Utz
' / Utzr '-xy/ < I'' VD^W
■HV ■>■
> Mz^K^ ■
Die Bergung der Toten vom Aanga parbat
aus aller Gelehrten der ärzt-
-iben Ländern endlich eine mferlege, be- glische Zana- ju verslehen, von 3tnpon- bedauerliche
in England, ner hohen ib ;u beut- ie Lngländn m geftempe«
(Reumanns ^erz-Atlse unterstützt und regelt die kirdeitskrost Ohres Herzens. Heumanns Hecz-Hilfe ist unschädlich und aus rein pflanzlichen tzeilslossen zu- sammengeseht. * Au Haden in den klpotheken für RZR. 2.50 die Packung. Sie reicht ca. 1 Monat.
Deutschland durch den Weltkrieg nahezu aller materiellen Güter verlustig gegangen ist, so daß die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der deutschen Menschen heute seinen einzigen Reichtum darstellt, erscheint die Bedeutung des Aerztestandes doppelt groß. Sei es, daß es sich um die Erhaltung und Hebung des Erbgutes und der Rasse des deutschen Volkes, um die Erhaltung seines Volksbestandes, um die Herabsetzung der Säuglingssterblichkeit oder um die Einführung richtiger Ernährung und die
Anzeigen Theodor Kümmel D A VII 37 9076. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R Lange. K -G. sämtlich in Gießen Monccksbezugs« preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzeloerkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf. mit der Illustrierten 5 Pf mehr
Zur Zett ist Preisliste Nr. 3 vom L Juni 1935 gültig.
glück. Sechs Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren hatten nach einem Feuerwerk auf einer
kapelle ein. Der Küster verständigte die Polizei, doch der Einbrecher war ausgerückt. Am nächsten Tag besaß der Verbrecher die Frechheit, m dem nut der Kapelle verbundenen Priesterheim u m e i ne Tasse Kaffee zu bitten. Ein Pater hatte sich die Beschreibung des Einbrechers gemerkt und verständigte die Polizei. Es handelt sich um einen Mann im Alter von etwa 28 Jahren aus Essen. Er ist wegen Diebstahls und Raubs mehrmals vorbestraft und wird steckbrieflich verfolgt, weil er aus einer Strafanstalt ausgebrochen war
peinlicher gtoitoenfall
bei einer Schießübung in Lothringen.
Oer Wehrsport der SA.
Mannheim, 20. Aug. (DNB.) Stabschef Lutze äußerte sich in einer Unterredung mit dem Sport- shriftleiter des „Hakenkreuzbanners" über , die rauen Wege und Ziele zur körperlichen Ertuchtl- tmg des deutschen Volkes. Rach den Worten des Stabschefs wird die Auslese der Menschen, die ii Zukunft für die SA in Frage kommen, eine sshr strenge fein. Die Stürme werden sich rekrutieren aus den jungen Männern, die ben| Wehr- liienft absolviert haben. Es wird keiner gezwungen »erben, SA.-Mann zu sein. Rur dem frciroiUigen, tem charakterlich gefestigten und dem opferbereiten
über seine Ermittelungen. Rach einer halben Stunde sprach der Gauner wieder bei dem Küster vor und erklärte, sein Ehef sei mit dem Bericht nicht zufrieden, er müsse nochmals die Untersuchung durchführen. Wieder suchte man die Kirche ab! Bei diesem Gang entwendete der Einbrecher in einem un- hewachten A'wonbsick aus her Wohnung des Ku- tfors 60 Mark In der Nacht von Somstaa auf Montag stieg der Einbrecher erneut in die Rochus-
Wiese einen Kanonenschlag gefunden, der sich nicht entzündet hatte. Sie nahmen ihn mit nach Hause. Als sie ihn beim Spiel entzündeten, explodierte er mit furchtbarer Gewalt. Drei Kinder trugen außer schweren Brandwunden auch noch Verletzungen an Kopf und Bauch davon und mußten sofort ins Krankenhaus gebracht werden, wo inzwischen eins seinen Verletzungen er» l a g. Die drei anderen Jungen standen abseits. Sie । konnten nach Anlegen von Verbänden aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Drei Todesopfer beim Spielen mit Granaten in einem polnischen Dorf.
