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geklagte als Stellenvermittler aufgetreten und ließ sich Honorare auszahlen, obwohl er überhaupt keine Vermittlung durchgeführt hatte.
Die Beweisaufnahme ergab einwandfrei die Schuld des Angeklagten. Das Gericht erkannte gegen ihn auf eine Zuchthaus ft rafe von zwei Jahren und 50 Mark Geld st rafe. Vier Monate der Untersuchungshaft wurden angerechnet. Da es sich um einen gefährlichen Gewohnheitsverbrecher handelt, vor dem die Volksgemeinschaft geschützt werden muß, erkannte das Gericht außerdem auf Sicherungsverwahrung und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren.
Amtsgericht Gießen.
Der F. W. E. von Gießen erhielt durch Strafbefehl des Amtsgerichts Gießen eine Geldstrafe von 20 Mark, eventuell vier Tage Haft, wegen lieber- tretung der Reichsstraßenverkehrsordnung, weil er am 26. Mai vorigen Jahres mit feinem Kraftwagen durch den Hitlerwall fuhr und beim Einbiegen in die Marburger Straße keinen engen, sondern weiten Bogen fuhr, so daß ein Motorradfahrer zu Fall kam. In der Hauptverhandlung, auf den Einspruch des Angeklagten hin, wurde er überführt. Das Gericht erkannte gegen ihn auf die gleiche Strafe, wie im Strafbefehl ausgesprochen. Außerdem belastete es den Angeklagten mit den Kosten des Verfahrens.
Oberhessen.
Landkreis Gießen.
£ Wieseck, 20. Jan. Unser Mitbürger Stephan Kreiling feiert in körperlicher und geistiger Frische seinen 8 0. Geburtstag.
* Wieseck, 19. Jan. Das abgelaufene Jahr war für die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Stenographenschaft ereignis- und erfolgreich. Ein Markstein in der Geschichte bedeutet der im Frühjahr in unserem Ort mit großem Erfolg durchgeführte Kreisgebietstag und das damit verbundene Leistungsschreiben. Sowohl bei diesem Wettstreit, als auch bei dem darauffolgenden Gau- aebietstag in Gießen konnten die Wiesecker Kurzschriftler in großer Zahl überaus hervorragende Leistungen erzielen. All diese Erfolge legen jedem einzelnen Kurzschriftler die Verpflichtung auf, auch weiterhin alle Kräfte zu erhöhten Leistungen anzu- sporneni Auch im neuen Jahre wird die Deutsche Stenographenschaft, Ortsgruppe Wieseck, als Betreuerin der Kurzschrift in Wieseck wieder eine enge Arbeitsgemeinschaft von Menschen gleichen Strebens bilden und sie für das berufliche Leben ertüchtigen. In den nächsten Tagen werden bereits die durch die Weihnachtspause unterbrochenen Lehrgänge in vollem Umfange wieder aufgenommen. Außer den bisherigen Kursen ist weiterhin die Eröffnung eines Redeschriftlehrganges (für höhere Silbenschreiber) vorgesehen.
8 Alten-Buseck, 19. Jan. Gestern abend fand im Saale von Rühl eine P a r t e i v e r - sammlung statt, zu der auch die Mitglieder der Gliederungen eingeladen waren. Ortsgruppenleiter Bürgermeister Kahl leitete die gutbesuchte Versammlung. Ortsgruppenleiter Holländer (Gießen) sprach in überzeugenden Worten an Hand von praktischen Beispielen über nationalsozialistische Fragen. In seinen Ausführungen hob er besonders hervor, daß es Pflicht jedes Volksgenossen sei, den Anordnungen der Führer Folge zu leisten, da doch alle Maßnahmen nur dem Wohle des Ganzen dienen. Reicher Beifall dankte dem Redner. Bürgermeister Kahl schloß dann die Versammlung in üblicher Weise.
= Steinbach, 17. Jan. Frau Witwe Elrsa- betha Sommer, geb. Arnold, die am 1.November vergangenen Jahres in großer körperlicher und geistiger Rüstigkeit ihren 8 0. Geburtstag feiern konnte, erlitt am Mittwoch während der Ver- dunkelungszeit einen folgenschweren Unfall. Als
Seid einig und vergeßt uns nicht...
