Wirtschaft
Kirche und Schule
Landkreis Gietzen.
Berlin
ftrontfurt a. M.
Datum
Oesterreich und in
6,2
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
13-Januar
18. Januar
9,85
15,5
20,75
126,4
41,25
16,9
16,65
125,4
188,75
126,5
111
114
108
20,5
125
41,25
16,9
16,9
125,4
188,75
126,13
110,5
114
107,75
5 ||
12
6
. 6
6 . 6
5,666
61,51
49,05
11,12
63,10
57,23
17,77
8,674
2,492
126,5
16,65
16,9
125,9
188,75
127
1-10,75
114
108
20,75
125
16,9
17
125,25
187,5
110,75
114
107,75
205,5
52,75
137,25
109,5
165
120,25
161,5
227
172
125,25
148,13
263
166,5
137,75
153,5
167,5
140,5
146
128,5
32,5
150
118
140,5
148
133,5
126,65
124
94
119,25
156
156
223,5
149,75
129,25
139
176
160
—
197,75
203,25
i 118,65
> 57
» 133,5
5 157
> 25,13
6
. 1 .. 8 . 10 3'/r
.. 0
.. 6 .. 6 . 0,6
. 6 . 4 . 8 ey2
Buenos Aires .
Brüssel.......
Rio de Janeiro
Sofia
Kopenhagen...
Danzig.......
London
Helstngfors....
Baris........
Holland
Italien
Japan
Jugoslawien
£slo.......
Wien
Lissabon ...
Stockholm .
Schweiz...
Spanien...
Prag......
Budapest..
Neuyork...
Lahmeyer..........
Mainkraft...........
Mannesmann.......
Mansfelder Bergbau . Metallgesellschaft.....
Orenstein & Koppel .. Rheinische Braunkohle Rheinische Elektro
9,75
15 1,45
5,4
6,3 5,13 6,55 9,65
5,4
c>o Eberstadt, 18. Jan. Die hiesige evangelisch-kirchliche Frauen Hilfe feierte rm geschmückten Saale von Karl V ö l s i n g ihr 21. Jahresfest. Pfarrer Ködding begrüßte die Mitglieder, insbesondere auch die Kreisverbandsvor- sitzende Frau Kreuder, Gießen, sowie die Frauenhilfe von Münzenberg. Nach einem gernem- samen Lied gab Pfarrer Ködding einen Rilckblick auf die Vereinsgeschichte, erinnerte an die Gründung während des Weltkrieges und sprach dann über den Zweck und die Ziele der evangelisch-kirchlichen Frauenhilfe. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Frauen auch in Zukunft den edlen sozialen
Rütgerswerke........
Salzdetfurth Kali Schuckert & Go........
Schultheis Patzenhofer. Siemens & Halske .... Süddeutsche Zucker...
Vereinigte Stahlwerke
Westdeutsche Kaufhof. Westeregeln Alkali.... Zellstoff Waldhof .... Otavi SDMnen........
Rheinstahlwerke...........
Rbeinifch-Westfälische Elektro ..
Rundfunkprogramm.
Donnerstag, 21. Januar.
6 Uhr: Morgenspruch. — Gymnastik. 6.30: Früh» konzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.30: N^r Koblenz- Trier: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Musik für Alle! Klassische Tänze aus aller Welt. 13: Nachrichten. Anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk, Wetter- und Schneebericht. 13.15: Musik für Alle! Klassische Tänze aus aller Welt! 14: Nachrichten. 14.10: Schöne Melodien. 15: Volk unö Wirtschaft. Welche Schäden trägt die Versicherung? 15.15: Kinderfunk. 16: Komponisten aus dem Gau Westmark stellen sich vor (II). Karl Werding. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17.30: Deutscher Gesundheit^ garten. Eine Hörfolge. 18: Blasmusik. 19: Volksmusik. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Umschaltpause. 20.15: Querschnitt durch den Reichsparteitag der Ehre 1936 (II). 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. Sportbericht. — Nachrichten der DAF. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse still.
Frankfurt a. M., 19. Jan. Der nach roie oor ; sehr schwache Auftragseingang aus dem Publikum ließ die Börse auch heute mit nur sehr kleinen Umsätzen beginnen, da auch der berufsmäßige Handel in seiner abwartenden Haltung verblieb. An den Rentenmärkten besteht dagegen weiterhin etwas Nachfrage, wenngleich diese nicht mehr so lebhaft wie in den letzten Tagen war. Größeres Geschäft verblieb in den 5prozentigen Neu-Emissionen der Industrie-Schuldverschreibungen, doch wickelt sich der Umsatz überwiegend im Telephonverkehr ab.