Kinder aus einem Dorf bei Brzezany in Ostgalizien fanden beim Spiel a u f dem Felde eine Granate, die wahrscheinlich noch aus dem Weltkrieg stammte. Als die Kinder das Geschoß in' ein Feuer legten, explodierte es und tötete zwei Knaben im Alter von 9 und 10 Jahren und verletzte einen dritten Jungen so schwer, daß er auf dem Transport in das Krankenhaus starb.
Schweres Explosionsunglück auf der Alfredhütte in Wissen.
den müsse. Jeder deutsche Junge und jeder deutsche men und Atemtechnik. Mann müsse der Waffe sicher werden, die'
Gäste herzlich. Die große Zahl der hier Welt zusammengekommenen Aerzte und zeigt, daß man in allen Kulturnationen lichen Fortbildung hohe Bedeutung beimißt. Der Wissensschatz, den die Aerzte in allen Ländern in staatlichen Prüfungen nachweisen müssen, hält leider nicht aus die Dauer vor. Einerseits wird manches Erlernte wieder vergessen, anderseits schreitet die Wissenschaft vorwärts. Wer ihre neuen Erkenntnisse sich nicht aneiqnet und zum Besten seiner Patienten verwendet, bleibt kein vollwertiger Arzt. Auch alle Staatsregierungen müssen größten Wert darauf legen, daß die Aerzte als die Betreuer der Volksgesundheit ihr Wissen und Können ständig erhalten und mehren. Angesichts der Tatsache, daß
Mann öffnen sich die braunen Reihen Die großen Pflichten erfordern eine scharfe Auslese. Wer in Zukunft Träger des SA.-Sportabzeichens ist, ist gleichzeitig auch Träger eines alljährlich sich erneuernden Wehrwillens. Wer in der SA. Dienst tut, ist Wegbereiter einer sich stets steigernden Wehrkraft der Nation.
Nie erste Reichsschießschule der HI
Berlin, 20. Aug. (DNB.) Am Donnerstagnachmittag wurde die erste Reichsschießschule der Hitler- Jugend in Obermaßfeld in Thüringen eingeweiht. Obergebietsführer Dr. S t e l l r e ch t sprach bei der Einweihung der Schule über ihren Sinn, dem Schießsport der Hitler-Jugend eine Heimstätte zu geben. Auch das Kleinkaliberschießen fei ein ernster und verantwortungsvoller Dienst, der ebenso ernst und verantwortungsvoll geleitet wer-
Gesundheitsführung, die Aufgabe des deutschen Arztes III. Internationaler Kongreß für ärztliche Fortbildung.
IWffli
formale W mbern 1eW frühere ckß e. Das W M
der EnM
Graf Schwerin von Krosigk.
Am 22. August wird Reichsfinanzmini- fier Graf Schwerin von Krosigk 50 Jahre alt. Seit fünf Jahren steht er an der Spitze dieses wichtigen Ministeriums, nachdem er vorher schon jahrelang die Haushaltsabteilung verwaltet und geleitet hatte. Für einen Fachbeamten von Rang, als der sich der Reichsfinanzminister von Anfang
jnstreB isidenle" i*
n »
li» *
it
w
W" . y
WÄ*
irres schreibt, (5 mb endlich bar J
)je italieniW < rat Francos be- on einer W ewiffe enM
frühere Fe iet die Anständig' mas sieim & en Fehlschlag-"
als ebenso leerer uelinärchen über
mit beteiligt. „ £ .
Das Hauptamt für Volksgesundheit der Partei, in dem etwa 25 000 Aerzte zusammengeschlossen find, führt nach einheitlichen Gesichtspunkten eine Untersuchung aller schaffenden Deutsch e n durch mit dem Zweck, eine Gesundheitsbilanz des deutschen Volkes zu ziehen, und etwa schon vorhandene Fehler und Frühschäden zu beseitigen, bevor der Krankheitsfall eingetreten ist. Nicht dasjenige Volk ist das gesündeste, das die meisten und schönsten Krankenhäuser hat, sondern dasjenige, das die wenigsten braucht.
