Wirtschaft
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DasLugen-herbergswerk in Oberhessen
zugute
kenntnisse zur Zeit. „Führerschaft'
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über
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von denen ein Teil dem Wknterhitfswerk kommen soll.
Die Wintermonate sind eine starke Belastungsprobe für die Gesundheit. Besonders Kinder befinden sich, ohne eigentlich krank zu sein, am Ende des Winters oft in einem Zustand der Erschöpfung und Schwäche, welcher demjenigen nach schwerer Krankheit ähnlich ist. Die Ursache ist eine leichte Störung bjes Stoffwechsels, die durch die winterliche Lebensund Ernährungsweise bedingt ist.
Ein gutes Kräftigungsmittel dürfte in dieser Zeit besonders angebracht sein. Geben Sie Ihrem Kinde zur Appetitsteigerung und Kräftigung täglich einen Löffel Vioferrln, welches auf den Allgemeinzustand günstig einwirkt und das körperliche Wohlbefinden und frische Aussehen bald wiederherstellt. Bioferrin erhalten Sie in allen Apotheken und Drogerien. Es ist wohlschmeckend und für Magen und Darm unschädlich.
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Beschäftigung für die nächsten Monate.
Bhein-Mainische Börse.
Mittagsbörse uneinheitlich.
einsetze. Im weiteren Verlauf der Versamm- sprach dann
Studienrat Or. Floerke
Der 20. und 21. März ist ein Ehrentag der Deutschen Arbeitsfront. Sie dient in der siebten Reichsstraßensammlung der größten Friedensrat der Welt. Die Trachtenfiguren, die von der Deutschen Arbeitsfront im Dienste des Dinler- httfswerkes angeboten werden, find Zeichen der deutschen Verbundenheit.
die Zahlen der Uebernachtungen im Jahre 1936 noch nicht vorliegen, konnte aber mitteilen, daß die Uebernachtungen durchweg und zum Teil erheblich gestiegen feien. Die Jugendherberge Gießen an der Hardt-Terrasse habe 4000 Uebernachtungen im vergangenen Jähre gchäbt, sie sei aber geeignet, erheblich mehr Uebernachtungen zu ermöglichen.
Festzustellen sei, daß das Wandern der Jugend auf dem Fahrrad erheblich zugenommen habe und dadurch die Frage nach Fahrradunter-
Frankfurt a. M., 19. März. Die Börse auch heute ein nur wenig verändertes Bild. Der Auftragseingang blieb klein, und demzufolge hielt sich auch die Umsatztätigkeit in engen Grenzen. Die letzttägige Widerstandskraft konnte sich erhalten.
Die Gesamttendenz am Aktienmarkt war
von Kommunal-Obligationen Pfälz. Hyp. weiter abbröckelnd auf 96,50 (96,75). Stadtanleihen lagen uneinheitlich: 4,50 d. S). Darmstadt von 1926 95,25 (96), 4,50 v. S). Heidelberg 94,75 (95), dagegen 4,50 Mainz von 1926 und 1928 97,50 (96,40), 4,50 v. H. Baden-Baden 95,65 (94,25). Bon Industrie-Obligationen stiegen 5 v. H. Verein. Stahl auf 101 (100,75), do. 1951er 96,90 (96,65).
Im Freiverkehr lagen einige Nebenwerte fest, Frankfurter Handelsbank 40 (35), Rastatter Waggon 25 (24); Adlerwerke Kleyer uno. 107, ebenso Wayß & Freytag mit 145,50 und Ufa Film mit 75,50. — Tagesgeld wurde auf 3 (3,25) v. H. ermäßigt.
Glänzendes Mldeergebnis zum Gießener Hallen-HandbMurnier!
Handball am Sonntag.
Am morgigen Sonntag wird, wenn nichts dazwischen kommt, auch im Gau Hessen endlich die Entscheidung in der Gauklasse fallen. Bettenhausen, das nur noch zwei Punkte braucht, wird diesmal sicher etwas vorsichtiger sein. Denn der Altmeister CT. hat selbst bei unentschiedenem Spiel noch Aussichten.
