Die ländlichen Genossenschaften in der Erzeugungsschlacht.
Derbandstag
LPD. Frankfurt a. M., 21. Mai. Heute wurde hier der ordentliche Derbandstag des Ländlichen Genossenschaftsverbandes Rhein-Main-Neckar durchgeführt.
Die Tagung wurde vom Verbandsleiter, Bürgermeister Weyrauch, eröffnet. Er betonte, daß die nach gemeinnützigen Grundsätzen arbeitenden Genossenschaften in der nationalsozialistischen Wirtschaft unentbehrlich seien. Ihre Aufgaben bei der Mitarbeit an der Ernährungssicherung unseres Volkes feien heute größer, als je zuvor. Die Leistung der Genossenschaft für olle ihre Mitglieder im Rahmen der gesamten Wirtschaft sei der Gradmesser für ihre Daseinsberechtigung. Das Ziel der Genossenschaft sei, dem Bauer zu helfen, ihn vor Neuverschuldung zu bewahren und so die frühere Zinsknechtschaft zu brechen.
Reichsoerbandsführer Dr. Strub, Berlin, wies u. a. darauf hin, daß die landwirtschaftlichen Genossenschaften auf der ganzen Linie in der Erzeugungsschlacht eingesetzt feien. Auf fast allen Gebie-
in Frankfurt.
ten der Warenwirtschaft seien die Genossenschaften mit an führender Stelle beteiligt, und sie würden auch in geeigneter Weise in den Vierjahresplan eingeschaltet.
Direktor Günther, Berlin, (Deutsche Zentralgenossenschaftskasse), führte u. a. aus, daß in den vier Jahren der nationalsozialistischen Regierung die Gesamtforderung der Deutschlandkasse an die ländlichen Zentralkassen von rund 600 Millionen Mark auf rund 128 Millionen Mark zurückgegangen sei, nachdem sie im Jahre 1925 rund 900 Millionen Mark betragen hatte. Der Redner betonte in seinen weiteren Ausführungen besonders, daß die Genossenschaften in jeder Beziehung sich ihres Charakters als Organisation der Selbsthilfe bewußt sein müssen. Nicht die genossenschaftliche Form eines Unternehmens als solches sei entscheidend, sondern der Geist und der Wille, also die Weltanschauung und nationalsozialistische Gesinnung, die in dieser Form wirksam wird, um den wirtschaftlich Schwachen zu helfen und den Führer in seinem großen Aufbauwerk zu unterstützen.
Den Jahresbericht erstattete Verbandsgeschäftsführer Fendt. Die Zahl der dem Ländlichen Genossenschaftsverband Rhein-Main-Neckar angeschlossenen Genossenschaften ist im Jahre 1936 um 24 gestiegen. Dem Verband sind 1204 Kreditgenossenschaften angeschlossen. Die Einlagen beliefen sich Ende 1936 auf 125,1 gegen 120,2 Millionen Mark Ende 1935. Die Zahl der Bezugs- und Absatzgenossenschaften hat sich auf 534 erhöht. Der Gesamtwert der Warenumsätze im Verbandsgebiet ist von rund 46 Millionen Mark auf etwa 53 Millionen Mark in 1936 gestiegen. Die Milchanlieferung bei den Molkerei- und Milchabsatzgenossenschaften erhöhte sich aus 432 (375) Mill. Kilogramm. Die tägliche Buttererzeugung der Molkereigenossenschaften stieg von 263 Zentner je Tag im Jahre 1935 auf 371 Zentner in 1936. Der Umsatz in Schlachtvieh bei den Viehverwertungsgenossenschaften ist um etwa 600 000 Mark, der Umsatz an Nutzvieh um etwa 700 000 Mark gestiegen. Die Zahl der Winzer-Genossenschaften hat sich um 19 erhöht. Der Absatz der Obst- und Gemüseverwertungsgenossenschaften, der im Jahre 1932 nur 2,1 Millionen Mark betrug, ist bis 1936 auf 11,6 Millionen Mark gestiegen. Auch die übrigen Genossenschaftsgruppen haben zufriedenstellend gearbeitet.
