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einzelnen die wissenschaftlichen Grundlagen geschaf­fen, die beim gegenwärtigen Seuchenzug bereits ihre Feuerprobe bestanden haben, indem es gelang, nicht zuletzt mit Hilfe Les auf der Insel Riems bei Greiswald hergestellten Schutzserums, die Maul- und Klauenseuche bisher auf die Westgrenze des Reiches zu beschränken. Abgesehen von diesen prak­tischen Ergebnissen der Maul- und Klauenseuche­forschung wurden hierbei erkenntnistheoretische Fortschritte über die Natur der unter der Sichtbar- keitsgrenze liegenden Krankheitserreger allgemein gewonnen, die Deutschland eine Vormachtstellung auf diesem Wissensgebiet verschafft haben.

3m zweiten Vortrag behandelte der Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Dr. C. K r a u s e, die

Pathologischen Veränderungen bei der Maul- und Klauenseuche".

Krankheitserreger (Virus) und Organismus befinden sich innerhalb ihrer Umwelt in stetem Wechselspiel und schaffen so die Grundlage aller Krankheitsvor­gänge. Bei der Maul- und Klauenseuche bilden Viru- lenzunterschiede des Erregers und Faktoren wie Tierart, Rasse, Alter, Konstitution u. a. die Ursache für eine Vielheit möglicher sichtbarer Erscheirrungs- formen; dazu treten unter Umständen Komplika­tionen durch nachträgliche Infektion der vorhande­nen Wundflächen. In der Hauptsache sind drei charakteristische Erscheinungsformen bei der Maul- und Klauenseuche zu unterscheiden: die einfach- dermalaphtheuse, die septische oder toxischaphttheuse und die myopathische Form. An Hand zahlreicher Lichtbilder und Präparate führte der Vortragende die Entstehung und den Ablauf der Krankheitser­scheinungen bei den verschiedenen Tierarten, sowie

beim Menschen vor, wobei er die wechselseitige Be­deutung der drei bekannten Erregertypen und den Wert des Meerschweinchens als Versuchstier auf Grund eigener Forschungsergebnisse besonders her­vorhob.

Den Abschluß bildete ein Vortrag des Kreistier­arztes, Oberveterinärrat Dr. Monnard (Gießen) über die

vekerinärpolizeiliche Bekämpfung der INaul- unb Klauenseuche".

Der Staat verfolgt seine Interessen mit Hilfe ge­setzlicher Bestimmungen über die Tierseuchenbe­kämpfung im allgemeinen und die der Maul- und Klauenseuche im besonderen. Die veterinärpolizei­liche Ueberwachung des Diehverkehrs ist unumgäng­lich und wirkt sich in harten Zeiten desto sicherer aus, je schärfer sie durchgeführt wird. Vorbeugende Maßnahmen sollen beim Ausbruch der Maul- und Klauenseuche einer hemmungslosen Verbreitung Einhalt gebieten, indem einerseits strenge Verbote die Verschleppung des Ansteckungsstoffes durch kran­kes Vieh, durch Personen, durch tierische Erzeunisse, oder tote Gegenstände unterbinden, anderseits ge­fährdeten Tieren durch eine Serumimpfung, wie sie auf dem Gießener Viehmarkt schon seit 1928 durch­geführt wird, wenigstens für die Tage des Trans­portes ein wirksamer Schutz gegen die Ansteckung verliehen wird. Im übrigen ist für alle Beteiligten unbedingte Disziplin geboten, wenn anders die deutsche Volkswirtschaft nicht großen Schaden er­leiden soll.

Gegen 22 Uhr schloß die Sitzung. Die Teilnehmer blieben anschließend im Bahnhofsrestaurant noch einige Stunden kameradschaftlich beisammen.

Wirtschaft.

Oer deutsche Außenhandel im Oktober.

Fwd. Im Oktober sind die Außenhandelsumsätze sowohl in der Einfuhr, als auch in der Ausfuhr gestiegen.

Die Einfuhr war mit 485 Mill. RM. um rund 5 v. H. höher, als im September. Die Zunahme, die im wesentlichen auf einer Erhöhung des (Ein» ffuhrvolumens beruht, entspricht im großen und gan­zen der jahreszeitlichen Tendenz.

