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Unser Bild zeigt den F ü h r e r mit Reichsminister Dr. Goebbels (links), Gauleiter Wagner und den französischen Botschafter Fran?ois-Pon- c e t während der Festsitzung der Reichskammer der bildenden Künste im Deutschen Museum. (Scherl-M.) artung zusammenzutragen, habe ich fast sämtliche deutsche Museen besucht. Ich war mir klar dar­über, daß die Anzahl der in den vergangenen Jahren angetauften Werke ungeheuer groß sein würde. Maßlos erstaunt war ich aber darüber, daß noch bis vor wenigen Tagen in deutschen öffentlichen Museen und Sammlungen teilweise diese hier nach München gebrachten Versa lls- kunstdokumente ausgestellt und damit seitens der Leiter dieser Anstalten den deutschen Volksgenossen die Besichtigung zugemutet wurde. Es sind die hier gezeigten Produkte allerdings nur ein Teil der in den vorgenannten Anstalten noch vorhandenen. Es hätten Eisenbahnzüge nicht ge­reicht, um die deutschen Museen von diesem Schund auszuräumen. Das wird noch zu geschehen haben, und zwar in aller Kürze. Es ist eine Sünde und Schande, daß man die Anstalten mit diesem Zeug vollgehängt hat und die örtliche und anständig lebende deutsche Künstlerschaft gerade in diesen Stätten kaum oder nur schlechte Ausstellungsmög­lichkeiten besitzt.

Wie meine Eindrücke im einzelnen beim Vor­finden dieser Werke waren, kann ich Ihnen mitzu­teilen mir hier ersparen. Ich hoffe, daß es die aleichen sind, die Sie beim nachfolgenden Rundgang haben werden.

Es muß einem das Grauen kommen, wenn man als alter Frontsoldat sieht, wie der deutsche Frontsoldat bef chm u h t und besudelt wird, oder wenn in anderen Werken die deutsche Mutter als geile Dirne ober als Urweib und im Gesicht mit dem Ausdruck einer stupiden Blödheit durch solche Schweine verhöhnt wird, oder wenn in einer Zeit, wo das Zentrum in der Regierung sah, öffentliche Stellen es sich gestatten konn­ten, sogenannte Kunstwerke anzukaufen, die in einer nicht wiederzugebenden Art und Weise christliche Symbole lächerlich machen.

Alles, was einem anständigen Deutschen heilig ist, mußte notwendigerweise hier in den Schmutz getreten werden. Es fehlt mir hier die Zeit, um alles das Ihnen, meine Volksgenossen, vorführen zu können, was diese Burschen im Auftrag und als Schrittmacher des internationalen Judentums an Verbrechen in der deutschen Kunst sich erlaubten. Niedrigstes und Gemeinstes waren hohe Begriffe. Die ausgesuchteste Häßlich­keit wurde zum Schönheitsideal. Demgemäß war auch die Einstellung dieser Leute, wenn sie sich wie folgt äußerten:Es kann gar nicht Kultur genug vernichtet werden wegen der Kultur. Es können gar nicht genug Kunstwerke vernichtet werden we­gen der Kunst. Fort mit der Achtung vor dieser ganzen bürgerlichen Kultur. Schmeißt die alten Götzenbilder um im Namen der kommenden prole­tarischen Kultur. Steckt doch die Bibliotheken in Brand. Leitet die Kanäle ab, die Museen zu über­schwemmen. Laßt sie dahintreiben, die glorreichen Bilder".

Was jene Literaten schrieben, meine deutschen Volksgenossen, das soll jetzt Wirklichkeit werden. Wir

werden ihre alten Götzenbilder hinaus- schmeißen, soweit es noch nicht geschehen ist. Wir werden den Herren klarmachen, daß die Zett auch auf dem Gebiete der bildenden Kunst vorbei ist die diese Vertreter mit dem Leitsatz beschrieben:

Wir ziehen es vor, unsauber zu existieren, als sauber unterzugehen. Unfähig, aber anständig zu jein überlassen wir verbohrten Individualisten und alten Jungfern. Keine Angst um den guten Ruf."

