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vom Reichssachamtsleiter SS.-Bngadeführer S) e r =' tn a n n die deutsche Ländermannschaft wie folgt be­stimmt worden:

Böckel (Kassel); B a n d h o l z II (Gießen), Dietz (Kassel); Horn (Mülheim), Rheinberg (Aachen), Giese (Kassel): Roß I (Minden), Keller (Magde­burg), Kritzokat (Hannover), Fengler (Hannover), Roß II (Minden).

Als Ersatzleute wurden aufgeboten: Günther-Kas­sel (Tor), Deist-Kassel (Läufer) und Stumm-Wetz- lar (Stürmer). Das Länderspiel wird der Berliner Schiedsrichter Wilhelm Rogge leiten.

Sportverein 1920 Lollar.

Lollar Liga gegen

Ium- u. Sporlgemeinde 1846 Darmstadt Liga.

Lollar Liga-Res. Fronhausen 1. INannschaft.

Lollar 1. Jugend VfV.-R. Gießen 1. Jugend.

Lollar 2. Jugend VfV.-R. Gießen 3. Jugend.

Aus dem Lollarer Waldsportplatz herrscht am kom­menden Sonntag Hochbetrieb. Den Anfang macht die 2. Jugend gegen die 3. Jugend des BfB.-R. Gie­ßen. Es handelt sich hierbei um ein Meisterschafts­spiel.

Anschließend folgt das Spiel der Jugendmann­schaften beider Vereine. Hierbei handelt es sich um ein Spiel um die Kreismeisterschaft, bei dem wohl VfB.-R. die besseren Aussichten hat. Beide Spiele finden am Sonntagoormittag statt.

Nachmittags spielt die Reserve gegen die 1. Mann­schaft von Fronhausen an der Lahn. Fronhausen ist Meister der I. Kreisklasse, Gruppe Marburg, und dürfte einen beachtlichen Gegner für die Lollarer Reserve darstellen.

Anschließend steigt das Hauptspiel des Tages, das Lollar I. und die I. der Turn- und Sportgemeinde 1846 Darmstadt bestreiten. Der Gast spielt in der

Gruppe Südhessen der Bezirksklasse und hat in die­ser Gruppe einen achtbaren 5. Platz belegt. Die beiden Ersten dieser Gruppe sind die bekannten Vereine MSV. Darmstadt und Egelsbach. Wenn Lollar mit dem nötigen Eifer bei der Sache ist, wird man hier ein schönes Spiel zu sehen bekommen.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Leihgestern 1. Jgd. Io. Wieseck 1. Jgd.

Am nächsten Sonntag muß die Jugend der Spiel­vereinigung 1926 gegen Wieseck ein schweres Spiel bestreiten. Beide Mannschaften sind ernste Anwär­ter auf die Meisterschaft, der sonntägliche Kampf wird schon ein Vorentscheidungskampf sein.^ Die Einheimischen werden wissen, was auf dem Spiele steht, und werden dafür sorgen, daß Sieg und Punkte zu Hause bleiben. Man erwartet einen knap­pen Sieg der Einheimischen.

Kurze Sportnotizen.

17 Rennwagen gehen beim internationalen Avusrennen am 30. Mai an den Start. Zu den vier Auto-Union und fünf Mercedes-Benz kommen noch Nuvolari, Trossi und Tadini für die Scuderia Fer­rari und die Privatfahrer Balestrero, Bianco, Chol- mondeley-Tapper, Hartmann und Sofietti.

Anerkannt wurden vom Fachamt Schwim­men die von Heinz Schlauch (Gera) mit 1:08,3 für 100 Meter Rücken und von Anni Stolte (Düsseldorf) mit 6:21,4 für 400 Meter Rücken aufgestellten neuen deutschen Schwimmrekorde.

Rund 27 2 Nennungen wurden zu den Deutschen Fecht-Meisterschaften abgegeben, die vom 28. bis 30. Mai in Hamburg stattfinden. Am stärk­sten besetzt sind die Degenkämpfe mit 79 Meldungen. Es folgen Säbel (74), Florett (67) und Frauen- Florett (52). Die Titelverteidiger sind bis auf Frl. Haß (Offenbach) alle gemeldet.

