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Aufnahmeprüfungen für die Abteilung Handelsschule finden statt

am Mittwoch, dem 20. Jan. 1937, 2 Uhr und am Montag, dem 22. März 1937,8 Uhr

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Taunus. Kleiner Feldberg: Heiter sehr starker Schneefall,2 Grad Celsius, 19 cm Gesamtschnee, höhe, 16 cm Neuschnee, Pulverschnee. Ski und Ro- dein sehr gut.

Rhön. Wasserkuppe: Nebel,3 Grad Celsius, 30 cm Gesamtschneehöhe, 16 cm Neuschnee, Pulver- schriee. Ski und Rodeln gut.

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Die Beiträge für den Monat Dezember 1936 können noch bis zum 25. Januar 1937 ohne Kosten bezahlt werden. 368D

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Zwanasbeitreibung. Die Einzahlung kann tag- lich an unsere Kasse oder auf das Postscheckkonto Nr. 10833 Frankfurt a. M. erfolgen.

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,um Pinsel, der Tusche und dem Tuschnnpfchen, der chn^d- und Armstütze der Chine en und Sapanet. Auch die Kleidung ist nicht vergessen wie das Len- i dentuch des sonst völlig nackten Schreibers von Bali aus dem er sein Messer holt, nut dem er die Schrift in Palmstreifen einritzt.

Wir sehen die ersten Runen unserer germa­nischen Ahnen wie auch die Kerbhölzer aus Hidden­see mit denen noch heute rme vor Jahrtausenden die' Fischer Soll und Haben ausgleichen. Ein breiter Raum ist endlich der Entwicklung der deut­schen Schrift selbst gewidmet wie sich l.e nach dem Zeitgeschmack aus der Karolinger Schrift des o Jahrhunderts die Gotische des 13., dann die Schwabacher des 16. und endlich die Fraktur ent­wickelt. Entscheidend für die Entwicklung wird hier einer der Schreibmeister, Johann N e u d o r f f e r, der Aeltere, der sich mit dem Formschneider und Schriftsetzer Hieronymus Andrea verbindet, in d-s en Druckerei dann 1525 die sogenannt- Durer« Fraktur ans Licht tritt. Auch die erste wirk ich brauchbare Schreibfeder aus Metall geht aus chn zurück, wenn er in einem Werk 1544 schreibt:Die Dina aber darauß man federn macht, un damit man schreibt, sind Eysere und Kupfere Ror auch Kupfere und Mestine blechlem" Gegen Ende de- 18. Jahrhunderts st-Itt- dann, wenn auch zunächst nur in einzelnen Exemplaren und für lAo.k^phstche Zwecke, Alois Senefelder der Er Inder des Steindrucks, die erste wirkliche S °hls-d-r her Seneselder verwendete schmale Uhrfedern, die er mit dem Daumennagel in einer Metallrille bog, mit ; einer Schere spaltete und durch eine primitive t Feuerbehandlung härtete.

In diesem reichhaltigen Museum er^ließt sich eine Welt für sich von unmeßbarer Weite. Hier sprechen zu uns Jahrtausende und alle Kulturen

Jftren förucfi Hindenbury-

Von der Vogelpose zur Stahlfeder

Sprache und Schrift im Wandel der Jahrtausende.

Don Dieter von der Gchulenburg.

drang, siegender Forschergeist ewiger weniger Ge- lehrten zu entziffern, zu enträtseln vermögen. Es gelang ihnen erst nach unendlichen Muhen, m an- - gestrengtester Arbeit eines ganzen Lebens allmah- lich das Dunkel, namentlich im Fruhücht der Menschheitsgeschichte aufzuhellen. Eine treue Helfe­rin wurde ihnen dabei eine verhaltmsmaßig noch sehr junge Wissenschaft: die Archäologie. Sie mußte erst die Bahn freimachen durch planmäßige Grabungen und dem Hünengrab des Nordens wie dem altehrwürdigen Boden des Orients, den frühe­sten Stätten menschlicher Kultur Mesop°t wie Uruk, Lagos, Kis, Teil, Halaf, Shamal oder Aegntens und Griechenlands, gerade etwa w der Argalis in Mykene, Nauplia, Tiryns, ln Olympia auf der Insel Aegina oder in Pergamon die Schatze ^So^steht der Besucher in ehrfürchtiger Bewunde­rung vor den Ergebnissen menschlichen Forscher­geistes wie vor diesen Zeugen frühester menschlicher Verständigung. Da liegt so ein Tontäfelchen altsumerischer Keilschrift, der Faza- schrift, assyrisch-babylomsche, meist .wirtschaftliche Texte Aramaeisch, Demotisch, die einstige Volks­sprache Eegyptens, und das spätere Koptisch der ersten christlichen Einwanderer neben den Hiero­glyphen, für die uns nach einem Funde jm ü r Saint Julien zu Rosette im ägyptischen Feldzuge Napoleons 1797 ein junger französischer Gelehrter Francois Champollion nach zehnjähriger Ar­beit den Schlüssel in Form einer Art von Gram-

: matik qab. Wir sehen das Griechisch Homers und ; Herodots und das Latein Virgils und des Ta« us zur Zeit der Blüte Roms, als dem Kaiser Augustus : der Erdkreis zu Füßen lag Wir sehen dte Charak­

tere der alten Azteken, Inkas und Mayas Msttel- und Südamerikas und in weiteren Schranken die ganzen Typen des fernöstlichen Kulturkreises: Chi­nesisch, Japanisch, Korsanisch, Hindustanisch, Bur­mesisch und Malayisch.