Während in der vergangenen Zeit vor der Macht­übernahme der deutsche Arbeiter mit seiner arm­seligen Arbeitslosenunterstützung seinen Lebensunter­halt bestreiten mußte, wurden durch diese jüdischen Heloten andererseits unerhörte Steuergel­der für eine sogenannte Kunst verwendet, die nichts anderes war, als das Vo l k z u v e r h ö h- n e n und es seiner Ehre und Würde gegen­über den anderen Nattonen zu berauben. Die Künstler sind den deutschen Volksgenossen dafür dankbar, daß diese, als die Kunstbolschewisten daran gehen wollten, ihr Geschmier dem sogenannten klas­senbewußten Arbeiter vorzusetzen, sich in jeder Weise artgemäß deutsch fühlten. Sie haben den Schwin­del einfach abgelehnt. Sie waren und blieben ge­sund. Sie haben nur verständnislos mit dem Kopf geschüttelt, wenn in ihren alten Parteipressen mit Schlagworten und Phrasen diese Produkte ange­priesen wurden. Es entwickelte sich naturgemäß da­mit die Tatsache, daß diese Ausdrucksformen, die Sie hier um sich sehen, als eine Sache der soge­

nannten Gebildeten, von der die normal Denkenden ja dach nichts verstanden, hingestellt wurden. Und es gehörte leider in der früheren bürgerlichen Zeit bei einer Reihe van Volksgenossen zum guten Ton, wenn einer zuviel Geld in der Tasche hatte, so etwas zu kaufen, um auch modern zu sein.

Wir wissen, daß nicht die Verführten, sondern die Verführer zur Rechenschaft ge­zogen werden müssen. Die Bilanz ist daher nicht mit der Machtübernahme, sondern erst nach vier Jahren vollzogen worden. Wir hatten vier Jahre Zeit. Die Geduld ist nunmehr für alle diejenigen zu Ende, die sich innerhalb der vier Jahre nationalsozialistischer Aufbauarbeit auf dem Gebiet der bildenden Kunst nicht ein­gereiht haben. Das deutsche Volk mag sie rich­ten, wir brauchen dieses Urteil nicht zu scheuen.

Es wird, wie in allen Dingen unseres Lebens, so auch hier sehen, daß es rückhaltlos dem Manne vertrauen kann, der heute sein Führer ist und weiß, welchen Weg die deutsche Kunst zu gehen hat, wenn sie ihre große Aufgabe, Künderin deutscher Art und deutschen Wesens zu sein, erfüllen will.

Ich gebe damit die AusstellungEntartete Kunst" für die Öffentlichkeit frei. Deutsches Volk, komm und urteile selbst!"

Die Soldaten des Fridericus Rex im Festzug.

Ein Ausschnitt aus dem großen Festzug2000 Jahre deutsche Kultur", der einen Ueberhlitf über die Entwicklung der deutschen Kultur bot. Hier sieht man friderizianische Soldaten im Festzug vor demHause der Deutschen Kunst", dessen formvollendete Linien sich hier besonders eindrucksvoll hervorheben. (Atlantic-M.)

Die Svnderiagimgen der Reichskammer der bildenden Künste.

Am zweiten Tage des Festes der deutschen Kunsts in München fand die Jahrestagung der Reichskammer der bildenden Künste statt. Der Vormittag gehörte den Sondertagungen. So wurde eine

Sitzung der Kunstvereine

abgehalten. Eingangs betonte der Vorsitzende Dr. Grieb ert (Berlin), daß es Aufgabe der Ver­eine sei, das Kunstverständnis in den breiten Mas­sen des Volkes zu wecken.

Das nationalsozialistische Deutschland hat den deutschen Architekten Aufgaben gestellt, die schöner und größer von keinem Architekten erträumt wer­den konnten. Das war der Grundgedanke, mit dem der Leiter der Fachgruppe

Architekten,

Innenraum- und Gartengestalter.