Landesbauernführer Dr. Wagner wies auf die
beiden Aufgaben hin, die der Führer auf dem „Parteitag der Ehre" für den zweiten Dierjahres- plan stellte: die Unabhängigkeit Deutschlands vom Ausland in ollen jenen Stoffen, die durch deutsche Tatkraft selbst geschaffen werden können und die Sicherstellung der Ernährung aus deutschem Bo- den, soweit dies nur irgend möglich ist. Hierbei müßten die Kräfte der Selbsthilfe eingesetzt werden: die Genossenschaften sein hier mit berufen. Jeder Pfennig aus der Arbeit der Bauern und Landarbeiter müsse dieser wieder zugeführt werden. Die Mittel des allgemeinen Kreditmarktes, und hierzu gehörten auch die Genossenschaften, seien für die Hebung der Landarbeit einzusetzen. Im Vordergrund 'stehe die Ertragssteigerung, selbst wenn vorübergehend einzelne Härten nicht zu vermeiden seien'. Aber auch andere Gebiete genossenschaftlicher Arbeit, so erklärte der Landesbauernführer, feien nicht minder wichtig. Ueberall würden die Genossenschaften ein dankbares Arbeitsgebiet finden. Sie gehörten zu den stärksten Stützen der Erzeugungsschlacht und der Marktordnung. Der Landesbauernführer dankte den Genossenschaften der Landesbauernschaft Hessen-Nassau für ihr Schaffen im vergangenen Jahr. Die genossenschaftliche Arbeit habe sich als außerordentlich stark erwiesen. Die Darstellung ihrer Leistung sei der beste Beweis, daß die Genossenschaften richtig, gut und zweckmäßig gearbeitet haben.
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lapp, Edelweiß, Eisenhut, Enzian, Königs-, Rippen- und Straußfarn, Fingerhut, Geis- bart, Küchenschelle, fast alle Orchideen und Seidelbast. Aber auch die nicht staatlich geschützten Pflanzen sollen nicht sinnlos ausgerissen und vernichtet werden. In Kindern ist schon sehr früh die Liebe zur Pflanzennatur zu wecken. Diese Liebe ist ein wertvolles Mittel, die menschliche Seele zu veredeln.
Pflanzung wird mit Spaten oder Pflanzholz vorgenommen. Geschieht am günstigsten in den Abend- oder Morgenstunden oder an trüben Tagen nach Regen. Vorher genaue Pflanzenabstände ausmessen, Pflanzschnur spannen. Zweckmäßiges Setzen im Dreieck oder Verband. Bei letzterer Setzart stehen die Pflanzen der zweiten Reihe im Zwischenraum der vorhergehenden. Gerades Einsetzen der Wurzeln und festes Beiorücken der Erde mit dem Setzholz sowie das Angießen sind unerläßlich.
Pflaster dient als Heftpflaster zur Befestigung von Verbänden an der Haut, kann aber auch selbständiges Medikament für Hautkrankheiten, Rheumatismus und dergl. sein. Salizylpflaster ist ein beliebtes Mittel gegen Hühneraugen. S. auch Zugpflaster. Manche Haut kann das Pflaster nicht vertragen und entzündet sich. Entfernungen des Pflasters am besten mit Benzin. Pflasterränder nach Verbänden mit Leukoplast lassen sich leicht mit Benzin abreiben.
Pflaume, fälschlich oft Zwetschge genannt (s. diese), ist im Vergleich zu letzterer größer, früher reif und mit wolligen Blättern und Trieben versehen, während Zwetschgenbaum-Blätter und -Triebe keine Behaarung zeigen. Pfl.-Baum hat keine Krone, deshalb kann er gut in kleineren Hausgärten gezogen werden. Erträgnisse durchweg gut. Früchte saftig, aromatisch, wohlschmek- kend: Frischgenuß und Konservieren.
Pflegekinder sind Kinder unter 14 Jahren, die sich dauernd oder für einen Teil des Tages, jedoch regelmäßig, in fremder Pflege befinden, wenn nicht die Pflege von vornherein unentgeltlich und vorübergehend sein soll (z. B. bei Ferienkindern). Zur Annahme eines Pfleaekindes ist die vorherige Erlaubnis des Jugendamtes erforderlich. Zieht jemand mit einem Pflegekind in den Bezirk eines anderen Jugendamtes, dann muß unverzüglich die Erlaubnis zur Fortsetzung der Pflege beim neuen Jugendamt nachgeholt werden. Die Erlaubnis kann jederzeit widerrufen werden, wenn das Wohl des Kindes es erfordert. Vorstehende Bestimmungen finden auch Anwendung auf solche Personen, die eheliche Kinder ihrer Verwandten in Pflege nehmen, wenn die Pflege gewerbsmäßig oder gewohnheitsmäßig betrieben wird. Das Jugendamt hat die Aufsicht über die Pflegekinder und kann zum Wohl der Kinder entsprechende Anordnungen erlösten. Wer ohne die vor-
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Vet Magenbeschweröen/ nervösen Störungen usw.
