nhaß sei polnischem Geiste fremd. Der Staat tiere die Verwendung des Kapitals, er behalte ie Kontrolle vor und stelle sich jeglicher Aus- g und allen Versuchen entgegen, das polnische von außen kommenden Verschiebungen zu

Naß festi gleit."

So gesehen, ergänzen sich Technik und Haus­rau unausgesetzt gegenseitig?"

Ganz richtig! Fast könnte man darüder streiten, wessen Phantasie und Optimismus hier größer waren. Ganz ähnlich übrigens verlief die Entwick­lung der jüngeren Schwester der Kunstseide, der Z e l l w o l l e , der eine große Zukuttft im deutschen Haushalt versprochen werden kann."

Gibt es überhaupt noch einen Fall, wo ein neuer Rohstoff sich in solchem Umfang den Haus- halt erobert hat, wie den der Kunstfaserstoffe?"

Ich möchte beinah behaupten, daß in dem neuen Kunstharzpreßstoff ein solcher Fall gegeben ist. Sprechen Sie heute einer Frau oon diesem Roh­stoff, dann wird sie noch nicht viel von chm wissen. Und doch hat er sich wahrscheinlich ohne ihr Wissen und Zutun bereits weitgehend Eingang in ihren Haushalt verschafft. Vielleicht waren Sie mal in einer Neubauwohnung und haben dort die beson­ders formschönen, zweckmäßigen Türgriffe be- wundert, die Sie wahrscheinlich für Edelholzgriffe hielten. Da haben Sie schon eine Derwendungs-

Die erheblichen Niederschläge der letzten Zeit und die Schneeschmelze haben ein Ansteigen der Fulda bewirkt. Durch den 2,50 m über normal liegenden Wasserstand sind zahlreiche Wiesen überschwemmt worden, wobei insbesondere die Gemarkungen von Sondershausen und Wolfsanger bei Kassel in Mit­leidenschaft gezogen wurden.

$n der letzten Zeit brachte eine Reihe von Zei- m die Meldung, daß d i e P o l i z e i beauftragt im sei, in den Betrieben Arbeitsbuches n-

e,*n mM bestehe. Die H uhren auf bi? ichzeitig mit

n wurden, en die Sei ger hatten n "glichst zu f eiter erhöhen s bliche Ent- iner der AM müsse den 8. eisen und! legen ungerechts Die Regierung: ity abweichen,! inschieben, uit u ersparen. 6 bie fyn mt

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liEiiear beiter. Die Mitglieder der Delega­tion wurden dem Führer von Dr. Ley vorgestellt. ri ei Führer unterhielt sich längere Zeit angeregt t iii Präsident Gianetti und seinen Begleitern.

, .Mir Gemahlin des norwegischen Kronprinzen M, die schwedische Prinzessin Märtha, ist von

e besonderer Obhut und Kontrolle terroerfen. Man müsse vor allem den Wohl- der breiten Massen berücksichtigen. Der

!, Berlins bi] mb heldentUi] ast werben, röf n CharakteM t vollen Ml len Dienst M n Affekt beckl

8i r a g u a t) hat bekanntgegeben, daß es nun mgS dem Völkerbund ausge schiede n ist. Episo^.^W wcguaq hat bereits vor zwei Jahren seine Mit- !li-dchaft beim Völkerbund aufgekündigt, konnte >ör satzungsgemäß erst jetzt endgültig ausscheiden.

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öener Marinen wird in Zukunft das ausgelöste Gefecht sehr schneller Schlachtschiffe, die eher eine Entwicklung zum früheren Schlacht-

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^«rkschaftsoerband geführt. Demnächst werden s eine einheitliche Partei für bie rieiter schaffen. Daß eines Tages bie Gru- öie Fabriken, bie Banken und bie Schwer-

' Tie in ben Besitz b er Arbeiter üb er- , u n werden, davon sind wir überzeugt. Auch V Zir überzeugt, daß wir bald die Führung ,§ Landes übernehmen werden. Wir n ben ein starkes Frankreich unter der _ jn e der Internationale. Thorez be- M sich dann darüber, daß aus der Armee

^ reaktionären Elemente" noch nicht ifiitigt seien.

