§amrtag.20.5ebruar 1937
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Hr.43 Zweites Blatt
Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung
Adler Trumpf — (Werkfoto Adler.)
schein
Dfj.®*1
wartet ein deutscher Aus-
SK4 PS Ford Eifel-Kabriolett-Limuse 1937. offen. = (Werkbild
Auto-Union Wanderer W 23. — (Auto-Union-Bildsrdienst^
JOL*
Auto-Union VKw-TyP SB 500. (Auto-Union-Bilderdienst.)
Sämtliche übrii zeugen zur
Die deutsche Rotorradindustrie
hat sich ihren Platz in der Halle la redlich verdient. Hier gibt sich die fachmännische Jugend ein Stelldichein, ist doch alles vertreten, was man sich nur wünschen kann, vom Kraftfahrrad bis zur schweren Beiwagenmaschine. Bei allen Neuerungen steht erhöhte Fahrsicherheit, Bequemlichkeit und nicht zuletzt auch die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Die Zahl der Kleinstkraft- rüder mit nicht mehr als 100 ccm Zylinderinhalt hat sich vergrößert. Hierzu zählen das A r d i e - Windspiel, DKW.- Ponny 100, die alle Zweitakter sind. Der Zweitakt-Motor überwiegt auch wie bisher bei den übrigen steuerfreien Maschinen bis 200 ccm, ausgenommen Ardie, B M W., Herkules und N S U., jedoch nicht mit allen Modellen. DKW. stattete seine „SB“ mit elektri-
a i b erschlossen!"
Die Erkenntnisse des Führers in allen technischen, viitschaftlichen und praktischen Fragen des Kraft- serkehrs sind gründlich! Sie erstrecken sich auf die Konstruktion, auf die technische Entwicklungsge- jchichte des Kraftwagens wie auch auf Anregungen iuf der eigenen, gewaltigen Landstraßenerfahrung. Eü umfassen aber auch Wirtschastsfragen der Pro- tnjtion und des Kraftverkehrs, das Erkennen der Voraussetzungen wie der technischen Möglichkeiten bf Motorisierung — in einer ungewöhnlich lebenden Art der Darstellung wirtschaftlicher und soziier Zusammenhänge.
Wer würde glauben, daß der Führer trotz aller Gorgen und Verantwortung immer noch Zeit fin- bd, sich um alle Einzelheiten ber Motorisierung zu flimmern? Ich bin überzeugt: von ben mehr als 8oC 000 Besuchern ber vorjährigen Ausstellung hat
der kleinen Rundhalle III ein. Das Wandern mit dem eigenen Haus führt sich allmählich auch in Deutschland ein, eine Richtung, der die Industrie gerne ent^gegenkommt, wenn es chr auch sehr schwer fällt, billige Anhänger jetzt schon zu liefern. Denn der Autowanderer verlangt allerhand. Die Beweglichkeit des Wagens soll möglichst wenig
!. Erwerbs :L flutgefc.' • chäits
| Denken wir einmal zurück an die Gründungszeit Oer Bewegung. Das Geld für die ersten Wagen Wachte buchstäblich vom Munde abgespart werden, I- uüi es reichte nur für alte, unzulängliche Vehikel, F'bis allerdings geeignet waren, zunächst einmal „Er- f Mrungen" auf der Landstraße zu sammeln. Sofort $ nch der Wiederaufnahme des Kampfes wurde die f Motorisierung der Bewegung von neuem einge- I leitet. Daß der Führer von diesem Tag bis zur I Mochtergreifung 1,5 Millionen Kilometer 1 im Kraftwagen zurückgelegt hat, ist
AULE»
T ü II Al V F 1.7 LITER
Opel zeigt u. a. (von oben nach unten): „Opel 6' „Super 6" und „Admiral". — (Werkfoto Opel.)
ikekreuzstük
voll! Persönlich‘ schaffen der c.» । jcksache neuzeitlichen A.ti '.umiBIgen Preist I ulstr. 1, Ruf 2!s\
rchnsü. AM I nter 0M 2 1 en M ■
800 Hi
Anteil haben. Diese Merkmale sind für immer verknüpft mit unserer Autoschau; sie verleihen ihr ein eigenes Gepräge und finden überall ihren sichtbaren Ausdruck, vom handlichen Werkzeug bis zum ausgeklügelten Zubehörteil, vom leichten Kraftfahrrad bis zum märchenhaften Luxuswagen, vom schnittigen Sportfahrzeug bis zum wuchtigen Ueberlandtransporter. Die neue Autoschau zeichnet aber noch etwas Besonderes aus, sie zeigt Bausteine für den Weg, den Deutschlands Kraftfahrindustrie im Vier- jahresplan bewegt. Ersetzung von ausländischen Rohstoffen, Wirtschaftlichkeit im Fahren, Ausnutzung der Reichsautobahnen find einige markante Punkte.