Am Aktienmarkt hielten sich die Abweichungen wieder in engen Grenzen, sie bewegten sich bei den führenden Werten zwischen 0,25 bis 0,75 v>. H. Nach den ersten Notierungen, die meist abbrockelten, ergaben sich hier und da kleine Erhöhungen. Am Montanmarkt notierten Verein. Stahl mit 118 bw 118,25 (118,65), Mannesmann mit 118,25 bis Ho,du (119,25), Hoesch und Buderus bröckelten je O,dO v. H. ab, Klöckner lagen 0,25 v. H. hoher. JG.-Far- ben eröffneten mit 167 (167,50) und Deutsche Erdöl mit 147,50 (148,13). Von Elektroaktien gmgen Siemens weiter zurück auf 196,25 (197,75), Gesfurel verloren 0,25 v. H., AEG. lagen mit 38,75 unverändert. Einiges Geschäft hatten Schiffahrtsaktieir, Hapag 16,65 bis 16,90 (16,65), Nordd. Lloyd unverändert 16,90. Im einzelnen setzten Reichsbank, Bank für Brauindustrie je 0,50 o. H., Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. H., AG. für Verkehr 1 v. H. niedriger ein BMW., Südd. Zucker und Rheinmetall gewonnen bis 0,50 v. H., Muag lagen mit 139,50 unverändert. ,L __ . ...A
Von Renten lagen Altbesitz mit 118,25, spate Schuldbuchforderungen mit 98,50, Wiederaufbauzuschläge mit 74,65 und Zinsvergütungsscheine mit 95 unverändert, Kommunal-Umschuldung bei lebhafteren Umsätzen mit 90.90 mäßig höher, dagegen gin-
9,85
15,75 1,45 5,25
6,3
5,15 6,55
9,65
5,5
6,25
5,05
6,5
9,65 I
5,65
Die Hausfrau, die ein Mädchen 3um Anlernen in ihre Familiengemeinschafl aufnimmt, leistet Dienst am Volke, denn die Hauswirtschaft ist eins der wichtigsten Gebiete im neuen vier- jahresplan.
Das junge Anlernmädchen muß erkennen, daß jedes weibliche Wesen die Verpflichtung hat, sich über die Volks- und Hauswirtschaft zu belehren, um so mehr, da hauswirtschaftliches Können und Wissen die Grundlage für jeden fraulichen Beruf bildet. Der Nutzen, den die Hausfrau bei sachgemäßer Anleitung bald von ihrem Schützlmg haben wird, ist leicht zu merken. Die Mitarbeit eines frischen lungen Menschen gibt auch der Hausfrau neue Schaffensfreude, manche Ergänzung und Verbesserung wird sich von selbst ergeben, und die ,unge Hilfe wird für die Hausfrau bald eine Entlastung bedeuten.
Die näheren Bedingungen über das Hauswirt- fchaftliche Jahr erfahren die Hausfrauen bei der Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft rm Deut- schen Frauenwerk, oder beim Arbeitsamt.
Mögen recht viele Hausfrauen sich der Verpflich- tung unserer Jugend gegenüber bewußt werden und ihr Heim öffnen einer dankbaren Aufgabe, dre um schätzbare Werte schafft für die Familie und damit für das deutsche Volk. K.
Zielen treu bleiben möchten, und ermunterte die noch fernstehenden jungen Frauen, sich der Arbeit anzuschließen. Der Kassenbericht wies einen kleinen Ueberschuß aus. Nach einigen gemeinsamen Liedern hielt die Kreisoerbandsoorsitzende eine kurze Ansprache. Pfarrvikar E r n st von Münzenberg dankte den Gastgebern und lud seinerseits zum Stiftungsfest nach Münzenberg ein.
Kreis Alsfeld.
