Ausgabe 
20.12.1937
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 206 Erstes Blaff

187. Jahrgang

Montag, 20.Vezember 1937

Lrjchetni tägltd), auher Sonntags und Feiertags Belagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle

Monarr-Vezugspreir:

Mit 4 Beilagen NM 1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Zernfprechanfchlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach richten Anzeiger Kietzen

Postscheckkonto:

Sranffurt am Main 11686

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

ui um unö Verlag: yrühlsche Univerfilatsdruckerei R. Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7

Umrahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Bormittags

Grundpreise fürs mm Höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Nps., für Text­anzeigen von 70 m m Breite 50 Rpf.,Platzoorschrrft nach vorh. Dereinbg. 25°/o mehr.

Ermahigre Grundpreise:

Stellen-, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein- Ipaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf., Familienanzei­gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Npf. Mengenabschlüsse Staffel B

Amerikanische Notiensorgen im Pazifik.

Von unserem W -Berichierstaiier.

Millionen Kinder feiern Volksweihnachi.

Or. Goebbels spricht am Donnerstag von einer Berliner Feier aus über alle deutschen Gender.

(Nachdruck verboten!) Los Angeles, Dezember 1937.

Das Gros der amerikanischen Flotte liegt im Pazifik und wird auch aller Voraussicht nach bis auf weiteres hier bleiben Zur selben Zeit, da die Spannungen in Ostasien immer stärker werden, verkündigt die amerikanische Admiralität in San Pedro (California), den Zeitpunkt der nach st en großen Flottenmanöver im Pazifik die im Februar und März des kom­menden Jahres im Dreieck Kalifornien- Alaska-Hawaii stattfinden werden, und mit unverhülltem Stolz prahlt die Presse, daß die unter dem Oberbefehl von Admiral Arthur Hepburn stattfindenden Manöver die größte Flotten- k o n-z e n t r a t i o n darstelle,' die der Pazifik

Berlin. 18.Dez. (DNB.) Eine der schönsten Traditionen im Dritten Reich ist die gemein­same Aeier einer B o 1 k s w e i h n a ch l aller Deutschen. Seit Jahren bereitet die NSDAP. in engster Zusammenarbeit mit dem Winterhilfswerk allen denen einen Gabentisch, die mit irdischen Gütern nicht gerade reich gesegnet sind. Es war immer der Wunsch des Führers, daß ^luch die Aermsten unter uns an einem wahren Weihnachtsfest teilhaben.

3m ganzen Reich werden am kommenden Donnerstag von den Ortsgruppen Gemein- schaftsweihnachtsfeiern durchgeführt, bei denen Millionen Kinder und ihre El­tern Gäste der Partei und des W h W.

Ernster Zustand General Ludendorffs.

München, 20. Dez. (DNB. Funkspruch.) Heber das Befinden General Ludendorffs gaben die behandelnden Aerzte in den Mor­genstunden des Montag folgenden Bericht aus:

Nachdem General Ludendorfs in den letzten Wochen bereits längere Zeit das Bett verlassen konnte, war seit gestern ein et- ueutes Nachlassen der Kräfte zu be­obachten. Line heute nacht plötzlich auftretende bedrohliche Herzschwäche gestaltet den Zu­stand des Kranken sehr e r n ff.

j e gesehen habe. 180 Kriegsschiffe und 550 Kampfflugzeuge werden am Flottenproblem XIX feilnehmen!