Vortragsabend in der Frauengruppe Gießen des VOA.
Die Frauengruppe Gießen des VDA. hotte den Mitarbeiter der DAV.-Bundesleitung, Parteigenossen Petzold, für den gestrigen Dienstag abend zu einem Vortrag in der Aula des Gymnasiums gewonnen. Mädels der Jungortsgruppe gaben dem Abend durch musikalische, gesangliche und deklamatorische Darbietungen eine sinnige Einleitung. Der Bezirksleiter des VDA.,
Schulrat Aebelinq,
der besonders die dankenswerte Beteiligung der NS.-Frauenschaft hervorhob, verwies einleitend auf die Größe und Wichtigkeit der VDA.-Arbeit. Gerade in diesen Tagen, da die 30 Millionen Deutschen außerhalb der Reichsgrenzen allen Anfeindungen der Feinde des Nationalsozialismus ausgesetzt sind und einen Kampf bestehen müssen, von dem wir hier wohlgeborgen uns keine Vorstellung machen können, ist es Pflicht, mitzuhelfen und mitzuarbeiten. Hierauf führte der Bezirksleiter N e b e l i n g die neue Leiterin der Frauenortsgruppe, Parteigenossin E n g a u in ihr Amt ein und rief alle Frauen zu emsiger Unterstützung ihrer neuen Leiterin auf dem schweren, aber segensreichen Arbeitsgebiet der Frau auf.
Pgn. Engau dankte dem Bezirksleiter und bat mit einem Ausspruch Adolf Rosenbergs über die tieferen Gründe der sich Bahn brechenden Erkenntnis von dem Volkstumskampf um das Vertrauen der Frauen.
Bundesredner pg. pehold
begann feine Ausführungen mit einem Ausspruch über den Friedenswillen des deutschen Volkes und mit der Erinnerung an die Worte des Franzosen Clern e n c e a u von den 20 Millionen Deutschen, die zuviel auf der Welt seien. Er kennzeichnete die Wühlarbeit der überstaatlichen Mächte gegen das deutsche Volk, die sich jetzt, da diese Mächte sich nicht gegen das Dritte Reich heranwagen, in erster Linie gegen die in aller Welt lebenden deutschen Volksgruppen richtet. In diesem Kampfe, bei dem der Staat den Außendeutschen nicht helfen kann, bildet der VDA. den Stoßtrupp, der, gestützt auf das Verständnis des ganzen innerdeutschen Volkes und in die Lage des Helfers versetzt, durch dessen Opferbereitschaft, den Draußenstehenden beisteht. Wie brutal dieser Kampf gegen das Volkstum und die Seele des deutschen Menschen geführt wird, machte
der Vortragende an den erschütternden Tatsachenberichten über den Dernichtungswillen der bolschewistischen Machthaber verständlich. Zunächst schilderte er die große Bedeutung der zwei Millionen Deutschen in Rußland als Kulturträger und Kolonisatoren, die sämtliche Städte des Ostens gegründet haben und einst die tragende Kulturschicht der ostischen Völker waren, um dann an den grauenhaften Tatsachenberichten über die Ausrottung und Vernichtung von hunderttausenden Deutschen den systematischen Willen und die uns unverständlichen tierischen Grausamkeiten aufzuzeigen. An der Verschickung von tausenden deutscher Kinder kennzeichnete er die abscheuliche Taktik dieser unmenschlichen Verbrechen, die systematisch das deutsche Volkstum ins Herz treffen wollen. An den aufeinanderfolgenden Ereignissen in Kärnten, Schleswig, Ost- und Westpreußen, Oberschlesien, Memelgebiet, Litauen, dem Saargebiet, Danzig, der Ermordung Gustloffs und jetzt in Spanien und in der Tschechoslowakei trete diese planvolle und bewußte Absicht, Deutschland zu provozieren und es aus feiner Ruhe aufzuschrecken, deutlich hervor.