*!* Ob er-Ohm enM 17. Jan. Im Laufe des verflossenen Jahres wurden im Kirchspiel Ober-Ohmen 26 Kinder getauft. Davon entfielen auf Ober-Ohmen 10, auf Ruppertenrod 9 und auf Unter-Seibertenrod 7 Kinder. In 1935 nraren es 29 Kinder, wovon auf Ober-Ohmen 9, auf Ruppertenrod 9 und auf Unter-Seibertenrod 11 entfielen. Es wurden im Kirchspiel im verflossenen Jahre 6 Ehen geschlossen. In Ober-Ohmen waren es 4, in den beiden anderen Dörfern je eine. Im Jahre 1935 betrug die Zahl der Eheschließungen 21, m Ober-Ohmen 14, in Ruppertenrod 5 und in Unter- Seibertenrod 2. Durch den Tod abberufen wurden in 1936 16 Gemeindeglieder. Es starben in Ober- Ohmen 7, in Ruppertenrod 8 und in Unter-Seibertenrod 1 Einwohner. Im Jahre 1935 verstarben 22 Personen, wovon auf Ober-Ohmen 8, auf Ruppertenrod H und auf Unter-Seibertenrod 3 entfielen.
llmsatzsteuer für den Verkauf auö Warenautomaten in Gaststätten.
Bei der Versteuerung der Einnahmen aus dem Automatenverkauf in Gaststätten waren Zweifel entstanden, welche Lieferungen hier die Steuervergünstigung für Großhandelsumsatze in Anspruch nehmen können. Die Frage ist letzt durch einen Bescheid des Reichsfinanzministers geklart worden. Danach wird nach den Musterbedingungen für die Aufstellung von Zigarettenautomaten in SchonV betrieben ein Kommissionsverhaltms zwischen Gastwirt und Automatenaufsteller angenommen. Demnach versteuert ab 1. Januar 1937 ber Automatenaufsteller, der den Automaten füllt, dieienigen Entgelte die er aus den Automatenverkaufen erhalt. Die 'Lieferung des Automatenaufstellers an den Gastwirt gilt als Lieferung im Großhandel (Steuer- ^Der Gastwirt dagegen versteuert den Gesamterlös aus dem Automatenverkauf mit dem Normalsatz der Umsatzsteuer von 2 v. H., da seine Lieferungen als Einzelhandelslieferungen gelten müssen.
Mndermarkt in Gießen.
Aus dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gießen standen 443 Stück Großvieh, 70 Fresser: und 109 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 430 bis 540 Mark, 2. Qualität 270 bis 360, 3. Qualität 180 bis 250; Rinder bis ^jährig 90 bis 140 /^- bis
2jährig 130 bis 200, tragend 250 bis 440; Kalber bis 2 Wochen 18 bis 25, bis 4 Wochen 30 bi5 4a, bis 6 Wochen 50 bis 55 Mark. Marktverlauf: Mittelmäßig. Nächster Markt: 2. Februar.
9,65
5,475
Kalbsfelle: Ohne Kopf bis 4,5 Kilogramm rot 132 (124 bis 132), 4,6 bis 7,5 Kilogramm schwarz 86 bis 98 (unverändert), Fresser ohne Kopf 60 (unverändert), Kalbsfelle Schuß-, Bauern- und Abdeckerfelle 60 bis 70 (unverändert). O ch e n - häute Klasse I 15 bis 24 5 Kilogramm 80 bis 82 (75 bis 82), 25 bis 29,5 Kilogramm 88 bis 97 unverändert), 30 bis 39,5 Kilogramm 95 bis 102 (unverändert), 40 bis 49,5 Kilogramm 94 bis 100, (88 bis 100), 50 Kilogramm ausw. 84 bis 90 (80 bis 90). Rinderhäute: Klasse I 15 bis 24,5 Kilogramm 84 bis 100 (90 bis 100), 25 bis 29,5 ogramm 95 bis 107 (unverändert), 30 bis 39,5 Kilogramm
J \ , x ac\ x.; 4G K ö tf rvnrnmm
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse, Die Hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlaffenen Dividende an, Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzlnsfuß 5 v. H.