Achtung!

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Ein Geständnis

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W Bad-Nauheim W

W Montag, den 24. Mai 1937 W

= abends 7.45 Uhr im großen Bühnensaal

W Madame W

| BUTTERFLY |

= Oper in drei Akten von Giacomo Puccini = == mit den Solisten der Staatsoper Berlin W | Maria Cebotari W

= (Butterfly)

Helge Roswaenge *

= (Linkerton)

W Else Tegethoff Alfred Borchardt |g

= (Suzuki) (Sharpleß) =

= Chor u. Orchester der Staatsoper Kassel

= Spielleitung: K. Eggert Musikalische Leitung: g

= Heinz Bongartz Bühnenbilder: Willi Salzmann =

= Ende etwa gegen 10.45 Uhr =

== Karten zu 2.50, 3.50, 4.50, 6. und 7.50 RM.

== an der Theaterkasse des Kurhauses =

M 3553 d =

Aus der engeren Heimat.

Verhaftung vonZigeunern bei Laubach.

* L a u b a ch , 21. Mai. In den letzten Tagen kamen aus dem Kreise Lauterbach große Scha­ren von Zigeunerbanden in die hiesige Gegend, die sich aus einem geschlossenen Zuge von etwa 60 Personen zerstreuten und nunmehr bet­telnd und stehlend durch die Gegend zogen. Dem sofortigen energischen Vorgehen der Gendarmerie Laubach gelang es, neun Zigeu­ner, darunter auch einige Frauen, wegen Land­streicherei, Diebstahls und Bettelns festzuneh - men und dem Amtsgericht in Laudach vorzu­führen. Hier wurden, hüt Ausnahme einer Person, alle Festgenommenen wegen Landstreicherei, Dieb­stahls und Bettelns in Untersuchungshaft gebracht. Das übrige Zigeunergesindel konnte aus unserem Heimatgebiet nach anderen Gegenden ab­geschoben werden. Die gerichtliche Untersuchung gegen die Verhafteten ist im Gange.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 21. Mai. Am gestrigen Donnerstag, kurz nach 19 Uhr, ereignete sich hier an der Gabelung der Straße GießenFrankfurt bzw. Wetzlar, in der sog.Todesfälle", ein Zu­sammenstoß zweier Automobile. Das eine Auto wollte ein Pferdefuhrwerk Überholen und bemerkte dabei das ihm entgegenkommende andere Auto nicht. Bei dem Zusammenstoß der beiden Kraftwagen gab es allerlei Sachschaden, glücklicher­weise wurden aber Personen nicht verletzt.

* Watzen byrn^-Stein berg, 20. Mai. Am kommenden Sonntag findet das diesjährige Wer- tungssingen der Gruppe 1 im Sängerkreis Gießen in unserer Gemeinde statt. Bei einer Be­

teiligung von 22 Vereinen wird man mit besonde­rem Interesse den gesanglichen Leistungen der Ver­eine entgegensehen. Sehr zustatten kommt unserer sangesfrohen Bevölkerung die neuerbaute Turnhalle, die auch für jeden Auswärtigen ein Gegenstand näherer Betrachtung sein dürfte. Mit frohem Volks­fest wird der Tag ausklingen.

* Lang-Göns, 20. Mai. Das Fest der sil­bernen Hochzeit konnten gestern unser Mit- bürger Karl Wenzel und seine Ehefrau Lina, geborene Dochtermann, begehen. Der Gesangverein Germania" ehrte das Jubelpaar durch ein Ständchen.

* Langsdorf, 20. Mai. Zwischen Betten­hausen und unserem Orte fuhr das Lastauto eines Einwohners von Bettenhausen infolge Ver­sagens de.r Steuerung gegen einen Baum. Bei dem Unfall kamen Personen glücklicherweise nicht zu Schaden. Dagegen wurde das Lastauto so schwer beschädigt, daß es abgeschleppt werden mußte.