Die Ausfuhr betrug im Oktober 544 Mill. RM. Gegenüber dem Vormonat hat sie um 50 Mill. RM. zugenommen. Auch hier hat die Steigerung, die ausschließlich durch eine Zunahme des Mengen­obsatzes hervorgerufen ist, vorwiegend jahreszeit- Siche Gründe. Mit 10 v. H. war die Steigerung we- ßentlicff stärker als im Durchschnitt der Vorjahre. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß die Ausfuhr im Vormonat entgegen der üblichen Saisontendenz »uriickgegang'en war. Gegenüber dem Oktober 1936 ergibt sich eine Erhöhung der Ausfuhr um mehr ols ein Viertel.

Die Handelsbilanz schließt im Oktober mit Einem Ausfuhrüberschuß von 59 Mill. RM., gegen­über 32 Mill. RM. im September ab. Für die etsten zehn Monate d. I. ergibt sich eine Aktivität □on 370 Mill. RM.

Rhein-Mainifche Börse.

Mittagsbörse im Verlaufe fester.

F r a n k f u r a. M., 16. Nov. Da es der Börse jiiir Zeit an stärkeren Anregungen mangelt und auch die Kundschaft wieder zurückhaltender gewor- «en ist, bewegte sich das Geschäft auch heute in überaus engen Grenzen. Der Grundton am A k- I i e n m a r k t war überwiegend freundlich, indessen war die Kursentwicklung uneinheitlich. Bei der Enge der Märkte ergaben sich teilweise Abweichun- en, die nicht im Einklang mit dem Umsatz stan- i en. Für Anleihestockwerte zeigte sich auf die bevor- Gehende Bekanntgabe der Regelung vermehrtes Interesse, vorerst zumeist seitens der Kulisse, wovon

später auch die Übrigen MarttHebiete etwas An­regung erfuhren. Reichsbank notierten mit 210 bis 211,50 (209,75). Montanaktien lagen unverändert, Verein. Stahl 115, Mannesmann 118,50, Hoesch 0,25 v. H. leichter mit 125. Von Maschinenwerten konnten sich Demag wieder gut erholen auf 147 (145,75), Rheinmetall bröckelten 0,50 v. H. ab auf 146, Daimler blieben mit 137,50 behauptet. IG. Farben erhöhten sich um 1 v. H. auf 158,50, ferner zogen Bemberg 0,75 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H. und Lechwerke Augsburg 1 v. H. an. Andererseits verloren Zellstoff Waldhof und Verein. Deutsche Metall bei kleinstem Angebot je 1,50 v. H. auf 148,75 bzw. 168.

Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr ruhig. Reichsaltbesitz nach der letzttägigen Befestigung wei­ter abbröckelnd auf 131 (131,40). Gut behauptet lagen die Freiverkehrswerte, wie Kommunal-Um- schuldung mit 94,85, Städte-Altbesitz mit 133,50 bis 134 und 4proz. Rentenbank-Ablösungsscheine mit 93,65 bis 93,75. Am Pfandbriefmarkt hielt die starke Nachfrage an, auch für Liquidationswerte zeigte sich wieder Kaufinteresse bei leicht erhöhten Kursen. Stadtanleihen notierten unverändert, auch Staats­papiere wiesen kaum Abweichungen aus. Von Pro- vinzanleihen erhöhten sich Oberhessen upi 0,50 auf 138,50.

Der Freiverkehr war still. Ufa 75,50 (75), Rastatter Waggon 53,50 (54), die übrigen Werte lagen unverändert. Tagesgeld weiterhin 2,50 v. H.

Abendbörse still und behauptet.

