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Die Gießener Leichtathletinnen wurden durch Röhmig sehr ehrenvoll vertreten. Auch sie fällt!

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Beck (Kassel) 37,18 Meter.

E.

Mn zu

machen

RM.

Abschrift.

40000,-

25 U3,:^

Mahnung

20 000,-

Lab

270

Ladung

5000,-

L

III.

8407,50

2782,25

6000,-

10 000,-

Nebeling Schulrat.

. 1582 503,64 RM.

. 1582 503,64 RM.

8W 2782,2

stunde die Zeugen im damaligen Prozeß Hahner einen schweren Gewissenskonflikt gebracht.

langem Zuchthaus oder Zuchhaus bis zu 15 ren bestraft.

zationalei iitreten

Männer:

Stahlhut (Tv. Heuchelheim).

Lob gebührt dem zum erstenmal startenden Stahlhut (Tv. heuchel-

Ausaabc RM. 1247351,$ 3041145,65» 924800,- 577 640,- 13000, 51590,- 359155,- 198177,1":

25814?

Einnahme RM.

1247351,88 3041145,60 924800, 577 640, 13000, 51590, 359155, 198177,16

25814,74

in den Ausgaben auf festgesetzt.

5 000,' 100 000,-

Vierjahresplanes ist es IN der Weise zu beteiligen, daß die von mir vorge- auf Grund früherer Ermächtigung ausgenommen hAabAP;'rb 6 ^lufte Oe,rt^iebcn toeJbe? 1(f)Ia9ertGn Sammlungen auch restlos durchgeführt noch nicht zurückgezahlt sind. 1

lltin nun hn« npmmmpltp (Slpfrpiho \oTnnr iu 1 ' ' ' u ° ° ' 1

Allgemeine Ortskrankenkasse für Stadt und Landkreis Gießen. Geiger, Kassenleiter.

des Einzelplanes Stadt. Wohlfahrtsamt Städt. Elektrizitätswerk.... Stadt. Gaswerk Städt. Wasserwerk Städt. Biohumwerk Städt. Volksbad Städt. Straßenbahn Lyzeum Gewerbeschule Zweckverband Arbeitsdienst­abteilung 5/222 Plock'sche Stiftung

Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im laufenden Rechnungsjahr zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Stadtkay'e in Anspruch genommen werden dürfen, wird auf 600000 RM. festgesetzt. In diesem Höchst­betrag sind 400000 RM. Kassenkredite enthalten, die

Betreff: Aehrenlcsen und Sammeln von Eicheln, Roßkastanien und Bucheckern.

konnte ssinen Dorsprung mit jedem Züge ver­größern.

Auch die Frauenstaffel in der Besetzung E. Plank, T. Plank, Schlarb und Schüler errang die Gau- rneisterschaft mit der Zeit von 7:30 Minuten.

Im 100-Meter-Brustschwimmen für männliche Jugend wurde Ortwein mit der guten Zeit von 1:28 Minuten distanziert. Grund' hierfür war sein Mitwirken in der Meisterstaffel. Der Jugendliche wird also in Zukunft neben seinem bekannten Vereinstameraden Mewes starten. Döpfer vom To.

1846 passierte ein ähnliches Mißgeschick, als er beim 200-Meter-Brustschwimmen Klasse 2 bis 150 Meter führte und hier mit nur einer Hand angeschlagen haben sollte.

Im Anschluß an die Wettkämpfe spielte die Gie­ßener Wasserballmannschaft gegen die gleiche von Hanau, mit 7:2 war die Ueberlegenheit der Gie­ßener auch zahlenmäßig zum Ausdruck gekommen. Die Aufstellung der Mannschaft lautete: Schüler; Pascoe, Ortwein; Schomber (alle GSB.); Köh- linger (Tv. 46), Albold (GSB.), Döpfer (Tv. 46).

