Einzelbild herunterladen

er

... i IUI AU|Ulliimn *---- -------'

,en 5intop spenden 602 215 Mark, Sondersammlungen

öa5 <S1<CI£? 584939 Mark, Konzerte, Veranstaltungen 489 533 ..... Wkl ___ __ zi*> rr i <

dem deutsche

....... i

litten

l9 für

vielen wichtig« Jen Ländern btt sodann auf 5 Botschaft» te, die dabei gtt Vorzeichen jib chtbarer Zusam eztehungen zwil versichern, dag itestgehende werde.

oelt Wafien inen berM'ir

Die Welt kennt | nichts Besseres! |

W

,ung 1935/36. Der Betrag, der im vergangenen, Linterhalbjahr von Heer, Reichsmarine und Luft- va fe dem WHW. zur Verfügung gestellt wunde, etzt sich zusammen aus Barfpenden 3 284 397 Mark,

Aum AbMP' Roosevelt di«, unb untert)idi

Frühling in Rom

Don unserem A O -Äerichierstatier

'uch-s Der bot l0- dessen Leb r ranzösische, n französische, '"not, um mt ebensmit, ach Bilbai '.erlangen, das llngstransport, chlNen be> reminifter wirt l unterbreiten tont, daß ieim 300 000 Fmn ifibenten murtx eine Kam> -sammelten Ls ^deaux verlasse, ebernahnii

Mar!, Gegenwert von Essenportionen, Lebens­mitteln 1 152 907 Mark. Die Wehrmacht hat an

kann.

Aber über den Freuden des Auges, die dieser einzigartige Lustsitz bietet, sind auch die des Gau­mens nicht vergessen: in einem Winkel des riesigen Parks hat der Papst eine kleine Muster­farm anlegen lassen, deren Gebäude mit dem päpstlichen Wappen geschmückt sind. In seinem Schutze schnäbeln sich zärtliche Turteltauben, stolzie­ren prächtige Paduanerhähne, die sich von ihren Hennen bewundern lassen, und in einem mit bli­tzenden blauen Kacheln ausgelegten Stall stehen ein halbes Hundert glänzende runde Schwerzer Kühe und geben Rekordmengen an Milch, die jeden Morgen nach Rom in die Vatikanstadt gebracht wird' Jede Kuh hat ihr Namensschild, darauf stehen recht profane Namen, wie Resi und Freude, Lusti und Gaudi ... Kurz, die ganze unbekümmerte und fruchtbare Lebensfreude der Natur hat hier in das von Tiara und Schlüsseln geschirmte Gehege seinen Einzug gehalten.

Als Abschluß unseres Ausflugs besuchen wrr noch die alten Römerschiffe am Ufer des Nemr- sees. Ein mächtiger gewölbter Bau ist über ihnen erwachsen, zu dem aus Genzano eine Autostraße hinabführt, an der eifrig gearbeitet wird. Die ein­stige träumerische Stille des Ufers desSpiegels der Diana" ist dadurch zerstört. Aber 1941 zur Welt- ausstellung werden die beiden Luftfahrzeuge des Caligula aufgehängt sein und 3,50 Meter über dem Boden schweben, so daß man sie auch von unten besehen kann, wie einstmals die Nixen des Nemisees taten. So unter Dach und Fach beeindrucken sie einen durch ihre Größe. Das Museum beherbergt außerdem eine Menge zu den Schiffen gehöriger Gegenstände, die sich im Laufe der Arbeiten un

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Rom im Mai 1937.

Am 9. Mai feierte Rom den er st en Jahres­tag des Bestehens des faschistischen Imperiums durch eine große Parade, an der auch farbige Kolonialtruppen und Mehari- sten auf Kamelen teilnahmen. Askaris in maleri­schen Uniformen hatten die Wache am Königs­palast und Palazzo Venezia bezogen, und man sah es ihnen an, daß sie von der Bedeutung der Rolle, die sie spielen, ganz durchdrungen sind. Die Tau­sende und aber Tausende von Fremden aus dem In- und Auslande, die in diesen Tagen in Rom zusammengeströmt sind, konnten sich so handgreif­lich davon überzeugen, daß Italien eine Kolo­nialmacht geworden ist und als solche auf­tritt.

