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Schach-Ecke.

Gearbeitet von K. Helling.

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a b c ö e f g h

Eine Zertrümmerung, beb e_

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Die abgebildete Stellung entstand in einer Partie Rellstab Heinrich zu Bad Oeynhausen. Weiß ist am Zuge und kann mit wenigen Kraftzügen den Gegner zerschmettern.

Was zieht Weiß am stärksten?

Doppeltes Turmopfer.

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Die vorliegende Stellung entstand in der Partie Zöllner (München) gegen Heinrich (Ludwigshafen) i m Deutschen Meisterschaftsturnier zu Bad Oeyn­hausen.

Wie setzt Weiß am stärksten fort?

Lösung der Schachaufgabe(Ein Gegenschlag".

Weih: fiel, DH4, Tdl, Thl, Ld2, Sf3, Ba2, b2, e3, f2, g2, H2 (12). Schwarz: Kg8, Dd3, Ta8, Tf8, 2a6, ßc5, Ba7, b6, e6, f7, f6, H7 (12).

1. Lc5a3! Jetzt droht vernichtend Tc8+. Der Zug LcZ würde an 2)Xc3+ nebst DXb2 matt icheitern. Weiß zog 1. ... b2Xa3 und gab nach 5. Ta8c8+ fiel62. 3. Sb3c2+ Kb2al. U. La6c4 den aussichtslosen Kampf auf.

Lösung der SchachaufgabeSpiel auf Mall".

Weiß: Kel, Df5, Tal, Thl, Lb5, Lei, Se3, Se5, Sa4, b2, f2, g2, H2 (13). Schwarz: Ke7, Dd8, Ta8, TH8, ßf8, Sb8, Sb6, Ba7, 67, b4, e6, f7, g7, H7 (14).

1. ©c3654- e6Xd5. 2. Se5a64- h7Xg6. L Df5e5 matt oder 2. ... f7Xg6. 3. Leig5 matt.

Oie Narrenkappe.

Der Kampf mit den Nassauern.

Der berühmte Physiker H. W. Dove erklärte mnmal in einer Vorlesung eine kleine Spritze. Mit mnem schalkhaften Lächeln sagte er dabei:Ja, meine Herren, trotz ihrer Kleinheit ist diese Spritze

ungemein leistungsfähig. Ueberzeugen Sie sich selbst: ihr Strahl reicht von hier bis nach Nassau". Mit diesen Worten setzte er die Spritze in Tätigkeit, so daß ihr Strahl die Zuhörer auf den letzten Reihen traf dort saßen nämlich die Hörer, die die Vorlesung nicht belegt hatten . . DieNassauer" aber kamen oft in Doves Vorlesungen, weil seine ordentlichen Hörer sie dadurch angereizt hatten, daß sie ihnen von den vielen, meist guten Witzen des Professors vorerzählten. Als Dove nun einmal ge­rade ansetzte, um wieder einen Witz zu erzählen, bemerkte er, wie ein Hörer seinen NachbarnHden er eingeschleppt hatte, durch einen Rippenstoß auf­merksam machte. ,Nu grade mich!" sagte Dove und behielt den Witz für sich. f.

INediziner-Scherze.

Der bekannte Gynäkologe Professor Sch. brüllte einmal in der Klinik seinen Assistenten an:Enr- weder sind Sie verrückt oder ich!" Der Assistent, schwer beleidiat, ging sofort zu einem Psychiater, ließ sich gründlich untersuchen und auch von ihm ein Attest ausstellen. Am selben Nachmittag eilte er zu Professor Sch., hielt ihm das Attest unter die Nase und sagte:Ich bin nicht verrückt, Herr Professor!"

Der Wiener Medizinalrat Dr. O. hatte einen schwerkranken Patienten geheilt. Nach einigen Mo­naten traf er ihn zufällig auf der Straße. Der ehe­malige Patient war ganz begeistert und sagte immer wieder:Ich schulde Ihnen mein Leben, Herr Me­dizinalrat!"Ja, und d i e Rechnung au ch", gab dieser trocken zurück.

(Ein Pakei mit Nägeln.

Das war so um die Jahre 1904 bis 1907 herum, da war in Afrika ein großer Krieg, den Deutsch­land gegen die Hereros führte, jene 20 000 Mann starke Gruppe der Bantuneger in Südwestafrika. Es ging, wie man weiß, heiß her. Mit Kriegs­material wurde nicht gespart, und so wurde der Aufstand eines Tages zugunsten Deutschlands bei­gelegt.