W polnische Konzentrations­programm.

Mr den Kommunismus ist in Polen kein Platz."

irschau, 21. Februar. (DNB.) Oberst Koc im Rundfunk die Richtlinien der neuen hm gegründeten politischen Richtung

rnt. Er knüpfte an Reden des Marschalls gtz-Smigly an, der zur Bildung eines ein- Ilih gerichteten Willens aufgerufen habe, und Je5 auf bie Verfassung als die Grundlage krdnung. Der Begriff des Staates sei bie ein« x Form, bie ber Nation ihr Dasein unb ewige Wicklung gewährleiste. Der Kommunismus, stillte Oberst Koc fest, sei dem polnischen Geiste sr< nd, daß für ihnin berRepublik kein | at) s e i. Ein kommunistisches Polen wäre kein »lei' mehr. Polen habe ben Kommunismus schon Upen Schlachtfeldern von 1919 unb ig 20 abgelehnt.

Dii Wehrhaftigkeit des Staates erfordere die Avisierung des wirtschaftlichen Wns. Erstes Prinzip fei bte Wahrung des oateigentums und der privaten iative. Der Staat behalte sich allerdings

Oie neuen Rohstoffe in deinem Haushalt

Technik und Hausfrau arbeiten sich in die Hand.

nur der vornehmsten Eigenschaft des technischen Schiffes unseres Jahrzehntes Rechnung, nämlich hohe Geschwindigkeit zu entwickeln, die taktisch aus­genutzt werden muß, sondern paßt sich gleichzeitig ben Gefahren des Luftkrieges und ber schnellen Kleinkampfmittel an. Ein Bild wie in der Skagerrakschlacht, endlose Reihen dicht aufgeschlosse­ner, in starrer Linie marschierender Linienschiffe, ist heute undenkbar, weil diese Linie bas beste Ziel für Massenangriffe aus der Luft bildet unb das einzelne Schiff in ber Beweglichkeit zum Auswei­chen erheblich eingeschränkt ist. Schnelle, sporadische Unternehmungen einzelner oder in Gruppen auf» tretender Schiffe werben an den Brennpunkten des Seeverkehrs unb auf ben Weiten der Ozeane den Seekrieg kennzeichnen, um ben eigenen Handels-

Kleine politische Nachrichten

Führer empfing in ber Reichskanzlei vor

Abreise aus Berlin die unter Führung des 'Mdenten Gianetti stehende Delegation i!t- Verbandes ber italienischen In-

,! Ai einer i lte Minister ]9 habe sich ren, den sie, °che die Stc

nschen Partei r Lens: Unsen. M, er sozialistW j II _______________________________

rlchajteN-l teilen durchzuführen. Diese Meldung ist, wie

Die Geburt des Schlachtschiffes

Von Ernst Wilhelm Kruse, Hamburg.

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' 'U. mSohn entbunden worden. Das Kron- iaede"^ ; fcnpaar hat bisher zwei Töchter, die 1930 ge-

&n K1"8 Prinzessin Ragnhild und die 1932 ge-

[DÜrÖiün »en.e Prinzessin A st r i d.

- Dir Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, lliniiter a. M. Kienböck, stattete dem Reichs- irbräfibenten Dr. Schacht einen Besuch ab. iahend wurden bie Probleme des deutsch-öster- rihschen Zahlungsverkehrs durchgesprochen unb n Ginne eines möglichst regen Güteraustausches Wen ben beiben Staaten unb einer möglichsten iiWerung des Zahlungsausgleichs behandelt.

Zum zweiten Male innerhalb ber kurz bemesse­nen Zeitspanne eines Menschenalters erlebt unser Volk, baß es weitgehend auf Eigenversor­gung mit Rohstoffen angewiesen ist. Wenn nun bie Hausfrau, als oerftänbige Wegbereiterin der neuen Rohstoffe, ihnen Haus und Küche bereit­willig öffnet, bann brauchen wir nicht in Sorge zu sein. Warum es dabei gerade auch auf bte Hausfrau ankommt? Weil durch ihre Hand nahezu 80 v. H. des nationalen 6 in­tern m e n s gehen, weil sie bestimmt über bie Mehrzahl ber Neuanschaffungen im Haushalt.