Die Spannung in der 1. Kreisklasse hat nach (Ermittlung des Meisters etwas nachgelassen. Trotzdem liegt kein Grund vor, sich über uninteressante Kämpfe zu beklagen. Gerade das Programm des Sonntags besagt das Gegenteil. So wird es zwischen
Tv. Hörnsheim und Tufpo Gr.-Rechlenbach
zu einem erbitterten Ringen kommen. Hörnsheim wird natürlich mit aller Macht versuchen, das Ergebnis des Vorspiels wesenttich zu verbessern, während die Gäste ihrerseits alles auf eine Karte setzen werden. Aussichten haben beide Gegner, die größeren ohne Zweifel Hörnsheim.
Tv. kahenfurt — Tv. Herborn.
Das Derby der Dill brachte im Vorspiel eine große Ueberraschung. Katzenfurt gewann eindeutig. Ob das auch diesmal gelingen wird?
Das Spiel Holzheim — VfB.-R. mußte noch in letzter Minute abgesagt werden, weil die Gießener infolge dienstlicher Verhinderung keine Mannschaft zusammenbringen konnten.
Das weitaus größte Interesse nimmt das Endspiel in der Staffel 1 der II. Kreisklasse in Anspruch. Hier stehen sich der Spitzenreiter
Tv. Lang-Göns und Tv. hausen
(der Tabellenzweite) gegenüber. Beide Mannschaften sollen, wie verlautet, mit Ersatz antreten, so daß man eigentlich recht wenig über die Aussichten sagen kann. Fest steht auf alle Fälle, daß die Gäste sowohl als auch die Einheimischen, die den Vorteil des eigenen Platzes für sich haben, kämpfen werden, um schließlich auffteigen zu können. Lang- Göns braucht nur einen Punkt, um auffteigen zu können, während Hausen schon gewinnen muß.
Einen spannenden Kampf werden sich auch die Reserven des Mio. Gießen und des Tv. Wetz- la r in Gießen liefern. Gelingt es den Platzbesitzern endlich einmal eine spielstarke Mannschaft zusammenzubringen, dann braucht der Ausgang nicht zweifelhaft zu fern.
eher etwas freundlicher. Die Kursveränderungen gingen nur in einigen Spezialfällen über 0,25 bis 0,50 v. H. hinaus. Don chemischen Aktien bröckelten IG. Farben auf 168,50 (169,13) und Deutsche Erdöl etwas stärker auf 143,50 (145) ab. Am Elektromarkt gaben die Mehrzahl der Papiere um Bruchteile nach, voll behauptet lagen AEG. mit 41, Elektrische Lieferungen plus 0,40 v. H. Von Bankaktien befestigten sich Reichsbank auf 197,75 (196,50), während Bank für Brauindustrie 1 v. H. verloren auf 132. Am Montanmarkt war die Haltung etwas fester, Buderus zogen auf den in den letzten Tagen bereits erwarteten 5(4)prozentigen Dividendenoorschlag auf 124,75 (124,25) an, ferner lagen die übrigen Papiere 0,25 bis 0,50 v. H. höher, Mans- felder plus 1 v. H. auf 154,50, dagegen Vereinigte Stahl 119,40 (119,50). Im einzelnen eröffneten: Daimler 127 (126,50), Deutscher Eisenhandel 153 (152,13), Aschaffenburger Zellstoff 136 (135,75), Westdeutsche Kaufhof 59 (59,25), Feinmech. Jetter 107,25 (107,50), Rordd. Lloyd uno. 17,65.
Auch am Rentenmarkt war die Haltung freundlicher und das Geschäft teilweise leicht belebt. Kommunal-Umschuldung 91,35 (91,30), Altbesitzanleihe 120,40 (120,20), Reichsbahn-Vorzugsaktien 125 (124,90), Zinsvergütungsscheine 96 Geld.