Zwei Jahre später, so Mitte 1909, erhielt auf einmal mitten aus heiterem Himmel der Oberst­leutnant von Goldammer in einer kleinen Stadt in Südwest ein Schreiben seiner vorgesetzten Behörde aus Potsdam, in dem er um sofortigen Nachweis gebeten wurde, wo das Paket Nägel geblieben sei, das 1906 während des Aufstandes der Unteroffizier I beim Depot P abgeholt habe.

Herr von Goldammer las das Schreiben dreimal durch, bis er begriff, daß man weder Fastnacht noch den ersten April habe, und daß man sich tatsächlich für ein paar Dutzend Nägel interessiere, die vor mehr als zwei Jahren irgendein Unteroffizier ir­gendwo entnommen habe, wahrscheinlich, weil er die Dinger zu irgendwas brauchte. Und so setzte er sich hin, nahm einen großen Bogen Papier und schrieb darauf:Sie sind vernagelt!"

von Goldammer.

Er hat nie eine Antwort erhalten.

Wirtschaft.

Rhein-Matnische Börse.

Millagsbörse ruhig und behauptet

Frankfurt a. M., 18. Oft. Das Börsengeschäft war auch zu Beginn der neuen Woche nicht leb­hafter geworden. Die Kundschaft bleibt in der Auf­tragserteilung sehr zurückhaltend, während die Ku­lisse mangels Anregungen keine Unternehmungslust bekundete. Anderseits hat das in letzter Zeit auf die Märkte drückende Angebot fast ganz aufgehört, zumal einige Tauschoperationen beendet zu sein

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scheinen. Hinsichtlich der weltpolitischen Lage war man zuversichtlicher, obgleich man weiterhin auf Abwarten eingestellt ist.

Bei freundlicher Grundtendenz zeigte der Ak­tienmarkt nur wenig veränderte, vorwiegend jedoch leicht gebesserte Kurse. Von Elektrowerten waren Gesfürel etwas belebter und stärker erholt mit 148 nach 146,75 zu Beginn und 146,50 am Samstagsschluß, Betula zunächst 167 (168), später 0,75 v. H. höher, etwas niedriger Felten mit 132,50 (133,13). Am Montanmarkt notierten Verein. Stahl mit 117,50 (117), Mannesmann unverändert 118,75, Klöckner 128 (127,75) und Hoesch 0,40 v. H. leichter mit 125,40. Von Maschinen- und Motorenwerten setzten BMW. mit 152,75 (152), Daimler unver­ändert 137,25, Eßlinger unverändert 120,50 und Demag mit 147,50 (146,50) ein. Chemische Werte lagen still, IG. Farben 160,13 (160,25), Scheide­anstalt 262 (262,50). Im einzelnen kamen Reichs­bank mit 200,50 (200), Deutsche Linoleum mit

162,75 (162), Westdeutsche Kaufhof mit 58,25 (57,50) und Zellstoff Waldhof mit 151,25 (151,50) zur Notiz.

Am Rentenmarkt war das Geschäft ruhig, da der weiter bestehenden Nachfrage nur mäßiges Angebot gegenüberstand. Beachtet blieben hauptsäch­lich unnotierte Industrie-Obligationen. Kommunal- Umschuldung unverändert 94,80, ebenso Reichsbahn- DA. mit 128,65, Neichsaltbesitz 10 Pfennig höher mit 128,60. Von Industrie-Obligationen zogen Far- ben-Bonds 0,40 v. H. an auf 130,13, 5 v. H. Röch- üng waren zu 102 angeboten, 5 v. H. Hoesch un­verändert 102. Pfandbriefe waren gefragt, aber ohne nennenswertes Angebot. Liquidationswerte schwankten etwa 0,13 v. H. nach beiden Seiten. Von Stadtanleihen ermäßigten sich 4,50 v. H. Darm­stadt von 1928 auf 97,75 (98,25), 4,50 v. H. Mainz von 1926 und 1928 zogen je 0,25 v. H. an auf 98,25, die übrigen lagen behauptet. .

Im Freiverkehr war das Geschäft gering

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt veschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v H

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- dürfe

Schluß- furo

Schlußk Mittag börse

Schlnß- ftirs

Schlußk. Abend börse

Schl un kurS

Schlußk. Mittag­börse

Datum

16.10.