Dann wies der Vortragende auf die Opferbereitschaft und den Heldenmut der deutschen Eltern jenseits der Grenzen, insbesondere der Sudetendeutschen, als erschütternde und aufrüttelnde Mahnung für uns alle hin. In ihrem felsenfesten Willen, lieber Hunger und Entbehrung und jahrelange Arbeitslosigkeit auf sich zu nehmen, ehe sie ihre Kinder in die fremden Schulen schicken, offenbaren sie uns bte Erkenntnis, daß der Kampf um das Deutschtum ein Kampf um die deutsche Seele und darum eine Herzensangelegenheit des ganzen deutschen Volkes fein muß. Solange ein Deutscher irgendwo in der Welt noch nicht ein einigermaßen menschliches Leben führen kann, darf es keinen Volksgenossen geben, der sich dem Opfer entzieht und der nicht treu und zuversichtlich hinter dem Führer steht. „Seid einig und vergeßt uns nicht..das ist die ernste Mahnung aller Volksdeutschen an uns im Reiche, und für sie heißt es einzustehen, damit unsere Brüder jenseits der Grenzen nicht ewig heimatlos bleiben.
Den Dankesworten für den mit starkem Beifall aufgenommenen Ausführungen fügte Bezirksleiter Nebeling die zuversichtliche Hoffnung an, daß stärker als aller Haß die Liebe sein muß, die wir den Volksgenossen jenseits der Staatsgrenzen, unserem Reiche und unserem Führer darbringen wollen.
sie auf den Hof mußte, fiel sie auf der Treppe und zog sich dabei einen Oberschenkelbruch zu. Am Freitag mußte die bedauernswerte alte Frau ins Evangelische Schwesternhaus Gießen verbracht werden. Der Verunglückten, die ihrem Sohne und seiner Familie noch wertvolle Dienste leistete, wünschen alle eine gute Heilung.
+ Mainzlar, 18. Jan. Der hiesige Radfahrerverein „Vorwärts" veranstaltete bei Gastwirt Müller einen Familienabend, der die Mitglieder in schöner Gemeinsamkeit beim Gesang von Volksliedern einige Stunden vereinigte. Vor Beginn der Veranstaltung waren die Kranken und Invaliden des Vereins besucht und beschenkt worden.
= Staufenberg, 18. Jan. Die hiesige Kriegerkameradschaft hielt im Saale des Gastwirts Zecher eine gesellige Winterveran- staltunq ab. Kameradschaftsführer Heinrich Fey hieß die Gäste willkommen und wies darauf hin, daß der Abend ganz im Zeichen der Volksgemeinschaft stehen solle. In ehrender Weise gedachte man der gefallenen Kameraden des Weltkrieges. Gemeinschaftlich wurde sodann das Deutschlandlied gesungen. Im weiteren Verlaufe des Abends wechselten musikalische Darbietungen der Kapelle Zecher
und Gesang miteinander ab. Drei unterhaltsame Theaterstücke fanden großen Anklang. Der Abend nahm einen schönen, kameradschaftlichen Verlauf.
00 Beuern, 18. Jan. Der Gesangverein „Polyhymnia-Liederkranz" hielt im Der- einslokal „Germania" seine Generalversammlung ab, die Vereinsführer Dort mit schlichtem Gedenken der drei im Jahr 1936 verstorbenen Kameraden Wilhelm Otto, Philipp Lindenstruth und Heinrich Stein eröffnete. Der Vereinsführer erstattete sodann den Jahresbericht, aus dem zu ersehen war, daß der Verein unter der Stabführung von Heinrich S ch o m b e r sein Teil zur Pflege des deutschen Männergesangs beigetragen hat und gute Erfolge erzielen konnte. Rechner Sommeriad erstattete den Kassenbericht, der geprüft und in Ordnung befunden wurde. Der Vorstand bleibt in seiner bisherigen Besetzung im Amt. Zum Schluß forderte Vereinsführer Dort alle Kameraden auf, auch weiterhin treu zur Sache des deutschen Liedes zu stehen.
nsf. Grünberg, 20. Jan. In der Frauen- schäft sprach die Kreisfrauenschaftsleiterin Frau W r e d e über die Aufgaben der Frau im Deutschen Frauenwerk. Jede Gruppe dieses großen Aufbau
werkes hat ihre besonderen Aufgaben, und so wird jede Frau dort ein Betätigungsfeld finden, das ihr zusagt. Je mehr sich an der Arbeit beteiligen, um so eher ist eine Entlastung für die einzelnen möglich. Der freiwillig von ihrem Amt zurückgetretenen Leiterin, Frau Heutzenröder, sprach Frau W r e d e ihren Dank für die geleistete Arbeit aus.