An der Abendbörse herrschte weitgehende Ge­schäftsstille. Mit Rücksicht auf den Buß- und Bet­tag war die Unternehmungslust gering. Einige Um­sätze fanden auf der Basis der Berliner Schluß­notierungen statt, überwiegend hatten die Notie­rungen jedoch nominellen Eharakter. Die kleinen Abweichungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. be­trafen beide Seiten. Nach Pause etwas stärker ver­ändert waren Rhein. Elektro mit 127 (129). Don Kaliaktien konnten sich Westeregeln weiter erhöhen auf 120 (119,25), Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H.

hatten außerdem Licht & Kraft mit 151,50, Elektr. Lieferungen mit 131,50, Gesfürel mit 148,50, Gold­schmidt mit 141,50, Iunghans mit 125,75. Dagegen ermäßigten sich IG. Farben auf 159 (159,50), Moenus auf 122 (122,25), Conti Gummi auf 191 (191,50), Bemberg auf 142,50 (143), Holzmann auf 153,25 (153,50), und von Montanpapieren Mannes­mann auf 118,25 (118,50) und Deutsche Erdöl auf 145 (145,25). Unverändert blieben u. a. Buderus mit 123, Harpener mit 175, Rheinftahl mit 148, Verein. Stahl mit 115,25, Demag mit 147, Scheide­anstalt mit 258, Schuckert mit 172, AG. für Ver­kehr mit 131, Hapag mit 80 und Rheinmetall mit 146,50. Am Einheitsmarkt befestigten sich Grün & Bilfinger auf 261,50 (260). Banken lagen un­verändert. Von Renten waren Dekosama Neubesitz stark gesucht mit 50 (47), mangels Angebot kam aber kein Umsatz zustande. Im übrigen blieben die Kurse behauptet, Kommunal-Umschuldung 94,90, Städte-Altbesitz 133,50 bis 134, 4 v. H. Rentenbank-

Ablösungsscheine 93,65, 6 v. H. IG. Farben 130,50, 4,50 v. H. Krupp 99,65. 4,50 v. H. Verein. Stahl gewannen 0,25 v. H. auf 98,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M. 16. Nov. Auftrieb: Kälber 858 (gegen 725 am letzten Dienstagsmarkt), Häm» mel und Schafe 350 (409), Schweine .3841 (3090). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 63 bis 65 (63 bis 65), b) 53 bis 59 (54 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hümmel b2) 43 bis 49 (43 bis 47), c) 37 bis 42 (37 bis 42). Schafe a) 34 bis 44 (30 bis 44), b) 22 bis 32 (22 bis 26), c) 15 bis 18 (15 bis 20). Schweine a) 54 (54), bl) 54 (54), b2) 54 (54), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 54 (54), g2) (52). Marktverlauf. Kälber und Schweine zugeteilt. Hümmel und Schafe mittelmüßig.

Der nächste Diehmarkt findet am Freitag, 19. No­vember, statt.

Aus der engeren Heimat.

Mitgliederversammlung der Bezirkssparkaffe Schotten.

5 Schotten, 14. Nov. Im Rathaussaal fand die ordentliche Jahresversammlung der Mitglieds- gemeinden der B e z i r k s sp a r k a s f e Schot- t e n statt. Der Direktor der Kasse, Bürgermeister M e n g e l (Schotten), erstattete einen eingehenden Geschäftsbericht über die Rechnung des abgelau­fenen Jahres, über die Bilanz und den Stand der Kaffe. Die Spartättgkeit hat auch im letzten Jahre angehalten; die Spareinlagen und Giroguthaben haben zwei Millionen RM. überschritten. Die Bankanleihen, die die Kasse in früheren Jahren aufnehmen mußte, sind inzwischen restlos getilgt. Die Gelder der Kasse sind mit etwa eine Million in Hypotheken und Grund schuld en angelegt, mit über 400 000 RM. in Kontkorrentkrediten, 186 000 Reichsmark in Schuldscheinen und Personalkredit, 140 000 RM. in Gemeindedarlehen. Die Kasse hat einen eigenen Wertpapierbestand von rund einer halben Million RM. Das in den Schülsparkassen angesammelte Kapital hat einen erfreulichen Zu­wachs erfahren, desgleichen die in den Heimspar­büchsen angesammelten Beträge. Die Konten, die von der Kasse auf den verschiedensten Geschäfts­gebieten verwaltet werden, belaufen sich auf über 7250 Stück.