Große Hoffnungen setzt die amerikanische Admi­ralität in die Luftstreitkräfte, was beson­ders aus der im letzten Monat stattgefundenen Re­organisation der pazifischen Flotte hervorgeht, bei der alle. Zerstörer der Erkundungsflotte den schwe­ren Großkampfschisfen der Schlachtflotte zugeteilt wurden, während die Luftgeschwader in Zukunft die Stelle der Zerstörer einnehmen werden. Um den Bedürfnissen der schnell wachsenden Luftstreitkräfte gerecht zu werden, wird in allen Marinestationen fieberhaft an dem Ausbau und der Modernisierung der Flughäfen gearbeitet. So ist im Rahmen der gewaltigen Aufrüstung das Reeves Flugfeld in SanPedro mit einem Kostenaufwand von 1 200 000 Dollar vollendet worden, für den Marine-Flug­hafen Alameda (San Franzisko) sind vom, Kongreß 14 500 000 Dollar bewilligt worden, im Puget Sund, in Sitka (Alaska) auf Oahu (Hawaii), über­all entstehen neue Flugstützpunkte. Im Jahre 1939 will Amerika 68 Kampfgeschwader am Pazifik haben und nach einer kürzlich in Los Ange­les gemachten Aussage des Unterstaatssekretärs im Marineministerium, Charles Edison, soll im kom­menden Jahre die amerikanische Marine insgesamt 500 Kriegsschiffe und 122000 Mann verfügbar haben

Ohne Uebertreibung darf man wohl sagen, daß die amerikanischen ^Kriegsschiffe gute Qualität dar- stellen und das amerikanische Offizerskorps macht einen absolut erstklassigen Eindruck. Welchen Wert hat aber eine Flotte im Kriegsfall ohne Hilfs- iahrzeuge, um so mehr, wenn es sich um solch riesige Entfernungen handelt, wie im Gebiet des Stillen Ozean? Hier liegt eine der größten Sorgen der amerikanischen Admiralität. Es ist kein Geheim­nis, daß sich die amerikanische Handelsflotte ganz besonders im Pazifik, in einem sehr fragwürdigen Z u st a n d befindet Nicht nur herrscht ein Mangel an modernen Schiffen, sondern das Personal ist absolut unzuverlässig, da es sich zum großen Teil aus Tunichtguten zusammen­setzt, die auf dem Festland Schiffbruch erlitten haben. Streik und Gehorsamsverweigerung sind an her Tagesordnung und die Beschäftigung auf einem amerikanischen Dampfer ist die denkbar schlechteste Empfehlung für ein Fortkommen in den Staaten.

Während die amerikanische Handelsflotte in den vergangenen Jahren ost wochenlang durch Streik lahmgelegt war, und Fracht und Verkehr auf fremde Schiffe übergingen, haben die Japaner auf der anderen Seite des Pazifik eine der schnellsten und modernsten Handelsflotten der Welt geschaffen. So 'chrieb der Marineberichterstatter derLos Angeles ' Times", als der nagelneue Erpreß-TankerYama- ;oto Maru" der Yamashita Linie nach zwölftägiger Iungfernreise von Yokohama in kalifornischen Ge­wässern eintraf:Die Flagge der aufgehenden Sonne feuchtet heller denn je über dem Hafen von San Pedro (Los Angeles) und verdunkelt die lang­sam schwindende amerikanische transpazifische Han­delsmarine!" Mit großer Besorgnis blickt die amerikanische Admiralität auf das unerhörte Wach­sen der japanischen Handelsflotte im ttanspazifischen Dienst Seit 1932 sind von den Japanern über 70 hochmoderne, meist mit Dieselmotoren ausgerüstete Erpreß-Frachtdampser in den Dienst JapanAme- tifa gestellt worden Sie bringen Rohseide aus Asien und fahren schwer beladen mit Petroleum zu­rück in die japanischen Kriegshäfen Viele dieser Dampfer laufen 19 bis 21 Knoten, während die beiden einzigen Transportschiffe der USA.Marine 14 bis 15 Knoten laufenDiese Seidentanker bil­den im Fall eines Krieges die i d e a l st e n Hilfs-

find. 3m Mittelpunkt all dieser Veranstaltungen steht die Volksweihnachtsfeier im Saat­bau Friedrichshain, bei der Reichsmini st er Dr. Goebbels übe*r alle deutschen S e n- der an die deutschen Kinder eine kurze Weih­nachtsanspruche halten wird.