Auch Barba Nera, der berühmte schwarzbär­tige Magier und Sterndeuter aus Foligno, der seit anno 1780 alljährlich einen Bauernkalen­der herausgibt, der sich im italienischen Volke der größten Beliebtheit erfreut, wird in seinem chrono­logischen Verzeichnis der Menschheitsepochen eine neue Rubrik eröffnen müssen. Barba Nera be­lehrt uns nicht nur über Jahrmärkte und Festtage der -Heiligen, Prophezeiungen und glückbringende Lottonummern, sondern er mißt auch den Ablauf der Zeit: so erfahren wir, daß wir gegenwärtig das Jahr 7135 seit der Schöpfung der Welt haben, ferner schreiben wir anno 4892 seit der Sintflut, anno 1653 des koptischen Kalenders, anno 1355 des mohammedanischen Kalenders, anno 641 seit der Erfindung der Brille, anno 445 seit der Entdeckung Amerikas, anno 106 seit der Erfindung der Schreib­maschine und anno 15 der faschistischen Aera. Nicht zu vergessen das Lebensalter der Stadt Rom, die an ihrem Geburtstag, dem 21. April dieses Jahres 2690 Jahre alt wüvde, was gebührend gefeiert wurde.

Aber niemand hat gezählt, der wievielte Frühling es ist, der nun wieder mit seiner Blütenfülle über die Ewige Stadt einzieht. Duf­tende weiße Akazien schäumen um die alten Back­steinmauern, auf dem Palatinischen Hügel blühen die Orangen in seltener Fülle, so daß die Blüten kaum Platz finden zwischen den sich drängenden gol­denen Früchten. Auf dem Pincio blühen weiße und rote Kastanien wie Weihnachtsbäume, und auf den Straßen werden für wenige Saldi dicke Narzissen­sträuße feilgeboten, denn diese betäubend duftenden Blumen wachsen wild in den feuchten Tälern der Albanerberge ... Dazu rauschen die römischen Brun­nen, Fetzen von Musik flattern über die Plätze, die Sonne sendet ihre, ersten sommerlich heißen Strahlen vom blauen Himmel kurz, alles atmet Feststimmung.

In Scharen pilgerten die Romer hinaus zu den beiden großen Zeltlagern vor den Toren, in denen saft 10 000 Mann farbiger Kolonialtruppen in 2700 Zelten unterZebracht worden sind, ganz abgesehen von den Vierfüßlern Pferden, Maultieren und Hunderten von Kamelen die sie mit sich führen. Selbst zierliche Aeffchen fehlen nicht. Den Kamelen scheint das ungewohnte Campagnagras nicht beson­ders gut zu schmecken, aber die braunen Gesichter der Askari strahlen uns mit weißen Zahnen an. Im Lager hinter der Vorstadt Montesacro im Altertum berühmt durch die Rede des M. Agrippa an die römische Plebs über den Magen und die Glieder des Körpers sind die Eriträer un­tergebracht, in der Mehrzahl koptische Christen, die die tigrinische Sprache sprechen. Sie find schon von Ferne an ihren hohen roten Tarbuschs mit den ver- schiedenfarbigen Troddeln erkennbar. Im Lager beim Flughafen Centocelle hausen die Libyer uns schon von der Reise des Duce in Libyen wohl­bekannt, die Sabties und Savaris, die Spahis und

Schlamm gefunden haben, wie Anker und Winden, Bleiröhren und Kräne, vergoldete Dachpfannen und Türen, bronzene Nägel und kunstvoll gearbeitete Tierköpfe von den Steuerbalken, nebst anderen Zie­raten der Prunkbauten der Schiffe.

Draußen am Seeufer reifen in der Sonne die be­rühmten Nemisee - Erdbeeren. Nun kommen die warmen Mainächte, in denen über dem üppigen Grün der Wiesen und Felder Myriaden von Leucht- käferchen ihren lautlosen Tanz aufführen weit und breit über dem Lande Italia, über dem Myria­den von Sternen stehen. Im dichten Grün um die Ruinen der Villa Adriani schmettern die Nachti­gallen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat mit seiner Vertretung bei der am 21. Mai in Cux­haven stattfindenden Trauerfeier für die ums Leben gekommenen Mitglieder der Besatzung und Fahrgäste des LuftschiffesHinden­burg" den Staatssekretär und Chef der Reichs­kanzlei Dr. Lammers beauftragt.