Die Ehrenhalle kündet von den Großtaten deutscher Chemiker, Konstrukteure und Fahrer. Riesige Tafeln zeigen den Werdegang des deutschen Buma und des aus heimischen Bodenprodukten gewonnenen Benzins. Neben den Schnittmodellen unserer bewährten Serienfahrzeuge stehen die ruhmreichen Rekovdmaschinen unserer berühmtesten Werke.
Parade der Personenwagen.
Ein Schritt weiter führt zur Halle I und ihrer stolzen Parade der Personenwagen. Ein überwältigendes Bild bietet von der Rückwand ein Panorama der Mangfall-Brücke, die mit dem Begriff Reichsautobahn untrennbar verknüpft ist und von der Gegenseite vermitteln Zahlen den Erfolg der Motorisierung: Aus den 33 000 Volksgenossen, die 1932 in der Kraftfahrindustrie tätig waren,
Der Führer und die Wtorilsierung Deutschlands.
Die zur Eröffnung der Automobilausstellung erscheinende neue Zeitschrift „M 0 t 0 r - schau" enchält einen Aufsatz von I. Merlin, dem wir folgendes entnehmen:
c i a ; England schickt den A u st i n ; Frankreich den Renauld; Oesterreich ben Steyr und mit dem amerikanischen Hudson steller auf.
Ä ah,9keii;
öl 2.31!
Ä?!
Anlasser aus. lieber Kardan-Kraftüber- trägung verfügt nur B M W., alle übrigen bleiben nach wie vor bei der Kette. Viertelliter-Maschinen
gen Hallen stehen den N u tz f a h r- Dersügung. Eine Sonderstellung nimmt der Personenwag en- Anhänger in
Dom Leichitrastrab bis zum Luxuswagen
Ein Jtunögang durch die neun Riesenhailen.
heimlichen Schnelligkeiten moderner Dieseltrieb-^ wagen auf der Eisenbahn, die gleich im ersten Jahr auf mehr als 250 000 Kilometer bewährte Zuverlässigkeit des dieselgetriebenen Zeppelinluftschiffes „Hindenburg" und der ebenfalls mit Dieselmotoren ausgerüsteten Lufthansa-Flugzeuge, die den Ruhm und den Namen Deutschlands über die Ozeane tragen. Nicht zum geringsten Teil waren ebenso wie früher die Automobilfabriken auch die Zellen für die Entwicklung der Flugmotoren.
Wie sieht es nun für die Zukunft aus? An der Spitze steht die R 0 h st 0 f f r a g e. Soweit Rohstoffe vom Ausland nötig sind, muß einerseits eine weitere Exportsteigerung den Ausgleich schaffen, anderseits eine intensivere Umstellung auf neue, hochwertige Werkstoffe einsetzen, die im Jmland her- gestellt werden. Heber beiden steht der Vier- jahresplan, der uns namentlich in der Treib- stoff- und Gummiversorguna binnen kurzem unabhängig machen wird. Die gesamte Industrie — nicht zuletzt die Automobilwirtschaft — wird durch den Bau neuer Werke im Verfolg des Rohstoffplanes einen mächtigen Auftrieb bekommen. Die Schaffung eines billigen Kraftwagen s, mit dem bisher noch unerreichte Käuferschichten erschlossen werden sollen, hat bereits greifbare Gestalt angenommen, wenn auch die Ver-> wirklichung dieses — vielleicht größten — Planes noch einige Zeit dauert. Dieses Fahrzeug wird Hunderttausende neuer Käufer finden, die früher niemals daran denken konnten, sich einen Kraftwagen zu leisten, und schließlich wird der Volkswagen im Zuge des Vierjahresplanes als devifensparend zu werten sein, ein neuer und wertvoller Exportartikel, auf den der automobil- arme Teil Europas wartet.
wurden 115 000, die Produktion stieg von 51845 auf 300172. Wer Neuheiten sucht, kommt auf feine Kosten. 15 Neukonstruktionen sind das Ergebnis emsiger Arbeit. Sie schließen eine Lücke, die gerade durch die Entstehung des Reichsautobahnnetzes fühlbar geworden ist. Es handelt sich meist um Fahrzeuge zwischen der Zwei- und Drei-Liter-Grenze, mit fast durchweg windschlüpfrigen Formen. Ihre Werkkameraden stellen Weiterentwicklungen der bekannten Modelle dar mit Verbesserungen an allen irgendwie möglichen Teilen.