Accurnulatoren-Fabrik 12
AKU=ftunftfeibe.............0
Aschaffenburg Zellstoff 3
Bemberg........... 0
Bekula 8
Buderus Eisen 4
Cement Heidelberg 7
Gement Karlstadt 6
Chade A.-C.................. 9
Conti Gummi H
Daimler Motoren 5
Dessauer Gas...............4
Deutsche Erdöl 5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Ostern ist nicht mehr fern. Zu diesem Zeitabschnitt verläßt wieder eine große Anzahl merzehniahriger Mädchen die Schule, Damit sind die Eltern vor die Frage gestellt, was aus den Mädchen einmal werden soll, Die Entwicklung des weiblichen Wesens findet den Weg zum eigenen Haushalt als des 'ckMabrtsaktten Hapag unverändert I natürlichsten Berufes, ^er wenn auch öte^™J,a9. Ä 17 (16,90).' Don Montanwerken dazu angeboren fint),fo ^alltdochkeine Meister^ 9 A — . i,< —11 -ho RQ | D0,m Hlmmel, und auch der schone Berus der Haus-
<_ l___s. noritrmnon
Ph. Sch. in A. Die Vollendung des 65. Lebensjahres begründet — wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen — den Anspruch auf Rente. Es ist hierbei vollkommen unerheblich, was btt Rentenbezieher dann noch leisten und wieviel et noch verdienen kann. Eine Anrechnung etwaigen Verdienstes auf die Rente oder umgekehrt sind« nicht statt. Rente und Lohn, letzterer ganz gleit in welcher Höhe, werden nebeneinander gezahlt.
Männerstation 3, Universitätsklinik. 1. Es besteht eine deutsche Straßenpolizei. Mit der Wahrnehmung ber straßenpolizeilichen Aufgaben ist das Feldjäger- korps beauftragt, welches in die Polizei eingegui« dert ist. 2. Die Autobahn Frankfurt a. M. — Heidelberg hat nur ganz geringfügige Biegungen, die wegen der Ueberhöhung der Fahrbahnen mit 0to* ßer Geschwindigkeit durchfahren werden können » Sie können Ihre Haftung durch Vertrag ausfW ßen, soweit nicht grobe Fahrlässigkeit nachgewiefr" wird.
Obwohl die Abendbörse nur geringen Ordereingang hatte und auch sonst jeder Anregung entbehrte, blieb die Haltung sowohl am Aktien - wie am R e n t e n m a r 11 gut behauptet. Die Veränderungen gegen den Berliner Schluß betrugen nur Bruchteile eines Prozentes es überwogen Er- höhunaen von 0,25 bis 0,50 v. H. Einiges Geschäft hatten wieder *-------
16,90, Nordd. Lloyd x.
sä”..'?'«.“ «s 881F ='=*** •**“ starben lagen mit 167 (166,90) voll befyauptet, sein.
v®* Larven lagen / cr—tL™ 16R 50 I Vor ayen Dingen muß verlangt werden: die Arbeit in der Wirtschaft richtig einzuteilen, das Haushaltungsgeld sparsam und sachgemäß zu verwenden und die Lebensmittel so einzulellen, daß die Familie gesundheitlich ausreichend und abwechselungsreich ernährt wird.
Schluß!. Mittag- börfe
19 1
60 bis 68 (58 bis 65). Bullenhäute Klafft n Gewichte 47 bis 60 (unverändert), Schuß- Bauern- und Abdeckerhäute alle Gewichte 40 bis 61 unverändert). Roßhäute pro Stuck 10,60 (unver ändert).
Die Industrie, und Handelskammer Gießen
aik>t Auskunft: 41: Güterversicherung des Reichs- krajtwagen-Betriebsverbandes (betr. Berflcherungs.
ix»
46- Aostbeförderung nach dem nationalen Spanien. — 47- Die neuen Bestimmungen über den Waren- und Dienstleistungsverkehr mit tat Mederlanden. - 48: Ausstellung von Bescheim- gungen über Ausnahmen von den Bestimmungen des deutsch-französischen Verrechnungsverkehrs, - 49- Inländische und ausländische gewerbliche Aus iteilunaen und Messen. — 50: Bekanntmachung der KÄl” für W°lle und andere Der. haare. Dom 11. Januar 1937. — 51. Bekanntma chung über eine Aenderung der Transferbestim
Schluß!. Wend- börse
19 1
geliefert werden.