Der Verbandsoorsitzende, Oberbürgermeister i. R. Rahn, sprach der Kasse, die in der wirtschasttich schwachen Gegend des Vogelsberg keinen leichten Stand habe, feine Anerkennung aus, der sich auch Regierungsrat Schwan für das Kreisamt Schot­ten anschloß.

Direktor Seipp von der Hess. Landeskommunal- bank, Girozentrale, Darmstadt, hielt dann einen Vortrag über den wirtschaftlichen Aufschwung, den unsere Reichsfinanzverwaltung in den letzten Jah­ren genommen habe.

Bezirksbauernführer Straub knüpfte an diesen Dorttag an und wies besonders darauf hin, daß die Polittk die Wirtschaft und das Schicksal des Volkes bestimme und daß das ganze deutsche Volk hinter dem Führer und seiner Politik stehe.

Als Vertreter in den Verwaltungsrat der Kasse wurde Bürgermeister Hofmann (Ulfa) gewählt.

Landkreis Gießen

* Klein-Linden, 18. November. Am Freitag, 19. November, sind vierzig Jahre vergangen, seitdem Friedrich Morneweg in den Eisenbahn­dienst im Rangierbahnhof Gießen eintrat. Möge es dem Arbeitsjubilar vergönnt fein, feine Kraft noch lange in den Dienst der Bahn zu stellen.

Großen-Linden, 15. Nov. Seit einigen Tagen ist eine Kartoffeldämpfkolonne in unserem Ort in Tätigkeit. Eine ganze Reihe von

Landwirten ist durch Anlaae von Silos zu dieser Art der Haltbarmachung des wichtigsten Futter­mittels übergegangen.

$ Alten-Buseck, 15. Nov. Beim Dachs­graben imWeiten Tal", Gemarkung Großen- Buseck, wurden gestern durch Jagdaufseher Bonke in einem alten Etagenbau vier Dächse erbeutet. Die Zahl der in diesem Jahre im hiesigen Jagd­bezirk erbeuteten Düchse hat sich damit auf 2 7 er­höht, dabei 18 männliche und 9 weibliche Tiere. Bemerkenswert ist, daß die vier Dächse durch einen Drahthaar-Foxterrier des Herrn Otto Kutscher aus Lollar über drei Stunden festgehalten wurden, was als eine ganz außerordentliche Leistung des Hundes bezeichnet werden muß.

> Oppenrod, 15. Nov. In unserer Ge­meinde fand in den letzten Wochen ein Ausbil- dungslehrgang des Reichsluftschutzbundes statt. Mit einer Hebung und einem Kameradschafts­abend fand dieser heute sein Ende. Erstere gab ein befriedigendes Bild von dem Stand der Ausbil­dung der Selbstschutzkräfte. Bei dem Kameradschafts­abend war der Gemeindegruppenführer Eberle aus Lollar anwesend. Er richtete beherzigenswerte Worte an die Versammlung. Er zeigte, daß Mit­arbeit im Luftschutzbund höchste Pflicht eines Jeden ist und warb eindringlich dafür. Der Erfolg blieb nicht aus. Ausbildungsleiter Dr. Mi11ermaier richtete Worte des Dankes für die treue Mitarbeit an die Kursteilnehmer. Untergruppenführer Bitsch wies ebenfalls auf die hohe Bedeutung des Luftschutzes hin. Der Abend war weiter aus­gefüllt mit Gedichtvorträgen, Schattenspiel und hei­teren Vorführungen und nahm einen sehr schönen Verlauf.

A Burkhardsfelden, 15. Nov. Der durch die Gemeindegruppe Lollar dahier veranstaltete Luftschutzlehrgang ist nunmehr beendet. Am Samstag fand zum Abschluß zunächst eine Hausübung statt, bei der die ausgebildeten Selbft- schutzkräfte zeigten, daß sie befähigt sind, einen aus- brechenden Brand sachgemäß und erfolgreich zu be­kämpfen. Am Abend versammelten sich die Lehr­gangsteilnehmer und ihre Angehörigen in der Gast­wirtschaft von Kauß, wo auch die Vorträge gehal­ten worden waren, zu einem Kameradschaftsabend, bei dem der Führer der Gemeindegruppe Lollar, zu der die Untergruppe Burkhardsfelden zählt, Eberle, sprach und die noch Fernstehenden in warmen Worten zum Eintritt in den Reichslnft- schutzbund aufrief. Eine ganze Reihe Volksgenossen erklärte daraufhin ihren Beitritt und erfüllte so eine vaterländische Pflicht. Der Ausbildungsleiter, Dr. Mittermaier, dankte den Teilnehmern. Der Untergruppenführer, Lehrer ©ernannt, machte in launiger Weise Glossen üb'er den Lehr-