Einen erlesenen Ausschnitt der reichhaltigen Produktion bringt Mercedes-Benz. Gleich zu beginn lenkt ein schwarzer Spezial-Roadster mit einem 5,4-Liter-Acht-Zylinder-Kompressormotor als Glanzstück des Untertürkheimer Werkes den Blick auf sich. Er ist umgeben von Wagen in den verschiedensten Ausführungen und Stärken, die alle den weltbekannten Dreizackstern tragen. Alles überragt der 800/1000 PS Luftfchiff-Diesel-Motor des „Hindenbur g".
Stattlich ist das Aufgebot der A u 10 u n i 0 n mit ihren DKW., Wanderer, Audi und Horch. Die DKW. find geräumiger geworden und haben wie Wanderer eine Bereicherung der Modelle erhalten. Die Audi- Front bleibt im wesentlichen unverändert, dagegen ist beim Horch die Doppelgelenkachse nun überall an die Stelle der Hinterrad-Starrachse getreten. Der neue 2,5-Liter -Adler ist eines der interessantesten neuen Modelle, bei dem die Ergebnisse der großen Dauerprüfungen „Wirtschaftliches Fahren" sichtlich Pate standen. Der Trumpf- roagen hat fein altes Gesicht behalten, Trumpf- Primus und Diplomat sind äußerlich einander angeglichen.
Besondere Beachtung finden bei Opel die neuen Typen „Admiral" und „Kadett", von denen der letztere seit einigen Wochen schon im Straßenbild zu sehen ist. Ein „Olympia" mit durchsichtiger Karosserie gewährt Einblick in die Konstruktion. Ueberdies stellt Opel mit dem „P 4" auch weiterhin den b i l - ligsten deutschen Wagen her. BMW. wartet mit einem neuen, auf 80 PS gebrachten Sportwagen auf, der eine stromlinienförmige Karosserie aufweist. Hansa unternimmt in der 1,5-Liter-Kl. den Versuch, einen reichsautobahnfesten Stromlinienwagen herzustellen, der verblüffend schnell ist. Das Maybach- Programm führt die schweren 6- und 12-Zylinder (Zeppelin) weiter, die sich um einen 600-PS-Diesel-Motor für Schnelltriebwagen der Reichsbahn gruppieren. Ford verzichtet auf den „Rheinland" und baut nur noch den „Eifel" und „V 8". Hanomag hat seinem „Sturm" eine neue Kühlermaske gegeben und bringt ihn auch mit langem Fahrgestell heraus. Das Neckarsulmer Werk, das sein Hauptgewicht auf den Bau von Krafträdern legt, ist mit dem in deutscher Lizenz hergestellten N S U. I Fiat zur Stelle. S t 0 e w e r erfaßt mit vier Typen die Spanne zwischen 1,5 und 3,6 Liter.
Das Ausland ist wieder stark vertreten. Aus Italien kommt der Alfa Romeo, Fiat, Lan-
Gcit der Machtergreifung führt eine klare und umbrochene Linie des Aufstiegs durch vier Jahre dir deutschen Erneuerung. Der Erfolg jener Maßmimen, die der Führer in seiner entscheidenden Evstnungsrede zur Ausstellung 1933 ankündigte, ifl bekannt: von 48 000 Kraftwagen im Jahre 1932 Wellten die Zulassungen im Jahre 1936 auf 2)8 848 Stück. Die anderen Kraftfahrzeugarten blieben dahinter nicht zurück: insgesamt wurden iber 430 000 Kraftfahrzeuge in Deutschland im legten Jahre zuaelassen. Diese Zahlen betreffen aber nur den Jnlanosumsatz, und zwar ohne die an Teichsbehörden gelieferten Fahrzeuge. Nicht enthalten find darin die exportierten Fahrzeuge, deren Ausfuhrwert sich gegenüber 1935 um genau 50 vch. gehoben hat. Der Versuch, durch steuerliche Gntlaftung den Absatz zu steigern, wurde später och in anderen Ländern gemacht, jedoch nicht mit
annähernd dem gleichen Erfolg, da die Voraus- hgung des allgemeinen Wirtschaftsauf- fhw ungs und der gesteigerten Kaufkraft weitaus nicht in dem Maße vorhanden war wie in Deutfch- üiti. (Das Volkseinkommen stieg bei uns von 46,5 Wiarden Mark im Jahre 1933 auf 61,5 Milliarden im Jahre 1936.)