*

Korpsführer Hühnlein wurde vom italienischen Regierungschef Mussolini empfangen. Der Duce erkundigte sich eingehend nach den Eindrücken, die der Korpsführer in Tripolis empfangen hat und zeigte lebhaftes Interesse für die Einrichtungen und die Tätigkeit des NSKK. *

Wie aus eine« amtlichen Statistik hervorgeht, sind die englischen Lebensmittelpreise seit dem 1. Mai 1936 um 4 4 v.H. gestiegen. Die Durchschnittspreise im Einzelhandel sind um 52 v. H. höher als im Juli 1914.

Der französische Außenminister D e l b o s empfing den sowjetrussischen Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten, Litwinow - F i n k e l st e i n. Der französische Außenminister gab dann zu Ehren seines sowjetrussischen Gastes am Quai d'Orsay ein Frühstück.

Das italienische Königspaar ist nach B u d a p e st abgereist. Im Hofzug, dem ein Staf- fettenzug vorausfährt, haben auch die Prinzessin Maria von Savoyen, der Außenminister Graf Ciano, der ungarische Gesandte in Rom, Vil­la n i, sowie zahlreiche Mitglieder des Hofes Rom verlassen.

Kunst und Wissenschaft.

Eine Pflegestätte deutsch-chinesischer Zusammenarbeit.

Die Tung-Chi- Universitätin Schang­hai, eine bedeutende Pflegestätte deutsch-chinesischer Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet, begeht am 20. Mai den Tag ihres 30jährigen Bestehens. Zu den ersten chinesischen Blldungsanstalten zählend, vermittelt die Tung-Chi-Universität dssr akademischen Jugend Chinas deutsche wissenschaftliche Methoden. Das Institut, dessen finanzielle Sicherung der chine­sischen Nationalregierung zu danken ist und an dessen Spitze ein chinesischer Rektor steht, vereinigt in seinem Lehrkörper zahlreiche deutsche Professoren. Der Aufbau und die Erhaltung der Universität ist insbesondere das Verdienst des chinesischen Unter­richtsministeriums und der chinesischen Tung-Chi- Direktion sowie der deutschen Mitglieder des Lehr­körpers, die hier der deutsch-chinesischen Freundschaft dienen. Die deutschen Regierungsstellen, die deutsche l Industrie und Wissenschaft stehen der Universität bei ihrem Festhalten an der deutschen wissenschaft­lichen Grundlage mit allen Kräften bei. Große Stiftungen der deutschen Industrie haben die Aus- gestaltung der Unterrichtsanstalten und Laboratorien 1 ermöglicht. Die Geschichte der Universität war er- eignisreich und wechselvoll. Gegründet 1907 als Deutsche Medizinschule für Chinesen", entwickelte ; sie sich erst allmählich zur Universität. Die günstige Entwicklung der Medizinschule führte zur Einrich- : tung der Ingenieurschule 1911. 1923 wurde der : früheren Medizin- und Ingenieurschule der Rang : einer Staatlichen Universität zuerkannt.

1 'n» it'Z /a W

1 XjS uhtet. 9gbnb''$«.

Stellen?

R.

N.

^dieLnn. Gerberei. A Augzeug, Qtennlou.

rriiw' ihr (iA

ÄZK

Dom..o>ro -

Aus aller Welt.

Steuermann Lau vor dem Lakehurster Untersuchungsausschuß.

Der Untersuchungsausschuß in Lakehurst hörte am Dienstag den Steuermann des Luftschiffes .H i n - öenburg", Helmut Lau, der sich bei Ausbruch der Katastrophe in der unteren Höhenflosse des Luft­schiffes befand. Lau gab folgenden zusammenfassen­den Bericht: Ich horte oben in Zelle 4 eine ge­dämpfte Explosion, erblickte gleichzeitig innerhalb der Gaszelle einen hellen Widerschein und sah hier­auf, wie eine Flamme aus der Hülle hervorschoß und sich zur oberen Decke durchfraß. Gleichzeitig flogen Aluminiumstücke und andere Bestandteile des Luftschiffes umher. Innerhalb einer Sekunde fielen Trägerstücke und zerschmolzenes Material herab. Das Luftschiff verlor sehr schnell an Höhe. Beim Aufprall lag ich innerhalb der äußeren Schiffsdecke, vergeblich versuchend, einen Ausgang zu finden. Ich sah hier­auf, wie ein anderes Besatzungsmitglied aus einer Luke kletterte und folgte dessen Beispiel mit Hilfe des gestern vernommenen Taklers Freund. Auch Lau hat vor der Explosion keinerlei Gasgeruch wahrgenommen. Das Ausschußmitglied M u l l i g a n erklärte, daß Lau als erster Augenzeuge den Ur­sprung des Feuers gesehen zu haben scheine.

