Kircklicke Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 23. Mai.
Gießen. Sladtkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker; Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markusgemeinde; 9.30: Pfarroerwalter Damerau; 11: Kinderkirche für die Matthäutzgemeinde; Pfarroerwalter Damerau.— Zohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Johannes- und Militäraemeinde; zugleich Christenlehre für die Neu- fonfirmierten der Johannes- und Militärgemeinde; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 20: Pibelbefprechftunde im Johannesfaal; Pfr. Ausfeld. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling; Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luthergemeinde; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfarrvikar Weckerling. — petruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Studienrat Dr. Unverzagt. — Saal der freuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannes- und Militärgem^inde; Pfr. Ausfeld. — Wieseck. 9.30: Gottesdienst; 10.45: Christenlehre. — Alten-Vuseck. 10: Gottesdienst; 13: Christenlehre. — Albach. 9: Gottesdienst. — Steinbach. 10: Gottesdienst; Christenlehre. — Annerod. 12.30: Gottesdienst. — Rödgen. 10: Gottesdienst. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst (1. Abt.); 13: Kindergottesdienst (2. Abt.). — Kirchberg. 10: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. — Lollar. 9: Kindergottesdienst; 13.30: Gottesdienst. — Mainzlar. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst. — Klein-Linden. 9: Gottesdienst; Christenlehre für die weibliche Jugend; 10.15: Kindergottesdienst. — Watzenborn-Steinberg.
10.30: Gottesdienst; Christenlehre für die Mädchen. — Garbenteich. 13: Gottesdienst.— Hausen. 10: Gottesdienst; Christenlehre. — Lich. 9.30: Gottesdienst;
13: Kmdergottesdienst. — Rieder-V essingen. 9.30: Gottesdienst. — Langsdorf. 10: Christenlehre; 11: Hauptgottesdienst. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. — Münzenberg. 10.30: Gottesdienst;
13: Christenlehre. — Trais-Münzenberg. 8.30: Got» tesdienst; Christenlehre. — Hungen. 10: Gottesdienst;
11: Christenlehre. — Wirberg. 10: Gottesdienst; Christenlehre. — Veitsberg. 13: Gottesdienst; Ehrt- stenlehre.
Evangelische Stadtmifsion, Löberstraße 14. Sonntag, den 23. Mai. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 9.45: Sonntagsschule; 16: Soldatenbibelstunde. — Mittwoch, den 26. Mai. 20.30: Bibelstunde.
Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirchliche Gemeinschaft), Gutenberastraße 9. Sonntag, den 23. Mai. 8.30 Uhr: Evangelisationsstunde. — Mittwoch, den 26. Mai. 8.30: Bibelstunde. — Donnerstag, den 27. Mai. 8.30: Jugendbunostunde.
Reuaposlolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, den 23. Mai. 9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. — Mittwoch, den 26. Mai. 20.30: Gottesdienst.
Katholische Gemeinden.
Samstag, den 22. Mai.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 23. Mai. Dreifaltigkeitsfest.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Amt und Predigt;
11.15: M-ff-undPr-digt: 14.30: Christenlehre undLiebe sei eure T-pf^eit und eure Ehre.-E-spricht
1
8.30:
8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Echließfachabholer bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:
Arzt: Dr. Malech.
Zahnarzt: Dr. Schott.
Apotheke: Engel-Apotheke.
Rundfunkprogramm
Sonntag, 23. Mai.
Montag, den 24. Mai.
Laubach. 7.30 Uhr: Messe.
veffentticher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur In dringende»
Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschrankter Schalterdienst
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10 Gymnastik.
Deutsche Scholle. 8.45: Morgenmufik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Durch Tat zur Freiheit. Aus Joh. Gottlieb Fichtes Schriften. 10: „In eurer
Andacht. — Echzell. 10.45: Amt und Predigt. — Grünberg. 9.45: Amt und Predigt. — Hungen. 9.30: Amt und Predigt; Christenlehre. — Lich. 7.30: Amt und Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. — Nidda. 8.15: Amt und Predigt.
Obergebietsführer Karl Cerff. 10.30: Chorgesang. 11.15: Ich hab's gewagt. Eine Funkfolge um Ulrich von Hutten. 12: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder. 14.45: Deutsche Scholle. 15.30: Alle kleinen Sorgen sind nun ausgemacht...! 16: Musik zur Unterhaltung. Als Einlage: Fußballspiel Frankfurt gegen Mailand. 18: Maienzauber. 19.30: Handball- Länderkampf Deutschland — Oesterreich. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: Ein deutsches Reguiem von Johannes Brahms. 22: Nachrichten
Montag, 24. Mai.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deutsche Scholle. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkongert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch... 15.15: Für unsere Kinder. 15.30: Volk und Wirtschaft. 15.45: Neuzeitliche Lieder. 16.15: Heiteres von Heinz Steguweit. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17.45: Bauern roden im Westerwald. 18: Unterhaltungskonzert. 18.45: Deutsche Reiter im Aus- land. Zum Abschluß des Rett- und Fahrturniers in London. 19: Konzert. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Don allerlei Käuzen. 21: „Die bestandene Unsterblichkeit" oder Nestroy im Examen. 22: Nachrichten
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstagnachmittag geschlossen
cand. med. Hermann Lotz
aus Aßlar, aktiv W. S. 33/34
Gießen, den 20. Mai 1937.