Jeder deutsche Mensch soll in Zukunft einen Gesundheitspaß bekommen, in dem alles für den Arzt Wichtige und Wissenswerte verzeichnet ist.
Der deutsche Arzt soll in seinem ärztlichen Den- Fen und Handeln naturnaher werden. Er soll nicht nur auf das Dogma seines auf der Hochschule erworbenen schulmedizinischen Wissens fchworen, er soll auch die Methoden der Naturheilkunde der Homöopathie und der Volksmedizin beberrfmen. Wir werden die Methoden prüfen und das Gute und Nützliche in unseren Heilschatz einbauen gleich- gültig, ob es von einem Universitatsprofessor oder einem Kräuterweiblein kommt Wir denken dabei aber gar nicht daran, auf unsere wl senschaft ichen Erkenntnisse zu verzichten. Der deutsche Arzt soll Dolksführer sein! Deutsches Arzttum ist kein Gewerbe mehr, sondern eine durch das Gesetz geregelte öffentliche Aufgabe. Die Re.chsarzte am- mer regelt in Selbstverantwortung und Selbstver- waltung alle Belange des deutschen ArZttums. D,e ärztliche Fortbildung gehört zu den Pflichten eines ieden Arztes im neuen Deutschland. Heute nach viereinhalb Jahren nationalsozialistischer Gesundheits- Politik kann ich mit Stolz bekennen daß ein immer größerer Teil der deutschen Aerzteschast sich freudigen Herzens zu den neuen Grundsätzen nationalsozialistischen Arzttums bekennt und freudig an all den großen den deutschen Aerzten gestellten Aufgaben mitarbeitet, in dem Bewußtsein: Arzttum ist Dien st am deutschen Volk!
Der Gruß der Äeichsreoieruua
Staatssekretär Pfundtner begrüßte in Vertretung des Reichsinnenministers Dr. Frick namens ' her Reichsregierung alle Kongreßteilnehmer und
ten unter einem riesigen Eisblock. Zu ihnen zu ge-1 langen war völlig a u s s i ck t s l o s So mußte man sich entschließen, die beiden am Ort ihres Todes zu lassen und die Suche einzustellen. Der Proviant war aufgezehrt, der Brennstoff reichte noch für eine Mahlzeit, alle waren zu Tode erschöpft. So gab Bauer die Weisung, den Abstieg noch am Abend zu beginnen. „Wir haben Pert und Carlo zu den anderen ins Grab gelegt. Dort schlummern sie alle fünf friedlich in ihren Schlafsäcken nebeneinander", schreibt Karl von Kraus, „dann haben wir Schnee und Eis daraufgehäuft und als Zierde zwei gekreuzte Eispickel und ein Seil darauf gestellt. Auf dem höchsten Punkt des Eisblockes über ihren Häuptern befestigte ich, indem ich die Lawinensonden als Fahnenstange bündelte, die Hakenkreuzfahne. Inzwischen war ein Gewitter herauf» gekommen, Blitze und krachender Donner gaben der Totenfeier einen über alles hinausragenden gigantischen Rahmen."
Berlin, 21. Aug. (DNB.) Aus dem HI. Inter» nationalen Kongreß für ärztliche Fortbildung konnte dessen Präsident Dr. Blome die Vertreter von 33 Staaten begrüßen. Er wies darauf hin, daß der erste internationale Kongreß 1909 in Budapest und der zweite 1913 in London slaltge- unden habe. Dann fei die große Pause mit schmerzlichen Erinnerungen aller Völker eingetreten. Doch jetzt sei es ein erfreuliches Zeichen, daß dieser Zu- tanb überwunden fei.