$ Steinbach, 17. Jan. Aus der S t a t i ft i f des evangelischen Pfarramtes Steinbach für 1 936 wird berichtet: Es wurden getauft 23 Kinder, außerdem wurden von evangelischen Eltern in Gießen respektive Lich 3 Kmder geboren und getauft. Die Zahl der Trauungen betrug 11, außerdem wurde ein Paar außerhalb in der Heimat der Ehefrau getraut. Evangelisch-kirchlich wurden auf dem kirchlichen Friedhof beerdigt 7 Personen, davon waren 3 Personen in Gießen gestorben. An Gaben gingen pro Kopf der Bevölkerung je 47 Pfennig ein. Der Abendmahlsbesuch hielt sich mit 104 v. H. der Evangelischen ungefähr auf der Höhe des Vorjahres, wahrend der Kirchenbesuch im Durchschnitt gegen das Vorjahr eine Abnahme erfahren hat. — Aus der Kir- chengemeinde Alb ach: 10 Kinder wurden getauft, Trauungen fanden keine statt, ein Paar wurde in der Heimatkirche des Bräutigams getraut und wohnt in Alb ach ; es starben in Alb ach 3 Gemeind eglied er und je 1 in Gießen und Lich, so daß 5 Beerdigungen ftattfanben. Konfirmiert wurden 6 Kinder. Der Abendmahlsbesuch hielt sich nut 139 v. H. der Evangelischen auf der Höhe des Vorjahres, während der Kirchenbesuch zuruckgegangen ist. Pro Kopf der evangelischen Bevölkerung wurden in Alb ach 50 Pfennig gegeben. — Am nächsten Sonntag findet in Steinbach und Albach eine ordentliche Kirchenvisitation durch den Dekan des Dekanates Gießen, Dekan Sattler (Wiejeck), statt; in Steinbach singt anläßlich der Visitation der Kirchenchor im Gottesdienst.
Schluß- furs
18-1
Schlußkurs
18.1
5% Goldmexikaner von 1899 ....
4% Oesterreichische Goldrente....
4,2% Oesterreichische Stlberrente.
4Z4 Ungarn Staats von 1913 ....
4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5% Rumänen von 1903.........
4*4% Rumänen Gold von 1913..
4% Vnheits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad I...........
4% Türken Bagdad II..........
2 %% l. Anatolier..............
A.G. für Verkehrswesen 6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hamburg-Amerika Paket,......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7
Retchsbairl 12
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank ... 4
Deutsche Diskonto............4
Dresdner Bank.............. 4
OU). ?Ylauen luycn -x Heben
dagegen erreichten Deutsche Linoleum mit 168,50 nickt den hohen Berliner Kurs von 169,50, auch Schuckert gaben 0,75 v. H. nach auf 160. Bon Versicherungsaktien kamen Allianz Verein nach eintägiger Pause mit 244,50 (248) zur Notiz, Commerzbank zogen 0,25 o. H. auf 110,75. Vov Nenten mürben Altbesitz mit unverändert 118,40 und Kom- munal-Umschuldung mit 90,80 umgesetzt; Städte- Das alles lernt ein Mädchen am besten in emem Altbesitz lagen mit etwa 116,50 bis 117 (117) nic^t I fremben, gutgeleiteten Haushalt, in steter Zusarn- qanz gehalten. Von Auslandsrenten Anatolier I menarbeit mit der Hausfrau, die in i^rem ^onnc" gan3rTge9aner/nn CAX I uni) in ihrer Leistung Beispiel und Vorbi v fein
muß. Wie gut ist es für das noch im Wachsen begriffene Mädel, wenn es erst ein Jahr im Hau^ halt seine Kräfte üben, wenn der junge Körper sich beim Putzen und Waschen, bei leichter Gartenarbeit oder beim Betreuen der Kinder ausarbeiten kann und sich bei guter Kost vorteilhaft entwickelt.
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen 6
Elektrische Licht und Kraft 7
I. G. Färben-Industrie.....4. 7
Felten & Guilleaume.........6
Gesfürel 6
Th. Goldschmidt 5
Gritzner Maschinen 0
Harpener................. 2’/2
Hoesch Eisen 3*/2
Philipp Holzmann 6
Ilse Bergbau................ 6
Ilse Genüsse 6
Kalt Aschersleben 5
Klöcknerwerke............. 4%
Kokswerke und Chemische Fabrik 6
UIU Ia.2not5ierte0m°aitbefi6 118,40, RÄchstmhn-VA. 125,25, 6 v.H. IG. Farben 133 Anatolier l und ! 20 75, do. III 20,50, Commerzbank 110,75, Allianz Verein 244,50, Buderus 119, Genuß 148, hoesch 118,25, Mannesmann 118,65, Nheinstahl 149,75, Verein. Stahl 118,50, B-mbera^llü, Dann- [er 124,50, Deutsche Erdöl 147,2ch Sch«deansta,t 264, Deutsche Linoleum 168,50, Licht & Kraft 153, IG Farben 167, Gesfürel H°lzmann 139 50, Jun-Hans 119, Muag 139,50, Metallgefellschaft L 155, TOoenus 102,90, Schuckert 160, Sudd. Zucker 203,50, AG. für Verkehr 125 .Hapag 16,90, 9lortt>. QrOnh 17 Allgemeine Lokal & Kraft 149,50. .