Im Verlaufe blieb die Umsatztätigkeit am Aktienmarkt sehr klein, etwas lebhafter waren nur Buderus Eisen mit 125,90 nach 124,75, auch IG. Farben etwas höher mit 168,75 nach 168,50, dagegen Reichsbank 197 nach 197,75. Von später notierten Werten zogen Bemberg auf 115 (114,13) an. Am Einheitsmarkt waren Gebr. Adt. weiter angeboten, Taxe 55 (62,75). Anderseits wurden gesucht: Dürr- werke Ratingen Taxe 93 (l. K. 87), Seilindustrie Wolff Taxe 110 bis 111 (l. K. 107,75), Eisenbahnbank kamen mit 4 (3) v. H. zur Notiz.
Renten blieben überaus still und lagen unverändert. Goldpfandbriefe notierten behauptet, ßiqui- dattonspfandbriefe vorwiegend bis 0,40 v. H. höher,
Aus den bis jetzt vorliegenden Meldungen geht eindeutig hervor, daß das Gießener Hallenhandballturnier eine Besetzung in diesem Jahre aufzuweisen hat, wie nie zuvor. 30 Mannschaften in der Gruppe II, 15 Mannschaften in der Gruppe I und schließlich, was für Gießen neu ist, 3 Damenmannschaften werden der Stärke der beteiligten Mannschaften nach zu urteilen, Kämpfe liefern, die an Spannung sicher nicht leiden. Wie groß das Interesse
den Stand des Jugendherbergs- wertes in Oberhessen. Er bedauerte, daß
gegen das Vorjahr erhöhten Umsatz brachten. Der vorliegende Auftragsbestand sichert eine ausreichende ~ ....."
Am gestrigen Freitagabend fanden sich Mitglieder und stete treue Mitarbeiter an der Sache des Deutschen Jugendherbergswerkes zur Jahreshauptversammlung des Ortsverb andes Gießen des Reichsverbandes für deutsche Jugendherbergen im Singsaal der Oberrealschule ein. Der
Ortswart Or. Ouseberg
hieß die Teilnehmer an dieser Versammlung willkommen und machte zunächst auf die Notwendigkeit aufmerksam, daß eine Erweiterung des Kreises der Mitarbeiter notwendig sei, daß es aber auch wünschenswert sei, recht viele Mitglieder zu gewinnen, die das edle Werk unterstützen helfen. In kurzen Zügen berichtete er dann über die Zusammenarbeit mit der Hitler-Jugend.
Geschäftsführer Bausch
§ab dann den Verwaltungsbericht bekannt. Der rtsverband zählt gegenwärtig 188 Vollmitglieder und 130 jugendliche Mitglieder. Bleibenausweis- Mitglieder wurden 575 gezählt gegen über 578 im Vorjahre. Führerausweise wurden 191 ausgegeben, gegenüber 177 im Vorjahre. Körperschaftliche Mitglieder zählt der Ortsverband insgesamt 69. In weiteren Ausführungen berichtete der Geschäftsführer über den Erfolg des DJH.-Opfertages, für den der Ortsverband Gießen erfolgreich die Werbetrommel rührte. Im Kreise Gießen bestehen gegenwärtig sieben Ausweis-Ausgabestellen und zwar folgende: Reisebüro MER., Selterstor, Institut für Leibesübungen, Ludwigstraße 34, Städtisches Jugendamt Gießen, Gartenstraße 1, Ober» realschule, Gymnasium, Lyzeum und Realgymnasium. In Klein-Linden besteht ebenfalls eine Ausgabestelle bei Lehrer Rau. Der Geschäftsführer agte den Leitern der Ausgabestellen für ihre Arbeit herzlichen Dank. Er hob dabei besonders hervor, daß die Sache des Jugendherbergswerkes in Klein-Linden für eine ländliche Gemeinde besonders günstig stehe, dank der Arbeit des Mitgliedes Lehrer Rau.
Im weiteren Verlauf der Versammlung erstattete der Rechner Dr. Müller den Kassenbericht, der, nach einer Prüfung von zuständiger Seite, in bester Ordnung befunden worden war.