Michsärzteführer Or. Wagner
ührte sodann u. a. aus: Der Nationalsozialismus hat aus der Geschichte gelernt, daß Staaten, Völker uni) Kulturen niemals zugrunde gegangen find infolge irgendwelcher kriegerischen ober wirtschaftlichen Katastrophen, sonbern immer erst bann, wenn i h r völkischer Lebenswille geschwun- b e n war. Es waren immer brei Ursachen, die zum Niedergang führten: 1. Der Rückgang der Bevölke- rungszahl, 2. die falsche Lenkung der Ausleseoor- qänge, 3. die Vermischung mit artfremdem Blute. Der nationalsozialistische Staat hat aus dieser Erkenntnis gesetzliche Maßnahmen getroffen. Der nordische Gedanke ist für unser Volk nichts Trennendes, sondern etwas Verbindendes, denn jeder von uns Deutschen, dessen Ahnen seit Jahrhunderten in Deutschland leben, ist an diesem nordischen Erbgut
Auf der zu den Hüttenwerken Siegerland AG., einer Tochtergesellschaft der Vereinigten Stahlwerke, gehörenden Alfredhütte in Wissen ging plötzlich beim Legen einer neuen Gasleitung ein Gas - reinigungsbehälter in bie Luft. Eine gewaltige Stichflamme schlug aus dem Behälter heraus, durch die 18 Arbeiter schwere Verbrennungen erlitten. Ein Arbeiter, der sich etwas abseits von dem Gasreinigungsbehälter auf
München, 20. Aug. (DNB.) Dr. Karl von Kraus berichtet im Völkischen Beobachter über die Bergung der Toten am Nanga Parbat. Dr. von Kraus schildert, daß am 17. Juli beim Aufbruch von Lager 3 Fritz Bechtold mit einem an Fieber erkrankten Träger umkehren mußte. Uli Luft und Karl von Kraus stiegen weiter und kamen mit drei Trägern und dem Koch am 17. Juli im Lager 4 an. Dort lagen Eisblöcke von der Größe eines kleinen Einfamilienhauses herum, dazwischen kleinere Blöcke und alle Zwischenräume mit Neuschnee ausgefüllt. Zudem brannte bie Sonne unbarmherzig hernieber unb erzeugte die bekannte Gletschermüdigkeit. Eineinhalb Tage wurde trotzdem unentwegt weitergegraben. Don größtem Nutzen waren zwei Lawinensonden, die man den Rettern in den Reparaturwerkstätten der kgl. bri- ti chen Luftwaffe in Lahore nach Bechtolds Angaben hergestellt hatte. Das erste, was schließlich ge- unben wurde, war ein Eispickel. In der Nähe lefanben sich zwei Zigarettenstummel und eine leere Konservenbüchse. Dann fand man einen der Träger, er blieb in feinem Schneegrab, denn der Sir- bar Nursang hatte ausbrücklich gewünscht, bie toten Träger dort zu lassen, wo bas Schicksal ihnen das Ende bestimmt hatte. In unmittelbarer Nähe eines riesigen Eisblocks fand man einige Stunden später dann Hans Hartman und Martin Pfeffer, am anderen Tage kam Paul Bauer an. Mit maßloser Energie hatte er, nachdem man ihn noch vor wenigen Sager von Lager 1 hatte hinunter-
,ur den Versuch zu machen, diese Behauptungen zu .«weisen, daß der Entschluß auiu Abbruch der Begehungen nicht in Lissabon, sondern in Berlin und ftom gefaßt sei. „Prawda" lobt die tschechoslowa- tsche Regierung, die verständig und vorsichtig gerändelt habe. Bemerkenswert ist, daß das Blatt ich nicht damit begnügt, feine üblichen Verdächti- mngen diesmal nur gegen Deutschland und Italien iii richten, sondern auch England mit in die Debatte zieht und für den portugiesischen Schritt verantwortlich machen will. England, heißt es, beherrsche Portugal nebst seinen Kolonien wirtschaftlich unb könne einen starken Einfluß auf bie portugiesische Politik ausüben.
Lebhafte Zustimmung in Portugal.