nsf. Weickartshain, 20. Jan. Die Frauenschaft und die Ortsbäuerinnen besuchten hier einen Vortrag der Abt. Volkswirtschaft-Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk. Die Gewerbelehrerin Fräulein Bechtolsheim er sprach über den neuen Vierjahresplan und die Aufgaben der Hausfrau dabei. In praktischen Beispielen wurde die Verwendung von Nahrungsmitteln, die reichlich vorhanden sind, gezeigt. Vorschläge für das Eintopfgericht fanden großen Beifall. Kochvorschriften und Kostproben veranschaulichten den abwechslungsreichen Speisezettel.
ch Lauter, 20. Jan. Am morgigen Donnerstag feiert Heinrich Schmidt IV. und feine Ehefrau Luise, geb. Trailer, das Fest der Silbernen Hochzeit.
Kreis Friedberg.
> Münzenberg, 19. Jan. Dieser Tage wurde aus unserer Gemeinde die Getreidespende für das Winterhilfswerk abgeliefert. Das Ergebnis betrug 24 Zentner Roggen. — Die Hospi- talkasse Münzenberg spendete zugunsten der Winterhilfe 100 Mark.
Das ErnahrulMhWwerk im GauHefsen-Aaffauhatbeavnnen.
LPD. Darmstadt, 19.Jan. Im Rahmen der Aktion „Kampf dem Verderb" steht das Ernährungshilfswerk (EHW.) in vorderster Linie. Im Gau Hessen-Nassau ist Darmstadt bestimmt worden, mit dem EHW. zu beginnen. Die dabei gesammelten Erfahrungen will man dann für die anderen Städte des Gaues verwerten. Den Anfang machte am Montag die Darmstädter Ortsgruppe Schloßgarten mit den ersten Fahrten der Sammelwagen für die Küchenabfälle zur zusätzlichen Mästung von Schweinen. Zunächst werden alle zwei Tage die NSV.-Helfer und die Pflichtarbeiter des Wohlfahrtsamtes sich in den Dienst der guten Sache stellen. In einem bisher stilliegenden Betrieb werden die gesamten Abfälle sortiert. Die Knochen wandern in die Knochenmühlen, von wo sie als Beifutter für die Viehhaltung ihre weitere Verwendung finden, die übrigen verwertbaren Abfälle kommen zum städtischen Gut Gc- haborner Hof, wo sie zur Fütterung der Schweine verwendet werden. Die Kartoffel- oder Gemüseabfälle werden natürlich sachgemäß aufbereitet, um für Zucht- und Nutzschweine den bestmöglichen Effekt zu erzielen. Mit der Ausdehnung Der Erfassungsaktion wird später das EHW. in eigenen Mästereien oder in sog. Patenschaftsbetrieben Schweine mästen, für die das EHW. Tiere und Futter liefert. Die Bedeutung der Aktion wird ersichtlich, wenn man bedenkt, daß auf diese Weise 1 bis 2 Millionen Schweine mehr jährlich der Volksernährung zugeführt werden können.
Schafherde vom Zug überfahren.
42 Tiere gelötet.
LPD. Offenbach, 19. Jan. Eine in der Umgebung von Weiskirchen im Kreis Offenbach weidende Schafherde war am Sonntagfrüh aus ihrem Pferch ausgebrochen. In der Dunkelheit irrten die Schafe umher und gelangten schließlich auf einen Bahnübergang der Strecke Dieburg—Offenbach. Der Personenzug Reinheim— Offenbach fuhr in die Herde hinein und tötete mehrere Mutterschafe. Zahlreiche andere Tiere wurden schwer verletzt und mußten notgeschlachtet werden. Zusammen wurden 42 Schafe getötet. Dem Schäfer entstand ein Schaden von weit über 3000 Mark.
Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gießen 1937
Die Hauslisten werden jetzt bei den Hausbesitzern abgegeben. Zur Erlangung einer einwandfreien Einwohnerausnahme ist es erforderlich, datz jeder selbständige Hausbewohner seinen Eintrag eigenhändig vornimmt. Nach einigen Tagen werden die Listen wieder eingesordert. — Es wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freundlichst zu unterstützen. Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Genauigkeit des wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden.