5m Zuge der Entwicklung stieg auch die Zahl der Gefolgschaftsmitglieder in derAuto- nabilinbuftrie; die Teile-Jndustrie wurde vom Auf- pieg ebenfalls mit erfaßt, desgleichen die Vor- itiuftrien. Stahl und Eifen, Leichtmetall, Gummi, Gies und Stoffe — all dies wurde nun wieder in 9103cm Umfange benötigt und Hunderte von Fa- vlitsn bekamen wieder Aufträge; Zehntausende, ^.derttausende von braven deutschen Werkmän- nii hatten wieder Arbeit und Brot. Man stelle s>h einmal vor, daß eine große Automobilfabrik iril Hunderten von Lieferwerken in Verbindung sich, und man wird ermessen können, welche Kräfte Milde durch die Ankurbelung der Krastoerkehrs- schäft dem Volksganzen wieder dienstbar ge= niilht wurden. Wo viele zweifelten, hatte allein der 8Hfrer die Bedeutung der Kraftfahrzeugindustrie 0-» Schlüsselindustrie erkannt und demgemäß ge= fabelt!
1 as erstaunlichste Werk des Führers, Die Reichs- out ob ahnen, sind Schrittmacher für die weitere Motorisierung Deutschlands. Neben dem großen [Wanten der Arbeitsbeschaffung sind Wirtschaft- lh eit und Sicherheit die zwingenden Grundge- l rken der Straßen Adolf Hitlers. Durch technische
Versuche wurde feftaeftellt, daß bei vernünftiger Fahrweife auf den Autobahnen sich Ersparnisse bis zu 20 v. H. im Verbrauch von Reifen und Kraftstoff und eine starke Zeitersparnis erzielen lassen. Was bedeutet demgegenüber die Benzinpreiserhöhung um einige Pfennige? Verschiedene Staaten haben gerade in letzter Zeit ohne jede Gegenleistung die Treibstoffpreise erhöht.
Neue Aufgaben treten an die Industrie heran. Nicht nur die Produktionszahlen steigen, auch der technische Fortschritt — zuerst erzwungen durch bittersten Konkurrenzkampf — sucht neue Wege. Unsere Wagen werden schneller, zuverlässiger und wirtschaftlicher. Die Industrie, auf neue wirtschaftliche Grundlagen gestellt, erreicht nun Serien, die eine bisher unerreicht niedrige Preisgestaltung zulasten. Versicherungs- und Garagewefen bedürfen allerdings noch einer Regelung, wenn es zu einer Verbilligung der Kraftfahrzeughaltung und damit zu einem weiteren Aufschwung kommen soll. — Vieles ist aber anderseits bereits erreicht worden. Der Automobilhandel wurde geordnet und auf eine vernünftige Grundlage gebracht. Der unfruchtbare Konkurrenzkampf zwischen Straße und Schiene wurde mit sanftem Zwang zu logischem Ende gebracht: es erschien das Gesetz über den gewerblichen Güterfernverkehr, und die Deutsche Reichsbahn entschließt sich, künftig „zweispännig zu kutschieren" — und Schiene und Straße heißt die neue Parole! Der Fahrzeugdieselmotor tritt nach einem Jahrzehnt kostspieliger und mühsamer Entwicklungsarbeit einen unerhörten Siegeszug an; längst hat er sich den Schwerlastzug erobert, nun kommen Leichtlastwagen, sogar Personenwagen an die Reihe. An anderen Ende der Entwicklungsreihe erleben wir die un-
Wieder eine Zubiläumsschau.
Bewundernswerter Aufstieg.