Lissabon, 20.Aug. (DNB.) Der Abbruch der Diplomatischen Beziehungen zur Tschechoslowakei hat bn Lande eine neue Sympathiewelle für die Regierung hervorgerufen. „Diario de Lisboa" schreibt, daß lie Haltung der Regierung bie tröstliche Gewißheit fll'be, daß Portugal auf plumpe Angriffe mit Würde und Klarheit zu antworten misse. Die Ausführungen des Außenministers ließen beutlid) erkennen, daß dieser erst gehandelt habe, nachdem alle Unterlagen aufs gewissenhafteste geprüft worden seien. Würde die Tschechoslowakei ebenso handeln, so würde sie zweifellos erkennen, daß die Annahme, die Waffen feien für Spanien bestimmt, ein Irrtum sei. Prag wolle augenscheinlich noch vorsichtiger sein als London, wo man keine Schwierigkeiten bei Waffenlieferungen machte.
(Scherl-Bilderdienst-M.) ■
ort erwiesen hat, war es keine leichte Aufgabe, in her Systemzeit den Reichshaushalt zu überwachen. Der Fachmann hatte zu jener Zeit im Reichsfinanzministerium nicht viel zu sagen, denn an der Spitze stand in der Regel ein Parteipolitiker, für den es darauf ankam, im Sinne seiner Partei zu verfahren. Es genügt, nur einige dieser Parteipolitiker ju nennen, die in der Systemzeit den Auftrag hatten, die Reichsfinanzen zu — verwalten: Der Zentrumsmann E r z b e r g e r, der im März 1920 buchstäblich hinausgeworfen wurde, nachdem ihm mchgewiesen worden war, einer der ärgsten Steuerbetrüger gewesen zu fein; der Zentrumsmann Jofef Wirt, der sich vor seiner „Berufung" zum Reichsfinanzminister überhaupt noch nicht mit Finanz-
I politik und Finanzwifsenfchaft beschäftigt hatte, denn er war von Beruf Mädchenschullehrer; der jüdische Narxist Rudolf Hilferding, der von Hause aas Arzt in Wien war, vor dem Kriege nach Berlin kam, um nach dem Kriege bie finanzpolitische Leuchte bes schwarzroten Parteiklüngels zu werden.
Gewiß ist es nicht erfreulich, den ersten Finanz- minifter des Dritten Reiches Graf Schwerin von Krosigk mit diesen Parteileuten in eine Reihe zu nehmen, aber es ist nützlich, um anschaulich bar» zntun, welch ein Wechsel unb welch eine Sanblung nicht nur in ben Mitteln, sonbern a u ch in b e n Männern eingetreten ist. Die Aufgabe, lie Graf Schwerin von Krosigk übernehmen muhte, »ar ungemein schwer, benn es galt zunächst einmal, eine wirkliche Drbnung im Reichshaushalt hrrzustellen, vor allem baburch, baß ber Haushalt rechtzeitig fertig unb verabschiebet würbe. Seit der Machtergreifung gab es keine Nachttagshaushalte mehr, wohl aber eine straffe Einnahmen- unb Aus- gabenwirlfchaft, als Orunblage bafür, um mit Hilfe der öffentlichen Finanzen bie zufammengebrochene Wirtschaft roieber aufzurichten. Was hier geleistet norben ist, ist groß und gemaltig; groß schon bes» halb, weil bas Räberwerk ber öffentlichen Fmanz- virtschast genau stimmen unb ablaufen muhte nenn bas Werk ber Vorfinanzierung ber Wirlscha dir Wieberankurbelung gelingen sollte. Der Fachmann Graf Schwerin von Krosigk hat bei dieser gewaltigen Arbeit, mit Hilfe sachverständiger Mitarbeiter und gestützt vom Vertrauen des Führers unb Reichskanzlers, so außerorbentlich Wertvolles geleistet, daß selbst das Ausland der Ordnung m den deutschen Reichsfinanzen sowie ihrer Zielsicheren Entwicklung Bewunderung zollt. Graf Schwerin von Krosigk ist vorn Führer mit dem goldenen Parteiabzeichen ausgezeichnet worden, wie auch der !)eichsfinanzminister als Reichsbeamter und Reichsbürger vorbildlich ist in Leben und Haltung. Mit „ Ttolz zählt er sich zu den Kinderreichen, denn acht
Sinber, vier Jungen unb vier Mäbchen sind es, die Innern Hause die Zukunft verbürgen'. d. K.