Wir haben uns einmal mit einem Fachmann für Rohstoff-Fragen im Haushalt, einem Referenten im Verein Deutscher Ingenieure, über bas inter­essante Thema ber neuen Rohstoffe im Haushalt unterhalten unb dabei ist allerlei Wissenswertes für bie Hausfrauen und solche bie es werden wollen, herausgekommen.

Welches sind überhaupt bie sogenannten ,neuen Rohstoffe' im Haushalt?", haben wir ihn gefragt.

Da ist in erster Linie bie deutsche Kunst­seide zu nennen, in ihren verschiedenen Arten unb Güten, die schon längst in ben Augen unserer Frauen nicht »Kunst'-Probukt im wertmindernden Sinne, sondern ein »Kunstwerk' ber schaffenden deut­schen Industrie geworden ist, ein deutscher Rohstoff, dem heute schon nachgesagt werden kann, daß er sich ganz bestimmte Verwendungszwecke restlos und vor seinen »echten' Vorgängern erobert hat, so daß jede Frau ihn dafür der Wolle ober Seide vor­ziehen wird. Er hat Eigenschaften, die ihn in der Brauchbarkeit sogar in mancher Hinsicht noch über das Naturprodukt gestellt haben. Ich nenne hier die Knitterfreiheit, den Mattglanz, bie Form- und Farbtreue, bas gute Anfärbvermögen unb bie

Aus aller Wett.

Oie Frontkämpfer an die Staatsoberhäupter.

Berlin, 20. Febr. (DNB.) Der Präsibent bes Kongresses ber Permanenten Internationalen Front­kämpferkommission Herzog von Koburg unb ber Präsibent bes Ausschusses Garlo Delcroix haben an bie Staatsoberhäupter ber an biefem Kon­greß beteiligten Länber folgendes Telegramm gerichtet: Wir haben die Ehre, Euer Majestät (Exzellenz) mit­zuteilen, daß bie in Berlin versammelten Dele - giertenoon 14Nationen einen ft ä n b i g e n internationalen Ausschuß gebilbet haben, um bie moralischen Kräfte ber Front­kämpfer in ben Dienst ber Sache des Friebens zu stellen, ber im gemeinsamen Inter­esse ber Völker liegt. Wir bitten Euer Majestät (Exzellenz) unseren achtungsvollen Gruß entgegen­zunehmen.

Hannings, Gründgens, Forst unb Sfruoe im Aufsichtsrat der Tobis.

In der letzten außerordentlichen Generalver­sammlung derTobis Tonbild-Syndikat AG." wur­den die Herren Staatsschauspieler Emil Hen­nings, Staatsrat Gustaf Gründgens, Regis­seur Wlli Forst und Diplomingenieur A. E. Struve zu weiteren Aufsichtsratsmitgliedern ge­wählt.

herrenschneider-Tagung in Weimar.

Mit der BezeichnungSchlachtschiff" hat i ein neuer Gattungsbegriff für Kampfschiffe in unse- ' rer Kriegsmarine Eingang gefunden, nachdem er i schon als Bezeichnungsweise für ausländische Groß- I kampfschiffe im allgemeinen Sprachgebrauch aufge- ' nommen war. Das erste große Kampfschiff unserer neuen Flotte ist auch zugleich das erste, das Schlachtschiff" als amtliche Bezeichnung führt. Das 1 ist natürlich genau so wenig eine reine Äußerlich­keit wie die Prägung desPanzerschiffes" für unsere im Rahmen des Versailler Vertrages erfolgten Kampfschiffbauten von 10 000 Tonnen, deren für Deutschland vollkommen neuartige Klas­senbenennung sie zugleich als Vertreter eines Typs darstellt, der weder mit dem früheren Panzer­kreuzer noch mit dem Linienschiff etwas gemein hat. Wenn dieDeutschland"°Schiffe auch hervor­ragend gelungene Konstruktionen find, so haften ihnen notgedrungen, denn sie sind das Erzeugnis eines Zwangsvertrages, gegenüber den Haupt­kampfschiffen anderer Seemächte Mängel an, die sie als schlagkräftiges Rückgrat der Flotte minder geeignet erscheinen ließen.