1. Für Einrichtung einer Fernsprech­zentrale für die städtischen Dienst­stellen . ...........

2. Für Ankauf von Gebäuden u. Grund­stücken

3. Für Erbauung von Straßen, Wegen und Anlagen

4. Für Kanal- und Wasserbauten . . .

5. Für Zwecke der Altstadtsanierung . .

6. Für Lagerverwaltung

7. Zum Ankauf von Anteilscheinen des Volkshallenvereins

8. Für den Neubau eines Freibades . .

9. Für die Erweiterung des neuen Friedhofs 10. Für Zwecke des Luftschutzes ....

11. Für die Erneuerung der Zentral- heizungsanlage für das Lyzeum . .

12. Für den Einbau eines Motors zur Bedienung des eisernen Vorhangs im Stadttheater ...... , . . .

13. Zuschuß zur Errichtung einer Uni» verjitätsturnhalle

14. Für Errichtung eines Sportplatzes .

15. An zurückzuzahlenden Kapitalien . .

48240

NSDAP.-Amt für Bolkswohlsahrt Gau Hessen-Nassau, Kreis Wettcrau.

Luh siegle im Kugelstoßen.

Luh wartete ebenfalls im Kugelstoßen mit guten Leistungen auf. Er wurde von Stoß zu Stoß bes­ser und siegte mit 13,76 Meter. Auch Luh i wird in seinen Ergebnissen dauernd besser, und es wird nur noch eine Frage der Zeit feirt, wann er die 14 Meter wieder erreicht hat. 1. Lüh (VfB.-R.) 13,76 Meter; 2. Herrmann (VfB.-R.) 13,49 Meter; 3. Beck (Kassel) 12,81 Meter.

Herrmann (VfB.-R.) Bester im Speerwerfen.

Herrmann bewies wieder seine Vielseitigkeit und seine beständige Form. Er siegte im Speerwerfen mit 53 Meter, wurde im Weitsprung mit 6,46 Me­ter Zweiter und errang den zweiten Platz im Ku­gelstoßen. Speerwerfen: 1. Herrmann 53,0 Meter; 2. Busch (SS. Arolsen) 50,65 Meter; 3. Jansen (Kassel) 41,85 Meter Weitsprung: 1. Waßmer (Alsfeld) 6,52 Meter; 2. Herrmann (VfB.-R.) 6,46 Meter; 3. Zehner (Fulda) 6,30 Me­ter.

In den Mittelstrecken wurden die Farben des Kreises Gießen durch Peters (1900) und Erwin Reidel (Heuchelheim) vertreten. Peters, ein Vor­bild für unsere Jugend, indem er jetzt schon über 15 Jahre aktiv Sport treibt und am Sonntag den dritten Platz belegte in der sehr guten Zeit von 2:01,9 Min. Auf der anderen Seite der Junior Erwin Reidel, der es fertigbrachte, so manchen bekannten Läufer des Gaues Nordhessen zu über­treffen und in persönlicher Bestzeit über 1500 Meter den dritten Platz bei den Senioren zu belegen. 8 00 Meter: 1. Seibert (Kassel) 1:59,4 Min.; 2. Ries (Kassel) 2:01,6 Min.; 3. Peters (1900) 2:01,9 Min. 1500 Meter: 1. Knobloch (Kas­sel) 4:12 Min.; 2. Roth (Kassel) 4:12,9 Min.; 3. E. Reidel (Heuchelheim) 4:13,6 Min.

Frauen:

1. Grundsteuer

a) von Gebäuden und Bauplätzen auf 45,2 Rvf für je 100 Mk. Steuerwert,

b) vom älteren Neuhausbesitz auf 37,7 Rpf. für je 100 Mk. Steuerwert,

c) vom land- und forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundbesitz auf 65,3 Rpf. für ie 100 Akk. Steuerwert.

2. Gewerbesteuer

a) vom Gewerbekapital,

b) vom Gewerbeertrag auf 310 v. H. der Steuer­meßbeträge.

3. Sondergebändesteuer, für je 1 RM. des staatlichen Sondergebäudesteuerfolls von den Steuerwerten a) bis 7000 Mk. 60% auf 54,9 Rpf.

b) über 7000 Mk. 60% auf 47,93 Rpf.

4. Bürgersteuer = 600 v. H. des Reichssatzes.

5. Zweigstellensteuer,

6. Warenhaussteuer

je 400 v. H. der Steuermeßbeträge.

/ Doppelsieger Ein besonderes in unserem Gau

Die Saison der Leichtathleten geht ihrem Höhe­punkt entgegen. Zum letzten Male hielt bet Gau Nordhessen" Heerschau für die jetzt beginnenden Gaukämpfe ab und ließ in Korbach alle Athleten antreten, die für die Aufstellung in der Gaumann­schaft m Frage kommen. Bei herrlichem Sonnen­schein zeigten Frauen und Männer, was sie in der langen Vorbereitungszeit gearbeitet haben und wie sie es verstehen, im Augenblick des Kampfes über sich hinauszuwachsen.