Nachdem der Ortswart Dr. D u j e b e r g dem Ge- ckäftsführer und dem Rechner für ihre vielfältige Arbeit gedankt hatte, sprach er kurz über die Zukunftsaufgaben für das Jahr 1937. Er stellte be- onders die Notwendigkeit der Verschönerung der Jugendherberge an der Hardtterrasse heraus. Ferner wies er darauf hin, daß der Sache des Jugendherbergswerkes durch eifrige Werbung persönlicher Art noch weitere Mitglieder und Förderer zuge- ührt werden müßten. Gießen stehe zwar gegenüber mancher anderen Gruppe — dank der Arbeit von Dr. F l o e r k e — im Mitgliederstand günstig da. die weitere Werbearbeit dürfe aber deshalb nicht unterbleiben. Eine Werbeveranstaltung, mit der eine Filmvorführung verbunden werden solle, ei für den Beginn der Wanderzeit vorgesehen. Der Opfertag werde mutmaßlich auch in diesem Jahre durchgeführt. Ein Werbeumzug solle außerdem der Sache dienen. Erwünscht sei es ferner, wenn sich die Hitler-Jugend werbend für das Jugendherbergs-
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im heimischen Kreis und darüber hinaus auch im gesamten II. Bezirk ist, beweist die Tatsache, daß eine ganze Reihe Nachmeldungen nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Die zur Verfügung stehende Zeit ist zudem noch so knapp, daß in der Klasse II eine Verringerung der Spielzeit unumgänglich war. Man darf jetzt gespannt sein, wie die am Samstagabend stattfindende Verlosung ausgehen wird, an die die Abteilungsleiter sämtlicher Mannschaften nochmals erinnert werden sollen.
Buderus'sche Eisenwerke in Wetzlar.
Dividenden-Erhöhung. — Weiterer llmsahanstieg.
Fwd. Die Buderussche Eisenwerke in Wetzlar verzeichnen für ihr Geschäftsjahr 1936 einen Rohgewinn von 3 653 848 (3 081 117) Mark, von dem 1 953 950 (1 878 727) Mark für Abschreibungen auf Anlagen verwendet werden. Der genaue Reingewinn (i. V- 1 202 390 Mark) wird noch nicht mitgeteilt. Die Hauptversammlung am 29. April wird nunmehr eine Dividende von 5 (4) v. H., außerdem die Zuweisung für eine neue Rücklage für Aufgaben des Vierjahresplanes in Höhe von 500 000 Mark oorgeschlagen. lieber das laufende Jahr wird gesagt, daß die ersten Monate des neuen Jahres einen
9er MbaN-PMlamps 19W-M-R.
Am morgigen Sonntag wird der Fußball-Pokal- kampf 1900 — VfB. die Gemüter aller wahrhaften Freunde des Fußballsportes lebhaft in Anspruch nehmen. Wenn beide Mannschaften sich zu einer besonderen Leistung aufraffen, dann dürfte auch ein Spiel zustande kommen, das die Zuschauer nicht enttäuschen wird. Daß der Kampf in schöner sportlicher Weise ausgetragen wird, sollte nicht zweifelhaft sein. Wie die Begegnung enden wird, läßt sich selbst bei der Meinung, daß es den Grünweißen gelingen könnte, Sieger zu werden, nicht sicher vorauszusagen. Vor dem Schlußpfiff wird das Spiel auch kaum entschieden sein.
Es lohnt sich, einmal einen kritischen Blick auf die beiden Mannschaften zu werfen.
Die Spielvereinigung stützt sich im Schlußdreieck auf ihre drei vielfach bewährten Kämpfer Rahn, Zeller und Lippert. In der Läuferreihe steht Heilmann auf seinem angestammten Platz. Erhard und Mank werden ihm zu assistieren wissen. Allerdings: es ist noch fraglich, ob Mank dabei sein kann. Die Spielvereinigung wird aber selbst für diesen Fall vollwertigen Ersatz einzustellen wissen. In der Stürmerreihe werden Sack und Löbsack den Ton angeben.