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Bouteille, aus dem Französischen stammendes entbehr!. Fremd­wort für Flasche, davon abgelei­tet Buttel.

Bowle, engl. Wort, bezeichnet eine Schale im übertragenen Sinn, Gesäß zur Zubereitung von Bowlen und das Getränk selbst, das aus leichten Weinen, wenig Zucker und Maikräutern oder Früchten, Erdbeeren, Ananas, Pfirsich ufro. zubereitet wird. Die Früchte werden vorher mit Wein und Zucker angesetzt; der fertigen Bowle kann man Mineralwasser oder Schaumwein zusiigtzn. Die Bowle muß gut gekühlt sein. Die Früchte selbst sind nur mit Vor­sicht zu genießen, da sie stark mit Alkohol durchsetzt sind und sehr berauschend wirken.

Boxcalf, chromgares Leder, das sich durch Festigkeit auszeichnet, wird für Schuhe als Oberleder verwendet.

Boxer, eine Art Bulldogge, mit­teldeutsche große Hunderasse, die sehr lebhaft und beweglich ist.

Brächet, Brachmonat, deutsche Bezeichnung für den Juni.

Bracken, Dachsbracken, dackelarti­ge, leichtgebaute Jagdhunde.

Braune, alter Ausdruck für Diph­therie und andere Halsentzün­dungen.

Brake, Vorrichtung, mit der Flachs gebrochen wird.

Brand, Ausbruch eines Feuers. Kleiner Brand ist durch Wasier oder durch Darüberwerfen von Decken zu bekämpfen. Wasser nicht

bei brennendem Fett Schmalz, Benzin. Spiritus, Petroleum. Bei Brand von elektrischen Ap­paraten sofort Strom ausschal­ten. Bei größerem Brand sofort die Feuerwehr telefonisch oder durch Feuermelder rufen. Inzwi­schen jede Zuglust verhindern. Bei Verqualmung nasies Tuch vor Mund und Nase halten. Zur Verhütung von Bränden Vorsicht mit feuergefährlichen Flüssigkei­ten! Niemals Petroleum in den Ofen gießen! Eashähne immer schließen, elektrische Geräte nach Benutzung ausschalten, Sicherun­gen und Drähte nicht selbst flir­ten. Niemals im Bett rauchen. Feuerzeug vor Kindern sorgfäl­tig bewahren.

Brand, trockener (Nekrose) oder feuchter Eewebstod (Gangrän), entsteht infolge Versagens der Blutversorgung eines Körperge­bietes. Ursachen: sehr schwere Verletzungen, Arterienverkal­kung, Zuckerkrankheit. Immer ärztliche Hilfe nötig. Anzeichen: Verfärben der erkrankten Stelle durch Zersetzung des Blutfarb­stoffes, Empfindungslosigkeit. Vgl. Aufliegen.

Brandbinde. Mit einem Wismut­präparat imprägnierte Mull­binde. Lindert die Schmerzen nach Verbrennungen, saugt auf und heilt. Auch in der Hand des Laien gutes Mittel zur ersten Hilfeleistung bei Verbrennungen. Brandflecke in Stoffen behandelt man mit Borwasier, das wieder gut ausgespült werden muß, in Holz durch Abschmirgeln und Nachbeizen oder Nachstreichen.

Stehen Sie beim Bügeln?

Das ist zwar die altbekannte Arbeitsweise, aber Sitzen ist besser und weit weniger anstrengend. Natürlich kommt es auf die richtige Höhe des Bügelbrettes dabei an. Auch hier hat Häuser das richtige Bügel­brett für Sie. Lassen Sie es sich mal zeigen.

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