Jüdischer Versicherungsschwindel in Veuyork.

Untersuchungen des Bundesanwalts Hardy führten zur Verhaftung eines jüdischen Arttes, dreier jüdischer Rechtsanwälte und zehn jüdischer Helfershelfer wegen eines großangelegten Schwin­dels gegenüber Lebensversicherungs-Gesellschaften. Die jüdischen Schwindler haben sich Adressen von Personen verschafft, die sich eine Lebensversicherung mit der Klausel erwirkt hatten, unter der sie zu

Mehardisten mit ihren Kamelen. Außerdem sind auf diesem riesigen Lagerplatz auch die somalischen D u b a t 5 untergebracht, exotische Gestalten, die einen Atem der heißen, wilden Fremde mit sich bringen. Sie sind dunkelbraun, überschlank und auf­recht, laufen barfuß und tragen als Bekleidung nur drei Stoffstreifen, einen um die Lenden, einen über die rechte Schulter und einen als Turban um den Kopf gewickelt. Allerdings hat man ihnen als Schutz gegen die römischeKälte" wollene Stricksachen ver­teilen lassen. Die Reise nach Rom bedeutet für all diese Afrikaner die ersehnte Belohnung für die Teil­nahme am abessinischen Kriege, unter italienischer Fahne, wobei sie bekanntlich schwere Blutopfer ge­bracht haben. Der König und der Duce statteten den beiden Lagern Besuche. ab, wobei sie den Kriegsbeschädigten Geldprämien verteilten.

Nach dem Besuch des Lagers fahren wir hinauf nach Castel Gandolfo und sitzen dort mit unseren deutschen Freunden hoch über dem Alba­nersee unter einem dichten, blauen Dach von über­schwenglich blühenden Glyzinien. Der Himmel, das Wasser, die ziehenden Wolkenschatten alles ist blaßblau und spielt in Das zarte Grün des italieni­schen Bergfrühlings hinüber. Wir haben uns unten in der Vatikanstadt einen Einlaßschein in den neuen Park der päpstlichen Sommerresidenz von Castel Gandolfo verschafft, die in diesen Tagen vom Papst bezogen worden ist. Der Park ehemals Villa Barberini zieht sich am hohen Ufer des Krater­sees bis nach Albano hin und bietet die herrlichsten Ausblicke über die weite Campagna, hinter der das Meer erglänzt. In ihrer Mitte sieht man deutlich den Petersdom aufragen. Hier erhob sich einst die prunkvolle Villa des Kaisers Domitian, deren zahl­reiche Ruinen heute von üppigem Grün umsponnen sind. Die weißen und roten Kamelien prunken mit ihren Porzellangesichtern, und die Gardenien mit ihrem herben Mandelduft. Die päpstlichen Garten­baukünstler haben fabelhafte Terrassen und Teppich­beete und ganze acht Kilometer lange Fahrwege angelegt, auf denen der Papst mit seinem (Befolge zwischen Kunstwerken der Antike spazierenfahren

nichtsozialistischen Massen zeigen, daß ein Organis­mus bestehe, der jederzeit die derzeitige oder eine faschistische Regierung ersetzen könne.

VordemAusschlußAbessiniens in Gens.

London, 19. Mai. (DNB. Funkspruch.) Die Erwartung, daß die Tage Abessiniens als unabhängiges Völkerbundsmitglied gezählt sind, wird auch in London geteilt. Man glaubt, daß der endgültige Ausschluß Abessiniens spätestens auf der September-Sitzung der Völker­bundsversammlung beschlossen werde. Daß der gegenwärtige Zu st and nicht andauern könne, sei nicht nur die Ansicht derjenigen Staaten, die Italien im Völkerbund unterstützten, sondern auch solcher Länder wie Schweden, Belgien, Eng­land, Frankreich und Sowjetrußland. Gleichzeitig gäben diese Staaten aber zu erkennen, daß sie nicht bereit seien, einen Ausschluß Abessiniens selbst vorzuschlagen. Sie seien nur bereit, einen solchen Schritt zu u n t e r st ü tz e n. Mit einer über­wältigenden Mehrheit für einen Ausschluß fei zu rechnen.