~y~ Nonnenroth, 20. Mai. Schon seit Mo­naten haben die Wildschweine in den ver­schiedensten Teilen der Gemarkung erheblichen Schaden auf Wiesen und Aeckern angerichtet. Meh­rere Treibjagden blieben ohne Erfolg. Nachdem nun erneut Wühlspuren festgestellt worden waren, wurde gestern in der Waldung zwischen Nonnenroth und Langsdorf ein Kesseltreiben veranstaltet. Vier Sauen wurden von den Treibern aufgestöbert. För­ster B u t t e r o n (Röthges) und Landwirt Stärk (Bettenhausen) hatten das seltene Jagdglück, je einen zweijährigen Keiler zur Strecke zu bringen. Die Jagdbeute wurde auf einem Wa­gen nach Nonnenroth gebracht, wo sie von alt un- jung besichtigt wurde. Die Landwirte, die besondere Schäden auf den Kartoffeläckern befürchteten, hof­fen nun endlich von dieser Plage befreit zu sein.

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Pfund, Gewichtseinheit von 500 Gramm, neuerdings amtlich durch die Bezeichnung '/- Kilo ersetzt. Pfundnase: knollige Verdickung der Nase bei einer bestimmten Hautkrankheit, der Akne rosacea. Phenol, aus Braunkohlen- oder Steinkohlenteer gewonnene Kar­bolsäure wird als Desinfektions­mittel bei Bedürfnisanstalten verwendet.

Philatelie, schlecht gebildetes und entbehr!. Fremdwort für Brief­markenkunde. Ein Philatelist ist ein Briefmarkensammler. Vrief- markensammeln auch schon in der Jugend eine nützliche und bil­dende Beschäftigung. Kann die Unterstützung der Eltern finden. Philipp, männl. Vorname griech. Herkunft mit der Bedeutung Der Pferdefreund".

Phlox, Flammenblume. Stau­den: im Frühjahr niedrige Tep­pichphloxe, vorwiegend für Stein­gärten, ergeben dort herrliche Farbenbilder. Später die Som­merphloxe, höhere Stauden, sehr geeignet für Schnitt. Will öfters nach der Blüte geteilt und ver­pflanzt werden. Einjahrs- phlox wird im März aus Samen im Frühbeet herangezogen, Mitte Mai gepflanzt, wegen der schö­nen Farben für Sträuße geeig­net.

Phönixpalme. Siehe Datteln, s. Palme.

Phosphor, griech. Bedeutung = Lichtträger. Gelbliches, sehr gif-

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Gardinen werden gereinigt undAuf Neu appretiert und genadelt

! Physiologie

tiges Element, das im Dunkeln leuchtet. In seinen chemischen Verbindungen ist es am Aufbau der Knochen, Zähne, Nerven, ebenso am Aufbau von Pflanzen und an der Bildung von Eiern beteiligt. Phosphormangel führt zu Rachitis und Knochenerwei­chungen, doch dürfen Phosphor­präparate nur vom Arzt verord­net werden.

Phosphorhölzer. Streichhölzer dürfen in Deutschland keinen gif­tigen weißen Phosphor mehr enthalten, ebensowenig die Reib­flächen. Der dabei verwendete rote Phosphor ist nicht giftig.

Phorphoroergiftung: der sehr giftige weiße Phosphor kann eine schwere Vergiftung Hervor­rufen, bei der Erbrechen und Be­täubung auftritt. Charakteristisch ist, daß das Erbrochene im Dun­keln aufleuchtet und nach Knob­lauch riecht. Durch Einatmung von Phosphordämpfen kommt es zu einer Knochenoereiterung hauptsächlich im Kiefer. Entstehen können Phosphorvergiftungen durch Verwechslung von Ratten­gift. Erste Hilfe: Brechreiz er­zeugen durch Kitzeln im Rachen. Sofort Arzt holen. Einatmen von Phosphordämpfen bei Ar­beitern in Zündholzfabriken.

Phrase, griech., leere Redensart, die einen tieferen Gedanken vortäuschen soll.

Physiologie im Gegensatz zu Pa­thologie (s. d.) die Lehre von den normalen Lebensoorgängen.

Dr.Thompsons

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, Ich!.'

Meine Mutter nimmt für alle Wäsche immer das rote Paket

NSV-K INDER LAND VERSCHICKUNG- % -