18.10-

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1810

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1610-

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16-10

18.10.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 V/2% Deutsche Neichsschatzanwei- sungen von 1935 .......

4y2% Deutsche Reichsschatzanwei­sungen von 1935, 11. ftolge ..

4y2% Deutsche Reichsschatzanwei­sungen von 1936, III. Folge ..

5y2% Doung Anleihe von 1930 .. 4*/2% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichsvostschatz von

1934 I...................

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128,5

99,5

101,25

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98,75

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99,75

98,75

101,7

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128

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83,75

128,65

200

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124,5 114,75

101,65 99,5

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99 105,25

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99,5

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99,75

98,75

101,75

101,9 111,15

128

83 84,25 128,65

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101,65 99,5

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105 110,1

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99,65 128.6

99,75

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47 82,65 83,75 128,75

200,25

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101,65 99,5

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100,5

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82,75

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201,25

135

120

124,5

114,75

Aeeumulatoren-Fabrik....... 14

Aschaffenburg Zellstoff........ 6

Bemberg ...............0

Bekula.....................8

Buderus Eisen............... 5

Gement Heidelberg........... 7

Gement Karlstadt ............6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren.......... 6'/,

Dessauer Gas ............... 4

Deutsche Erdöl ..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum .......10

Elektrische Lieferungen...... 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben^Industrie.......7

Felten & Guilleaume....... 6

Gesfürel...................7

Th. Goldschmidt............. 6

Grltzner Maschinen........... o

Harvener................. 8%

Hoesch Eisen.......... 3'/2

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau........... 6

Ilse Genüsse.............. 6

Kali Aschersleben............ 4

Klöcknerwerke ............. V/2

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahm eher.............j... . 6

Mainkraft................... 4

Mannesmann.............4>/2

Mansfelder Bergbau......... 7

Metallgesellschast.............6

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinstahlwerke..............6

Rbeinisch-Desttälische Elektro .. 6

RütgerSwerke..............7

Salzdetfurth Kali............ 6

Schuckert L Co. ........ 7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske........... 8

Süddeutsche Zucker.......... 10

Vereinigte Stahlwerke......4/t

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhos ............6

Ltavi Minen ..............0,6

139,5

142,5

168 122,25 169,5

184,5 137,25

144,75

262,5

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152 160,25 133,13

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178,4 125,75

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136,5 115,25 127,75

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153

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127

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200,5

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151,5

31,25

138,5

143 167,75

122,5 169,5

184,25 137,25

145

262 162,75 128,75 151,13 160,25

132,5

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140,4

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178,5

126 150,25

136,5

128

126

95,5 118,25

153

149 5

229,5

147,25 131,25

146

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117,25 57,25

116 151,25 31,05

139,5 141,75 167,75

122,5

184,25

137

119 144

163 128

152 160,13

133

146 140,65 50,13

179 125,75 150,25

115 127,9 155,5 125,5

118,4

153

149 110,75 229,75 127,25 147,25

131 146,25

164,5

93,4 210,25

117,13 57,75

150,75 31,4

143

168 122,5

184,13 137,5

119,25

145

163,5

128 151,75 160,65 132,75

148

140

50

179

125,75 150,5

163,5 136,75 114,25 128,25

155 4

126

118,13

153

149

111

229,25

127,5

147 131,25

146,4

161

165,25

93,4

211

200,75

117

58,4

116

150,75

30,9

iy2% Deutsche Reichsbahnschatz

von 1936 I................

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten.............

4Vi% Hess. LandeSbk. Darmstad- Goldvfe. R. 12..............

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe..............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

V/2% Darmstädter Komm.-Law

desbankR. 6 ...............

Deusjck»e Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

4V2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

iy2% Franks. Hyp. Gold-Komm

Obl. 2 3..................

sy2% Franks. Hyp. Liauidation Goldpfe.....................

6y2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldvfe.....................

Steuergutschein.Verrechnungskurs

A.G. für Verkehrswesen .... 6/j

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Reichsbank................. 12

Berliner Handelsgesellschaft . 6%

Commerz, und Privat-Banl ... 5

Deutsche Diskonto............6

Dresdner Bank...... 4

Devtjenmark

1 Berlin

Frankfurt a BL

18. Oktober

18. Oktober

16. Oktober

18. Oktober

Amtl'ch-Rouerun

Amwch.'Rotieiuno

Amtliche Rvneruna

AiruUche Notierung Gelt | Bru

Br"

Brie

Geir

Brief

Buenos Aires.............