Mit der Gewinnung der Wehrhoheit zur See konnte die Panzerschiff-Baupolitik liquidiert und an die Schaffung eines unseren Bedürfnissen entspre­chenden kampfkräftigen Kerns der Flotte durch den Bau der PanzerschiffeD" undE", wie man die ersten beiden 26 000-Tonnen-Neubauten bezeichnete, herangegangen werden. Beim Stapel­lauf derScharnhorst" tauchte dann zum erstenmal der Begriff Schlachtschiff auf. Ganz be­wußt hat man hier für unsere Marine, genau wie bei den Panzerschiffen, eine neue Bezeichnung ge­prägt, denn auch dieScharnhorst" und das Schwe­sterschiff verkörpern ja etwas Neues, bas weder dem Linienschiff noch dem Schlachtkreuzer entspricht.

Der taktische Begriff Linienschiff taucht zum erstenmal auf, als man in der Zeit der holländisch- englischen Seekriege Ordnung in bie Regellosigkeit ber Segelschiffskämpfe zu bringen suchte, bei denen bis dahin ein wildes Schiffsgemenge an der Tages­ordnung war. Die starre Linie der rangierten Schlachtflotten beherrschte vom 17. Jahr­hundert bis in die Neuzeit das taktische Denken auf See und sah ihren Höhepunkt in der Skagerrak­schlacht, wo sich auf beiden Seiten zweiundsechzig Schlachtschiffe gegenüberstanden. Daß das Gefecht der rangierten Linie dem modernen Schiff, das nicht mehr durch Segel an den Wind gebunden ist, nicht mehr entspräche, wurde bereits gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts von Jüngern der Jeune ecole empfunden, so spricht ein französi­scher Seeoffizier schon damals von dem aufge» lösten Gefecht. Auch Großadmiral Tirpitz erkennt, daß dem Faktor Geschwindigkeit nicht ge­nügend Rechnung getragen wird, wenn er in seinem Erinnerungswert schreibt, daßbie starre Linie kein richtiger taktischer Grunbsatz mehr sei und bald überholt sein werde. Bereits 1894 sprach sich dieser große Taktiker schon einmal gegen die Starrheit der Linien aus.

Die Verminderung ber Zahl ber Schlachtschiffe heute gibt es auf der ganzen Erde soviel wie sich etwa in ber Seeschlacht am Skagerrak auf beiben Seiten gegenüberftanben hat zusammen mit dem allgemeinen Streben nach höherer Geschwinbigkeit zu neuen taktischen Anschauungen geführt, nach de­nen die starre Linienschlacht als überholt zu gelten hat. Damit verkörpert das Linienschiff einen unzeit­gemäßen taktischen Begriff, auf dessen Beibehaltung aus Traditionsgründen man glücklicherweise im Oberkommando ber Kriegsmarine verzichtet hat. Nach den Ansichten maßgebender Fachleute verschie-

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Wetterbericht

des Reichswekterbienstes. Ausgabeort 5ranffurL

Der Witterungsablauf zeigt ungewöhnliche Leb­haftigkeit. Während wir uns gestern noch vollkom­men im Bereich der instabilen Meeresluft befanden, die zu recht ergiebigen Schauern (meist Schnee und Graupeln) Anlaß gab, macht sich seit heute nacht aufgleitende Meeresluft geltend. Voraussichtlich wird schon am Dienstag wieder Schauerwetter ein­setzen.

Aussichten für Dienstag: Wieder lieber- gang zu Schauerwetter bei kräftigen, zeitweise böigen, über West nach Nordwest drehenden Win­den, später neue Abkühlung.

Lufttemperaturen am 22. Februar: mittags 3,3 Grad Gelfius, abends 1,1 Grad; am 23. Februar: morgens 2 Grad. Maximum 4,3 Grad, Minimum heute nacht 0,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Februar: abends 1,7 Grad; am 23. Fe­bruar: morgens 1,1 Grad. Sonnenscheindauer 2,5 Stunden. Niederschläge 4,5 mm.

Wintersporlmöglichkeiten.