man ihm in die Hand gegeben habe. Die Schule > liegt zwischen Suhl unb Meiningen in einem schloß- artigen Gebäube. Wie der Reichsjugendprefsebienst mitteilt, stehen fchon burchschnitllich 60 bis 70 v. H. aller Jungen in Kleinkaliberschießausbilbung. Es besteht barjer die dringende Notwendigkeit, den Nachwuchs an Schießwarten sicherzustellen. Die Jungen, die in die Reichsschießschule kommen, stammen aus allen Gebieten Jeweils zwei Mann aus jedem Gebiet werden zu einem achttägigen Lehrgang zusammengefaßt Da im Monat drei solcher Lehrgänge stattfinden, werden also monatlich etwa 150 HJ.-Schießwarte in der Schule ausgebildet. Wegen der Kürze ber Lehrgänge erfolgt eine i n fachliche Ausbilbung, bie jeden ber acht Tage morgens früh 5.50 Uhr bis abenbs 22 Uhr voll in Anspruch nimmt Im theoretischen Teil werben Waffenlehre, Waffenpflege unb Schieblehre mit allem, was bazugehört, gelehrt, im praktischen Zielübungen, Anschlagsarten, bas Umfassen des Kolbenhalses, Druckpunktnehmen, Durchkrüm-
,r<>9en.
.8ia*e Hebe, di, 5 er »fiten, ü ihli,e ®eJiel)un. " 'Mn* °m Anfang bis )“>Jerfö ! S ®unW end- K'Ä
erklärt 5 Ralfen nichts I Änlaß geben enn in Wirklich. . was zur Der« beiöcn Ländern oember in Mai. rbe er noch er- ankreich solange lniösische Regie- Obgleich seither de sich Mussolini en, um alle .Petit Journal" Warnung, die setzung der lmeer erteilte, ung an die« en besäßen, ipaganbatätigteit
ung.
j
Die Bevölkerung ber kleinen lothringischen Ortschaft A 11 m e i l e r mürbe am Freitag von einem panikartigen Schrecken befallen, als plötzlich e i n ganzer Hagel von Granaten auf bas Dorf nieberging. Wie sich später herausstellte, ging dieser Beschuß von ber französischen Befestigung ber Maginot-Linie aus unb war auf eine falsche Einstellung ber französischen Artillerie zurückzuführen. Glücklicherweise würbe blind geschossen. Nichtsbestoweniger haben zahlreiche Gebäube ber Ortschaft stark gelitten. Insbesondre die Kirche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Erst nachdem ber Bürgermeister von Alt-
W äs säSÄÄlsxWÄ»;; anberen vervielfachte. Nachbem man Hartmann ge= emgeiteut.
borgen hatte, stellte man fest, baß hinter ihm noch Sechs Rinder ( , #
eine Leiche im Zelt lag: Günther Hepp. In der durch explodierenden Feuerwerkskorper verletzt.
Zwischenzeit hatte Bauer mit feinem Kuli zusarn- In Düsseldorf ereignete sich in der Toreinfahrt
men die Ausgrabung eines anderen Zeltes so weit zum Derendorfer Güterbahnhof ein schweres Un- geförbert, baß man bort Dr. Karl Wien und ~ <w" t"' 40 c’“t*
Frankhauser feststellen konnte. Das Zelt von M ü 11 r i 11 e r unb ® ö 11 n e r lag vermutlich mit»
Förderung der Leibesübungen ober enblich um gn» bere Probleme gesunder Lebensführung überhaupt hanbelt, — bie Durchführung der gesonnten ngtio-, . s ...... ..." ~ r;v r
nalsozialistifchen Gesundheitspolitik ist nur möglich, ^nem wenn die Bemühungen und die Arbeit der float» lJl^rrc 23erle^111]9e? 3U' lichen Gesundheitsverwaltung ergänzt werden durch Wissener Krankenhgus zugefuhrt, wo drei A r» die ständige Mitwirkung der frei-praktizierenden beiter inzwischen gestorben sind.
