Ausgabe 
18.9.1937
 
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Nr. 218 viertes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesien)

Samstag. 18. September |957

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Diele Pakete harren der Verladung im Postwagen.

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Verteilung von Paketen nach Fahrtrichtungen.

In viele Fächer werden die Briefe nach Fahrtrichtungen sortiert.

gesehen hatte. Weiter nichts. Ganz klar!

19 Fortjetzung.

(Nachdruck oerboten.)

tiänbe auf die Knie.

um die

Die be-

1867 Post­

aus der Unsumme geleisteter und immer neu zu Astender sorgfältiger Arbeit. So ist es auch bei der Polt! Vielleicht hat diese Arbeit systematisch bei den Fuggern begonnen oder es waren die Thurn und Taxis, die brauchbare Formen des Briefoer- fandes zwischen Absender und Empfänger heraus- arbelteten, wenigstens so weit es unsere Zeitrech­nung und die Entwicklung in unserem Vaterland anbetrifft! Es mag aber doch überraschen, zu hören, daß schon die Thurn und Taxis Postoerbindungen nach Grundsätzen unterhielten, die heute noch Gel­tung haben.

fen, Tausende von Pake­ten werden in diesen Wagen befördert. Alltäg­lich! Besonders aber tn den Abend- und in den Nachtstunden!

Ungeschriebenes Gesetz ist es für die Post, alle Möglichkeiten so auszu- nutzen, daß ein Brief, der bis 18 Uhr aufgegeben wurde, möglichst am an­deren Morgen noch vor der Mittagsstunde dem Empfänger zugestellt wer­den kann! Sofern der Absender nicht gerade in Konstanz und der Emp­fänger in Königsberg in Ostpreußen zu Hause sind. Diesem Zwecke dienen sv-

züge, von v-Zügen auf Personenzüge ober umge­kehrt, über, wenn der Brief dadurch rascher an das Ziel kommt. In einem groben Beispiel an­genommen ist das etwa so: Ein Brief von Gie­ßen nach Vilbel kann bis nach Frankfurt im v-Zug mitgenommen und dort auf einen Personenzug umgeleitet werden, wenn ein von Frankfurt aus nach Gießen fahrender Personenzug früher in Vilbel ist, denn ein Per­sonenzug, der von Gie­ßen aus in Vilbel halten würde. Diese Sachlage erscheint kompliziert, sie ist es aber für die Post nicht, sondern dort ge­läufig und allbekannt.

Für die Beförderung von Einschreib- und Wert-

Arn Postwagen auf einem Bahnsteig im Gießener Bahnhof. (Aufnahmen [4): Neuner, Gießener Anzeiger.)

hieß sie Gloria Rettner, bitte...!"

Lautlose, atemlose Stille folgte seinen Worten.

Fräulein v. Birkhammer stocherte hilflos auf ihrem Teller herum.

Annelore war totenblaß geworden. Sie wagte nicht, jemanden anzusehen. Gloria Rettner! rauschte es ihr in den Ohren. Gloria Rettner.. .1

Städten, befördert werden müssen, mit denen sich also die Beamten im Zug nicht weiter zu beschäf­tigen brauchen.

Das System des Postverfands baut sich aus vielen Einzelheiten aus Erfahrungstatsachen, aus klarsten Bestimmungen, aus einer Fülle der Zu­verlässigkeit und reichen Kenntnissen der Beamten auf und es läuft mit einer Exaktheit ab, die in uns allen, die wir Post versenden und empfangen eben jenen BegriffSelbstverständlichkeit der Ar- beit der Post" geradezu aufgenötigt hat. So ist also, das läßt sich zusammenfassend behaupten, der Be- trieb der Post in schönster Ordnung! Von der Post aus ist das auch tatsächlich der Fall! Daß einmal durch Verschulden der Post ein Brief oder eine Karte verloren geht, kommt kaum vor?