Hauptabteilungsleiter Professor Dr. ©aber, die Sondertagung eröffnete, bei der der Reichskultur- walter SA.-Oberführer Moraller die Aufgaben des Architekten im Rahmen des Vierjahresplanes umriß. Nachdem Professor Dr. ©aber einen Ueberblick über das gewaltige Bauschaffen der letz­ten vier Jahre gegeben und einen Appell zur Wah­rung der neuen Berufsethik an die deutschen Archi­tekten gerichtet hatte, nahm der Reichskulturwalter das Wort: Ueberall sei der große Wurf des Füh­rers zu sehen. Langsam beginne sich ein neues Bauen zu entwickeln, und aus den großen Bauten unserer Zeit erwachse der Begriff des Bauschaffens für die Zukunft. So beginne die organisatorische

Entwicklung eines neuen, nationalsozia­listischen Stiles.

Der großen Bedeutung des Kunstverlages und Kunsthandels im deutschen Kunstschaffen entsprechend traten auch die deutschen

'' Kunstverieger und Kunsthändler

zu einer Sitzung ihrer Fachgruppen zusammen. Ministerialrat Dr. Günther ging auf die frühere und heutige Regelung des Kunstversteigerungs­wesens über. In seinem Vortrag über den deut­schen Auslandsexport betonte Reichsbankdirektor Robert Brinkmann (Berlin), die Aufgabe, die Segnungen der deutschen Kultur in erster Linie dem deutschen Menschen zu gute kommen zu lassen, erstrecke sich auch darauf, den Ausländsdeutschen in engster Fühlung mit dem deutschen Kulturschaffen zu halten.

Auf der Jahrestagung der Fachgruppe

Gebrauchsgraphiker und Entwerfer

gab Fachgruppenleiter P r u n d einen Ueberblick über das bisher Geleistete auf dem Gebiet der Ge- brauchsgraphik und über das graphische Ausstel­lungswesen. Endziel sei, den Berufsstand der deut­schen Gebrauchsgraphiker in sozialer Beziehung zu sichern und so zu fördern, daß er in feiner Gesamt­heit Mitträger des kulturellen Gestaltungswillens des deutschen Volkes ist.

In der Fachgruppentagung der

Maler und Bildhauer

zeigte Abteilungsleiter Standartenführer Glöck­ner die Aufgaben der Reichskammer der bilden­

. m Der große Festzug anläßlich desTages der Deutschen Kunst" in München.

Unjere Aufnahme: Der Wagen, der die deutsche Wissenschaft im Mittelalter symbolisierte, vor der Tribüne mit dem Führer Adn l f und den zahlreichen Ehrengästen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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nis der jetzigen Lage anzupassen und weiter aus» Mauen. Zu diesem Zweck sind in den letzten Ta» gen in Salamanca eine Reihe von Einzelab« S e!te kommen unterzeichnet worden. Dabei ist das ^enUlel

deutsch-spanische Handelsabkommen vom 7. Mai

1926 dahin erweitert worden, daß vom 1. August ejnu te- 1937 ab beide Teile sich gegenseitig die Meistbe- \Hin. gunftigung uneingeschränkt gewähren. i jn Qüe,

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Aufruf des Gauleiters!

An die Betriebsführer und Handwerks­meister des Gaues Hessen-Nassau

Gemäß dem Amtlichen Rachrichtenblatt der Deut- schen Arbeitsfront, Folge 7, vom 8.7Nai 1937, hat Parteigenosse Dr. Ley eine Anordnung über den Leistungskampf der deutschen Betriebe herausge- geben.

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Die übrigen Vereinbarungen betreffen Einzel- tjeiten des Warenaustausches. Sie verfolgen das Ziel, die Handelsbeziehungen zwischen Deutsch­land und dem nationalen Spanien zum Nutzen der beiden Staaten weiter zu entwickeln.