Die Grünweißen haben den moralischen Vorzug des Soldatensieges vom Sonntag hinter sich. Auch hier scheint das Schlußdreieck (Meißner, Kramer und Leutheuser) recht zuverlässig. In der Läuferreihe wird entscheidend fein, ob Heß den Anforderungen gewachsen ist und Hauptfeld einen guten Tag hat. Im Sturm der Grünweißen (Szponik, Hofmann, Raddke, Bach, Wilhelm) stehen Leute, die der Hintermannschaft des Gegners schon zu schaffen machen werden. Inwieweit es allerdings gelingt, die blauweiße Verteidigung zu überrennen, bleibt abzuwarten.
Schiedsrichter ist Hofmann, aus Dörmingheim bei Hanau.
Sportverein 1920 Lollar.
Lollar I — Wehlar I.
Am morgigen Sonntag empfängt Lollar den Tabellenführer Wetzlar. Leider muß die Mannschaft immer noch mit Ersatz antreten. Die Wetzlarer stehen schon als Meister fest und werden natürlich alles daransetzen, ihren Ruf zu wahren. Dem Tabellenstand nach müßte Wetzlar zu einem klaren Sieg kommen, jedoch wird sie der Kampfgeist der Lollarer vor keine leichte Aufgabe stellen.
Auch bei den Reserven ist mit einem spannenden Spiel zu rechnen, da hier die beiden Tabellenführer aufeinand ertr e ffen.
, FETeutonia^Watzenborn-Gteinberg
Pokalspiel Wahenborn Slelnberg — Raunheim.
Nachdem die Teutonen ihr letztes Pokalspiel in Alsfeld gewannen, hatten sie sich die Weiterbeteiligung an den diesjährigen Pokalspielen erworben. Diesmal greifen sie schon in die Bezirksklasse ein Und der vorjährige Meister N a u n h e i m ist es, der mn kommenden Sonntag in Watzenborn-Steinberg
sein Glück versuchen will. Daß die Gäste in spielerischer Hinsicht Könner sind, das beweist, daß sie im vergangenen Jahr Meister der Bezirksklasse wurden und auch in diesem Jahre sich in die Spitzengruppe derarbeiteten. Die Gäste haben in ihrer näheren Umgebung viele Anhänger, die auch als Schlachtenbummler mit auf auswärtige Plätze ziehen. Allein schon aus diesem Grunde hat diese Mannschaft einen Rückhalt. Sie alle werden gespannt sein, wie die zur Zeit in guter Form be» findlichen Teutonen in diesem Jahre ein Treffen
Kircbe und Schule.
Kreis Alsfeld.
—.— Homberg, 18. März. Gestern nachmittag fand in der Stadthalle die Entlassungsfeier der Mädchen des dritten Berufsschuljahres in einer schlichten Feier statt. Schulleiter Allendörfer begrüßte zunächst die Eltern und die übrigen Gäste. Nach einem gemeinsam gefangenen Lied und einem Gedicht sprach die Haus- wirtschaftslehererin Frl. G i e s ch e über Sinn und Zweck dieses Unterrichts. Lieder, Gedichte und heitere Vorführungen (Schrubberreigen) wechselten dann in bunter Folge ab. Im Verlauf der Feier sprach dann Schulleiter Allendörfer über die Aufgaben des hauswirtschastlichen Unterrichts; er betonte, daß die Mädchen ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vorerst bei der Mutter und später im eigenen Haushalte verwerten sollten. Anschließend verteilte er die Zeugnisse. Bei Kaffee und gutem Kuchen verlebten alle eine schöne Feierstunde. Eine Ausstellung von Säuglingswäsche zeigte noch schöne Handarbeiten der Schülerinnen,
standsgelebenheiten in den Jugendherbergen immer dringender werde. Leider sei die Beschaffung von Fahrradhallen für größere Jugendherbergen sehr kostspielig. Die Jugend lege mit dem Fahrrad oft weite Strecken zurück und tue es nicht unter 100 Kilometer täglich. Leider bringe diese Erscheinung den Mangel mit sich, daß sich die Jugend nicht mehr so innig der Landschaft zuwende, wie es bei der Fußwanderung der Fall sei. Man hoffe jedoch, daß sich hier baß) eine neue Wandertechnik anbahnen möge, insofern, als das Fahrrad nur zur Anfahrt benutzt werden sollte.