Seit Wochen sind umfangreiche Vorbereitungen für die Volksweihnacht im Gange. 3n der Reichshauptstadt werden bis zum Donners­tag nicht weniger als 2 50 000 Weihnachts­bäume und 327 000 Geschenkpakete letztere je nach der Kopfzahl der Familie in fünf verfchiedenen Größen an die vom WhW. Betreuten verteilt werden. Allein in Ber­lin werden von den Ortsgruppen 5 0 0 Gemein­schaftsfeiern durchgeführt, bei denen 150 000 Kinder mit ihren Eltern ein fröhliches Fest feiern sollen.

Zu der Volksweihnachtsfeier im Saatbau Friedrichshain, die um 18 Hhr beginnt, sind 1 000 Kinder aus den ärmeren Wohn­bezirken Berlins mit ihren Eltern geladen. Während die Gäste in dem weihnachtlich geschmück­ten Saalbau mit Schokolade und Kuchen bewirtet werden, spielt der Musikzug der SA.-Wachsiandarte Feldherrnhalle volkstümliche Weihnachtslieder. Nach dem Eintreffen des Gauleiters Reichsminister Dr. Goebbels wird als gemeinsames LiedO Tan­nenbaum gesungen. Sodann hält Dr. Goebbels die Weihnachtsanfprache an die deutschen Kinder. Nach dem Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang der nationalen Lieder folgt ein Weihnachtszwi­schenspiel. Mit der Bescherung, bei der Dr. Goebbels die für jedes Kind bestimmte Gabe per­sönlich überreichen wird, schließt diese eindrucksvolle Feier. Ein Ausschnitt aus der Volksweihnachtsfeier im Saalbau Friedrichshain, vor allem die Ansprache des Reichsministers Dr. Goebbels, wird von 19 bis 19.25 Hhr auf alle deutschen Sen­der sowie auf alle in der Reichshauptstadt und im ganzen Reich stattfindenden Parallelfeiern übertragen.

Weihnachtsfeiern der Reichsautobahner

Berlin, 18. Dez. (DNB.) In allen Gauen fin­den am 2 0. Dezember Weihnachtsfeiern der Reichsautobahner statt. In den von den Arbeitskameraden selbst stimmungsvoll ge­schmückten Gemeinschaftsräumen der

kreuzer und Truppentransporter für die japanische Marine", warnt dieLos Angeles Times"" Und Amerika? Zunächst gibt es über­haupt nur zwei Schiffahrtslinien im transpazifischen Verkehr, nämlich die Dollar-Linie und die Matson- Oceanic-Linie, und diese haben alles in allem nur sechs Schiffe, die neuesten Anforderungen entspre­chen. Auf dem Atlantik liegen die Verhältnisse für Amerika nicht ganz so ungünstig, aber der Pazifik ist und bleibt für die Vereinigten Staaten nun ein­mal dasMeer der Entscheidungen"!

So ist es daher kein Wunder, daß Präsident Roosevelt kürzlich in seiner Sonderbotschaft an den Kongreß den Sofortigen Ausbau der USA.» Handelsflotte verlangte Die Vereinigten Staaten haben eine der größten Kriegsflotten der West, aber in Zahl und Tonnage ihrer Handels­schiffe marschieren sie an sechster Stelle Fast neun Zehntel aller ihrer Schiffe werden in f ü n f I a h r e n g e b r a u ch s u n f ä h i g sein Da die vollkommene Unzulänglichkeit der Handelsmarine eine unerhörte Schwäche in der nationalen Vertei­digung bedeutet, fordert die Admiralität den Bau von wenigstens 140 neuen schnellen Schif­fen, die im Falle eines Konfliktes als Hilfsfahr­zeuge für die Flotte verwendet werden können.