Aber, aber! Das liebe Publikum! Es darf von der Post nicht erwartet werden, daß ein Brief feinem Empfänger zugestellt werden Fann, wenn öie Anschrift mehr als fragwürdig oder überhaupt nicht leserlich ist. Oder aber der Beamte beim Post­amt oder im Bahnpostwagen mit dem besten Wil­len und der Aufbietung aller feiner umfangreichen geographischen Kenntnisse die Landschaft nicht fest- zustellen vermag, in der z. B. gerade der Ort Neustadt" liegt, den der Absender meint. (Jener Absender, der außerdem sich selbst als solchen zu vermerken, vergessen hat!) Die Mahnungen der Post, die Adresse des Empfängers genau und voll­ständig zu schreiben, den Absender nicht zu ver- gessen usw., sind nicht zum Spaß gegeben, sondern bittere Notwendigkeiten.

Wenn sich im V-Zug die Fahrgäste der Reichs- bahn zu abendlicher oder nächtlicher Stunde durch

Also, dann heraus mit der Neuigkeit! Dame Bruckner ist mir nämlich von früher her kannt. Eine ehemalige Operettensängerin Damals

Dann kam plötzlich ein hartes Lachen von feinen Lippen. Hart und klirrend wie eisiger Hagelschlag. Er sah die betroffenen und ratlosen Gesichter sich her, legte das Besteck nieder und stemmte

Thurn und Taxis! Wir erinnern uns wohl alle noch der quadratischen zartfarbenen Briefmarken, auf die man in der Jugend so stolz war, wenn davon zwei ober drei das Album zierten! Und mit bem Namen bieses Geschlechts (lombarbischer Her­kunft übrigens) oerbinbet sich untrennbar bie Ro­mantik ber Postkutsche, bie Vorstellung vomSchwa­ger" mit seinem Posthorn, von Reifrock unb Zy- linberhut, unb von ber Fülle ber Unannehmlich­keiten einer langen Reise in ber Postkutsche mit Zwischenfällen, wie sie bie Dichter vergangener Zei­ten immer roieber in allen Farben schilberten. Je­nerSchwager" führte auf ober in seiner Kutsche auch bie Briefpost mit. Heute ist bas alles an= bers! Kaum gibt es mehr bie Möglichkeit eines Vergleichs! Unsere Briefpost braust ällabenblich im O-Zug burch bie Lanbe. Noch brei geschichtliche Daten anzuführen fei gestattet: 1835 verkehrte bie erste Eisenbahn zwischen Nürnberg unb Fürth 1840 würbe bie Brief- unb Paket-Post zum ersten Male planmäßig auf ber Strecke zwischen Leipzig unb Dresben im Eisenbahnzug beförbert verkauften bie Thurn unb Taxis ihre letzten gerechtsame an Preußen.

fenbungen, bie felbftoer- stänblich nach ben glei­chen Grunbsätzen für rasche Beförberung ver­arbeitet werben, finb besonbere Sicherungsmaßnah­men getroffen. In ben vorerwähntenKartenschlüf- fen" finb Postverbinbungen verzeichnet, bie ftänbig Wertsenbungen unb Einschreibbriefe führen. Die Beamten also, bie in Gießen am Zuge bie Post übernehmen, wissen genau, zu welchen Zeiten unb an welchen Zügen sie Wert- bzw Einschreibsendun­gen erhalten müssen. Sie müssen also Postsäcke in Empfang nehmen können, die entsprechend äußer­lich kenntlich gemacht sind. Diese Regelung gilt auch für den Fall, daß einmal feine derartigen Sen­dungen vorliegen. Dann geht eben der leere Post­sack von Hand zu Hand. In der Aufrechterhaltung dieser Ordnung ist die Sicherheit begründet.

Ein heller Lichtstteifen fiel zur Rechten,in die blauweiße Wmternacht hinaus. Er kam aus Ste- fans Zimmer. Der Turm sprang ein wenig vor. Wenn Annelore aus dem Fenster sah, konnte sie das seitliche Fenster von Stefans Arbeitszimmer seyen.

x Sr maLaIf° noch auf. Er sand keine Ruhe. Ja oocy Glona Rettner war ja wieder da! Was hast es schon daß sie heute Gloria Bruckner hieß! Sippen*1* 2^' Stefan ...! dachte sie mit zuckenden f fie[ k'n Schatten in ben Lichtstreifen, ver- lor |id) unb kam roieber. Immer roieber. Dort wan­derte bie Unruhe hin unb her!