0,745

0,749

0,745

0,749

Japan....................

0,718

0,720

0,718

0,720

Brüssel...................

41,96

42,04

41,97

42,05

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5.694

5,706

Rio de Janeiro............

0,142

0,144

0,140

0,142

Oslo ...................

62,07

62,19

62,05

62,17

Voten....................

47,00

47,10

47,00

47,10

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

55,14

55,26

55,12

55,24

Lissabon..................

11,22

11,24

11,22

11,24

Danzig...................

47,00

47,10

47,00

47,10

Stockholm................

63,68

63,80

63,65

63,77

London ..................

12,35

12,38

12,345

12,375

Schweiz..................

57,30

57,42

57,30

57,42

HelsingforS................

Paris....................

5,46

5,46

5,46

5,47

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

17,02

8,387

8,403

8,402

8,418

Prag.....................

8,706

8,724

8,706

8,724

Holland..................

137,67

137,95

137,66

137,94

Budapest.................

Italien...................

13,09

13,11

, 13,09

13,11

Neuyork.................

2,491

2,495

2,491

2,495

Entmannung

113

Entmannung kann vom Gericht gegen einen über 21 Jahre alten Mann angeordnet werden, wenn er zum zweitenmal wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verur­teilt wird oder wenn er zwei Sittlichkeitsverbrechen begangen bat und anzunehmen ist. oaß er in dieser Hinsicht nochmals sich vergehen wird Die E. ist nicht zu verwechseln mit der Unfrucht­barmachung (Sterilisation).

Entmündigung. Durch die E. wird ein Volljähriger in der Ge­schäftsfähigkeit (siehe dort) be­schränkt, d h er wird einem Minderjährigen gleich geachtet, oder aber seine Geschäftsfähig­keit fällt ganz weg, d. h. er wird zivilrechtlich rote ein Kind unter sieben Jahren behandelt Ent­mündigt kann werden, wer we­gen Geisteskrankheit, Geistes­schwäche oder Trunksucht seine Angelegenheiten nicht zu besor­gen vermag oder wer durch Ver­schwendung oder Trunksucht sich oder seine Familie der Gefahr des Notstandes ausletzt oder die Sicherheit anderer gefährdet. Wer wegen Geisteskrankheit ent­mündigt ist. ist vollkommen ge­schäftsunfähig. eine E aus ei­nem anderen Grund hat Ge- schäftsbeschränktheit zur Folge. Die E. mufi beantragt werden, und zwar beim Amtsgericht An­tragsberechtigt sind der Ehe­gatte. ein Verwandter oder ein gesetzlicher Vertreter (Vormund oder Pfleger). Bei Verschwen­dung oder Trunksucht kann in manchen Ländern auch der Bür­germeister bzw der Ortsfür- sorgeverband E -Antrag stellen.

Entschuldigungszettel

Gegen den E.-Beschluß des Amtsgerichts kann jeder An­tragsberechtigte die Anfech­tungsklage beim Landgericht binnen einem Monat erheben. Auf Antrag des Entmündigten oder seines geietzlichen Vertre­ters kann durch das Amtsgericht die E wieder aufgehoben wer­den. Wird dem Antrag nicht ftattgegeben. io kann auf Auf­hebung der E beim Landgericht geklagt werden

Entre-Cöte, franz., Bedeutung: zwischen den Rippen" dickes Rippenstück oder Kotelette des Rindes, auf dem Grill gebraten. Entschädigung, siehe Schaden­ersatz.

Entschuldigen wird sich jeder an­ständige Mensch, der ein Un­recht. eine Unhöflichkeit oder Un­aufmerksamkeit begangen hat. Bei Kindern soll man nicht er­zwingen, daß sie sich entschuldi­gen, weil sie sonst leichtbockig" werden. Man soll ihnen erst ihr Unrecht so klar machen, daß sie es einsehen

Entschuldigung. Wer als Zeuge vor Gericht geladen ist und un­ter einer falschen Entschuldigung nicht erscheint wird mit Gefäng­nis bestraft Daneben kann ihm auch noch eine Geldstrafe auf­erlegt werden, außerdem muß er die Kosten tragen die durch sein Fernbleiben entstanden sind Entschuldigungszettel, die Be- nachrichtigung der Eltern oder ihrer Stellvertreter an den Leh­rer oder die Schule, warum ein Kind den Unterricht versäumt hat. Die Gründe sollen immer

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