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§2.

Die Steuersätze (Hebesätze)

II.

Die nach § 86 der Deutschen Gemeindeordnumi erforderlichen Genehmigungen der AufsichtsbehörL zu den §§ 2, 3 und 4 sind unter dem 12. Juli 1$® erteilt.

Das Gericht nahm bei feiner Urteilsfindung m daß der Angeklagte aus jugendlicher Unerfahrenhii gehandelt habe, und ging deshalb erheblich uhttr das vom Staatsanwalt beantragte Strafmaß du sechs Monaten Gefängnis.

Mieger sen.

kommt vor vas Gondergericht.

Frankfurt a. M., 19. Juli. (Lpd.) Die Justf Pressestelle gibt bekannt: Der Oberstaatsanwij beim Landgericht in Frankfurt a. M. hat als 8« ter der Anklagebehörde bei dem Sondergericht »1 gen den 55jährigen Wilhelm Mieger'aus Fr« richsdorf, den Vater des unlängst vom SchvnW gericht Frankfurt a. M. wegen des Mordes dem Waldhüter Hofmann aus Köppern zu« Tode verurteilten Wilhelm Mieger, Ankla^I vor dem Sondergericht erhoben.

Der Vater Mieger wird beschuldigt, am 31. Dtn»

21m B nen 2lsie Herr Ed üblichen densrede, lischt Ma Ansicht b her Welt bas der 1 Mer ei len und lsliealisinu find in d entdecken, ter Rede W j! iumtat d-

Lor all

Haushaltssatzung

Oer Stadt Gießen s. ö. MniingsW M.

Auf Grund des § 86 Abs. 2 der Deutschen Gemeinde­ordnung vom 30. Januar 1935 (RGBl. I. S. 49i wird für das Rechnungsjahr 1937 folgende Haushaltssatzung bekanntgemacht.

I.

§L

Der dieser Satzung als Anlage beigefügte Haushalts­plan für das Rechnungsjahr 1937 wird im ordentlichen Haushaltsplan

Kreis- und Stadtfchulamt

Gießen. Gießen, den 19. Juli 1937.

Bekanntmachung.

An die Schulleitungen und Schulvorstände.

Ich mache die Schulleitungen und Schulvorstände auf nachstehendes Schreiben der NSV. aufmerksam und empfehle, diefe wertvolle Sache zu unterstützen.

8 4.

Der Gesamtbetrag der Darlehen, die zur Bestreitu rj von Ausgaben des außerordentlichen Haushaltsplan.! bestimmt sind, wird auf 118438.3,19 NM. festgescsti. Er soll nach dem Haushaltsplan für folgende Emzni> zwecke verwendet werden:

WennmandenWafferhahnnichizudreht

+ Grünberg, 18. Juli. Daß Unachtsamkeit im Badezimmer üble Folgen haben kann, zeigt ein Vorfall, der sich in einem hiesigen Manufaktur­warengeschäft in der Rabegasse ereignet. Ein über dem Laden wohnender Hausinsasse hatte nach einem Bad am Samstagabend anscheinend den Wasserhahn nicht genügend zuge­dreht. Als der Ladenbesitzer am Sonntagmorgen den Laden betrat, mußte er die betrübliche Fest­stellung machen, daß die Decke, die aus Stroh­lehmverputz bestand, an mehreren Stellen einge­brochen war und die schmutzigen Wassermassen an den Stoffen und Kleidern bedeutenden Schaden verursacht hatten.

Wegen Kanzelmißbrauchs verurteilt

Drohung mit geistlichem Nichtbeistand in der Sterbestunde.