U 9 , )( Lich, 17. Jan. In den letzten drei Tagen kam
Frankfurter Haute-Berstergerung. in unserer Gemeinde der G u st a v - A d o l f - V e r-
^md Frankfurt a. M., 19. Jan. Die Frank- ein zu Wort. Am Freitagabend sprach im voll- iurter^Versteigerung von Häuten und Fellen hatte besetzten Gemeindesaal Pfarrer Brand^aus^^Kmt-
Sn Das aefamte Angebot von telfeld in Oesterreich (Steiermark) über das Thema.
Ulcht GviihciTplIen 925 Liam- Wie untere evangelische Kirche in Oesterreich
iSnSSs SS '»■« Ä’ÄTWTSSÄ
' & Lammfelle Schuß 48 (—). seiner und anderen Gemeinden vom Kampf und
Lammfelle 60 ( ), Wachstum des Evangeliums berichten. Im Jahre
1892 zählte die Stadt Knittelfeld z.B. nur sieben Evangelische, heute wohnen in ihren Mauern 1700 und im ganzen Pfarrsprengel 2600 Evangelische. Am 18. Oktober vorigen Jahres konnte die Gemeinde vor allen Dingen durch die Hilft des Gustav- Adolf-Vereins ihre neue „Bekennerkirche" emmeü)en. - Der Posaunenchor hatte sich in dankenswerter Weste in den Dienst des Abends gestellt und begleitete die Lieder der Gemeinde. Begrüßungs- und Schlußwort sprach der Ortsgeistliche. — Am Samstagnachmittag führte Pfarrer B r a n d die Konfirmanden in die Geschichte der evangelischen Kirche in Oesterreich und in die weltweite Arbeit des Gustao- Adolf-Vereins ein. Am Sonntag hielt er Gottesdienst und Kindergottesdienst und verstand es, die Herzen der zahlreich erschienenen Erwachsenen und Kinder für diese notwendige Arbeit unserer evangelischen Kirche zu erwärme- Eine Kollekte von 47,80 Mark konnte an den Gustav Adolf-Verein ab-
qen Städte-Altbesitz auf 117 (117,25) und Reichs- bahn-VA. auf 125,25 (125,90) zurück
Im Verlaufe blieb das Geschäft an den A kt i.e n - Märkten denkbar klein, auch die Kursverande- rungen waren gering. Etwas höher lagen ALG. mit 39,13 nach 38,75, Gesfürel mit 146 nach 145,7o, -oefch mit 118,25 nach 117,65 V-r-m. Stahl mck 118,50 nach 118,25, dagegen Reichsbank 187,30 nacy 188,25. Von später notierten Werten gewannen |^> vlv iu. J““"“änöert)' 40 bis 49,5 Kilogramm Dercksche Linoleum 1,25 v. H F°-nm°chEk Jet. r 89 b.s los (un°tt°nS-rt, « . Klaffe I
1 °. H„ andererseits liehen Cement Heidelberg auf 00 b.-^102 ^is 94 (unaerandertf,
160 (161,50) nach. , Nmsckuldnna 25 bis 295 Kilogramm 80 bis 96 (unverändert),
Don variablen R e n t e n Kommunal-Umsch g • , Kilogramm 86 bis 102 (unverändert),
90,90, späte Schuldbuchforderungen 98,25 nach 98,50. 30 bis 39 5 Mr Q2 bi5 100 (94 bis 100).