Vogelsberg. Herchenhainer Hohe: Schneefall, 2 Grad, 25 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 20 Zentimeter Neuschnee, Pulverschne, Ski und Rodeln gut.

Rhön. Wasserkuppe: Nebel,2 Grad, 18 Zen­timeter Gesamtschneehöhe, 10 Zentimeter Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.

Taunus. Kleiner Feldberg: Schneefall, minus 1 Grad, 27 cm Gesamtschneehöhe, 15 cm Neuschnee, Pappschnee, Ski gut, Rodel mäßig.

Sauerland. Winterberg: Schneefall, minus 2 Grad, 55 cm Gesamtschneehöhe, 10 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Schwarzwald. Schauinsland: Nebel, minus 2 Grad, 45 cm Gesamtschneehöhe, verweht, keine Sportmöglichkeiten angegeben.

schütz zu gewähren unb dem Gegner schnelle Schläge zu versetzen. Die Bezeichnung Linienschiff mürbe also weder für ben strategischen Einsatz noch für die

kr euzer hin aufweisen, als das sie dem Linien­schiff verwandt sind, bie Seetaktik beherrschen. Mit dieser taktischen Wandlung trägt man aber nicht

form dieses neuen unb vielversprechenden- Kunst- ' (taffes. Oder das Gehäuse des Radioappa­rates bei Ihren Freunden hat ihren besonderen Beifall gefunden wegen ber schönen Maserung. Auch er ist im Zweifel nicht aus Holz, sondern aus , Harzpreßstoff gemacht. Allerdings, Pate hat bas Holz dabei doch gestanden, denn Harzpreßstoff ist ein Zelluloseprodukt, dessen Grundstoff Holz ist. Aber die Veredelung hat einen Werkstoff ganz her­vorragender unb widerstandsfähiger Art aus ihm gemacht, aus dem man heute schlechterdings fast alles herstellt, angefangen von dem Ihnen sicher bekannten »fast unzerbrechlichen' Geschirr, das sich wegen seiner luftigen Farben die Herzen der Käu­ferinnen im Sturm erobert hat."

Unb welche auslänbischen Werkstoffe soll dieser neue Wunderstoff bei uns vertreten?"

Alle Arten oon Metallen, wie Türklinken, Lampenfassungen, Hahnfassungen, Behälter, Krane, sogar Leitungsrohre im Badezimmer usw. Die Hausfrau wirb ihrer Aufgabe als Helferin im Vierjahresplan gemäß in Zukunft bar» auf halten, baß Hanbwerker sich dieses neuen Werk­stoffes bei Neuanlagen unb Reparaturen in ihrem Hause gewissenhaft bedienen. Um Ihnen einen Be­griff oon der Verwendungsfähigkeit zu geben, kann ich mir eine Kostprobe nicht versagen, muß aber gleich sagen, daß die Aufzählung bei weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit macht. Da finden wir heute schon Kunstharzpreßstoff verwendet als: Eß­geschirr, Flaschenstöpsel, Untersetzer, Hülsen für Rasierpinsel, für Lippenstift, Bürstengriff, Schirm­griff, als Schuhlöffel, Tablett, Tafelaufsatz, als Nadelschale, Dosen, Plätteisen, Rasierapparat, Näh- kästen, Zigarettenetui, Uhrgehäuse, Kannendeckel, Koffergrift, Tubenverschluß, Broschen, Schnallen, Ketten usw. Auch als Vertreter der Oelfarbe be­ginnt Kunstharzpreßstoff in Form eines wider­standsfähigen Lackanstriches aufzutreten und gegen­wärtig werden Versuche gemacht, Konservendosen innen anstatt mit Zink mit Kunstharzlack zu über­ziehen."

Urtb was haben Sie noch für Überraschungen?"