Lpd. Hanau, 17. Juli. Die Große Strafkammer Hanau verurteilte den 30 Jahre alten katholischen Geistlichen Ludwig Wild wegen Vergehens gegen § 130a des StrGB. zu zwei Monaten Ge­fängnis und zur Tragung der Kosten des Ver­fahrens.

durch ihre Vielseitigkeit auf und machte besonders den Frauen aus Kassel das Siegen recht schwer. So gewann sie das Weitspringen, belegte im Ku­gelstoßen und Hochsprung den zweiten Platz und endete im Speer- und Diskuswerfen an vierter Stelle. Weitfprung: 1. Röhmig (Mto.) 4,96 Meter; 2. Rother (Hanau) 4,95 Meter; 3. Seidel (Kassel) 4,31 Meter. Hochsprung: 1. Sauter (Kassel) 1,45 Meter; 2. Röhmig 1,35 Meter; 3. Grü- nig (Kassel) 1,30 Meter. Kugel st oßen: 1. Hähnert 11,84 Meter; 2. E. Röhmig 11,74 Meter; 3. Gobel (Kassel) 10,51 Meter. Damit hat der Kreis Gießen seine führende Stellung im Gau Nordhessen erneut unter Beweis gestellt.

®ne Offenbarung für jeden Tierfreund«! MkiMeWMNW ^ne allgemeinverständliche Darstellung der Fov 'chungsergebnisse über das Seelenleben der Tiear mit vrattnchen Beriuchsanleitungen oonTr WernS .vttchel, Letter der yorichungsstelle kür Tienee 'unde am Westfalischen Zooi Garten w Munster.

E IW Abbildungen, in Leinen kB NUI 3.60 In eder Gießener Bucbbandluml erbältlich

9ügoBermülilet Benag,Berlln-EtiOterfeliii

daß die eigenen Pfarrkinder ihren Priester and zeigt hätten, um dann die unerhörte Drohung 52 gen diese Leute, die weiter nichts als ihre ftaS bürgerliche Pflicht getan haben, auszustoßen, U derjenige, der gegen einen Priester auftrete, in |e3 ner Sterbestunde keinen geistlichen Beistand erU ten könne. Als ein Kirchenbesucher in begreiflijJ Entrüstung riefDas gehört nicht hierher!", bJ zeichnete der Angeklagte diesen Ruf als unecht In der Kirche habe nur der Priester zu fpredj

In der Verhandlung suchte der Angeklagte fEJ Verhalten damit abzutun, daß er meinte, in , Erregung könne jedem Menschen einmal ein h bedachtes Wort über die Lippen kommen. Er mH sich aber vom Staatsanwalt sagen lassen, daß gelegenheiten des Staates und eine solche gelegenheit sei das Verfahren gegen den Koch, Hahner gewesen überhaupt nicht auf die Kaih gehören. Es gebe gewisse Kreise innerhalb der [0 tholischen Kirche, die die Kanzel dazu benutzen möch, ten, um in staatliche Angelegenheiten hineinzurchx Gegen derartige ungerechtfertigte Eingriffe mi| mit aller Energie Front gemacht werden. Die katsz, lischen Geistlichen hätten genug zu tun, wenn sie nur mit den Angelegenheiten der katholischen Kir, befaßten. Der Angeklagte habe mit der Drohung geistlichen Beistandsoerweigerung in der Stech

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Die Einzelpläne des Haushaltsplanes schließen ii: Einnahme und Ausgabe mit folgenden Beträgen Ä

Bezeichnung

heim), der es fertigbrachte, zwei neue Kreisbest­leistungen aufzustellen. In einem sehr spannenden 110-Meter-Hürdenlauf ließ er den Gaumeister um mehrere Meter hinter sich und siegte in der' her­vorragenden Zeit von 16,3 Sek. Am Nachmittag zeigte er auch im Hochsprung seine großen Fähig­keiten. Der bisherige Gaubeste begleitete Stahlhut bis 1,75, dann sprang er allein weiter und be­wältigte schließlich 1,81 noch sicher und einwand­frei beim ersten Versuch. Sein kraftvoller und doch beherrschter Sprung machte großen Eindruck.

Hürdenlauf: 1. Stahlhut 16,3 Sek.; 2. Knappe, Kassel, 16,6 Sek.; 3. Mergardt, Kassel, 17,2 Sek. Hochsprung: 1. Stahlhut 1,81 Meter; 2. Temme, Kassel, 1,75 Meter; 3. Mergardt 1,70 Meter.

Gaumeister Kilo (1900) in Front.

Im Diskuswerfen wartete Kilo mit einer feinen Leistung auf, indem er die Scheibe 42,67 Meter weit warf. Kilo scheint überhaupt nach einem etwas schwachen diesjährigen Start von Wettkampf zu Wettkampf besser zu werden. Aber auch Luh ließ sich durch diese Leistungssteigerung mitreißen und

335600,-

210000,.-

300000,-

4880,.-

prachtvolle Xeiflungen der Leichtathleten des Kreises Gießen.