Gloria Rettner war ja ba...

_ Annelore preßte bie Hanb auf bas Herz. Ein Frostschauer schüttelte sie plötzlich. Sie schlüpfte At>er sie fanb lange keinen Schlaf.

Mit übernächtigem Gesicht erschien sie am näch. sten Morgen zum Kaffee. Wolfgang v. Achenbach roar bereits anroefenb. Mud) ihm sah man an, baß er eine schlaflose Nacht hinter sich hatte

Dann kam Stefan Auch er hatte Schatten um bie Augen liegen. Aber bie Erregung bes ver­gangenen Abenbs roar von ihm gefallen. Eine starke Entschlossenheit roar in seinem Wesen seiner ganzen Haltung.

Wie wir alle heute aussehen! buchte er. Wie Masken. Ober wie Menschen mit schlechtem Gerois. fen Ober wie Menschen, bie nur nicht zugeben wollen, baß sie Angst haben Bohrenbe, sinnlose Ängst. ' ,

Man würbe biese Frau in Behanblung nehmen wie jeben anberen Patienten auch. Als Patientin Nummer sounbso! Gut, baß man bas denken tonnte! Das roar sogar so etwas wie eine Degra­dierung, denn seine Patienten hatten keine Num­mern, hatten alle ihren Namen, alle ihre Persön- lichkeit. Das hier aber roar die Patientin Nummer soundso! Daran würde man sich halten. Mit Fug und Recht. Mit ganz klarer Selbstverständlichkeit. Und damit roar alles in Ordnung.

Patientin Nummer soundso ...!

Mit diesem Gedanken ging er lange nach Mitter­nacht zu Bett.

6.

^Blaß und kühl sah der Wintermond durch die scheiben. Mit dem nächtlichen Schneelicht zusam­men hüllte er das Zimmer in ein ungewisses Halb- oammer. Frostklirrend knackte es irgendwo im Ge­bälk- Vielleicht waren es auch unsichtbare Füße, die durch das schlafende Schloß gingen ...

3a, etwas Unsichtbares war da. Man spürte es. Man hätte es greifen können. Wenn man in der Sage gewesen wäre, die Hand auszustrecken ...

Annelore lag ganz still und starrte mit offenen Augen zur Zimmerdecke auf. Sie roar nicht fähig, em Glied zu rühren. Wie einen Reifen fühlte sie es um ihre Brust liegen, beklemmend, atem- schnurend.

Das Kissen roar heiß von ihrem Bemühen, sich zu wehren gegen das Geheimnisvolle, das sie in Fesseln hielt.

Und jetzt sah sie, was es war: ein Arm, ein schlanker, unheimlich weißer, aber eisenfester Frauenarm...

Sie sah nicht den Kopf der Frau, nicht das Ge- sicht aber sie wußte auch so: das war Gloria > Rettner, Gloria Bruckner...! i

Mit einer jähen, verzweifelten Anstrengung ver­suchte sie sich aufzurichten. Und es gelang. Mit - wirrem Blick und jagendem Atem hockte sie im 1 Bett. t

Das Zimmer war leer. Natürlich... Aber man

12, 16 und 20 Meter Länge! Die neuesten Wa­gen (Modell 1936) sind gar 21,60 Meter lang. Zehntausend oon* Brie-

Man hatte bereits auf ihn gewartet und wollte gerade mit dem Essen beginnen, als er eintrat. Er brachte eine knappe Entschuldigung vor, die nicht viel besagte, ließ sich nieder und griff nach seinem Besteck.

Der Großvater sah sofort, baß Stefan sich in einer starken Erregung befanb. Er war seine Be­sorgnis noch immer nicht losgeworben unb hatte schon versucht, aus Annelore etwas herauszubekom­men. Aber sie hatte keine Auskunft geben können, benn sie hatte bas Ehepaar noch gar nicht zu Ge­sicht bekommen.

Aber baß hier etwas nicht stimmte, war klar. Man kannte ben Jungen ja zur Genüge! Vorsichtig begann ber Großvater nach einer Weile:

Was finb benn Konsuls für Leute? Ich hörte eben von Fräulein Annelore, baß bu bie Unter­suchung noch nicht vorgenommen hast, wie bu eigentlich boch vorhattest."