Von Reichsanleihen 1934er 98,65 (98,40), ftrn r 0 v, ' , e9Klasse I 15 bis 24,5 Kilogramm Defosma I 123,65 (123,40). Goldpfandbrieft weiter ®ialle nlj a u t e »law ^9,5 Kilogramm 81 gefragt und teilweise 0,25 v. H. hoher, Su . 83) bis 39,5 Kilogramm 72 bis
99,50 (99). Liquldatlonspfandbrlefe gönnen 0,25 Ms 83 (/4 vl so-, Kilogramm 62 bis
bis 0,50 v. H. Lebhafte Nachfrage fanden Stadt- 80 (unverand ^40 b aufn)^rt5 60 bis 67
anleihen bei Erhöhungen von 0,50 bis (nrnnPränbarB i n b e r b ä u t e Klaffe II 15 bis
I Das hauswirtschastlicheZahr
Frantturt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Wendbörse
Schlußkurs
Schluß! Mittag- börse
Damm
18-1
19 1
18-1
19-1
6% Deutsche Reichsauleihe v. 1927
101,25
101,2
98,65
102,75
99,25
101,25
98,4
102,9
101,2
4% Deutsche Reichsaul. von 1934 6Yi% DoungMnleihe von 1930 ..
98,4
103
102,75
4yt% Hesitsche Volksstaat von 1929
4Vi% Deutsche Reichspostschatz von
100
100
100
100
4Yt% Deutsche Retchsbahnschatz
98 5
98,5
98,5
98,5
von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
118,25
118,4
118,2
118,4
Lberhesien Provinz-Anlethe mit
Auslos.-Rechten..............
130,75
130,75
—
—
4’/2% Hess. Landesbk. Darmstadt
Goldpse. R. 12..............
97,25
97,5
97,25
97,5
5’/,% Hess. Landes-Hyp.-Banr Liqu. Goldpse...............
101
101
—
—
471% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
Goldpse. R. 19..............
4yz% Preuß. Gold-Komm. R. 20
—
95
95
97,5
95
4%% Darmstädter Komm.-Lan- desbankR. 6 ................
94
94
—
—
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
123,4
97,5
123,65
97,5
123,9
97,25
124
97,5
Auslos.-Rechte I..............
4*/2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15
*y2% Franks. Hyp. Gold-Komm £61. 2 3....................
95
95
—
—
by2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................
101,4
101,5
—
—
by2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse....................
101.65
102
101,65
101,65
Steuergutichein-Derrechnungskur-
I 110,2
110,2
110,3
110,3
—
203,75
—
52,75
52,75
52,75
136,25
136,5
110
110
110
165,25
165,25
166
119
120,5
118,75
160
—
—
—
_
—
227
227
227
172
172
172
124,5
125,25
124,9
113
113,65
147,25
148,13
147,5
264
—
—
168,5
166,75
169,5
137,25
136 5
136.13
153
153,9
153,25
167
167,13
166,9
139,75
140,65
140,5
146
146,75
146
128,25
128
128,25
35,25
34
35,5
150,5
150
150
118,25
118
118,25
139,5
140,75
139
■ ■
—
■1 -
148
148,5
148,5
133,5
133,75
133,5
127
127
127
—
144,25
143,75
124
124,75
123,75
93,5
—
—
118,65
119,13
118,5
—
156,25
—
155
155,75
155
90,5
90,25
223
223,5
222,5
135,9
134,25
149,75
149,75
149,75
128,75
129
128,9
138,5
139.13
138,25
176
176
160
160,25
160,75
—
97,65
97,75
196,25
198,5
198,5
203,5
—
204
118,5
118,5
118,25
56,75
56,9
56,75
133
133,75
133
157,5
157
157,75
25,5
25
25,5
18- Januar
19. Januar
Amtliche Notierung Geld । Brief
Amtliche Notierung Gelv l Brief
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld |
Brief
(Selo
Brrcf
0,755
0,759
0,755
0,759
91,96
42,04
41,94
42,02
0,151
0,153
0,151
0,153
3,047
3,053
3,047
3,053
54,54
54,64
54,54
54,64
47,04
47,14
47,04
47,14
12,215
12,245
12,215
12,245
5,395
5,405
5,395
5,405
11,62
11,64
11,62
11,64
136,20
136,48
136,21
136,49
13,09
13,11
13,09
13,11
0,711
0,713
0,711
5,654
5,666
5,654
61,39
61,51
61,39
48,95
49,05
48,95
11,10
11,12
11,10
62,98
63,10
62,98
57,10
57,22
57,11
17,73
17,77
17,73
8,656
8,674
8,656
—
—
——
2,488
2,492
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