Der Geschäftswelt
zur Benachrichtigung, dah neben der Hausliste eine Firmenliste abgegeben wird, die den geschäftlichen Notwendigkeiten für die neue Adretzbuchausgabe eingehend Rechnung trägt.
Der eigene Vorteil aller Geschäftsleute ist es, datz fie diese Sonderliste sofort und vollständig ausfüllen; fie wird gleichfalls nach einigen Tagen wieder abgeholt werden.
Vereins- und Kassen - Vorstände
sowie andere am Vereinswesen Beteiligte wahren die Belange ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die dasür vorgesehene Abteilung der Hausliste. 2270
Oberhefsischer Adreßbuchverlag
Schulstratze7 Bietzen Fernsprecher 2251
Hier abschneiden!
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Wein
Wege im Garten
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DAS FÜHRENDE FACHGESC HÄFTlN GL AS-U NOP OR7E L LAN WA RE N
daß Feld I Feld II wird. Feld II III und Feld III wieder I. Richtig ausgefürjrte W. ergibt ausgieoige Nützung des Erdreiches und verhindert das Auftreten von pflanzlichen Krankheiten und Unkraut.
Wege im Garten sollen zweckentsprechend sein. Deshalb keine krummen Wege mehr anlegen oder Ringwege, die ohne jede Verbindung zu andern Wegen stehen. Hauptwege müssen auch bei nassem Wetter gangbar fein, deshalb leichte Wegwölbung oder Aschenbelag. Wege bei der Säuberung nicht unnötig durch Aushacken verletzen (s. Jäten). Plattenwege oft angebracht. Einfassung der Wegränder durch niedrige Blütenstauden im Ziergarten, durch viele Küchenkräuter im Nutzgarten; verhindert auch das Herabgleiten von lockerem Erdreich auf die Wege. Veränderung der Wege durch Flaschen oder „Zier"scherben geschmacklos.
Weibersommer, Altweibersommer: Feines Gewebe kleiner Feldspinnen, das gewöhnlich im Herbst in der Luft umherfliegt. Die vom Wind getragenen Fäden fördern die Verbreitung der mitgeführten kleinen Spinnen. Da diese Tiere nur bei gutem Wetter spinnen, tritt die Erscheinung besonders stark an schönen Herbsttagen auf.
Weichselzopf, Bezeichnung für durch Unreinlichkeit, Ungeziefer oder Kopfausschlag verklebte Haare. Das einzige Mittel ist Abschneiden der Haare, sodann Bekämpfung der Ursache.
Weide, als Hange- ober Trauerweide, die Eoldweide auch als Einzelbaum, gern in der Nähe von Wasserbecken im Garten gezogen. Gedeihen besonders in feuchtem Boden gut. Weidenzweige Dienen als ausgezeichnetes elastisches Bindemittel für Obstbäume, Himbeer-Gesträuch usw. Müssen zu diesem Zwecke frisch geschnitten sein und im Wasser liegen. Zweige Der Kopfweide zum Korbflechten ge, braucht.
Weihnachtsgeschenk. Die Angestellten haben einen Anspruch auf ein W. nur, wenn es vereinbart ober allgemein üblich ist. S. auch Anstanbsschenkungen.
Weihnachtsstern (Poinsettia). Topfblume, zur Weihnachtsze» gern gekauft. Wirkt burch leuck- tenb rote Blattsterne, bie als sog. Brakteen bie unscheinbaren Blüten vergrößern unb so als Anlockmittel für Insekten bienen.
Wein, alkoholisch vergorener Saft ber Weintrauben. Der aus» geklärte Traubensaft heißt Most, gärenber Most, Feberweißer. Rotweine gären mit den Schalen. die den Farbstoff enthalten. Der Wein gärt in Fäßern bis er klar ist und wirb dann auf Flaschen gefüllt Die einzelnen Weinsorten sind besonders aufgeführt. Flaschenweine müssen rn trockenen dunklen Kellern mit möglichst gleichbleibenber Temperatur waagerecht liegen Nicht feber Wein wirb durch langes Lagern bester. Auch Ebelweme können an Geschmack verlieren. Bei Festesten wirb zur Suppe