Eine Falte grub sich zwischen Stefans Augen­brauen. Er ließ bie erhobene Gabel wieder sinken und sah auf die gegenüberliegende Wand.

Hat Fräulein Hilbach benn so großes Interesse an ben Seuten ...?"

Angst? Wovor? Vor wem? UnA Nur Birkhammerchens spitzes unb blutlose Nüchternheit unb f / türlich! Haben nach anfänqüi f j recht gut geschlafen, Birkhanj^^

Niemanb erwähnte währeMA^ Thema bes vergangenen sich erhob, uni ihre Tätig merkte Stefan:

Fortsetzung .......

Briefe zwischen Absender und Empfänger

Zm O-Zug-postwagen unterwegs.

genannteKartenschlüsse" in benen festgelegt ist, o m r, . . mit welchen Zügen unb

ZuganschlussenPost in jeglicher Richtung am schnellsten 3u befördern ist. DieFahrposlleiter" und ihre Helfer kennen diese Kartenschlüsse aus sorgfältigem Stu­dium oder aber aus vieljähriger Hebung und Er­fahrung. Es mag grotesk klingen, aber es ist fo; Mancher Brief wird sogar einen Umweg (räumlich gesehen) geleitet, wenn günstigere (d. h. raschere) Zugverbmdungen zu erreichen sind, und dadurch der Brief schneller an fein Ziel kommen kann. Dem Leser mag dies als Tatsache genügen. Nachzuweisen an Hand des Fahrplanes der Reichsbahn wäre der merkwürdige Umstand einer rascheren Beförderung auch über einen Umweg in vielen Fällen...

Unter ben gleichen Gesichtspunkten geht Post von ben Aufgabe-Postämtern an O-Züge ober Personen-

So fließt alle Post in bem fein verästelten Ver­kehrsnetz ber Reichspvst bzw. ber Reichsbahn hin unb her unb gelangt rasch unb sicher an ben Be­stimmungsort. Die Hauptarbeit stellt babei natur­gemäß bie Verteilung ber Postsenbungen nach den einzelnen Kursen dar In den Aufgabepostämtern wird nach Möglichkeit vorgearbeitet,'b. h., daß alle Post, die z. B. von Gießen aus in Richtung nach Frankfurt, Kassel, Koblenz, Fulda oder Gelnhausen befördert werden muß, nach diesen Kursen getrennt m die einzelnen Postwagen gelangt. Aufgabe der Beamten in den Postwagen ist es, die Post so auseinanderzuarbeiten, daß die einzelnen Neben­linien berücksichtigt und die Sendungen nach der Folge der Bestimmungsorte (wie sie an der Eisen­bahn liegen) bereitgelegt werden. Von den Aufgabe­postämtern aus werden aber auch schon oftmals ganze Säcke mit Post gefüllt, bie nur nach Berlin, nach Leipzig, nach Köln ufro., also nach größeren

Wolfgang v. Achenbach saß mit unheimlich har­tem Gesicht ba. So hart unb verbissen, wie man es sonst in ben schwersten Stunben nicht an ihm kannte. Also boch! Also wirklich! Unb wie ber Junge bas gesagt hatte! Wie er bie Worte hin- geroorfen hatte! Wie eine Herausforberung, eine Kampfansage. An sie alle hier? Ober an bas Schick­sal? Ober an sich selbst?

Nun, man würbe ja sehen.

Aber war es nicht, als ob eine brohenbe Faust über bem Schlosse schwebte, bereit, alles unb alle Zu zermalmen?

Stefan roar äußerlich roieber ganz ruhig ge­worben. Nur in feinen Augen ftanb ein Glimmen.

Bliebe nur noch festzustellen, baß mir ber Appe­tit für heute vergangen ist. Grünblich vergangen!" sagte er seltsam ausdruckslos.

Damit erhob er sich unb verließ bas Zimmer.

Die Stille, bie ihm folgte, lag roie eine schwere Last in seinem Nacken, fiatte er recht baran getan, ben anberen bort brinnen bie Mitteilung so ge­wissermaßen entgegenzuschleubern?