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Gemäß der Anordnung können sich alle deutschen Industrieunternehmen und Handwerksbetriebe, so­fern sie arische Grundlagen besitzen, an dem Lei­stungskampf der deutschen Betriebe beteiligen.

Richt die Grüße des einzelnen Betriebes ist maß­gebend, sondern einzig und allein der Geist der Verbundenheit und die Grundlage der Betriebsge­meinschaft.

Selbst der kleinste Betrieb kann sich am Lei- slungskampf beteiligen und die AuszeichnungTXa- tionalsozialislischer Musterbetrieb" erwerben.

Der Gau hessen-Rassau ist auf dem Gebiete na­tionalsozialistischer Gestaltung bisher immer vor­bildlich gewesen. Ich hoffe und wünsche, daß alle Betriebe, die glauben, die Grundlagen für eiy Lei­stungsabzeichen zu besitzen, sich an dem Leistungs­kampf beteiligen und ihren Betrieb zur Anmeldung bringen.

Vor allem wünsche und hoffe ich, daß das deut­sche Handwerk sich ebenfalls in reichem Maße an diesem Leistungskamps deutschen Schaffens und Wollens beteiligt.

Darum rufe ich alle Vetriebsführer und Hand­werksmeister auf, ihre Anmeldung zu diesem Welt­kampf der Leistungsgemeinschaft abzugeben. Alle weiteren Anordnungen werden in dem Aufruf des Gauobmannes der Deutschen Arbeitsfront erschei­nen.

Vetriebsführer und Handwerksmeister des Gaues Heffen-Rasfau, vorwärts zur Tat!

heil Hitler!

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Oer neue spanische Botschafter in Berlin.

Berlin, 19. Juli. (DNB.) Gestern abend traf der neue spanische Botschafter Mar- q u e s d e Magaz in Berlin ein. Zu seiner Be­grüßung hatten sich der Vertreter des beurlaubten Chefs des Protokolls Legationssekretär von Rei­chert sowie die Mitglieder der Botschaft auf dem Bahnhof eingefunden.

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Auf unserem Bild sieht man den neuen spanischen Botschafter (Mitte) mit Herrn von Reichard (links), der ihn int Namen des Auswärtigen Amtes begrüßte. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Handelsabkommen mit National-Spanien.

Berlin, 19. Juli. (DNB.) In den letzten Wo­chen haben Wirtschaftsverhandlungen zwischen der deutschen Regierung und der nationalspanischen Regierung stattge­funden. Diese Verhandlungen haben, wie aus Sala­manca gemeldet wird, zu einem beide Teile sehr befriedigenden Ergebnis geführt.

den Künste auf. Aus eigener Kraft hätte das Künst­lertum den Ausweg nicht gefunden. Es habe erst des Eingreifens des Staates nach der Machtergrei­fung bedurft, um eine Aenderung herbeizuführen. Professor Sagebiel, der Erbauer des Reichs­luftfahrtministeriums und Planer der Flughäfen München und Berlin, sprach über das Thema Malerei und Plastik in der neuen Architektur." Jede große Epoche könne erst in einem gewissen Zeitabstand seine entsprechende Gestaltung finden. Wir müßten daher geduldig warten, bis auch un­sere Zeit einmal ihre monumentale Formgebung durch das Genie der bildenden Künste erfährt.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Präsi­denten des Deutschen Roten Kreuzes, Herzog ? 0 r ; 0 r 3U seinem Geburtstag telegraphisch herzliche Glückwünsche übersandt.

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Der Führer und Reichskanzler hat den Mini- sterialdirektor im Auswärtigen Amt Dr. Ritter zum Botschafter in Rio de Janeiro ernannt.

Das DNB. erfährt dazu ergänzend, daß die bei­den Delegattonen den allgemeinen Auftrag hatten, das von früher her bestehende und in vielen Punk­ten überholte Handelsvertragsverhält-

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