Die baldige Aufrüstung der amerikanischen Han­delsmarine ist um so dringender, als die Kriegs­flotte sage und schreibe nur zwei Truppen- transportdampfer im Dienst hat. Es sind dies der vor 21 Jahren gebauteHender -- s o n", der 14 Knoten läuft, und der um einen Knoten schnellere und ebenso veraltete Chau­mont" Die Unzulänglichkeit der Transportver- hältnisse machte sich besonders drohend bemerkbar, als man sich zu Beginn des chinesisch-japanischen Konfliktes gezwungen sah, die U 8.-Garnison

Autobahnlager finden sich alle zusammen, die an dem Werk der Reichsautobahnen mitarbeiten. Der Generalinspektor für das deutsche Straßen­wesen, Dr Todt, wird an den Weihnachtsfeiern im Reichsautobahnlager. Wendisch-Born teilnehmen Er wird sich in einer von den Reichs­sendern Köln Königsberg und Stuttgart sowie vom Deutschlandsender in der Zeit von 18.30 bis 19 Uhr übernommenen Ansprache an die Arbeitskame­raden wenden, die mithalfen das Bauziel des Jah­res 1937 mit der Vollendung des 2000. Kilometers zu erreichen Anschließend Horen die Autobahnarbei­ter im Gemeinschaftsempfang die von allen deut­schen Sendern von 19 bis 19.45 Uhr über­tragene Rede des Führers auf dem Kamerad­schaftsabend der 2000 Reichsautobahnarbeiter im Theater des Volkes zu Berlin.

Weihnachtsheimfahrten bei den Bauvorhaben der öffentlichen Hand.

Berlin, 18. Dez. (DNB.) Um die Heimfahrten der auf den Baustellen der öffentlichen Hand be­schäftigten Arbeiter zu Weihnachten unter allen Umständen sicherzustellen, hat der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Brandenburg, Dr. D ä f ch n e r, als Sondertreuhänder über seinen kürzlich ergangenen Aufruf hinaus jetzt noch eine Tarifordnung erlassen, durch die für die Ar­beiter der Anspruch auf die Weihnachts­heimfahrten endgültig geregelt wird. Durch die tarifliche Regelung ist nunmehr jeder

Betriebsführer zur Gewährung der Weihnachts­heimfahrten verpflichtet. Hinsichtlich der Erstattung dadurch entstehender Mehrkosten durch den Bau­herrn gelten die auch sonst Üblichen Bestimmungen. Nach Weihnachten wird überdies voraussichtlich eine weitere Ergänzung der Wochenend­heimfahrtregelung herauskommen, nach der die Fristen zwischen den Wochenendheimsahrten für die von ihrem Wohnort am weitesten entfernten Gefolgschaftsmitglieder verkürzt werden sollen.

Ein Ehrentag

der Mutter des Reichskriegsministers.

Eberswalde, 18. Dez. (DNB.) Der Mutter des Reichskriegsministers, Frau Emma von Blomberg, sind an ihrem 9 0. Geburts­tage zahlreiche Glückwünsche zugegangen. Schon in der Frühe trafen Blumengrüße von General­oberst Freiherrn von Fritsch und von Generaladmiral R a e d e r ein. Die Stadt Ebers­walde und die Ortsgruppe der NSDAP, brachten ebenfalls ihre Glückwünsche zum Ausdruck. Am Vor­mittag marschierte das Musikkorps des Schützen­regimentes 3 Eberswalde zu einem Geburtstags­ständchen auf. Die Glückwünsche der Garnison Eberswalde übermittelte der Standortälteste Oberst Stumpff. Der Reichskriegsminister be­gab sich am Nachmittag nach Eberswalde, um den Ehrentag feiner Mutter mit ihr und seiner Schwester gemeinsam zu verleben. Auch der Führer stattete Frau von Blomberg einen Gratulationsbesuch ab.

Der Führer im Kreise seiner Auiobahnarbeiier.