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Lollar, den 21. Mai 1937
Die Beerdigung findet Montag, den 24. Mai, nachmittags 3 Uhr statt
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Altersvereinigung 1880-1930
^Lassen Sie si chdiese z ei ge n^ei _
Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Deufiing und Kind Familie Heinrich Kraft und alle Angehörigen
Nach Gottes unerforschlichen Ratschluß entschlief heute um 21.15 Uhr, nach einem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, meine gute Mutter, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante
Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, das Ableben unseres lieben Bundesbruders
bekanntzugeben, der das Opfer eines Segelbootunglückes in der Ostsee wurde.
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Wir betrauern tief den Heimgang unseres lieben Alterskameraden
Ludwig Pieh.
Beisetzung am Montag, 24. Mai, nachm.
2 Uhr auf dem Neuen Friedhof.
Um allseitige Beteiligung bittet
Der Vorstand.
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Frau Anna Deußing, geb. Kraft
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen erwiesen wurden, danken wir herzlichst.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Schwalb I.
Rödgen, Großen-Buseck, den 22. Mai 1937.
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Pferdefleisch
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ten. Bei allen Pferdekrankheiten muß rechtzeitig der Tierarzt zu Rate gezogen werden; ferner Turngerät, aus einem langen, lederüberzogenen Körper mit zwei Handgriffen und verstellbaren Füßen. Das Gerät dient zu Sprung-, Schwung- und Stützübungen.
Pferdefleisch wird von vielen Menschen mit Unrecht verschmäht, denn sein Nährwert ist nicht geringer als der von Rindfleisch. Bei der Zubereitung muß Pferdefleisch stärker gewürzt werden. Pferoewurst muß als solche gekennzeichnet sein.
Pferdefuß, hufartige Mißbildung des Fußes, nach mittelalterlichen Vorstellungen ein Merkmal des Teufels.
Pferdehaar, soviel wie Roßhaar, die Mähnen- und Schweifhaare des Pferdes.
Pferdemist, „hitziger" Dünger, deshalb günstig als Erwärmungsmittel bei Frühbeeten, eignet sich auch für schwere Vo- densorten.
Pfifferling, auch Eierschwamm und Eierpilz genannt, weil die Außenfarbe dottergelb ist, trägt im Innern weißes Pilzfleisch. Rach der Reinigung: in Butter und geschnittener Zwiebel dämpfen, dann Mehl beigeben und mit Fleischbrühe auffüllen. Als Würze Petersilie und als Ee- schmacksverbesserung Weißwein oder Essig beigeben.
Pfingsten, vom griech. Pentekoste d. h. der 50. Tag, das fünfzig
Tage nach Ostern gefeierte kirchliche Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes.
Pfingstrose (Päonia), auch Bauernrose, uralte Staude, in der deutschen und besonders in der chines. Dichtung besungen, die viel in Landgärten zu finden ist, von zäher und starker Natur. Es gibt frühe, mittelfrühe und späte Sorten, die alle, im Garten angepflanzt, eine lange Blütezeit sichern. Pflanzung erfolgt im Herbst, dann auch umpflanzen. Nicht tiefer als 5 cm in den Boden setzen, da sonst keine rechte Blüte eintritt. Möglichst ungestört entwickeln lasten, dadurch reichste Blütenfülle. Im 2. oder 3. Jahr nach der Pflanzung beginnt erst der große Flor. Schatten und Eehölzwurzelwerk hemmen das Blühen.
Pfirsich, nur in warmen Gegenden angepflanzt, im sog. „Weinklima". Kalte, naste Böden bewirken Eummifluß (s. d.). Als Hochstamm, Busch und als Spalier an Südwänden zu ziehen. Auf steinlösende Sorten achten. Kalkdüngung. Blätter werden häufig von Kräuselkrankheit befallen. (s. d.). Früchte zum Rohesten oder als Kompott sterilisieren.
Pflanzenschutz oder Naturschutz will das Aussterben gewister, oft sehr seltener Pflanzen verhindern. Auch ohne polizeiliche Androhung von Strafe sollte jeder sich hüten, staatlich umsorgte Pflanzen zu beschädigen oder gar zu vernichten. Geschützt sind u. a. Akelei, Almenrausch. Bär-
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