In feinen weiteren Darlegungen gab Studienrat Floerke ..och eine Uebersicht über den Stand und die Verfassung der Jugendherbergen, insbesondere in Oberhessen. Die Herberge Gießen sei geräumig, zweckentsprechend, auf Jahre hinaus ausreichend und gestatte jährlich bis 10 000 Uebernachtungen. Die Herberge Alsfeld fei zwar klein, aber gut, Lauterbach und Schlitz dürften als sehr gut bezeichnet werden. Die Herberge H e r • chenyainer Höhe fei als vollkommen, die Hoherodsko pf-Herberge als sehr gut, die Schott euer als ausreichend zu betrachten. Die Herberge im Schloßpark zu Laub ach fei nicht nur sehr schön, sondern geradezu ideal. Die Herberge Gedern genüge den Ansprüchen, Butzbach sei leider für die herrschenden Ansprüche zu klein und die Herberge Büdingen stelle das Schmerzenskind dar, weil noch eine Reihe unbedingt notwendiger Einrichtungen fehlten. Die Herberge Hohensolms bedürfe noch einiger Ausstattung. Die Ausführungen Dr. Floerkes wurden mit besonderer Aufmerksamkeit ausgenommen.
Zum Abschluß der Versammlung gab Dr. D u s e- b e r g noch einen Ueberblicf über die Entwicklung des Jugendherbergswerks im Reich und konnte an eindrucksvollen Zahlen die große Bedeutung der Deutschen Jugendherbergen für die Jugend Nachweisen.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 21. März.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.40: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Be»
Adendbörse still.
Die Abendbörse lag sehr ruhig. Da die Zurückhaltung anhielt, blieb auch der volle Zeichnungserfolg auf die neue Reichsanleihe ohne sichtbare Wirkung, verlieh jedoch dem Rentenmarkt eine etwas festere Haltung. Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung nicht ganz einheitlich. Höher lagen Th. Goldschmidt mit 126 (125), anderseits gingen von Maschinenaktien Muag auf 141,25 (142) und Moenus auf 108 (108,50) zurück, ferner verloren Licht und Kraft 0,75 v. H. auf 147,50. Im übrigen blieben die Kurse gegen den Berliner Schluß unverändert, wobei Montan- und Chemiewerte voll behauptet wurden. Am Einheitsmarkt kamen Seil Wolff mit 110,50 (zuletzt 107,75) wieder zur Notiz. Von Renten hörte man Kommunal-Umschuldung mit 91,35 Geld, 4,5proz. Krupp- Obl. bröckelten auf 97,75 (98) ab.
U. a. notierten: 5proz. Vereinigte Stahl 100,80, 4,75proz. do. 96,90, 4,75proz. do. plus Zus. 97,25, 4,5proz. do. 96, 6proz. IG.-Farben 134,75, 4,5proz. Krupp 97,75, Commerzbank 116,40, Buderus 125,25, Harpener 153,50, Mannesmann 118,75, Rheinstahl 157,50, Verein. Stahl 119,50, Olavi Minen 30,50, Bemberg 114,75, Conti-Gummi 192, Deutsche Erdöl 143,50, Scheideanstalt 262, Licht und Kraft 147,50, Faber & Schleicher 73,25, JG.-Farben 169
gegen Naunheim austragen. Die Einheimischen werden versuchen, über ihre Gäste Herr zu werden, wenn auch wohl nur knapp.