Bürgermeister Herriot muß vor Streikenden kapitulieren.

Paris,'19. Mai. (DNB. Funkspruch.) Die Wasserversorgung von Lyon ist stillgelegt worden. Am vergangenen Samstag wurden w e - gen Arbeitsmangel 15 Arbeiter ent­lassen. Darauf trat nun die Belegschaft in den Streik und besetzte die Werke. Eine einzige An­lage ist noch in Betrieb. Der Bürgermeister von Lyon, Kammerpräsident Herriot, hat kapituliert und einer Abordnung versprochen, daß die Ent­lassenen in anderen städtischen Werken untergebracht werden sollen.

Meaerische ober Witterungszufälligkeiten aus der Raffung bringen läßt, dafür noch ein Beispiel. Als noch auf der Segelflugschule unter Wolf Hirth hre Uebungsausflüge ausführte, verschwand sie nach Dreiviertelstunden Segelflug plötzlich in einer gro= üen Cumuluswolke 1600 Meter hoch über dem Flugplatz. Eine volle Stunde lang tauchte sie nicht Wieder daraus hervor. Sie fand sich schließlich trotz Llindfluggerät, das ihr zuletzt den Dienst versagt hatte, aufdemRücken fliegend überdem IN e s e n g e b i r g e wieder, wo sie nach fast zwei­stündigem Flug in der Nähe der Wiesenbaude lan­gen konnte.

Damit war zum erstenmal ein Segelflugzeug von Sjirschberg aus am Gebirge hinaufgeflogen und wohl überhaupt zum erstenmal war ein Segelflug- □eua 600 Meter höher gelandet als es losgeflogen war. Hanna telephonierte an ihren Fluglehrer Wolf Hirth und erbat sich ein Gummistartseil, das Dann auch wirklich von einem Motorflugzeug hin­aufbefördert wurde. In tiefer Dämmerung startete sie noch einmal und landete mit Einbruch der Nacht jci ihrem begeisterten Lehrer. Das ist Deutschlands jüngster Flugkapitän Hanna Reitsch.

Dr. B u r e s c h.

Oie Werbeaktion

-es Deutschen Frauenwerks.

Rudolf Hetz fordert Förderung durch alle Dienststellen der Partei.

München, 19. Mai. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß hat folgende Anord­nung erlassen:

Die deutsche Frau und Mutter hat der Be- megung und dem Werk des Führers schon sehr früh Verständnis entgegengebracht. Sie hat nicht nur den einsatzbereiten Männern, die nur Kampf und Opfer aus sich nahmen, kameradschaftlich zur Seite gestanden, sondern vielfach auch diesen Kampf s-elber oorangetragen. Mit demselben Mut und der gleichen Entschlossenheit ist sie heute bereit, an der Lösung der gemeinsamen Aufgaben mitzuwirken.

Die Erfolge unserer Frauenarbeit verdienen Beachtung und Anerkennung. Sie Der» vflichten aber auch gleichzeitig alle Dienststellen zur weitgehenden Förderung der N S. - I r a u e n s ch a f t und des D e u t s ch e n Frauen­werkes.

Die Großaktion, die die Reichssrauenführung in Der Zeit vom 9. bis 23. Mai durchführt, soll der Aufklärung über das Deutsche Frauenwerk Dienen und ihm neue Mitglieder zuführen. Eine verständnisvolle Förderung dieser Aktion in- unb außerhalb der Partei ist ein Akt der selbst­verständlichen Kameradschaft. Die Bedeutung der genügen Frauenarbeit verpflichtet alle Parteige­nossen und Dienststellen der Partei zur Förderung lief er Arbeit. (Gez.) R. Heß.

Saft 6 Millionen Reichsmark spendete die Wehrmacht zum WHW.

Berlin, 18. Mai. (DNB.) Die Wehrmacht tat an das WHW. 1936/37 an Barspenden mb in Naturalien einen Betrag von j 913 991 Mark abgeführt, d. h. über 2 Millionen Mark mehr als während der Winterhilfswerksamm-

ian.