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glänzenö bewährt!
Frau Elfriede Schulten. Remscheid. Fichtenstr. 12, berichtet am 4. 9. 1934 wie folgt: „3n vielen Fällen, sei es bei Magenbeschwerden, nervösen Störungen, Vergiftungs- erscheinungen, Darmkatarrhen usw., hat sich Klostersrau-Melistengeist, % Au ’/» Master eingenommen, in den 17 Jahren meiner Che gut bewährt. Dei Kopsweh oder Migräne Einreibungen der schmerzenden Stellen mit absolutem Melistengeist brachten schon nach ganz kurzer Zeit Linderung. Selbst Magenbeschwerden lasten sich nach regelmäßigem Cinnehmen (1 Eßlöffel Klosterfrau-Melistengeist, 2 Eßlöffel Master), morgens nüchtern genommen, lindern und oft gänzlich beseitigen. So könnte ich noch viele Fälle hier aufzählen, in welchen Klostersrau-Melistengeist zum Helfer wurde. Ich möchte deshalb nochmals betonen, daß Klostersrau- Melistengeist mir und meiner Familie im Laufe der Jahre unentbehrlich aeworden ist und das Recht hat. als der gute Geist des Hauses zu gelten, der In keiner Hausapotheke fehlen dürfte."
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Ohne Gewähr_______________ Nachdruck verboten
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Abteilungen I und II
1. Ziehungstag 21. Mai 1937
Ön der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen
2 Gewinne zu 5000 RM. 7395
2 Gewinne zu 3000 RM. 101931
10 Gewinne zu 1000 RM. 239081 337658 397301
22 Gewinne zu 800 RM. 34604 89288 92347 107537 144005
241912
53230
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272398
71114
310368
379162 384411
3891 4065 8737 25159
311093 313076
310965
397108
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109528
281071
287048 299430 307220
56 Gewinne zu 500 RM ---- —- _
29890 38216 65945 77985 78241 99731 158313 187539 222433 243503 262531
146384
In der heutigen Nachmittag-Ziehung wurden gezogen
398 23468 44001 51595
323836
329275
307791
272541
339703
196632
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375315
114664 154005 182554 199957 241888
262205 289663 316751 331192 352317 382441
125147
196106
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372325
115250 154679
185068 203817
243896 275598
297132 319341
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172023 195498
226012 258743 286648 308974 330753 345656
370850
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156047
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359115
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195619
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261698
287528
312346
330869
348984
371625
116562 160147 188449
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14533
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26 Gewinne zu 800 RM.
85824 90306 160632
342624 350509 378800
46 Gewinne zu 500 RM. ---- 130572 151129
2 Gewinne zu 50000 RM.
2 Gewinne zu 10000 RM.
2 Gewinne zu 3000 RM.
8 Gewinne zu 2000 RM.
385901
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1 2 I I DdDJy l ’VWW .
162 Gewinne zu 300 RM 1011 3279 8432 12221 26300 39167 40517 64922 68618 61318 64420
14 Gewinne zu 1000 RM.
87915 163292 226463 307839
168 Gewinne zu 300 RM 6882 15155 16460 18448 22112 25741 30543 34486 40255 43518 46966 54020 60231 61712 69037 86462 87072 89714 90324 90355 95072 96685 99411 108407 109492 109609 114427 117509 118562 122963 122980
133161 157250 160366 170543 172651 179384
182667 202143 203065 204231 206526 208265
215711 217440 223960 242267 242730 243940
244418 246603 249640 251789 259766 278809
281084 287360 287601 288231 293385 295918
301778 302585 305235 308768 311170 313493
314538 346017 348632 361765 353380 356372
362374 371827 373065 378175 379381 383093
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