Er versuchte, sich bie Gesichter ber Zurückgeblie­benen vvrzustellen. Es gelang ihm nicht. Unb es roar gut so.

Er stieg bie Wenbeltreppe im Turm hinauf, um sein Arbeitszimmer aufzusuchen. Hier oben kam nichts an einen heran, hier ftanb man über allem, was im Dunkel ber Tiefe herumkroch.

Er schaltete bas Licht ein. Dort lag auf bem Schreibtisch bas ärztliche Journal, bort eine Reihe oon Fachzeitschriften, hier eine angefangene fach- wissenschaftliche Abhanblung.

Arbeit! Das war es, was man brauchte. Die Arbeit hatte ihm immer über alles hinweggeholfen, hatte ihm immer geholfen, sich selbst wieberzu- finben.

Er ließ sich am Schreibtisch nieber unb zog bie begonnene Abhanblung heran. Aber es gelang ihm nicht, sich in bem erforberlichen Maße zu konzentrie­ren. Immer roieber schweiften seine Gebauten ab.

So verging Stunbe um Stunbe, ohne baß er zu einer wirklich ersprießlichen Arbeit kam. !

Er sprang schließlich auf. Die Arme auf bem Rücken verschränkt, lief er im Zimmer auf unb ab. |

Was roar benn nur los? Was roar benn ge- i schehen? Da roar eine Frau mit Namen Gloria, ! bie man zu operieren hatte, bie einem im übrigen

Die Menschen unserer Zeit finb weit bavon ent­fernt, Dinge außerorbentlich zu finben, bie alle Tage wieberkehren. Wer hätte auch Zeit unb Willen genug bazu, bem Alltäglichen etwas Besonberes ab- geroinnen zu wollen? So zum Beispiel ber Tat­sache, baß jeben Tag immer roieber Post auf ben Tisch flattert, ober im Schließfach liegt? Ist es nicht so, baß wir immer roieber viel zu neugierig finb, rasch zu wissen, w a s bie Post bringt, als baß wir fragen würben, wie unb auf welchen Wegen bie Post zu uns gelangt.

_ Jmr, ?a5 Weiche mit ben sogenannten Selbstverstanblichkeiten ber Dinge um uns. Selbst- verstänblichkeiten wachsen nur aus Irabitionen unb

Systematik möglich ist. Diese Systematik lehnt sich eng an ben Eisenbahn-Fahrplan an. Da Reichs- poft unb Reichsbahn staailiche Einrichtungen finb, bie Zusammenarbeit selbstoerstänbliche Pflicht!

Die Postwagen, bie in ben Zügen ber Reichsbahn rollen, aehören allerbings ber Reichspost. Die Reichsbahn betreut sie aber mit, fo baß bie ftänbige r.hrssicherheit gewährleistet ist. Selbftoerstänb- uch sinb bie Beziehungen zwischen Reichsbahn unb lieichspost bis in bie letzten Einzelheiten vertrag­lich festgelegt. 9

3m Dienste ber Reichspvst finb täglich in vielen Zugen (O- unb Persvnenzügen) viele Wagen inner­halb bes Reichsgebiets unterwegs. Wagen von 8,

Wenngleich sich nicht jebermann Gebauten___

über gemacht haben mag ober machen will ver- stänblich wirb es jebermann erscheinen, baß bie Bewältigung ber vielen Postsenbungen zwischen Menschen sei es geschäftlich ober privat nur mit Hilfe einer bis zum äußersten ausgeklügelten

M Mis! WM«!

Roman von Bernhard Lonzer.

Ucheberrechtsschutz:

Arthur Moewig, Rvmanvertrieb, Berlin SW 68.

K?;.1?1"1'* -*

boch fest. Daran war boch gar nicht zu rütteln. s , ._

Was einen aus der Fassung gebracht hatte war sich mit der heißen Hand über die ebenso

dach nur die Tatsache, daß man sich überrumpel S®'?, Lang aus dem Bett. Mit blaßen gesehen hatte. Weiter nichts, fflam klari 5u6en Ilcflc *um Fenster.