Aerzteschast. Tödliche BergunfäUe.
Der Nationalfozialismus vertritt die Auffasiung, Zwei schwere Bergunfälle ereigneten sich in den daß ein jedes Volk auf der Erde feine eigenen österreichischen Alpen. Am Riffeltor in den Probleme hat, die es nur auf seine Art lösen kann Hohen Tauern mußte infolge einsetzenden Schnee- Wenn dementfvrechend der nationalsozialistische fturms eine Gruppe von vier Wanderern in einer Staat davon überzeugt ist, daß auch die Behänd- Gletscherspalte biwakieren. Dabei e r f r o r einer oan hing wissenschaftlicher Probleme nach Fragestellung ihnen. — Beim Versuch, die Koschuttg in den und Forschung artbedingt ist unb wenn bes- Kärntner Sübalpen zu ersteigen, stürzte ein Wiener halb auch bie ärttliche Fortbilbung in Deutschlanb Tourist löblich ab Sein mit ihm burch bas Seil in mancher Hinsicht anbers betrieben werben muß. oerbunbener Freund wurde schwer verletzt.
als in anderen Ländern, fo ist es doch selbstver-
stündlich, daß ein Austausch der in den einzel- WCiiCrbert(t)t
nen Staaten gemachten Erfahrungen für ieden bee Nelchsweklerdienltes «usqabeorl Ifranffurt ©tagt von grohtem Werl ist und jedem. Volk zu- v m fi.. e . , Oa..
gute kommen wird! Mil der wetteren Verstärkung des sich zur Zett
________ von den Azoren bis zum Nordkap erstreckenden
_, .. <t Hochdruckrückens wurden die über der Nord- unb
Oller Jjf^elt. Ostsee lagernben Tiefbruckgebiete auf bas Festlanb
in hi«, nnrfaiiciffinetto hoi gebrängt. Damit hat sich bie Unbeständigkeit ner-
Einbrüche in bie Rochuskapelle bei Bingen. ?tär(t ”nb DOr aIIem in Mitleldeutschlanb zu er-
Vor etwa einer Woche wurde nachts in die Ro- heblichen Niederschlägen geführt. Auch bei uns kann chuskapelle auf dem Rochusberg bei Bingen ein» Dorüberqebenb mit weiteren Verschlechterungen ge»
nebrochen. Der Dieb kletterte an ber Rückseite ber re*net werben.
Kirche hoch, zertrümmerte ein Fenster und gelangte Aussichten für Sonntag: Nach verstärk- so durch das Dach in die Kirche. Auf seinem Rund- ^r Regentäligkeit wieder häufig aufheiternd, aber gang überraschte er den Küster, der beim Kerzen- ^ch recht unbeständig. Temperaturen wenig ge« schneiden in der Sakristei war. Mil Dargehaltenem änbert Veränderliche Winde
R-nalver rief er ihn an: „Hände hoch!" „Ach, Sie Aussichten für Montag: Leicht unbeftän« sind der Küster", meinte der Einbrecher, „i ch b i n bi aber nicht durchweg unfreundlich.
Kriminalbeamter. Ich sah von der Straße —1--- —
aus einen Einbrecher in die Kirche steigen und bin Hauptschriftle"er. vr b^dr ch W>,Helm nge
nun hierhergekommen um eine Durchsuchung ber ^eÜDe’Ltr^ter be- x?].
Kirche vorzunehmen roährenb meine Leute auf der Ochern ^antwortlich Politik und ^ur die ^'ider. Straße warten." Küster und Einbrecher gingen Fr WLange^ für Feuilleton. Vr Hans Thyrwt dann durch die Kirckie In der Sakristei schrieb ber (beurlaubt), i V Dr i^r W Lange, für den Rr"mSeamte“ einen Be"d)t an fe nl seftörbe übrigen Teil: Ernst Blumwein äln^eigenleiter: fjans ÄÄm Lr Z L einer L,den Stunde Beck (beurlaubt) Berantworttw für ben Malt ber
l heil, „"'««t
>