KM

Der Höhepunkt der Feier des 2000. Kilometers der Reichsautobahnen war eine Veranstaltung im Theater des Volkes zu Berlin, bei der der Führer lange Zeit im Kreise seiner Auto­bahnarbeiter weilte. (Scherl-Bilderdienst-M.)

in Schanghai zu verstärken. Obwohl die zweite Marinebrigade in San Diego in Kriegsbereitschaft lag, mußte sie zwei Wochen warten, bis der langsameChaumont" zur Stelle war. Dabei war es noch ein Glück, daß sich dieser zufällig in Hono­lulu befand, als der asiatische Konflikt ausbrach. Wenn der eine Truppentransportdampfer an der atlantischen Küste und der andere in asiatischen Ge­wässern gewesen wäre, hätte man über einen Monat mit dem Transport warten oder aber einen Passagierdampfer beschlagnahmen müssen. Was nützen aber kriegsbereite Marinetruppen, wenn sie nicht schnell befördert werden können?

Eine andere Sorge für die Flotte der Vereinig­ten Staaten bildet der Mangel an geeigne­ten Trockendocks im Pazifik. Obwohl das Gros der Flotte fast das ganze Jahr hindurch an der südkalifornischen Küste liegt, befindet sich das einzige erstklassige Trockendock 1400 Meilen nörd­lich in Bremertön am Puget Sund Die Marine- Werft auf Mare Island in San Franzisko ist ebenso wie das neue schwimmende Trockendock ARDI in San Diego nur für kleinere Schiffe ge­eignet. Ein neues Riesentrockendock (12 Millionen Dollar) wird demnächst für Pearl Harbur (Hawai) gebaut, aber das ist auch bekanntlich 2400 Meilen von den kalifornischen Flottenstationen entfernt. In einem Leitartikel in derSan Diego Union" beißt es daher mit Recht:Eine Flotte ohne schnelle Hilfsfahrzeuge und moderne Trockendocks für Re­paraturzwecke ist nicht leistungsfähig, es wird höchste Zeit, daß die Schwächen von den ver­antwortlichen Stellen erkannt und ausgebessert wer­den?" Präsident Roosevelt ist ebenso wie fein Vorgänger Theodore Roosevelt ein großer Förderer der amerikanischen Flotte. Bei dem unerhörten Reichtum der Vereinigten Staaten und den Riesen­

summen, die für Aufrüstungszwecke zur Verfügung stehen, wird die pazifische Flotte Amerikas uni ihre Verteidigungsanlagen bald zu den mächtig­sten der Welt zählen.

Gcapini

Gast des Relchsjugendführers

Frontkämpfer und Jugend

Schrittmacher der Berftändigung.

Berlin, 18. Dez. (DNB ) Der Jugendführer des Deutschen Reiches gab zu Ehren des Präsiden­ten des Comite France-Allemagne, Georges S c a - p i n i in der Deutsch-Französischen Gesellschaft einen Empfang, dem Botschastep Francois Poncet und der Leiter der Presseabteilung des Quai d'Orsay, Gesandter Homert Gesandter Aschmann vom Auswärtigen Amt, Reichssport­führer von Tschammer und Osten, Reichskriegs­opferführer Oberlindober, der Präsident der Deutsch- Französischen Gesellschaft von Arnim, sowie Stabs- führer Lauterbacher beiwohnten. Der Reichsjugend- führer gab feinem festen Willen Ausdruck, die Zck- fammenarbeit zwischen der deutschen und der fran­zösischen Jugend zur Tat werden zu lassen. Er spreche im Namen der Millionen der deutschen Ju­gend, die alle eine ehrliche und aufrich­tige Verständigung mit der jungen franzö­sischen Generation wünschten. Scapini dankte dem Reichsjugendführer dafür, daß er tausend Söhne von französischen Frontkämp­fern nach Deutschland eingeladen habe und gab der Hoffnung Ausdruck, daß es gerade durch die Jugend und die Frontkämpfer gelingen möge, das deutsche und das französische Volk ein­ander näherzubringen.