Wenn Sie wollen, so ist bas neue Hart­porzellan ber deutschen Porzellanindustrie auch eine solche. Es stellt für Leitungsrohre in Küche unb Babezimmer einen unübertrefflichen unb schö­nen Werkstoff bar unb ist auch kochfest, so daß es unsere Kaffeemaschine aus Nickel unb die me­tallenen elektrischen Kochplatten wahrscheinlich ver­drängen wirb. Von ben Holzstopfen anstelle der Korken haben Sie sicher auch gehört. All diesen Rohstoffen kann die Hausfrau vollstes Vertrauen entgegenbringen, denn sie haben vor ihrem Anttitt als »neuer deutscher Rohstoff eine lange Reihe von ' Gignungs- unb Qualitätsprüfungen . zu bestehen, bie sich sowohl auf Widerstandsfähia- i feit im Gebrauch als auf gesundheitliche Zuträglich- - kett richten." Dr. Buresch.

men ber Generalsekretär im Reichsstand bes deut- chen Handwerks, Dr. Schüler, und Retchs- innungsmeister Schüller Stellung. Mit der Ta­gung verbunden waren eine Modellschau der im Reichen der Loslösung von fremdländischen Ein- fäffen stehenden Frühjahrsherrenmode und eine Modellvorfuhrung.

Starker Schneesturm im Allgäu.

Arn Sonntag tobte im Allgäu ein Schnee- ft u r m von einer Heftigkeit, wie er in diesem Winter dort noch nicht erlebt wurde. Der Sturm erreichte in den Mittagsstunden seine größte Starke. In kurzer Zeit war die ganze Landschaft mit einer 30 Zentimeter hohen Schneedecke überzogen. Der Kraftwagenoerkehr auf den Straßen erlitt eine Stockung, da es zu starken Verwehungen gekom­men ist.

Gefängnis für gemeingefährliche Wilderer.

Die Große Strafkammer Tübingen verurteilte eine Wildererbande von fünf Mann zu Gefäng­nisstrafen oon zehn bis drei Monaten. Mit der Ver­urteilung dieser Schädlinge hat ein Verfahren feinen Abschluß gefunden, das einen Einblick in die in ben letzten Jahren im badisch-württembergischen Schwarz­wald verübten Wildereien (Tinblicf gab. Anführer der Bande war ein Dr. Schrott aus Karlsruhe, der in der Untersuchungshaft Selbstmord beging. Schrott, ein Mann mit gesichertem Einkommen und großem Vermögen, hat mit Unterstützung ber jetzt Verurteilten Jahre hinburch auf das gewissenloseste unter dem Wildbestanb im badisch-württember- gischen Schwarzwald gehaust. Die Bande benutzte zu ihren Wildereien den Kraftwagen Schrotts, um im Scheinwerferlicht alles abzuschießen, was vor die Büchse kam. Wie groß der Schaden ist, ben die Wil­derer anrichteten, wird sich nie einwandfrei feststel­len lassen. Bewiesen konnte der Abschuß von etwa 60 Stück Rotwild unb Rehen werben. Daß bas ver­brecherische Treiben so lange unentbeckt blieb, lag in der Hauptsache daran, daß der jetzt zu zehn Mo­naten Gefängnis verurteilte Stadtförstet Wilhelm Faid die Wildereien deckte.

Furchtbare Bluttat

In Riedeschingen bei Donaueschingen hat sich eine schwere Bluttat zugetragen. Der 44 Jahre alte Jakob Maus hat seine Frau, seine Schwieger­mutter und seinen zwölfjährigen Sohn e r m o r bet urtb sich bann selbst das Leben genommen. Das Anwesen der Familie Maus brannte im De­zember v. I. ab. Maus saß einige Zeit wegen Brandstiftungsverbacht in Untersuchungshaft, wurde aber bann wieder entlassen. Man nimmt an, baß er in einem Anfall von Schwermut die Tat be­gangen hat. In einem hinterlassenen Schreiben fjat er versichert, daß er den Brand nicht gelegt habe, sondern daß das Haus von einem Dritten ange­zündet worden fei.

Vergünstigungen

für Besucher der Pariser Weltausstellung.

Die Eintrittskarten für bie Internationale Aus­stellung sollen zum Preise von 20 Franken verkauft werden. Mit dieser Karte sind verschiedene Ver­günstigungen verbunden. Sv werden den Besuchern der Ausstellung aus der Provinz 7 5 v. H. Fahr­preisermäßigung gewährt. In den M u - feen und allen Ausstellungen ber schönen Künste erhalten die Besucher eine Ermäßigung von 25 bis 30 v. H., in den hauptsächlichsten The ater n wer­den ihnen 10 v. H. gewährt, und in den Aus- stellungsgaststätten 10 bis 15 v. H. Auch die französischen L u f t s ch i f f ah r t g e s e 11 s ch a f - t e n gewährt ben Besuchern eine Preisermäßigung.