Aei den Gauausscheidungskämpfen in Korbach.

für die Gemeinde­steuern, die für jedes Rechnungsjahr neu festzusetzen sind, werden wie folgt festgesetzt:

i| denen (einem T

ber 1934 es unternommen zu haben, einen vierförster, der ihn beim Wildern überrascht hatt,I Kenntnis, zu töten. Nach dem Gesetz zur Gewährleistung dsl .wirkliche Rechtsfriedens vom 13.10.1933 wird derjenige, brl land" he es unternimmt, einen mit forstpolizeilichen 2Iu1 Jranfreid gaben betrauten Beamten wegen feiner dienstlich«! ji diesen Tätigkeit zu töten, mit dem Tode oder lebens- über feint

warf noch über die 40-Meter-Grenze. 1. Kilo (1900) Erika Röhmig (RNv.) im Weilfvruna erfolareich

42,67 Meter; 2. Luh (VfB.-R.) 40,21 Meter; 3. D" ......... ' 7

Jungens basteln gern.

®cn.H punge mit Laubsägearbeiten beschäftigt, haben Sie, a $ futter, Ruhe und ßeit für Ihre Hausarbeiten. Schenken Sie also Ihrem Sohn eine Laubsägegarnitur. Bei Häuser gibt es eine schon für sehr wenig Geld.

3- v. Käufer, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

Als im vorigen Jahr ein Verfahren gegen den Kaplan Hahner in Welkers bei Fulda wegen Kanzelhetze schwebte, versah der Angeklagte an dessen Stelle den Gottesdienst in der katholischen Kirche zu Welkers. Kurz vor der Verhandlung gegen Kaplan Hahner hielt es der Angeklagte für richtig, in dem Gottesdienst am 11. Oktober auf die­ses Strafverfahren zu sprechen zu kommen. Bei der Bekanntgabe kirchlicher Angelegenheiten wies er darauf hin, daß es fraglich fei, ob am nächsten Sonntag die Beichte abgehalten werden könne, da an diesem Tage der Termin gegen Kaplan Hah­ner anstehe und man nicht wisse, wie dieser Ter­min ausgehe. Doch damit nicht genug, er hielt es , auch für nötig, sich noch weiter mit diesem Prozeß fallt I zu befassen, indem er ausführte, es sei nicht schön.

60000,-

50000,-

12759g

1 184 383,W

und daß das gesammelte Getreide seiner zweckent- werden. '

fpredjenben Vcrwendunq zngcsührt wird. Es weiden $ie' gesammelten Getreidemenaen lind dem uv die Nehren aller Getreidearten gesammelt.- Kerstc und ständigen Ortsgruppenamtsleiter bzw. Zellenwalter Hafer sollen IM Ernahrungshllsswerk Verwendung zu melden, der von uns über die Vermablung und L'nbeMSrenb b neiammcltc Roggen und Weizen Ablieferung noch näbere Anweifungen erhält. bem1I^SBrell9-!Ileten,ben,onT . Gleichzeitig wird auch aus das Sammeln von

Um dem Ernahrungshrlfswerk, neben den rhm zur Beerenobst (Himbeeren, Brombeeren usw.) hxnae- ruhenden Küchenabfällen auch die ent- wiesen. Die NS.-Frauenschaft ist beauftragt, die ge- svrechenden Mengen an Kraftfuttermttteln zuzuführen, sammelten Beeren zu Gelee oder Marmelade zu ver- Ist dre Sammlung von Eicheln, Roßlastanien und werten und dieselbe dem WHW. zur Bersügunq Bucheckern als wertvolles Zusatzfuttermtttel sehr zu stellen. * ° -----

erwünscht.