Die zweite Mannschaft empfängt zum letzten Ver- bandsspiel die erste Mannschaft von Grüningen, die auch um die Meisterschaft gekämpft hat. Die Gäste, die zwei Punkte hinter den Einheimischen stehen, werden versuchen, diese beiden Punkte in Watzenborn-Steinberg zu holen und sich damit punktgleich mit den Teutonen an die Spitze zu setzen; allerdings werden dann die Teutonen mit einer größeren Torzahl aufwarten können und sich dadurch doch den Meistertitel erwerben. Aber erst mit dem morgigen Spiel ist dies zu entscheiden.
AfB.-ReichSbahn Gießen.
Spiele der Jugendableilung.
Zu einem Freundschaftsspiel wurde die erste Jugendmannschaft des Sportvereins Heuchelheim verpflichtet. Die Gäste spielten in der letzten Serie in einer anderen Gruppe, verfügen aber über eine beachtliche Spielstärke. Die Grünweißen, die Meister ihrer Gruppe wurden, sollten aber doch stark genug sein, den Gästen das Nachsehen zu geben.
Die zweite Mannschaft empfängt die gleiche von Großen-Linden. Beide Mannschaften standen sich in der Verbandsserie verschiedentlich gegenüber, das letzte Spiel sah die Grünweißen mit 2:1 siegreich. Man rechnet auch diesmal mit einem knappen Sieg. Lehrgang für Altersturner in Gießen.
Am Sonntagvormittag findet in der Turnhalle des Turnvereins Gießen ein Lehrgang für Altersturner statt. Nachdem auf der Gauspartschule zu Marburg in zwei Lehrgängen eine ganze Reihe von Altersturnern als Vorturner und Leiter von Männerriegen ausgebildet wurden, werden diese im Verein mit Kreisoberturnwart Schüler und Kreismännerturnwart Reuter morgen Gelegenheit nehmen, das auf der Gausportschule Erworbene an die Lehrgangstellnehmer weiterzugeben. Der Lehrgang ist besonders wichtig deshalb, weil gerade in letzter Zett in sehr vielen Vereinen erst mit dem Turnen der Männerriege begonnen worden ist.
Wille". 10: Reichssendung: Morgenfeier des Reichsarbeitsdienstes. Entlassung der Arbeitsdienftmänner des Winterhalbjahres 1936/37. Mit einer Ansprache des Reichsarbeitsführers Hierl. 10.45: Soldaten — Kameraden! 11.15: „Romantische Begegnung". Von Joseph v. Eichendorff. 11.30: „Der Tod und das Mädchen". Eine Hörfolge um Franz Schubert. 12: Musik am Mittag. 13: Der Sender spricht zum Hörer! 13.15: Musik am Mittag. 14: Kinderfunk. „Das Wunderhaus". Ein luftiges Kasperlstück von Annemarie Schäfer. 14.45: Sportliche Leistungen der Hitlerjugend. 15: Deutsche Scholle. 16: Länder» fußballspiel Deutschland — Frankreich, 2. Halbzeit. 16.45: Musik zur Unterhaltung. 18: Ringsendung Kassel—Frankfurt—Freiburg: „So treiben mir den Winter aus!" 18.30: Abendsingen. 19: „Heissa, bas Frühlingsfest feiern wir heut!" 19.45: Sportspiegel des Sonntags. 20: Ringsendung des Reichsenders Frankfurt: Die Wehrmacht spielt für das Volk.
Wontag. 22. Würz:
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach« richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Früh, tückspause. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Landfunk. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten — Offene Stellen. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Musikalische Rückantworten. Wunschkonzert. 15: Volk und Wirt» chaft. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Nachmittagskonzert. Albert Lortzing. 16.15: Das Mainschiff. Aus dem Schaffen südwestdeutscher Dichtung: Wilhelm Mi» chael/Perhobstler. 16.30 Nachmittagskonzert. 17.30* Aus einem Schieferbergwerk in der Eifel. Hörbericht. 18: Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 19: Konzert. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: „Der 2en$ ist da." Deutscher Frühling in Dichtung und Musik. 22: Nachrichten, (Zvenzecho.
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