Das Hochwasser in Rhein, Main unb Fulda.

Das Hochwasser bes Rheins erreichte am Pegel Koblenz mit 5,30 m feinen Höchststanb. Am Pegel Trier ist die M o s e l in den letzten 24 Stunden um 18 cm zurückgegangen; die Strömung ist noch sehr reißend.

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ln) erinnerte *rin bestanden le Einnahmen 3u kürzen. J,| 913U leugnen! werfen.

Koc stellte bann fest, daß bie land - schaftliche Frage das wichtigste Pro- ' h sei, und forderte: Umbau der Agrarverfassung

Zweck ber Vergrößerung bes lanb« > f chaftlichen Besitz st andes ohne Ver- ng der landwirtschaftlichen Produktion; ahmen gegen weitere Zersplitterung bäuer» Besitzes unb Hebung der bäuerlichen Bildung. i lies alles die tieberbeoölferung der Landwirt- fi noch nicht beseitige, müsse die Entwick- ira von Industrie und Städten erstrebt n. Bezüglich der Minderheiten stellte rklärung die Achtung ihrer Besonderheiten h der Grenze fest, in ber diese bie Interessen Staates schädigen könnten. In bezug auf die ssche Bevölkerung Polens betonte Koc, Willkürakte nicht geduldet würden, daß aber 5 Streben der polnischen Bevölkerung nach Wirt- Bicher Selbständigkeit natürlich fei.

ung ihres M| rgli (Berlins] re weiten W| bis in die M Wer MufMI lunnsszene

6e WückhMf | Di? Internationale Stillhaltekon- mlnreckend imSl !<n n z in Berlin hat ihre Verhandlungen mit der Zeichnung eines neuen Abkommens

,r Djfdjes Kreditabkommen von 1937) abgefchloffen.

(xMcil D:; neue Abkommen sieht wiederum eine Ver - n hproorirdtill^ig e r ung der ausländischen Bankkredite b i s eS« Mebruar 1 938 Dor unb enthält im übrigen a- geringfügige Steuerungen gegen das Vorjahr.

BebaiÄ A Barrückzahlung auf die Kredite findet nicht n öe ht, indessen wiederum eine gewisse Streichung Rer Kreditlinien, die feit mehr als drei bzw. iiuu» ji iud Jahren nicht benutzt worden sind und deren üansprE,'- Msche Benutzbarkeit daher für die deutsche Wirt- , -'W ohnehin zweifelhaft geworden war. Die Maß­

ten zur Hebung des Reiseverkehrs »ah Deutschland unter Verwendung der Register- mrl sind ergänzt worden.

Dii Samstagausgabe des Korfanty-BlattesP o- ioiu-a" ist wegen eines Artikels, der sich unter der McfjrtftLiebe G äst e" in entstellender und Heumderischer Weise mit dem Jagdbesuch des Mi- "^Präsidenten Göring beschäftigt, von den pol- WN Behörden beschlagnahmt worden, da ^Ausführungen eine Verunglimpfung Vertreters eines fremden Staates darstellen. M handele es sich um die Verbreitung sicher Nachrichten, die- geeignet feien, bte Hnttiche Ruhe und Sicherheit zu gefährden.

In Weimar fand eine aus dem Reich und dem Ausland besuchte Tagung des Reichs­innungsverbandes des deutschen Her­renschneiderhandwerks unter Leitung des Reichsinnungsmeisters Schüller statt. Im Mittel­punkt der Veranstaltung stand eine Kundgebung, an ber auch ber Jnnungsmeister ber österreichischen Kleidermacherschaft und ein Vertreter der inter­nationalen Schneidervereinigung in Brüssel teil­nahmen. Der Reichskommissar für den gewerblichen Mitelstand, Dr. W i e n b e ck , sprach über die Stel-1 lung des Schneiderhandwerks zum Vierjahresplan. Zu wichtigen Fragen bes Schneiderhandwerks nah-l