Vor einem Jahr konnte bei der Berliner Autoschau das Kraftfahrzeug als Goldjubilar gefeiert werden. Diesmal weift die Geschichte wieder auf ein Jubiläum hin: Dor genau 40 Jahren erstand die erste deutsche Auto sch au in der Reichshauptstadt als „Auto-Revue" des „Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins". Damals kamen drei Aussteller, Daimler, Benz und der Dessauer L u tz m a n n. Heute sind es rund 500 in neun Hallen mit 45 000 Qadratmeter Bodenfläche. Diese Zeitspanne ist getragen von einer bewundernswerten Entwicklung, an der deutscher Forschergeist, deutsche Tatkraft und Zuverlässigkeit, deuffche Handwerkskunst hervorragenden
:g. gute Zinlai if 1. Hyvvlkl lleihengeick
fest-A* Hera* nratnail’cLi
Prof^',
Pr=ä8.l l-'O
,e6»'a> reb'Or
Ä
eW J meß y
haben nur vier Werke mit insgesamt fünf Modellen. Dagegen erfreuen sich die beiden nächsthöheren Klassen weiterhin der größten Beliebtheit. DKW. bleibt in jeder Stärke beim Zweitakter -Triumph und Fiat gehen mit je einem Typ hier bis zur 350- ccm-Klasse mit, dann aber schwenken auch sie wieder zum Viertaktmotor um. Im großen ganzen gibt es hier also keine grundlegenden konstruktiven Aenderungen. Das Altbewährte wurde beibehalten, aber irgendwie verbesfert. Unverkennbar ist das Bemühen, den Kunden vom Chromtank abzubringen, wie er besonders bei Standard und Triumph beliebt war. Bei den schweren Maschinen herrschen B M W., NSU.,Tornax,Vic- t 0 r i a und Zündapp vor
StattlichesFeld dl rMsahrzeuae
J:| Hum fünften Male wird nun der Führer fahoiiW | mi) dieses Jahr die Eröffnung der Automobil-Aus- Ns, SeiJ Sitzung vornehmen, die sich diesmal von den frühe- Karl Sei. 1 rin Ausstellungen dadurch unterscheidet, daß eine ssechsbehörde, nämlich das Propagandaministe- riiim, mit ihrer Durchführung beauftragt wurde, war eine gute Vorbedeutung, daß der erste j etcatsaft des Führers als Reichskanzler die Er- öifnung der Berliner Automobil-Ausstellung 1933 ®jr. Mit dieser Eröffnungsrede war das Startzei- 1 (fjen für die Motorisierung Deutschlands gegeben. | Wucher setzte damals hinter die Ziele uno Maß-
>r j.cu . beute bekannt. — Der Kraftwagen wurde als Wiste gegen einen zahlenmäßig überlegenen Geg- m.. ner angewendet, der alle Machtmittel des Staates
LTg-Wiirtt in Der Hand hatte. Hier waren neue Kräfte zu
---- mobilisieren und die Macht der Technik mußte die Stoßkraft der Bewegung stärken und vervielfachen.
IrlllW Auf diesen Fahrten kreuz und quer durch Deutsch- IVIUvUUl lani) lernte der Führer nicht nur die Schönheit und
ich keiner die Wagen gründlicher und genauer am jesehen als der Führer selbst. Daß er noch Zeit mb et, sich mit der in- und ausländischen Fach- liieratur zu beschäftigen, ist ebenso erstaunlich. Darüber hinaus gab der Führer eine Fülle von Anregungen und fand manchmal sogar Zeit, selbst Ausbauskizzen zu entwerfen. Auch die neue Zeit- schuft „Motorschau" ist auf Anregung des Führers MU ' entstanden. Schließlich war es des Führers alleini- : »er Entschluß, daß nunmehr den Pionieren des Zinsen geM' Auiomobils durch Neubau der Kraftfahrzeughalle Zchr. fe iin Deutschen Museum zu München die ver- 0901jlML: biente Würdigung und Ehrung zuteil wird.
Wer kib* ' Sa*. tr.kvs- Mr
nahmen, die der Führer aufzeigte, im stillen noch C'1 Fragezeichen; die Pläne waren aber wohldurch- bod)t und die darauffolgende Entwicklung hat dem
SrbV’t ll8®rer gegeben.
4hch imj 1 /eige^ nkund- tiges Ti ? Z-Hau$. f erhalten, versenden sere aus- Mkschrift 'Chlands Parkasse
Q^VereineJ
Wohltat bebet Twße des Vaterlandes kennen, sondern es erschloß ederloseBiD fisich ihm auch die Seele des deutschen öfteml/fM: Menschen. Unendlich viel Liebe strömte ihm auf [er an, ohne diesen Fahrten entgegen — er lernte aber auch Sre S bie Sorgen, die Nöte, die Wünsche und die Hoff- nfiigen seines Volkes kennen. — In diesem tie- SicHeiMil !ertn Sinn sind die Worte des Führers zu ver- mBinMÄo ’teien, die er gelegentlich äußerte: „Ich liebe den D.3bi§8U"i’ Lccftwagen über alles, denn er hat mir Deutsch- ?I,8iebmitT.ß| Auskunft: u;jl