:reforbe.

danken. * ForschungslW flugboot oon ,h Hanna W edesForM- sib-r d-w« dm .,6"*'

6rneiwu"9 A

L--x

W!Ich,»^ (Lufthansa qij-j

d-r f SsS

.iZ

nach und nach angemessene Preise für die Erzeugnisse der österreichischen Landwirtschaft zu erzielen. Es muß deshalb auch die vordringlichste Aufgabe sein, darauf zu achten, daß die Auswir­kungen der Abkommen durch keine wie immer gearteten Machenschaften eingeschränkt werden. Von diesem Gesichtspunkt aus bringen die Versammelten vor: Die Bundesregierung wolle un­gesäumt Maßnahmen treffen, um d i e Hetze jü­discher Zeitungen zu unterbinden, die nur darauf ausgeht, in offensichtlich kommunistischer Weise die Befriedung und den Ausbau wirtschaft­licher Beziehungen mit Deutschlanb z u ft ö r e n. Diese Machenschaften sind in hohem Maße dazu angetan, die Auswirkungen der Wirtschaftsabkom­men zu beeinträchtigen.

Kommunistische Llmsturzpläne in Argentinien.

Buenos Aires, 19. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der argentinischen Regierung ist ein Telegramm in die Hände gefallen, in dem ein roter Funktionär Ratschläge zur Organisation des ko m_m u - nistischen Umstur.zes gibt, die auf die Schaf­fung eines illegalen Staatsapparates zur Unter­höhlung des bestehenden Staates hinauslaufen und deutlich erkennen lassen, wie weit die verbrecheri­schen Ideen des Weltkommunismus auch in Süd­amerika bereits um sich gegriffen haben. In dem Telegramm heißt es u. a., man müsse die Partei so organisieren, daß sie jederzeit zur soforti­gen Machtübernahme fähig fei, die Partei­mitglieder müßten schon jetzt auf die Bildung einer sozialistischen Sowjetrepublik, Sek­tion Argentinien, vorbereitet werden. Die Funktionäre für die zukünftigen Ministerposten, von denen der Kriegsminister besonders wichtig sei, müßten sofort eingesetzt werden, außerdem Zentralstellen zur Propaganda, Rekru­teneinziehung und Verkehrswesen. Man müsse den

Hilfsbedürftige während des Winterhalb­jahres 1936/37 2 331 059 E f f e n p o r t i o n e n neben Sonderzuwendungen in Form von Brot, Konserven und anderen Lebensmitteln abgegeben. Ferner stellte sie 3216 Feldküchen und 13991 Fahrzeuge dem WHW. zur unentgeltlichen Be­nutzung zur Verfügung und 39 085 Mannschaf­ten trugen als freiwillige Helfer zum Gelingen dieses sozialen Hilfswerkes für das deutsche Tolk bei.

Ein Gesetz über die Hessische Gemeinderechnungskammer.

RSG. Der Reichsstatthalter in Hessen hat als Führer der Landesregierung mit Zustimmung der Heidjsregierung ein Gesetz beschlossen, in dem die Zrrich t un g einer Landesbehörde mit "er SennenungHessische Gemeinderech- nungstammer" bestimmt wird. Die Gemeinde- "echnungskammer übernimmt d ie Aufg a - > e n der Oberrechnungskammer, soweit "iefe nicht vom Rechnungshof des Deutschen Reiches t-ber vom Hessischen Rechnungsamt ausgeübt wer­den. Auf die Hessische Gemeinderechnungskammer iinden die für die Oberrechnungskammer bezüglich "es nicht staatlichen Rechnungswesens maßgeben­den Gesetzesvorschriften, soweit nichts anderes be= ttimmt ist, entsprechende Anwendung. Die Beam­ten der Oberrechnungskammer gehen, °öeit sie nicht von dem Rechnungshof des Deut­schen Reiches oder anderen Stellen übernommen werden, auf bie Hessische Gemeinderech- nung51 a m m e r über. Das Gesetz tritt am | April 1937 in Kraft.

Degen jüdisch kommuniftischeSabotage des Abkommens vom 11. Juli.

Wie n, 18. Mai. (DNB.) Die offizielle Gebiets- wrperschaft der österreichischen Bauernschaft, der öezirksbauernrat von Frankenmarkt in pber-.Defterreid), hat eine Entschließung gefaßt, die rch gegen die Sabotage des Abkom- n e n's vorn 11. Juli durch jüdisch-kommunistische Steife wendet. In der Entschließung heißt es:In er heutigen Sitzung kam einmütig zum Ausdruck, das'Wirts ch'aftsabkommenmitdem deutschen Reich die beste Gewähr dafür biete,