Jedes Schreibzubehor ist vorhanden Der Federkiel, die Vogelpose aus den Schwungfedern von Schwänen, Auerhähnen, Trappen des schwar­zen Wildraben, der Gans und der Pute, die je nach ihrer Härte, die die verschiedenen Schriften verlangten, Verwendung gefunden haben, ferne1: der Staudenhalm, der Bambussplitter der fruhge- schichtlichen Völker, die flachgeschnittene Feder aus Zuckerrohr bei den Persern und Arabern, der Grif­fel, der Stylos aus Metall und Elfenbein mit allen

1 Aller Herren Länder sind vertreten, alle Reiche und Staaten der Welt, alle Breiten und Zonen des Erdballs, alle Striche und Gegenden der Wind­rose Idiome, die wir nie gehört und voraussichtlich niemals vernehmen werden, Zungen, die langst verklungen, Laute, die vor Jahrtausenden emma aus dem Menschenmund kamen, Sprachen die seit Aeonen schon tot, oder wenn ste noch leben, ihre Daseinskraft dadurch bewiesen, daß sie sich immer wieder wandelten, dem Zeitgeist entsprechend an­paßten in Wort, Schrift und Diktion, Texte endlich, Schriftzeichen, Silben-, Wort- und Buchstabenbe- ariffe oder die Kombination von allen dreien auf

der Welt.

Deutsche Studentenschast wieder in der internationalen Studentenvereinigung

München, 19. Jan. (DNB.) Während der vam 4. bis 11. Januar in Wien abgehaltenen 22. Rats- verfammlung derConfe deration 1 n ter- nationale des etudiants (Cie) wurde der zwischen der Deutschen Studentenschaft und jener internationalen studentischen Orgamsation be­standene Konflikt bei gelegt. Die Deutfche Studentenschaft hatte seit dem Kongreß tn Brussel 1930 wegen der damals vorhandenen feindseligen Haltung gegenüber Deutschland feinerlei oW&e Beziehung zurCie" unterhalten und blieb ledig­lich an den von ihr veranstalteten sportlichen Wett­kämpfen beteiligt. In Wien wurde nun der Deut­schen Studentenschaft die verlangte Genug­tuung gegeden, indem der Rat die Vorfälle

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V. A. Schrift ist Geist, der flüchtig ist wie der Wind. Und wie dieser überall hindringt, so dringt der in der Schrift festgehaltene Gedanke in die i Herzen der Menschen hinein. Und wie der Wmd den Blütensamen weitertragt, und dieser dann aus gutem Boden neues Wachsen und Werden hervor­ruft, so wird jegliche Schrift zum Mittler von Ge­dankengut, Hüter und Bewahrer immer seither und zu allen Zeiten Menschen gedacht, erlebt, erfahren und gelitten haben.

Niemand aber hat vielleicht den Sinn aller Schrift so zutiefst erfaßt wie der im vorigen Jahre verstorbene Rudolf Blanckertz, der Schöpfer und Gründer des nach ihm benannten Museums in der Georgenkirchstraße nahe dem Alexanderplatz in Berlin. Mit unendlicher Liebe und Hingabe hat dieser geniale Mann alles in fünf Jahrzehnten ge­sammelt und zusammengetragen, was irgendwie mit der Schrift in Beziehung steht oder m Verbindung gebracht werden kann. Er stellte zugleich unter Be­weis, von welchem Blldungswert und von welcher Bedeutung für die volkswirtschaftliche Aufklärung eine Sammlung sein kann, wenn sie nicht nur für den Hausbedarf oder im eigenen Interesse gedacht ist, sondern wie hier in großzügiger Weise der brei­ten Oeffentlichkeit, jedem, der sich für die Dmge interessiert, unentgeltlich zur eingehenden Bchch- tigung sreistreht, mit der bewußt gewollten Absicht, Wissen im An sch a u u n g s unt e rr ich t zu ver­mitteln. Eine Fülle an gesammelten Stucken pst sogar von unschätzbarem Wert an Kostbarkeit oder an Einmaligkeit, die hier in drei, nicht einmal be­sonders großen Räumen zusammengetragen wur­den und in Vitrinen dicht nebenemanderliegen oder in Schaukästen, einer neben dem anderen ausgebrei-

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Durch das Zusammentreffen feuchtmilder Meeres­luft und kalter Feftlandsluft ist es über Deutschland zu weiteren Niederschlägen gekommen sie bestan­den in Ost- und Mitteldeutschland aus Schnee und baden dort auch in den Niederungen zum Aufkom­men von Schneedecken geführt In unserenJW bargebirgen haben sich erneut gute Schneesport Möglichkeiten eingestellt. Zunächst kann mit^Wl - runasbesserunq und durchgreifender Abkühlung ge rechnet werden, doch ist bas Aufkommen bestan- diAn Wetters für längere Zeit uuwahrsch-ml^

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