Dem Aehrenlesen wird durch die Landwirtschaft Es ist vorgesehen, aus den Bucheckern Oel schlagen meist nur in geringem Maße Beachtung geschenkt, da zu lassen, das im WHW. Verwendung finbet und die der Bauer im Sommer durch andere Feldarbeiten zurückbleibenden Oelkuchen dem EHW. als Zusatz- derart in Anspruch genommen ist, daß er keine Zeit futtermittel zur Verfügung zu stellen, mehr für diese Arbeit findet. Hierdurch gehen unge- Ich bitte, die Ihnen unterstehenden Schulen anzu- heure Mengen von Körnern verloren. weisen, sich an der Durchführung des Vierjahresplanes Die Beiträge für den Monat Juni 1937 derjenigen

---------------------------------------------------------------------------------------- Arbeitgeber, die von der Kasse Rechnung erhielten, sowie der freiwilligen Mitglieder noch bis Zum 25. Juli 1937 ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Zwangsbeitreibung. 4817D

Für die Arbeitgeber, die die Beiträge selbst nach dem wirklichen Arbeitsverdienst berechnen, gilt die gesetzte Frist bis 25. d. M. nicht.

Lab, aus Kälbermagen (Lab­magen) gewonnener Gärungs­stoff, der Milch gerinnen läßt und bei der Käsebereitung ge­braucht wird. Lab ist in konser­vierter Form käuflich.

Laborantin, ausgebildete Helfe­rin für prakt. wissenschaftliche Arbeiten. Laboratorium: Ar­beitsraum, Raum für prakt. wis­senschaftliche Arbeiten.

Labskaus, norddeutsches Gericht aus Salzfleisch, Hering und Kar­toffeln.

Lachen, die Ausdrucksbewegung des Gesichts, die im allgemeinen für Heiterkeit und Freude kenn­zeichnend ist.

Lachkrampf, krampfhaftes La­chen, das völlig grundlos und un­stillbar ist; kommt bes. bei Hyste­rie vor.

Lachs, Salm, Edelfisch, der zum Laichen die Flüsse aufsucht. Der dabei gefangene Lachs ist rötlich und hat bis 20 v. H. Fett und wird roh gegeßen (geräuchert) Im übrigen kann man Lachs wie jeden Fisch kochen und braten.

Lachshering, besonders großer u. fetter Hering von der norwegi­schen Küste.

Lack, in Terpentin oder Spiritus gelöstes Harz, mit dem auf Holz oder anderen Farben ein glän­zender Überzug erzielt wird

Lacke für jeden besonderen Zweck sind in den einschlägigen Geschäf­ten zu haben. Lack wird mit lau­warmem Wasser abgewaschen und mit weichem Tuch poliert. Weißlackierte Türen und Fenster reinigt man mit warmem Was­ser und Schlemmkreide oder war­mem Seifenwasser mit etwas Salmiakzuschuß.

Lackflecke kann man, wenn sie noch frisch sind, mit Spiritus ent­fernen, alte Flecke mit Terpen­tinöl.

Lackschuhe müssen nach jedem Gebrauch mit einer weichen Bür­ste gesäubert, mit Milck, Vase­line ober Lacköl eingerieben wer­den. Man füllt sie mit Zeitungs­papier aus und stellt sie an einen Ort mit schwacher, gleichbleiben­der Wärme.

Lacrimae christi, lat., Bedeutung Tränen Christi, italienischer Weißwein.

Ladung. Wer vor Gericht gela­den ist. muß der Ladung Folge leisten. Ausbleiben oder nicht pünktliches Erscheinen kann unan­genehme Folgen nach sich ziehen, -z. B. Versäumnisurteil, Eeld- oder Haftstrafe, Verurteilung in die durch das Fernbleiben ent­standenen Kosten, Vorführung durch die Polizei usw Der Zweck der Ladung ist auf dieser an­gegeben. Kann man aus irgend­einem Grund nicht erscheinen (z.

in den Einnahmen auf . . . . 6195630,63 RM.

in den Ausgaben auf . . . . 6195630,63 RM. und im außerordentlichen Haushaltsplan

in den Einnahmen auf .

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IV.

Der Haushaltsplan liegt gemäß § 86 Abs. 3 den Deutschen Gemeindeordnung vom 20. Juli 1937 Zum 28. Juli 1937 im Stadthaus, Bergstraße, Zimme- Nr. 10, öffentlich aus. 4825*1

Gießen, den 16. Juli 1937.

Der Oberbürgermeister:

Ritter.

Der Fall fand feine Aufklärung im Laufe inner, z eingehenden Ermittlungen der Siaatsanwaltfch2s ::öanO und der Kriminalpolizei anläßlich des Mordfalls !kn Hofmann-Köppern. T- ' iben zu